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Kundenrezensionen

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am 3. Juni 2007
Im zweiten Teil der großen Mittelalter-Trilogie um die ehemalige Wanderhure Marie, die den gesellschaftlichen Aufstieg zu einer geachteten Frau eines Ritters geschafft hat, ist es Iny Lorentz gelungen, eine mitreißende Geschichte zu stricken.

Marie wird die Botschaft überbracht, dass ihr Ehemann Michel im Kampf gegen die aufständischen Hussiten gefallen ist. Doch sie glaubt der Nachricht nicht und wähnt ihren Mann immer noch am Leben. Um dies herauszufinden und ihn womöglich wiederzusehen, macht sie sich als einfache Kauffrau mit dem Heerzug des Kaisers auf ins Feindesland, um eine abenteuerliche und gefahrvolle Suche nach ihm anzutreten.

Perfide Intrigen und Ränkespiele, eine schonungslose Darstellung der Härten und Grausamkeiten des Mittelalters in Zeiten immer wieder aufflammender Kriege und nicht zuletzt ganz große Gefühle ohne dabei kitschig zu werden; all das zeichnet diesen wahrlich meisterhaften Roman aus.
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am 18. August 2005
Marie und Michel leben ein glückliches Leben auf ihrer Burg bis der Kaiser seine Männer zum Kampf gegen die aufständischen Hussiten aufruft. Auch Michel macht sich mit einer Schar Fußknechte auf den Weg, um sich dem Kaiser anzuschließen.
Aus einem Scharmützel mit den Hussiten kehrt Michel nicht mehr zu den Truppen zurück und wird für tot erklärt. Marie glaubt nicht an seinen Tod. Allerdings ist sie von nun an einzig und allein der Gnade und dem Wohlwollen des Pfalzgrafen Ludwig ausgesetzt.
Als dieser plant, sie wieder zu verheiraten, verkleidet sich Marie als Marketenderin und schließt sich einem Heerzug an, der sich nach Böhmen aufmacht, um ihren Michel zu suchen...
Ich liebe das Buch genauso wie „Die Wanderhure". Die Fortsetzung steht dem Vorgänger wirklich in nichts nach. Die einzelnen Charaktere sind wieder so facettenreich und farbenfroh, dass es wirklich eine wahre Freude ist, neue Personen kennen zu lernen! Die Geschichte selber ist rasant erzählt, ohne störende Längen. Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte gefangen!
Sicherlich lassen sich Parallelen in der Handlung zu der „Wanderhure" ziehen, was für mich den Roman aber nicht schlechter gemacht hat... Wer sich damit anfreunden kann, dass Marie wieder gefährliche Abenteuer bestehen muss und gemeinen Intrigen ausgesetzt ist, muss das Buch unbedingt lesen!
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Hatte schon sehnsüchtig auf den Nachfolgeband zu „Die Wanderhure" gewartet, es bei Amazon vorbestellt und auch sofort angefangen zu lesen, als der Postbote „Die Kastellanin" endlich brachte. M.E. ist der Nachfolgeband aber nicht ganz so gut gelungen wie „Die Wanderhure".
Iny Lorentz beschäftigt sich hier mit einem Teil der (deutschen) Geschichte, den ich vorher noch nicht wirklich wahrgenommen hatte: Mit den Hussitenkriegen um Böhmen. Es ist ihr gelungen, Geschichtliches in einen leicht, flüssig und spannend zu lesenden Roman zu verpacken. „Die Kastellanin" ist gespickt mit veritablen Schurken, leichten Mädchen, edlen und nicht so edlen Rittersleuten, kriegslüsternem Gesindel und friedliebenden Menschen. Wieder einmal eine eigentlich gelungene Mischung.
Aber: Lorentz hat von allem ein bisschen zu viel in die Geschichte um Marie und Michel gepackt: Z. B. sieht es zunächst so aus als ob die Schurken mit ihren Missetaten erfolgreich wären, aber natürlich straft sie Gottes Gerechtigkeit. Ich habe hier also genau das zu bemängeln, was schon einige bei „Die Wanderhure" zu kritisieren hatten: Marie (und hier auch ihre Familie) werden durch mehrere Intrigen von einem Unglück in das nächste gestürzt, überstehen alle Grausamkeiten & jedes Unrecht nahezu unbeschadet. Auch wenn Marie hier als Marketenderin während des Krieges unterwegs war, wurden für meinen Geschmack die Grausamkeiten während der kriegerischen Handlungen & Feldzüge etwas zu breitgetreten. Außerdem hat mich Maries Geschichte teilweise sehr an „Das Kreidekreuz" von Ulrike Schweikert erinnert, auch wenn es dort um andere kriegerische Auseinandersetzungen ging.
Fazit: Die Umsetzung des „Erfolgsrezeptes" hat beim zweiten Mal für mich nicht so gut hingehauen. Leider nicht ganz so gut wie „Die Wanderhure", aber lesenswert.
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am 29. März 2007
Ich habe die Wanderhure gelesen und war ganz begeistert so das ich mir direkt die Fortsetzung gekauft habe.Doch diese hat mich nicht so in ihren Bann gezogen wie einst die Wanderhure.

Da sich die Geschichten zu sehr ähneln die ersten 200 Seiten haben sich für mich wie Gummi gezogen.Und irgenwann war ich froh als ich die Hälfte des Buches hinter mir hatte und von diesem Zeitpunkt an wurde das Buch richtig gut.Ein paar Seiten weniger wäre dem Buch sehr hilfreich.

Nur für mich ist es erst mal wieder gut mit dem Mittelalter doch der 3 Teil werde ich mir auch noch vornehmen,allerdings mit ein wenig Abstand.Ich denke dann sehe ich das ganze wieder aus einem anderen Blickwinkel.
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"Die Kastellanin" erzählt von der ehemaligen Wanderhure Marie, die glücklich und zufrieden mit ihrem Ehemann Michel Adler lebt. Nachdem er jedoch gegen die aufständischen Hussiten in den Krieg ziehen muß und nach seinem Verschwinden für tot erklärt wird, steht Marie ganz alleine da und hat sich unentwegt gegen alle möglichen Demütigungen und Beleidigungen zu wehren.
Nachdem sie alles andere als überzeugt vom Tod ihres Mannes ist und sich einer unfreiwilligen Verehelichung konfrontiert sieht, flüchtet sie von ihrer Burg, um sich als Marketenderin einem Heerzug anzuschließen. Dies alles in der Hoffnung, ihren Mann Michel doch wieder lebend aufzufinden...
Nachdem ich dieses Buch erhalten habe, hatte ich Sorge nicht hineinzufinden, da ich die vorgelagerte Geschichte der Autorin - "Die Wanderhure" - nicht kannte.
Ich habe mich pflichtschuldig natürlich trotzdem diesem Buch zugewandt und kann nun nur noch von Glück reden.
Iny Lorentz schafft es, wie schon bei "Die Goldhändlerin", erneut den Leser an die Seiten zu binden und führt ihn dabei in eine längst vergangene Zeit, die von Vergewaltigungen, Kriegswirren, Mord und Totschlag geprägt ist und doch unser aller Vergangenheit aufzeigt. Iny Lorentz beschreibt dies alles in einer absolut glaubwürdigen und sehr detailverliebten Art und Weise, das man als Leser den Geruch der angespannten Ochsen sowie das unbequeme Poltern und Rütteln des Karrens wahrnimmt.
Sie verliert hierbei natürlich nicht den Blick auf ihren Handlungsfaden, der in einer extrem spannungsreichen Darstellung den Weg der Marie Adler auf der Suche nach ihrem totgesagten Mann auslegt und beim Leser die Angst vor der letzten unvermeidlichen Buchseite aufkommen lässt.
Durch ihre gut recherchierte, detaillierte und sehr lebendige Schreibweise gehört Iny Lorentz nun sicherlich zu den Oberen des historischen Romans.
Lediglich eine Karte über den geographischen Wirkungskreis hätte mir noch sehr gut am Anfang des Buches gefallen.
Ach ja: Man braucht "Die Wanderhure" nicht als Background um diesem Buch zu folgen, aber ich bin nun erst recht darüber enttäuscht es nicht gelesen zu haben...
Jürgen Seibold/21.06.2005
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am 3. Januar 2006
Nachdem ich den ersten Band „Die Wanderhure“ geradezu verschlungen habe, wartete ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Das Warten hat sich gelohnt! Die Geschichte knüpft nahtlos an das vorherige Buch an, die Charaktere sind genauso lebendig und schon nach wenigen Seiten versinkt man in der düsteren Welt des Mittelalters. Es stimmt schon, manchmal ist die Sprache etwas drastisch, vor allem bei den tatsächlich sehr häufigen Gewaltszenen. Aber ich denke, das Mittelalter war halt leider so und wird nicht umsonst das dunkle Zeitalter genannt. Insofern ist „Die Kastellanin“ in meinen Augen ein schöner historischer Roman. Lebendig und flüssig geschrieben kann man sich der Faszination der Geschichte nicht entziehen und fiebert bis zuletzt mit den Protagonisten mit. Da tut es auch keinen Abbruch, dass es vielleicht den einen oder anderen glücklichen Zufall im Handlungsverlauf zuviel geben mag. Gute Unterhaltung ist das Buch in jedem Fall. Ich habe es sehr gern gelesen.
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am 8. Dezember 2006
Tut mir leid, aber mit diesem Buch konnte ich gar nicht warm werden. Mir hatte schon der erste Band nicht gefallen, aber ich wollte der Sache noch eine Chance geben und hatte gehofft, dass der zweite Band vielleicht besser ist. Iny Lorentz ist hier aber leider nur eine Steigerung im negativen Sinne gelungen.

Wie auch schon in der "Wanderhure" fällt es schwer, die Hauptprotagonistin Marie besonders sympatisch oder glaubhaft zu finden. Irgendwie ist sie zu perfekt: Sie sieht wunder- wunderschön aus, ist in zehn Jahren sogar nur noch schöner geworden, ist eine perfekte Mutter, Geliebte, Burgherrin, Freundin und macht nie irgendetwas falsch. Genauso uninspiriert und facettenlos sind leider auch alle übrigen Figuren. Die Männer sind entweder starke, gutaussehende, unbesiegbare, ehrenvolle Recken (allen voran natürlich Maries Ehemann Michel, der fast wie ein Heiliger beschrieben wird) oder aber fiese, geldgierige und brutale Vergewaltiger. Dazwischen gibt es nichts, und die Figuren machen auch nie irgendeine Entwicklung durch.

Weiteres Ärgernis: Einen historischen Roman liest man, weil man etwas über die zugrunde liegende Geschichte erfahren möchte und darüber, wie die Menschen damals gelebt und gedacht haben. Marie benimmt sich allerdings "moderner", als es selbst heute so manche Frau tut. Klar, Leute, die ihrer Zeit voraus waren, gab es immer, aber in dem Maße ist es einfach unglaubwürdig. Dazu kommt noch, dass es einfach zu viele glückliche Fügungen gibt, bei Maries Rettungsmission läuft scheinbar, durchsetzt mit kleinen Zwischenschwierigkeiten, ein Rädchen von ganz allein ins andere. Und der Grund, dass Marie überhaupt so fest an Michels Überleben glaubt, dass sie ihn sucht (sie sieht ihn ihrer wahnsinnigen, unsterblichen Liebe wegen in einer Vision) ist nun wirklich komplett an den Haaren herbeigezogen, das hätte man doch spannender und realistischer einfädeln können!

Überhaupt geht es in dem Buch viel zu oft darum, wie unheimlich sich Michel und Marie doch lieben. Weniger ist manchmal mehr!

Dazu hat mir der hölzerne Erzählstil der Autorin jegliche Lust am Weiterlesen verdorben. Es kommt überhaupt kein Lesefluss auf, man hat das Gefühl, als habe die Autorin selber so keinen rechten Spaß an der Sache gehabt. Besonders am Ende, da geht nämlich plötzlich alles ganz fix, wie bei einem Schulaufsatz, den man am Tag vor der Abgabe noch schnell fertig stellt.

Mein Fazit: Wer trotz oder gerade wegen dieser schlechten Rezension das Buch testen will, sollte es sich in der Bücherei oder von Freunden leihen, es ist nämlich noch nicht mal das Geld für die billigere Taschenbuchausgabe wert. Und wer richtig gute historische Romane mag, der sollte sich lieber an Rebecca Gablé, Noah Gordon, Wolf Serno, Ken Follett oder Pauline Gedge halten.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. März 2006
Ein gelungener Nachfolgeroman, wenn auch nicht ganz so gut wie der erste Teil "Die Wanderhure". Trotzdem war ich nicht enttäuscht, da mir auch dieses Buch wieder gut gefallen hat. Die Kastellanin ist im gleichen rauen und derben Erzählstil geschrieben worden, wie schon die Wanderhure. Auch bei diesem Buch wirkt es wieder passend, da es in dieser Geschichte wieder sehr brutal weitergeht. Diesmal muss sich Marie als Marketenderin ausgeben und zieht mit einem Kriegsheer los um ihren Mann Michel zu suchen. Sie hat auch diesmal eine gefährliche Reise vor sich, die sie überstehen muss. Die Schilderungen über die Kriegsheere werden beschaulich und realistisch beschrieben. Wie sie versorgt wurden und durchs Land gezogen sind wurde interessant und spannend erzählt. Die Hussitenkriege (von denen ich vorher noch nichts gehört hatte) werden auch informativ dargestellt, so dass ich mir ein gutes Bild darüber machen konnte und etwas dazu gelernt habe. Leider ist die Geschichte sehr vorhersehbar und klischeehaft, was ich als einziges zu kritisieren habe. Dafür sind die Personen wieder liebenswert und sympathisch. Tolle Fortsetzung, die ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann.
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am 17. April 2012
Die Kastellanin (Knaur HC)

1425----15 Jahre nachdem Marie Schärger aus ihrer Stadt Konstanz vertrieben wurde.
Damals hatte Maries Schiksal noch nach ein paar schlechten Jahren ein gutes Ende genommen.

Deutschland befindet sich nun im Krieg. Es ist der Krieg mit den Hussiten, tschechischen Wiederstandskämpfern, die das Joch von Siegesmund abwerfen wollen.
Michel ist wegen seinen Mut vom Pfalzgrafen Ludwig zum Vogt ernannt worden. Er lebt mit seiner Frau Marie in Rheinsobern. Aber das Glück währt nicht lange, denn auch Michel muss Siegesmund unterstützen und in den Krieg ziehen.
Für Michel nicht einfach, denn er hat einige Wiedersacher. Da er zum Reichsritter ernannt wurde und somit einigen überstellt ist. Er ein einfacher Wirtssohn, wie kann so etwas sein. Da sind so einige Ritter vom Adel nicht mit einverstanden und wollen ihn aus dem Weg räumen.
Was dann geschieht ist lesenswert.
Marie jedoch glaubt nicht an Michels Verschwinden oder gar an seinen Tod. Sie macht sich auf die Suche nach ihm, sie soll nämlich wieder verheiratet werden. Und um das zu verhindern, muss sie Michel finden.
Nun beginnt für Marie wieder ein Abenteuer in ihrem Leben. Sie macht sich auf die Suche und hat einen harten Weg vor sich. Wie es ausgeht muss selbst gelesen werden. Ich finde es lohnt sich alle mal.
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wie schon der erste Teil der Wanderhure ist auch dieser Teil wieder voller Grausamkeit und menschlichen Abgründen. Nicht nur, dass Marie ihren geliebten Mann Michel in einen aussichtslosen Krieg ziehen lassen muss, sie muss auch wieder Demütigungen ertragen. Auch glaubt sie nicht daran, dass ihr Mann gefallen ist und macht sich verkleidet als Marketenderin auf den Weg ihren Mann zu finden.
Wieder schafft es Iny Lorentz, eine mitteralterliche Welt mit allen Höhen und Tiefen zu schaffen. Eine super Fortsetzung der Wanderhure und für jeden empfehlenswert, der schon von der Wanderhure fasziniert war!
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