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am 23. Januar 2012
Eishauch: Thriller
Über die sehr positive Rezension in der Krimi-Couch wurde ich glücklicherweise auf diesen kanadischen Schriftsteller aufmerksam. 'Eishauch' ist Krimi-Lektüre bester Art. Farrow gelingt ein grandioser, böser, kluger, aber auch amüsanten Krimi.
Emile Cinq-Mars, Decective in Montreal bewegt sich souverän in einem Ermittlungsfeld zwischen Mafia, Russen, Bikerbanden, diversen Geheimdiensten und Korruption in den eigenen Reihen.
Montreal ist multi-kulturell und gibt mit seinen politischen, ökonomischen und sozialen Strukturen, die detailliert geschildert werden, den perfekten Schauplatz ab.
Cinq-Mars ist eigenwillig, eigenbrötlerisch, katholisch, geradlinig, unbestechlich, aber er kann auch mit einer gewissen Skrupellosigkeit handeln, um seine Ziele zu erreichen. Obwohl Einzelgänger, ist er doch auf Hilfe angewiesen und die findet er glücklicherweise in seinem jungen Partner und einem aufgeschlossenen Journalisten, auch sein Vorgesetzter ist ihm kein Hindernis. Der Erfolg bei seinem Streben nach Gerechtigkeit ist eher spärlich, die Welt des organisierten Verbrechens ist zu brutal.
Die Figuren strahlen Lebendigkeit aus, die Dialoge sind flüssig und intelligent, die Spannung ist immer vorhanden.
Sehr empfehlenswert!
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am 8. Oktober 2009
Zugegebenermassen ist "Eishauch" gut geschrieben, die Charaktere werden plastisch dargestellt, Montreal wird als Reisedestination angepriesen und der eigentliche Plot weckte von Beginn weg das Interesse des Lesers. Allerdings machte mir "Eishauch" bald einmal keinen Spass mehr, da die eigentliche Handlung durch die hohe Komplexität der zahlreichen Handlungsstränge auf der Strecke blieb. Es kann sein, dass die Übersetzung nicht über alle Zweifel erhaben ist, ich hatte eher das Gefühl, dass sich der Autor in der Komplexität (Motorradgangs, schwieriges Polizistenleben, Korruption, Spionage etc. pp.)selber etwas verloren hat.
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am 23. März 2010
Das Buch war sehr gut geschrieben und auch spannend! Manchmal war es ein bisschen zuviel erklärt, aber nichts desto trotz gut geschrieben und man konnte sich gut in die Personen einfühlen.
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am 25. Juni 2010
Die Inhaltsangabe des Buches hat mich sehr angesprochen und neugierig gemacht.
Das Werk ist insgesamt in Prolog, Epilog und drei größere Teile, die nochmals in mehr oder weniger lange Kapitel unterteilt sind, gegliedert.
Die Geschichte war so vielschichtig, dass es mir unmöglich ist, eine eigene Inhaltsangabe zu erstellen, ohne etwas zu verraten. Der Klappentext bringt das Wesentliche.

Durch die Komplexität hat die Spannung meiner Meinung nach sehr gelitten. Die Nebenhandlungen , oder was ich dafür hielt, nahmen einen großen Raum im Roman ein.
Die Machtkämpfe", die die einzelnen Ermittler untereinander ausfechten, haben sich für meine Begriffe sehr in Details verloren. Auch das hat zum Spannungsverlust beigetragen.
Die Erklärungen der verschiedenen Bikergangs und die Vorstellungen der Protagonisten und Figuren waren wiederum sehr anschaulich dargestellt. Ich hoffe, dass diese Ausführlichkeit sich im zweiten Teil, Treibeis", als hilfreich herausstellt.
Ebenso wurden gewisse Szenen, wie z. B. eine Autobombe versteckt wird, so gut beschrieben, dass ich richtig mitfiebern konnte. Ich war praktisch mittendrin.

Trotz der Langatmigkeit hat mich die Geschichte immer weitergezogen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, ob es weitere Tote gibt und wie Detective Cinq-Mars mit dem Geschehen, das doch zeitweise sehr brutal klang, umgeht.

Auf den letzten zweihundert Seiten nahm die Spannung enorm zu. Ich konnte praktisch das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Auflösung gestaltete sich nachvollziehbar, wenn auch wieder sehr komplex.

Das Ende hat mich beruhigt und zufrieden zurückgelassen, wobei ich jetzt nicht auf ein Happy-End anspiele.

Fazit:

Wegen der zeitweisen Längen im Buch gebe ich dem Werk drei von fünf Sternen.
Auf den zweiten Fall mit Sergeant-Detective Emile Cinq-Mars bin ich schon sehr gespannt. Er liegt schon lesebereit neben mir.
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am 22. März 2012
Dieser erste Teil über Emil Cinq-Mars, Detective in Montreal, hinterlässt mich zweigeteilt und unentschlossen. Der Plot an sich ist spannend - rivalisierende Bikergangs in Kanada - und kniffelig genug, um den Leser lange im Ungewissen zu lassen. Die Örtlichkeiten werden gut beschrieben, die Character im Laufe des Buches entblättert und tiefgründig geschildert. Die Sprache empfand ich als wohltuend geschliffen und für einen Thriller anspruchsvoll. Leider verzettelt der Autor sich manchmal zu sehr in seiner Handlung und den Facetten seiner Personen und den Facetten des Verbrechens. So hängt die Spannung in 2 Dritteln des Buches ziemlich durch und die Längen machen beim Lesen etwas ungeduldig, weil man auf ein Fortschreiten der Geschichte hofft und nicht bei Reflektionen verharren will. So bin ich zu dem Schluss gekommen, dass mindestens 100 Seiten weniger besser gewesen wären und vielleicht die in oder andere Wendung zu viel war und mehr verwirrte als erhellte. Dennoch tendiere ich dazu, dem zweiten Teil eine Chance zu geben, da der Schreibstil mich doch sehr angesprochen hat.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Juli 2011
Ich habe mich nur durch die ersten 60 Seiten gequält. Ich bin eigentlich niemand, der schnell ein Buch zur Seite legt, aber hieran hat mir nun wirklich gar nichts gefallen. Die Charaktere waren unsymphatisch, der Schreibstil war furchtbar. Der Pathologe beguckt sich eine ganze Weile die Leiche, bis sie schlußendlich rausgefahren wird. Dann kommt ein Polizist vom Klo und fragt, wo seine Leiche geblieben ist. Ja, wie lange war der Gute denn auf dem stillen Örtchen??? Auch der ganze Erzählstil des Autors hat mich nicht angesprochen. Das war mein erster und letzter Versuch einen Emil-Cinq-Mars-Roman zu lesen.
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am 24. März 2009
Sergeant-Detective Emile Cinq-Mars findet am Heiligabend einen seiner Informanten ermordet in einem Schrank, aufgehängt an einem Fleischerhaken.
Was wie der hunderttausendste Aufguss eines blutrünstig-eintönigen Serienkillerromans beginnt, entpuppt sich als hochspannender Polizei- und Spionagethriller. Der französische Cinq-Mars (5.März) führt zusammen mit seinem jungen englischen Kollegen Sergeant Mathers im klirrend-kalten Montreal bei seinen Ermittlungen den Leser mit einer ähnlichen Souveränität rund um den Hausberg der Stadt, wie es auf vergleichbar lebendige Weise höchstens Ian Rankin`s John Rebus in Edinburgh getan hat.
Die Handlungsstränge sind komplex. Zwei rivalisierende Biker-Gangs, die sich in der Stadt mit Autobomben bekriegen, korrupte Polizisten, gedungene CIA-Spitzel und ein EX-KGBler, genannt der "Zar" als letzter großer Gegenspieler von Cinq-Mars legen ihre Fallstricke aus. Cinq-Mars lässt in einem brilliant geschriebenen Thriller alle Fallen hinter sich zuschnappen und den Leser mit dem begierigen Gefühl zurück, unbedingt mehr von diesem kanadischen Autor lesen zu wollen. Einziger Schwachpunkt ist die etwas billige Aufmachung des Buches, es hätte Besseres verdient.
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