Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
23
4,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 27. Januar 2006
In diesem Buch erzählt Soname ihre Lebensgeschichte, beginnend mit ihrer Kindheit in einer abgelegenen Gegend von Tibet, wie sie mit sechs Jahren nach als Hausmädchen nach Lhasa kommt und statt eine Ausbildung zu bekommen nur ausgenutzt wird, weiter ihre Flucht als Sechzehnjährige nach Indien, die Geburt ihrer Tochter, die sie dann den Schwiegereltern zur Erziehung überlassen muss, bis sie letzlich nach Europa kommt und in England ein mehr oder weniger gesichertes Leben als Sängerin tibetanischer Lieder führen kann.
Im Gegensatz zu anderen exotischen Autobiographien klagt Soname in diesem Buch nicht über ihr Schicksal, sondern das Buch ist trotz aller Schicksalsschläge durch und durch von Dankbarkeit erfüllt. Neben den Eindrücken aus den für uns exotischen Ländern Tibet und Indien erfährt man in diesem Buch einiges über die Politik der Chinesen, über Buddhismus und den Dalai Lama, über das Leben von Flüchtlingen und Einwanderern sowie über Mutterliebe und Musik. Es ist ein sehr lehrreiches Buch, spannend zu lesen und voller Optimismus und nach meiner Einschätzung auch für reifere Jugendliche ab etwa 14 geeignet.
0Kommentar| 47 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juli 2008
Schon lange fühle ich mich dem Schicksal des tibetischen Volkes sehr verbunden und zur Hilfe verpflichtet. Die Biografie von Soname gibt unbeschreiblich beeindruckend wieder, wie schwer der Kampf um das Überleben in einem unfreien Land ist; wieviel Kraft es kostet und wie geheimnissvoll diese Kraft immer wieder durch die tiefe religosität den Menschen zu überleben hilft. Ich liebe dieses Buch, dass -obwohl ich nicht verschweigen kann, dass ich oft einen richtigen Hass auf die Chinesen hatte- mir immer wieder zeigt, wozu die Kraft des Geistes fähig ist, auch mit den schwierigsten Situationen fertig zu werden. Jeder der hier bei uns im Westen, (speziell im von Jammerern geprägten Deutschland) meint er hätte es nicht gut, sollte unbedingt Wolkenkind lesen. Sehr zu empfehlen ist auch die Hompage von Soname auf der man sie singen hören kann. Eine Stimme -sicher ungewöhnlich für unsere Ohren- die unter die Haut und tief ins Herz geht.
Dieses Buch gehört anspruchsvoll verfilmt.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2007
Die wahre Lebensgeschichte der Tibeterin Soname, die ihr halbes Leben lang auf der Flucht ist und um ihre Freiheit, die für uns selbstverständlich ist, hart kämpfen muss.

Soname beschreibt ihre Kindheit in Tibet, die bis zu ihrem sechsten Lebensjahr auch sehr glücklich verläuft. Außerdem erfährt der Leser auch noch einiges über den Alltag, die Sitten und Gebräuche in Tibet.

Als Soname sechs Jahre alt ist muss ihre Familie sich schließlich dem chinesischen Regime fügen und Soname kommt als Hausmädchen zu einer Familie nach Lhasa. Dort wird sie allerdings wie eine Sklavin behandelt.

Mit 16 Jahren haut sie von dort ab und wagt die Flucht über den Himalaya nach Indien. Doch auch in Indien erwarten sie wieder nur Armut und Entbehrungen, aber wenigstens ein kleines Stück Freiheit.

Bis sie schließlich nach England kommt ist es noch ein langer und steiniger Weg.

Dies ist eine Geschichte, die einem Mut machen sollte, den Soname hat nie resigniert oder die Hoffnung aufgegeben, egal wie ausweglos die Situation auch erschien. Dieser Frau gebührt absoluter Respekt.

Ein Buch, das ich sehr empfehlen kann!
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juni 2008
Wenn man den Roman Wolkenkind" von Soname Yangchen liest, sieht man, wie gut, wir Europäer, es haben: wir haben Dach über den Kopf, rund um die Uhr warmes Wasser, und unsere Kinder müssen nicht arbeiten, sondern haben Möglichkeit, eine Ausbildung zu bekommen. Man hat ja im Leben sooo viele Probleme, aber nach der Lektüre scheinen sie einfach lächerlich und unwichtig zu sein.

Die Schriftstellerin schildert ihren persönlichen Lebensweg, der voll Ungerechtigkeit ist und viele Gefahren verbirgt. Er ist sehr außergewöhnlich und kompliziert. Aber der jungen Frau gelingt, ihr Schicksal zu meistern. Es finden sich immer Menschen, die ihr helfen, aber für die Schicksalsgeschenke muss sie große Opfer bringen, so wie Trennung von Ihrem Kind usw. Das Buch ist sehr interessant, informativ, traurig und belehrend.

Die Menschen im Osten sind viel näher der Natur als die Menschen im Westen, die die Früchte der Zivilisation und Globalisierung ernten dürfen. Die technischen Erfindungen machen unser Leben viel leichter, und wir müssen nicht um 4 Uhr morgens aufstehen, um einen Tee vorzubereiten. Eine Waschmaschine oder Wasserkocher sind für die Menschen im Osten keine selbstverständlichen Sachen.

Die stärkste und die seltsamste Szene im Buch ist das Himmelbegräbnis der Mutter von der Hauptfigur des Romans. Es ist ein uraltes tibetisches Ritual und typische Art der Beerdigung in Tibet: die Leiche eines Verstorbenen wird den Geiern zum Fraß dargeboten. Aber die Beschreibung des Prozesses erweckt kein Eckel oder Grausamkeit. Es wird überzeugend dargestellt, dass es eine respektvolle und saubere Art der Bestattung ist.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2007
... geht die junge Tibeterin Soname Yangchen. Schon als Sechsjährige wird sie von ihrer Familie, die unter schweren Bedingungen auf den Lande lebt, zu einer Tante nach Lhasa geschickt. Soname ist talentiert und will Sängerin und Schauspielerin werden, doch ihr wird die Aufnahme in die Theaterschule verwehrt. Stattdessen landet sie als Haushaltssklavin in einer chinesischen Familie, wo sie zehn Jahre ohne Bezahlung schuften muss und eine zugesagte Ausbildung bekommt sie nie. Die wichtigste Grundaussage des Buches ist, dass nichts über Bildung und Ausbildung geht, wenn man ein freies und selbstbestimmtes Leben führen möchte.

Die junge Frau entflieht nach dem Tod ihrer Mutter den unerträglichen Verhältnissen, die ihre jegliche Zukunft verweigern. Von Tibet über die Grenzen von Nepal und Indien führt sie ihr abenteuerlicher Fluchtweg und Soname findet über mehrere Stationen endlich die ersehnte Freiheit in England. Doch auch hier muss sie zunächst eine schlecht bezahlte Stellung als Putzfrau annehmen und ihr Gesangstalent wird eher zufällig entdeckt.

Soname vermittelt uns ein lebendiges Bild vom tibetischen Alltagsleben und hält auch unserer westlichen Gesellschaft einen Spiegel vor. Vieles was uns in unserem Leben wichtig ist, wird hier kritisch betrachtet und der Stellenwert der Freiheit erneut unaufdringlich eingeordnet.

Das Buch ist leicht lesbar und man kann vieles über die politische Situation in Tibet und die Grundlagen des Buddhismus lernen. Als weiterführende Ergänzungslektüre empfehle ich "Auf der Suche nach dem Panchen Lama".
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. November 2009
Es ist sicher schwer, die passenden Worte für diese spannende und unter die Haut gehende Biografie zu finden. Fakt ist, dass die Betroffene erzählt, wie ihre Kindheit in Tibet verlaufen ist. Als 6jähriges Mädchen musste sie zu reichen und einflussreichen (und angepassten) Tibetern in die Stadt, um 10 Jahre als Sklavin zu arbeiten. Damit wollten sie die Eltern vor den roten Horden im Dorf schützen. Die Autorin schildert bewegend die Zustände im besetzten Tibet. Die Perspektivlosigkeit verleitet sie zur abenteuerlichen Flucht über die Berge nach Indien, die viel Leid mit sich bringt. Der Aufenthalt in Indien ist für eine nach Orientierung suchende Migrantin ebenfalls schwierig bis unerträglich.

Die Ankunft in England und die beginnende Karriere als Sängerin und die Heirat mit einem Engländer bringen erste längere Zeiten der Entspannung.

Das Buch ist eine unglaublich bewegende und meist spannende Geschichte einer Migrantin, die es sich selten leicht gemacht hat. Sehr empfehlenswert!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. April 2010
Mich hat Sonames Geschichte, die in anderen Rezensionen ja schon erzählt wurde, sehr berührt und gefesselt. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Unfassbar, was sie durchgestanden hat und mit welchem Mut und Vertrauen sie ihr Leben gemeistert hat. Ich bin ihr sehr dankbar, dass sie ihre Geschichte aufgeschrieben hat. Sie macht mir auch Mut, meinem Schicksal - sie nennt es Karma - mehr zu vertrauen. Und sie führt auch sehr anschaulich vor Augen, was chinesische Besatzung in Tibet für die Menschen konkret bedeutet.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juli 2007
Eine fesselnde autobiographische Erzählung!! Ich habe das Buch verschlungen.

Wer sich für Tibet, die politische Situation und dem verbundenen Leid, dass die Tibeter tapfer ertragen, interessiert, sei dieses Buch empfohlen. Auch über den Buddhismus erfährt man eher beiläufig einiges.

Soname berichtet in einfacher Sprache aber spannend ihre Lebensgeschichte; man wird durch ihre Erzählung in eine gänzlich andere Welt geholt.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2014
Das Buch ist sehr berührend und sehr authentisch geschrieben, die Schilderungen empfindet man als sehr ehrlich. Man hat das Gefühl selbst dabei zu sein und die Dramatik bei der Flucht und die großen Schwierigkeiten danach gehen einem sehr nahe.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. März 2007
"Wolkenkind" ist eine Arrt Biografie einer jungen Frau, die im Tibet der Kulturrevolution geboren wird. Entsprechend wird ihre ursprünglich adelige Familie von den Chinesen schikaniert, sie als kleines Kind zu Verwandten nach Lhasa weggegeben, wo sie 10 Jahre als Haussklavin schuftet, um schließlich über den Himalaya nach Indien und am Ende in den Westen nach England zu fliehen.

Das Buch ist nach Schema F fürs reiche Westpublikum geschrieben: erst die mehr oder weniger atmosphärische Stimmung der "dritten Welt", Unterdrückung und harte Fronarbeit, dann die geglückte Flucht und schließlich die Befreiung im Westen.

Die Atmosphäre im Vergleich zu anderen Werken ist eher flach geraten, die Inspiration für das Werk könnte eher auf den Verlag als auf die Autorin zurück gehen. Mit zunehmender Dauer wird das Buch auch immer schwächer.

Dennoch ist "Wolkenkind" unter drei Aspekten interessant:

Es wird mal wieder an das Schicksal Tibets unter chinesischer Besatzung erinnert.

Die buddhistische Grundhaltung des Bandes kann gut als leichte Einführung in den buddhistischen Glauben genutzt werden. Unangestrengt und nebenbei erfährt man die buddhistischen Denkweisen.

Das Verhältnis von Männern und Frauen in Tibet wird unter dem Gesichtspunkt der Gleichberechtigung der Geschlechter vorgestellt. Im weiteren Verlauf der Handlung erscheint einem das bisweilen als Makulatur, aber die Grundeinstellung der Autorin zum anderen Geschlecht ist sicher anders, als wir das in der westlichen Kultur gewohnt sind.
0Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden