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Hatte mir „Himmelblau und Rabenschwarz" schon im vergangenen Jahr im Original („Good Grief") zugelegt, habe es allerdings erst jetzt gelesen und bin begeistert. Von der Thematik her ähnelt es in der Tat „P.S. Ich liebe Dich", ist aber doch ganz anders:
Während Holly in „P.S., ich liebe Dich" ihren verstorbenen Mann Gerry idealisiert und das Buch sich in erster Linie damit beschäftigt, dass Holly mit Hilfe von kleinen Briefen, die ihr verstorbener Mann Gerry ihr hinterlassen hat, ihre Trauer überwindet, idealisiert Sophie ihren verstorbenen Mann Ethan nicht, sondern denkt auch an seine Fehler und muss mit ihrem neuen Leben als Witwe allein zurechtkommen.
„P.S., ich liebe Dich" ist weitgehend melancholisch und rührt einen zu Tränen. „Himmelblau und Rabenschwarz" beschäftigt sich hauptsächlich mit Sophies Verhalten während der fünf verschiedenen Trauerphasen nach Kübler-Ross und ist trotz des ernsten Grundgedankens wegen Sophies Missgeschicken und seltsamer Verhaltensweisen während der einzelnen Phasen sehr amüsant.
Fazit: Kann man ein humorvolles Buch über den Verlust einer geliebten Person und das Leben danach schreiben? Ja, Winston kann es und zwar sehr gelungen und daher uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 28. Juli 2006
Die Romanfigur Sophie ist Mitte 30 und hat gerade ihren Mann durch eine Krebserkrankung verloren. Es wird beschrieben, wie sie alle Phasen der Trauer durchlebt. Mit Hilfe ihres Therapeuten, einer Trauergruppe und einer Freundin, schafft sie es, ihre Trauer zu überwinden, trennt sich vom gemeinsamen Haus und fängt ein neues Leben an, dass durch Höhen und Tiefen gekrönt ist.

Die Geschichte ist dabei nicht nur traurig, sondern mit einem gewissen Esprit gewürzt und nicht langweilig. So macht es sich Sophie in ihrem "neuen" Leben nicht unbedingt leicht: Sie fängt mit einem neuen Job an, nimmt sich Crystal an, die im Teenager-Alter ist, Sophie als "Ersatzschwester" dient und (anstatt Freude) allerhand Probleme bereitet. Auch mit dem neuen Mann an ihrer Seite hat sie nicht nur schöne Momente. Doch statt das Handtuch zu werfen, stellt sich Sophie jeder Herauforderung und meistert sie mit Bravour. Ganz im Sinne `Zum Schluss wird alles gut`.

Zuerst war ich der Meinung, ich hätte einen Roman im Sinne von "P.S. Ich liebe Dich" vor mir, aber die Geschichte ist überraschend anders, zum Teil traurig, aber auch witzig und einfach lesenswert. Ich konnte das Buch nicht mehr weg legen!
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am 14. August 2006
Man sollte sich von dem Cover nicht täuschen lassen. "Himmelblau und Rabenschwarz" hat nur sehr wenig mit "P.S. Ich liebe dich" gemeinsam (abgesehen von einem toten Ehemann). Bei "P.S...." quält man sich durch eine verkitschte Liebesstory (meinem Empfinden nach eher schlicht im Schreibstil) bei "Himmelblau..." geht es um eine Lebensgeschichte und nur zweitrangig um Liebe. Ich fand es anrührend und realistisch wie hier der tote Ehemann und die Trauerzeit geschildert werden. Keine schnulzigen Liebesbotschaften, sondern auch Erinnerungen an nervende Kleinigkeiten und schmerzhafte Augenblicke im Krankenhaus. Und ein wunderbarer schwarzer Humor, mit dem Sophie sich über Therapiestunden, eine nervende Schwiegermutter und die Einsamkeit hinwegkämpft.

Fazit: Gute Geschichte, gut geschrieben, auf jeden Fall lesenswert

(ein Sternchen Abzug, weil auch Lolly Winston es einfach nicht lassen kann, ein paar typische Romanklischees einzubauen..... so langsam will ich wirklich nichts mehr über störrische Locken (die in Wirklichkeit natürlich absolut bezaubernd aussehen) lesen! Immerhin hat der gutaussehende neue Mann im Leben einen Ordnungstick, das ist doch schon mal ein Anfang..........)
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HALL OF FAMEam 29. August 2005
Ein Buch das wirklich Traurigkeit und Humor perfekt miteinander verbindet. Es gibt jede Menge Szenen, bei denen ich wirklich schlucken musste, aber doch ist es eben auch ein sehr witziges, aber warmherziges Buch. Sophie geht durch sämtliche Phasen der Trauerbewältigung. Dabei finde ich es sehr schön, das sie ihren Mann nicht idealisiert. Sie erinnert sich trotz ihrer Liebe und der nur sehr kurzen Ehe auch an seine Fehler. Auf jeden Fall drückt der Roman nicht zu sehr auf die Tränendrüse, denn es geht in erster Linie nicht darum, das ein geliebter Mensch stirbt und man dann am Anfang leidet, sondern mehr darum, wie Sophie ihr Leben danach in den Griff bekommt, welche Phasen sie durchläuft, um ihre Trauer zu bewältigen. Das klingt zwar trotzdem eher melancholisch, ist aber aufgrund der herrlichen Sophie manchmal auch urkomisch.
Ein wunderschöner Roman für ein gemütliches Wochenende mit viel Herz!
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am 10. August 2006
Als ich HIMMELBLAU UND RABENSCHWARZ bei uns in der Buchhandlung fand, habe ich (wie wohl die meisten hier) zuerst an PS ICH LIEBE DICH von Cecilia Ahern gedacht, aber schon nach den ersten Seiten wurde ich eines besseren belehrt.

Hier geht es darum, dass die Hauptperson Sophie ihren geliebten Mann durch Krebs verloren hat, und in ein tiefes Loch fällt. Es wird ziemlich gut geschildert, welche Gefühle in einem hochkommen, hat man erstmal seinen geliebten Partner verloren. So beschäftigt sich Sophie unter anderem damit, welche Person denn das Krankenhaus (hier muss sie wegen einer in der Nacht kommenden Panikattacke hin, wobei sie selber glaubt, sie würde an einem Herzinfakt sterben) benachrichtigen soll, sollte ein Notfall eintreten.

Es sind diese Kleinigkeiten, die dieses Werk so wunderbar machen. Man erlebt die Tiefen von Sophie mit, und kann genau verstehn, warum sie sich z.B. nicht von den Sachen ihres Mannes trennen will, und sich einen Schluck aus der Urne, in dem die Asche ihres verstorbenen Partners lag, genehmigt, nur um ihm nocheinmal nahe zu sein! Zum anderen fasziniert einen die Kraft, die Sophie aufbringt, um ihr altes Leben nicht zu vergessen, aber endlich ein Neues an zu fangen, da sie merkt, dass das Leben doch lebenswert ist.
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am 7. April 2007
Die Geschichte ist ziemlich traurig, da die Hauptdarstellerin mit 32 nach nur 3 Jahren Ehe verwitwet. Sie versucht sich wieder in Ihren Alltag einzufinden, aber an dem alten gemeinsamen Ort gelingt es nicht, die Schwiegermutter, scheinbar mit beiden Beinen im Leben stehend, drängt, die Sachen Ihres verstorbenen Sohnes Ethan zu entsorgen. Nach einigen Wochen kommt es, wie es kommen musste, die Witwe bricht zusammen und erscheint mit Pantoffeln und im Bademantel an Ihrem Arbeitsplatz im Silicon Valley.

Nun fängt Sie an, Ihr Leben aufzuräumen und zieht um, ins entfernte Oregon. Innerhalb der nächsten 12 Monate muss ein Haus gekauft, eine Existenz aufgebaut und wieder ins Leben zurückgefunden werden. Um sich abzulenken entscheidet Sie sich, an einem Betreuungsprojekt für schwer erziehbare Kinder teilzunehmen, und Ihr wird die schwer erziehbare 12 Jährige Crystal zugeteilt. Diese Betreuung, ihr Job in einem Restaurant und die gescheiterte Ehe Ihrer Freundin Ruth halten Sie auf Trab und als sich dann noch die Schwiegermuter als schwach erweist, muss Sie soviel Verantwortung übernehmen, dass der Verlust Ihres Mannes nicht mehr so schwer wiegt und es gibt ja auch noch andere Männer...
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am 8. Mai 2010
Die Geschichte von "Himmelblau und rabenschwarz" ist mit wenigen Sätzen erzählt:
Sophie Stanton ist seit drei Jahren mit ihrem Mann Ethan verheiratet, als er an Krebs stirbt. Nach seinem Tod ist sie am Boden zerstört, futtert sich überflüssige Pfunde an, ist ihrem Job als PR-Managerin nicht mehr gewachsen und wird total depressiv. Schließlich verkauft sie ihr Haus im Silicon Valley und zieht nach Ashland in Oregon, um ein neues Leben anzufangen. Dort entdeckt sie ihr Talent fürs Backen und eröffnet eine eigene Konditorei. Ganz nebenbei kümmert sie sich sozusagen als Ersatz-Mutter um ein dreizehnjähriges Mädchen, um ihre demente Schwiegermutter und verliebt sich in den gut aussehenden Schauspieler Drew.

Lolly Winstons Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Es fällt einem deshalb nicht schwer, in die Geschichte am Anfang hineinzufinden. Leider neigt die Autorin aber bald dazu, zu viel des Guten zu wollen. Die Depressionen von Sophie werden arg ausgeschmückt. Da findet sich beispielsweise die haarsträubende Szene, in der die Protagonistin im Bademantel und in Häschenpantoffeln im Büro erscheint. Oder die widerliche Episode, in der sie Martinis aus der Urne trinkt, in der zuvor die Asche ihres verstorbenen Mannes war und viele weitere, für mich nicht glaubwürdige Übertreibungen. Bis zur Hälfte des Buches war ich mehr als einmal kurz davor, den Schinken aus der Hand zu legen und nicht zu Ende zu lesen.

Ab dem Umzug nach Oregon wurde das Ganze dann wieder erträglicher, wenn auch in der zweiten Hälfte vieles "too much" war. Crystal, das dreizehnjährige Mädchen, um das sich Sophie als "große Schwester" oder "Ersatz-Mutter" kümmert, hat einen Selbstverletzungs-Drang und ritzt sich - trotz psychiatrischer Behandlung - immer wieder die Arme auf. Dass sie dank Sophies Gesellschaft binnen kürzester Zeit von diesem seelischen Leiden erlöst wird, ist auch nicht wirklich glaubhaft. Auch Sophies Konditoren-Karriere lässt einen ungläubig staunen. Kaum, dass sie in einem Restaurant ein paar Kuchen gebacken hat, eröffnet sie eine eigene Konditorei und wuppt mit Crystal als Hilfe das Ganze mit Links. Absolut zuviel ist auch die Geschichte mit der Schwiegermutter. Eine resolute, bodenständige Frau erkrankt innerhalb weniger Monate so sehr an Alzheimer, dass sie nicht mehr weiß, dass Sophie ihre Schwiegertochter und Ethan, ihr Sohn, tot ist. Und um dem Ganzen noch die Krone der Unglaubwürdigkeit aufzusetzen, hat Sophie neben ihrer Konditorei natürlich auch noch die Zeit und Muße, sich die demente Frau ins Haus zu holen und sich um sie zu kümmern.

Neben all der Kritik möchte ich aber nicht versäumen zu erwähnen, dass Lolly Winstons Roman durchaus auch Lichtblicke hat. Wenn sie über Ethans Krankheit schreibt, darüber, wie Sophie und er damit umgegangen sind, wie der Krebs ihrer beider Leben beeinflusst hat, das ist glaubwürdig. Hier bringt sie kluge Sätze zu Papier, denen viele Leser zustimmen werden, die schon einmal einen geliebten Menschen durch eine Krebserkrankung begleitet und verloren haben.

Insgesamt aber haben für mich die negativen Eindrücke überwogen. Mag sein, dass andere Leser sich leichter damit tun, sich in Sophies Psyche hineinzuversetzen und die Geschichte dadurch besser nachvollziehen können. Für mich war das Buch eindeutig ein Fehlgriff und ich glaube kaum, dass ich es noch mal lesen werde. Deshalb auch nur zwei Sterne.
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am 5. September 2006
Die Protagonistin Sophie (Ende 30) hat durch eine Krebserkrankung ihren geliebten Ehemann verloren und trauert nun sehr! Sie glaubt, den Boden unter den Füßen zu verlieren und zunächst scheint es so, als würde Sophie nicht wieder auf die Beine kommen! Dennoch schafft sie es, mit Hilfe ein paar netter Leute, wie z.b. ihrem Vater, ihrer besten Freundin und einer Trauergruppe, ihre Trauer zu überwinden und baut sich schließlich ein völlig neues Leben auf!

Als ich den Klappentext des Buches las, dachte ich natürlich erstmal an C. Aherns "P.S. Ich liebe Dich", da es sich dem Anschein nach um das gleiche Thema handelt, jedoch sollte man sich von dem ersten Eindruck erstmal nicht überwältigen lassen! Klar, die Geschichte ähnelt sich zwangsweise schon, jedoch merkt man recht schnell, dass sie kein Abklatsch ist!

Die Geschichte von Sophie erscheint auf den ersten Seiten sehr traurig, da uns jede einzelne Trauerphase von Sophie dargestellt wird! Der Leser leidet also mit ihr und lernt dadurch eine Seite an ihr kennen, die sie sympatisch aber auch verletzlich und klein macht! Doch je weiter man liest, desto offener und stärker und lebensfroher wird Sophie, man freut sich mit ihr, wie sie plötzlich alles meistert und beginnt über den Dingen zu stehen, so gut es geht! Einen gewissen Glanzpunkt bringt aufjedenfall ihre "Ersatzschwester" Crystal, die dem Ganzen etwas Würze gibt (und vor allem Humor)! Crystal ist ein schwieriger Teenager und bringt Sophie das ein oder andere Mal auf die Palme, vielleicht aber ist das genau das Richtige, was Sophie in dem Moment braucht...

Meiner Meinung nach ein sehr schönes Buch mit angenehmen Schreibstil, das man aufjedenfall lesen sollte!
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Februar 2007
"Himmelblau und Rabenschwarz" hat mich vollends begeistert. Von der Thematik her ähnelt es in der Tat "P.S., Ich liebe Dich", ist aber doch ganz anders:

Während Holly in "P.S., ich liebe Dich" ihren verstorbenen Mann Gerry idealisiert und das Buch sich in erster Linie damit beschäftigt, dass Holly mit Hilfe von kleinen Briefen, die ihr verstorbener Mann Gerry ihr hinterlassen hat, ihre Trauer überwindet, idealisiert Sophie ihren verstorbenen Mann Ethan nicht, sondern denkt auch an seine Fehler und muss mit ihrem neuen Leben als Witwe allein zurechtkommen.

"P.S., ich liebe Dich" ist weitgehend melancholisch und rührt einen zu Tränen. "Himmelblau und Rabenschwarz" beschäftigt sich hauptsächlich mit Sophies Verhalten während der fünf verschiedenen Trauerphasen nach Kübler-Ross und ist trotz des ernsten Grundgedankens wegen Sophies Missgeschicken und seltsamer Verhaltensweisen während der einzelnen Phasen sehr amüsant.

Fazit: Kann man ein humorvolles Buch über den Verlust einer geliebten Person und das Leben danach schreiben? Ja, Winston kann es und zwar sehr gelungen und daher uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 29. Oktober 2005
Ich finde Lolly Winstons Buch wunderbar. Es war eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich finde die Szene am besten, in der Sophie im Morgenmantel und Häschenpantoffeln (dieses Bild ist übrigens auf dem englischen Originalcover) in ihr Büro fährt und erstmal nichts dabei findet. Alles Andere ist halt zu eng oder schmutzig. Natürlich sollte man nicht über einen Nervenzusammenbruch lachen, aber man kann verstehen, wie es dazu kommt und man vermutet, das es einem nicht besser gehen würde.
Ich finde "H&R" wesentlich besser als "PS:Ich liebe dich", da man doch von einer gewissen Weisheit bei Lolly Winston sprechen, die ich bei Ahern vermisse.
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