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am 18. Mai 2005
Tanja Kinkel waehlt in "Goetterdaemmerung" ein voellig anderes Genre als in ihrem Historiengemaelde "Der Puppenspieler". Ein Polit-/ Wissenschafts-/ Wirtschaftsthriller. Es gelingt ihr sehr gut, ihre Protagonisten einzufuehren und dem Leser so nahe zu bringen (auch mit ihren Unzulaenglichkeiten), dass man schon bald mitten im Geschehen ist und gar nicht mehr heraus will.
Bis zu dem Zeitpunkt, als der Schriftsteller und unsere Hauptperson Neil LaHaye dem ebenso brillianten wie mysterioesen Arzt und Wissenschaftler Dr. Victor Sanchez hinterherreist und ihn tatsaechlich auch findet, war das Buch auch klar auf 5-Sterne-Kurs. Die Romanze zwischen Neil und Beatrice war zwar etwas vorhersehbar, aber wenigstens schoen beschrieben - genau wie sein Elend und seine Gewissensbisse, weil er die Chance, den 25 Jahre lang verschollenen Wissenschaftler zu treffen genau dann bekam und letztlich auch wahrnahm, als er dabei war, ein innigeres Verhaeltnis zu seinen Kindern aufzubauen und fuer diese Chance ein Versprechen ihnen gegenueber bricht.
Genau hier jedoch beginnt Kinkel, gegen den Grundsatz der Schreiberei zu verstossen, den sie Neil an einer Stelle ihres Romans sagen laesst: "Wenn du eine Story schreiben willst, dann tue das. Schreibe eine Story, und nicht drei oder vier."
AIDS-Forschung - Atom-Tests - Journalistische Meinungsfreiheit - Genmanipulation - Terrorbedrohung - Wirtschaftsmacht - Biogenetik: das ist alles ein bischen viel und wirkt am Ende etwas konstruiert und leider auch etwas verzettelt. Ein bischen weniger waere hier mehr gewesen.
Das Ende schien dann - im Gegensatz zu den schoen aufgebauten Haupthandlungsstraengen - gar etwas nachlaessig und schnell runtergeschrieben. Hat da der Verleger endlich Resultate verlangt, genau wie bei ihrem Helden?
Trotzdem: ich mag Tanja Kinkel bzw. die Art wie sie schreibt und freue mich auf weitere Buecher von ihr.
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am 17. August 2005
anja Kinkel wagt sich in ihrem neuen Roman an das umstrittene Thema Stammzellen- und Genforschung heran. Auch wenn die Autorin im letzten Drittel ihrer spannenden Geschichte etwas sehr dick aufträgt: Sie zeichnet ein bedrückendes Bild dessen, was durch unkontrollierte Forschung einmal alles möglich sein könnte. Und sie macht deutlich, wie sehr die Interessen von Staat und Industrie in dieser lukrativen Branche miteinander verwoben sind.
Die Taschenbuchausgabe besticht zudem durch einige Extras - z.B. durch ein Interview, in dem die Autorin erzählt, wie nah ihre Fiktion inzwischen an der Wirklichkeit ist.
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HALL OF FAMEam 31. Dezember 2003
Tanja Kinkel ist den meisten Lesern bisher als Autorin gut recherchierte historischer Romane bekannt. Mit ihrem Wechsel von der großen Verlagsgruppe randomhouse zur Frankfurter Verlagsanstalt vollzieht sie ebenfalls einen Genrewechsel. "Götterdämmerung" ist nämlich ein Wissenschafts-Thriller. Da ich leider noch keinen ihrer historischen Romane kenne, konnte ich ganz unvoreingenommen an ihren neuen Roman herangehen und wurde nicht enttäuscht. Hervorragend recherchiert mit tollen Charakteren (allen voran Beatrice) spinnt die Autorin eine Geschichte, die dem Leser jedoch auch einiges an Aufmerksamkeit abverlangt. Nicht nur reine Unterhaltung ist Kinkels Roman. Medizin, Bioetik, Genforschung, Spionage... ihr Szenario einer Welt, die nach dem 11. September so möglich werden könnte wirkt sehr real und ist deswegen um so bedrückender.
Die Höchstnote gebe ich nur, weil es keine 4 1/2 Sterne gibt. Der Roman kam mir an einigen Stellen doch etwas zu sehr journalistisch vor. Aber auf jeden Fall ein gelungener Genrewechsel mit einem überraschenden Ende.
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am 26. September 2003
Götterdämmerung - Der Titel ist das Historischste an dem neuen Werk von Tanja Kinkel. Wer ihre Bücher kennt, kauft natürlich sofort das neu erschienene - so auch ich. Und an das zwar angekündigte, aber dennoch gewöhnungsbedürftige Neue ist, dass es ein Roman ist, der in der Gegenwart (und wohl auch in der Zukunft) spielt.
Es geht um Existentielles, um die Beschreibung und damit auch Bewertung von gegenwärtigen Fragen und Problemen. Tanja Kinkel greift also diesmal nicht zurück auf eine bekannte historische Persönlichkeit oder auf eine bestimmte historische Epoche, die sie dann aus ihrem eigenen, manchmal eigenwilligen Blickwinkel auseinandernimmt, erforscht, neu zusammensetzt und mit Fiktion bereichert. Sie benutzt auch keinen abgeschlossenen historischen Kontext, in den sie ihre erfundene Geschichte platziert (wie in meinem Lieblingsbuch "Unter dem Zwillingsstern").
Sie wagt in "Götterdämmerung" viel und mutet dem Leser einiges zu, indem sie medizinische und bioethische Grundfragen die gesamte Handlung durchziehen lässt. Die Schilderung der Personen , das Einfühlungsvermögen in die je eigene Psychostruktur gelingt der Autorin wieder einmal glänzend. Männliche und weibliche Verhaltens - und Denkweisen spiegelt sie meisterhaft wider. Im Gegensatz zu anderen Werken, in denen sie das Ende der Geschichte hinauszögert, kommt dieses in "Götterdämmerung" für mich zu früh. Aus der glänzend beschreibenden und erzählenden historischen Betrachterin Tanja Kinkel wird die fast schon politische Prophetin.Auch wenn sie sich spürbar in das politische und soziale Umfeld der USA nach dem 11. September hineinversetzt, überzeugt mich mehr die Historikerin der früheren Bücher. Deshalb: 4 Punkte für Handlung und Personen. Der fünfte Punkt (das i-Tüpfelchen) bleibt diesmal in der Tasche...
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am 20. Dezember 2005
Ich glaube, unter den Dutzenden von Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe, war dies das schlechteste. Das ist die berühmte Tanja Kinkel, mit Millionenauflage, Literaturpreisen und so weiter? Wie viele andere Rezensenten hier musste ich die Lektüre irgendwann abbrechen, auch wenn ich es länger ausgehalten zu haben scheine als die meisten von ihnen. Aber als auf Seite 250 immer noch kein wirklicher Konflikt, keine gefährliche Situation und nichts Vergleichbares aufgeschimmert ist, wurde es mir endgültig zuviel. Stattdessen nur schwätzende Leute, die sich ihre Ansichten über Genforschung an den Kopf werfen, und scheussliche Trivialitäten in Schwarz-Weiß-Malerei: die nach dem 11. September durchgeknallten Amerikaner, die skrupellosen Pharmabosse, der edelmütige, heldenhafte liberale Journalist, der das alles aufdecken will, aber ach, man lässt ihn ja nicht … Das alles zieht sich endlos, nichts passiert, und selten zuvor habe ich mich dermaßen gelangweilt. Die Charaktere sind kein bisschen ausschattiert, die Handlung ist kitschig und kein bisschen originell, und das kapitellang referierte Halbwissen über die Risiken der Genforschung sind in vielen Sachbüchern spannender nachzulesen. Wenn dieses Buch wirklich ein "Bestseller" ist, dann wohl nur wegen dem Namen der Autorin (vielleicht sind ihre historischen Romane ja besser), weil es viele Vorurteile bedient und weil es aktuelle Reizthemen auf einem so niedrigen Niveau abhandelt, dass absolut jeder Leser zusteigen kann. Wirklich ganz ganz schlimm.
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am 16. März 2012
Positiv: Die Autorin versteht es, glaubwürdige Personen zu finden und diese mit anspruchsvollen Dialogen auszustatten.

Negativ: Die Story beginnt zunächst unglaubwürdig. Die Beweggründe des Protagonisten, über die AIDS-Forschung zu recherchieren, sind äußerst vage. Aber ok, das kann ich noch hinnehmen. Die Recherchen sind sogar bis zu einem gewissen Punkt interessant (nicht spannend), doch das letzte Drittel des Buches ist eine Katastrophe. Anstatt das Tempo anzuziehen, verliert sich die Autorin in seichten Urlaubsliebesgeschichten, Trauerreden um ein gestorbenes Kind und wenig packende Fluchtszenen vor der Polizei. Die eigentliche Handlung ist längst in den Hintergrund gerückt, so dass eine "Auflösung" der anfänglichen Fragen schon fast egal erscheint. Immerhin hat die Autorin sich auf den letzten Seiten aber doch noch durchgerungen, zurück zum Thema zu finden. Doch das wirkt längst lustlos, irgendwie billig und eilig hinterhergeworfen und befriedigt überhaupt nicht.

Und noch ein wichtiger Tipp für alle Wissenschaftsthriller-Fans: Finger weg. Es geht in diesem Buch so gut wie NIE um Genforschung, Bakteriologie oder eine andere wissenschaftliche Disziplin. In diese Kategorie gehört der vorliegende Roman wahrlich nicht. Es ist auch kein richtiger Thriller. Dafür sind die sentimentalen und leider auch redundant wirkenden Passagen des Buches VIEL zu lang und sogar ärgerlich. Nichts dagegen, doch sollte man das Buch auch so ankündigen und nicht als Thriller.
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am 19. November 2003
Leider kann ich der allgemeinen Lobhudelei über dieses Buch nicht zustimmen. Von der ersten Seite an ist klar, in welche Richtung sich der Roman entwickeln wird => Keinerlei Spannung!! Vom sprühenden "Erzähltalent" Kinkels' kann meiner Meinung nach keineswegs die Rede sein! Kinkel unterhielt sich viel mit sog. Experten und hat deren Meinung in einem eher durchschnittlichem Erzählstrang aneinander geknüpft. Der Roman wird sicherlich sein (Massen-)Publikum finden, da er völlig auf Mainstreamliteratur ausgelegt wurde. Er ist ein schnell und flüssig zu lesender Roman, aber von "grosser Literatur" ist er definitiv Lichtjahre entfernt!!!
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am 1. Dezember 2003
Oftmals liest man über Tanja Kinkels Bücher, sie seien "großartig recherchiert". Solche Behauptungen sind natürlich immer ziemlich vermessen, weil um dies beurteilen zu können, man schließlich selbst Experte auf den behandelten Gebieten sein müßte. Und das ist bei diesem Buch ein mindestens so schwieriges Unterfangen wie bei ihren historischen Romanen.
Die "Götterdämmerung" behandelt neben den Risiken und Chancen der Genforschung vor allem das gesellschaftliche Leben in den USA nach dem 11.September. Daneben nehmen die Verquickungen von Pharmaindustrie und Politik einen großen Raum ein und natürlich die persönliche Geschichte von Neil LaHaye, einem bekannten Journalisten, und seine Jagd nach der ganz großen Story.
Genauso bunt wie der Themenmix ist die Mischung aus Genres die in diesem Buch bedient werden.
Zunächst mal ist ganze natürlich ein Thriller, der ganz im Stil unserer Zeit ein modernes Thema aufgreift und dabei ausführlich die privaten Verwicklungen (inkl. einer handfesten Lovestory) des Protagonisten ausführt. Darüber hinaus nimmt sich die Autorin aber auch die Zeit, in aller Ausführlichkeit die Schönheit der Wildnis Alaskas auszumalen. Am Ende entwickelt sich das ansonsten recht realitätsnahe Buchs dann noch über das Zwischenstadium "geschriebenes Roadmovie" in einen apokalyptischen Endzeit-Thriller.
Dieser Bunte Mix aus Themen und Stilen macht den Roman extrem abwechslungsreich und vielschichtig. Neben dem somit hohen Unterhaltungswert ist es nicht minder positiv, dass die Götterdämmerung zum Nachdenken anregt. Und das nicht nur über Ethik in der Forschung sondern auch über Politik und Beziehungen.
Warum ich dem Buch den fünften Stern verweigere ist, weil es oftmals etwas konstruiert wirkt. Nicht unglaubwürdig sondern so wie "auf dem Reissbrett" entworfen mit dem Ziel, es allen recht machen zu wollen.
Sogenommen vielleicht etwas "überrecherchiert", aber dennoch extrem lesenswert, weil es so brandaktuell ist und zwei wirklich brisante Themen, Genforschung und Anti-Terror-Kampf, so spannend aufbereitet.
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am 3. Oktober 2003
Der Journalist Neil LaHaye, der durch ein regierungskritisches Buch über die Bedingungen der Gefangenen in Guantanamo die Gunst der Leser verloren hat, muss dringend ein neues Buch schreiben, um sein Image zu verbessern. Als ein alter Bekannter von ihm an AIDS stirbt, beschließt er, es mit einem Buch über diese Krankheit zu versuchen. So erfährt er von dem Gen-Spezialisten Sanchez, der einige der ersten AIDS-Patienten vor Jahren behandelt hat, aber plötzlich verschwunden ist. Durch seine Suche nach ihm lernt er Beatrice, die Tochter von Sanchez, kennen und gelangt durch sie auf die Spur eines gefährlichen Geheimnisses, das ihrer beider Leben bedroht ...
Tanja Kinkel, die schon einige erfolgreiche historische Romane geschrieben hat, versuchte sich hier das erste Mal an einem Thriller. Dies ist ihr meiner Meinung nach auch wirklich gut gelungen. Das Buch ist richtig spannend, ich konnte es kaum noch aus der Hand legen, und das Thema ist wirklich interessant und sehr aktuell. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, man kann sich gut in sie hineinversetzen. Auch wenn die Geschichte gegenüber der Wirklichkeit hoffentlich etwas übertrieben ist, zeigt sie doch sehr gut die Gefahr, die von missbrauchter Wissenschaft ausgehen kann. Aber auch die Möglichkeiten, die die Gentechnik bietet, werden nicht außer Acht gelassen, wodurch sehr schön der Zwiespalt deutlich wird, in dem sich die Menschheit durch die neuen Möglichkeiten befindet. Ein wirklich gutes Buch mit einem Ende, das mich dann doch etwas überrascht hat.
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am 20. Dezember 2004
Die Autorin Tanja Kinkel hat sich ein interessantes Thema ausgesucht. Die Gefahren, die durch den Missbrauch der Biowissenschaften entstehen können und die damit verbundenen unvorstellbaren Risiken , hat sie gut in Szene gesetzt. Der Roman beginnt vielversprechend.Leider tappt man einfach zu lange im Dunkeln, um wirklich dahinter zu kommen, welche Art wissenschaftlichem Missbrauch jetzt wirklich für die Story relevant ist. Es wird vieles angesprochen, das leider einfach nicht weitergeführt wird, dass die Story wirklich interessant bleibt. Bei diesem Roman ist man einfach nicht gefesselt, sondern ist einfach nur nette Unterhaltung. Erst als wirklich herauskommt, um welche Art von Mutation es sich handelt, ist das Buch schon zuende. Der dramatische Schluss, der sich auf die letzten 10 Seiten bezieht, ist einfach nur dahingeschnuddelt ( man könnte meinen, dass die Autorin keinen Bock mehr hatte, einen gescheiten Schluss zu formulieren oder wollte einfach das Buch schnell zum Abschluss bringen). Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen zwischendrin ein paar Dinge zu kürzen und dann mehr aus dem Schluss zu machen.
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