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am 19. Januar 2014
Die Handlung hat mich sehr interessiert.
Deswegen habe ich dazu durchgerungen das Buch zu lesen. Hat lange gedauert.
Ein anderer Autor hätte die Geschichte wahrscheinlich sehr fesselnd geschrieben, z. B. Gifford, oder Jörg Kästner oder Rollings.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich benötige für ein Buch keine Cliffhanger am laufenden Band.....aber so....
Ich musste mich echt zusammenreissen die Geschichte fertig zu lesen.
Hat mich mehrere Anläufe gekostet, zu mal es bessere Bücher zu diesem Thema gibt.
Die Kapitel über den Vatikan waren sehr interessant, aber langatmig.
Die Kapitel über die Astralebenen....ja wirklich abstrakt, schwierig mitzukommen.
Ich lese echt gerne Fantasy (Geister, Seelenwanderung, Tore in andere Zeiten ....).
Siehe Markus Heitz "Excarnation". Das Buch ist, denke ich etwas verwandt zu diesem, zumindest was das körperlose Reisen angeht, aber sehr viel besser!
Aber vielleicht fehlt es mir auch an Vorstellungskraft.....oder Durchhaltevermögen......

Geradeaus muss ich leider sagen:
Der Autor überzeugt mich nicht.

Vielleicht liegt es an der Übersetzung!
Aber auch die Übersetzer können nur übersetzen, was der Autor vorgibt......
Nicht meins. Deswegen werde ich wartrn bis ich den 2 Teil im Bücherschrank finde, oder ihn nie lesen....
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"Die Mächte der Finsternis und eine dunkle Verschwörung" ist der Untertitel dieses Romans von Scott McBain, der bereits mit "Die Geheimloge" und "Der Mastercode" für Aufsehen sorgte. Zwar spielt das Thema der allumfassenden Verschwörung, auf das sich der Autor wohl (bewußt oder unbewußt) erneut berufen hat, einmal mehr eine Rolle, doch diesmal tritt diese Verschwörung nicht auf politischer, sondern eher auf theologischer & spiritueller Ebene auf : Im immerwährenden Kampf zwischen Gut und Böse.
Es fiel mir anfangs zwar schwer, in das Buch einzutauchen, da die Mischung aus typischem Vorgeplänkel, Universitätsalltag, Familie, Kriminologie & Psychologie ein wenig langatmig wirkte. Später aber, als der Protagonist (und Spielball der Mächte) Paul Stauffer eine der besagten Judasmünzen "zugespielt" bekommt, nimmt eine unheilvolle und zeitgleich fesselnde Geschichte mit starken philosophischen Zügen (ist der Mensch von Natur aus böse oder wird er nur durch Umfeld, Umwelt und diverse Einflüsse böse gemacht?) Ihren Lauf.
Zwar mag der Leser ein wenig die Stirn runzeln, wenn das Thema "Astralreisen" behandelt (und - seit Erstnennung - konsequent durch das Buch geführt) wird, trotzdem gelingt Scott McBain der - zugegeben ein wenig weit hergeholte, aber trotzdem bravourös ausgeführte Brückenschlag - aus der menschlichen in die geistigen Welt, in der der drohende Fall der heiligen römischen Kirche nicht nur droht, sondern auch ein zentraler Aspekt dieser Erzählung ist.
Man mag dem Autor hier ein wenig fehlendes Fingerspitzengefühl ankreiden, denn wer die anderen Romane "Die Geheimloge" und "Der Mastercode" gelesen hat, wird sich wundern, welche Teufel Scott McBain geritten haben mögen, die Grenzen der uns bekannten Realität in diesem Maße zu überschreiten und in all dies auch einige zentrale Aspekte der christlichen Frühgeschichte zu implementieren.
Als Fazit sei zu bemerken, das der Roman zwar nicht auf der selben Ebene wie die beiden anderen Werke des Autors steht, für sich aber - nach einigem Nachdenken - doch ein gelungener Roman ist, der meiner Meinung nach zu Unrecht teilweise zu kritisch rezensiert wird. Selbstverständlich ist es riskant, die oben genannten Themen in einen Roman zu setzen und diese noch zu kombinieren bzw. gar gegeneinander auszuspielen, doch McBain gelingt dieser Tanz auf der Rasierklinge - zwar mit leichten Abstrichen, aber immerhin!
Wer also religiös beeinflußte Werke mag (und diese sind momentan ja sehr beliebt), wird auch um "Der Judasfluch" keinen großen Bogen machen können - ob das Werk dann gefällt, bleibt einem jeden selbst überlassen, aber aus einem zähen Anfang wurde letztendlich doch eine beeindruckende Erzählung, die einmal mehr die Diskrepanz zwischen Gut und Böse, der physischen und psychischen Welt sowie Erhaltung und Untergang der gesamten Welt behandelt...
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am 12. Februar 2004
Es geht um die Legende der dreißig Silbermünzen, die Judas für seinen Verrat an Jesus Christus in Jerusalem erhalten hatte. Da er den Verrat nur allzu bald bereute, warf er die Münzen in den jüdischen Tempel zurück und erhängte sich hernach an dem nach ihm benannten Baum. Scott McBain entwickelt daraus eine zunächst brillante Idee: was passierte eigentlich mit diesen Münzen? Aus welchen Beweggründen auch immer, der spätere Fels der katholischen Kirche, Petrus, beginnt, nach ihnen zu suchen, schafft es aber nicht, sie alle einzusammeln. Ab und zu erscheinen sie in dieser Welt, um das in ihnen gebündelte Böse freizusetzen, Leute zu korrumpieren und mit Allmacht auszustatten (eigentlich hätte Hitler die letzte Münze haben müssen). Jedenfalls kommt die drittletzte der Münzen plötzlich in den Besitz des US-amerikanischen Starpsychiaters Paul Stauffer, der einen eigentlich Schuldigen vor Gericht freispricht, und damit „böse" genug erscheint, um ihn weiter durch die Münze zu korrumpieren, denn das Wort „böse" gibt es laut Stauffer gar nicht, nur psychisch kranke Menschen.
Das Buch fängt etwas zäh an, und ab der Mitte gerät das Ganze zu einem okkultistischen Schinken, der nicht mal sonderlich spannend ist. Auf mehreren Astralebenen führt die mysteriöse Helen ihren Schützling Paul wie weiland Beatrice ihren Dante in der Göttlichen Komödie. Das Buch krankt daran, dass die Charaktere allesamt unsympathisch sind, wenigstens für mich. Ergo konnte ich auch nicht so richtig mitleiden.
Der Autor verbreitet die Philosophie, dass wir nicht für unsere guten bzw. bösen Taten verantwortlich sind, sondern eine gewisse Macht der Finsternis. Darüber mag man denken, was man will. Wäre das Buch eine Fantasy-Geschichte gewesen, hätte ich es für gut befunden, aber in dieser Art und Weise geschrieben, bleibt es für mich befremdlich und auf höchst amüsante Weise doch nur sehr katholisch. Die Sicht auf den angeblichen Magier-Papst Sylvester II stimmt mich sehr bedenklich, weil einseitig erzkatholisch. Schade, denn Sylvester war einer der gebildetsten Männer seiner Zeit.
Der Schreibstil ist eher bescheiden, was sicher nicht am Übersetzer lag. Kostprobe: "Sie merkte, dass die Frau am Ende ihrer Kräfte war, mental und geistig."
Die Schlusspointe ist zugegebenermaßen gelungen.
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am 18. Februar 2004
Ich hatte vorher von Scott McBain die 'Geheimloge' gelesen und war nicht so begeistert. Da mich das Thema aber interessierte, habe ich mir auch dieses Buch besorgt.
Anfänglich fesselt einen das Thema, da der Einfluß des Bösen sich langsam, aber stetig und übermächtig, entwickelt und die Guten parallel dazu in eine auswegslose Situation abrutschen. Ab der Mitte entgleitet ihm dann die Geschichte. Übrig bleiben das übermächtige Böse und als Gegner die hilflose Kath. Kirche. Auffällig ist, dass McBain keine anderen Religionen einbindet, wie wenn sich nur katholische Heilige auf den Astralebenen bewegen würden und als Gegner des Bösen taugen. Für den äusserts schwachen Schluß muß er sich dann an den Apokryphen bedienen.
Die Thematik hätte nach meiner Auffassung wesentlich mehr hergegeben. Ab der Mitte ist das Buch nur noch abstruss und langweilig. Der Sprachstil ist eher dürftig. Deshalb gibt es auch nur zwei Sterne.
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am 29. Januar 2004
Das Buch beginnt äußerst vielversprechend: mit einer sehr guten Idee, die biblische Geschichte der Judas-Silberlinge mit alten Kirchenlegenden zu einem spannenden Plot zu verknüpfen.
Hervorragend auch die Charaktere, in die man sich nach kurzer Zeit einfühlt und die man nicht mehr missen möchte.
In die entschieden atheistische und vermeintlich "wissenschaftliche" Weltsicht eines Starpsychologen lässt der Autor nun diese mystische Welt langsam einsickern.
Was als spannender "Thriller" beginnt, kippt dann in der zweiten Hälfte jedoch endgültig in die mystische Richtung: Dämonen geleiten Charaktere durch Astralebene, Pentagramme flammen und Heilige und der Papst beten gegen einen (ebenfalls biblischen, ich verrate aber nicht, wer) Oberschurken an.
Es ist eine "erzkatholische" Welt, in der Päpste, Kardinäle und heilige Nonnen das letzte Bollwerk gegen das Übel bilden, andere Religionen (einschließlich des evangelischen Glaubens) nur am Rande und dann auch meist negativ vorkommen (was übrigens keinesfalls der Lehre der katholischen Kirche entspricht, die immerhin z.B. seit Jahren das Weltfriedensgebet der Weltreligionen in Assisi unter Beteiligung des Papstes begeht!) und in der die zuvor so liebevoll gezeichneten Charaktere schließlich nur noch auf der Flucht vor den machtvollen Manifestationen des Bösen sind. Nach einer geradezu kosmischen Schlacht wartet der Autor schließlich mit einer gelungenen Schlußpointe auf...
In der Summe: wer sich einmal auf eine dualistische Weltsicht des katholischen Mittelalters (samt eifriger Zitierung des "Hexenhammers") einlassen will, der wird hier prächtig bedient. Wer es jedoch gerne etwas subtiler und differenzierter mag wird sich womöglich etwas überrollt vorkommen...
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am 31. Juli 2009
Anspruchsvolle Lektüre, die man so schnell weder aus der Hand legt, noch vergisst. Natürlich kein Thriller im eigentlichen Sinn, sondern ein Buch, das dem Leser immer wieder auch Anstrengung und Mitdenken zumutet. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mit solcher Klarheit (bisweilen Schärfe) die katholische Kirche charakterisiert, noch seltener ein Buch, in dem Themen von Glaube und Macht, von Versuchung und Bewährung so tiefsinnig behandelt wurden. Es war für mich in gewissem Sinn geradezu eine geistliche Lektüre.
Freue mich auf die Fortsetzung in "Judasgift".
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am 23. Oktober 2006
Dieser Roman hält eindeutig nicht, was der Klappentext verspricht. Wer mit einem Kirchen-Thriller mit einem Schuss Fantasy rechnet, dürfte von der Lektüre schwer enttäuscht werden, denn vielmehr handelt es sich ab der Mitte des Buches überwiegend um eine Esoterik-Story für Hartgesottene.

Aber auch unabhängig davon hat mir dieses Werk keineswegs zugesagt. Ich konnte mit den flachen Charakteren kein bisschen mitfiebern. Wann immer einer von ihnen dahinschied, hakte ich ihn nur innerlich von der Liste der verbliebenen Personen ab. Außerdem wird der Spannungsbogen komplett überdehnt. Das Böse gewinnt über mehrere hundert Seiten stetig an Macht und kommt seinem Ziel immer näher, ohne irgendwelche Rückschläge hinnehmen zu müssen; und letztlich scheitert es auf eine Art und Weise, dass man meinen könnte, das Gute hätte sich eigentlich nie sorgen brauchen.

Dass es sich nicht um einen Dan-Brown-Abklatsch handelt, finde ich generell eher positiv, da ich keine Lust habe, ständig das Gleiche in leicht verändertem Gewand zu lesen. Auch dass die katholische Kirche entgegen dem Trend mal etwas besser davonkommt, stört mich nicht, aber in diesem Extrem und mit dieser abstrusen Handlung, der es letztlich an jeglicher Logik mangelt, ist es einfach unerträglich.

Stilistisch kann Scott McBain mich persönlich auch nicht gerade berauschen. Ortswechsel in der Form "Der Petersdom, elf Uhr abends." liegen mir einfach nicht, aber wer auf ausschweifende Beschreibungen gut verzichten kann, mag das durchaus gegensätzlich empfinden.

Gerne würde ich auch etwas Positives über "Der Judasfluch" schreiben, aber das Einzige, was mir hierbei einfällt, ist, dass ich trotz allem bis zur letzten Seite durchgehalten habe.
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am 24. November 2008
Also ich weiß nicht, warum dieses Buch solch schlechte Rezesionen bekommen hat! Ich fand dieses Buch sehr, sehr gut...! Gut am Ende hatte wohl der Auto keine Lust mehr gehabt! Denn so spannend wie das Buch die ganze Zeit war, umn so schneller endete es...! Es war das beste Buch das ich seit langer Zeit mal wieder gelesen habe!
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am 4. April 2005
Der Judasfluch war mein erstes Buch von Scott Mc Bain und er hat mich trotz des zu esoterischen Hintergrunds mit seiner Schreibweise dazu bewegt dieses Buch zu Ende zu lesen. (Deshalb gibt es 4 Sterne)
Wenn man sich die Kurzbeschreibung durchliest, erwartet man eine andere Handlung. Denn es triftet zu den Astralebenen ab und man befindet sich Teils in der richtigen, Teils in der geistigen Welt wieder.
Mich hat die esoterische Seite des Themas weniger beeindruckt, konnte mich aber von dem Buch trotzdem nicht trennen und mußte es zu Ende lesen. Deshalb werde ich mir in naher Zukunft noch ein Buch von Scott Mc Bain kaufen und hoffe, dass es sich um ein anderes Thema handelt.
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am 25. September 2005
Nachdem ich Dan Brown's "Sakrileg" durch hatte und die Inhaltsangabe dieses Machwerks las, dachte ich, ich hätte vielleicht einen würdigen Lückenfüller bis zum nächsten Release gefunden. Allerdings musste ich bald feststellen, dass ich mich in diesem Punkt schwer geirrt hatte.
Die Charaktere sind völlig witzlos und uninteressant, die Zusammenhänge (also zB. warum die Münze nun wirklich ausgerechnet zu Paul Stauffer kam, windige Anwälte gibt's ja auch noch mehr) sind oftmals völlig undurchsichtig und die Storyline regt zum Kopfschütteln an. Uralte Kirchenmythen, die der Autor sich meinen Recherchen nach aus den Fingern gesaugt zu haben scheint, vermischt mit ein bisschen unglaubwürdiger Parapsychologie (Reisen auf den neun Astralebenen, was nebenbei gesagt mit der Handlung ABSOLUT nichts zu tun hat), dazu noch der Versuch, Elemente eines Gerichts- und Gefängnisromans einzubauen - einfach GRAUENHAFT! Vom Ende ganz zu schweigen, als plötzlich ein gewisser Simon Magus als der ultimative Dämon vorgestellt wird, von dem aber zuvor im gesamten Buch noch nie die Rede gewesen war. Alles in allem muss ich sagen, dass ich wohl selten zuvor ein derartiges Machwerk gelesen habe, und den einen Stern gibts von mir nur, weil man es anerkennen muss, dass der Autor dennoch einige Zeit geopfert hat, es zu schreiben. Unterstellen wir ihm mal, dass er ausschließlich in guter Absicht gehandelt hat...
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