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am 18. Juni 2017
Diesen Buch gehört zu den besten Kriminalromanen die ich gelesen habe. Und ich kenne viele. Diese verzwickte Geschichte so schön erzählt und eine Wendung nach der Anderen. Dann auf zum nächsten Fall ....
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am 11. Dezember 2013
Ich habe heute keine Ahnung mehr,warum ich dieses Buch lesen wollte.Wahrscheinlich,weil ich dachte ,es könne so toll werden,wie die von Lokalkolorit durchzogenen Bücher von Nele Neuhaus.

Leider weit gefehlt.Das Buch soll ein Krimi sein,entbehrt aber jeder Spannung.Es gibt am Anfang des Buches einen Mord.Gut und schön,aber leider habe ich Null Empathie ,für den getöteten Menschen und es zieht sich ,bis ansatzweise Spannung aufkommt.Es wurde auch nicht so klar,wer jetzt Hauptprotagonist ist und wer nicht.

Viel von der Handlung spielt um das Thema "Gewalt in einer Partnerschaft" und oft hätte ich die Frauen in diesem Buch nur schütteln können.Wer läßt sich all das bieten?Der Mord wird natürlich gelöst,völlig unspektakulär und langatmig.Viele Charaktere werden beschrieben und irgendwie haben alle eine Charakterschwäche.Ob Anwalt oder Polizist,so richtig Vertrauen hat man zu keinem.

Fazit:Wir Norddeutschen haben ja eine natürliche Abneigung gegen fast alles bayrische und leider ist hier viel in Mundart geschrieben,so dass uns die Bayern und ihre Sprache nicht gerade sympathathischer werden.Jedenfalls mir nicht.

Von dem Titel und dem dazugehörigen Kartenspiel habe ich mir auch mehr Infos erhofft,aber leider konnte ich dem Spiel nicht folgen,da ich keine Grundkenntniss besitze.

Ich vergebe 2 Sterne,weil versucht wird,ab und zu etwas Humor einzubauen,was dem Buch etwas positives abringt.
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am 27. Januar 2013
Schwer verprügelte Frauen, dazu passende brutale männliche Idioten im bayerischen Folklore. Ein Kommissar als Nebenperson, ein Landpolizist zwischen Beruf, netter Kerl und leicht bescheuert. Die Handlung versucht sich permanent selbst zu übertrippeln. Ein Todesschütze, der den falschen trifft, ist zu wenig - es müssen zwei sein. Brutal
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am 25. Mai 2011
"Schafkopf" ist der zweite Fall des bayerischen Ermittlerduos Wallner und Kreuthner, deren Gegensätzlichkeiten auf humorvolle Art und Weise in Szene gesetzt werden. Während Kommissar Clemens Wallner vehement an seinen Prinzipien festhält und nicht nur im Dienst, sondern auch auf privater Ebene für Recht und Ordnung sorgt, ist Polizeiobermeister Leonhard Kreuthner ein ganz anderes Kaliber. Er versteht es, Dienst und Privatleben strikt zu trennen. So findet man ihn am Feierabend mit zwielichtigen Gestalten in der Dorfkneipe wieder, wo er in gemütlicher Runde sein Bier genießt. Ein komischer Kauz, der mit ungewöhnlichen Methoden einiges erreicht und es sogar schafft, zur Lösung des Falles beizutragen. Aber nicht nur Kreuthner ist dem Autor Andreas Föhr gut gelungen. Auch Wallners Großvater Manfred, der plötzlich mit einer wesentlich jüngeren Frau ausgeht und seinem Enkel gerne einmal ein paar Tipps zu dessen nicht vorhandenem Sexualleben gibt, ist ein Unikat, wie es seinesgleichen sucht.

Ein amüsantes bayerisches Hörbuch, das nicht nur von seinen originell erdachten Figuren lebt, sondern darüber hinaus auch noch mit einem Kriminalfall aufwarten kann, der sich spannend präsentiert. Aufbauend auf einem alten Vermißtenfall und versehen mit einem neuen Mord, schafft es Andreas Föhr, seine Hörer durch verschiedenen Zeitebenen zu führen und erst allmählich zu offenbaren, was in dem idyllischen Örtchen alles im Argen liegt. Aber nicht nur der Autor hat es wunderbar verstanden, seine von Sarkasmus nur so triefende Geschichte dem Hörer nahezubringen. Auch die Lesung von Michael Schwarzmeier ist überaus gelungen. Ob Hochdeutsch oder bayerischer Dialekt, korrupter Anwalt oder gewissenhafter Kommissar. Michael Schwarzmaier versteht es, jeder Figur eine eigene Stimme zu verleihen und einen Krimi mit Leben zu füllen, der mit einem unvorhersehbaren Finale überrascht.

Fazit:
"Schafkopf" ist ein Lokalkrimi, der mit trockenem Humor, rätselhaften Morden und außergewöhnlichen Charakteren überzeugt. Ein Hörgenuss nicht nur für bayerische Krimiliebhaber.
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am 27. Juli 2013
Leider ging ich mit zu viel Erwartungen an das Buch heran.Die Geschichte tröpfelt so dahin, die Personen in diesem Buch sind langweilig.Einzig kann man sich etwas mit der Gegend identifizieren wenn man selber in der Gegend lebt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. September 2010
Stanislaus Kummeder ist alles andere als ein sympathischer Mensch, er stiehlt, er betrügt, er schlägt seine Freundin halb tot und ihm wird eines Tages mitten auf dem idyllischen Riederstein über dem Tegernsee der Kopf weggeschossen. Nachvollziehbare Gründe gibt es für diesen Mord genug, das Ermittlerduo Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner kann sich einfach einen aussuchen - bloss der Täter dazu ist nicht ganz so einfach zu finden. Je tiefer sie graben, auf desto mehr Straftaten stossen sie. Als dann auch noch der Anwalt des zuvor Ermordeten ebenfalls tot aufgefunden wird, da scheinen sie auf der richtigen Spur zu sein - denn dieser wollte noch kurz vorher dringend mit Wallner reden.....

Andreas Föhr entführt uns auch in seinem zweiten Kriminalroman mit Wallner und Kreuthner ins beschauliche Oberbayern, welches in seiner Schönheit kaum zu überbieten ist - die Verschwiegenheit & Brutalität der dort wohnenden Menschen scheinen im Vergleich umso grausamer. Föhr beschreibt erschreckend realistisch die Gewalt, die Stanislaus seiner Freundin antut, man sieht die grobschlächtigen Kleinkriminellen zwischen den Seiten förmlich vor sich und kann deren Schweiß fast schon riechen, mich schüttelte es zwischendurch mehrmals, mir war übel aufgrund der stattfindenden Brutalität. Spannend, realistisch und emotional - genau diese Eigenschaften liessen mich "Schafkopf" fast in einem Zug durchlesen - ein wieder sehr empfehlenswerter Kriminalroman des Friedrich-Glauser-Preisträgers 2010 Andreas Föhr.
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Schwarze Piste, Prinzessinnenmörder und Karwoche gefallen mir besser als dieser Föhr hier.
Ich mag den Stil von Föhr, seine Art zu schreiben. Krimi gewürzt mit einer guten Prise Humor und ein wenig bayerischem Kauderwelsch. Wallner und Kreuthner sind normalerweise auch sympathische Typen.

In diesem Krimi kommt Kreuthner irgendwie komisch rüber. Da gefällt mir die Figur des meckernden und frierenden Ermittler nicht besonders. Zudem springt der Krimi in der zeitlichen Abfolge vor und zurück und wenn man den Krimi nicht in einem Stück liest, so dauert es ein paar Seiten, bis man den Strang wieder gefunden hat. Auch an Spannung ist der Schafkopf nicht so wie die drei erstgenannten, die ich sagenhaft finde.

Die Handlung mit dem weggeschossenen Kopf und den derben Schlägereien ganz allgemein und besonders Frauen gegenüber ist sehr speziell und das muss man mögen. Da ich aber den Stil von Föhr mag und die Art über die bayerischen Querköpfe zu schreiben, Föhr mich stellenweise richtig zum Lachen brachte, gebe ich vier Sterne.
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am 3. Mai 2015
Ich bin durch Zufall auf Andreas Föhr und 'Schafkopf' gekommen. Ich mochte es schon früher, bayrische Krimiromane zu lesen, aber der letzte dieser Art den ich gelesen habe, hat mich nicht so vom Hocker gehauen. Deshalb hab ich zwischendurch andere Bücher gelesen.
Als ich dann bei Amazon etwas geschmökert habe, was es seitens Krimiromane wieder neues gibt, bin ich auf 'Schafkopf' gestoßen. Die guten Bewertungen haben mich überzeugt und ich wurde auch nicht enttäuscht.
Ich habe das Buch innerhalb von 3 Tagen gelesen und bin mehr als begeistert von der Geschichte, der Authentizität und auch Witz und Humor kommen nicht zu knapp... kurz gesagt: Für mich hat der Roman alles worauf es mir persönlich ankommt. Die Geschichte ist richtig schön geschrieben - vor allem auch der bayerische Wortlaut (das kriegen manche einfach nicht zusammen, so sehr sie es auch versuchen) - und als richtiger Bayer aus'm Bayrischen Wald werd ich's ja wohl wissen ;-). Die Passagen sind allesamt spannend; es war für mich keine Situation wo ich mir dachte: jetzt zieht es sich aber. Den Roman habe ich wirklich aufgesogen und das hat bei mir schon lange keiner mehr geschafft.
Respekt! Ich nehme mir jetzt den Prinzessinnenmörder vor.
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TOP 500 REZENSENTam 10. September 2010
Inhalt:
Polizeiobermeister Leonhard Kreuthner hat im volltrunkenen Zustand eine Wette abgeschlossen, die es nun zu gewinnen gilt: um das bronzene Europäische Polizeileistungsabzeichen zu bekommen, joggt er in aller Frühe auf den Gipfel des Riedersteins. Dort trifft er auf Stanislaus Kummeder, dem jedoch wenig später der Kopf weggeschossen wird. Die Polizei weiß bald, dass es sich um einen Meisterschuss gehandelt hat, der aus mehreren hundert Metern Entfernung abgegeben wurde. Handelt es sich bei dem Schützen um einen Auftragskiller? Wer hat dies initiiert? Gibt es einen Zusammenhang zu Kummeders Freundin, die zwei Jahre zuvor spurlos verschwunden ist?

Meine Meinung:
'Schafkopf' ist ein spannender Krimi, der durch die Zeitsprünge und die Dialekt sprechenden Protagonisten sehr lebendig wirkt und stets einfach und schnell lesbar ist. Die Protagonisten sind sehr speziell, was mir oft gefallen hat, da sie fehlerbehaftet und nicht perfekt sind, was ich jedoch auch oft als zu überzogen und unglaubwürdig empfunden habe. Bisweilen haben Beziehungen zwischen den Protagonisten und die Handlungen einzelner Personen für mich wenig Sinn ergeben und wirkten sehr konstruiert. Der Polizei passieren oft sonderbare Fehler, die sie trottelig wirken lassen, was nicht gerade dafür gesorgt hat, dass ich die Verbrechensaufklärung logisch und fundiert fand. Ich hatte zudem den Eindruck, der Autor verlasse sich sehr auf Zufälle, was leider dazu führt, dass sein Krimi oft unrealistisch und wenig überzeugend ist.
Die Recherche des Autors bezüglich der Alzheimer-Demenz hätte etwas intensiver sein können: dass man vertraute Personen nicht mehr erkennt, geschieht eher in späteren Phasen der Erkrankung, in denen der Betroffene längst nicht mehr fähig ist, Geschäfte abzuwickeln und sich Sorgen um die Zukunft zu machen. Bei Föhr ist es genau umgedreht und sorgt leider dafür, dass seine Argumentation nicht ganz aufgeht.

Mein Resümee:
Ein spannender Krimi mit kleineren und größeren Schwächen. Meiner Meinung nach deutlich schlechter als 'Der Prinzessinnenmörder'.
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am 9. Juni 2011
>Schafkopf< ist ein schwungvoller Kriminalroman mit gehörig Lokalkolorit, kuriosen Gestalten und dialektgefärbten Redewendungen. Für beste Unterhaltung sorgen neben der bildhaften Sprache des Autors die gelungene Szenerie im beschaulichen Oberbayern und darüber hinaus die humorvollen Passagen.
Grundlage für die wendungsreiche Krimihandlung bilden eine Partie Schafkopf und jede Menge schräge Figuren, die fast alle zu den Verdächtigen zählen.

Andreas Föhr verzahnt bei der Aufklärung der Todesfälle Aktuelles mit Vergangenem, haucht seinen Figuren durch irrwitzige Begebenheiten Leben ein, und lässt den Krimi in der Idylle des Mangfalltals und hoch oben auf dem Riederstein spielen. Das macht zu großen Teilen den Charme des Buches aus.

Was anfangs etwas zusammenhanglos wirkt (und durch zeitliche Sprünge zwischen den Jahren 2007 und 2009 zusätzlich erschwert wird), wird schon bald zu einer stimmigen Story mit aussagekräftigen Kapiteln. Ehe man sich versieht ist man mittendrin in den gut dargestellten Lebensumständen des eigenwilligen Kommissars Wallner, des ungeschickten Streifenpolizisten Kreuthner, des grobschlächtigen Kneipenwirtes Zimbeck, seiner devoten Freundin Susi, ihrer Familie - den versoffenen Schrotthändlern und des schmierigen Winkeladvokaten Falcking. Andreas Föhr lässt kein Klischee aus, belegt seine Figuren aber so gekonnt damit, das es stets sympathisch wirkt und dabei durchgehend amüsant bleibt.

>Schafkopf< ist so kurzweilig wie eine Kartenrunde, wenngleich es tatsächlich erleichtert, die bayerisch eigentümliche Art (und am Besten noch dazu die Original-Schauplätze) zu kennen. Für mich ist der Regionalkrimi ein echtes "Schmankerl" gewesen. Im besten Fall sollte man diesen nach einer Wanderung auf die Galaun oder zum Riederstein-Kircherl lesen.
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