Sale Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle MusicUnlimited BundesligaLive 20% Extra Rabatt auf ausgewählte Sportartikel

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
22
4,3 von 5 Sternen
Alterra: Der Herr des Nebels: Roman (Die Alterra Saga, Band 4)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 19. Oktober 2017
Die Grundidee der Buchreihe finde ich klasse. Leider werden sie durch die Schließung des Verlags nicht mehr produziert und ich musste mich mit dem Hörbuch begnügen. Sprecher ist toll, Atmosphäre ist gut eingefangen.

Inhaltlich bin ich nur der Meinung:
Wie es meistens ist, guter Start aber die Fortsetzungen schwächeln. Irgendwann wurde es mir zu übernatürlich, zu spirituell und zu unglaubwürdig was die plötzliche Selbstständigkeit der Pans betrifft. Was als schöner Day-Z-Fantasy/Scyfy-Roman begann verlief sich leider in zu abstruse Vorstellungen.

Dennoch ist es auf jeden Fall lesenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 9. März 2013
INHALT
Lange haben Matt, Ambre und Tobias an der Seite der Pans für Frieden mit den Erwachsenen gekämpft. Als plötzlich mehrere Pans tot und mit schwarzen Flecken übersät aufgefunden werden, wird dieser Frieden auf eine harte Probe gestellt. Könnte es die Rückkehr des mächtigen Torvaderon sein, oder kündigt sich eine neue Bedrohung an, die alle Menschen in Gefahr bringt? (Amazon.de)

MEINUNG
Vor gar nicht so langer Zeit war ich kein großer Freund von Abenteuerbüchern. Das müsste nun genau ein Jahr her sein, als ich kurz vor dem Bloggen stand, kaum Geld für Bücher hatte und mir wöchentlich meine Literatur in der Bibliothek ausgeliehen habe. Da stieß auch auf die Reihe Alterra, dass mich vom Inhalt her anfänglich gar nicht zu überzeugen wusste und es mir lediglich mitnahm, weil ich an dem Tag nichts anderes fand.
Gut ein Jahr später würde ich behaupten, dass dieser Tag ein richtiger Glückstag war, denn inzwischen dürfen sich die ersten drei Teile der Alterra Reihe zu meinen Lieblingsbücher zählen. Alterra sozusagen mein Harry Potter, für dass ich mich ja leider nie recht begeistern konnte.
Umso weniger müsste es euch also überraschen, dass ich nachdem dritten Teil nicht Schluss gemacht habe, sondern freudig den vierten Teil erwartet habe. Rückblickend kann ich jetzt nur dazu sagen, dass ich es doch mal lieber getan hätte.

Verdammt, dabei waren doch noch so viele Fragen offen. Was ist mit Europa? Warum spielt Ambre für die Mutter Natur so eine wichtige Rolle und wo führen uns die zwei anderen Muttermale von Ambre hin?
Es war natürlich klar, dass der Autor im vierten Teil nicht all seine Rätsel verpulvern würde, ich hatte aber nicht gedacht dass er einen riesigen Prolog schreibt und dann auch noch so unmotiviert.
Das fängt schon mit dem neuen großen Problem an, dass diesmal aus Kanada kommt, in Form eines großen, schwarzen Gewitters. Das kennt ihr? Ich auch!
In dieser Wolke befinden sich gruselige Gestalten, die natürlich unzerstörbar scheinen und deren Fressorgan aus einer Spinne besteht. Was? Euch kommt das auch bekannt vor? Wie lustig, mir natürlich auch!
Mal ehrlich, es ist nett wenn man ein großes Wiedersehen mit seinen alten Feinden feiern kann und ich habe auch nichts dagegen mit dem Toveradon ein wenig Kaffeeklatsch zu führen, aber nicht wenn er eigentlich unter der Erde liegen sollte. In Alterra gibt es doch bestimmt weitaus mehr böse Geister, als tausende Zwillinge dieser einen Figur, die im ersten bis zum dritten Teil genug für Ärger gesucht hat. Immerhin hat der Autor sein Talent in den ersten drei Teilen der Reihe oft genug unter Beweis gestellt.

Die Gemeinschaft der Drei dagegen hat eine merkwürdigen Wandel zu pubertären Nervensägen hingelegt. Ambre scheint täglich von ihrer roten Erdbeerwoche befallen zu sein, Matt will ständig seine Freundin schützen und Tobias ist nach wie vor das fünfte Rad am Wagen. Ständig kriegen die drei sich in die Haare, weil Matt die Probleme der Erde ständig auf sich abwälzt („Oh nein, diese bösen Geister kommen wegen mir“ 100 Seiten später „Ach Kacke, ich bin doch nicht der Gesuchte“).
Eigentlich hatte ich die Gemeinschaft der Drei als unzerstörbaren Freundschaftsbund vor Augen und muss nun feststellen, dass selbst hier die Pubertät mal wieder zu siegen scheint (Wie so oft!).

Da erschien es fast schon wie Urlaub als der Autor einen Erzählerwechsel einbaute und aus der Sicht der Zwillinge schrieb, die nun Diplomatinnen im Land der Zyniks sind. Aber auch hier wirkte das ganze ein wenig lieblos gestaltet. Ständige Wiederholungen sind hier an der Tagesordnung. Intrigen – abgehakt, Unschuldstrinker – abgehakt, Kinder mit Bauchnabelring – abgehakt, Weltherrschaft – abgehakt, gefährliche Flucht, abgehakt, Happy End – abgehakt. Ihr versteht, auf was ich hinaus will? Das Schema von Buch eins bis drei, wird einfach nochmal wiederverwertet.

FAZIT
Mich wird das Gefühl einfach nicht los, dass der Autor kein Spaß mehr an seiner Geschichte hat und schlichtweg die Luft raus ist. Die Beschreibungen der neuen Welt sind trist geworden, die Handlung dreht sich im Kreis und die Figuren hacken ständig auf sich selbst herum. Da bleibt einen einfach nichts anderes übrig als enttäuscht zu sein. Sogar so enttäuscht, dass ich mir unsicher bin ob der vierte Teil überhaupt noch bei mir einziehen darf, Europa hin oder her.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 14. November 2012
Nachdem Frieden zwischen den Pans und den Erwachsenen herrscht, ist es ruhiger für die 3 Freunde geworden. Zumindest vorübergehend Plötzlich werden Pans tot aufgefunden. Ihre Verletzungen sind sehr brutal und ungewöhnlich. Ein neuer unbekannter Gegner ist hinter den Pans her und Matt, Tobias und Ambre versuchen hinter dessen wahre Identität zu kommen.

Ich war doch sehr überrascht, dass diese Reihe noch fortgesetzt wird, denn eigentlich ist die Handlung mit dem 3. Teil abgeschlossen. Grundsätzlich begrüße ich diese Fortsetzung, hoffe aber nicht, dass der Autor aus dieser Reihe eine unendliche Reihe machen will. Ich finde, irgendwann sollte Schluss sein. Interessanter würde ich es dann finden, wenn er z. B. einen Sprung in der Zeit machen würde und zeigen würde, was in 30 Jahren aus seiner Welt geworden ist.
Die Pans und die Erwachsenen haben Frieden geschlossen und müssen lernen wieder zu einander zu finden.
Wieder stehen Matt, Ambre und Tobias im Mittelpunkt des Geschehens. In diesem Teil ist der Romantikanteil relativ hoch, was ja bisher in den anderen Teilen nur angedeutet wurde. Matt und Ambre sind immer noch ein Paar, was für eine gute Portion Romantik in der Handlung sorgt. Nicht nur dass die beiden sich um ihren neuen Gegner kümmern müssen, die beiden haben noch ganz andere Probleme.
Neben der Handlung rund um den neuen Gegner spielt der "Unschuldstrinker" dieses Mal eine wichtige Rolle. Er wurde von König Balthasar als Botschafter in der Festung eingesetzt und macht den beiden Botschafterinnen der Pans das Leben schwer.
Wie auch schon in den anderen Büchern ist die Handlung sehr spannend und die Ideen des Autors sehr einfallsreich. Es gibt am Ende eine Teilauflösung, aber einen ziemlich großen Cliffhanger. Ich hoffe sehr, dass der 5. Teil nicht zu lange auf sich warten lässt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. November 2012
Inhalt:
Friede ist eingekehrt in der Alterra-Welt. Die Zyniks, jetzt die Großen genannt und die Pans haben sich geeinigt und versuchen nun friedlich nebeneinander zu leben. Der Nachwuchs wird von den Kindern aufgezogen und die älteren Kinder gehen dann zu den Großen, wenn sie sich bei den Pans nicht mehr wohl fühlen.
Dann werden fünf Pans bei einem Wachposten ganz am Rand ihres Bezirks tot aufgefunden. Sie haben schwarze Flecken auf der Haut. Wer will den Pans Schaden?

Meine Meinung:
Eigentlich war ja erstmal nur von drei ALTERRA Bänden die Rede und für mich war es auch lange Zeit klar das da nichts mehr kommt. Bis mir eine Forumsbekannte sagte das in Frankreich bereits Teil 4 und 5 erschienen sind. Nun hoffte ich natürlich das auch Knaur (PAN gibt es ja so nicht mehr) die neuen Bände verlegt und jaaaaa als das Herbstprogramm kam sahen meine Augen ALTERRA 4. Das einzige Manko für die Leser die ihre Bücher schön im Regeal betrachten wollen. Es ist diesmal ein Taschenbuch und ein vollkommen andere Coverart, aber das stört mich persönlich nicht.

Ich muss sagen ALTERRA 3 lag ja nun schon ein bisschen zurück und war ja so eigentlich abgeschlossen. Ich war sehr gespannt darauf wie es weiter geht und war positiv überrascht. Ich kam direkt wieder rein in das Leben der Pans und las Seite um Seite ruck zuck mit Begeisterung. Es begann direkt mit dem Überfall auf den Außenbezirk und dann erst landete man in Eden bei Matt, Tobias und Ambre. Ich wusste direkt worum es geht und wartete nur auf die Entscheidung diesem Fall nachzugehen.

Die Spannung baute sich von Anfang an auf und riss auch nicht mehr ab. ich wollte immer weiter lesen von den Abenteuern die die Gemeinschaft der drei mit ein paar anderen Pans bestreitet. Wie auch schon in den letzten Bänden hat Maxime Chattam die Welt der Pans und auch die Welt der Grpßen der anschaulich beschrieben. Es ist Wahnsinn was dieser Autor für eine Fantasie hat und wie er es schafft mir als Leser seine Bilder in den Kopf zu pflanzen. ich bin vollkommen eingetaucht in diese Welt mit alles Bildern und Gefühlen.

Die drei Hauptprotagonisten kennen wir ja schon aus den ersten drei Bänden. Die Gemeinschaft der Drei bestehend aus Matt, Tobias und Ambre hat sich nicht sehr viel verändert. Sie stehen immer noch füreinander ein und diese kleine Liebelei zwischen Matt und Ambre besteht auch noch auch wenn mit großer Vorsicht da sie Angst haben das sie erwachsen werden. Tobias ist treu in seiner Freundschaft zu Matt. Matt kommt mit dem Frieden nicht so zurecht ihn zieht es weg von Eden und so zieht er gerne los um den Überfall im Norden zu untersuchen.

Das Ende ist in diesem Band so ein richtiger Cliff Hanger mit einer Teillösung. Und so muss ich das nächste Buch lesen. Allerdings hätte ich es auch so getan, denn es war mal wieder ein Buch das ich nicht weglegen wollte. Trotzdem lässt es mich nicht unzufrieden zurück, nur ungeduldig auf das Nächste ;-)

Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung einer eigentlich abgeschlossenen Trilogie
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 23. Dezember 2012
Kurzbeschreibung:
Trügerische Stille herrscht nach der großen Schlacht in der Alterra-Welt. Lange haben Matt, Ambre und Tobias an der Seite der Pans für Frieden mit den Erwachsenen gekämpft. Als plötzlich mehrere Pans tot und mit schwarzen Flecken übersät aufgefunden werden, wird dieser Frieden auf eine harte Probe gestellt. Könnte es die Rückkehr des mächtigen Torvaderon sein, oder kündigt sich eine neue Bedrohung an, die alle Menschen in Gefahr bringt?

Zum Autor:
Maxime Chattam wurde 1976 in Montigny-lès-Cormeilles geboren. Er studierte Literaturwissenschaften in Paris, war anschließend als Buchhändler tätig und begann nebenher zu schreiben. Seine Romane stehen regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Mit den Alterra-Bänden Die Gemeinschaft der Drei, Im Reich der Königin und Der Krieg der Kinder eroberte Maxime Chattam sich auch in Deutschland eine große Fangemeinde.

Rezension:
Nach dem großen Krieg zwischen den Pans und den Zyniks, Kindern und Erwachsenen, haben sich scheinbar beide Seiten geeinigt und leben nun friedlich nebeneinander. Doch die Ruhe zwischen den Fronten trügt. Es werden auf einmal tote Pans aufgefunden, die mit schwarzen Flecken übersät und entstellt sind.

Wer will den Pans immer noch Böses und wie hat der Unschuldstrinker seine Hände im Spiel? Die Freunde Matt, Tobias und Ambre versuchen, den Vorfällen auf die Spur zu kommen und auch die beiden Pan-Botschafterinnen Maylis und Zelie bleiben nicht untätig. Vieles deutet darauf hin, dass der Torvaderon zurückgekehrt ist, doch ist es wirklich so?

Nachdem die Alterra-Reihe auf eine Trilogie ausgelegt war, ging ich davon aus, mit Der Krieg der Kinder den letzten Band der Reihe gelesen zu haben. Doch nun geht die Reihe doch weiter, was mich persönlich freut.

Die Geschichte setzt nach dem Krieg zwischen den Pans und Zyniks, die jetzt die Großen genannt werden, ein. An der tiefen Freundschaft zwischen Matt, Tobias und Ambre hat sich nichts geändert, die tiefere Zuneigung zwischen Matt und Ambre entwickelt sich jedoch weiter.

Die neuen Vorfälle, die die Pans ängstigen, werden wieder einmal sehr anschaulich von Maxime Chattam geschildert und auch die Alterra-Welt erscheint wieder sehr bildhaft und mit viel Einfallsreichtum. Die Spannung ist dank des schon interessanten Prologs von Anfang an greifbar und hält sich bis zum Ende, was aber leider in einem sehr starken Cliffhanger endet, wobei zu hoffen ist, dass auch der nächste Band den Weg in unsere Buchregale finden wird.

Ich kann die Reihe nach wie vor empfehlen, auch wenn sie nun als Taschenbuch neu aufgelegt und leider nicht mehr in der angefangenen gebundenen Ausgabeart fortgesetzt wird. Maxime Chattam hat mit seiner Alterra-Welt eine äußerst ansprechende Jugendfantasy-Reihe ersonnen, die mich immer wieder aufs Neue fasziniert.

Fazit: Auch mit dem 4. Band der Alterra-Reihe konnte mich Maxime Chattam wieder überzeugen. Der Autor versteht es einfach, dem Leser seine Welt bildhaft und authentisch näherzubringen und auch einige Wendungen einzubauen, die es unmöglich machen, das Buch längere Zeit zur Seite zu legen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 26. November 2012
Was passiert, wenn nach einem verheerenden Sturm nichts mehr ist, wie es vorher war, wenn sich die Erwachsenen in fiese Monster verwandelt haben und die Kinder und Jugendlichen ganz auf sich allein gestellt sind? Dieses spannende Szenario hat der französische Autor Maxime Chattam in seiner “Alterra”-Trilogie äußerst unterhaltsam ausgemalt. Und eigentlich war die Geschichte um die Gemeinschaft der drei Jungendlichen Matt, Tobias und Ambre mit dem dritten Band “Alterra - Der Krieg der Kinder” ja bereits beendet. Dass es jetzt doch einen vierten Teil gibt, darf nicht nur eingefleischte “Alterra”-Fans freuen, denn auch in dieser Jungend-Dystopie müssen die drei Freunde wieder jede Menge Abenteuer bestehen, um die Gemeinschaft der Kinder und Jugendlichen, die “Pans” vor dem Unheil zu beschützen. Erneut baut Maxime Chattam seine Story sehr geschickt auf, indem er die Charaktere seiner drei Helden ebenso konsequent weiterentwickelt, wie sie neue Spezialkräfte hinzugewinnen. Und natürlich haben die mittlerweile 15- und 16-jährigen auch Angst, bald selbst nicht mehr zu den “Pans” zu gehören - was kommt, wenn aus Jugendlichen junge Erwachsene werden? Aber sicher wird der Autor auch auf diese Ereignisse eine fantasievolle Antwort finden. Freuen wir uns also schon aufs nächste Abenteuer, denn das, soviel sei bereits verraten, führt die Freunde nach Europa. Also Achtung, den Anschluss nicht verpassen!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. November 2012
Lange haben Matt, Ambre und Tobias an der Seite der Pans für Frieden mit den Erwachsenen gekämpft. Als plötzlich mehrere Pans tot und mit schwarzen Flecken übersät aufgefunden werden, wird dieser Frieden auf eine harte Probe gestellt. Könnte es die Rückkehr des mächtigen Torvaderon sein, oder kündigt sich eine neue Bedrohung an, die alle Menschen in Gefahr bringt?

"Der Herr des Nebels" ist der vierte Band der "Alterra"- Reihe von Maxime Chattam, womit folglich auf die eigentliche Trilogie eine weitere hinzugefügt und die Geschichte um Matt, Ambre und Tobias fortgesetzt wird.
Diese erste Trilogie war in sich abgeschlossen, sodass die nun folgende sich mit einer neuen Bedrohung auseinandersetzt und die Drei ein weiteres großes Abenteuer bestreiten müssen.
"Der Herr des Nebels" steht seinen Vorgängern in nichts nach und besticht einmal mehr durch atemlose Spannung und einer ausgeklügelten Handlung.
Trotz der vergangenen Zeit seit Band 3 konnte man sich sofort wieder in die Handlung einfinden, ohne den Faden zu verlieren, denn Maxime Chattam hat gekonnte Verknüpfungen in die Story mit eingewoben.
Spannung ist ab der ersten Seite vorhanden, da der Autor sogleich mit einer packenden Szenen in die Geschichte einsteigt und die Neugier auf den weiteren Verlauf schürt. Diese Spannung reißt bis zum Schluss nicht ab und wird eher immer mehr gesteigert.
Auch ist hierbei die Atmosphäre stets etwas düster und bedrohlich gehalten, zusätzlich wirkt sie stets etwas geheimnisvoll. Dadurch wird das passende Gefühl für diese Handlung transportiert, das dem Leser den einen oder anderen Schauer über den Rücken laufen lässt.
Die Gegebenheiten sind so authentisch und gut durchdacht geschildert, dass selbst die Dinge, die eigentlich im übertragenen Sinne dort anzusehen und Wirklichkeit geworden sind, realistisch erscheinen.
Der Schluss ist kein direkter Cliffhanger, sondern eher ein neugierig machender Ausblick auf den nächsten Band und seine Geschehenisse. Dennoch möchte man unbedingt wissen, wie es nun weitergeht und was es mit all den Ereignissen auf sich hat, sodass man gerne Band 5 entgegenfiebert.

Die Charaktere der Gemeinschaft der Drei reifen von Buch zu Buch. Sie wirken erwachsener, haben sich aber ihre Kindlichkeit trotzallem bewahrt. Dadurch wird eine Authentizität gewährleistet, die für diese Geschichte unerläßlich ist. Sie beweisen Mut und Charakterstärke und gehen für ihre Ziele und das Gemeinwohl Risiken ein, die sie zu perfekten Helden dieser Geschichte machen.
Auch die Nebencharaktere, die bereits größtenteils aus Band eins bis drei bekannt sind, erfüllen wieder ihre Rolle innerhalb dieser Welt und beteiligen sich maßgeblich an Bedeutsamkeit der Geschichte.

Sprachlich zeichnet sich "Der Herr des Nebels" durch eine flüssige, aber auch durchaus packende Sprache aus, die das Buch so spannend gestalten, dass man es vor Beendigung nur schwerlich aus der Hand zu legen vermag.
Man fliegt durch die Seiten und stürzt von einem Abenteuer in das Nächste. Eine gekonnte Mischung aus verschiedenen Aspekten lässt "Der Herr des Nebels" zu einem echten Lesevergnügen werden, das Groß und Klein zu begeistern weiß und die elementaren Werte des Lebens vermittelt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 11. Mai 2014
Band 4 - Nachfolger der Alterra Trilogie

"Aber eins hatte sie sich gemerkt: In Diktaturen unterwarf man die Bevölkerung am besten mit Arbeit. Wer die Massen beschäftigte, erstickte jede Rebellion im Keim, weil niemand Zeit und Kraft für die Revolte hatte." S 273

Zum Inhalt

3 Monate, nachdem das Bündnis zwischen den Pans und den Großen Frieden gebracht hat, ist es ruhig geworden in Eden. Das Leben ist leichter und besteht hauptsächlich aus den üblichen Anforderungen, um zu überleben.
Matt, der General ihrer Armee, fühlt sich einsam und nutzlos. Seitdem Ambre sich das "Herz der Erde" immer mehr zu Nutzen macht, zieht sie sich von ihm zurück - und auch sein Freund Tobias kann ihn nicht aus dem finsteren Loch herausholen, in das er zu fallen droht. Matt beschließt, Eden - und damit seinen Problemen - den Rücken zu kehren und wie die Weitwanderer in unbekannte Gebiete zu reisen. Doch bevor er aufbrechen kann, erreicht das Grauen aus dem Norden das friedliche Eden ...

Aber auch der Friedenspakt zwischen den Pans und den Großen ist gefährdet. Die beiden Botschafterinnen Maylis und Zelie entdecken immer mehr Hinweise, dass der grausame Unschuldstrinker etwas gegen sie im Schilde führt. Hat er wirklich vor, den hart erkämpften Frieden zu zerstören?

Meine Meinung

Obwohl es schon länger her ist, dass ich die (eigentlich abgeschlossene) Alterra Trilogie gelesen hab, bin ich recht schnell wieder in die Geschichte reingekommen. Leider dauert es etwas, bis die Handlung in Fahrt kommt und zu oft plätschert das Geschehen vor sich hin. Einige Szenen hingegen wirkten übereilt, fast lieblos, so dass ich nicht wirklich eintauchen konnte - andere wiederum zogen sich - mir hat das Gleichgewicht gefehlt.

Die Charaktere bleiben im Gegensatz zu den Vorgänden eher blass. Ihre Entwicklungen werden nur am Rande erwähnt und ihr ganzes Verhalten ist mir fremd geblieben. Teilweise hat es mich eher an einen Bericht als an eine spannende Erzählung erinnert. Das ganze hat mich eher an ein Kinderbuch erinnert, obwohl dann wieder einige grausame Stellen dabei sind - auch wurde die "Moral von der Geschichte", die ich in den ersten Bänden sehr gut herauslesen konnte, hier sehr in den Hintergrund geschoben. Es waren einige Ansätze dabei, die mir allerdings zu plump umgesetzt wurden.

Eigentlich hatte ich mit einem aufklärenen zusätzlichen Abschlussband gerechnet, aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Die Gemeinschaft der Drei muss sich neuen Herausforderungen stellen und ihre Gegenspieler sind alles andere als untätig. Ich bin mir ehrlich gesagt noch unschlüssig, ob ich den oder die weiteren Bände noch lesen werde, obwohl gegen Ende doch meine Neugier geweckt wurde und ich auf Antworten auf das große Ganze hoffe.

Fazit

Eine etwas enttäuschende Fortsetzung, die allerdings wieder neue Herausforderungen bereithält und die Neugier auf entscheidende Antworten weckt. Die Balance zwischen Kinderbuch und den behandelnden Themen ist hier nicht so recht gelungen, trotzdem hat mich das offene Ende neugierig auf die Folgebände gemacht.

© Aleshanee

Band 1 - Die Gemeinschaft der Drei
Band 2 - Der Krieg der Kinder
Band 3 - Im Reich der Königin
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. November 2012
Nach dem dritten Band der Alterra-Reihe „Der Krieg der Kinder“ sollte diese eigentlich abgeschlossen sein, umso überraschter war ich, doch noch einen vierten Band im Knaur Verlagsprogramm zu entdecken. Natürlich konnte ich gar nicht anders, als auch diesen zu lesen, denn ich habe mich sehr gefreut, dass es nun doch noch mit Matt und seinen Freunden weitergeht.
In „Der Herr des Nebels“ geht es grusliger zu, als noch in den vorherigen Bänden. Zumindest war das mein Eindruck, denn es gab tatsächlich Szenen, die selbst mir Gänsehaut beschert haben.. Allerdings muss ich sagen, dass gerade diese Szenen Maxime Chattam besonders gut gelungen sind. Von ihm sind wir ja schon fantasievolle Wesen aus den vorherigen Büchern gewohnt und genau in dieser Art geht es hier weiter. Auch werden neue Ränke geschmiedet, es gibt neue interessante Charaktere und altbekannte und liebgewonnene Protagonisten tauchen wieder auf. Neue Geheimnisse werden gelüftet, während genauso viele Fragen auftauchen, die – genau wie das recht offene Ende – dafür garantieren, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist, worüber ich mich sehr freue.
Die Entwicklung der Protagonisten fand ich sehr interessant, auch wenn diese nicht immer positiv ausfällt. Stellenweise haben mich Matt und Ambre ein wenig genervt, während Tobias zu blass geblieben ist. Ich finde, ihn hätte der Autor gerne ein bisschen mehr in den Mittelpunkt stellen können, immerhin ist es ja eine „Gemeinschaft der Drei“.
Maxime Chattam fällt es nicht schwer, den Leser zu fesseln, denn ihm fallen immer noch neue Bedrohungen ein, sei es von der Umwelt oder auch von Gegenspielern. Auch sein Schreibstil ist gewohnt flüssig und detailreich, so dass man nur so über die Seiten fliegt und sich besonders die Umgebung und die Wesen, die in ihr leben, gut vorstellen kann.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, die gewohnt fantasievoll, detailreich und spannend die Abenteuer von Matt, Ambre und Tobias beschreibt. Eins ist zumindest sicher: das letzte Wort ist noch nicht gesprochen und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band der Alterra-Reihe.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 2. Januar 2013
Ich mag diese Fantasyreihe von Maxime Chattam einfach sehr gerne und so hat es mich auch gar nicht gestört, dass es nach dem letzten Band, der eigentlich schon einen perfekten Abschluss der Serie darstellte, mit den Abenteuern von Matt, Ambre und Tobias weiter geht.
Inzwischen herrscht ein wackeliger Frieden zwischen den Pans und den Erwachsenen, doch anstatt nun in Ruhe zu leben, wartet eine neue (oder alte?) Bedrohung auf sie die bekämpft werden muss.
Die Figuren entwickeln sich weiter und leider auch etwas auseinander, aber das macht es nur stimmiger um darzustellen, wie sehr die Veränderungen wirken und welchen Einfluss das Erlebte auf die drei Freunde hat.
Im gewohnt flüssigen Schreibstil führt der Autor durch seine Geschichte und überrascht seine Leser gekonnt immer wieder aufs Neue. Mich konnte das Buch fesseln und ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen, zwar bin ich immer noch unschlüssig, ob die Alterra-Reihe diese Fortsetzung wirklich nötig hatte, aber da ich nichts gegen gute Geschichten habe, möchte ich mich nicht darüber beschweren.
Abschließend möchte ich mit auf dem Weg geben, dass diese Reihe unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden muss:
Die Gemeinschaft der Drei
Im Reich der Königin
Der Krieg der Kinder
Der Herr des Nebels

Eine lesenswerte Fantasyreihe mit jugendlichen Protagonisten, aber nicht unbedingt als Jugendbuch einstufbar, da die Message der Bücher für alle Altersklassen von Bedeutung sein sollte.

Wertung:
9 von 10 Punkten
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden