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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 9. Dezember 2012
Jacko Vance ist also zurück, der psychopathische Mädchenmörder und gleichzeitig gefeierter Fernsehstar aus „Schlussblende”. Ein ganz besonderer Typ aus der Psychopathen-Hölle, bei dem es nicht wundert, dass Val McDermid ihn nochmal hat aufleben lassen.

Entkommen aus dem Gefängnis, begibt er sich auf einen perfiden Rachefeldzug, auf dem er „Vergeltung” an all jenen üben will, die ihm – nach seiner verqueren Lesart – sein Recht auf das ihm zustehende „standesgemäße” Leben verwehrt haben.

Tony Hill und Carol Jordan, seine Ex-Frau und deren Lebensgefährtin, die seinerzeit beteiligten Polizeischüler stehen im Visier und geraten in höchste Gefahr. Aber Vance übt seine Rache nicht direkt aus, sondern versucht, alle je Personen dort zu treffen, wo sie am verwundbarsten sind.

Leider ist der deutsche Klappentext so „intelligent”, gleich die beiden ersten Opfer – nämlich Carols Bruder Michael und dessen Lebensgefährtin – öffentlich zu machen, bevor der Leser sich ein Bild machen kann, was Vance plant und tatsächlich auch durchführt.

Diese Bluttat löst bei Carol nicht nur ein anhaltendes Trauma aus, sondern führt auch noch zum tiefen Zerwürfnis mit Tony Hill, dem sie vorwirft, nicht sorgfältig genug gearbeitet zu haben.

Und so zieht Vance wie ein scheinbar unaufhaltsamer böser schwarzer Racheteufel von böser Tat zu böser Tat, Carol, Tony und der ganze Polizeiapparat immer ein Schritt zu spät ihm auf den Fersen. Wenn man denkt, jetzt kann es nicht mehr noch schlimmer kommen, setzt McDermid noch locker oben etwas drauf.

Wie in allen Romanen aus der Tony Hill/Carol Jordan-Reihe gibt es komplementär eine Parallel-Handlung. Das sich auflösende Sondereinsatz-Team von Carol Jordan findet sich zu einem letzten Fall zusammen: Ein Prostituierten-Mörder macht die Straßen von Bradfield unsicher. Und Tony Hill wird von Paula, seiner treuesten Freundin im Team, unter der Hand auf diesen Fall angesetzt.

Es bleibt spannend bis zum verstörenden Schluss. Der Blutzoll ist enorm hoch, von lieb gewordenen Figuren der Reihe müssen wir uns wohl endgültig verabschieden. Ebenso offen bleibt, wie es mit Carol und Tony weitergeht und ob es überhaupt weitergeht. Es wäre zutiefst schade, wenn Val McDermid die Lust an diesen beiden verloren hätte. Aber dieses Ende kann kein wirkliches Ende sein. Das wünsche ich mir als Fan der beiden ganz dringend.

Ein Tipp: Zum Einstimmen, wer Jacko Vance ist und was er getan hat, sollte man vor „Vergeltung” „Schlussblende” gelesen haben. Das erleichtert den Einstieg in diese schreckliche Figur.

Und: Val McDermid hat neulich in einem Interview verlauten lassen, dass sie sich bei der Gestaltung von Jacko Vance von dem über Jahre hinweg überaus populären BBC-Moderator Jimmy Savile hat inspirieren lassen. Savile ist kürzlich posthum als Kinderschänder entlarvt worden, über Jahre von Teilen der BBC gedeckt, einer, der sich hinter der Maske des Wohltäters umso leichter an Kinder heranmachen konnte. McDermid hatte Savile als junge Reporterin interviewt und schon damals gespürt, dass etwas Dunkleres hinter der Oberfläche lauerte. Und so holt die Wirklichkeit manchmal die Fiktion ein.

Vergeltung: Eine neuer Fall für Carol Jordan und Tony Hill (Knaur TB)
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Februar 2013
Jacko Vance, ein Serienkiller, der von Carol Jordan mit der Hilfe von Dr. Tony Hill verhaftet und zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde, bricht nach zwölf Jahren aus.
Er sinnt auf Rache gegenüber allen, die für seine Jahre im Knast verantwortlich sind. Carol Jordan, Tony Hill, Micky Morgan, seine Exfrau, und dessen Lebensgefährtin Betsy und einige andere Personen.
Seine ersten Opfer sind Michael Jorden, Carols Bruder, und dessen Lebensgefährtin. Damit will er Carol treffen, was ihm gelingt.
So ganz nebenbei treibt in Bradfield wieder ein Serienkiller sein Unwesen, der reihenweise Prostituierte abschlachtet und grausam verstümmelt. Wie das wohl alles enden wird?????

Die Tony Hill Reihe von Val McDermind wird von Band zu Band trivialer. Die handelnden Personen sind dermaßen schlicht gestrickt, dass es weh tut. Die Handlungsweise sowohl von DCI Jordan als auch von Tony Hill wird immer vorhersehbarer. Jordan ist einerseits eine Gerechtigkeitsfanatikerin andererseits eine unreflektiert nachtragende von Rachegelüsten getriebene Person, die für alles Übel stets die Schuld bei anderen sucht. Diesmal bei ihrem "Freund" und heimlich geliebten Tony Hill. Dieser wiederrum verkommt zu einem weinerlichen, Carol hinterher laufenden Häuflein Elend. Natürlich (was denn sonst) ist seine verkorkste Kindheit, die er seiner lieblosen uns ebenso karriere- wie geldgeilen Mutter zu verdanken ha, daran schuld.
Das Schema der Tony Hill Reihe lässt sich wie folgt darstellen:
- Bradfield, eine (fiktive) Großstadt in Yorkshire, die jeweils zur Hälfte aus Prostituierten und Polizisten zu bestehen scheint.
Die handelnden Frauen in den Büchern sind mindestens zur Hälfte lesbisch, was fürr mich zwar kein Problem darstellt, aber wohl nicht der stastischen Realität sondern eher der Wunschvorstellung Val McDerminds entspricht.
.
- Möglichst grausame, in der Regel sexuell motivierte Morde mit viel Blut und Verstümmelungen, gern auch im Genitalbereich.

- DCI Carol Jordan und ihr freakiges Spezialteam übernimmt den Fall. Natürlich absolut genial. Alle anderen Polizeibeamten sind (selbstverständlich): neidisch, inkompetent und der Falllösung im Wege stehend.

-Tony Hill, ein genialer, mit an hellseherischen Fähigkeiten grenzenden Qualitäten ausgestatteter Profiler wird hinzugezogen.. Privat ist er ein soziales Wrack, der unter Impotenz und emotionaler Kälte leidet. Für seine Macken ist selbstverständlich die böse, geld-und karrieregeile, Mutter verantwortlich.

- Es folgen eine Reihe von weiteren Greueltaten, die Tony und Carols Team gemeinsam dem Täter näherbringen. Dabewi kommt es immer mal wieder zu Zwistigkeiten im Team und zwischen Carol und Tony

-Showdown. Fall gelöst. Tony und Carol, obwohl jedes Mal kurz davor, wieder mal kein Liebspaar. Vielleicht sogar für alle Zukunft zerstritten?????

Und Tschüss, bis zum nächsten Band

Danke! Nach sieben Bänden reicht's mir
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am 26. Dezember 2012
Jacko Vance , Hauptakteur aus Schlussblende , tritt wieder ins Leben von Jordan/Hill zurück. Er entkommt aus dem Gefängnis mit der festen Absicht sich an allen, die zu seiner Verurteilung beigetragen haben, zu rächen. Parallel zu Jackos Rachefeldzug treibt ein Prostituiertenmörder sein Unwesen in Bradfield.
McDermind schreibt wie gewohnt spannend , ohne dabei in Blutrausch zu geraten. Die meisten Protagonisten sind den treuen Lesern vertraut und es ist so ,als träfe man sich mit alten Bekannten. Das Verhältnis zwischen Tony und Carol entwickelt sich von schwierig hin zu katastrophal, was sich für die Zukunft jedoch leicht wieder richten lässt, da es einzig und allein aus Carols Schockzustand resultiert. Die Jagd auf den Prostituiertenmörder ist lediglich flaches Beiwerk, es geht in diesem Buch einzig um Jacko Vances Rachefeldzug. Und hier fängt auch meine Kritik an, sowohl die Flucht, als auch das Ende des Buches enthalten zu viele Ungereimtheiten , die man von der Autorin in dieser Art so nicht gewohnt ist. Bei der Jagd auf Jacko gibt es zu viele Zufälle. War Jacko Vance in `Schlussblende` noch durchtrieben und kaltblütig , wirkt er jetzt wie ein Anfänger, dass sich dies auf den Gefängnisaufenthalt beziehen könnte wird nicht erwähnt. Des Weiteren plätschert der Parallelfall lieblos dahin, er findet keine Beachtung, hat keine Spannung.
Ein unterhaltender Krimi, der an seine Vorgänger aber nicht heranragt.
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am 6. Januar 2013
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass bei McDermid die Luft raus ist - zumindest was ihren "Fortsetzungsroman" um das Duo Carol Jordan und Dr. Tony Hill angeht. Während ich bisher immer brav bei der Stange geblieben bin und mir sogar vergriffene Ausgaben gebraucht aus dem Internet geholt habe, überlege ich mir nach ihrem neusten Buch schon, ob sich eine weitere Verfolgung der Serie überhaupt noch lohnt. Wesentliches Neues gab's diesmal jedenfalls nicht, und trotz der schockierenden Taten des Killers Vance wollte - zumindest bei mir - keine große Spannung aufkommen. Bradfield besteht wie immer aus ca. 50% Prostituierten, die anderen ca. 50% scheinen Serienkiller zu sein (der Rest sind Polizisten), alle anderen außer Carol Jordans Spezialtruppe sind Idioten, mit denen man im Dauerstreit um Kompetenzen und Zuständigkeiten liegt, Carol Jordan selbst wird immer mehr zur Alkoholikerin und Tony Hill ermittelt (wieder einmal) heimlich und unbezahlt und läuft (wieder einmal vergeblich) Jordan hinterher. Hinzu kommt, dass nicht nur die Nebenstory ziemlich schnell und banal aufgelöst wird, sondern leider auch die Hauptstory, fast so, als hätte die Autorin plötzlich keine Lust mehr zum Weiterschreiben gehabt. Irgendwie will ich gar nicht mehr wissen, wie es weitergeht... Schade.
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am 8. Juli 2016
Dieser Krimi ist die Fortsetzung eines schon älteren Buches. Die Handlungen sind aber in sich abgeschlossen, so ist es nicht unbedingt notwendig den Vorgänger vorher zu lesen. Ansonsten ist dieser Krimi wieder spannend geschrieben mit Überraschungen und Winkelzügen. Es sind aber immer wieder Parallelen zu anderen Bücher von ihr zu finden. Nun ja man kann sich ja nicht ständig neues aus den Finger saugen. Trotzdem finde ich dass dieses Buch empfehlenswert.
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Jacko Vance, ehemaliger Sportler, Fernsehstar und Serienkiller, bricht aus dem Gefängnis aus. Dr. Tony Hill ist schnell klar, dass Vance nur eins im Sinn hat: Rache. Und zwar an allen, die ihn damals hinter Gittern gebracht haben. Doch Carol Jordan nimmt das Ganze auf die leichte Schulter, hat sie doch noch einen anderen Fall zu lösen. Wird sie es zu leicht genommen haben?

Lange habe ich auf ein weiteres Band der Jordan-Hill-Reihe gewartet und wurde nicht enttäuscht. "Vergeltung" hält, was der Titel verspricht.

Val McDermid greift mit dem Serienmörder Jacko Vance eine Figur aus dem Buch "Schlußblende" auf und lässt ihn grausam zu Werke gehen. Dabei schockiert sie nicht durch effekthascherische, blutige Details, sondern durch Stille. Ich war beim Lesen sehr vertieft und merkte gar nicht, wie die Zeit und die Seiten vergingen. Die Autorin schaffte es mal wieder mich zu fesseln.

Trotz der Verbrechen behält McDermid auch die Beziehung zwischen Tony Hill und Carol Jordan im Blick. Und sie gibt ihr eine Wendung, die mich zu Tränen gerührt hat. Hier lässt sich die Autorin auf jeden Fall viel Potenzial für weitere Bücher.

Ihrem Stil bleibt Val McDermid auch im 7. Fall von Tony Hill und Carol Jordan treu: flüssig und leicht zu lesen, dabei auf Details bedacht ohne sich darin zu verlieren.

Fazit: eine tolle Fortsetzung, die mich schon jetzt auf den nächsten Band hoffen lässt. Eine klare Leseempfehlung.
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am 21. Oktober 2015
Dieses Buch über Tony Hill und Carol Jordan hat mir mit am besten gefallen! Ich will nicht zu viel verraten, aber es kommt ein Verbrecher vor, den man schon aus früheren Büchern kennt. Die alte Story hat mich schon gefesselt! Dass er hier wieder auftaucht hat mich sehr gefreut! Es bleibt bis zum Ende spannend.
Ich kann die Bücher nur jedem weiterempfehlen, der auf Psycho-Romane und Thriller steht ;)
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am 13. August 2014
Die Story hat mich von Anfang an gefesselt. Meine Neugier wurde zunehmend mehr und ich fieberte regelrecht dem Ende des Buches zu. Es ist von Anfang an spannend und die Spannung baut sich zunehmend auf und lässt auch nicht nach. Sehr flüssig geschrieben, was auch konstant so bleibt. Mir hat es sehr gut gefallen.
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am 2. Juni 2013
Wer in letzter Zeit aufmerksam die Zeitung gelesen hat, hat hier ein Deja- vu. Der Ausbruch aus dem Gefängnis wurde hierzulande fast komplett kopiert und war nicht weniger erfolgreich. Der Rest dieser "Rachegeschichte" ist müde und ermüdend. Schade.
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am 16. April 2013
Das positive vorweg: das Buch ist sehr flüssig geschrieben und unterhält, ich habe es gerne in wenigen Abenden ausgelesen.
Sehr störend dagegen ist, dass sich die ganze Situation auf der Annahme entwickelt, Tony Hill und Carol Jordan würden nicht voraussehen dass der wütende Serienmörder Jacko Vance sich an ihren Familien und Angehörigen vergreifen könnte. Blutrache, Rache an der Familie und geliebten Menschen und Besitz ist doch wohl eine der ältesten und traditionellsten Methoden jemandem zu schaden. Aber nein, dass Vance in das ungesicherte Haus von Carols arglosen Bruders einbricht und ihn und seine Lebensgefährtin ermordet, die über Vance` Rachefeldzug offenbar nichtmal Bescheid wissen und deshalb perfekte Opfer abgeben, kommt natürlich völlig überraschend für die erfahrene Polizistin und den genialen Profiler.

Verrührt wird das ganze mit einer etwas seichten Nebenhandlung, einem zweiten Fall. Dieser kommt natürlich nicht Kindesmissbrauch und verstümmelte Frauenleichen aus aber ergibt immerhin etwas mehr Sinn als die Haupthandlung. Letztendlich gibt es als Sahnehäubchen das Magenschmerzen verursachend schwierige Verhältnis zwischen den beiden Hauptpersonen, wobei der Konflikt über Tonys Versagen im Gegensatz zu der Haupthandlung ein offenes Ende hat und zu dem verstörenden und unbefriedigenden Gesamteindruck den das Buch hinterlässt beiträgt.
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