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am 14. März 2013
Ich muss zugeben, ich habe den nachfolgenden Band Nachtkrieger - Ewige begierde zuerst gelesen, und wusste daher schon manche Dinge, die die Spannungetwas reduziert haben, aber ich fand es troztdem total super! Ich wollte das Buch gara nicht mehr weglegen. Auch kommen zischendurch immermal wieder neue Aspekte dazu, die die Spannung aufrecht erhalten. Man kann sehr gut mit den Personen mitfühlen, und es ist alles so beschrieben, dass ich auch nach dem Lesen jederzeit ein ziemlich genaues und detailliertes (schreibt man das so? :D) Bild in meinem Kopf entstehen lassen kann.

Also auf jedenfall eine Kaufempfehlung für alle ab ca. 15 Jahren, und ich denke, das Buch ist genauso für Jugendliche wie Erwachsene super. :) (Ich bin übrigens 15)
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ie Inhaltsangabe gibt sehr schön wieder, worum es in diesem Buch geht. Dies ist der erst Teil einer neuen Serie von Lisa Hendrix. Hauptfiguren sind die Nachtkrieger, verfluchte nördische Krieger, die sich tagsüber in Tiere verwandeln müssen. Zeitrahmen der Handlung im ersten Buch ist das Jahr 1095. Im ersten Buch geht es um den Krieger Ivar, der sich jetzt Ivo de Vassy nennt. Er arbeitet als Spion für König William. Dieser schenkt ihm für einen besonders guten Auftrag Land und eine Ehefrau. Trotz aller Widrigkeiten nimmt Ivo an und ist ganz fasziniert von Alaida, seiner Frau. Aber was sagt sie, wenn sie sein Geheimnis erfährt?

Ich habe ehrlich gesagt zuerst etwas anderes erwartet. Der Titel lies mich vermuten, dass es sich bei dem Roman mehr um einen Aktionroman handeln, aber weit gefehlt.Obwohl ich etwas anderes erwartet habe, wurde ich nicht enttäuscht. Bei dem Buch handelt es sich um einen sehr schönen historischen Liebesroman, dessen Hauptaugenmerk auf das Kennenlernen der beiden Hauptfiguren liegt. Die Geschichte ist sehr schön und romantisch. Beide Hauptfiguren sind sehr interessant und sympatisch. Im Herbst erscheint der 2. Teil der Reihe und ich werde diese Serie auf jeden Fall weiterverfolgen.
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am 7. April 2011
Zum Inhalt schreibe ich mal nichts mehr, da ist schon alles gesagt. Ich hab mehr aus Zufall zu diesem Buch gegriffen, und kann jetzt sagen, dass ich eine neue Lieblingsautorin entdeckt habe. Den Anfang fand ich nett, aber nicht herausragend. Doch nach ein paar Kapiteln war ich so von der Geschichte gefangen, dass ich nicht mehr aufhören könnte zu lesen. Ivar und Alaida sind überzeugende Charaktere, die einem sofort ans Herz wachsen. Mir gefiel vor allem, dass Alaida eine starke Frau ist, aber trotzdem als Figur ihrer Zeit glaubwürdig bleibt. Und Ivar und seine Freunde - was soll ich sagen: einfach zum Niederknien ;-)

Die Handlung ist durchgehend spannend, es fällt wie gesagt schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Liebesszenen sind richtig gut geschrieben und wunderbar in die Handlung eingefügt. Ich musste beim Lesen immer wieder an den Film "Der Tag des Falken" denken - das Buch hat diesselbe romantische und märchenhafte Atmosphäre, ist dabei aber einzigartig. Besonders überzeugend fand ich das Ende. Es hat mich wirklich überrascht - natürlich gibt es das obligatorische, wunderschöne Happy End, aber eben auch einige Überraschungen.

Alles in allem also ein absolut empfehlenswertes Buch für jeden, der gerne historische oder übersinnliche Liebesromane liest. Ich kann es kaum erwarten, dass der zweite Band erscheint, vor allem da er zweihundert Jahre später spielen wird. Vermutlich wird sich die Serie also mit jedem Buch weiter in Richtung Gegenwart bewegen. Neun unsterbliche Wikinger, neun Romane in unterschiedlichen Zeiten - wenn das keine geniale Idee ist!
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am 26. April 2012
Mir hat dieses Buch, welches ich durch Zufall entdeckt habe, sehr gut gefallen.

Die Idee die hinter der ganzen Sache steckt ist zwar nicht ganz neu und auch die Erlösung von dem Fluch findet man schon in anderen Bücher, aber das tut der Sache keinen Abbruch.

Die Charaktere sind gut beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen.

Einen Stern abzug dafür, dass mir Alaida auch zu schnell "weich" geworden ist. Zwar ist das in Anbetracht des Zeitalters sicher "normal", aber für mich als Frau dennoch nicht ganz so schön.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen und mache mich sofort an Teil 2.
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am 11. Juli 2011
Klappentext:

"Er ballte die Fäuste, bis sich seine Nägel in die Haut gruben, als er daran denken musste, welch Vergnügen und welche Gefahr eine Heirat mit sich bringen würde. Wie sollte er sein Geheimnis vor seiner künftigen Ehefrau bewahren?"
Niemand am englischen Hof ahnt, dass Lord Ivo de Vassy, der als Spion für den König tätig ist, tatsächlich ein verfluchter Gestaltswandler namens Ivar ist - auch der König nicht, der ihm ein Lehn anbietet und die Vermählung mit der jungen Adligen Alaida befiehlt. Ivar hingegen ist völlig klar, dass es Wahnsinn ist, sich auf eine Ehe einzulassen. Doch er kann seiner Sehnsucht, endlich wieder ein Heim zu haben - und sei es auch nur für kurze Zeit -, einfach nicht widerstehen. Vor allem nicht, nachdem er Alaida kennengelernt hat, eine ebenso kluge wie eigenwillige Frau.
Doch nicht nur der Fluch, auch eine dunkle Prophezeihung bringt die beiden in tödliche Gefahr ...

Meine Meinung:
"Unsterbliche Liebe" ist der erste Band von insgesamt neun Stück aus der Reihe der Nachtkrieger von Lisa Hendrix. Ich muss zugeben, dass ich vor dem Lesen einige Vorurteile hatte. Ich dachte, diese Reihe wäre genauso wie die anderen, die es schon gibt. So eine Art Mischung aus verschiedenen Büchern wie "Herren der Unterwelt", die Gestaltswandler-Reihe von Nailini Singh, etc.
Weit gefehlt!! Das Buch ist der Hammer. Eine der besten Bücher aus dem Genre.
Ihr wollt wissen, warum es mir so gefallen hat? Lest es und ihr werdet es sehen. Die Grundidee mit verfluchten Kriegern, Gestaltswandler gibt es ja schon, aber Lisa Hendrix hat es meiner Meinung nach perfekt umgesetzt, um aus der Masse herauszustechen. Bei vielen ähnlichen Büchern ist es immer die Liebe auf den ersten Blick und dann sind alle happy und würden ihr Leben für den anderen geben, dabei kennen sie sich erst einen Tag lang... In "Unsterbliche Liebe" ist es gut gelöst, denn Lady Alaida sieht es genau anders. Sie mag ihren neuen Ehemann nicht, den der König ihr gegeben hat. Ich musste so oft lachen, weil Alaida nicht auf den Mund gefallen ist. Sie hat zu allem eine Meinung, die sie dann auch vehement vertritt.
Auch macht sie keinen Hehl daraus, dass Ivo ihr den Rücken hinunter rutschen kann. Sie ist klug, selbstbewusst, stark und hat ihren eigenen Willen. Für die Zeit in der die Geschichte spielt - 1095 - war sie wohl eher eine Ausnahme, denn damals hatten die Frauen nicht viel zum sagen. Jeder andere Ehemann hätte sich ihre scharfen Kommentare nicht lange gefallen lassen, aber Ivo findet es gut eine Ehefrau mit eigenem Willen zu haben. Langsam und vorsichtig kommen die beiden sich näher ...
Die Charakteren waren alle sofort sympatisch, Alaida hat mir gut gefallen ebenso wie Ivo. Sie wirkten beide sehr authentisch und passten perfekt zueinander. Aber auch Ivos Freunde, besonders Ari, fand ich auch sympatisch. ;)
Ich freue mich sehr, wenn dann irgendwann Ari an der Reihe ist und uns seine Geschichte erzählt, denn er ist derjenige, der alle Geschichten aufschreibt, ein ehemaliger Hofdichter. Auch Brand ist gut gelungen, alle drei krieger haben ihre Stärken und Schwächen, sind mal in guter Laune und auch mal in schlechter Laune vertreten. Sie wirken nie wie der Prinz auf dem Pferd der kommt um die holde Jungfrau zu retten. Dies finde ich sehr realistisch gestaltet. Denn die drei müssen die ganze Zeit mit der Angst leben, entdeckt und so verjagt zu werden. Ivo und Brand verwandeln sich jeden Tag bei Sonnenaufgang in ihre Schutzgeister, Ari in der Nacht. Die drei haben mir sehr Leid getan, vor allem Ivo, der nach und nach beginnt seine Frau wirklich zu lieben und Angst hat, sie bald wieder verlassen zu müssen. Die ganze Zeit macht er sich Vorwürfe, er steckt in einem tiefen Konflikt, den einerseits will er bei seiner Frau bleiben, auf der anderen Seite darf sie von seinem Fluch nichts wissen...
Es gibt auch ein paar unerwartete Wendungen im Buch, was zur Spannung beiträgt. Die fast fünfhundert Seiten lesen sich im Nu und schon sitzt man da und klappt das Buch traurig zu, da es leider schon zu Ende ist. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, der von einem anderen, bisher unbekannten Krieger handelt.
Ach was ich noch erwähnen wollte: Die Personen im Buch gab es teilweise wirklich, z.B. lebte in dem oben genannten Jahr wirklich ein Ivo de Vassy auf Alnwick, ein Nordmann. Er hatte eine Frau namens Alda und eine Tochter namens Beatrice...
Ich hätte nicht gedacht, dass die Autorin hierfür reale Personen genommen hat. Das finde ich aber umso besser ;).
Zu der Reihe kann man noch sagen, dass es insgesamt neun Bücher werden, von denen jedes einzelne in einer anderen Zeit spielt. So bekommt man also auch verschiedene Epochen und deren Menschen dargestellt, worauf ich schon sehr gespannt bin!! Im März erscheint das zweite Buch unter dem Titel "Ewige Begierde".
Unbedingt lesen!!!
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am 2. April 2011
Es ist schön, wenn in der Fülle der Paranormalroman-Serien mal wieder ein neuer Ansatz auftaucht.

Frau Hendrix hat in diesem ersten Band ihrer Serie gekonnt reale Personen, die einmal gelebt haben, mit mystischen und magischen Personen und Geschichten vermischt.
Es gefiel mir, daß es in diesem Band nicht nur um den Hauptprotagonisten und seine Geschichte ging, sodern man auch schon zwei seiner Gefährten kennenlernt.
Auch wenn das Ende der Geschichte ein wenig traurig ist, so erfährt man doch, wann (nämlich im letzten Band)alles wieder gut wird.
Die Geschichte zwischen Ivo und Alaida verläuft nach dem üblichen Klischee: Mann hat Geheimnis, Frau verliebt sich doch in ihn und muss vertrauen.......
Doch die Nebenfiguren und die magisch/mystischen Anteile peppen das Ganze gut auf.
Ich konnte, nachdem ich einmal angefangen hatte, nicht mehr aufhören zu lesen.
Hoffentlich müssen wir nicht lange auf den zweiten Band "Nachtkrieger - Ewige Begierde" warten.
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Erster Eindruck? Hoppla, wo bin ich den hier gelandet. Nennt mich naiv, aber es war mir erst nicht klar, dass ich hier vielmehr einen historischen als einen paranormalen Roman vor mir habe und das, wo ich doch kaum Historisches lese. Aber man soll sich ja immer auf neue Dinge einlassen und bei Nachtkrieger fiel mir das alles andere als schwer. Schon mit dem ersten Kapitel wird man in die Geschichte hineingezogen, das Interesse wird geweckt und man möchte diese neue Welt erkunden. Besonders gut gefällt mir hier, dass die Autorin gut recherchiert hat und die Geschichte auf historischen Grundlagen basiert. Damit wird sie zum Teil in der Realität verankert und die paranormalen Elemente werden zur Nebensache.

Lisa Hendrix schreibt fesselnd und flüssig, verleiht all ihren Charakteren eine unglaubliche Gefühlstiefe und man kann es kaum erwarten mehr über sie zu erfahren. Die Charaktere wachsen einem sehr schnell ans Herz und man muss sie einfach mögen - Ivo leidet sehr unter dem Fluch, wünscht sich nichts sehnlicher als ein Zuhause und eine Familie sein Eigen nennen zu können um sich in deren Geborgenheit zurück zu ziehen. Für kurze Zeit scheint dies nun zum Greifen nah und als Leser wünscht man ihm alles Glück, leidet bei Rückschlägen aber mit ihm. Alaida ist nicht auf den Mund gefallen, ist offen und ehrlich und sowohl sie als auch Ivo besitzen einen Sinn für Humor, der mich immer wieder zum Grinsen brachte. Einzig Cwen bliebt für mich unnahbar, ich konnte mir von ihr kein richtiges Bild machen und das was man über das Buch hinweg über sie hörte stimmt für mich mit dem Ende nicht ganz überein und ich fühle mich hier ein bisschen um einen 'bösen Gegenspieler' betrogen. Natürlich bin ich jetzt aber neugierig, wie sich das in den nächsten Bänden noch entwickelt und ob man dann einen besseren Eindruck von ihr erhält. Das Ende möchte ich hier auch noch kurz erwähnen, denn das ist es, was das Buch für mich am stärksten von anderen abhebt, weil es doch ungewöhnlich ist. Ich hätte mich zwar ein anderes auch gut (vielleicht sogar besser) vorstellen können, aber die Autorin hat hier einen interessanten Aspekt eingefügt, von dem ich neugierig bin, wie er sich auf die übrigen Helden auswirken wird.

Auf den letzten Seiten geschieht dann sehr viel, die Handlung überschlagt sich fast und ich war in der Versuchung noch mal zurück zu blättern in der Hoffnung, dass ich Informationen überlesen hätte. Ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Haupthandlung und Ende hätte mir besser gefallen, vieles bleibt für mich nur angedeutet und wird wohl erst in den Nachfolgebänden Beachtung finden. Abgesehen von leichten Längen so zur Mitte des Buches und eines dafür verkürzten Endes, hat mir Nachtkrieger aber sehr gut gefallen und ich werde Teil 2, der im Frühjahr 2012 erscheinen wird, auf jeden Fall im Auge behalten.

Rating: B+
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am 26. Mai 2012
Ivar ist einer von neun nordischen Kriegern, die vor langer Zeit zu ewigem Leben verflucht wurden, abgeschnitten von jeglicher Gesellschaft. Denn mit dem Kommen und Gehen der Nacht verwandelt sich jeder von ihnen in ein Tier, das kaum noch ein menschliches Bewusstsein kennt. Als Ivar gezwungen wird, die junge Adlige Alaida zu heiraten, hat er plötzlich alles, was er sich je ersehnt hat, verführerisch nah vor Augen: ein Heim und eine schöne Frau. Nur wie lange kann er verbergen, dass er sich jeden Tag bei Sonnenaufgang als Adler in die Lüfte erhebt? Doch Ivar will sein neues Leben ' und Alaida ' -auf keinen Fall aufgeben, nicht einmal, als die dunkle Vision eines Sehers ein furchtbares Unheil vorhersagt!

"Unsterbliche Liebe" ist der erste Band der "Nachtkrieger"- Reihe von Lisa Hendrix. Dieses Buch bietet eine spannende und romantische Geschichte in der Zeit des frühen Mittelalters. Weiterhin wurde der paranormale Teil innerhalb dieses Buches nicht allzu aufdringlich gestaltet, stattdessen wurde er auf angenehme Art und Weise und stets angemessen in die Handlung mit eingebunden und verknüpft. Ab und an waren ein paar Längen innerhalb der Geschichte zu finden, die aber durch die einfallsreiche Handlung hinwegtäuschen konnten. Außerdem haben die unvorhersehbaren Wendungen ihren Teil zu einer tollen Geschichte beigetragen. "Unendliche Liebe" ist für die Zeit in der dieses Buch spielt doch schon recht modern gehalten, da hier die Standesdünkel und kastenähnlichen Zustände nicht zu stark zum tragen kommen, sodass die Handlung jederzeit angenehme Unterhaltung bietet und sich auf das Wesentliche beschränkt. Dieser erste Band bietet eine tolle Story eingebettet in historischer und romantischer Fantasy und macht Lust auf weitere Bände dieser vielversprechenden Reihe.

Ivar ist ein sympathischer und interessanter Charakter, der innerhalb dieses Buches viel über sich lernt und fern ab von jeglicher Grausamkeit gegenüber handelt. Dennoch ist er ein Krieger, der seine Familie verteidigt. Alaida ist eine patente junge Frau, die sich zu wehren weiß und nicht auf den Mund gefallen ist. Die zarten Bande die zwischen ihr und Ivar nach und nach wachsen, sind schön mitzuerleben; ohne Kitsch ist es stets den Situationen angemessen und bietet eine tolle Waage zwischen Liebe und Abenteuer.

Der Sprachstil ist flüssig und leicht; er ist der damaligen Zeit angemessen und verständlich ohne dabei übertrieben zu wirken oder das historische Gefühl zu vernachlässigen.

Das Cover kann mich jetzt nicht wirklich überzeugen, schafft es aber den Inhalt einigermaßen widerzuspiegeln.
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am 28. März 2012
Nachtkrieger" ist der Auftakt zu Lisa Hendrix Immortal Brotherhood Series". Legt Dich nie mit einer Mutter an", könnte durchaus das Motto dieser Serie sein.

Im 9. Jh. n. Chr. hört eine Horde Wikinger von einen großen Schatz und macht sich 110 Mann stark auf, dieses Schatz zu rauben. Allerdings werden der Schatz und der Ort von der Zauberin Cwen geschützt, die über die dunkle Magie verfügt. Mit Hilfe der von ihr geschaffen Schattenkrieger gelingt es ihr, dem Überfall standzuhalten. Dann wird ihr leiblicher Sohn getötet. Außer sich vor Zorn und Schmerz verflucht Cwen die neun überlebenden Männer und verurteilt sie, jeweils von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang (oder umgekehrt) die körperliche Form ihrer tierischen Schutzgeister anzunehmen. Um sie zusätzlich zu quälen verleiht Cwen den Überlebenden Unsterblichkeit.

Ivar, Arik und Brandyr, die Protagonisten des ersten Bandes haben sich nach rd. 250 Jahren mit ihrem Schicksal arrangiert. Ivar hat unter dem Namen Ivo de Vassy aufgrund seines zuverlässigen Kundschafter Diensts das Wohlwollen des englischen Königs William errungen. Zum Dank schenkt ihm William die Domäne Alnwick und die Hand der Erbin Alaida. Obwohl ihm klar ist, dass diese Ehe mit einem Mann, der sich bei Tagesanbruch in einen Adler verwandelt, von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist, stimmt er zu und heiratet Alaida, weil nach den Jahrhunderten die Sehnsucht nach einem Heim, und sei es auch nur vorübergehend übermächtig ist. Obwohl sie die seltsamen Verhaltensweisen ihres Gatten irritieren, verliebt sie in Ivo (und er sich in sie). Unbewusst kommt er dadurch der Lösung des Fluchs einen großen Schritt näher.

Zwar haben die Wikinger durch den Überfall selbst Schuld auf sich geladen, aber die Härte des Fluches macht sie doch zu geeigneten Helden dieser Serie. Das Buch liest sich flüssig und spannend, die Leiden und ständigen Vorsichtsmaßnahmen der Verfluchten sind gut dargestellt. Insgesamt könnte auch dieser Serie ein gelungener Fantasy Plot entstehen. Gestört hat mich, dass die männlichen Helden für ihre Zeit (1095) einfach zu modern sind. Sie sind gutmütig und freundlich, als wäre sie nie auf Raubzug gegangen. Ivo ist der perfekte freundliche, beschützende Ehemann, den man eher in einem modernen Frauenroman erwartet, nicht jedoch im Mittelalter. Das Ivo dann auch noch das Wickeln eines Baby lernen will, gehört in mittelalterlichen Zeiten ins Reich der Fantasie. Das war für mich einfach too much.

Wer sich dann diesen Kritikpunkten nicht stört, erhält einen gut lesbaren spannenden und romantischen Liebesroman, der Interesse weckt, wie es weitergeht.
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Der Prolog informiert den Leser kurz und knapp über den dunklen Fluch, der einst neun nordische Krieger zu einem Leben verdammte, das sie nur zur Hälfte als Mensch verbringen können. Ivar, der Protagonist des Buches, ist nach über 200 Jahren unablässigem Versteckspiels das unstete Leben satt und bittet den König als Dank für geleistete Dienste um eigenes Land. Sein Wunsch wird ihm gewährt und nebst Alnwick Castle bekommt er auch dessen Erbin Alaida geschenkt, als Frau. All seine Wünsche scheinen sich zu erfüllen und obwohl sich die Herrin der Burg als kratzbürstig und scharfzüngig erweist, fühlen die beiden sich schon bald zueinander hingezogen.

Schon an diesem Punkt ist klar, dass man keine allzu originelle Story erwarten kann. Dennoch habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, versprach es doch eine Abwechslung von dem sonst gängigen Romantasy-Handlungen. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Zum einen konnten mich die Charaktere nicht wirklich fesseln. Während Ivars Handlungsweisen zumindest nachvollziehbar sind, bleibt Alaida vollkommen blass. Sie zeichnet sich einzig durch ihre Zickigkeit und den ständigen Wechsel zwischen Zweifel und sexueller Attraktion aus. Dabei haben sich die Gefühle der beiden Protagonisten zueinander nie nachvollziehbar über die körperliche Anziehung hinaus entwickelt. Plötzlich war von großen Gefühlen dir Rede, doch wo die herkamen blieb mir vollkommen schleierhaft.

Jedoch war das nicht einmal das Schlimmste an dem Ganzen. Den Garaus gemacht hat diesem Roman meiner Meinung nach, der vollkommen unlustige und deplatzierte Humor. Die Sprüche, die Ivar mit seinen Gefährten wechselt sind einfach nur zotig und erinnern an das Gehabe von hormongeplagten Teenagern. Adaidas Zickigkeit ist nervig und gekünstelt. Die Dialoge waren sperrig und unecht, so dass zu keinem Zeitpunkt der Eindruck von Authentizität entstand. Auch neben den Dialogen bleibt der Stil hölzern und sehr einfach. Der Flair, den andere Autoren in historisch anmutenden Romanen heraufbeschwören können, fehlte hier komplett. Die Schreibweise erinnerte eher an erste Versuche einer Autorin, die jetzt auch mal auf der Romantasy-Welle mit schwimmen wollte.

Positiv zu erwähnen ist der Versuch der Autorin, die Handlung glaubhaft in den historischen Kontext zu integrieren und zumindest am Rande Fiktion und historische Persönlichkeiten miteinander zu verquicken.

Alles in allem aufgrund der netten Grundidee und dem ansprechenden Lesetempo keine vollkommene Zeitverschwendung, aber bestimmt kein Buch, bei dem man etwas verpasst, wenn man es nicht liest.
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