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Kundenrezensionen

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am 22. Oktober 2007
"Unter den Linden - Das Haus Gravenhorst" spielt im Berlin der Jahre 1906/07 im Haus des Schokoladenfabrikanten Gravenhorst.
Hauptpersonen sind der Sohn des Hauses, Julius aus der Beletage, und
Anna, das Dienstmädchen, aus dem Souterrain.
Christian Pfannenschmidt (auch Autor der TV-Serie "Girlfriends") schildert gut recherchiert sowohl das Leben der Familie als auch das der Dienstboten. Die Verbindungen der beiden "Stände" sind interessant beschrieben, und die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten, die zu dieser Zeit ja nicht sein durfte, bringt Spannung hinein. Auch die anderen Personen sind sorgfältig gezeichnet und haben ihre eigene Geschichte.
Daneben erfährt man als Leser unaufdringlich eine Menge über das tägliche Leben in dieser Epoche.
Der Roman erinnert ein wenig an DAS HAUS AM EATON PLACE - und ist ein richtig toller Schmöker!!!
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am 26. August 2006
Also ich habe das Buch vorgestern bekommen und schon weitesgehend gelesen. Natürlich kenne ich auch die Serie auf Sat 1. Nur nachdem ich jetzt das Buch gelesen habe, kann ich sagen das sich die Serie teilweise sehr stark von der Romanvorlage abweicht. Bei der Serie hätte man auch den Prolog und den Epilog mitverfilmen müssen, um die Zuschauer auf die Zeit um 1906 und den weiteren Lebensweg der beiden Hauptfiguren (Julius & Anna) bis ins Jahr 1966 etwas weiterverfolgen zu können, wobei die Jahre zwischen 1907 und 1966 nur ganz kurz angerissen werden. Im großen und ganzen sind Serie und Buch identisch, aber ich persönlich finde den Roman besser. Auch wenn der ein oder andere die Serie vielleicht nicht kennt, so kann ich das Buch nur empfehlen. Es beschreibt eine sehr schöne Romanze zwischen einem reichen Fabrikantensohn (Julius Gravenhorst) und einem armen Dienstmädchen (Anna Merthin).
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am 25. Januar 2013
Ich bin etwas spät dran mit meiner Rezension, denn das Buch (und auch die Serie, die ich nicht gesehen habe) stammen aus dem Jahr 2006. Trotzdem, das Buch ist zeitlos und wunderbar! Es spielt im Jahre 1906 und der Autor zeichnet ein so nachzuvollziehendes Bild des Berlins dieser Tage - es ist wunderschön! Der Leser wird komplett in die Kaiserzeit zurückversetzt, flaniert mit den Protagonisten durch den Tiergarten, kann sich die Offiziersuniform des jungen Gnädigen vorstellen und auch die Küche des noblen Hauses. Jeder Charakter ist treffend beschrieben, die Eigenheiten fein dargestellt. Ich hatte zu jeder Zeit für jede Person ein Bild vor Augen. Besonders liebenswert das Personal: Den treuen Diener Carl, die naive Guste, die resolute Emma, den etwas querköpfigen Hermann und natürlich Anna, die zart und zupackend ist.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es mit Büchern, die zur gleichen Zeit spielen sollen, vergleichen: Es ist eines der Besten! Schade, dass es keinen 2. Teil gibt, der die Zeit zwischen 1907 und 1966 erzählt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. September 2014
Sehr einfühlsam wird die Familiengeschichte einer fiktiven Fabrikantenfamilie im Berlin zur Kaiserzeit erzählt. Gesellschaftliche Konventionen, das Leben und Arbeiten des Dienstpersonals - alles wird sehr plastisch. Erst im nachhinein habe ich erfahren, dass dies das Buch zu einer TV-Serie ist. Jetzt ist meine Vorstellung so anschaulich durch die Lektüre geprägt, dass ich wenig Lust verspüre, die DVDs anzuschauen.
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am 18. Dezember 2007
Habe mir das Buch zugelegt, weil mich die Kurzbeschreibung neugierig gemacht hat auf eine Liebesgeschichte im Berlin des Jahres 1906 zwischen zwei Menschen, die sich dem Standesdünkel der damaligen Zeit ausgesetzt sehen. Das es zu dem Buch eine TV-Serie gibt, wusste ich bis dato nicht.

Der Inhalt gestaltet sich dann doch anders als auf dem Cover duch den Verlag angekündigt: Anna Merthin "hat es nicht auf der Suche nach dem großen Glück in die kaiserliche Hauptstadt gezogen", sondern sie wollte einfach nur weg von ihrer Familie, nachdem die Mutter gestorben war und der Vater in ihr die Nachfolgerin (auch in seinem Bett) sah. . Dass sie "seit Tagen umher(irrt", ohne Arbeit, ohne einen Unterschlupf zu finden", kann man an der einzigen Stelle im Buch erahnen, auf der auf ihre Vorgeschichte eingegangen wird. "in dieser hoffnungslosen Situation begegnet sie" der anderen Hauptfigur, dem Fabrikantensohn Julius. Mit viel Verständnis kann man in Verzweiflung vor eine Kutsche laufen, als Begegnung definieren...und dass er " vom ersten Augenblick an von Anna verzaubert ist", merkt man dann erst gegen Schluss des Buches, wo der geneigte Leser dann langsam in seiner Vermutung bestätigt wird, Julius könnte Gefühle für Anna hegen. Das Buch beginnt dann zudem noch mit einem Prolog der auf die Geschichte einstimmen soll, aber eher irritierend ist, da er weder inhaltlich, noch zeitlich, noch mit einem Erzählbogen auf das Nachfolgende einstimmt und daher besser weggelassen worden wäre.

Die Zeit um 1906 ist gut recherchiert, das ließ mich das Buch dann doch zu Ende lesen, immer in der Hoffnung, die Handlung werde irgendwann glaubwürdiger. Wohlgemerkt, die Charaktere sind für sich genommen detailliert und glaubhaft gezeichnet, nur das Dienstmädchen Anna Merthin und ihre Verbindung zur Familie und insbesondere zu Julius Gravenhorst bleibt spürbar konstruiert. Und leider ist der Schluss dann erst recht nicht mehr glaubwürdig (im Sinne der Geschichte).

Fazit: Der Tenor des Verlags auf dem Cover suggeriert dem Käufer etwas anders, als er erhält. Als Darstellung des Berlins vor 100 Jahren nicht schlecht, dafür hätte ich mir das Buch aber nicht gekauft.
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. September 2006
Okay, okay ich als Kaum-TV-Gucker wusste wieder nicht, dass "Das Haus Gravenhorst" eine TV-Serie ist und habe mir den Roman vor kurzem zugelegt. Bin aber ganz froh, dass ich die Serie (bisher) nicht gesehen habe, denn dann hätte ich vermutlich nicht so angenehm unterhalten und hätte aller Wahrscheinlichkeit nach noch wesentlich mehr auszusetzen gehabt ;-):

Der Inhalt ist in der Kurzbeschreibung schon hinlänglich wiedergegeben. Hinzufügen bleibt mir lediglich, dass das "Das Haus Gravenhorst" so etwas wie eine deutsche Version von "Das Haus am Eaton Place" zu lesen war: Man schwelgt mit der Familie Gravenhorst auf der Belletage im Luxus und solidarisiert sich gleichzeitig mit den Dienstboten im Souterrain.

Pfannenschmidt schreibt sehr detailreich und trotzdem flüssig. Die Charaktere sind messerscharf, aber mit zum Teil widersprüchlichen Eigenschaften gezeichnet. Das hat mich manchmal ein wenig gestört.

Es gibt Liebe, Lust, Leid, Intrigen und eine ganze Menge Kitsch. Aber ich habe das in diesem Fall meistens ausserordentlich genossen. Ab und an wurde alles aber für meinen Geschmack doch ein bischen arg viel;-(.

Ausserdem habe ich mir ständig die Frage gestellt, wer zuerst da war: Das Huhn oder das Ei. Also die Serie oder das Buch. Ich hatte häufig das Gefühl, dass ein Kapitel eine Folge der Serie abandelt und aufgrund der sehr detailreichen Beschreibungen so etwas wie Regieanweisungen für die Actricen & Acteure enthält. Auch das hat mich gestört. Ich muss aber der Ehrlichkeit halber zugeben, dass es mich vermutlich gar nicht gestört hätte, wenn ich eben nicht gewusst hätte, dass "Das Haus Gravenhorst" eine TV-Serie ist.

Fazit: Die o.a. Kritik hat mich zwar zum Punkteabzug veranlasst, ist jedoch - wie immer - sehr subjektiv .Trotz meiner Krittelei habe ich mich eigentlich ziemlich gut unterhalten und kann "Das Haus Gravenhorst" , wenn auch mit den o.g. Einschränkungen, weiterempfehlen! Für Fans der Serie ist es wohl ohnehin ein Muss ;-)!
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am 10. Oktober 2013
Also, wer die Fernsehserie gesehen hat, muss einfach auch das Buch dazu haben und dann irgendwann auch die DVDs. Eine sehr schöne und weiter zu empfehlende Story. Liest sich phantastisch. Klasse Buch.
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am 7. Mai 2008
Nach dem Ende der TV-Serie hab ich mich sofort das Buch gekauft weil ich unbedingt wissen wollte wie die Geschichte weitergeht. Und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Das Buch lädt ein in eine wunderbare Welt und manchmal musste ich tatsächlich aufstehen und mir ein Stück Schokolade holen, so intensiv war ich in der Welt der Gravenhorsts.
Ein tolles Buch für Schoko- und Büchergenießer
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am 26. März 2010
Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der in meinen Augen eher überflüssig ist, da er den Verlauf der Geschichte vorweg nimmt und am Ende der Geschichte auch nicht mehr wiederaufgenommen wird. So weiß der Leser bzw. Hörer schon am Beginn, wie es ausgeht und die Spannung ist dahin... Es hätte mich vielleicht nicht so gestört, wenn diese "Rahmenerzählung" dann am Ende noch einmal aufgenommen worden wäre, um die Geschehnisse in der Vergangenheit "einzurahmen", aber so finde ich den Prolog einfach unnötig.

Die "Hauptgeschichte" erzählt von der jungen Anna, die völlig verzweifelt versucht, ihrem Leben ein Ende zu setzen, dann aber den Geschwistern Julius und Friederike Gravenhorst vor die Kutsche läuft, die sie zur Pflege mit nach Hause nehmen. Langsam erholt sich Anna dort und wird als Dienstmädchen eingestellt, was die anderen Dienstboten eher verärgert.
Die Familie Gravenhorst hat ihre eigenen Sorgen - der Familienbetrieb steht vor dem Ende, die Söhne Julius und Alexander sind zerstritten und die Ehe der Eltern nur scheinbar glücklich. Julius will sich mit Christine, Tochter aus gutem Hause, verloben, hadert aber mit dieser Entscheidung und Alexander leidet an Spielsucht. Friederike hat eine Affäre mit dem Kutscher und die Gesellschafterin Ida heckt so manche Intrige, auch gegen Anna, aus.
Als sich Anna dann noch in Julius verliebt nehmen die Dinge ihren Lauf...

Die Geschehnisse als solche sind recht unterhaltsam, wenn auch ziemlich vorhersehbar. Das Leben in der damaligen Zeit und die Kluft zwischen der Familie "da oben" und den Dienstboten "da unten" wird gut dargestellt und man kann sich bildlich vorstellen, wie es im Haus der Gravenhorsts zugeht.
Die Liebesgeschichte zwischen Anna und Julius hätte in meinen Augen noch etwas mehr Platz einnehmen dürfen, da sie teilweise nur angedeutet wird. Aber insgesamt weiß die Geschichte zu unterhalten.

Die Sprecherin Elke Schützhold liest in einem angenehmen Tonfall, der einen gerne lauschen lässt. Ihre Stärke sind die ruhigen Passagen und Gespräche, z.B. zwischen Julius und Anna. Was mir nicht so gut gefallen hat war das betont artikulierte bei bestimmten Personen, beispielsweise beim Vater von Christine, bei der mürrischen Köchin Emma oder bei der Gesellschafterin Ida. Mir waren die "Dialekte" der Personen zu deutlich gesprochen, so dass es sich ein bisschen unnatürlich angehört hat. Insgesamt fand ich die Lesung ansprechend, aber nicht durchweg überzeugend.
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am 14. Juni 2009
Ein netter, unterhaltsamer "Schmöker" für alle, die es interessiert, wie es zu jener Zeit in den sog. gutbürgerlichen Häusern ablief. Sehr empfehlenswert, wenn man sich mal von hochtrabender Lektüre ganz einfach nur entspannen und erholen möchte.Das Büchlein hat mir so gut gefallen, dass ich es bedauere, dass es keine Fortsetzung davon gibt.
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