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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
42
3,4 von 5 Sternen
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Als Ava wieder zu Hause auf Church Island ist, geschehen merkwürdige Dinge, die die labile Frau an ihrem Verstand zweifeln lassen, denn sie wurde gerade eh erst aus der Psychiatrie entlassen, in der sie nach dem Verschwinden ihres Sohnes zwei Jahre lang verweilen musste. Ava ist sich nicht sicher, ob sie sich die Hilferufe ihres verschollenen Sohnes nur einbildet oder ob sie diese tatsächlich hört. Ava ist jedenfalls überzeugt, dass ihr Sohn noch lebt und versucht herauszufinden, was vor zwei Jahren wirklich geschehen ist…

Die Handlung des Buches hörte sich wirklich sehr, sehr spannend und interessant an, weswegen ich es auch gerne lesen wollte. Der Einstieg ins Buch erwies sich allerdings schon als ein wenig holprig und war auch etwas verwirrend, denn tatsächlich musste ich erst einmal 150 Seiten lang überlegen, was überhaupt passiert ist und was nun kommen könnte. Nach einem sehr langen Einstieg war ich dann allerdings doch irgendwann in der Geschichte drin, was allerdings leider nicht bedeutet, dass es spannend wurde.

Ava ist eigentlich eine sehr interessante Figur, denn durch ihre eigenen psychischen Probleme, durch und mit denen auch der Leser die Geschichte zum großen Teil verfolgen kann, wird auch diesem nicht so ganz klar, was nun vielleicht wirklich Einbildung ist und was Fakt. Eigentlich eine tolle Ausgangssituation, die viel Potential birgt, leider fand ich diese aber nicht besonders gut umgesetzt und gelungen. Im Gegenteil, ich als Leser war über weite Teile einfach sehr genervt von Avas ständigem hin und her zwischen Sicherheit und Unsicherheit und Überzeugung und Abneigung.

Auch alle weiteren Figuren waren nicht besonders vielschichtig dargestellt und von daher recht leicht zu durchschauen. Viele Figuren wurden mir auch zu übertrieben in eine bestimmte Richtung charakterisiert, was diesen Eindruck noch verstärkt hat.

Generell war die Geschichte ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach sehr vorhersehbar. Das nahm auch noch einmal etwas von der Spannung, die eh schon nur mäßig vorhanden war. Sie war an vielen Stellen einfach zu langatmig und kam einfach nicht auf den Punkt. Des weiteren war mir auch die Auflösung zum Ende hin viel zu reißerisch, viel zu unglaubwürdig. Ich konnte den Figuren einfach keine jahrelange Zurückhaltung abnehmen, nur um dann so ein Ende herbeizuführen.

Fazit
Insgesamt bin ich von diesem Buch also leider nicht sehr angetan. Die Inhaltsbeschreibung hörte sich toll an, so richtig spannend, war aber tatsächlich dann eher lahm und überhaupt nicht überzeugend. Vor allem das Ende war dann auch zu sehr gewollt und wenig glaubwürdig. Von mir gibt es für diese tödliche Spur leider nur zwei Punkte.
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am 30. Juli 2016
Auf einer abgeschiedenen Insel vor der Küste Washingtons verschwindet ein kleiner Junge spurlos. Aber ist er wirklich ins Meer gefallen und Ertrunken? Seine Mutter Ava kann das nicht glauben, selbst nachdem die Polizei zu diesem Schluss kommt. Ava erleidet einen Zusammenbruch und wird in die Psychatrie eingewiesen. Zwei Jahre später kehrt sie nach Hause zurück. Ihre Zweifel am Unfalltod ihres Sohnes sind immernoch genauso stark wie zuvor. In ihrer Verzweiflung begibt sie sich auf Spurensuche - und gerät in ein Netz aus Lügen, Intrigen, Rache und Hass.
Ich fand das Buch gut geschrieben und von Anfang an spannend. Einigen Rezensionen kann ich nicht nachempfinden dass sie den anfang so langweilig fanden. Ihre Probleme werden gut beschrieben und der ablauf ist für mich stimmig. Spannung hat mir absolut nicht gefehlt, die letzten 300 Seiten musste ich in einem Stück lesen weil ich das Buch nichtmehr aus der hand legen konnte. Ich fands wirklich gut
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am 26. Juni 2015
Mit diesem Buch geht es mir ähnlich wie mit "Z Zeichen der Rache". Ich finde es eher mittelmäßig und sehr langatmig ausgedehnt. Zudem hat mich die Hauptfigur Ava mit all ihren psychischen Problemen zunehmen genervt, sodass ich zwischendurch immer mal mit dem Gedanken spielte, es einfach nicht weiter zu lesen. Oder nicht genervt, ich bin einfach nicht mit ihr "warm" geworden. Die Idee selbst gefällt mir gut, aber die Umsetzung war für mich nicht wirklich gelungen. Das ist so eine Art von Buch, wo man sogar manchmal froh ist, wenn man es geschafft hat. Ich glaube, ich werde mir noch mal die älteren Bücher der Autorin anschauen, bevor ich den Neuerscheinungen weiter folge.
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Die verheiratete Ava ist schwerreich, besitzt eine Insel, ein historisches Gemäuer, um das sich viele Legenden ranken und hat einen netten Ehemann und einen kleinen Sohn, den sie abgöttisch liebt. Doch nach einer Weihnachtsfeier im Haus, befindet sich der kleine Junge nicht mehr in seinem Bettchen und bleibt auch zwei Jahre nach seinem Verschwinden, immer noch spurlos verschwunden. Ava hat das ungewisse Schicksal ihres Jungen psychisch krank werden lassen. Nach einem Aufenthalt in der Nervenheilanstalt, kehrt sie jedoch wieder zurück in ihr Haus, wo sie nun, immer noch unter Medikamentengabe, betreut wird von ihrer Familie und ihren Freunden. Ava, die vor dem Verschwinden ihres Sohnes als starke Person galt, kommt das Verhalten ihrer Mitbewohner jedoch von Tag zu Tag seltsamer vor. Sie glaubt nicht mehr länger daran, dass sie unter Verfolgungswahn leidet, wenn sie ihren kleinen Sohn bei Nacht und Nebel draußen am Meer stehen sieht und setzt heimlich ihre Medikamente ab, um nachzuforschen, was vor zwei Jahren wirklich geschah.

Während ihr Mann und ihre übrige Familie, die im gleichen Haus leben, der Meinung sind, dass Ava kurz vor einem neuen Rückfall steht und ihr aus diesem Grund eine Psychologin zur Seite gestellt haben, schenkt der neu eingestellte Mitarbeiter Austin Dern, der für die Pferdeställe verantwortlich ist, stattdessen Ava Glauben. Auch er findet gewisse Vorkommnisse im Haus äußerst seltsam. Sein wirkliches Anliegen sich als Arbeiter auf Avas Grundstück aufzuhalten, ist jedoch ein ganz anderes und so sind ihm eigentlich die Hände gebunden, doch Ava lässt ihn keineswegs kalt. Er beschließt also doch, der Frau in Not zu helfen…

Meine Einschätzung:

„T-Tödliche Spur“, der aktuelle Roman der Autorin, ist ein wenig anders gestrickt, als man es sonst von Lisa Jackson gewohnt ist. Die Spannung baut sich langsam auf, wirkt auf subtile Art und Weise- es erwarten den Leser keine extrem grausam zugerichteten Leichen und forensische Details, vielmehr ist es eine Geschichte bei dem der wahre Horror und das Grauen zunächst hauptsächlich im Kopf des Lesers entsteht. Und das trotz der Tatsache, dass die Heldin einige völlig unblutige Situationen durchleben muss. Die Autorin beweist für mich, dass es auch heutzutage noch möglich ist, den Leser spannungsmäßig bei der Stange zu halten- selbst wenn man größtenteils auf die üblichen grausamen Mordszenarien verzichtet. Vielmehr erinnerte mich die Atmosphäre des Buches an die guten alten “Film Noir” oder auch Alfred Hitchcock Streifen aus Hollywood, bei denen der Spannungsbogen zwar langsam aber stetig gesteigert wird, bis er im packenden Showdown gipfelt. Zugegeben, natürlich geht auch ein Mörder im Roman um und es werden drei Mordopfer zu beklagen sein, doch spielen die Morde in dem Roman eher eine untergeordnete Rolle, weil im Fokus des Geschehens eigentlich die Frage steht, wer Ava, falls sie nicht halluziniert, Böses will und ob ihr kleiner Junge tatsächlich noch lebt. Ich war so was von gefesselt von diesem Buch, bzw. der Geschichte, dass ich nun eine schlaflose Nacht hinter mir habe, denn immerhin ist der Roman über 600 Seiten lang.

Man kann sich gut in die Romanfigur hineinversetzen, ihre Ängste und Sorgen verstehen und auch die übrigen Hausbewohner, die ziemlich suspekt wirken, haben mir die ein oder andere Gänsehaut beschert. Besonders Avas Ehemann und Avas Cousine, die seit einem Bootsunfall im Rollstuhl sitzt, sind sehr undurchsichtige Figuren; so dass man immer hin und hergerissen ist beim Lesen (genau wie die Heldin des Buches) ob man ihnen Glauben schenken kann oder nicht. Dazu ist Ava noch mit einigen Cousins und Cousinen geschlagen, die ihr das Leben schwer machen und sie schnell als völlig verrückt abgestempelt haben. Avas Kampf zurück ins Leben hat mir sehr imponiert, allerdings habe ich mich doch letztendlich fragen müssen, wieso ihre einzige Freundin nicht ein wenig aktiver in die Szenerie eingegriffen hat, denn diese hatte ja schon lange einige Vorbehalte gegenüber gewissen Hausbewohnern von Ava. Dieser kleine Kritikpunkt fällt allerdings nicht so sehr ins Gewicht, da der Roman ansonsten so atmosphärisch dicht und fesselnd geschrieben war.

Romantiker dürfen sich auf eine kleine Liebesgeschichte im Buch freuen, doch ist diese sehr, sehr nebensächlich gehalten. Auch Austin Dern, hätte meiner Meinung nach ein wenig mehr Aufmerksamkeit von Seiten der Autorin verdient gehabt- seine Charakterisierung ist ein wenig spärlich geraten und er hätte mehr gemeinsame Szenen mit der Heldin haben müssen, um die Love Story glaubwürdig zu untermauern.

Fazit: Eine tapfere Heldin kämpft den Kampf ihres Lebens- packender, unter die Haut gehender „Old School - Thriller, im Stile der alten „Film Noir“ Hollywoodklassiker. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 2. April 2014
T Tödliche Spur Lisa Jackson

Zu Beginn habe ich mich mit den ersten 50 Seiten sehr schwer getan.

Es ist in den verschiedenen Szenen immer in der dritten Person geschrieben, GsD
auch ab und zu von anderen Charakteren, als nur der Hauptperson Ava, sonst hätte ich
wohl die Flügel gestreckt ^^

Die erste Hälfte des Buches hatte für mich einige Längen, aber auf den letzten über 300 Seiten war es so
spannend, das ich es gestern Nacht dann doch in einem Rutsch gelesen habe.
Ich mag die Romane von Lisa Jackson sehr gerne, aber dieses Buch hätte trotzdem locker eine
Kürzung von mindestens 50 Seiten vertragen, ohne das es einem nennenswert aufgefallen wäre.

Ich muss zum Beispiel nicht immer minutiös lesen, wenn jemand aus dem Bett steigt... seine Pantoffel sucht
.... seinen Morgenmantel überstreift, zum Bad geht, dort in den Spiegel kuckt ... das Wasser
aufdreht... usw und so fort ...

In die Bewertung hier möchte ich aber meine Abneigung gegen diese Schreibform nicht so sehr einwirken lassen.

Es war ja wenigstens keine Ich-Form, die ich noch weniger mag ;)

Das ich nur 4 Sterne gebe, liegt nicht an der Schreibform, sondern daran, das für mich die ganze Geschichte nicht ganz "rund"
war. Einige Handlungssprünge wurden mir zu stark durch Avas psychische Probleme und ihre
Gedächtnislücken konstruiert, so dass mir die Geschichte am Schluss nicht ganz stimmig vor kam.

An manchen Stellen des Buches kam ich mir vor wie in einem Edgar Wallace Film, 5 Seiten weiter dann

wie in einem alten britischen Gruselfilm, wo der leise Grusel einem dem Nacken runterrieselt, um weitere 10 Seiten
weiter in einem amerikanischen Thriller mit Schockeffekten zu landen ...,,, so als Ganzes betrachtet, fand ich die Mischung
aber dann doch recht interessant und gut.

Es ist ein spannendes und zu empfehlendes Buch.
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am 28. Juli 2014
Ich habe mich durch ca. 1/3 des Buches gequält und immer gehofft, dass es irgendwann spannend wird. Stattdessen immer nur banales Geschwafel und ständige Wiederholungen. Die letzten 3 Kapitel habe ich dann noch überflogen, bin zwar nicht ganz schlau daraus geworden, wie denn nun die Auflösung war, aber nach dem, was ich noch gelesen habe, schien es ziemlich an den Haaren herbeigezogen zu sein. Schade, von der Inhaltsangabe her hatte ich mehr von dem Buch versprochen.
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am 25. August 2016
Habe das Buch geschenkt bekommen und aus Verpflichtung bis zu Ende gelesen. Der Plot ist dermaßen unglaubwürdig konstruiert, dass man sich in einen alten Edgar Wallace Film versetzt fühlt. Einsame Insel, mit Drogen manipulierte Erbin, unglaublich gut aussehend, düstere Hausangestellte, Hypnotiseurin, verdächtige Psychiaterin, erotische Anziehungskraft, der man sich natürlich nicht erwehren kann, schwarzer Kater, düsteres Herrenhaus, verlassene Irrenanstalt, entlaufener Serienkiller. Billiger gehts nicht mehr. Ein Stern aus Mitleid für den Übersetzer
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am 13. April 2014
Ich habe alles von Lisa Jackson gelesen und merke mehr und mehr wie sich ihr Schreibstil verändert.
In diesem Roman ist von Spannung leider nicht viel zu finden. Nur die Frage, wer hinter allem steckt, lässt einen weiterlesen.

Dabei fing es so gut an..... Großes düsteres Haus auf einer einsamen Insel; eine Mutter, deren kleiner Sohn verschwunden ist und deshalb äußerst psychisch angeschlagen ist, vor allem weil nur sie ihren Sohn immer wieder 'sieht' oder 'hört'; jede Menge Angestellte bzw Verwandte, die äußerst dubios daherkommen und Gründe haben der Protagonistin Böses zu wollen; ein Neuankömmling, der (sofort?)glaubt, dass die Mutter die einzig Normale auf der Insel ist und alle anderen Dreck am Strecken haben.
Natürlich ;) verlieben sich die beiden schon in kürzester Zeit ineinander....

Auch ich hatte größtenteils den Eindruck, wie eine andere Rezensentin, einen Groschenroman zu lesen. Allerdings einen, der wesentlich mehr Seiten hat. (Warum werden eigentlich negative Rezensionen fast immer als wenig hilfreich bewertet?)

Für mich war der Roman eindeutig zu lang und hatte zu viele Wiederholungen. Das ewige 'mein Sohn lebt und ich werde ihn finden' war einfach ermüdend. Die Liebesbeziehung war ja abzusehen, trotzdem emotionslos und eher unrealistisch.
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Der Klappentext dieses Thriller von Lisa Jackson versprach viel Spannung und Emotionen.
Der Einstieg war jedoch gar nicht so einfach.
Was hauptsächlich an den Charakteren lag,zu denen ich nur schwer Zugang fand.
Hauptperson hierbei ist Ava.
Ihr Sohn verschwand spurlos und sie kam in die Psychiatrie.
Das Geschehen knüpft zwei Jahre später an, als Ava wieder nach Hause zurückkehrt.
Noch immer gibt es keine Spur von Noah und es geschehen allerhand seltsame Dinge.
Der Verlauf ansich war schon spannend und mysteriös.
Die Charakterzüge von Ava fand ich dabei wirklich sehr interessant.
Bei dem was sie durchmacht konnte ich irgendwann selbst nicht mehr entscheiden, was nun wirklich passiert ist und was nicht.
Das führt dazu, das man doch ziemlich verwirrt ist.
Mitunter schleichen sich leider auch ein paar Längen ein, was das Ganze doch etwas langatmig macht.
Sehr zum Leidwesen des Leseflusses und der Spannung.
Interessant wurde das Ganze für mich als der erste Mordfall passierte, was doch eine gewisse Wendung reinbrachte.
Man rätselt und rätselt mit, wer wohl dahinter steckt.
Kommt jedoch nicht wirklich auf einen Nenner.
Auch wie die Charaktere miteinander umgegangen sind, war teilweise interressant.
Darunter gibt es auch ein paar die nur schwer durchschaubar sind und man rätselt dabei, welchen Part sie wohl erfüllen.
Die Grundidee, hat mir gut gefallen. Ist zwar nicht neues, wurde jedoch recht gut umgesetzt.
Die Emotionen der Charaktere konnte man ebenso sehr gut nachempfinden.
Da bietet sich auch eine sehr breite Palette.
Die drückende und düstere Atmosphäre wurde sehr gut eingefangen, da es wirklich sehr gut passt.
Richtig Schwung kam für mich erst zum letzten Drittel hin rein, was ich doch recht schade fand.
Letztendlich ist es ein Thriller mit viel Potenzial, das jedoch nicht ausreichend genutzt wurde.
Mit seinen über 600 Seiten ist es ein ziemlicher Wälzer, was man locker um ein paar Seiten hätte kürzen können.
Das hätte mehr Spannung, Nervenkitzel und Adrenalin reingebracht.
Die Autorin arbeitet hier eher subtil und lässt die wahren Ängste und das Grauen im Kopf des Lesers entstehen.
Leider konnte auch dieses Werk der Autorin mich nicht vollkommen mitreißen.
Schade.

Hierbei erfahren wir verschiedene Perspektiven u.a. die von Ava und Dern. Was ihnen mehr Raum schenkt.
Die Nebencharaktere wurden auch gut gezeichnet, wenn ich auch nicht viel Sympathiepunkte vergeben konnte.
Die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten.
Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend.
Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches:

Fazit:
Leider konnte mich auch dieses Werk der Autorin nicht vollkommen mitreißen.
In der Story steckt viel Potenzial, das jedoch nicht vollkommen genutzt wurde.
Dennoch fand ich es interessant und stellenweise recht spannend.
Ich vergebe 3 von 5 Punkten.
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am 27. März 2014
Inhalt:
Ava Garrison leidet unter einem Trauma – kein Wunder, schließlich hat sie vor knapp zwei Jahren ihren kleinen Sohn Noah verloren. Eine Leiche gibt es nicht… Ist es da verwunderlich, dass Ava nicht abschließen kann, dass sie ihren zweijährigen Sohn immer noch verzweifelt sucht, immer noch Hoffnung hat, dass er damals nicht ertrunken ist? Ihr Mann und ihre Familie bangen jedoch um ihre geistige Gesundheit, einen Sanatorium-Aufenthalt hat sie bereits hinter sich und auch jetzt, nach ihrer Rückkehr nach Hause, auf „ihre“ Insel Church Island, scheint sie noch immer gefährdet zu sein.
Doch Ava gibt nicht auf, sie muss erfahren, was genau mit ihrem Sohn geschehen ist, und spürt dabei immer mehr, dass etwas nicht stimmt – oder stimmt nur mit ihr etwas nicht, wie alle ihr glauben machen wollen?

Meine Meinung:
Ein Psycho-Thriller, der wohl kaum eine Mutter kalt lässt. Lisa Jackson beschreibt wohl DEN Albtraum, ein Szenario, in das man sich nur zu gut hineinversetzen kann: ein zweijähriges Kind verschwindet, wahrscheinlich ertrunken, die Leiche ist nicht auffindbar. Die Mutter, Ava Garrison, kann und will sich nicht damit abfinden, sie verzweifelt schier, sucht nach ihrem Sohn, nach einer Leiche, nach Hinweisen, sie will wissen, was genau damals geschehen ist…
Die Autorin versteht es, sich in Ava hineinzuversetzen und deren Emotionen an den Leser weiterzugeben. Genauso wie sie es versteht, auch die anderen Charaktere einzubeziehen, Avas Mann, ihre Freundin…
Gleichzeitig gelingt es Lisa Jackson, eine geheimnisvolle, ja manchmal gar mystische Atmosphäre aufzubauen, die alles und jeden infrage stellt und die dafür sorgt, dass der Leser bald genauso kritisch und argwöhnisch jede Person beobachtet, visiert… Wem kann Lisa trauen, wer wird ihr ernsthaft und ohne Hintergedanken behilflich sein – die Nerven liegen blank, nicht nur bei Ava, sondern auch ich ertappte mich dabei, dass ich immer misstrauischer gegenüber allen Personen in Ava’s Umfeld wurde.

Trotz aller psychologischen Raffinesse legt dieser Thriller kein allzu schnelles Tempo vor: er beginnt geradezu gemächlich, beginnt mit Ava und ihrem Leid, ihrer aktuellenSituation, ihren Erinnerungen an den schicksalhaften Tag vor zwei Jahren, um dann später jedoch immer umfassender zu werden und an Tempo zuzulegen. Manches Mal verliert sich die Autorin geradezu in allzu ausführlichen Situationsbeschreibungen, in Gedankengängen der Protagonistin, verliert dabei jedoch nie den roten Faden und fügt alles zu einem schlüssigen und letztendlich überraschenden Gesamtbild zusammen.
Positiv fällt auf, dass „Tödliche Spur“ mit wenigen Nebensträngen auskommt - nur hin und wieder werden perspektivische Wechsel vorgenommen, die jedoch nicht ausufern oder allzuviel Raum einnehmen, sie bleiben übersichtlich und sorgen gleichzeitig für zusätzliche Spannung – dennoch ist und bleibt die Hauptperson eindeutig die verzweifelte Mutter Ava, die wirklich nichts unversucht lässt, um die Wahrheit über das Verschwinden ihres Sohnes zu erfahren. Sie und ihre Verzweiflung, ihre "Ermittlungen", ihr Misstrauen, verbunden mit mystischen Elementen und psychologischen Einblicken sorgen für ein unterhaltsames und spannungsreiches Leseerlebnis.
Fazit:

Nervenaufreibend, spannend, mit einem Hauch Mystik - ein Psychothriller um die verzweifelte Suche einer Mutter nach ihrem Kind, nach der Wahrheit. Ein Thriller, der es in sich hat !
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