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Kundenrezensionen

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am 1. März 2012
Jacobs Großvater Abe erzählt ihm oft von den besonderen Kindern auf der Insel. Als Abe Jahre später stirbt, findet Jacob heraus, dass sein Großvater die Wahrheit gesprochen hat und macht sich auf die Suche nach den Kindern in Wales. Wie zu erwarten findet er die Kinder dort auch - wenn auch alles anders ist, als Jacob sich das vorgestellt hat. Es steht mehr auf dem Spiel, als Jacob je geahnt hätte und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, in dem sich Jacob entscheiden muss, was ihm wichtiger ist: sein altes Leben oder das Vermächtnis seines Großvaters.

Ohne Zweifel handelt es sich bei Die Insel der besonderen Kinder um einen sehr untypischen Roman. Allein schon der im Grunde recht uninteressante Jacob und dessen tristes Leben prädestinieren ihn nicht gerade für einen Helden. Dennoch überzeugt Jacob gerade deswegen und aufgrund der Art und Weise, wie er mit den unerwarteten Entwicklungen nach dem Tod seines Großvaters umgeht - diese Sequenzen sind realistisch und vor allen Dingen glaubwürdig gezeichnet.
Bei Jacobs Suche nach den Wurzeln der Geschichten seines Großvaters geht es in Wirklichkeit um Jacobs Suche nach sich selbst und seiner Bestimmung - die wohl jeder Mensch früher oder später sucht. Vor allen Dingen aber sucht Jacob nach dem Besonderen in sich selbst, von dem er schmerzlich hofft, es zu finden, da er selbst sehr unbeliebt ist, nur einen Freund hat und daher immer einen Wunsch nach Zugehörigkeit und Einmaligkeit hegt.

Sehr schön ist die Aufmachung des Buches, in dem die eigentliche Geschichte durch viele Fotografien unterstützt und lebendiger gemacht wird. Gerade die Bilder sind es, die ein Gefühl von Geheimnisvollen und Düsternis erzeugen und den Leser tiefer in die Geschichte eintauchen lassen.
Die Abwechslung in Thematik und Aufmachung ist erfrischend und faszinierend zugleich. Hier handelt es sich wieder um einen anderen Zugang zu fantastischer Jugendliteratur, wie er nicht allzu oft in den letzten Jahren gewagt wird. Dabei hat Die Insel der besonderen Kinder eher etwas von Harry Potter (Suche nach dem Besonderen) als von Twilight (Teenie-Liebe).
Das Ende des Buches lässt darauf schließen, dass es eine Fortsetzung geben kann.
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am 29. Februar 2012
Jacob Portman ist ein ganz normaler Junge, der zur Zeit nur ein paar kleine Probleme hat. Zumindest dachte er dies immer. Doch mit dem Tod seines Grandpa's beginnt seine Welt vollkommen auseinander zu brechen.
Seine Eltern schleifen ihn zu einem Psychiater, da sie der Meinung sind, dass er einen seelischen Knacks abbekommen hat, weil sein Grandpa nicht auf natürliche Weise zu Tode gekommen ist. Mit der Zeit scheint die Heilung voranzugehen, doch Jacob kann die Geschichten und die letzten Worte seines Großvaters nicht vergessen.
Also reist er mit seinem Vater auf die Insel Cairnholm, auf der sein Großvater als Kind in einem Heim gelebt haben soll. Doch alles was er findet, ist eine zerbombte Ruine .... und kein Hinweis auf seinen Grandpa.
Als er schon alle Hoffnung aufgeben will begegnet er allerdings Emma. Und sie kennt das Geheimnis, das seinen Grandpa umgibt. Mit dieser Begegnung ändert sich alles für ihn und er gerät in einen Strudel der Ereignisse, die er nicht mehr kontrollieren kann.

Dieses Buch fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite. Die Geschichte ist ungewöhnlich, mit immer wieder unerwarteten Wendungen. Sie beginnt mit einem Mord, es kommt zu einer wichtigen Reise .... räumlich sowie zeitlich und auch die Liebe darf natürlich nicht fehlen.
Die Szenerien sind anschaulich und sehr farbenfroh beschrieben. Der Leser fühlt sich so vollkommen in die Handlung ein, als ob er als Beobachter direkt daneben steht.
Der Hauptcharakter Jacob erzählt in der Ich-Form. Dadruch konnte ich mich perfekt in ihn hinein versetzen, auch wenn einige seiner Entscheidungen für mich nicht ganz nachvollziehbar waren. Aber auch das hat definitiv seinen Reiz, denn nicht jeder Mensch ist gleich.
Und auch alle anderen Charaktere sind wundervoll beschrieben. Die Gegensätzlichkeit der besonderen Kinder, die doch eigentlich Erwachsene sind und die ihrem goldenen Käfig überrüssig werden. Miss Peregrine, die Verantwortliche für die Kinder. Und die eigenbrötlerischen Einwohner der abgelegenen Insel Cairnholm. Sie alle fügen den Geschehnissen den ganz eigenen Charm hinzu.
Der Schreibstil ist sehr ansprechend und flüssig. Wortgewand hat sich der Autor dieser Geschichte angenommen und ihre zu eigenem Leben verholfen. Man fiebert mit und möchte am liebsten selbst dabei sein.

Besonders aufgefallen ist mir zu Beginn das Cover. Es ist komplett in grün und schwarz gehalten. Gespenstisch trifft es am besten. Darauf ist ein junges Mädchen abgebildet, welches ein weißes Kleid, Strümpfe, schwarze Lackschuhe und ein Krönchen trägt. Für mich ergibt sich der Eindruck eines Püppchens. Doch der Gesichtsausdruck scheint für mich der einer alten Frau zu sein. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch die altmodische Kleidung des Mädchens und die Wand und den unebenen schmutzigen Boden, über dem das Mädchen schwebt. Umrahmt wird dieses Bild von einem grünen Rahmen, der in einem Glanzlack aufgedruckt ist, ebenso wie der Name des Buches.
Die Kapitel werden durch farbige Seiten, die braun und schwarz gestaltet sind, markiert. Dies vermittelt einen düsteren Eindruck, der sich auch häufig in der Geschichte wiederspiegelt.
Die Seitenzahlen sind ebenso mit sehr liebevoll gestalteter Dekoration versehen. Und die vielen Bilder, welche in der Geschichte versträut eingedruckt sind, lassen dem Leser einen noch besseren Eindruck der Geschehnisse und Charaktere entstehen. Außerdem sind am Ende des Buches die Herkünfte der Bilder verzeichnet, was einem den Eindruck vermittelt, dass sehr viel Arbeit in das Buch gesteckt wurde.
Einfach eine wundervolle Komposition von Fantasie und Aussehen.

Es ist ein sehr interessantes Buch mit einem offenen Ende, bei dem man nur auf eine Fortsetzung hoffen kann. Außergewöhnlich und lesenswert.
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am 29. Februar 2012
Schon als ich die Leseprobe auf vorablesen.de gelesen habe, wusste ich, dass dieses Buch ein neues Lieblingsbuch von mir werden könnte. Und bis auf den leider etwas enttäuschenden, weil sehr offenen, Schluss, ist es auch dabei geblieben und der Autor Ransom Riggs hat meine Erwartungen nicht enttäuscht.

Ich möchte hier nur kurz auf die Handlung eingehen, denn das Buch birgt einige Überraschungen und Wendungen, deshalb möchte ich nicht zu viel verraten.
Es geht um den jungen Jacob, der als Kind begeistert den fantastischen Geschichten seines Großvaters zuhörte, der ihm von einem Kinderheim auf einer fernen Insel erzählte, wo er selbst während des zweiten Weltkrieges lebte, und wo es ganz besondere Kinder geben soll. Kinder mit besonderen Begabungen und Fähigkeiten. Sein Großvater zeigte Jacob Bilder dieser Kinder, z.B. von einem Mädchen, das über dem Boden schwebt und von einem unsichtbaren Jungen. Sein Großvater erzählte auch von Miss Peregrine, die dieses seltsame Kinderheim auf dieser Insel leitet. Und er erzählte immer wieder von den Monstern, die diese Kinder und auch ihn verfolgten. Je älter Jacob wird, desto weniger schenkt er den Geschichten seines Großvaters Glauben. Bis zu dem Tag, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt und Jacob selbst eines dieser Monster sieht. Alle halten ihn für verrückt und Jacob begibt sich in psychiatrische Behandlung. Schließlich entschließt er sich, auf diese mysteriöse Insel zu reisen und selbst nachzusehen, ob das, was sein Großvater ihm erzählte, wirklich wahr ist. Tatsächlich findet er das im Krieg völlig zerstörte Kinderheim. Aber Jacob entdeckt noch viel mehr, nämlich einen Weg zu den besonderen Kindern, die mittlerweile alle über 80 Jahre alt sind. Aber trotzdem sind sie noch Kinder. Ein spannendes und gefährliches Abenteuer beginnt '

Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist spannend und sehr fantasiereich erzählt und es ergeben sich immer neue, fesselnde Details. Ganz toll sind aber vor allem die historischen Bilder, die die Handlung perfekt untermalen. So hat man immer wieder den Eindruck von Authentizität, was manchmal richtiggehend gruselig ist, denn es ist ja eine Fantasygeschichte und weit ab von der Realität.

Nur das Ende hat mir gar nicht gefallen, denn es ist völlig offen und wirkt auf mich so unfertig. So, als müsse direkt anschließend gleich ein zweiter Teil des Buches kommen, damit man als Leser erfährt, wie es mit den besonderen Kindern weiter geht. Das fand ich ein wenig schade.
Aber von dem abgesehen ist 'Die Insel der besonderen Kinder' von Ransom Riggs ein absolut empfehlenswerter Roman für alle Fantasy-Fans und die, die es werden wollen.
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Die Buchbeschreibung zu "Die Insel der besonderen Kinder" machte mich sehr neugierig auf das Buch und brachte mich dazu, es mir ins Regal zu stellen. Dort stand es dann, aber ich hatte irgendwie immer mehr Lust auf andere Bücher. Bis jetzt. Und ich muss sagen, hätte ich gewusst, dass es mir so sehr gefallen würde, hätte ich es viel früher gelesen.

Die Geschichte um Jacob und seinen Großvater Abe ist anders, als man zuerst vermuten mag, besonders in den ersten Kapiteln. Doch sie übt von Anfang an eine nahezu magische Sogwirkung auf den Leser aus, der man sich kaum entziehen kann. Dazu trägt vor Allem bei, dass man zwar sehr schnell erkennt, dass irgendetwas in Jacobs Welt überhaupt nicht so ist, wie es zu sein scheint, doch was das genau ist, erschließt sich nur sehr langsam. Man möchte unbedingt wissen, was es mit Abes mysteriösem Tod, seinen "Monstern" und den Geschichten, die er seinem Enkel immer erzählte, auf sich hat, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Die Spannung ist an vielen Stellen wirklich atemberaubend!

Nicht nur die Kinder, um die es in diesem Buch geht, sind besonders, nein, auch das Buch selbst ist es. Hier haben sich Autor und Verlag wirklich allergrößte Mühe gegeben und die Geschichte mit vielen Fotografien ergänzt, nämlich den Fotografien, die Abe seinem Enkel zeigt oder dieser später irgendwo findet. Auch wenn die Bilder manchmal etwas gruselig sind, finde ich diese Idee ganz großartig. Sehr schön sind die in Brauntönen gestalteten "Trennblätter" zu Beginn eines jeden neuen Kapitels. "Die Insel der besonderen Kinder" ist ein Schmuckstück für jedes Regal.

Doch leider gibt es auch einen Kritikpunkt. Einige Handlungsstränge, die Riggs irgendwann in der Geschichte aufnimmt, werden nicht zu Ende erzählt. Manchmal mag das, im Hinblick auf die Fortsetzung, die der Autor auf seiner Homepage bereits angekündigt hat, durchaus gewollt sein, doch bei einigen Strängen habe ich das Gefühl, er habe sie schlichtweg vergessen.

Dies tut der Geschichte jedoch keinen großen Abbruch. "Die Insel der besonderen Kinder" konnte mich absolut überzeugen und ich halte es für eins der spannendsten Jugendbücher, die ich je gelesen habe.
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am 26. Februar 2012
Die Insel der besonderen Kinder ist ein ganz besonderes Buch. Es ist Märchen, Horrorgeschichte und Gruselkabinett in einem und zeichnet sich besonders durch die vielen alten Foto's aus, die nicht hochmodern neu bearbeitet wurden, sondern lediglich mit den damaligen Möglichkeiten ein bisschen verändert wurden. Die Fotos machen dieses Buch zu einem Einzelstück, sie binden sich in die Geschichte ein und geben vielen Dingen einen ganz neuen Aspekt, untermalen die Geschichte und bringen einen zum Staunen. Manch einer hat sich vielleicht die Bilder schon vor dem Lesen der Geschichte betrachtet, doch wenn man sich die meisten Bilder aufspart bis zu dem Zeitpunkt, an dem man sie "in der Geschichte" findet, dann wirken sie ganz anders auf einen.

Die Geschichte an sich fand ich sehr außergewöhnlich aber sehr gut. Etwas völlig neues, nie dagewesenes, das erst etwas ungewohnt und gewöhnungsbedürftig erscheint, jedoch schnell dazu animiert weiterzulesen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Die Erzählungen um Jakob und seine Suche nach den besonderen Kindern ist zwar nicht außerordentlich spannend, doch es zieht einen Mitten ins Geschehen und lässt einen trotzdem den Drang verspüren, Wissen zu wollen, was weiterhin passiert. Das Geschehen entwickelt sich sehr interessant und ich persönlich konnte mir vorallem durch die Bilder erst recht ein "Bild" von der ganzen Geschichte machen, mir vorstellen wie es an diesen Orten ausgesehen haben muss und was es mit den Figuren auf sich hat. Meiner Fantasie konnte ich trotz den Bildern (oder gerade deswegen) freien Lauf lassen und konnte so sehr in die Geschichte abtauchen, wie ich es nicht sehr häufig mit anderen Romanen erlebe.

Jakob, der die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, ist eine Figur, in die man sich sehr gut hineinversetzen kann und deren Gefühle man in den meisten Fällen wohl genauso gespürt hätte. Besonders zu Beginn, als ihm niemand glaubt das er den Mörder seines Großvaters gesehen hat (und dieser ein Tentakel-Monster war), hat man großes Mitleid mit dem Jungen, versteht aber auch seine Umwelt, die ihm zu verstehen gibt das er auf Grund des Todes seines Großvaters unter psychischem Stress stehe und aus diesem Grund ein Monster gesehen hätte. Man versteht Jakobs Ängste und das Unverständnis seiner Umwelt, aber auch das er das ganze nicht auf sich beruhen lassen will und herausfinden möchte ob die Geschichten seines Großvaters einen wahren Kern haben. Die weiteren Protagonisten, die man im Laufe des Buches kennen lernt, sind sympathisch, wenn auch stellenweise etwas sonderbar, doch auch sie machen das Buch zu etwas einzigartigem.

Der Roman ist flüssig und in einer gut verständlichen Sprache geschrieben, die Kapitel sind zwar etwas länger, sind jedoch immer an den "richtigen" Stellen gesetzt und man kann das Buch nach beenden eines Kapitels zuschlagen und später in einem neuen Kapitel weiterzulesen, ohne wieder Seitenweise zurückblättern zu müssen (weil die Geschichte mittendrin in einem neuen Kapitel mündet).

Trotz meiner Lobeshymne kann ich dem Buch nur 4 von 5 Sternen geben, aus 2 Gründen: Zum einen liegt dies am Ende des Buches, denn dies lässt doch noch viele Fragen offen und es kommt einem fast so vor, als ließe man Spielraum für eine Fortsetzung. Ob diese jedoch wirklich geplant ist, oder die Geschichte einfach so ein Ende findet, das erschließt sich mir jedenfalls noch nicht. Zum anderen musste ich mich doch etwas quälen und manchmal hatte ich nicht übel Lust das Buch zuzuschlagen, denn irgendwie fehlt am Anfang einfach der Schwung. Hat man die ersten Seiten jedoch erstmal erfolgreich bewältigt, so wartet eine atemberaubend gute, märchenhafte Horrorgeschichte, die es sich allemal zu lesen lohnt.
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am 21. Februar 2012
COVER:
Das Buch ist ein Eyecatcher und gehört ab sofort sicherlich rein optisch zu meinen Highlights im Bücherregal. Es ist unglaublich schön und mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Besonders das schwebende Mädchen auf dem Titelbild lässt sicherlich dem ein oder anderen einen Schauer über den Rücken laufen. Auch in dem Buch besticht es durch viel Kreativität. Jedes Kapitel fängt mit einer in braun schwarz gestalteten Seite an.
Ausserdem befinden sich ich Buch zahlreiche Fotografien und Briefe, die die Geschichte unterstützen.
Für mich, eines der schönsten Bücher.'

MEINUNG:
Jacob liebt es als kleiner Junge sich von seinem Großvater Geschichten erzählen zu lassen. Die Geschichten handeln immer und immer wieder von einer Insel auf der angeblich sowohl besondere Kinder als auch Monster leben sollen. Mit zunehmendem Alter jedoch, glaubt Jacob immer weniger an die wahre Existenz dieser Kinder und schenkt seinem Großvater keinen Glauben mehr.
Doch dann findet Jacob seinen Großvater plötzlich lebendsbedrohlich verletzt in einem Wald auf mit einer rätselhaften Botschaft. Als er dann auch noch glaubt, ein Monster aus den Geschichten, wahrhaftig im Wald erblickt zu haben, beschliesst er die letzten Worte seines Großvaters zu entschlüssen und dem Geheimnis der Insel der besonderen Kinder, auf den Grund zu gehen.

Viel mehr kann und ich will ich euch hier nicht verraten, denn ich finde das muss man einfach selber gelesen haben.
Eins vorab, ich habe dieses Buch in 2 Tagen regelrecht verschlungen. Das Buch hat es geschafft, mich ab der ersten Seite an zu fessen und in seinen Bann zu ziehen. Ransom Riggs hat es auf erstaunliche Art und Weise geschafft, ab Buchbeginn eine enorme Spannung aufzubauen, die einen einfach nicht mehr los lässt. Ich musste einfach wissen, wie es ausgeht. Egal wie sich das Buch entwickeln würde; ich wusste, dass ich es zu Ende lesen MUSS.
Wie meistens bei Jugendbüchern, ist auch hier der Schreibstil sehr leicht und vor allem flüssig zu lesen. Das hat es mir leicht gemacht, dass Buch in nur 2 Tagen durchzulesen.
Besonders toll haben mir die unzähligen Fotografien im Buch gefallen, die in den meisten Fällen die Kinder der Insel zeigen. So wird einem auf einer Seite beschrieben, wie das unglaublich kräftige Mädchen aussieht, das sogar Felsen mit nur einer Hand heben kann und auf der nächsten Seite wird einem das Foto dieses Mädchens gezeigt. Einfach toll. Obwohl einem bewusst ist, dass diese Geschichte reine Fiktion ist, lassen sie die Fotos irgendwie reeler erscheinen. Nicht zu letzt, weil man später erfährt, dass diese Fotos tatsächlich ORIGINAL Fotos sind.

Die Haupt-Protagonisten im Buch sind allesamt super beschrieben und ausgearbeitet. Ich konnte mich in alle sehr gut reinversetzen, wenn auch der ein oder andere Neben-Charakter sehr im verborgenen blieb. Dies hat aber weder der Geschichte noch der Spannung irgendeinen Schaden zugefügt.

Das Ende ist so konstruiert, dass es dem Autor die Möglichkeit gibt, eine Fortsetzung zu schreiben, was ich persönlich sehr begrüssen würde. Nichts desto trotz ist "Die Insel der besonderen Kinder" eine für sich abgeschlossene Geschichte, die lediglich Freiraum für mehr bieten würde.

FAZIT:
Ein absolut gelungenes, spannendes, teils sogar gruseliges und liebevoll gestaltetes Buch, was ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich würde mich wahnsinnig über einen 2. Teil freuen.
Absolutes Potenzial zu einem Highlight Buch des Jahres zu werden.
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am 31. Januar 2012
'Die Insel der besonderen Kinder' ist ein besonderes Buch! Nicht nur die mysteriöse Geschichte um Jacob und seinen Großvater, sondern auch die Aufmachung des Buches trägt dazu bei, dass es den Leser völlig in seinen Bann zieht: Viele Fotos, die der Autor in mühevoller Kleinarbeit liebevoll zusammengetragen hat, untermalen die Geschichte. Mal unheimlich, mal lustig, aber immer passend sind diese auflockernden 'Zusatzmaterialien' ein Tüpfelchen auf dem i eines ohnehin schon tollen Buches.

Jedes Buch hat seine eigene 'Stimmung', also das Gefühl, das im Bauch des Lesers entsteht, sobald man anfängt zu lesen und sich in die Geschichte hineinzuversetzen beginnt. Genau diese 'Stimmung' hat mir an der 'Insel der besonderen Kinder' super gut gefallen! Es ist eine Mischung aus 'X-Men', Horror und Mystery-Elementen und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Diese Romanze wird allerdings auch nicht unnötig aufgebläht, sodass die Hauptstory nicht in den Hintergrund gerät. Der Charakter des Jacob ist sehr gut zu fassen und unheimlich sympatisch, zumal aus der Ich-Perspektive erzählt wird und dieser Jacob ziemlich zur Selbstironie neigt ;-)

"Den ganzen Sommer über hatte ich schon versucht, bei Smart Aid rausgeworfen zu werden. Aber das hatte sich als schlichtweg unmöglich erwiesen. Ich kam mit den fadenscheinigsten Ausreden ständig zu spät, gab zu wenig Wechselgeld heraus, räumte Ware absichtlich in die falschen Regale, stellte Lotionen zu Abführmitteln und Verhütungsmittel zu Babyshampoo. Selten hatte ich so hart an etwas gearbeitet, aber wie inkompetent ich mich auch anstellte, Shelley strich mich nicht von der Gehaltsliste." (Zitat aus "Die Insel der besonderen Kinder")

Der Spannungsbogen kann wohl als durchgehend bezeichnet werden. Pfiffigerweise hat der Autor es so hingebogen, dass immer dann, wenn man geneigt ist eine Lesepause zu machen, ein weiteres Geheimnis gelüftet wird. Dadurch muss man natürlich weiterlesen und hat das Buch im Nu verschlungen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mir an der ein oder anderen Stelle absichtlich etwas Zeit gelassen habe, weil ich diese (im wahrsten Sinne des Wortes) bildhafte Story gerne in Ruhe und etwas länger genießen wollte.

Ich kann 'Die Insel der besonderen Kinder' allen Lesern empfehlen, die 'X-Men' mögen, sowie Genre-Mixe aus Mystery, Horror, SciFi und Abenteuerroman. (Es ist wirklich von allem etwas dabei. Eine eierlegende Wollmilchsau, sozusagen ;-)) Ein wunderbares Buch, das man als Buchliebhaber eigentlich ohnehin im Schrank haben muss, allein schon wegen der Aufmachung mit den Bildern, die das Leseerlebnis abrunden. Und das Beste: Im Blog von Ransom Riggs ist bereits eine Fortsetzung angekündigt worden. Ihr könnt euch sicher sein, dass ich mir diese nicht entgehen lassen werde!
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am 29. Januar 2012
"Jakob hört sich gerne Geschichten an. Aber keine Geschichten, wie jedes andere Kind, sondern die Geschichten seines Grossvaters. Da geht es um eine Insel, auf der Kinder leben, Geschwister mit unermässlicher Stärke. Einem Mädchen das über den Boden schweben konnte, und über Monster, die diese Kinder jagen.

Jakob bekommt Fotos zum Beweis zu sehen - aber auch diese überzeugen Jakob nicht ganz von der Wahrheit der Geschichten, und beide schweigen über dieses Thema hinweg.

Bis eines Tages, als der fast erwachsene Jakob einen Anruf bekommt. Sein Grossvater war am Telefon und meinte, er würde verfolgt werden, die Monster würden kommen, er müsse sich bewaffnen. Also macht sich Jakob auf dem Weg zum Haus seines verwirrten, alten Grossvaters. In der Hoffnung er würde nur paranoid sein, seine Pillen vergessen haben, findet er ihn liegend im Waldstück hinter dem Haus..."

Nachdem ich eine Leseprobe von [...] erhalten habe, hat mich dieses Buch fasziniert...
Ein You-Tube-Video macht das ganze noch komplett und erhöht die Spannung.
Das Cover mit dem schwebenden Mädchen macht es zu einem auffälligen, interessanten Buch. Und das ist es auch. Ich lese häufiger Thriller und las zum ersten mal einen Fantasy-Roman, das die Phantasie anregt und einen langen nicht los lässt.
An manchen Stellen fand ich das Buch allerdings auf einmal schwer zu verstehen...
durch die vielen Zeitschleifen muss man ganz oft umdenken - aber selbst das, macht das Buch zu einem besonderen.

Zum ersten mal (für mich zumindest) habe ich ein Buch gelesen, in dem Bilder der Hauptdarsteller zu sehen waren... Ich hätte mir die Dinge nie so vorstellen können, wie sie in Bilder rübergekommen sind! Ein fantastisches Buch!

Das Buch hat viel in sich... zum einen den historischen Hintergrund - der Kriegszeit aus 1940, dann die Gegenwart und widerum eine Welt, in der Menschen mit besonderen Fähigkeiten leben und mittendrin die Liebesgeschichte von Yakob und einem "besonderen" Mädchen. Dabei ist der Schreibstil sehr detailgetreu und das Buch liest sich gut, ohne eine langweilige Stelle zu haben.

Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben und kann es jedem weiterempfehlen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Januar 2012
Dieses Buch "Die Insel der besonderen Kinder" ist ein wahrer Hingucker.
Das Cover ziert ein altes Foto eines jungen Mädchens, das scheinbar in der Luft schwebt. Diese Art von Fotos ziehen sich durch das ganze Buch.
Um diese Fotos herum wird von Ransom Riggs eine Geschichte der besonderen Art erzählt, die Geschichte der Insel besonderen Kinder.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Jacob Portman erzählt. Dessen Großvater, Abe Portman, erzählte ihm schon als Kind abstruse Abenteuergeschichten von einer Insel und dem Waisenhaus in dem er gelebt hatte, und unterstrich diese mit geheimnisvollen und mysteriösen Fotografien.
Aber mit zunehmendem Alter glaubte Jacob nicht mehr daran und entfernte sich von seinem Großvater und dessen - Lügengeschichten.
Dann eines Tages erhält er einen verwirrenden Anruf von seinem Großvater und fährt zu dessen Haus. Leider kommt er zu spät und sein Großvater stirbt in seinen Armen.
Abes letzte Worte: "Geh auf die Insel. Finde den Vogel auf der anderen Seite vom Grab des alten Mannes."

Auf Grund des Plots erwartete ich eine düstere und geheimnisvolle Umsetzung der Geschichte. Aber auch nach 250 Seiten habe ich die gleichen Probleme wie zu Beginn des Buches. Ransom Riggs schafft es nicht mit der Atmosphäre, die er geschaffen hat, Schritt zu halten. So wirken die Protagonisten eher farblos. Jacob bleibt ein Abzug seines Großvaters und gewinnt nur selten an Kontur. Die Idee hinter diesem Buch hat mich aber wirklich neugierig gemacht.

Drei Punkte gibt es hier für die Aufmachung des Buches, das wirklich sehr liebevoll und originell gestaltet ist, für die Idee hinter dieser Geschichte und für die sprachliche Umsetzung.
Nebenbei soll noch angemerkt werde, dass es sich um den Start einer Reihe handelt. Bleibt also zu hoffen, dass der Autor hier noch ein paar Schippen drauf legt und sich weniger auf die kunstvollen Fotografien verlässt. Ich bin gespannt.

Alles in allem möchte ich das Buch trotz der Schwächen empfehlen und warte geduldig auf einen weiteren Teil.
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am 27. Januar 2012
Meine Rezension:
Das Buch 'Die Insel der besonderen Kinder' vom Autor Ransom Riggs ist eine super interessante Geschichte, bei der man sehr oft ins Grübeln kommt ob es nicht evtl. doch das eine oder andere Mysterium, welches im Buch beschrieben wird wirklich gibt. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und man kommt richtig klasse in die Geschichte hinein.

In der Geschichte geht es um den Jungen Jacob, der von seinem Großvater immer so merkwürde Geschichte von außergewöhnlichen Kindern erzählt bekommen hat. Er schenkt diesen Geschichten aber keinen Glauben mehr, als er älter wird. Aber als dann sein Großvater auf einmal durch mysteriöse Umstände stirbt, überlegt er ob es evtl. doch wahr sein könnte, was ihm sein Großvater immer erzählt hat. Er macht sich auf die Suche und wird auch fündig. Was er nun aber findet und wie es mit Ihm weiter geht, werde ich natürlich nicht verraten.

Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt und durch die Besondere Aufmachung mit den Fotos, die immer mal wieder im Laufe der Geschichte auftauchen, wird es sehr gut abgerundet. Es ist spannend zu sehen, wie die Fotos jeweils zu einzelnen Textpassagen passen und bei manchen macht man sich schon so seine Gedanken ob da nicht doch etwas Wahres dran sein könnte. Denn schließlich stammen sämtliche Fotos aus unterschiedlichen privaten Archiven und sind auf jeden Fall authentisch. Dies wird einem auch am Ende des Buches sehr gut beschrieben. Die meisten Aufnahmen sind sogar unverändert und der Rest wurde nur geringfügig nachbearbeitet.

Die einzelnen Charaktere der Geschichte werden super gut beschrieben, so dass man sich gleich mitten drin in der Geschichte fühlt. Da aus der Ich-Perspektive von Jacob geschrieben wird, kann man sich sehr gut in Ihn hinein versetzten und seiner Gefühlwelt verstehen. Der Autor hat es auch sehr gut geschafft, die Landschaft so lebendig zu beschreiben, dass man sie sich förmlich vorstellen kann. Dies gefällt mir immer total gut, da ich mich gerne richtig in die Geschichte und deren Umgebung fallen lasse.

Die Spannung ist nicht zu kurz gekommen in dieser Geschichte. Allein schon durch die düstere Familiengeschichte von Jacob wird es spannend. Aber auch das Geheimnis jedes einzelnen Kindes und deren Herkunft sind klasse. Man ist einfach so sehr davon gefesselt, wie es weiter geht, so dass ich einfach nicht aufhören konnte es zu lesen. Es ist einfach faszinieren und erschreckend zu gleich. Aber das macht dieses Buch auch aus, wie ich finde.

Das Ende ist sehr gut gelungen, denn es lässt noch viel Spielraum offen. Es passt einfach total zur kompletten Geschichte und ich bin gespannt ob es weiter gehen wird und wenn ja wie es dann weiter geht. Es ist einfach eine sehr gelungene Geschichte rund um Jacob und dem Familiengeheimnis seines Großvaters.

Aufmachung des Buches:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist nur in schwarz und einem schönen Grünton gehalten und die grünen Applikationen rund um das Foto des Mädchens, welches zu schweben scheint runden das Ganze noch schön ab. Es macht einem alleine schon durch das Foto neugierig auf die Geschichte. Dies war auch für mich der Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Es ist düster aber auch geheimnisvoll zugleich.

Mein Fazit:
Für mich ist dies ein Buch, welches sich auf jeden Fall lohnt zu lesen. Es wird durch die authentischen Fotos super interessant und spannend. Außerdem ist dies mal eine ganz andere Art, eine Geschichte anhand von Fotos zu erzählen. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der spannende Familiengeheimnisse und das Außergewöhnliche liebt. Ein sehr gelungenes Buch, welches auf jeden Fall nach einer Fortsetzung schreit.
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