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Kundenrezensionen

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am 8. Oktober 2005
Über dieses Buch scheinen die Meinungen ja weit auseinander zu gehen. Ja, "The last Temptation" ließt sich anders als die beiden ersten Romane und der danach. Es stimmt wohl auch, dass Val McDermid hier ein Werk geschrieben hat, dass wie ein großer Hollywood Blockbuster wirkt, nur eben mit viel mehr Tiefgang. Der wird durch die einmalige Geschichte der beiden Hauptcharaktere erzeugt. Ich kann überhaupt nicht verstehen, weshalb die Liebesgeschichte zwischen Carol Jordan und Tony Hill hier fehl am Platz sein soll. Ich finde, genau hier liegt die Stärke dieses Buches. Nur dadurch funktioniert die ganze Geschichte. Ich finde es schon beneidenswert mit welchem Feingefühl und Sinn für Dramatik und Tragik Val McDermid den Plot aufgezogen hat.
Mag sein, dass sie hier den Bogen mit Carol Jordan's Kompetenz etwas überzogen hat. Ich bezweifle, dass ein einziger Mensch derartige Leistungen vollbringen kann. Starke Ermittlerinnen sind ja mitlerweile Standard, aber Carol ist hier einfach zu perfekt.
Ich stimme auch zu, dass in diesem Buch sehr sehr viel Polizei-Verfahren auf einen niederprasselt und des öfteren Frustration bei mir ausgelöst hat. Die einzelnen Polizeistellen in den verschiedenen Ländern und das ganze hin und her ist mühseelig zu lesen. Andererseits gibt es Einblicke in eine Welt, die nicht nach Hollywood schreit, sondern aufzeigt wie kompliziert das Zusammenspiel der Polizei ist.
Der Plot wirkt konstruiert ? Keineswegs ! Gut, Carol's "Test" am Anfang vielleicht, aber sonst fand ich alles bemerkenswert schlüssig.
Doppelhandlung eine schlechte Idee ? Kann ich nicht sagen. Das gab's doch schon bei "The wire in the blood" und bei Band 4 "The torment of others". Bei letzterem hat mich die Nebengeschichte etwas gestört, da sie keinen Bezug auf den Hauptplot hatte.
Hier ist es etwas anderes. Stimmt, sie dient dazu Tony nach Berlin zu bekommen, aber seine Beweggründe sind äußerst logisch. Und sie heissen nicht allein Carol. Auch bevor Carol nach 2 Jahre wieder in sein Leben tritt und ihn zwingt seine Gefühle zu konfrontieren, fühlte sich Tony nicht wohl mit seinem neuen Leben an der Universität. Es ist leer und langweilig. Der neue Fall lässt ihn wieder aufleben und noch dazu ist es eine persönliche Angelegenheit für ihn, da er eins der Opfer kannte.
Dass sich Tony und Carol in Berlin plötzlich sehr nahe kommen ist psychologisch absolut einleuchtend. Die ganze Undercover-Sache ist geradezu symbolisch für die Beziehung der beiden:
Zum ersten mal seit 3 Jahren finden sie sich in einer Situation wieder, wo sie in gewisser Weise frei sind von ihrem Leben davor. Das gibt ihnen die Chance endlich zu zeigen was sie für einander empfinden. Die Polizisten um sie herum kennen ihre Geschichte nicht. Carol kann zu Tony gehen, ohne dass sie sich fragen muss, was irgendjemand darüber denken könnte. Tony ist der einzige Ort wo Carol sie selbst ist. Und endlich beschliessen die beiden, daraus etwas zu machen.
Und das wird tragischerweise zu ihrem Verhängnis, weil durch Tony ihre Tarnung auffliegt. Wieder sehr konstruiert ?
Versetzt man sich mal ernsthaft in Carol's Lage und was es für sie bedeuten muss, dass Tony ihr endlich all das anbietet was sie immer haben wollte, kann ich sehr gut verstehen, dass sie mal unaufmerksam ist. So perfekt sie auch scheint, Tony war schon immer ihr Schwachpunkt und ihr grösster Halt zugleich.
In dieser Hinsicht finde ich den Buchtitel auch äußerst passend für die ganzen Zweideutigkeiten, die man in der Geschichte antrifft.Ich finde alles wunderbar miteinander verbunden.
An den beiden Fällen an sich habe ich auch nichts auszusetzen. Die Serienmörder-Geschichte fand ich erschütternd wie immer. Sehr traurig wie viele solche Geschichten im Grunde sind.
Die Handlung rund um Tadeusz Radecki's Geschäfte fand ich auch gelungen. Ob die Charaktere nun realistisch rüberkommen kann ich nicht sagen, denn ich kenne zum Glück niemanden in diesen Kreisen ! Da müsste ich auf andere Bücher und Filme zurückgreifen, die wahrscheinlich die Dinge auch nicht absolut authentisch wiedergeben können. Mich hat beim lesen jedenfalls nichts gestört. Ich finde McDermid hat hier ordentlich nachgeforscht, um möglichst genau zu schildern wie solche Geschäfte ablaufen.
Das Ende beider Fälle kommt aber tatsächlich etwas kurz. Besonders die "Überführung" des Serienkillers. Hie erweckt es tatsächlich den Eindruck, als wollte McDermid nur schnell fertig werden.
Mit Carol's Vergewaltigung hat McDermid auf brutale Art gezweigt, wie schnell sich die Dinge wieder ändern können. Gerade als Tony und Carol scheinbar zueinander gefunden haben, werden sie grausam wieder getrennt und alles ist noch hundert Mal komplizierter als vorher.
Den Epilog finde ich viel zu kurz und er stimmt sehr traurig, obwohl er optimistisch wirken soll. Aber wer "The torment of others" liesst wird feststellen, dass Carol und Tony vielleicht für immer das verloren haben, was sie in diesem Buch scheinbar gefunden hatten.
Val McDermid versteht es auf brilliante Weise komplizierte menschlische Beziehungen und Taten darzustellen und dabei so realistisch zu sein, wie ich es bei anderen Autoren oft vermisse.
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am 6. Juli 2006
Jordan und Hill in "good old germany". Ein super spannendes Buch, interessante Geschichte(n). Inhalt: Drogenhandel, Menschenhandel, Phsychologie und Serienmord.

Ein Plus die Hintergundinfos über die Wissenschaftler und Ärzte im Dritten Reich - Euthanasie - Experimente und seine Folgen.

Ich kann das Buch empfehlen für alle, die mal wieder zwei Tage (+ Nächte) Zeit haben - denn man kann das Buch nicht aus der Hand legen.

Wann gibtŽs was Neues von Val?
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am 21. April 2013
Natürlich bleibt es ein Rätsel, wie Serienmörder zu dem werden, was sie sind. Entschuldigung, kennen Sie nur Menschen, deren Verhalten Sie vollends nachvollziehen können? Sie Glücklichen. Und manche ufern halt extrem aus, und die nennt man dann Terroristen, Attentäter oder Serienmörder (usw. usf.).

Ich hatte bei diesem Buch einen Kloß im Hals bei der Beschreibung, was dem Versuchskaninchen Kind alles zugefügt wurde. Erschreckend. Und ich möchte nicht beschwören, dass so etwas nicht tatsächlich passiert ist.

Erquickend, worüber sich manche Rezensenten hier aufregen. Wenn ich das Haar in der Suppe suche, finde ich auch eins. Wären die Herrschaften selbst wohl besser in der Lage, einen Krimi zu schreiben, der von der Story nicht schon tausendfach da war, der in unüblichen Gefielden spielt, der die Untiefen der menschlichen Psyche so darstellt, wie Val McDermid es kann? Will ich sehen.

Ich liebe die Autorin für ihre Künste und werde mir auch zukünftig alles kaufen, was man von ihr lesen kann.
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am 12. Dezember 2003
Ich finde, das Buch kommt an seine Vorgänger (Lied der Sirenen, Schlußblende) überhaupt nicht ran und ich fands eher langweilig. Diese Agentengeschichte in Berlin, in die Carol Jordan verwickelt ist, hätte sich Val McDermid ruhig schenken und statt dessen ein wenig mehr über die Sache mit dem Serienkiller schreiben können. Immer wenn es ein bißchen spannend wurde, wechselte die Handlung wieder zu Carol und Tadeusz beim Tete-a-Tete im Restaurant, Carol und Tadeusz beim Motorboot fahren, Carol und Petra in der Sauna usw. - im Grunde genommen sind es zwei Geschichten in einem Buch. Bloss: eine davon ist langatmig und uninteressant und die andere (Serienkiller) kommt viel zu kurz und verkommt fast zur Nebenhandlung. Hätte McDermid von dem einen etwas weniger und von dem anderen etwas mehr geschrieben, wäre die Story evtl. noch in Ordnung gewesen. Also mir hat es jedenfalls nicht so gut gefallen und wenn jemand McDermid noch nicht kennen sollte, würde ich zumindest nicht empfehlen mit "Ein kalter Strom" anzufangen.
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am 15. Juli 2015
Hat dieses Buch wirklich Val McDermid geschrieben?
Es ist zu konfus, die vife DCI Carol Jordan - die weiß, dass sie überwacht wird, macht einen soooo gravierenden Fehler und zeigt sich am Fenster einer Wohnung wo sie nicht sein sollte ?
Das war ein wirklich schlechtes Buch.
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am 6. Februar 2006
Dieses Buch ist wirklich supertoll. Mich hat es gefesselt. Wer schwache Nerven hat, sollte aber zu anderen Thrillern greifen, denn die Autorin schreibt ziemlich hart aber top. Val McDermid ist einfach die Herrscherin im Reich des psychologischen Thrillers. Das schöne an diesem Buch ist, dass es an mehreren Orten spielt. Lest es!!!
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am 6. Juni 2005
Wenn man "Ein Ort für die Ewigkeit" und "Echo einer Winternacht" gelesen hat, dann ist "Ein kalter Strom" wahrlich eine kalte Dusche.
Die Autorin versteht es in den erst genannten Romanen eine Eindringlichkeit des Geschehens zu produzieren, die ihresgleichen in der Krimi-Literatur sucht. (siehe auch meine Rezension zu Echo einer Winternacht). Da sie, die Autorin, gemäß des jeweiligen Nachwortes eines Romanes immer sehr gründlich und ausführlich recherchiert und sich bei den Informanten auch besonders bedankt, so haben diese Recherechen aber nur bedingt mit dem Inhalt des betreffenden Romanes zu tun.
Was es bei "dem kalten Strom" zu recherchieren gab, frage ich mich. Beruht doch die gesamte abstruse Handlung auf entweder bekannten mehr oder weniger historischen Fakten (die Euthanasie im Dritten Reich und der Mißbrauch von Geisteskranken zu fragwürdigen medizinischen Experimenten), oder der Kriminalität von Menschen- und Rauschgifthandel, krankhafter Triebtäter mit pathologischen Persönlichkeitsstruktur, Auftragsmord im Bandenmilieu und brutaler Mißhandlung und Vergewaltigung, Kindesentführung, Erpressung etc, eben die ganze Palette dessen, was Menschen tun, um durch Gesetzesbruch schnell und viel Geld zu machen. Dazu kommt noch, der schriftstellerischen Freiheit sei es erlaubt, daß nicht existierende Polizeiorgane in England, Deutschland und Holland dann auch noch einen Mord in Auftrag geben und als Unfall getarnt auch verüben.So etwas kann man sich ausdenken, ohne Recherchen anzustellen. In verschiedene Handlungsstränge gepackt, die sich mehr oder weniger logisch durchdringen, hat Mc Dermid einen derartigen Reißer produziert, bei dem die angestrebte Hochspannung durch die verwendeten Elemente (siehe oben)in Lächerlichkeit umkippt. Wie vom Erhabenen zum Lächerlichen ist es auch bei überspitzter Spannung zum Lachen nur ein kleiner Schritt.
Ich will damit nicht sagen, daß der Roman kein gutes Buch ist. Wem Reißer gefallen, der wird hier bestens bedient; Sex and Crime im Überfluß. Daß McDermid eine hervorragende Schriftstellerin ist, beweist das Buch durchaus. Sie kennt offensichtlich die unterschiedlichen MÄrkte und die Klientel, die es zu bedienen gilt. Insofern muß man ihr ein Kompliment machen, dergestalt nämlich, daß sie neben litherarisch erstklassigen Romanen offensichtlich auch REißer schreiben kann.
MIch hat das Buch auf jeden Fall nicht angesprochen. Ich habe es zur Hälfte von vorne nach hinten, so wie es normal ist, gelesen. Als ich dann aber immer weniger gespannt, als umso mehr belustigt war, habe ich die andere Hälfte des Buches von hinten nach vorne gelesen. Die Spannung dabei war, wie schnell ich den Ausgangspunkt des jeweiligen Plottes gefunden hatte. Es war lustig, wie schnell das ging.
Dem Übersetzer, oder auch der Autorin, die ja so gründlich recherchiert hat, sei am Schluß noch gesagt, daß der Rhein keine Wogen hat, sondern von den Bugwellen und dem Schraubenwasser der vielen zu Berg und zu Tal fahrenden Schiffe
kurze Wellen, die sich häufig noch kreuzen. Außerdem fahren die Schiffe nicht durch die Orte am Rhein hindurch, sondern daran vorbei. Daß es auch noch eine Burg oberhalb (also stromauf) von Bingen gibt, ist auch erfunden. Naja in Reißern spielt nicht die geografische Lage einer Burg die Rolle, sondern was darin geschieht. Also reißen Sie sich einen Kalten Strom unter den Nagel, bzw. durch die Augen ins Gehirn.
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. April 2004
Carol Jordan ist Kriminalbeamtin und hat inzwischen viel erreicht. Beruflich so erfolgreich wie nie zuvor wird sie als Undercover-Agentin in Berlin eingeschleust, um einen berüchtigten Menschenhändler zur Strecke zu bringen. Zur gleichen Zeit geschehen in Deutschland und Holland schreckliche Morde an Psychologen, an deren Aufklärung Tony Hill, Psychologe mit Profiler-Ambitionen, allerdings mehr aus Zufall, gerät. Die Ermittlungen dieses Falls laufen u.a. auch in Berlin.
Carol und Tony kennen sich von früheren Fällen her, haben sich mit den Jahren aber aus den Augen verloren. Sie fühlten sich schon immer in eigenartiger Weise voneinander angezogen, schmerzvolle Erfahrungen in Verbindung mit den Kriminalfällen verhinderten aber eine persönliche Beziehung.
Berlin bildet sozusagen die Schnittstelle zwischen den beiden Hauptakteuren. Ihre Wohnungen befinden sich in einem Gebäude, so daß sie sich in aller Heimlichkeit treffen, trösten, aufbauen und endlich näher kommen können. Beiden ist allerdings nicht bewußt, in welche Gefahr sie sich durch dieses unprofessionelle Verhalten bringen. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis Carol und Tony als Schachfiguren in einem Spiel um polizeiliches Machtgerangel auf der einen und verbrecherische und unglaublich menschenverachtende kriminelle Machenschaften auf der anderen Seite fast in ihr Verderben rennen.
"Ein kalter Strom" ist ein wahnsinnig spannender und mutiger Kriminalroman! Überaus intelligent, psychologisch und kriminalistisch auf höchstem Niveau agiert Val McDermid und verliert kein einziges Mal die Übersicht über ihre verschiedenen Plots. Darüber hinaus ist der Roman, gerade aus der Sicht der deutschen Leser, unglaublich akribisch recherchiert. Val McDermid muß jeden Schauplatz des Romans persönlich besichtigt haben, um eine derartige Authentizität zu erreichen!
Sehr behutsam und mit äußerster Sensibilität behandelt Val McDermid tabuisierte Themen wie Naziverbrechen, Kindesmissbrauch oder Homosexualität, ohne jedoch jemals den Zeigefinger zu erheben.
Sicherlich ist man enttäuscht, dass über den Serientäter, McDermids Spezialgebiet, am Ende noch viele Fragen unbeantwortet blieben. Trotzdem halte ich dieses Buch für Val McDermids bisher bestes Werk. Es ist wesentlich mehr als nur der Fall des Serientäters: Als eine der ersten überhaupt hat Val McDermid einen wahrhaft europäischen Kriminalroman geschrieben!!
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am 5. Oktober 2006
Im 3. Band um Profiler Tony Hill und die Polizistin Carol Jordan hat Val McDermid ein bisschen viel reingepackt. Zum einen geht es um einen Psychopathen, der aus Rache seine Opfer quält und etränkt. Seine Opfer sind meist Psychologen. Warum er das tut und warum gerade auf diese Art erfährt man nach und nach und natürlich wird Tony zu Rate gezogen, um ein Täterprofil zu erstellen. Zum anderen wird Carol Jordan undercover in Berlin auf einen Menschen- und Drogenhändler angesetzt, dessen verstorbener Freundin sie wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Schon ein seltsamer Zufall. Die Zusammenhänge erfährt man erst ziemlich spät. Das Buch ist zwar spannend, aber irgendwie liest man sich durch Hunderte von Seiten und erst zum Schluss wird es dann endlich richtig spannend. Das kann sie aber besser.
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McDermid verquickt diesmal eine Serienkiller Story mit einer Undercover-Cop-Story, wobei die Protagonisten nur eine mehr oder weniger zufällige Klammerfunktion bilden.
Oberflächlich betrachtet ist die Geschichte spannend erzählt, sehr negativ machen sich jedoch 3 Aspekte bemerkbar:
- die Darstellung ist in ihrer Detailiertheit (sowohl bei den Verstümmelungsszenen des Serienkillers, als auch bei der Polizistenvergewaltigung) unnötig blutig (wie das leider bei einigen Thrillern in letzter Zeit Mode geworden zu sein scheint), ohne daß dies die Spannung erhöhen würde
- viele Aspekte sind völlig unglaubwürdig, so z.B. der Anschlag in Deutschland mit einem englischen Polizeimotorrad (jeder halbwegs intelligente Attentäter hätte hierzu ein unauffälligeres Fahrzeug verwendet)
-letztendlich gibt es auch noch eine Reihe handwerkliche Fehler, die belegen, daß McDermid nicht, bzw. schlampig recherchiert hat, so gibt es z.B. in Deutschland (im Gegensatz zu England) keine "bewaffnete Polizei",da Polizisten generell bewaffnet sind.
Diese Punkte sind sehr ärgerlich, und vergrätzen den Hörgenuss. Dafür jeweils ein Minusstern.
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