flip flip Hier klicken Jetzt informieren Spring Deal Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Alexa BundesligaLive



am 18. Januar 2016
Ich habe schon ein anderes Buch von Ani gelesen, dass ich sehr gut fand. Hier nun war ich am Anfang von der schlichten, fast platten Sprache etwas enttäuscht, habe aber durchgehalten. Inzwischen ist es spannend und sprachlich deutlich besser. Ich bin aber noch nicht am Ende angekommen.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 24. Dezember 2012
Süden, erst bei der Polizei, bei der "Vermissung", jetzt Privatdetektiv, hat einen neuen Auftrag. Er soll wieder jemanden suchen, der vermisst wird - diesmal eine Kellnerin. Die ist von einem Tag auf den anderen verschwunden. Jetzt haben die Stammgäste zusammengelegt, um Süden zu bezahlen. Denn da keine Anzeichen für ein Verbrechen vorliegen, sind der Polizei die Hände gebunden. Und Süden deckt sie wieder auf, die Lebensverirrungen der Menschen, das, in das sie sich verstrickt haben und was sie geheimhalten wollen. Die Angst, die Scham und die Flucht.

Mit Simenon und seinem Kommissar Maigret wurde Ani verglichen. Große Verschwörungen, bestialische Serienmörder sind so gar nicht sein Fall, kleine Leute mit ihren Schummeleien und Verstrickungen um so mehr. Auch dieser Roman ist da nicht anders. Ein Streifzug durch Münchener Vorstädte, durch alt gewordene Kneipengänger, durch zerrüttete Familienverhältnisse und der Suche nach ein bißchen Glück.

Wieder ein echter Friedrich Ani eben und ein echter Süden. Lesenswert.

Hans Peter Roentgen
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 11. Februar 2013
war nicht ganz so mein geschmack, habe es zu ende gelesen, weil ich gern wissen wollte, wie es ausgeht.
aber ich werde die anderen titel aus dieser serie wohl nicht lesen...
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 17. Februar 2013
Mußte mich ein wenig einlesen, dann aber ein faszinierendses Buch.
Es geht auch ohne massenhaft Leichen. Sehr einfühlsam und trotzdem
spannend. Habe gleich das nächste von Friedrich Ani gelesen und
es ist sicher nicht Schluß.
Bravo!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 9. Januar 2015
Einer der jüngsten Tabor Süden-Romane, in dem der Vermissten-Sucher schon nicht mehr bei der Polizei arbeitet, sondern in einer Detektei angestellt ist. Es geht um eine verschwundene Kellnerin, deren Vergangenheit bei der Suche wie bei Ani üblich einer genaueren Revision unterzogen wird. Und dabei kommen natürlich wieder diverse menschliche Unzulänglichkeiten und Abgründe ans Licht. Wie immer ist auch dieses Süden-Buch eine schöne Mischung aus ironischen Dialogen und einer guten Portion Herzensschwere, die der sensible Süden meist mit ein paar Halben Bier bekämpft. Etwas anstrengend fand ich, dass dem Protagonisten diesmal fast alle weiblichen Nebenfiguren an die Wäsche wollen. Die Mischung aus Schwerenöterei und leichtem Bauchansatz scheint bei der Damenwelt wohl gut anzukommen.

Zum Schluss noch ein Zitat, das den typischen Süden-Slang ganz gut trifft: "Vermutlich hatte jeder Mensch ein Symbol, das ihn auszeichnete. So wie die Liebenden die Passanten daran erinnern, dass es mehr gab als Freizeit und Ärger mit den Kindern und Zoff im Betrieb und morgens aufstehen und abends schlafen gehen. Dass es etwas Federleichtes gab. Etwas, das man festhalten musste, damit man am Ende des Lebens nicht mit ausgehöhltem Herzen ins ewige Dunkel hinunterstieg." Also, festhalten bitte!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 9. Januar 2013
Ich bin froh, dass es weitergeht mit dem Tabor Süden. Wieder dichte Atmosphäre, lakonischer Ton, Giesing halt. Und die letzten Sätze machen neugierig wie es weitergehen wird.
Also. Unbedingt lesen. Da schmeckt sogar ein Spaten dazu.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 17. Januar 2013
Schade, dass dieser neue Süden so dünn ist, man hätte gern immer weitergelesen. Genauso spannend und anspruchsvoll wie Anis andere Süden-Bücher.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 19. November 2013
"Süden und das heimliche Leben" ist ein Hörbuch, das ruhig in Erscheinung tritt, dafür aber viel von den Problemen der heutigen Zeit verrät. So sind es vor allem die Einsamkeit der Menschen, der heimliche Umgang mit Problemen und die Angst, Anforderungen nicht gerecht zu werden, die Friedrich Ani in seinem neuen Vermisstenfall thematisiert. Dabei nimmt er sich viel Zeit, um seinen Detektiv hinter die Kulissen schauen zu lassen, um das Leben der beteiligten Figuren zu beleuchten, ihre Schwächen zu erkennen und letztendlich die Schlussfolgerungen zu ziehen, die er zur Lösung seines Falles braucht. Eine akribische Recherche, die sich nicht von Verfolgungsjagden, blutigen Tatorten und ständigen Szenenwechseln ablenken lässt und dadurch eine Tiefe erfährt, die angenehm zu erleben ist.

Gelesen wird der ergreifende Fall von Hans Jürgen Stockerl, der die außergewöhnliche Atmosphäre des Romans wunderbar zum Ausdruck bringt. Mit einer angenehmen Stimme und gut gesetzten Nuancen geht er dabei zu Werke und stellt die Figuren ihrem Charakter entsprechend dar. So verkörpert er den kauzigen Tabor Süden mit einer spürbaren Gelassenheit, die gut zu dem charismatischen Detektiv passt, während er den Stammgästen von "Charly's Tante" wesentlich mehr Emotionen verleiht. So treten diese fordernd und erregt in Erscheinung, als es um die Suche nach ihrer Stammtischkellnerin geht, zeigen sich verwundert und erstaunt, weil keiner von ihnen etwas über das Leben von Ilka Senner weiß, oder werden ungeduldig und mürrisch, als Süden nicht sofort Ergebnisse vorweisen kann. Eine Interpretation, die die verdrießliche Atmosphäre des Kriminalromans gut unterstreicht und den Hörer unmittelbar fesselt.

Fazit:
Mit "Süden und das heimliche Leben" hat Friedrich Ani erneut einen Kriminalroman geschrieben, der mitten im Leben angesiedelt ist und durch seinen unverblümten Blick auf die Probleme seiner Figuren überzeugt. Mit viel Einfühlungsvermögen und passenden Nuancen von Hans Jürgen Stockerl gelesen, schafft er es, seine Hörer emotional anzusprechen und sie tief in Gedanken zurückzulassen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 11. Januar 2013
Süden ist so gar kein "typischer" Privatdetektiv. Er arbeitet mit seiner Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, was ihn sehr erfolgreich macht.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 28. Mai 2013
Gut geschrieben und mir gefällt, das es ohne blutrünstig zu sein, spannend bis zur letzten Seite ist. Die Figur des Süden ist einfach klasse.
|0Kommentar|Missbrauch melden