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Kundenrezensionen

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am 12. April 2007
"Die Erfinder des Todes" ist mein erstes Buch von Val McDermid und selten war ich so hin- und hergerissen zwischen totaler Spannung und zwischen Ungläubigkeit.
Das Buch wirkt auf mich als hätte die Autorin nicht gewusst, wohin mit ihren vielen Ideen und hat deshalb alle in ein einziges Buch gepackt. Das ist für den Leser zuviel des Guten.
Fiona Cameron ist Psychologin und hat sich darauf spezialisiert, der Met Police bei ihren Ermittlungen zu helfen. Doch bei der Vergewaltigung und Tötung von Susan Blanchard wurde ihr Gutachten nicht beachtet und ein anderer Täter verhaftet. Fiona hat sich geschworen, nie wieder mit der Met zusammenzuarbeiten. Und das, obwohl ihr bester Freund Steve mit diesem Fall betraut war.
Inzwischen geschehen in Fionas privatem Umfeld merkwürdige Morde. Zwei Kriminalschriftsteller wurden ermordet. Besonders schauerlich daran ist, dass der Mörder eines ihrer Bücher als Vorlage benutzte, um die Autoren ihre eigenen Worte am eigenen Liebe spüren zu lassen. Was zunächst nur als Zufall erschien, bereitet Fiona doch zunehmend Angst-zumal ihr Lebensgefährte Kit Martin selbst ein Thrillerautor ist...
Dieser Handlungsstrang wurde von McDermid meisterhaft ausgeführt. Aus Tagebucheinträgen des Mörders erfährt man, wie er vorgeht. Parallel dazu tappt die Polizei lange im Dunkeln. Und die Spannung und die Angst um Kit werden beim Lesen fast unerträglich. Auch dass sich die Profilerin Fiona mit der Polizei zerstritten hat und auf eigene Faust ermittelt ist sehr spannend und auch sehr gut beschrieben.
Ich werde auf jeden Fall noch einmal zu Val McDermid greifen, weil mich der großartige Teil des Buches davon überzeugen, dass sie spannende Bücher schreiben muss. Schade nur, dass ihr Übereifer ihr selbst im Weg stand.
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am 8. August 2007
Krimi-Schriftsteller und -innen haben es gut: Sie sind imstande, den Haß auf ihre Kollegen literarisch zu verarbeiten. Nicht zum ersten Mal fasziniert eine Autorin der Gedanke, daß ein Mörder seine Opfer unter den eigenen Kollegen findet. Val McDermid gestaltet ihre Geschichte jedoch so fintenreich, daß der Spannungsbogen nie abbricht und findet in Fiona Cameron, einer Profilerin, die ausgerechnet einen der Autoren liebt, die auf einer Todesliste stehen, zwei Protagonisten, deren Überleben einem am Herzen liegt. Gute englische Crime-Story und wie bei McDermid sprachlich ausgefeilt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Januar 2013
Tja, Val McDemind. Nun hatte ich gerade "Ein Ort für die Ewigkeit" von Dir gelesen und war hin und futsch vor Begeisterung. Und nun dies!
Ein Seienmörder killt Krimiautoren, die in ihren Romanen von Serienmördern und Profilern schreiben. Das am Ende des Romans bekannt gegebene Motiv des Autorenkillers ist ebenso hanebüchen, wie die Story als solche. Sadistische Brutalität in Romanen ist für mich ein Zeichen dafür, dass der/dem Autor(in) nichts besseres einfällt. Spannung wird dadurch nicht erzeugt. Allenfalls Ekel.
Die Protagonistin Dr. Fiona Cameron hängt irgenwo zwischen Wahrsagerin und Dilletantin. Daneben ist sie auch noch eine ziemlich eitle Egoistin, die ihr Eigeninteresse stets über alles andere stellt.
Dennoch ist sie am Ende immer schlauer (?!) als die erfahrenen Cops, bei denen in den oberen Rängen eh nur karrieregeile und verlogene Opportunisten sitzen, die ihre Fehlentscheidungen auf die Untergebenen abwälzen. Diese wiederrum sind seltsamerweise nicht in der Lage, sich adequat zu wehren. Tss-tsss. Noch mehr Klischees gefällig???
Nein. Lassen wir's besser dabei. Mir ist nicht daran gelegen, den Ruf Val MnDerminds als hervorragende Autorin (s. Tony-Hill-Serie oder Ein Ort für die Ewigkeit)zu schädigen. Mit diesem Roman hat sie sich allerdings keinen Gefallen getan.
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am 21. April 2013
Als treuer Val McDermid-Fan finde ich Bewertungen wie "hier wird aufs widerlichste der Serienmord zelebriert" amüsant. Dass hier nicht Rosamunde Pilcher an der Feder saß, sollte doch eigentlich klar sein, und die Buchbeschreibung wurde dazu erfunden, dass man nur Bücher liest, die man auch vertragen kann.

Wie üblich fesselnd geschrieben, die Suche nach dem Mörder wird haarklein beschrieben, und die Guten sind wie immer die Helden. Geiler Stoff.
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am 30. September 2007
Lange stand dieser Thriller ganz weit oben auf den Bestseller-Listen und noch länger lag dieses Buch in meinem SuB, bis ich ihn nach Jahren las. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht.

Val McDermid zeichnet hier sehr präzise einen Thriller mit durchaus interessantem Thema. Ein Killer macht Jagd auf Thriller-Autoren und wird zum Schluss selbst zum Gejagten. Dabei entwirft sie nicht nur gute, sondern auch überaus glaubhafte und liebens- und hassenswerte Charaktere.
Was an sich recht spannend ist, wird auch ebenso in Szene gesetzt. Nur leider flacht der Spannungsbogen des öfteren doch erheblich ab, wenn die Autorin sich in allzu verspiele Detailversessenheit verliert. Mitunter konnte ich ganze Passagen querlesen, ohne dass irgendetwas der Handlung nützliches oder wichtiges geschah. Am Ende rettet die Story vor der Erzählung.

Ein durchschnittlich guter Thriller, leider aber auch nicht mehr.
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am 19. Dezember 2002
Als begeisterte Krimileserin probiere ich auch schon mal etwas neues. Hier scheine ich jedoch einer Werbung unterlegen, die nicht hielt was sie versprach.
Spannende Elemente wurden oft durch weite langweilige Passagen oder gar dümmliche, platte, teilweise geistlose Reaktionen der einzelnen Protagonisten gestört. Besonders irritierend war die Tatsache, dass die Hauptakteure meist erst einmal falschen und unlogische Schlüsse zogen. Das Mordmotiv des Haupterzählstranges ist wohl vom Mond geholt worden, einfach total lachhaft und unglaubwürdig selbst für einen geistig verwirrten oder angeschlagenen Menschen der Rache verspürt. Störend auch der stockende Erzählstil, der möglicherweise aus der Übersetzung resultiert.
Durchaus fand ich die Verwobenheit von drei unterschiedlichen Fällen interessant. Es war zumindest ein Versuch das Leben nicht nur einseitig als ein Microkosmos darzustellen. Anzuerkennen ist auch, daß einige Personen ein rechts und links in ihrem Sein hatten, also Plastizität erlangten.
Schade nur, das erst auf den letzten 50 Seiten die Story in Fahrt kommt und spannend wird. Auf dem finalen Höhepunkt allerdings bricht die Geschichte dann einfach zusammen und alle begonnenen Stränge werden auf zwei Seiten zusammengefasst. Das kann nicht das Ende eines wirklich guten dicken Buches sein.
Ich hätte meine Zeit auch mit spannender Literatur füllen können.
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am 22. März 2013
Da Thriller einfach mein absolutes Lieblingsgenre sind, bin ich immer auf der Suche nach neuen Autoren. Von Val McDermid habe ich bisher durchweg sehr viel positives gehört und „Die Erfinder des Todes“ schienen mir ideal um die Autorin kennenzulernen.

Val McDermid geizt überhaupt nicht mit guten Ideen. Ein Mörder der sich auf Thrillerautoren stürzt, ist eine grausige Vorstellung. Das ganze wird auch noch grandios in mehrere Handlungsstränge verpackt.
Von der Spannung her hat das Buch seine Höhen und Tiefen. Mal sitzt man nägelkauend da, weil man es kaum noch aushält und wissen muss, wie die Geschichte weitergeht. Dann möchte man am liebsten vor langer Weile die Seiten überfliegen.
Den Schreibstil selbst fand ich überragend. Sie schreibt sehr flüssig und flott, ohne dass man beim Lesen ins stocken kommt. Man kommt richtig schnell durch die Geschichte. Dadurch konnte man die langweiligen Stellen durchhalten.

Ich fand „Die Erfinder des Todes“ eher durchwachsen. Die Grundidee war super und der Schreibstil hat mir auch gefallen. Aber so richtig durchweg fesseln konnte mich das Buch einfach nicht. Dafür waren die Höhen und Tiefen im Gegensatz zueinander einfach zu gravierend.
Dennoch werde ich mich an weitere Thriller von Val McDermid wagen, da sie sich schließlich nicht umsonst als Bestsellerautorin einer großen Beliebtheit erfreut und ich einfach neugierig bin, was mich als Leser hier noch erwartet.
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am 27. Mai 2008
Obwohl, bei genauerer Überlegung sind Anfang und Mittelteil eigentlich schon schlimm genug.
Das Buch ist in mehrere Storylines geteilt, von denen zwei am Ende zusammenlaufen. Am Anfang haben wir den Mord mit Vergewaltigung an einer Mutter von Zwillingen, der leider nicht aufgeklärt werden konnte, weil Superhauptfigur und Profilerin/Unidozentin Dr. Fiona "Fi" Cameron nicht mitmachen durfte. Allerdings wird sie nach Spanien zu einer Mordserie gerufen, um den dummen Spaniern mal zu zeigen, wie man in zwei Tagen so einen Fall im Prinzip löst. Dann beginnen die Morde an den Schriftstellern, wobei sie genau nach den Beschreibungen in ihren Büchern getötet werden.
Aus diesen Geschichten entwickelt sich... wenig und das Wenige entwickelt sich zäh. Nein, es gibt keinen Serienkiller, alles reiner Zufall, beschützen tun wir niemanden, wir sind die Polizei, wir kommen immer erst, wenn alle tot sind. So schleppt sich dieses Werk über viele Seiten, bauscht zwischenmenschliche Gefühle ins Unermessliche auf, schwadroniert über verletzte Eitelkeiten und nervt gewaltig. Die Polizei würde sich mehrfach wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar machen, außerdem sind die meisten Polizisten (besonders auf dem Land) faule Vollidioten. Hätte ich dieses Bild von der Polizei, ich würde meine Wohnung nicht mehr verlassen.
Am Ende werden zwei der drei Handlungsstränge zusammengebastelt, ohne dass es irgendeinen Sinn macht. Das (eigentlich während der Lektüre schon recht klare) Motiv für die Schriftstellermorde wird verändert und ist dadurch dermaßen weit hergeholt, dass die Autorin es mit einem absoluten Totschlagargument begründet: Der Serienmörder ist so verrückt, für ihn wirkt das Motiv logisch. Selbst wenn dies in der Wirklichkeit so sein mag, nach über 500 Seiten einer erfundenen Geschichte ist das nicht akzeptabel.
Fazit: Lohnt eher nicht.
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am 14. Juli 2011
Ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen ,fast alle waren gut ,einige sehr gut .Als ich deses Buch las dachte ich ,das kann sie nicht geschrieben haben .Gelacht habe ich als ich auf Seite 382 (Steve hat endlich eine Freundin gefunden )las "und ihr Atem vermischte sich in vollkommener Unbefangenheit" was bitte bedeutet das ? So ein sinnloser Satz und genauso sinnlos ist das ganze Werk.Schade!
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am 2. September 2001
Jede Menge blutrünstige Morde, Schriftsteller als Opfer, eine kluge Profilerin - all das könnte eine spannende Melange für einen guten, ja fast schon ein Meta-Krimi abgeben. Doch Autorin Val McDermid mixt daraus einen langweiligen, literarischen Over-Kill. Neben dem Serienmörder, der es auf Krimiautoren abgesehen hat, führt sie noch zwei weitere Erzählstränge ein. So gibt es eine Mordeserie in Toledo, bei der die Profilerin Fiona Cameron mithilft sowie den nicht aufgeklärten Sexualmord an Susan Blanchard in London. Einer dieser Erzählstränge führt jedoch ins Leere und man fragt sich, was McDermid damit denn nun eigentlich beabsichtigt hatte.
Bis zum letzten Drittel des Buches schleppt sich die Erzählung hin, Spannung kommt so gut wie gar nicht auf. Eine dichte Atmosphäre, wie McDermid sie in „A Place of Execution" (dt.: Ein Ort für die Ewigkeit) so wunderbar erschaffen hat, fehlt vollkommen. Selbst der dramatische Showdown in den schottischen Highlands wirkt vorhersehbar.
Die detaillierte Beschreibung von ekelhaften Verbrechen sowie die Glorifizierung von Gerichtsmedizin und Serienmördern scheint offenbar ein Trend in der Thrillerliteratur zu sein. Schade, dass so eine profilierte Autorin wie Val McDermid dieser billigen Effekthascherei à la Mo Hayder aufgesessen ist.
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