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Kundenrezensionen

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am 22. April 2001
Seit langem endlich mal wieder ein "richtiger", profunder historischer Roman, der nicht nur sehr genaue Recherche der Fakten offenbart, sondern auch einen detaillierten Plan des Autors, die Fakten in eine spannende Geschichte zu packen. Für alle, die sich für Religion und/oder für das Spanien in der Reconquista interessieren ein absolutes Muß. Vor dem inneren Auge des Lesers entstehen Bilder von der brütenden Hitze der spanischen Sierra, dem Gewirr auf den Straßen von Granada, das vom Ruf des Imam überschallt wird und das Gefühl, in Salamanca zu den Privilegierten zu gehören, die das Glück haben an einiger der wenigen Universitäten der Welt die vier Künste zu studieren. Daneben ein spannendes Wettrennen, gut inszenierte Charaktere, ein sanfte Liebesgeschichte und am Ende die Einsicht, daß Toleranz der Schlüssel zur Nächstenliebe ist. Sehr empfehlenswert.
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am 2. November 2001
Ich bin ein großer Fan von historischen Romanen wie den Säulen der Erde oder dem Medicus, also war ich voller Vorfreude beim aufschlagen der ersten Seiten des Blauen Steins. Leider wurde bereits nach wenigen Kapiteln meine Spannung doch etwas gedämpft. Zwar wird sehr anschaulich die schwierige Zeit der Inquisition und der Religionskämpfe beschrieben, es kam bei mir jedoch zu keiner Zeit zu dem Bedürfnis, (wie bei den oben angegebenen Büchern) unbedingt weiter lesen zu müssen. In zu vielen Seiten werden ausschließlich die verschiedenen Weltanschauungen der 3 Hauptfiguren geschildert und es wird selten eine kurzzeitig entstandene Spannung aufrechterhalten. Für Freunde mit Interesse an Erzählungen mit religiösem Hintergrund ist dieses etwas schwierig zu lesende Werk jedoch sicherlich zu empfehlen, auch weil der Schriftsteller ein großes Wissen um die Zeit des Mittelalters zu vermitteln vermag.
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am 3. Juli 1999
Gilbert Sinoué, der "Noah Gordon Frankreichs", liefert mit seinem Roman "Der blaue Stein" einen Historienroamn ab, der den Leser in das Spanien des Jahres 1487 entführt. Die politische Lage ist angespannt. Granada im äußersten Süden der iberischen Halbinsel ist die letzte arabisch-islamische Bastion. 1480 setzten die spanische Königin Isabel und ihr Gemahl Fernando das erste Inquisitionsgericht in Sevilla ein. Ein schwere Zeit für alle Nicht-Christen beginnt. Im April 1487 wird der Rabbiner und Kabbalist Aben Baruel, der sich zum Christentum bekannt hat, wegen Ketzerei in Toledo hingerichtet. Aber, er hat ein Vermächtnis hinterlassen: ein Rätsel, ein schwieriges Rätsel, das er aufgeteilt und an Menschen gesandt hat, wie sie zur damaligen Zeit unterschiedlicher nicht sein können. An seinen alten Freund Rabbi Samuel Ezra, an den Scheich Ibn Sarrag und an den jungen Franziskanermönch Vargas. Alle drei fordert er auf, sich auf die Suche nach einer Tafel aus Saphir, den blauen Stein, zu machen, die Antworten auf die großen Fragen der Menschheit von Gott selbst beantwortet enthält. Dieses "Buch", das im Laufe der Jahrhunderte aus dem Heiligen Land nach Spanien gebracht wurde, befand sich zuletzt im Besitz von Aben Baruel. Er jedoch hat es vor seinem Tode versteckt und den Weg dorthin in mehreren verzwickten Rätseln verschlüsselt, die nur die drei weisen Männer der unterschiedlichen Religionen gemeinsam lösen können. Doch auch die Inquisition erfährt von der Suche der drei Männer, doch weiß Großinquisitor Tomas de Torquemada nicht, wonach sie suchen. Die junge, belesene und intelligente Manuela Vivero, eine Freundin der Königin, wird auf die Schatzsucher angesetzt und soll das Ziel ihrer Suche erkunden.
Sinoué schafft es auf höchst interessante und anspruchsvolle Art und Weise, den Leser in eines der dunkelsten Kapitel des Christentums zu entführen und schildert auf eindrucksvolle Art und Weise die grundlegenden Unterschiede zwischen den drei großen Religionen Christentum, Islam und Judentum im Mittelalter. Er entführt den Leser in die Welt jüdischer Kabbalistik, islamischer Weisheit und Interpretation des Koran, sowie der unangefochtenen Gläubigkeit des Christen im Gegensatz zum Alleinigkeitsanspruch der Inquisition. Bis zur letzten Seite läßt er den Leser zittern, ob die drei "Helden" ihr Ziel erreichen werden und ob Manuel zu ihrer Königin hält oder sich von der Legende vom blauen Stein anstecken läßt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Februar 2004
Der Jude Aben Baruel ist im Besitz eines Buches aus blauem Saphir (daher der Name "Der blaue Stein"), das wundersame Kräfte hat. Vor seinem Tod auf dem Scheiterhaufen versteckt er das Buch und sendet verklausulierte Texte an seine Freunde, den Rabbi Samuel, den Scheich Abu Farrag und den Mönch Rafael. Nur zusammen genommen ergeben die drei Texte einen Sinn und so machen sich die drei auf eine teils gefährliche Rundreise durch Spanien, um Hinweise auf den Aufenthaltsort der des "blauen Steins" zu sammeln. Begleitet werden die Drei von Dona Manuela, die für die Spanische Königin Isabel und für den Großinquisitor Torquemada spioniert, um herauszufinden, was hinter den ominösen Texten steckt, die die Drei von Aben Baruel erhalten haben.
Die ganze Geschichte ist teils amüsant, teils interessant, aber niemals wirklich spannend geschrieben. Sie erinnert streckenweise an Bücher von Umberto Eco, denn durch das Aufeinandertreffen der großen Weltreligionen (Islam, Christentum, Judentum) bleibt es nicht aus, daß die drei Protagonisten sich andauernd in die Haare geraten und eben Eco-typische theologische und philosophische Diskussionen vom Zaun brechen. Manchmal wurde es dann doch zuviel. Einerseits war es interessant immer wieder Einblicke in die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Koran, Bibel und Thora zu bekommen, andererseits wurde es für mich als Laien aber auch ermüdend und langatmig.
Dennoch bleibt unterm Strich ein lohnenswertes Buch stehen, daß gewisse Einblicke in die Zeit der Inquisition gibt (hier: das Jahr 1487) und auch ein wenig über die politischen Verhältnisse dieser Zeit informiert.
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am 20. Juli 1999
Dieses Buch hat mich so gefesselt, daß ich es innerhalb von 3 Tagen gelesen habe. Es gibt nicht nur einen interessanten und detaillierten Überblick über die 3 Weltreligionen, Islam, Judentum und die Christen, sondern bettet diesen auch noch in eine fesselnde Geschichte, die einen nicht mehr los läßt. Die Geschichte Spaniens zur Zeit der Inquisation wird dabei genauso präzise wie lebhaft dargestellt. Gilbert Sinoue ist ein mindestens genauso begnadeter Schriftsteller des historischen Romans, was er schon in "Die Straße nach Isfahan" bewießen hat, wie Noah Gorden mit seinem "Medicus". Für jeden Geschichtsfan und für jeden der sich auch nur ein bißchen für die Weltreligionen interessiert sollte dieses Buch ein Muß sein. Man wird nicht nur unterhalten, sondern lernt dabei auch noch viel.
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am 18. Februar 2000
Ein Versuch, drei der grössten Weltreligionen miteinander auszusöhnen bzw. das Verständnis und den Respekt untereinander zu fördern. Ein Versuch, der meisterhaft gelungen ist. Mittendrin fühlt man sich mit den Protagonisten auf der Reise durch das sonnendurchflutete Spanien und wundert sich am Ende über den kalten Winter, der in der Realität vor der Tür herrscht... Ein historischer Roman mit Niveau, aber trotzdem ein o-mann-ich-habe-noch-so-viel-zu-tun-aber-ich-kann-es-nicht-aus-der-Hand-legen-BUCH....!!!
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am 10. Oktober 2005
Wer Schnitzeljagden liebt und gerne mitfiebert, wenn einmalige, die Menschheit beeinflussende Dinge gesucht und gefunden werden, wird hier sicher nicht enttäuscht.
Nur......wer sich nicht für Religionen interessiert und sich damit auch nicht auskennt, wird sich vielleicht sogar langweilen!
Mir hat das Buch vor allem gefallen, weil die drei Religionen (durch die Protagonisten) immer wieder hart aneinandergerieten und der Fund des Steines letztendlich DIE Lösung brachte.
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am 15. Januar 2003
Ich lese gerne historische Romane, aber der blaue Stein ist meiner Meinung nach sehr zäh zu lesen, ich habe immer wieder das Buch zur Seite gelegt und wollte eigentlich nicht weiterlesen. Aber ich mag keine angefangende Bücher, also habe ich mich durchgequält.Die Paläste (Rätsel) wurden umständlich beschrieben und aufgelöst. Auch verflacht das Buch gegen Ende, denn das Ende ist sehr phantasielos und enttäuschend. Alles in allem langweilig und fade.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Oktober 2005
Dieses ist ein mittelmäßiges Buch, das einen nicht unbedingt in seinen Bann zieht. Trotzdem vergebe ich drei statt zwei Sterne, weil es interessant ist, wie drei so unterschiedliche Männer mit unterschiedlichen Religionen dieses schwierige Rätsel lösen. Sie müssen zusammen arbeiten, um den blauen Stein zu finden, was sich meistens als sehr schwer rausstellt. Sie müssen lernen, sich zu tolerieren und zu respektieren. Leider sind die Personen in diesem Buch sehr oberflächlich beschrieben. Über keinen kann man sagen, dass er liebenswürdig oder wenigstens sympathisch ist. Zu keinem findet man einen Bezug. Außerdem ist es stellenweise sehr langatmig geschrieben, so dass es sehr öde wird. Dann gibt es aber auch wieder Stellen, die spannend und temporeich sind. Wie schon gesagt, es ist halt mittelmäßig. Teils so, teils so! Das ist ein Buch, welches man lesen kann, es aber nicht unbedingt muss.
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am 29. Oktober 1999
Ein Rabbi, ein Scheich und ein Franziskanermönch, voller Mißtrauen gegeneinander und nur zusammen, weil sie wissen, daß sie das Rätsel um die Wahrheit nur gemeinsam lösen können. Dieser Stoff gepaart mit Liebe, Abenteuer und der farbenprächtigen Kulisse Spaniens im ausgehenden 15. Jahrhundert ist ein herausragender Vertreter der Gattung historischer Roman, der in Zeiten von Balkan-Krieg und Nah-Ost-Konflikt auch noch brennend aktuell ist.
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