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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 25. September 2002
Endlich ein Buch, das auf einen viel zu wenig bekannten weltweiten Skandal hinweist, und das auf sehr emotionale und anrührende Weise. Die Geschichte der "Sklavin" Mende Nazer klingt unglaublich, ist aber, zumindest für den Sudan, kein Einzelfall: Zu Tausenden werden dort Kinder verschleppt, versklavt und ihr Leben lang mißbraucht. Neu ist allerdings die Wendung mit London. Daß die Autorin auch dort in einer Botschaft als Sklavin gehalten wurde, ist der schrecklichste Teil dieser Geschichte und birgt gleichzeitig eine große Chance: Mendes Flucht (die mir übrigens beim Lesen Herzklopfen bereitet hat) und ihr Mut, ihr Schicksal zusammen mit dem Journalisten Lewis aufzuschreiben und zu veröffentlichen, sollte weitere Fälle dieser Art vermeiden helfen und die Öffentlichkeit und die Medien aufrütteln! Ein empfehlenswertes und wichtiges Buch - kein Wunder, daß auch Bestsellerautorin und UN-Sonderbotschafterin Waris Dirie sich für Mende einsetzt!
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am 20. Februar 2006
Mende wächst in den Nubabergen im Sudan auf. Sie ist das jüngste von 5 Kindern und der Liebling ihres Vaters. Ihre Kindheit ist behütet und von Liebe geprägt.
Das ändert sich als sie 12 Jahre alt ist. Arabische Militzen überfallen eines nachts das Dorf in dem die Familie lebt. Grausam werden Männer abgemetzelt, Frauen werden auf der Straße vergewaltigt und wenn sie Glück haben am Leben gelassen und die Kinder werden verschleppt.
Mendes Martyrium beginnt. Der Araber der sie ausgesucht hat belästigt sie sexuell. So ergeht es auch den anderen Kindern. Später wird sie, wie die anderen in einer entfernten Stadt als Sklavin verkauft. In dem Haushalt erledigt sie sämtliche arbeiten, hütet dazu die Kinder und wird mit oder ohne Grund geschlagen. Sie muss sich gegen sexuellen Übergriffen von Besuchern schützen und ihr wird eingeprägt das sie nichts Wert ist.
Langsam fängt sie an es zu glauben und sich ihrem Schicksal zu fügen.
Nach 6 Jahren schickt ihre Herrin sie zu ihrer Schwester nach England, der sie nun dienen soll........

Ich habe Waris Diries Bücher gelesen und mir darauf hin gestern dieses Buch gekauft.
Doch ich ahnte nicht was sich mir in dieser Nacht offenbaren sollte, in der ich dieses Buch nicht aus der Hand nehmen konnte.
Ich finde es unfassbar das ein solcher Menschenmissbrauch in der heutigen Zeit noch existiert.
Aber das erschütterndste ist, das er praktisch auch vor unserer Haustüre, in einem kultivierten Land wie England praktiziert werden kann, dass englische Behörden, so eine Vergewaltigung an Körper und Seele als nicht lebensbedrohlich einstufen und dass sie sich erst unter Öffentlichkeitsdruck dazu niederlassen solchen Menschen Asyl zu bieten.

Mende ist ungefähr in meinem Alter und ihr Schicksal erschüttert mich zutiefst. Es gab mehr als eine Stelle, in diesem Buch, wo ich den Tränen nah war. Mendes Buch spricht für all die Mädchen und Jungen denen es genauso oder ähnlich ergeht und ist meiner Meinung nach wirklich wertvoll.
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am 5. September 2003
Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestossen und bin über die Geschichte von Mende tieferschüttert! Es ist unglaublich, dass in der heutigen Zeit noch immer Menschen versklavt und wie Tiere gehalten werden!
Ich hoffe, dass noch viele dieses Buch lesen, so schrecklich es manchmal auch zu lesen ist. Die Autorin schreibt jedoch nicht effekthascherisch oder bewusst Mitleid erregend, aber wenn man sich überlegt, dass es sich nicht um ein Roman sondern ein Schicksal handelt, dann geht es einfach zu Herzen!
Die Welt kann sich nur ändern, wenn wir alle mithelfen umzudenken und ich hoffe, dass dieses Buch dazu beiträgt!
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Mende Nazer wächst im Sudan in einem Nuba-Stamm auf. Sie hat sehr liebevolle Eltern, wird jedoch mit 12 Jahren beschnitten, was ihr sehr viel Schmerzen für ihr künftiges Leben bereitet. Bald darauf überfallen ausgebildete Milizen, Araber, die schwarzen Stämme, brennen die Dörfer nieder, schneiden den Erwachsenen die Kehlen durch und nehmen die Kinder gefangen, um sie als Sklaven zu verkaufen. Mende muss Schwerstarbeit bei einer reichen Araber-Familie verrichten, sie wird sexuell belästigt, geschlagen, in den Keller eingesperrt, hat keinerlei Rechte, sondern muss nur ihre Zwangsarbeit verrichten. Sie erhält keine weitere schulische Ausbildung, wird nicht mit Lohn bezahlt, hat keine freien Tage, muss ihrer "Herrin" und deren Familie 24 Stunden zur Verfügung stehen. Tut sie etwas Falsches, wird sie misshandelt. Ihr Martyrium dauert ca. 8 Jahre, bis sie endlich den großen Mut auf sich nimmt zu fliehen, doch wirklich frei ist sie dennoch lange nicht...

Man weiß gar nicht wie man bei diesem Buch anfangen soll, es ist so erschütternd, Mendes Behandlung durch ihre unwürdigen "Herrschaften" ist dermaßen unmenschlich, unglaublich und ekelhaft, dass man gar nicht anders kann als mit Mende Mitleid zu haben und beim Lesen mitzufiebern. Es ist schier unfassbar, dass es stets Sklaven gibt und das noch im 21. Jahrhundert, einem eigentlich aufgeklärten, zivilisierten Zeitalter. Selbst als Mende nach London kommt, wird sie weiter als Sklavin gehalten und keiner bekommt etwas mit. Ich persönlich dachte immer, wenn ich das Wort "Sklaverei" höre, dass das zumeist eine Sache zwischen weißen Amerikanern und schwarzen Sklaven im 19. Jahrhundert gewesen sei und es das heute nicht mehr gebe, doch genau heute, 2013 gibt es immer noch Sklaven und Sklavinnen im Sudan, nur kriegt man nichts mit, sie sind gut abgeschottet in ihren Kellern, Verliesen und Hinterhöfen.

Am schlimmsten fand ich die beschriebene, erzwungene Beschneidungsszene Mendes. Diese Genitalverstümmelung ist ein grausames Ritual, das stets ausgeführt wird und das wohl auch nie ganz aufhören wird, da wieder die Betroffenen gut versteckt sind im Busch und sie keinerlei Möglichkeit haben dort sich an eine nahe Frauenrechtsorganisation zu wenden. Nicht minder schlimm sind jedoch Mendes Situationen als sie misshandelt wird. Ihre Situation scheint ausweglos - zwecklos jedweder Gedanke an Flucht, zur Sklaverei bis zum Tode verurteilt. Nur mit viel Glück und dem Glauben an Gott gelingt ihr die Flucht.

Das Buch ist auf alle Fälle lesenswert und stellt wohl eines der schlimmsten Frauenschicksale des 21. Jahrhunderts, wenn nicht gar aller Zeiten dar. Bisher ist dies auch die ergreifendste Biografie, die ich gelesen habe, nebst Der Schleier der Angst. Für alle die, die nicht wahrhaben wollen, dass es noch Sklaverei gibt, die sollten dieses Buch lesen und erst dann mitreden. Ich kann nur wünschen und hoffen, dass Mende ein glücklicheres Leben führt, dass weibliche Genitalverstümmelung und Sklaverei eines Tages ein Ende finden und sich Menschen nicht mehr bekämpfen und Familien sich gewaltsam entzweien müssen.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 31. Juli 2007
Es gibt Geschichten, die scheinen für uns zu unwirklich um wahr zu sein. So war es bei mir mit "Sklavin". Mir war bewusst, dass u.a. in vielen afrikanischen Ländern Frauen "Lebewesen" zweiter Klasse sind und auch als solche behandelt werden. Aber ich war trotzdem erschüttert als ich vor zwei Jahren das Buch gelesen hatte und sehen musste was jungen Frauen in der heutigen Zeit noch angetan wird.
"Sklavin" war auch das erste und einzige Buch, das mich derart bewegt hat. Mende Nazer beschreibt ihr Leben so abgeklärt, obwohl man sich kein Schlimmeres vorstellen kann. Sie beginnt mit ihrer Kindheit in den Nubabergen (was mir teilweise ein bisschen zu schön gemalt ist), erzählt von ihrer Familie und ihrem Alltag und schlussendlich auch von ihrer Entführung und ihrer jahrelangen Versklavung bis hin zu ihrer Befreiung.

Ein sehr trauriges Buch, das man so schnell nicht vergessen wird!
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Sklavenhaltung, heute? Im 21. Jahrhundert? Nein, Kopfschütteln, es ist nicht vorstellbar, dass es so etwas noch geben kann. Doch genau davon erzählt Mende Nazer in ihrem erschütternden (Hör-)Buch "Sklavin".

Die Ausdrucksweise ist recht einfach, aber das trägt nur dazu bei, dass sich der Hörer/Leser in jeder Situation genau in Mende hinein versetzen kann. Ob sie nun von einem gemütlichem Familienabend in vertrauter Atmosphäre berichtet oder ihre Todesangst und ihren Ekel schildert, als sie von dem Araber verschleppt wird - man hat jedes Mal das Gefühl, die Geschehnisse aus ihrer Sicht mitzuerleben. Am Ende hat man das Gefühl, Mende habe einem ihre Geschichte in einem ganz persönlichen Brief mitgeteilt. Man wird mit unmenschlicher Intoleranz, Macht, Habgier, Ignoranz und Gewalt konfrontiert, unter der tausende afrikanische Mädchen zu leiden haben, denen nicht nur ihre Kindheit und Jugend, sondern ihr ganzes Leben genommen wird.

Den Autor Damien Lewis, britischer Journalist und ein Kenner der Verhältnisse im Sudan, hat Mende bei ihrer Flucht kennen gelernt. Er hat mit ihr zusammen diesen erschütternden Bericht über ihr Leben aufgeschrieben.

Dennenesch Zoude liest mit sehr viel Einfühlvermögen die Geschichte von Mende Nazer.

"Sklavin" ist ein (Hör-)Buch, das einen zu Tränen rührt angesichts der unglaublichen Qualen und Schmerzen, die einem Menschen zugefügt werden, wobei jegliches Selbstwertgefühl, jede Identität mit Füßen getreten wird.
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am 2. März 2016
Sehr beeindruckendes Buch über ein globales Problem, das uns alle angeht. Heute gibt es weltweit mehr Sklaven, als während der gesamten Zeit des florierenden Sklavenhandels in Amerika und Europa. Nazer erzählt ihre Geschichte so detailliert, dass man wirklich gut nachvollziehen kann, wie heutzutage Menschen in die Sklaverei geraten. Und davor dürfen wir unsere Augen nicht verschließen, immerhin sind viele unserer Konsumgüter nur deshalb so günstig, weil am anderen Ende des Globus Menschen für einen Hungerlohn, oder als Sklaven arbeiten.
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am 24. September 2015
Sehr reell und verstörend authentisch geschriebenes Buch.
Wenn man bedenkt das diese berichtete Geschichte, kranke Realität ist, die da draußen Tag für Tag immer noch läuft.......und zwar in der heutigen Zeit!?
Unvorstellbar....solche Bücher machen mir immer wieder bewusst, das trotz Evolution...Weiterentwicklung etc.. der Mensch immer noch das grausamste Tier auf der Erde ist (darin auch eingeschlossen das Thema "Beschneidung")
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am 18. Mai 2003
Mende Nazer, der Sklavin also, gelang im September 2000 ihre Flucht in London. Acht unendlich lange Jahre des Leidens liegen hinter ihr. Als sie bereits im Jahr 2002 dieses Buch veröffentlicht, hat sie eine Lebensgeschichte hinter sich und niedergeschrieben, die schlimmer nicht hätte verlaufen können: Mit 13 Jahren von arabischen Sklavenfängern im Sudan entführt, als Sklavin bei reichen Arabern, noch im Sudan, gehalten wie ein Hund und wie eine Schachfigur mit 21 Jahren nach London weitergeschoben. Schachmatt. Fast, aber die Tortur geht weiter, Selbstmordgedanken, doch der Lebenswunsch ist stärker. Schließlich gibt es noch ihre geliebte Familie im Sudan, von der sie weiß, dass sie den damaligen Überfall überlebt hat. Grund genug, weiterzuleben. Die Zwanzigjährige beginnt endlich zu handeln, arrangiert ihre Flucht, die ihr auch gelingt. Die Welt liest ihr Buch, horcht auf und schweigt - nicht. Tausende von Lesern erzwingen, dass die britische Regierung den Antrag Mende Nazers auf politisches Asyl endlich anerkennt.
Während man das Buch liest, möchte man das Mädchen am und in den Arm nehmen, ihr den Weg weisen in die Freiheit. Und wehe, es stelle sich einer dazwischen. Aber dem ist nicht so. Als Leser bleibst du ausgesperrt, kannst nichts tun. Kannst höchstens das Buch kaufen und während du es liest, hoffen, dass Mende damit endlich den materiellen Lohn erhält, um den sie als Sklavin betrogen wurde. Aber auch dieser Lohn wird ihr acht verlorene Kindheitsjahre nicht ersetzen können. Vielleicht gelingt es ihr aber so doch noch, sich ihren Traum Ärztin zu werden, erfüllen zu können. Möge dieses Buch die Aufmerksamkeit der Welt aber auch auf Tausende andere Mädchenschicksale lenken, die gerade in diesem Moment in die schrecklichen Fußstapfen der Mende Nazer steigen müssen, um genau das Leid zu erfahren, dem Mende 2002 endlich entgleiten konnte.
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am 30. Juni 2003
Ich habe dieses Buch aus Langeweile gekauft und konnte es später nicht mehr aus der Hand legen. Beim Lesen schossen mir oft die Tränen in die Augen weil ich es so unfassbar finde was diese Frau alles durchmachen musste. Man erfährt etwas über das Familienleben und die Traditionen in ihrem Land. Man lernt sein eigenes Leben besser zu schätzen wenn man von der Brutalität erfährt die so vielen unschuldigen Menschen widerfährt. Es ist schier unbegreiflich was sich in unserer heutigen Zeit möglicherweise direkt ein Haus weiter abspielen kann. Ich habe dieses Buch schon vielen Freundinnen und in der Familie weiterverliehen und alle waren ausnahmslos begeistert von Mende Nazers Lebensgeschichte. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!!!
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