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Kundenrezensionen

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am 11. Dezember 1999
Mein Physiklehrer hat einmal im Unterricht erzählt, daß Einstein die Relativitätstheorie zuerst geträumt hat, und dann hinterher mit Hilfe von "Rechenknechten" diese mathematische bewiesen hat. - Eigentlich konnte ich mir nie vorstellen, wie man so etwas abstraktes, wie die relative Zeit träumen konnte, und dann habe ich das Buch "Und immer wieder die Zeit" in die Hände bekommen. Alan Lightman läßt hier Albert Einstein träumen. In diesen Träumen entsteht eine neue, faszinierende, teilweise sogar märchenhafte Welt, wo die Zeit eine völlig andere Bedeutung bekommt. Es eröffnen sich einem völlig neue Dimensionen und Wirklichkeiten. In einem der insgesamt dreißig Träume, gibt es zum Beispiel gar keine Zeit, sondern nur Bilder, und in einem anderem Traum ist die Zeit ein Kreis, sie wiederholt sich endlos. Obwohl in keinem dieser Träume die Relativitätstheorie vorkommt, hilft es doch, sie sich besser vorstellen zu können. Wer jetzt glaubt, ein Lehr- oder Sachbuch vor sich zu haben, wird (sogar positiv) enttäuscht sein. Es handelt sich hier um belletristische Literatur im wahrsten Sinne des Wortes, wunderbar und leicht geschrieben ohne seicht zu werden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 11. August 2004
Diese Buch habe ich an einem Tag gleich zwei Mal gelesen und inzwischen schon mehrfach - sogar in Englisch. Der Autor schreibt mit einer so feinen klaren Sprache, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Die Betrachtung der Zeit aus verschiedenen Blickwinklen ist witzig und zugleich doch mit viel Wahrheit ausgestattet. Ich habe für jede der beschriebnen Zeitformen Personen oder Ereignisse in meinem Leben gefunden, die ich ohne Zögern zuordnen konnte.....gerade das bringt einem bei diesem Buch besonders zum Schmunzeln.
Das Buch ist auch immer ein feines Geschenk! Ich habe es schon recht oft weitergegeben und immer ein positives Echo bekommen.
Auch Sie werden dieses Buch lieben!
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Als schmuckes extrakleines Taschenbuch liegt Alan Lightmans Roman „Und immer wieder die Zeit" (Knaur) doch ziemlich gewichtig in den Leserhänden, denn literarisch ambitioniert ist das im Original „Einstein`s Dreams" betitelte Werk auf jeden Fall. Der damals im Jahre 1905 noch junge Berner Patentamtsbedienstete Albert Einstein pflegt sich mit der Physik und vor allem mit der Zeit zu beschäftigen (und bastelt an seiner Relativitätstheorie), wenn er nicht gerade arbeitet oder träumt. Und träumen kann Einstein dank Autor Alan Lightman ganz vorzüglich, dabei Gedankenspiele rund um die Zeit anstellend und mit realen Dingen immer wieder verknüpfend. Ob Zeitschleife, Stillstand oder Lichtgeschwindigkeit: Einstein löst „sein" Problem und der Rest hat seinen Spaß dabei. Eine federleichte und ganz und gar nicht trockene Lektüre!
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am 14. Mai 1999
Faszinierend über die Zeit zu phillosphieren, gerade heute, wo so viele so wenig davon zu haben scheinen. Lightman stellt Modelle vor wie die Welt aussähe, wenn nichts anders wäre als die Zeit. Dabei verstrickt er sich zwangsläufig, das eine oder andere mal in Widersprüche, die aber nichts an der Qualität des Buches ändern. Immer wieder versteht er es mit seinen Geschichten, die Dehnbahrkeit unserer Vorstellungskraft auf die Probe zu stellen. Besonders beeindruckt hat mich die Geschichte, in der die Menschen den Zeitpunkt des Untergangs ihrer Welt wissen. Ein Buch zum grübeln, lesen und verschenken.
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am 29. Dezember 2003
Klar, sehr subjektiv und wenn man hört es geht um Zeit und der Autor ist Astrophysiker, dann schreckt das ab! Doch weit gefehlt: Dieses Buch hat jede Menge Philosophie in sich und keine einzige Formel. Wer geht zu einem Ort, an dem die Zeit still steht? Wie lebt man, wenn man ewig leben würde oder nur einen Tag? Wie sieht eine Welt aus, in der es keine Uhren gibt oder die Zeit für jeden unterscheidlich schnell läuft? Was schreibt man in sein Buch des Lebens, wenn jeder sich nur für einen Tag erinnern kann? Viele auf den ersten Blick vielleicht saukomische Vorstellungen, doch immer gibt es in diesen Welten auch unglückliche Menschen! Kaufen Lesen Kaufen Verschenken!!!!
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am 16. Juni 2000
I have read this amazing book no less than 4 times. The firsttime I couldn't put it down and read right through. The second time,I read one chapter at a time (pun intended), thinking and rethinking. And each time since it just makes me smile.
Lightman's ability to create a tableau around the scene he describes is nothing less than magical. As you begin to read this thought-provoking little treasure, you quickly realize that either Lightman or Einstein is there with you, and you are not reading. You are being read to.
If you like to think about time and the world, this book will blow your mind. If you just love reading wonderful books and discovering amazing new ways to look at the world, you will hug this one to your breast and re-read it as many times as I have.
The chapter that describes time running backwards is still a favorite cocktail party conversation for me. And drives everyone I know to find this book and read every chapter.
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am 28. November 1999
Das Tagebuch des jungen Albert Einsteins. Im Jahre 1905 sitzt der Patentbeamte Einstein in seinem Büro in Bern und träumt. Er erzählt von Welten in denen die Zeit eine andere ist. Mal läuft sie rückwärts, mal dreht sie sich im Kreis, mal existiert nur ein Tag und ein andermal... gibt es sie gar nicht.
Der amerikanische Professor für Astrophysik Alan Lightman schafft mit diesem Werk eine kleine literarische Überraschung. Mit jedem neuen Tagebucheintrag des jungen Einsteins springt der faszinierte Leser von einer phantastischen Welt in die nächste. Der Leser wird herausgefordert die Gedanken des schweizer Genies mitzuverfolgen und weiterzuträumen. Ein Roman der sowohl mit Italo Calvinos "Die unsichtbaren Städte" als auch mit Stephen Hawkings "Eine kurze Geschichte der Zeit" mithalten kann und dem Leser die Theorie der Relativität von Raum und Zeit näherbringt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 22. Juli 2016
Alan Lightman studierte Physik in Princeton, promovierte bei Kip Thorne am Caltech, war Assistant Professor für Astronomie an der Harvard Universität, später Professor für Physik und Science Writing am MIT, 2002 gab er seinen Lehrstuhl auf, um mehr Zeit als Schriftsteller zu haben. Neben Fach- Publikationen veröffentlichte Alan Ligtman Essays und populär wissenschaftliche Schriften, 'Einstein's Dreams' war 1993 sein erstes belletristisches Werk. Einstein taucht hier aber lediglich in der Rahmenhandlung (Pro- und Epilog – abgesehen von den Auftritten mit Freund Besso in den Zwischenspielen) auf: früh am Morgen Ende Juni 1905 erscheint der junge Einstein in Büro des Berner Patentamts, in der Hand das Manuskript seiner Arbeit zur Speziellen Relativitätstheorie, das er der Maschineschreiberein zum tippen geben möchte, bis dahin döst er, erschöpft von den Anstrengungen der letzten Zeit, an seinem Schreibtisch dahin... Der Autor lässt Einstein seine Träume rekapitulieren, die ihm nächtens immer wieder verschiedenen Visionen über die Zeit bescherten, seit er Mitte April mit der Arbeit an seiner Theorie begonnen hatte.

In diesen Visionen hat die Zeit immer wieder verschiedene Eigenschaften: einmal verläuft die Zeit zyklisch, ein anderes mal ist sie klebrig, oder die Dinge gewinnen in ihrem Verlauf gewinne an Ordnung, schließlich verläuft sie gar rückwärts; in wieder anderen Träumen haben die Menschen kein (Langzeit) Gedächtnis...

Tatsächlich beschäftigte sich Albert Einstein bereits seit seiner Studienzeit mit den Problemen der Elektrodynamik, in seinem annus mirabilis reifte schließlich die Einsicht, das die Lösung all dieser Probleme im Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit liegen müsste – dadurch würde insbesondere der mysteriöse Licht- Äther aus der Maxwellschen Theorie verbannt. Wenn die Lichtgeschwindigkeit aber unabhängig vom Beobachter ist, so müssen Entfernung und die Zeit vom Bezugssystem abhängig werden – Einstein hatte die Chuzpe, diese Konsequenzen ernst zu nehmen, denn diese bedeutete nichts weniger, als ein Angriff auf Newtons apodiktische Prinzipien der Absolutheit von Raum und Zeit. Aus diesem Grund, diskutiert Einstein in der Einleitung seine Arbeit 'Zur Elektrodynamik bewegter Körper' auch ausführlich den Begriff der Gleichzeitigkeit räumlicher entfernter Ereignisse – sie reicht Einstein am 30. Juni 1905 zur Veröffentlichung ein.

Es ist also sehr wohl wahrscheinlich, dass Einstein sich in der Periode der Fertigstellung seines Papers, intensiv Gedanken über das 'Wesen der Zeit' gemacht – vielleicht sogar davon geträumt – hat... Seine Phantasien dürften zu dieser Zeit noch wesentlich bescheidener gewesen sein, die flexiblen Zeiten aus Lightmans Visionen sind eher Gegenstand der Allgemeinen Relativitätstheorie, deren Formulierung 1905 noch zehn Jahre in der Zukunft lag.

Wiewohl die wirklichen Hintergründe und Umstände der Entdeckung der Relativitätstheorie um einiges interessanter sein dürften, ist der vorliegende Roman, ein Beleg dafür, wie inspirierend Einsteins Erkenntnisse immer wieder sein können. Lightmans Geschichten sind die phantasievollen erfunden, interessant und amüsant zu lesen, und vermitteln auch dem Leser ohne Vorkenntnisse, eine leichte Vorstellung von Einsteins Ideen.
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am 30. April 2016
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Vielen Dank an Frau Kessler für die Zusendung eines Rezensionsexemplares.

Einstein schläft zwischen dem 14.4. und 28.6.1905 an seinem Schreibtisch im Patentamt ein und erträumt verschiedene Realitäten, in denen die Zeit anders verläuft. Was wäre wenn Zeit nicht linear liefe? Oder rückwärts? Oder man mehr Zeit hätte, je weiter man vom Erdmittelpunkt weg ist? Was wäre das Statussymbol in einer Welt, wo die Zeit anders verläuft? Würde man in einer Welt, in der Zeit rückwärts läuft, an einem Grab weinen? Wer hält sich an einem Ort auf, an dem die Zeit still steht? Wie würde ein Tag in einer solchen Welt ablaufen? Immer spielen die Geschichten in Bern und immer werden verschiedene Möglichkeiten eines Menschenschicksals in dieser Welt erzählt.

Ich weiß nicht, was ich beim Bestellen des Rezensionsexemplars von dem Buch erwartet habe - ein Sachbuch über Einsteins Theorien oder ein Roman über sein Leben? - aber alle paar Seiten ein neues Paralleluniversum zu entdecken hat mich anfangs etwas überfordert. Man liest sich aber schnell ein und spinnt die Ideen weiter. Es wäre ein prima Buch für einen gemütlichen Sonntag, müsste man nicht alle paar Kapitel, die je nur 5-6 Seiten lang sind, eine Pause einlegen, weil einem der Kopf qualmt. Macht aber nichts - so hat man länger was davon.

Das Buch ist scheinbar schon in den 1990ern erschienen, wurde jetzt aber in neuem Design von Droemer aufgelegt. Es ist ein tolles kleines Buch geworden mit einem verträumten Cover, Spotlack und jede Seitenzahl steht in einer kleinen Taschenuhr - ich liebe es, wenn das Design liebevoll auf den Inhalt abgestimmt wurde. Bestimmt auch ein tolles Geschenk für die älteren Verwandten.
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Mit „Einstein’s Dreams“ entführt Autor Alan Lightman seine Leser in eine fantastische Traumwelt – in Albert Einsteins Traumwelt, in der sich alles um die Zeit dreht, ob sie nun still steht, davon rennt oder rückwärts läuft, dreißig Mal lässt der Autor seinen Einstein träumen und dabei in ein kurioses Wunderland stürzen, in dem die Zeit zum eigentlichen Protagonisten der Geschichte wird.

Die Träume sind skurril, phantastisch und erschaffen Welten, die die Grenzen der Vorstellungskraft austesten. Die Zwischenabschnitte – die einzigen Textstücke, in denen der Leser Albert Einstein begegnet – geben den Träumen einen Halt in der Realität und lassen sie als Schritte des kreativen Prozesses Einsteins sichtbar werden, der gerade an seiner bahnbrechenden Relativitätstheorie feilt.

Alan Lightman hat mit „Einstein’s Dreams“ eine philosophische und poetische Homage an die Zeit geschaffen, die zum Nachdenken, Fantasieren und Träumen anregt, mich aber nicht durchgehend überzeugen konnte, da einige Abschnitte in meinen Augen doch etwas schwächer waren als andere. Trotzdem ist dieses kleine Büchlein mit seinem großen Inhalt eine klare Empfehlung wert!
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