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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
244
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 3. Juni 2012
Lange hat's nicht gedauert, bis ich mit ''Das Geheimnis der Hebamme'' durch war. Mir hat dieser historische Roman aus der Zeit Friedrich Barbarossas sehr gut gefallen. Wobei Barbarossa hier nur sehr am Rande vorkommt. Es geht vielmehr um die Ostbesiedlung zwischen Saale und Elbe im 12. Jahrhundert. Der Titel ist ein typisches Verlagsprodukt, von dem man sich nicht abschrecken lassen sollte. Die Autorin hatte den Roman 'Der Siedlerzug' genannt ' okay, ein etwas nichtssagender Titel, aber für meinen Geschmack nicht so albern wie diese ganzen seit Jahren üblichen von den Verlagen bevorzugten Titel ''Die Hebamme, Die Salzhändlerin, Die Wanderhure'' und wie sie nicht alle heißen. 'Die Hebamme' gibt es übrigens von einer anderen Autorin schon, deshalb also nun 'Das Geheimnis der Hebamme'. Die Bücher haben nichts miteinander zu tun.

Eine junge Wehmutter (Hebamme) flieht vor ihrem Burgherren, dessen Frau ein totgeborenes Kind zur Welt brachte, und der ihr ' der Hebamme ' deshalb zur Strafe Hände und Füße abhacken lassen wollte. Sie schließt sich einem Siedlerzug armer Bauern an, die von Christian, einem unfreien Ritter, im Namen Otto von Wettins, dem Markgraf von Meißen, angeworben wurden, um im Osten eine neue Heimat aufzubauen. Um diese Menschen einerseits und um Otto, seine Frau Hedwig und die ihnen verbündeten Adeligen dreht sich nun ein recht spannender Roman. Im neuen 'Christiansdorf' wird eines Tages Silber gefunden, etwas, was das Leben dort sehr schnell verändert. Das ehemalige Christiansdorf ist heute die sächsische Stadt Freiberg, in der die Autorin lebt.

Mir gefällt Sabine Eberts Schreibstil sehr gut, ebenso die Entwicklung der Charaktere, die Art wie Spannung erzeugt wird und, obwohl auch etliche Klischees bedient werden, im Grunde die ganze Story. Ich habe nun schon etliche historische Romane gelesen und dabei ist mir von 'völlig aus der Luft gegriffen' bis 'mehr Sachbuch als Roman' schon so ziemlich alles untergekommen. Sabine Ebert findet da ihren eigenen, für mich sehr guten Weg. Auch den Vorwurf, dass Folter- und Vergewaltigungsszenen zu brutal seien, kann ich nicht nachvollziehen. Folter und Vergewaltigung sind nunmal brutal und waren damals gang und gäbe ' Menschenleben waren nichts wert, das von Frauen schon gar nicht. Und ich finde, dass diese Schilderungen im Roman wirklich nicht übermässig häufig vorkommen. Der nächste Band wartet schon auf meinem Kindle auf mich ;-)

Fazit: Gut recherchiert, gut geschrieben, interessante Story ' was will man mehr, wenn man historische Romane mag? 5 von 5 Sternen ist mir das wert

Nachtrag: Warum meine eigene Textformatierung hier etwas seltsam dargestellt wird, weiß ich nicht. Das bezieht sich vor allem auf die Anführungszeichen.
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am 9. März 2017
Hallo wer sich fürs Mittelalter intressiert, dem werden diese 5 Romane fesseln. sie sind sehr gut geschrieben und lassen sich gut lesen. schnelle Lieferung. danke
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am 22. Januar 2017
Der erste Satz
"Mach schon, prügle sie, bis sie Gehorsam gelernt hat", forderte Ludolf wutschnaubend seinen älteren Begleiter auf."

Autor
Sabine Ebert wurde in Aschersleben geboren und wuchs in Berlin auf. Nach ihrem Studium arbeitete sie als freie Journalistin. Sie arbeitet in Freiberg - dort, wo auch ihr erster Roman spielt.

Inhalt und Schreibstil
Die junge Hebamme Marthe muss fliehen. Burgherr Wulfharts Sohn wurde tot geboren. Als Strafe möchte er Marthe Hände und Füße abschlagen lassen.
Marthe schließt sich auf ihrer Flucht einer Gruppe Siedler an, die sich auf den Weg nach Sachsen gemacht haben, um sich dort ein neues, freies Leben aufzubauen.

"Das Geheimnis der Hebamme" ist ein historischer Roman, der dem Leser jene Zeit bildhaft nahe bringt. Die Sprache ist dem "rauhen Ton" der damaligen Zeit angepasst, so dass man sich ein gutes Bild von ihr machen kann.
Ein Personenverzeichnis zu Beginn erleichtert den Einstieg in die Geschichte. Die Autorin verwendet Begriffe aus der damaligen Zeit, die in einem Glossar am Ende erklärt sind, was das Lesen ebenfalls erleichtert. Die Begriffe kommen zudem häufiger vor, so dass sie mit der Zeit selbstverständlich werden. Somit kann man die "Vokabeln des Mittelalters" ganz nebenbei lernen.

Meinung
Ich habe schon mehrere Bücher über Hebammen im Mittelalter gelesen, aber keines war bisher so gut wie "Das Geheimnis der Hebamme" von Sabine Ebert. Ihr Schreibstil hat mich gefesselt, so dass ich inzwischen nach dem ersten Band auch die beiden nächsten der insgesamt fünfteiligen Reihe gelesen habe.
Ferner spielen die Bücher in Sachsen, so dass es für mich sehr interessant ist, etwas über meine Heimat in der damaligen Zeit zu erfahren. Sabine Ebert fängt nicht einfach an, zu schreiben, sondern recherchiert sehr sorgfältig und das merkt man als Leser.
Die beiden letzten Bände der Reihe werde ich auf jeden Fall auch noch lesen, da ich gerne wissen würde, wie Marthes Leben weitergeht. Es ist ein gelungener Auftakt der historischen Hebammen-Saga, so dass es fünf Herzen von mir bekommen hat.

Weitere Rezensionen auf meinem Bücher-Blog.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. November 2011
Meine Meinung:
'Das Geheimnis der Hebamme' ist einer dieser historischen Romane, die einem hauptsächlich von begeisterten und schwärmenden Frauen ans Herz gelegt werden. Generell weiß ich, dass jeder historische Roman es schwer hat, gegen Rebecca Gablé anzukommen. Jeder historische Roman muss sich in meinem Kopf damit messen und bisher ist es kaum einem gelungen Stand zu halten.
Marthe, unsere Protagonistin flieht also aus ihrem Dorf und schließt sich den Siedlern an. Dort verliebt sich nicht nur Ritter Christian Hals über Kopf in sie. Nein auch dessen Knappe und jeder andere Mann, der mit ihnen zieht. Okay, die meisten davon wollen sie nur im Bett haben, aber es gibt kaum zwei Männer im ganzen Roman, die sie nicht entweder aufrichtig lieben oder zumindest ein, zwei oder auch drei Nächte mit ihr verbringen wollen. Das ist anstrengend, denn unser Mädchen Marthe ist gerade mal 14 und hat kaum Mittel sich gegen all diese Männer zu wehren. Ihr Retter ist dann natürlich Christian. Ihr Ritter auf dem weißen' ehm grauen Ross.
Die Sprache ist dabei sehr einfach und eingängig, was ein sehr schnelles Lesen garantiert. Man stolpert über keine langen oder verschlungenen Sätze, die man entwirren muss, aber eben auch über keine Abschnitte, die dem Leser zeigen könnten, wie schön die deutsche Sprache sein kann. Deswegen eignet sich das Buch gerade für zwischendurch ganz gut, um abzuschalten, wenn der Kopf den ganzen Tag mit komplizierteren Dingen beschäftigt war.
Dies wird noch von der Handlung unterstützt, die im Prinzip von Beginn an vorhersehbar ist. Es gibt einen Punkt, den man einfach im Voraus nicht wissen kann, der das Leben der Siedler im neuen Dorf grundlegend verändert, aber die zugrunde liegende Geschichte ist völlig klar, was natürlich einen Großteil der möglichen Spannung gar nicht erst aufkommen lässt.
Wissen sollte man noch, dass es in diesem Roman auch ein fantastisches Element gibt. Marthe hat nämlich sowohl heilende Hände, als auch eine Gabe der Vorhersehung, was nur mit magischen Kräften zu erklären ist.
Trotz alledem gelang es Sabine Ebert, dass ich mit den Charakteren mitgefühlt habe und der Geschichte nicht ungerne gefolgt bin. Es ist zwar nicht die Art von Büchern, die ich gerne jeden Tag und ausschließlich lese, aber immerhin ein gutes und solides Buch für zwischendurch und ich werde auch den Folgebänden eine Chance geben.

Fazit: Das Buch weckt keine Begeisterungsstürme bei mir, aber es ruft auch kein Entsetzen oder Ablehnung hervor. Wer eine nette Liebesgeschichte in historischem Umfeld, genauer in Deutschland zu Zeiten von Barbarossa sucht, wird hier fündig und liest einen Roman, den man schnell innerhalb von zwei Tagen beenden kann.
Ich vergebe 3 von 5 Sterne
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am 28. März 2017
Für mich ist diese gesamte Hebammen-Reihe die beste historische Saga überhaupt. Der Schreibstil ist gehoben, historisch ist alles sehr gut recherchiert, sodass man beim Lesen auch wirklich etwas lernen kann. Die Charaktere sind wunderbar ausgestaltet, das Buch ist extrem spannend. Keineswegs Trivialliteratur, sondern auch etwas für Leser mit Anspruch.
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am 26. September 2012
Ich gehörte zu denen, die schon sehr früh auf "Das Geheimnis der Hebamme" aufmerksam wurden und noch nach den Erscheinungsterminen der Folgebände gelechzt habe.
Seitdem lese ich quasi nur historische Romane und sehr oft ärgere ich mich beim Lesen, wie schlecht dieses oder jenes im Vergleich zu Sabine Ebert's "Hebammen-Werk" umgesetzt oder aufgelöst wurde.

Marthe ist eine ausgesprochen faszinierende Persönlichkeit (nicht bloß für die Männer in ihrer Umgebung), die sich trotz allem als Charakter sinnvoll und stilecht in die Handlung und Geschehnisse der Zeit einfügt.
All ihre Taten, Gedanken und Gefühle sind eine logische Konsequenz aus der Geschichte, die nicht bloß überaus spannend, lebendig und farbenfroh erzählt ist, sondern auch derart liebenswürdige Charaktere mitbringt, dass man sie nach einiger Zeit schon wieder vermisst.

Wer sich von den Kritikern hier über Marthes starken Willen ärgert und bemängelt, dass sie auch nach Vergewaltigung und Misshandlung immer wieder aufsteht und gestärkt daraus hervorgeht, dem möchte ich folgendes ans Herz legen:
Könnten Sie wirklich einen 600-seitigen Roman lesen, dessen Hauptfigur alle 10 Seiten einen Nervenzusammenbruch bekommt? Ich persönlich verbringe meine Freizeit lieber mit spannenden und faszinierenden Persönlichkeiten als mit Langweiligen.

Eine Rezension mit Kaufempfehlung gibt es auch auf meinem Blog für Dramaturgie und Geschichten: [...]
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am 19. April 2017
Der Roman ist leicht zu lesen. Die Handlung ist gut. Manchmal ist das Ganze vielleicht etwas übertrieben, aber so ist das nun mal in Romanen ;-)
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am 23. Februar 2017
Vorweg möchte ich schicken, dass ich noch nicht 'Die Wanderhure' gelesen habe und somit auch keinen Vergleich anstelle. (was aber nicht heißt, dass ich die Reihe nicht auch noch lesen mag)

Obwohl ich historische Romane wirklich gerne mal lese, kommen sie in meinen Regalen doch eher selten vor. Das liegt zum einen daran, dass ich in der Stimmung für dieses Genre sein muss. (zumal diese Bücher auch oft Wälzer sind und ich meist Angst vor Ausschweifungen habe) Zum anderen gefällt mir schon zumeist der Klappentext nicht, sodass ich gar nicht überlege, rein zu lesen.

Das Thema, welches hier verarbeitet wird, ist aber ein ganz interessantes. Außerdem hat das Buch eine deutsche Autorin geschrieben, sodass ich hoffte, dass der Lesefluss ein ganz angenehmer sein wird.

Schon sehr schnell hatte die Geschichte mich in ihrem Bann, denn Sabine Ebert beschreibt toll die Umgebung und auch die Menschen, die vorkommen. Dabei muss man aber erwähnen, dass zum Beispiel brutale Szenen auch sehr anschaulich beschrieben werden. Für mich war dies kein Problem - aber für Leser mit schwachen Nerven ist es dann eher nicht so geeignet.

Generell wechselten sich die Gefühle ständig ab: Freude, Bangen, Hoffnung, Verzweiflung,.. Kaum ein Gefühl bleibt verborgen.

Es ist keine schwere Kost, sondern hat einen großen Unterhaltungswert - und das zählte für mich bei diesem Buch. Man kann es gut nebenbei lesen und trotzdem konnte ich mich zu jeder Zeit in die Geschichte fallen lassen. Auch wenn man einige Wendungen voraussehen kann, gibt es doch genug Stellen, die überraschen - und wenn es nur Worte sind, die mir imponierten.

Ich werde Marthes Weg jedenfalls noch weiter verfolgen und bin gespannt, ob mich die nächsten 4 Bände genauso fesseln können. Für Band 1 gibt es von mir jedenfalls eine klare Leseempfehlung!

©2017

Zitate:

"Aber einen Menschen welken zu sehen, weil es zu wenig zu Essen gab,
das machte Marthe jedes Mal traurig und wütend zugleich." (S. 60)

"Die Ritter ziehen in die Schlacht, um Ruhm zu ernten und Beute zu machen,
aber die einfachen Leute trifft es immer am schlimmsten." (S. 216)

"Die Welt duldet keine junge Frau, die eigene Gedanken hat
und sie auch noch äußert, statt zu schweigen, [...]" (S. 238)

"Manchmal müssen von all den ungeweinten Tränen auch ein paar vergossen werden." (S. 343)

"»Zwischen Ehrlosigkeit und Vorsicht gibt es einen großen Unterschied -
wie auch zwischen Mut und Leichtsinn«,[...]" (S. 471)

"»Christian sagt, Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben,
sondern seine Angst zu überwinden«,[...]" (S. 486)

"»Es gibt kein schlimmeres Gesindel als Bewaffnete,
die sich an Kindern und Frauen vergehen«,[...]" (S. 593)
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am 27. September 2009
Nun, ich bin auf der Suche nach einem neuen Buch auf dieses hier gestoßen. Dies ist der erste historische Roman, den ich gelesen habe. Und ich muss sagen, es hat mich verzaubert. Ich habe dieses Buch verschlungen und konnte gar nicht mehr aufhören, zumal der Schreibstil meiner Meinung nach einfach klasse ist. Sie schreibt flüssig, verständlich und spannend. Man erlebt mit Marthe ihr Schicksal, das leider auch von Gewaltätigkeit und Trauer geprägt ist.
Ich werde mir jetzt den zweiten Teil kaufen und den zu lesen wird mich wahrscheinlich wieder ein paar Nächte kosten. Zudem hat mich dieses Buch auf den Geschmack für historische Romane gebracht, was ich vorher nie gedacht hätte.
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am 11. März 2009
Als ich das Buch hierzu gelesen habe hat es mir sehr gefallen. Da ich die Zeit gerne mit Hörbüchern verbringe habe ich mir diesen Artikel gekauft.

Ich achte sehr darauf, dass das Hörbuch nicht gekürzt wurde, da dies meist die Geschichte verfremdet.

Leider war die Kürzung bei diesem Hörbuch in der Beschreibung nicht ersichtlich, selbst im Klappentext und Booklet steht darüber nichts.

Die noch "so gute" Bewertung von mir liegt an der Geschichte selbst.
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