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am 7. März 2017
„Das große Buch der Feen und Elfen“ ist Lesegenuss und Augenweide in gleicher Weise, ein gutes Quantum Labsal für die Seele, die für ein längeres Weilchen vom grauen Alltagsleben in eine bunte, wenn auch nicht immerzu fröhliche Anderswelt entschwinden mag.

Das Lob spende ich unverhohlen im Voraus, bevor ich auch nur eine Andeutung vom Inhalt erwähnt habe. Doch bevor das verständnislose Kopfschütteln überhand nimmt, breite ich das aus, was der sehr kundige Autor Andreas Gößling auf mehr als 380 Seiten an Geschichten zusammengeklaubt hat.

Zwei Kapitel umrahmen die eigentliche Essenz der Arbeit: ein Vorwort des Autors, in welchem er seine Auswahl erläutert und insbesondere darauf verweit, dass die 49 ausgesuchten Erzählungen nur eine vergleichsweise kleine Ausschnitt aus dem reichen Korb an Elfen- und Feengeschichten bleiben kann. Den gelungenen Abschluss des Bandes stellt ein „Lexikon der Elfen und Feen“ dar, durch das der unbeleckte Leser etwas tiefer in die märchenhafte Materie hinabsteigen kann und erste Begrifflichkeiten erläutert sieht, deren Kenntnis zwar nicht unabdingbar, aber bereichernd für den Lesespaß ist.

Darüber hinaus sieht sich das Buch in sechs gleich gewichtete Kapitel aufgeteilt, die unter den Titeln „Besucher in Elfenwelten“, „Ehen mit Feen“, „Elfen-Eros“, „Menschenkinder, Wechselbälger“, „Schatz- und Schutzfeen“ und „Elfenzorn und Feenbann“ Geschichten aus höchst unterschiedlichen europäischen und außereuropäischen Kulturkreisen vereinnahmen.

Der aufschlussreiche Quellennachweis im Anhang verrät, dass neben den bekannten folkloristischen Darstellungen beispielsweise um Cuchulainn (dessen Namensschreibung so vielfältig ist wie die Zahl seiner Heldentaten), den irischen Sagenheld, oder die Jungfrau auf dem Loreleyfelsen auch weniger oder gar nicht geläufige Geschichten Eingang gefunden haben. „Der Elfenkönig von Uxmal“ fußt auf einer mexikanischen Erzählung und beruft sich auch auf mündliche Quellen – wie so viele der Geschichten sich nicht immer dingfest machen lassen an einem niedergeschriebenen Beleg, sondern oftmals sich durch reines Weitertragen, durch mündliche Überlieferung hinübergerettet haben in unsere Zeit (ein Beleg dafür ist unter anderem „Ein Saliges Wildfräulein“, frei nach: mündlicher Überlieferung; Herkunft: Tirol).

Die Vielfalt macht den besonderen Reiz des Buches aus. Neben den erwähnten Ländern Irland, Mexiko oder Deutschland entführt uns der Autor nach Frankreich, England, Griechenland, Albanien oder Arabien, natürlich aber auch in den Norden Europas zu den Trollen.

Intensive Anleihen wurden beim irischen Vater der Mythensammlungen Thomas Crofton Croker (1798-1854) genommen, aus dessen 1825 erschienenem „Fairy Legends and Traditions of the South of Ireland“ eine Reihe der Beiträge stammen. Ich gehe davon aus, dass bei der übrigen Auswahl dieselbe Sorgfalt durch Andreas Gößling an den Tag gelegt wurde, also die profunde Kenntnis des Stoffes zum repräsentablen Querschnitt der verfügbaren Geschichten beitrug.

Davon unabhängig unterhalten alle Geschichten auf ihre jeweils ganz spezielle Weise, einmal mit Humor gespickt, der manchmal hintergründig vorgetragen wird, ein anderes Mal durchaus belehrend und mit einem nachdenklich stimmenden Unterton. Aber eben allesamt kurzweilig erzählt, knapp in der Form; kleine Lesepetitessen, bei denen es sich verbietet, sie wie einen Spannungsroman auf einen Schlag zu lesen. Sie wollen mit angemessen zurückhaltender Eile genossen werden, Häppchen für Häppchen, immer mal zwischendurch eine Erzählung, am liebsten im Lehnsessel bei einem Glas Wein und knisterndem Kaminfeuer, wie es sich für Geschichten aus der Anderswelt geziemt. Dann entfalten sie ihr märchenhaftes Flair am eindringlichsten, machen es uns leicht, für eine paar Buchseiten das Hier und Heute zu verlassen und in eine andere Welt, die gar nicht besser sein muss, zu versinken.

Aber dieses „Versinken“ wäre nur halb so schön und nur halb so eindringlich, wenn der Band nicht durch eine Vielzahl ganzseitiger Illustrationen von Friedrich Hechelmann veredelt würde, die stellen den I-Tüpfel bei diesem sehr beachtlichen Werk dar, der es abrundet und zu einem Prachtexemplar werden lässt. Schemenhafte Segelschiffe im diffusen Licht einer schwindenden Sonne, verwunschene Wälder mit lugenden Feen über einem träumenden Mädchenleib, verzauberte Villen im blassen Nebel – wunderbare Bilder, die das Träumen erleichtern und das Lesen vollenden. Selten haben sich Wort und Bild gemeinsam in einem solchen Maß entfaltet.

„Das große Buch der Feen und Elfen“ ist der perfekte Geschenkband. Wer jemandem eine ganz besondere Freude machen möchte und weiß, dass dieser für Feen, für Elfen, für die Anderswelt und ihre Erzählungen empfänglich ist, der möchte doch bitte diesen hervorragend gestalteten Band ins Auge fassen. Ich wiederhole mich gerne: er ist Lesegenuss und Augenweide zugleich.
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Feen und Elfen kommen in vielen alten Geschichten vor und sind aus dem Sagenschatz der europäischen Kultur nicht mehr wegzudenken. Insbesondere die irischen und angelsächsischen Feen, Elfen und Kobolde haben es in sich, doch auch aus den osteuropäischen Ländern und sogar im vorderasiatischen Bereich gibt es diese manchmal gar nicht so harmlosen Geschöpfe.
Andreas Gößling hat hier in seinem großem Buch der Feen und Elfen eine ganz außergewöhnliche Sammlung zusammengetragen, welche sich mit den eher kleinen Vertretern aus Feld, Wald und Flur beschäftigt. Die Illustrationen zu diesem Buch kommen aus der Hand von Friedrich Hechelmann und sind absolute Spitze. Ich habe selten so gute Illustrationen zu diesem Themenkomplex gehen wie in diesem Buch, ein echter „Hingucker" und das bei fast jedem Bild. Die 49 Geschichten um die Feen und Elfen sind zum Teil eher für Erwachsene geeignet, denn es zeigt sich, daß Feen und Elfen nicht gerade zimperlich mit Menschen umgehen und auch der eine oder andere Besucher in der Anderswelt, dabei umkommt. Auch der Ausgang der Geschichte ist manchesmal nicht gerade nach dem Stil der „Gebrüder Grimm". Insbesondere die Geschichte: „Ein Knabenopfer" zeigt dies exemplarisch. Dennoch sei hier vermerkt, daß gerade solche Geschichten sehr authentisch sind und nicht verändert werden sollten, denn sie spiegeln eine viel ältere Periode wieder. Auch die angesprochenen Kulturkreise sind sehr gut wieder zu erkennen und vermitteln ein gutes Bild der unterschiedlichen Kulturen.
Das Buch selbst ist in sechs Teile aufgesplittet: Besucher in Elfenwelten, Ehen mit Feen, Elfen-Eros, Menschenkinder/Wechselbälger, Schatz-/ und Schutzfeen sowie Elfenzorn und Feenbann. Jedes Kapitel zeigt für sein Thema dies besten verfügbaren Geschichten und wenn diese im Vorfeld von Erwachsenen gelesen werden, kann man je nach Altersstufe, sie auch Kindern erzählen und kommentierend begleiten. Wobei natürlich Kinder diese Geschichten ganz anders auffassen, als es Erwachsenen tun, und was für Erwachsene blutrünstig ist, kann für Kinder ganz normal sein.
Das Lexika und die Quellennachweise am Ende des Buches sind sehr gut recherchiert und zusammengestellt und runden das Bild eines guten Buches ab.
Viele der vorgestellten Geschichten waren mir selbst gar nicht bekannt und sind daher bestimmt eine gute Quelle für jeden der sich näher mit dem Themenkomplex der Feen und Elfen beschäftigen möchte. Die außerordentlich guten Illustrationen sind in jedem Fall eine Augenweide.
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am 23. März 2004
Ein wunderschönes Buch ist da entstanden. Die Bilder fesseln den Leser beim Durchschauen als erstes, die vielen liebevoll gezeichneten Details, die klare Strichführung gepaart mit mit den traumhaften Motiven lassen das Herz höher schlagen und laden zum Hinsetzen und sofort-lesen-wollen ein. Die Geschichten, die in einzelne Kapitel zusammengefaßt sind, illustrieren wunderbar die Welt der Elfen und ergänzen sich mit den Bildern. Ein Buch, das man haben möchte und immer wieder verschenken möchte, wenn man einmal reingeschaut hat. Sehr liebevoll gestaltet, schönes glattes, festes Papier und sehr viele der wunderschönen Bilder.
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Zuerst möchte ich eine kleine Kritik äußern: Der Titel war für mich ein wenig irreführend, da kein Hinweiß vorhanden ist, daß es sich in erster Linie um Geschichten aus der Elfenwelt handelt, und das Lexikon am Schluß eher dürftig ist.
Ansonsten hinterläßt dieses Buch nur Entzücken bei mir. Zuerst einmal die edle Aufmachung des Buches durch den Knaur-Verlag, dann die wundervoll überarbeiteten Geschichten aus vielen Kulturen der Welt.
Vor allem aber die einfach nur traumhaften Bilder von Friedrich Hechelmann, von denen jedes Einzelne mich in einen Zustand von kindlichem Entzücken versetzte.
Diese Buch ist nicht nur für Menschen interessant, welche sich für Elfen und Feen interessieren, sondern für alle, die ab und zu ein bißchen dem tristen Alltag entfliehen möchten.
Vielen Dank auch an den Knaur Verlag für dieses überaus Faire Preis- Leistungsverhältnis.
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am 22. März 2006
Wer Geschichten und Hintergründe von Naturgeistern liebt, der hat mit diesem Buch einen Glücksfang getätigt.
Es gehört zu den umfangreichsten Elfen-und Feenbüchern und ist zudem außergewöhnlich hübsch gelungen.
Auch die äußere Aufmachung ist sehenswert und macht das Werk zu einem wunderschönen Geschenk für jedermann.
Oft habe ich es statt Blumen verschenkt und es kam auch bei Menschen an, die sich normalerweise nicht mit diesem Thema beschäftigen.
Einfach zum KÜSSEN!
Jedes einzelne Bild ist es wert, das man dieses Buch kauft!
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am 14. Oktober 2006
Andreas Gößling ist hierbei mehr ein Sammler der Legenden und Erzählungen, die sich in den verschiedenen Kulturen und Völkern angesammelt haben. Die Geschichten nehmen jeweils drei bis sechs Seiten im Schnitt ein. Deswegen findet der Leser am Schluss auch eine umfangreiche Quellenangabe zu jeder Geschichte. Ebenso bietet Andreas Gößling noch zusätzlich eine Literaturempfehlung zum Thema Elfen und Feen.

Durch die thematische Ordnung sind wir aber auch beim Schwachpunkt dieses Buches angekommen. Denn durch die gleiche Thematik wird es dem Leser nach der dritten Geschichte des gleichen Typs doch etwas langweilig, was aber nicht die Qualität der einzelnen Geschichten mindern soll. Immerhin finden sich darunter, was sehr überraschend war, eine Abwandlung der 'Loreley' und von 'Dornröschen'.

Abschließend kann ich also nur noch sagen, dass "Das große Buch der Feen und Elfen" eindeutig durch sein Auftreten überzeugt, auch wenn das Format des Buches (ca. 17x16 cm) schon etwas unhandlich ist. Es ist - sieht man von dem kleinen "Wiederholungsfaktor" ab, der einem das Lesen am Stück vermiesen kann - eine wirklich schöne Sammlung an Sagen und Mythen und natürlich Illustrationen über das Huldufolk (wie die Isländer sagen würden).
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am 19. November 2014
Ich war schon immer ein Fan von Kurzgeschichten und gerade altmodische Geschichten über Elfen, Feen, Gnome und alles Kleine Volk haben es mir schon immer angetan.
Dieses Buch ist eine schöne Sammlung und liest sich einfach wunderbar.

Grüße,
von Merle
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am 7. Januar 2016
Ich habe das Buch an einen Erwachsenen verschenkt. Die Rückmeldung war ausgesprochen positiv hinsichtlich der Geschichten als auch der wunderschönen Illustrationen.
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