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am 30. Juni 2006
Es ist wirklich schön, endlich wieder ein Buch zu lesen, das im Mittelalter spielt und in dem kein "lebenslustiges, temperamentvolles Mädchen, das zur Heilerin ausgebildet wird" die Hauptrolle spielt.

"Die Tochter der Wälder" ist die Romanfassung des Märchens "Die sechs Schwäne". Geschickt verwebt Juliet Marillier das uns bekannte Märchen mit keltischen Sagen, historischen Fakten und einer zu Herzen gehenden Liebesgeschichte zwischen einer Irin und einem Briten.

Sorcha und ihre Brüder leben im Irland des frühen Mittelalters, das seit Generationen gegen die Briten Krieg führt. Die politischen Umstände sind heikel. Verrat droht an allen Ecken und Enden. Die böse Stiefmutter verzaubert die sechs Brüder in Schwäne, um ihre Macht über den Vater und dessen Besitzungen zu stärken.

Doch es besteht Hoffnung für die "sechs Schwäne". Sorcha muss, um ihre Brüder zu retten, aus stacheligen Mieren sechs Hemden selbst herstellen. Dabei darf sie keinen Ton von sich geben. Im Laufe ihrer Odyssee gelangt sie nach Britannien und muss sich gegen die Vorurteile und Anfeindungen der Briten gegen die stumme "Wilde" und "Erbfeindin" zur Wehr setzten und verliert fast ihr Leben.

"Die Tochter der Wälder" ist für alle sehr empfehlenswert, die das Mystische und Romantische lieben und sich gerne verzaubern lassen.
11 Kommentar| 43 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 4. April 2005
Zufällig fand ich dieses Buch genau hier und Anstoß zum Kauf waren die sehr positiven Rezensionen über „Die Tochter der Wälder" und auch wenn es langweilig scheinen mag, ich kann nur eine weitere 5-Sterne-Bewertung hinzufügen.
Die ersten 50 Seiten ließen mich zweifeln, ob ich mir da wirklich das Richtige gekauft hatte, irgendwie kam ich nicht in die Geschichte, mochte den Schreibstil nicht; aber dann, ganz plötzlich war ich verzaubert, las Tag und Nacht, jede freie Minute, die mir mein kleiner Junge ließ und ich war begeistert! Mehr als das, ich bin süchtig gewesen, war nicht fähig, das Buch zur Seite zu legen...Man kann sich wunderbar mit der Hauptfigur identifizieren, leidet mit und empfindet den Schmerz nach, den sie über sich ergehen lassen muss.
Es ist ein wunderbares Buch, dass auf Andersens Märchen über sechs in Schwäne verzauberte Brüder, die nur ihre Schwester wieder in ein menschliches Dasein zurück bringen kann, wenn sie die ihr gestellten Aufgaben erfüllt, beruht. Es ist eine harte Zeit für das junge Mädchen Sorcha und sie muss sich nicht nur den gestellten Prüfungen, sondern auch anderen großen Gefahren stellen...
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am 24. Juni 2011
Zunächst ist zu sagen, dass ich sehr gerne Fantasy lese, doch darf sie nicht allzu abgedreht und brutal sein, Bücher mit 600 Seiten, in denen Kobolde eine Schlacht nach der anderen schlagen, gehören nicht zu meinen Favoriten.
Nachdem ich also etliche Bücher ausprobiert habe und der Meinung war, so etwas Bezauberndes wie "Feuer und Stein" würde ich nie mehr in die Finger bekommen, kam dieses Buch!
Von der ersten bis zur letzten Zeile an war ich gefesselt, war so tief in der Geschichte drin, wie schon lange nicht mehr. Die kleine Sorcha, die uns in der Geschichte durch die Ich-Perspektive so sehr an ihren Gefühlen teilhaben lässt und im Laufe des Buches einen solchen Mut entwickelt, gibt uns das Gefühl, als würden wir selbst in die Geschichte hineintauchen und wären direkt bei ihr auf ihrer Reise. Die Autorin hat eine Art zu schreiben, die so wunderbar ist, so viel Liebe und auch Liebe zum Detail ausstrahlt, dass ich (und das ist bei mir eigentlich öfter der Fall) nicht eine einzige Zeile überflogen habe sondern jeden Satz aufsaugen musste.
Die Mischung ist perfekt für Leser, die grob die Feuer und Stein Reihe mögen, denn es steckt alles drin, was für mich in einem Buch wichtig ist. Zunächst der Handlungsort, Irland faszinierte mich schon immer und die Natur ist hier wundervoll beschrieben, weiterhin mangelt es nicht an Spannung, intensivem Gefühl, Gänsehautmomenten und auch auf die Liebe muss man nicht warten. Insgesamt eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe, und ihr könnt mir glauben, das waren so viele, dass sie sich in meinem Zimmer stapeln, weil das Bücherregal doppelreihig voll ist ;) Ich kann nur jedem empfehlen, der einmal richtig abtauchen und sich in die Welt von Sorcha entführen lassen will - bestellt es euch, ihr werdet es nicht bereuen. Ich bin sehr skeptisch was Bücher angeht und ich habe es absolut nicht bereut. Schon in der Hälfte des Buches habe ich mir das zweite bestellt und kann es kaum erwarten, hier weiter zu lesen! Könnte ich mehr als 5 Sterne geben - ich würde es tun!
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am 9. Mai 2011
Der Roman ist gut geschrieben. Mir dämmerte erst langsam, dass hier die Schwäne von Grimm als Vorlage dienten. Die Autorin versteht es aber, einen so zu fesseln, dass man trotz "Spoiler" weiterliest.
Es gibt, jedenfalls für den, der sich der einheimschen Flora etwas auskennt, ein paar Ungereimtheiten. So ernährt sich die Protagonistin während ihrer Zeit im Wald von Pflanzen, die eigentlich wild nicht vorkommen. Auch Johannisbeersträucher scheinen allgegenwärtig. Bei den beschriebenen Mittsommerriten wird der Weißdorn hervorgehoben, der die Mädchen mit dem Duft betört und von jungen Leuten geschmückt wird. Weißdorn blüht viel früher und betörend ist er auch nicht. Im Gegenteil: die Blüten riechen sogar etwas fischig.

Die "Mieren" schließlich, hinterlassen sogar Stacheln in der Haut, was Brennnesseln, die im Original die Faserpflanzen sind, definitiv nicht machen.

Als ich näher nachlas, erfuhr ich, dass die Autorin Australierin ist, die sich dem Keltentum verbunden fühlt. Das könnte erklären, dass die Flora Europas ein wenig exotischer dargestellt wurde, als sie ist. Dem eigentlichen Lesevergnügen tut das nicht unbedingt Abbruch, nur Menschen wie ich, die sich näher mit europäischen Pflanzen befassen, kommen ein wenig ins Stocken. So z. B. auch an der Stelle, wo die KInder einen Birkensamen zur Pflanzung bekommen. Birkensamen sind mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen...

Lesenswert und unterhaltsam ist der Roman allemal. Die meisten werden über die Pflanzenwelt wohl auch nicht stolpern. Die Autorin hat in einem Fantasy-Roman auch immer das Recht, eigene Dinge zu erfinden. So kann es dann natürlich auch stachlige Mieren, statt Brennnesseln geben, oder Weißdorne, die im Sommer blühen.

Da es die für die Fortsetzungen ihres Romanes keine Märchenvorlagen mehr gibt, bin ich auf die Umsetzung gespannt. Ich denke aber, dass ich auch hier gut unterhalten werde...
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am 27. Mai 2007
Ich hab das Buch bisher nur auf englisch gelesen und kann dazu nur sagen:

beeindruckend leichtfüßig-authentischer Erzählfluss, zauberhafte story, überzeugend plastische Charaktere, sympathische, einen sofort einnehmende Ich-Erzählerin - ein rundum wundervolles Buch von einer brillianten Autorin!

Dies war das erste Buch, das ich von Juliet Marillier gelesen habe. Während ich bei anderen hochgelobten Büchern oft von der sprachlichen Qualität und dem Schreibstil des Autors oder zusammenkonstruierten Handlungen enttäuscht war, versinkt man bei ihr im rundum stimmigen Text, passenden Dialogen ("genau das hätte ich jetzt auch gefragt") und einer lückenlos fließenden Handlung. Gefühle und Entwicklungen sind nachvollziehbar, überzeugend und mitreißend.

Mich hat das Buch (wie wohl unschwer zu erkennen) begeistert. Wer sich von einer Phantasiewelle davontragen lassen möchte und nicht auf historisch korrekte Fakten pocht, dem kann ich diese mystisch-märchenhafte Geschichte nur weiterempfehlen!

Ich mach mich jetzt an den zweiten Teil, weil im ersten Teil noch ein paar Dinge offen geblieben sind - und weil man einfach nicht anders kann.

Ich hoffe, die deutsche Version hält mit dem Original mit!
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am 31. Januar 2014
Erster Satz: "Drei Kinder lagen auf den Felsen am Ufer."

Sorcha wächst behütet mit ihren sechs Brüdern auf, die sie immer umsorgen. Ihr Vater ist Lord Colum von Sevenwaters und oft unterwegs um gegen die Briten zu kämpfen. Eines Tages bringt er eine neue Frau mit: Lady Oonagh. Sorcha traut ihr nicht. Und bis auf einer ihrer Brüder sind alle anderen auch misstrauisch ihr gegenüber. Sie sind sicher, das sie eine Hexe ist. Sie wollen das Feenvolk um Hilfe bitten. Doch Lady Oonagh kommt ihnen zuvor und verwandelt die sechs Brüder in Schwäne.

Sorcha konnte fliehen. Die Herrin des Waldes kommt zu ihr und erklärt ihr, das sie ihre Brüder retten kann. Sie muss dazu sechs Hemden nähen aus Miere. Die Pflanze hat Stacheln, schmerzt wie Feuer und lässt die Finger anschwellen. Wenn sie aber ihre Brüder retten will, muß sie das über sich ergehen lassen ohne zu sprechen. Sie macht sich an die Arbeit, versteckt in einer Höhle, in deren Nähe ein Bach ist und auch Miere wächst.

Zu Mittwinter und Mittsommer bekommen ihre Brüder für eine Nacht ihre Menschengestalt. Doch nicht reden zu dürfen und die Hemden zu nähen verlangen sehr viele Opfer von Sorcha. Sie muß viel über sich ergehen lassen und es verschlägt sie sogar nach Britannien, wo Lord Hugh von Harrowfield sie als sein Gast aufnimmt. Aber da sie nicht spricht und tagein tagaus diese schmerzhafte Arbeit macht, hat sie es alles andere als leicht in einem fremden Land unter dem Feind...

Meine Meinung

Ich LIEBE das Buch. Es ist einfach magisch und die Geschichte so wunderschön.

Sorcha ist starke Frau. Sie ist jung, gerade mal dreizehn, als ihre Brüder verwandelt werden und sie allein im Wald leben muss, um den Fluch der bösen Stiefmutter zu brechen.

Man kann sich wunderbar mit ihr identifizieren, man leidet mit ihr, fühlt ihren Schmerz, hofft und bangt... sie muss so viel über sich ergehen lassen, auf so vieles verzichten. Nicht nur ihre Familie, auch ihre Unschuld und Heimat wird ihr genommen. Ich hätte wahrscheinlich auf halber Strecke aufgeben, aber Sorcha nicht. Sie hat ihr Ziel vor Augen und egal was passiert, sie gibt nicht so schnell auf!

"Die sechs Schwäne" war immer eins meiner Lieblingsmärchen von den Brüdern Grimm und als das Buch sich dann in diese Richtung entwickelte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe es verschlungen, jede Minute gelesen, ich musste einfach wissen, wie es weitergeht. Und die Liebesgeschichte, die dann noch entsteht, ist so was von süß. *seufz*

Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Er steht hier - bereit gelesen zu werden. *gg*

Fazit
Ein wunderschönes Fantasybuch mit Märchen-Elementen und historischen Hintergrund. Einfach Magisch!

Sevenwaters-Reihe
Band 1: Die Tochter der Wälder
Band 2: Der Sohn des Schatten
Band 3: Das Kind der Stürme
Band 4: Die Erben von Sevenwaters

"Ich hätte der siebte Sohn eines siebten Sohns sein sollen, aber die Göttin hat uns einen Streich gespielt, und ich war ein Mädchen. Und nachdem sie mich zur Welt gebracht hatte, starb meine Mutter." (Zitat, Seite 8:)

"Du kennst diese Liebe noch nicht, die einen trifft wie der Blitz; die einem das Herz umklammert, so unvermeidlich wie der Tod; die zu dem Stern wird, der einem für den Rest des Lebens den Weg weisen wird... es liegt im Wesen eurer Familie, so zu lieben." (Zitat, Seite 95:)
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am 15. Juli 2011
Hinter der "Tochter der Wälder" steckt das grimmsche Märchen der 6 verzauberten Schwäne. Juliet Marillier verwebt die Geschichte gekonnt mit der irischen Sagenwelt und zaubert eine fantastische Geschichte.

Im Mittelpunkt steht Sorcha, das jüngste von sieben Kindern und einziges Mädchen, dessen 6 Brüder von einer bösen Hexe in Schwäne verwandelt werden. Sorcha, die wie alle ihre Geschwister auch über eine gewisse Magie verfügen kann, muss ihre Brüder retten indem sie jedem aus einem stacheligen Kraut, das ihre Hände verkrüppelt, ein Hemd webt. In dieser Zeit darf jedoch kein Ton über ihre Lippen kommen. Es geschieht unglaublich viel in dieser Zeit, grausame Dinge geschehen Sorcha, sie trifft aber auch die große Liebe.

Es ist unmöglich dieses Buch knapp zusammen zu fassen ohne die Hälfte zu vergessen, es passiert einfach zu viel. Also versuche ich es auch garnicht allzu ausführlich.

Mein Fazit: Juliet Marillier versteht es wie kein anderer Autor, Stimmung zu schaffen. Man beginnt dieses Buch zu lesen und wird in einen magischen Strudel gezogen aus dem man erst herauskommt, wenn das Buch zu Ende gelesen ist. Ich fand die Geschichte um Sorcha und ihren harten Kampf gegen alle widrigen Umstände und gegen sich selbst so unglaublich spannend, dass ich nur hoffte es ist bald endlich geschafft. Doch als es dann zu Ende war, hätte ich mir gern nochmal 650 Seiten dazugewunschen.

Dies ist das schönste Märchen das ich je gelesen habe. Wer gerne etwas ähnliches lesen möchte dem kann ich noch "Königskinder" vo Juliet Marillier empfehlen.
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am 21. Februar 2012
aber alles in allem nicht schlecht das Ganze.
Vorweg: Es ist ein Märchen und wie ein solches sollte es (mMn) auch betrachtet, bzw. gelesen werden. Es ist kein historischer Roman mit Anspruch auf Korrektheit der Fakten, sondern ein Remake einer alten Volkssaga, die man schon in den Hausmärchen der Gebrüder Grimm finden kann.
*Spoiler*
Sorcha lebt mit ihren Brüdern (sechs Stück) und ihrem Vater, einem finsteren Kriegerkönig in Sevenwaters, einem Königreich im Wald. Alle leben mehr oder weniger glücklich und zufrieden, führen Krieg gegen die Briten und tun ähnliche, alltägliche Dinge. Irgendwann taucht dann die böse Schwiegermutter, eine Hexe auf und versucht das Königreich an sich zu reißen. Die Kinder, die ihre dabei im Weg stehen, verwandelt sie kurzerhand in Schwäne; alle bis auf die kleine Sorcha, die fortan alles daransetzt, um ihre Bürder wieder zurückzuverwandeln.
Die Herrin des Waldes verrät ihr, dass sie dies nur durch eine schwere Prüfung (Anfertigung von sechs Hemden aus stacheligen Mieren), die sie in völliger Stummheit ausführen muss, erreichen kann.
Soweit so gut.
Dieser erste Teil der Geschichte ist - und das meine ich ganz ernst - wunderbar. Es ist, tatsächlich, wie ein Märchen: schön und, wie Märchen das oft sind, auch oftmals schonungslos und grausam. Würde das Buch an dieser Stelle enden, gäbe ich - und das wäre das erste Mal - tatsächlich fünf Sterne.

Leider tut es das aber nicht.

Im zweiten Teil des Buches geht die Handlung dann nämlich leider nur noch (wenn überhaupt) schleppend weiter; Wiederholungen häufen sich und häufen sich und häufen sich noch höher, bis man dahinter die Geschichte gar nicht mehr zu erkennen vermag.
Sorcha wird von einem Briten, der (ganz zu Recht übrigens) der Meinung ist, Sorcha könne ihm etwas über seinen verschollenen Bruder verraten, nach Britanien verschleppt und muss dort bei seiner Familie ausharren.
Und dort arbeitet sie an den Hemden, ihr tun die Hände weh, sie arbeitet bis es dunkel wird, anschließend tun ihr die Hände weh, sie vermisst ihr Brüder, sie arbeitet an den Hemden, vermisst ihre Brüder usw...
Ich denke, ihr versteht was ich meine?
Sonst passiert eigentlich überhaupt nichts. Natürlich sind alle gegen Sorcha, halten sie für eine Hexe, etc. Bis auf den Briten natürlich.
Der Brite, der zu 90 % nur der 'Rote' genannt wird (im Ernst, ich habe zwischendrin völlig vergessen, dass der Mann überhaupt einen Namen hat) ist der perfekte Schwiegersohn. Viel mehr gibt es zu ihm nicht zu sagen: das Tal in dem er lebt, ist idyllisch, seine Entscheidungen gerecht, sein Handeln edel, sein Wille geschehe, usw....
Um dem ganzen die Happy End Krone aufzusetzen fehlt eigentlich nur noch die Ehefrau... aber, schaut nur, wen der 'Rote' da von seiner Reise mitgebracht hat.

Fazit: Die Idee, ein Märchen in einen anderen Hintergrund zu packen, ist sicher nicht neu, aber doch immer ein Erlebnis. Das trifft auch auf die Tochter der Wälder zu; zumindest auf den ersten Teil. Dieser ist kurzweilig, spannend und absolut lesenswert. Der zweite Teil der Geschichte ist lang, scheint sogar noch länger, langweilig, langatmig und was kommt am Schluss?

...... And they lived happily ever after ...

In diesem Sinne.
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TOP 500 REZENSENTam 24. Mai 2007
Sorcha ist die jüngste Tochter des Laird Colum von Sevenwaters. Sie wächst dort zusammen mit ihren 6 älteren Brüdern auf. Da die Mutter bei ihrer Geburt starb und ihr Vater sich nicht um sie kümmern möchte, sind ihre Brüder ihr ein und alles. Sie wird von ihnen beschützt und geliebt und so hat sie trotz allem eine behütete Kindheit. Als Laird Colum beschließt, sich eine neue Frau zu nehmen, Lady Oohnah, ändert sich das Leben auf Sevenwaters abrupt. Obwohl eine regelrechte Schönheit, ist die Seele dieser Frau zutiefst schwarz. Nachdem sie schwanger wird, schmiedet sie ein böses Komplott nach dem anderen, um die Kinder und gleichzeitig auch Erben des Lairds gegeneinander aufzubringen und loszuwerden. Doch die sieben Kinder des Lairds haben sie längst durchschaut; haben sie doch die uralten Kräfte ihrer Mutter geerbt. So kann Sorcha sich mit ihrem Bruder Finnbar ohne ein Wort zu sprechen verständigen und hat auch heilerische Fähigkeiten. Finnbar kann in die Zukunft sehen und Colums Fähigkeiten übersteigen noch beide - er ist der Druide in der Familie. Die drei anderen schlagen eher nach dem Vater. Sie sind Kämpfer, die ihren Vater im Krieg unterstützen.

Nachdem sich die Ereignisse überschlagen und die sieben Kinder feststellen müssen, dass Lady Oohnah eine Hexe ist, sehen sie nur noch eine Möglichkeit - Sie wollen Lady Oohnah verbannen und Colum, der Druide unter ihren, soll diesen Zauber ausführen. Doch der Plan misslingt und Lady Oohnah verzaubert die 6 Brüder in Schwäne. Allein Sorcha kann in letzter Minute fliehen. Als sie schon verzweifeln will, erscheint ihr eine Frau aus dem Feenreich und klärt Sorcha darüber auf, dass es noch eine Möglichkeit gibt, diesen Zauber wieder aufzulösen. Dafür müsste Sorcha allerdings viel Kummer und Qualen auf sich nehmen. 6 Hemden soll sie nähen. Als Faden soll ihr eine Pflanze dienen, die so stachelig ist, dass ihre Hände aufplatzen und sich entzünden. Während sie diese Hemden herstellt, darf sie kein Wort sprechen. Zu niemandem. Außerdem muss sich vor Lady Oohnah verstecken. Gesagt-Getan. Sorcha willigt ein und beginnt, diese Hemden zu nähen.

Doch eines Tages wird sie von einem Fremden entdeckt; einem Briten, der sie mit auf sein Besitz nach Britannien nimmt. Sie verliebt sich in ihn, doch kann sie ihm nicht erklären, warum sie nicht spricht und warum sie sich selber so quält, indem sie diese Hemden näht. Auch er verliebt sich in Sorcha, doch er muss bald fort und damit Sorcha in Sicherheit vor seinem niederträchtigen und bösartigen Onkel Richard ist, der verbreiten lässt, Sorcha wäre eine Hexe, heiratet er sie noch vorher. Doch die Schlinge zieht sich langsam zu. Sorcha wird als Hexe verurteilt und soll auf dem Scheiterhaufen brennen. Und die Hemden sind auch noch nicht alle fertig gestellt. Gibt es noch eine Chance für die Brüder und Sorcha; oder hat die Hexe Oonah letztendlich doch gewonnen?

In diesem Buch, übrigens der erste Teil der Sevenwaters Trilogie, passiert so viel, das es schwer fällt, eine knappe Inhaltsangabe zu schreiben. Ich habe daher auch einiges ausgelassen und mich nur auf das Wichtigste beschränkt. Der Roman basiert auf dem Märchen von den 6 Schwänen. Allerdings wurde es von der Autorin zu einem spannenden historischen Roman mit viel Magie umgeschrieben. Ihr Roman lässt sich flüssig lesen und ihre Figuren sind liebevoll herausgearbeitet. Man liebt und leidet mit den Protagonisten mit - und bei einigen Stellen kamen mir sogar die Tränen vor Rührung. Ich habe das Buch, trotz der beachtlichen Seitenzahl von 646 Seiten in kürzester Zeit gelesen. Man ist regelrecht von der Handlung gefesselt und kann nicht aufhören, bis man weiß, ob die Brüder gerettet werden können und ob Sorcha ihre große Liebe behalten wird. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist eines der schönsten Bücher das ich je gelesen habe. Jeder der Bücher mit viel Liebe und Magie mag, wird seine Freude an diesem Buch haben. (NG)
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am 23. August 2015
Ein Buch soll eine Welt aus Bildern im Kopf erzeugen die Wort für Wort Leben und Bewegung erhalten. Eine Geschichte soll sich wie ein Puzzle in einanderfügen können mit jedem Satz der neue Details mit sich trägt. Hier wurden leider nur ein paar einfache Sätze mit plumper Information hingeschmissen. Daher hab ich das Buch nach ein paar Seiten zurückgegeben. Danke an Amazon für die schnelle und unkomplizeirte Abwicklung.
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