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Kundenrezensionen

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am 6. März 2004
Wir glaubten, ihn und seine Zeit zu kennen: Richard Löwenherz, der in unseren Kindertagen die Vorstellung von Gerechtigkeit, Edelmut, und Selbstlosigkeit sicherlich mit geprägt hat. Wie enttäuscht waren wir später, als kein Staatslenker aus den Geschichtsbüchern, geschweige denn in der Gegenwart, dem vermeintlich hehren Vorbild gleichen wollte. Nun, König Richard I hat diesem Bild selbst nicht entsprochen, ebenso wenig, wie seine politischen Kontrahenten oder Mitstreiter im ausgehenden 12. Jahrhundert. Was die Mutter Richards, Eleonore von Aquitanien, bewegte, ohne Rücksicht auf die Staatsökonomie und das Wohl der Untertanen das Lösegeld für ihren entführten Sohn einzutreiben, welche Kräfte, konzentriert auf seinen Bruder John, sich gegen seine Mutter und damit gegen Richard wandten, kurz, aus welchen Motiven heraus und auf welchem Hintergrund die damaligen Herrscher Europas agierten, all das wird sehr anschaulich und gut recherchiert im „Bastard" dargestellt. Es ist kein trockenes Geschichtsbuch, sondern die Autorinnen haben es geschafft, den historischen Figuren wieder Leben einzuhauchen, sie als Charaktere zu präsentieren, so daß uns die Beweggründe für ihr Handeln verständlich werden und wir ein lebendiges Bild jener Zeit vor uns sehen. Richard Löwenherz tritt übrigens als Person gar nicht auf - da ist ja noch Weiteres zu erwarten!
Ein schönes Buch! Und viel zu selten: Endlich mal wieder eine schöne Sprache!
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Der englische König Richard I. (Löwenherz) hatte sich während des dritten Kreuzzuges die Feindschaft des französischen Königs Philipp II., seines Lehnsherrn für die englischen Festlandsbesitzungen, zugezogen. Da für Richard die französischen Häfen gesperrt waren, versuchte er in Templerverkleidung durch das Heilige Römische Reich zurück nach England zu gelangen. Heinrich VI., der deutsche Stauferkaiser, war ihm jedoch auch nicht wohlgesonnen. Angefangen bei der Unterstützung seines normannischen Verwandten und Papstfreundes Tankred von Lecce in der Sizilienfrage, über die Eroberung Zyperns und die Entehrung des Banners des österreichischen Herzoges und Oberbefehlshaber des deutschen Kontingentes Leopold V. vor Akkon hatte Richard dazu auch reichliche Anlässe geboten. Die Schwägerschaft des Plantagenets mit dem stauferischen Todfeind, dem Welfen Heinrich dem Löwen war noch ein weiterer Grund für die Verhaftung Richards im Dezember 1192, in der Nähe von Wien. In Templerverkleidung hatte der Normanne versucht, durch das Reichsgebiet unerkannt nach England zu gelangen.....
Eleonore von Aquitanien, die Mutter Richards presst mit allen Mitteln das vom Deutschen Kaiser geforderte Lösegeld von 150.000.- Silbermark aus der bereits zuvor von Richard (zur Finanzierung seines Kreuzzuges) gebeutelten Bevölkerung. Wieder einmal muss das Volk wegen König Richard leiden und hungern. Prinz John ist mit der wahnwitzigen Verschuldung
und Verarmung des Landes nicht einverstanden. Er will zusammen mit Philipp II.(Augustus)die Übergabe des geforderten Lösegeldes und der Geiseln verhindern. Da John selbst König werden will, hat er kein Interesse an der Freilassung seines durchaus mutigen, aber weniger edelmütigen Bruders, der entgegen seiner Zusage nach der Eroberung Akkons den Befehl zur Niedermetzelung der gesamten Stadtbevölkerung, einschließlich der Frauen und Kinder, gegeben hatte.
Der Roman schildert die Eintreibung, Transport und Übergabe des Lösegeldes durch Eleonore von Aquitanien und ihrer Getreuen. Neben den Hintergründen, die zur Festnahme und Haft des englischen Königs führten, beschreiben die beiden Autorinnen
auch die gesellschaftlichen Zustände des ausgehenden 12. Jahrhunderts und die Motive der Herrschenden. Obwohl Richard Löwenherz selbst im Roman nicht mitspielt, wird er vor allem aufgrund der besonderen Bindung zu seiner Mutter Eleonore, die ihm auch die Braut, mit der er allerdings nichts anzufangen weiß, ins Bett legt, charakterisiert und als Heros entzaubert.
Francis, der Protagonist des Romans, außerehelicher Sohn des vormaligen Königs Heinrich II. und daher Halbruder von Richard und John ist bei Eintreibung, Transport und Übergabe des
Lösegeldes dabei und wird selbst als Geisel dem deutschen Kaiser überstellt. Am Rande gibt es noch eine, eher weniger romantische Liebesgeschichte zwischen Francis und der walisischen Prinzessin Gwyneth.
Dem Autorenduo Sylvie von Frankenberg und Katrin von Glasow ist mit ihrem zweiten Werk ein ansprechender, interessanter und vor allem informativer historischer Roman gelungen. Während Richard real und entglorifiziert dargestellt wird, werden auch seine Gegenspieler, vor allem sein Bruder John, nicht als bloße Schurken (wie z. B. in der Robin Hood Legende), sondern geschichtlich differenziert beschrieben.
Das Buchcover ist ansprechend und zeitgemäß zur Romanhandlung, da es Richard im ritterlichen Tjost mit Sultan Saladin zeigt. Eine Landkarte des endenden 12. Jahrhunderts und ein Stammbaum der Plantagenets runden das Gesamtbild des (aufgerundet) mit 4 Amazonsternen zu bewertenden Romans ab.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. April 2006
Manchmal ärgere ich mich ja doch, dass ich mich oft nicht richtig über ein Buch erkundige, bevor ich es lese. Somit ist mir leider entgangen, dass es sich hier um eine Fortsetzung handelt und dies der zweite Teil einer Trilogie ist. Schade, ich fange eigentlich immer gerne beim ersten Teil an, aber davon ist im Buch selber nicht hingewiesen worden. Ich habe es erst gerade hier in einer Rezension gelesen. Ich glaube zwar nicht, dass es besonders wichtig gewesen wäre, erst den ersten Teil zu lesen, da ich mich auch so gut in die Geschichte rein gelesen habe, fand es aber dennoch sehr ärgerlich. In dieser Reihenfolge sollte die Trilogie gelesen werden:

1. Henry und Alienor
2. Der Bastard
3. Der vierte König

Trotzdem hat mir die Geschichte ganz gut gefallen. Die beiden Autorinnen haben meiner Meinung nach gut zusammen gearbeitet und liefern einen beschaulichen Einblick zur Befreiung von Richard Löwenherz. Über den König selbst wird nur wenig geschrieben. Im Vordergrund steht seine Mutter, Alienor von Aquitanien, die viel Geld für seine Freilassung und andere Geiseln eintauschen muss, um ihren Sohn frei zu bekommen. Erzählt wird von der beschwerlichen Reise, die Alienor auf sich nehmen muss. Der junge Francis ist aber die Hauptfigur dieser Geschichte, der den Dorfpriester nach Wales begleiten darf und so mit von der Partie ist, die Königin zu begleiten. Die Liebesgeschichte zwischen Francis und Gwyneth ging aber voll nach hinten los. So unromantisch und farblos, dass es sich die beiden Autorinnen echt hätten sparen können. Gefreut hätte ich mich über eine Gewinn bringende Liebe zwischen George und Gwyneth. Warum muss immer nur die Hauptperson mit einer Frau zusammen sein?

Trotzdem ein empfehlenswertes Buch, welches leicht zu lesen ist und für ein paar nette Lesestunden sorgt.
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am 12. Januar 2006
Als Liebhaber von historischen Romanen habe ich das Problem, dass ich bereits viele Bücher der Bestenlisten gelesen habe. Da mich die Geschichte der Plantagenets interessierte, habe ich dieses Buch gewählt. Leider handelt es sich hierbei nur um einen kleinen Ausschnitt der englischen Geschichte, nämlich um die Aufbringung des Lösegelds für Richard und die mit Schwierigkeiten verbundene Reise der Übergabe durch seine Mutter.
Anfangs gelingt es der Autorin durchaus, einen gewissen Grad an Spannung aufzubauen, der sich jedoch schnell erschöpft. Die Reise wird dann sehr ausführlich beschrieben, ohne allerdings viel Abwechlung oder neue Erkenntnisse zu bringen. So habe ich die letzten hundert Seiten einfach an einem Stück gelesen, damit ich das Buch zur Seite legen kann.
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am 10. März 2004
Ich habe das Buch gerne gelesen, weil es mir die Welt des 12.Jhs erschloss. Es wird dem Leser leicht gemacht, die spannende Geschichte von Francis mitzuerleben. Ich wusste bisher nichts über die Schwierigkeiten, mit denen Königin Eleonore von Aquitanien zu kämpfen hatte, um ihren Sohn beim Deutschen Kaiser auszulösen.
Ich habe den ‚Bastard' besonders gerne gelesen, gerade WEIL man von dieser Richard-Löwenherz-Lobhudelei verschont blieb. Es ist historisch ja erwiesen, dass John eben NICHT dieser gewissenlose Schurke war, so wie er in den Robin- Hood-Geschichten angeprangert wird. Und die Reisebeschreibung ist einfach klasse. Gottlob haben wir es da heute etwas bequemer.
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am 4. März 2004
Ich habe das Buch gerne gelesen, weil es mir die Welt des 12.Jhs erschloss. Es wird dem Leser leicht gemacht, die spannende Geschichte von Francis mitzuerleben. Ich wusste bisher nichts über die Schwierigkeiten, mit denen Königin Eleonore von Aquitanien zu kämpfen hatte, um ihren Sohn beim Deutschen Kaiser auszulösen.
Ich habe den ‚Bastard' besonders gerne gelesen, gerade WEIL man von dieser Richard-Löwenherz-Lobhudelei verschont blieb. Es ist historisch ja erwiesen, dass John eben NICHT dieser gewissenlose Schurke war, so wie er in den Robin- Hood-Geschichten angeprangert wird. Und die Reisebeschreibung ist einfach Klasse. Gottlob haben wir es da heute etwas bequemer.
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am 5. März 2004
Wir glaubten, ihn und seine Zeit zu kennen: Richard Löwenherz, der in unseren Kindertagen die Vorstellung von Gerechtigkeit, Edelmut, und Selbstlosigkeit sicherlich mit geprägt hat. Wie enttäuscht waren wir später, als kein Staatslenker aus den Geschichtsbüchern, geschweige denn in der Gegenwart, dem vermeintlich hehren Vorbild gleichen wollte. Nun, König Richard I hat diesem Bild selbst nicht entsprochen, ebenso wenig, wie seine politischen Kontrahenten oder Mitstreiter im ausgehenden 12. Jahrhundert. Was die Mutter Richards, Eleonore von Aquitanien, bewegte, ohne Rücksicht auf die Staatsökonomie und das Wohl der Untertanen das Lösegeld für ihren entführten Sohn einzutreiben, welche Kräfte, konzentriert auf seinen Bruder John, sich gegen die Mutter und damit gegen Richard wandten, kurz, aus welchen Motiven heraus und auf welchem Hintergrund die damaligen Herrscher Europas agierten, all das wird sehr anschaulich und gut recherchiert im „Bastard" dargestellt. Es ist kein trockenes Geschichtsbuch, sondern die Autorinnen haben es geschafft, den historischen Figuren wieder Leben einzuhauchen, sie als Charaktere zu präsentieren, so daß uns die Beweggründe für ihr Handeln verständlich werden und wir ein lebendiges Bild jener Zeit vor uns sehen. Richard Löwenherz tritt übrigens als Person gar nicht auf - da ist ja noch Weiteres zu erwarten!
Ein schönes Buch! Und viel zu selten: Endlich mal wieder eine schöne Sprache!
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am 20. August 2003
Spannend und unterhaltsam, wie die Geschichte über das Lösegeld für Richard Löwenherz aufgerollt wird, eingebettet in Francis erstaunliche Lebensgeschichte. Wie ein Krimi. Über dem Ärmelkanal brausten Winterstürme, der Rhein war vereist, als Eleonore von Aquitanien das Lösegeld für ihren Sohn eigenhändig nach Köln brachte, Intrigen und Gefahren lauerten überall. Und was man alles ganz nebenbei lernt. Wie mühsam das Reisen im 12.Jh war und dass die Menschen im Grunde immer gleich waren, machtgierig, gute Freunde oder Verräter, oder großartig wie Königin Eleonore. Toll zu lesen. Kann ich nur empfehlen.
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am 25. Oktober 2005
Es tut mir sehr leid, dass ich den meisten nicht zustimmen kann, da ich dieses Buch von anfang an sehr langweilig fand. Ich hätte mir gewünscht mehr über die gefangenschaft Richards zu erfahren, diese wird aber nur ab und an in zwei Sätzen erwähnt. Hätte dieses Buch nur 5 Seiten, wäre es auf genau das selbe herausgekommen. Denn man wusste schon nach den ersten Seiten, wie dieses Buch endet. Schade hatte mir mehr erhofft. Zuviele Köche verderben eben doch den Brei
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Im zweiten Band der Trilogie um Eleonore von Aquitanien geht es um die Befreiung von König Richard Löwenherz, ihrem Sohn aus der Ehe mit Henry Plantagenet. Er ist auf dem Rückweg von seinem Kreuzzug gefangen genommen worden und England muss nun ein hohes Lösegeld aufbringen. Jedoch wollen nicht alle, dass ihr König ins Land zurückkehrt. Allen voran sein Bruder John, der lieber selber König wäre. Doch Eleonore sammelt das Geld von den Adeligen und mittels Steuererhöhung zusammen und bringt es auf geheimen Weg nach Deutschland. Sie begleitet den Tross mit dem Lösegeld und wehrt zwischendrin immer wieder Überfälle ab. Dabei gewinnt man als Leser wieder einmal einen ungefähren Eindruck, wie stark und mächtig diese Königin gewesen sein muss. So kann sie es sich seinerzeit leisten, politische Entscheidungen zu treffen und dabei das Wohl ihrer Söhne im Vordergrund zu sehen.

Das England des zwölften Jahrhunderts ist den meisten aus den Sagen um König Artus oder Robin Hood bekannt. Ritterlichkeit, Macht und Stärke werden dort König Richard Löwenherz zugeschrieben. Tatsächlich verbrachte er nur zehn Monate von seinen zehn Regierungsjahren in England. Diese Tatsache birgt viel Spielraum für innerpolitische Probleme und den Kampf um den Thron. Richards Bruder Johann Ohneland will England nicht nur verwalten, sondern selber König werden. Vor diesem Hintergrund hat das Autorenteam Sylvie von Frankenberg und Katrin von Glasow eine interessante Geschichte aus einer Mischung von wahren und fiktiven Gegebenheiten geschrieben, die sich wie ein Abenteuerroman liest. Die Fortsetzung von Henry und Alienor macht alle Längen des ersten Teils wett. Die Trilogie muss nicht notwendigerweise chronologisch gelesen werden. Auch einzeln ergeben die Bände ein rundes Bild. Dennoch ist dieser Band recht hilfreich als Vorbereitung zum dritten Teil, in dem es um Richards Bruder John geht.
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