Sale Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive wint17



am 16. Juli 1999
Als interessierter Laie kann man nur darüber erstaunt sein, daß in der Ägyptologie immer wieder neue Theorien/Interpretationen auftauchen und Fragen gestellt werden, die von der Wissenschaft bisher nicht beantwortet werden können, weil man bislang geltende Ansichten als ausreichend und überzeugend hinnahm und das mathematisch- technische Wissen der Antike unterschätzt hatte. Die Autoren entwickeln aufgrund ihrer umfangreichen Kenntnisse von Hieroglyphen-Texten und eigenen komplizierten Berechnungen einen scheinbar schlüssigen Erklärungsansatz für noch ungelöste Probleme, wie z.B. die "unlogische" Anordnung der Pyramiden von Gizeh, die auf einem bisher nicht erkannten "Sternenkult" beruhen könnte, dessen Sternbilder auf der Erde durch die Pyramiden "rekonstruiert" werden sollten. Dabei schrecken die Autoren auch nicht vor "unwissenschaftlichen Spekulationen" zurück, deren erstaunlichste wohl die Aussage ist, daß sich hinter einer erst 1993 vom Münchner Ingenieur Gantenbrink mittels eines Roboters entdeckten, winzigen, 20m weit innen im Mauerwerk der Pyramide gelegenen "Seelenschacht-Falltür" eine seit 4.600 Jahren verborgene Geheimkammer mit Texten über die sagenumwobenen ersten Dynastien der Pharaonen befinden könnte, worauf älteste Hieroglyphen hinwiesen, die bis heute vielleicht falsch interpretiert wurden (vgl. S. 194 ff und 226-259). Ein lesenswertes Buch, das 5 Sterne verdienen würde, falls die Autoren und Ingenieur Gantenbrink eines Tages in einem Atemzug mit Heinrich Schliemann oder Howard Carter genannt werden sollten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. August 2009
Spekulation ist nichts Schlechtes, sieht steht am Anfang jeder wissenschaftlichen Erkenntnisfindung. Was es allerdings in Folge unbedingt bedarf, sind stichhaltige Beweise, oder zumindest starke Indizien - und die liefert Robert Bauval für seine Theorie vom altägyptischen "Sternenkult".

Bauval geht davon aus, dass es schon Jahrtausende vor der Zeit des Pyramidenbaues in Ägypten eine Religion gab, die sich nach den Gestirnen richtete. Er verweist dabei auf die bislang von der Ägyptologie stiefmütterlich behandelten so genannten "Pyramidentexte" (5. und 6. Dynastie), die ihrerseits wieder auf weit älteren Quellen beruhen.

Ein frühes Zentrum des Sternenkultes war die Stadt Annu (später Heliopolis) mit ihrem Phönix-Tempel und dem geheimnisvollen Benben-Stein (ein Vorläufer aller Obelisken), für den Bauval eine plausible Meteoriten-Erklärung liefert.

Basierend auf der baumeisterlichen Methodik von Imhotep (Hohepriester und oberster Astronom von Annu) soll in der 4. Dynastie die Cheops-Pyramide errichtet worden sein, die weit mehr als nur ein monumentales Grabmal ist. Diese Große Pyramide (deren Bau er mit 2450 v. Chr. datiert) soll einige astronomische Geheimnisse bergen. So ist der südliche Schacht der Königskammer auf das Sternbild Orion ausgerichtet, der nördliche auf Alpha Draconis. Bei der Königinnenkammer zeigt der südliche Schacht zum Sternbild Sirius, der nördliche auf Beta Ursae Minoris. Das Sternbild Orion wird mit dem Gott Osiris assoziiert, der Sirius ist der Stern seiner Gemahlin Isis. Bauval macht Duat, das Astralreich des Osiris, im Orion aus.

All das wird von der etablierten Ägyptologie abgelehnt, auch die Theorie, dass die Pyramide von Gizeh als irdisches Abbild der Gürtelsterne des Orion errichtet worden ist, ebenso wie die These, dass die zwei Pyramiden von Daschur Sternen in den Hyaden entsprechen. Bauval belegt dies mit reichem Kartenmaterial und astronomischen Berechnungen. Der Himmel auf Erden nachgebildet? Heilige Geometrie? - Das darf es nach herrschender Lehrmeinung einfach nicht geben.

Dabei soll Wissenschaft etwas Neugieriges, Forschendes, Dynamisches sein, nichts Dogmatisches! "Das Geheimnis des Orion" ist herausfordernd, rüttelt an starren Denkmustern, das ist das Schöne an diesem Buch.

Robert Bauval verliert sich nie im Esoterischen oder Obskurantistischen (auch wenn er die Themen Atlantis, 42 Bücher des Thot oder Edgar Cayce anreißt). Er sucht stets nach seriösen wissenschaftlichen Beweisen.

Durch Bauval bekommt das römische Sprichwort per aspera ad astra ("Über Steine zu den Sternen") eine völlig neue Bedeutung - bravo!
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. Mai 2001
Ein MUSS für alle die sich für die Entstehung der Pyramiden interssieren. Die Autoren schreiben über den WEG den sie folgten bis diese Theorie entstand. Wenn man schon andere Bücher über dieses Thema gelesen hat, kann man sich gut vorstellen das dies die Lösung des Rätsels ist. Schade ist nur das die Autoren nicht über die Möglichen Erbauer berichten bzw Theorien aufstellen. Da meiner Ansicht die Ägypter allein nicht zu solch einer Leistung fähig waren.Deshalb nur 4 Sterne.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Februar 2005
beeindruckend einfach fesselnd
Dem Autor ist es gelungen mit seiner Form der Darstellung ein Thema dem Leser nahe zubringen welches nicht im entferntesten für uns greibar ist. Wer das Buch liest sollte jedoch sich immer vor Augen halten, das es nur EINE mögliche Erklärung ist.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 11. Mai 2005
Ich finde das Buch sehr gut.
Aber um mehr Inhalte zu erfahren und andere Einplicke zu erfahren sollte man auch noch andere Bücher wie z.B.
Die Prophezeiungen der Maya,Das Sternentor der Pyramiden und mein Favoriten Verbotende Ägyptologie lesen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 13. Februar 2001
Sind die drei Pyramiden von Gizeh - die der Pharaonen Cheops, Chephren und Mykerinos - nach den Gürtelsternen des Orion ausgerichtet? Raubert Bauval und Adrian Gilbert wollen Beweise dafür gefunden haben, und die präsentieren sie in der Tat überzeugend. Das Buch erweckt den Anschein tiefster Seriosität. Zur Entwicklung ihrer Ideen bedienen sich die Autoren anscheinend wissenschaftlicher Methodik und greifen in großem Umfang auf Primärquellen zurück. Auch findet man in dem Buch keine Spur von Wissenschaftshetze, die man in grenzwissenschaftlichen Publikationen leider zu oft als Faktenersatz findet. Und doch ist es eben Fakt, daß die Ausrichtung der Pyramiden nach den Gürtelsternen des Orion, die Bedeutung der Luftschächte und andere Thesen der Autoren eine genauen Überprüfung nicht standhalten, letztlich nur Wunschdenken sind und dere Versuch, in die von Archäologen und Ägyptologen weitgehend enträtselten Pyramiden neue Geheimnisse hineinzuprojizieren.
11 Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken