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am 7. Juli 2007
Wenn man Minuspunkte vergebe könnte, hätte ich es getan. Es ist selten der Fall, daß ich ein Buch nicht fertig lese, hier habe ich in der Mitte aufgegeben. Schade, das Hörbuch war das Porto nicht wert.
Gerhard Weinlich Laab im Walde
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am 31. August 2012
Spannend , hab ich gerne gelesen.Gute Erklärngen zum geschichtlichen Hintergrund, also auch noch lehrreich. Interessanter Spannungsbogen und guter Aufbau.Schnelle unkomplizierte Lektüre.
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am 26. Februar 2015
Tanja Kinkel kann freilich gut schreiben. Auch in diesem Roman wird das an manchen Stellen deutlich. Aber ohne Storyline, mit blassen Figuren, extrem langen, die Geschichte nicht vorantreibenden und eher blockierenden Dialogen und einigen besonders zu Beginn eingestreuten historischen Ich-weiß-was-Passagen wird daraus kein spannendes, nicht einmal ein passables Erzählwerk, sondern: nervende Langeweile. Kinkel weckte anfangs einige Ansprüche: Der Aufstieg einer Kleinwüchsigen (hier "Zwergin" genannt), Hofintrigen der frühen Kaiserzeit. Aber Ansprüche bleiben Ansprüche und werden nicht eingelöst. Eine Geschichte um und über sozialen Aufstieg, Diskriminierung und Machtpoker bleibt so in den Anfängen stecken.
Meine Empfehlung: Nicht lesenswert und bei all dem Talent von Tanja Kinkel gute Unterhaltungsliteratur zu verfassen ein unverständlich erschreckend schwaches Buch. Gerne hätte ich anders urteilen wollen...
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am 15. Dezember 2013
Die zwergwüchsige Tertia wird als Sklavin in die Metropole Rom verkauft. In der Subura, dem Armenviertel Roms, lebt sie im Bordell ihres Besitzers Lycus und wird als Gauklerin ausgebildet, bis Lycus sie an die Enkelin des Prinzeps Augustus verschenkt. Sie gerät in Machtspiele zwischen ihrer Herrin Julilla und der Gattin des Prinzeps Livia und deren Sohn aus einer früheren Ehe Tiberius. Diesen Ränkespielen sind schon viele Menschen zum Opfer gefallen. Julilla hadert mit der Verbannung ihrer Mutter Julia, doch Livia ist mächtig und der alternde Augustus nur das Werkzeug seiner Ehegattin.

Die Geschichte wird spannend und faktenreich mit lebendigen Charakteren erzählt. Tertia, die sich Andromeda nennt, begehrt gegen ihr Schicksal, für immer als Sklavin leben zu müssen, auf, riskiert viel, droht alles zu verlieren und bleibt doch nur ein Spielzeug der Mächtigen.

Besonders herausheben möchte ich, dass die Autorin sehr gut die Lebenslage kleinwüchsiger Menschen erfasst hat ohne hierbei klischeehaft zu wirken.
Der Roman hat mir zwar gefallen, er hat jedoch keinen Nachhall ausgelöst.
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am 21. April 2014
Tanja Kinkel kann freilich gut schreiben. Auch in diesem Roman wird das an manchen Stellen deutlich. Aber ohne Storyline, mit blassen Figuren, extrem langen, die Geschichte nicht vorantreibenden und eher blockierenden Dialogen und einigen besonders zu Beginn eingestreuten historischen Ich-weiß-was-Passagen wird daraus kein spannendes, nicht einmal ein passables Erzählwerk, sondern: nervende Langeweile. Kinkel weckte anfangs einige Ansprüche: Der Aufstieg einer Kleinwüchsigen (hier "Zwergin" genannt), Hofintrigen der frühen Kaiserzeit. Aber Ansprüche bleiben Ansprüche und werden nicht eingelöst. Eine Geschichte um und über sozialen Aufstieg, Diskriminierung und Machtpoker bleibt so in den Anfängen stecken.
Meine Empfehlung: Nicht lesenswert und bei all dem Talent von Tanja Kinkel gute Unterhaltungsliteratur zu verfassen ein unverständlich erschreckend schwaches Buch. Gerne hätte ich anders urteilen wollen...
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am 24. Januar 2012
Die jugendliche kleinwüchsige Tertia wird von ihren Eltern als Sklavin nach Rom verkauft. Dort landete sie zunächt in einem Bordell und wird dann später als "Attraktion" an Julilla, die die Enkelin von Augustus verschenkt.
Im Haushalt von Julilla verbindet sich ihr Schicksal mit dem der Kaiserenkelin, die aufgrund der Verwirrungen der späten augustäischen Phase um ihr politisches und echtes Überleben kämpft.
Eine wie ich finde gute gemachte Verquickung von Fiktion und Wahrheit. Man erfährt viel über eine gerne ausgeblendeten Seite des Römischen Reiches, nämlich die der menschenverachtenden Sklavenhaltergesellschaft. Man bekommt Einblicke in das Leben der kleinen Leute in der Subura, dem übervölkerten Viertel der Armen. Man staunt über die politischen Intrigen und Machtspielchen dieser Zeit, in der Livia, die Frau von Augustus scheinbar mit allen Mitteln den dynastischen Übergang von den Juliern zu den Claudiern und so die Augustusnachfolge für Tiberius, ihren Sohn aus erster Ehe erzwingt.
Das ist alles sehr gut geschrieben, absolut nachvollziehbar konstruiert, sehr gut recherchiert und im Anhang des Buches auch gut aufgearbeitet.
Die eigentliche Handlung finde ich aber nicht so spannend und gelungen, dass ich mich zu 5 Sternen hätte durchringen können.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Juli 2010
Tanja Kinkels Bücher sind stets gut recherchiert und flüssig zu lesen. Damit gelingt es ihr immer wieder, ihren Lesern ausgewählte geschichtliche Ereignisse oder Epochen nahe zu bringen. Dies gilt auch für Venuswurf. Die Wahl der Perspektive für das vorliegende Buch, die Sicht einer Sklavin, die noch dazu eine Zwergin ist, finde ich sehr geschickt. Das Geschehen wird so im doppelten Sinne von unten betrachtet. Das Buch vermittelt einen guten Eindruck vom Leben in Rom zur Zeit des Kaisers Augustus. Ess- und Trinkgelage, das Baden in den Thermen, Beerdigungszüge, die Stellung von Sklaven und Freigelassenen, der Unterschied zwischen dem Palatin, wo die Vornehmen und Reichen wohnen, und der Subura, dem Viertel für das einfache Volk, werden anschaulich beschrieben. Man ist geneigt, sich über die Lektüre dieses Buches hinaus mit den historischen Figuren wie Augustus oder Ovid zu beschäftigen, ebenso mit der Literatur und der Malerei jener Zeit. Wenn ein Buch das leisten kann, hat es beim Leser viel erreicht.

Sehr gut und hilfreich finde ich die Anhänge: den Stadtplan Roms, die Ahnentafel der Julier/Claudier und ihrer Seitenlinien, die Erläuterung historischer Begriffe. Dies sind hervorragende Ergänzungen, die die Lektüre erleichtern, welche ich in vielen anderen Büchern häufig vermisse.

Soweit ist der vorliegende Roman typisch für seine Autorin. Was mir allerdings in diesem Buch fehlt, ist ein Spannungsbogen. Das Schicksal der Zwergin Tertia/Andromeda verfolgt man interessiert, doch die Geschichte um Julilla, Enkelin des Kaisers Augustus, und die von ihr und mit Andromedas Beteiligung gesponnene Intrige führt nicht zu einem Höhepunkt der Handlung. Dichtung und Wahrheit treffen hier nicht optimal aufeinander. Das mag daran liegen, dass von vornherein klar ist, wie die Geschichte hinsichtlich der historischen Wahrheit ausgehen muss. Unter diesem Gesichtspunkt erspart man sich eine Enttäuschung, wenn man gar nicht erst zu viel an Spannung und überraschenden Wendungen erwartet. Ich finde den Roman trotz dieser Schwäche lesenswert. Man weiß, was man von Tanja Kinkel erwarten darf, und weitgehend bekommt man das auch.
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am 5. Januar 2010
Bleischwer lag dieses Buch wochenlang auf meinem Nachttisch. Es gelang mir nie, mehr als ca. 10 Seiten zu lesen ... dann schlief ich ein!
Andererseits wiederum verbannte ich das Buch nicht zurück ins Regal. Der Stoff - das Leben einer Sklavin und ihrer Herrin im alten Rom zur Zeit Kaiser Augustus - ist durchaus interessant. Auch die Idee des Venuswurfs, der alles entscheidenden Intrige, die entweder gut geht oder die Protagonistin ins Unheil stürzt, finde ich durchaus reizvoll.
Das Buch ist zwar nicht langweilig, trotzdem lässt die Geschichte, lassen die Heldinnen merkwürdig unberührt, sie bleiben Papier, werden nicht lebendig. Keine Sekunde konnte ich mit Tertia oder Julilla mitfiebern, sie und ihr Schicksal blieben mir egal.
Positiv ist jedoch anzumerken, dass Tanja Kinkel sehr gut recherchiert hat, der historische Anhang ist hochinteressant.
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am 30. Januar 2009
Tanja Kinkels 'Venuswurf' ist ein historischer Roman aus dem alten Rom. Mir gefiel er bis zu etwa Zweidritteln sehr gut, weil er solange spannend und lebensnah eine Geschichte erzählt - die Geschichte der zwergenhaften Sklavin Tertia, die von Ovid zu Beginn den Namen Andromeda erhält. Ihre Person wird glaubhaft und liebevoll entwickelt. Plötzlich jedoch wird aus dem bunten Treiben Geschichtsunterricht. Statt Andromeda stehen nur noch die Intrigen um die Enkelin des Kaisers Augustus - Julilla (Julia) - im Vordergrund. Allzu viele Gestalten der römischen Geschichte mischen mit und die Auflösung ist am Ende irgendwie fade. Weniger wäre mehr gewesen. Ich habe das Buch dennoch zu Ende gelesen, weil mich die römische Geschichte grundsätzlich interessiert und Tanja Kinkel hervorragende Recherche betrieben hat. Das alte Rom wirkt sehr lebendig. Die Darstellung der Lebensverhältnisse römischer Sklaven, Huren, Artisten, der einfachen Bürger und des Adels ist ihr gut gelungen.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 10 REZENSENTam 21. Juli 2006
"Venuswurf" klang wieder einmal sehr vielversprechend. Liest sich zugegebener Weise angenehm ist geschichtlich gesehen überladen mit Geschehnissen und Intrigen, die man erst mal verstehen muss, aber - der Funke wollte bei mir lange nicht so recht überspringen.

Gelegentlich verwirrten mich die komplizierten Familienverhältnisse der Julier und Claudier ("im alten Rom") doch mehr, als sie der vermutlich geschichtsträchtig interessanten Handlung dienlich waren. Vor einer Weile habe ich die vielleicht schon etwas veraltete aber dennoch höchst sehenswerte englische TV-Serie "Ich, Claudius, Kaiser und Gott" (produziert von der BBC, nach dem Roman von Robert Graves) gesehen. Tanja Kinkels "Venuswurf" spielt zur ungefähr gleichen Zeit (um das Jahr sieben (n. Chr.). Was ich sagen will: Ich kam mit den von der Autorin geschilderten Familienverhältnissen von Augustus, seinen Kindern und der ganzen Mischpoche nicht richtig gut klar. Einziger Anhaltspunkt war Livia, die Frau des Kaisers und Haupt-Intrigantin über mehrere Generationen Julier und Claudier. Eine Intrigantin erster Güte. Und auf genau jene trifft die Heldin des Romans.

Freilich, die Schilderungen über die Lebensverhältnisse von Sklaven, Huren, Zuhältern, Artisten, Künstlern, Dichtern bis hin zum gewöhnlichen Bürger und schließlich die Macht, der Einfluss und die Intrigenschmiede innerhalb der kaiserlichen Familie werden eindrucksvoll geschildert. Ich habe mir jedenfalls bislang noch nie Gedanken darüber gemacht, wie die Empfängnisverhütung einer Hure ums Jahr Null wohl ausgesehen haben mag. Nun weiß ich es. Und einige andere leckere Details auch.

Unsere Andromeda (ihr Name wechselt im Verlauf der Handlung einige Male) wird sozusagen ins kalte Wasser - "armes kleines Bauernkind gelangt Sklavin nach Rom, wo sie Dinge sieht, die sie sich niemals vorstellen hätte können" - geworfen und macht das Beste aus ihrem Leben. Was wohl auch die "Moral von der Geschichte" ist. Wobei ich im Verlauf der Lektüre lange gerätselt habe, wohin die Reise der kleinen Dame wohl führen mag; will heißen: So ganz klar war mir sehr lange nicht, worauf die Autorin hinaus will. - Drittelchen (so wird sie liebevoll von einem anderen Kleinwüchsigen genannt) erträgt ihr Schicksal brav und tapfer und macht was draus. Insgesamt ist der kleinen Dame das Glück schließlich doch hold und der Venuswurf, um den es schließlich geht - also das "Glück" von Andromeda, oder Tertia, oder Drittel(chen), oder wie sie gerade genannt wird - gelingt ihr gewissermaßen. Aber wie genau die Geschichte ihr mitgespielt hat, das lesen Sie besser selbst. Denn ...

... als "historischer Roman" sticht Tanja Kinkels Venuswurf allerdings positiv aus der Masse an Veröffentlichungen hervor. Eine "Seele" fehlt dem Roman meiner Meinung leider doch.
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