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TOP 1000 REZENSENTam 1. August 2013
„Totenblick“ ist der erste Thriller des Bestsellerautors Markus Heitz. Er ist als Taschenbuch im Knaur Verlag erschienen und umfasst 521 Seiten inklusive einem Nachwort des Autors. Der Buchumschlag verfügt vorne und hinten über Klappen, davon kann die hintere dank einer weiteren Falzung den Seitenschnitt schützen, aber auch als Lesezeichen genutzt werden. Die vordere Klappe verbirgt ein Kurzinterview mit dem Autor zur Idee diesen Krimi zu schreiben. Auf dem Cover ist die Regenbogenhaut eines stark vergrößerten Auges zu sehen, in deren Mitte erscheint in der Pupille ein undeutliches Gesicht. Ohne hier zu viel verraten zu wollen, steht diese Gestaltung ebenso wie der Titel in unmittelbaren Zusammenhang mit den Morden, die im Buch beschrieben werden.

Ein junger Konzertpianist, Sohn eines bekannten Leipziger Theaterintendanten wird auf der Straße überfallen, nur knapp entgeht er dem Zusammenstoß mit einer Tram. Am nächsten Morgen wird er von einem Unbekannten, der in seine Wohnung eingedrungen is,t betäubt und verschleppt. Er ist der erste Mordfall einer Serie für das Leipziger Kommissariat, die im Folgenden als „Bildermorde“ bezeichnet werden. Der Täter verwendet seine Opfer zur Inszenierung bekannter Szenen, die auf Gemälden oder als Bildhauerei festgehalten wurden. Neben der ins Leben gerufenen SoKo ermittelt auch Ares Löwenstein, ein Freund von Hauptkommissar Peter Rohde, seines Zeichens Personal Trainer und ehemaliges Bikermitglied der Demons, zunächst aber nur auf einem Nebenschauplatz. Der Mörder scheint darauf zu drängen, gefunden zu werden. Er hat irgendwo in seinen Werken Hinweise versteckt, die zur Aufklärung führen können. Außerdem scheint ihn jemand nachahmen zu wollen. Eile ist geboten, die Morde treffen die Ermittler immer persönlicher. Zudem führen Nachrichten des Täters am Tatort, in denen steht, dass der Blick der Toten denjenigen erfasst, der als nächstes sterben wird, zu Angst und Unsicherheit im Ermittlerteam.

Gleich von Beginn an steigt die Spannungskurve steil an. Durch einige interessante Nebenhandlungen schafft Markus Heitz es, Figuren einzuführen, die zunächst noch in keiner Verbindung zum Fall zu stehen scheinen. Der Leser sei gewarnt sein Wohlgefallen nicht an eine Person zu verlieren, um nicht entsetzt zusehen zu müssen, wie diese ums Leben kommt. Denn Markus Heitz schreibt in diesem Thriller sehr böse Handlungsabläufe und bei den Beschreibungen der „Kunstwerke" des Mörders nimmt er kein Blatt vor den Mund. Gerade das macht unter anderem den Sog aus, diese Geschichte zu Ende zu lesen. Dabei sind die Charaktere sehr vielschichtig und bei einigen nimmt der Autor den Leser mit ins Privatleben, was den Schrecken nur noch vergrößert, wenn der entsprechenden Person etwas zustößt. Der Täter gibt Hinweise, dass die Ermittler nur Minuten zu spät am Tatort sind, um aufklärende Hinweise zu finden. So bleibt die Erzählung bis zum Ende hin spannend. Gerne empfehle ich das Buch an Leser von Psychothrillern weiter und auch und vor allem an die Fans von Markus Heitz, die hier seinen unverkennbaren Schreibstil vorfinden werden.
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am 8. August 2013
Auf das Erscheinen von "Totenblick" habe ich mich monatelang gefreut, nicht nur, weil es eben ein neuer Roman von Markus Heitz ist, sondern auch, weil Konstantin Korff, Protagonist in "Oneiros - Tödlicher Fluch" eine kleine Rolle in Heitz erstem Thriller bekommen hat. Meine anfänglichen Befürchtungen, das Buch könnte sich als Flop erweisen, haben sich als unbegründet herausgestellt.

Erstmal zur Gestaltung: Ich habe noch nie ein so cooles Buch gesehen wie "Totenblick". Nicht nur, dass das Cover schon einen interessanten Hinweis auf die Handlung hergibt, der ganze Umschlag ist absolut genial. Beschreiben kann ich es nicht, wer das Buch in der Hand hält, weiß, was ich meine.
Neben einem Foto inklusive 'Autogramm' des Autors gibt es vorne auch noch ein Mini-Interview. Nicht so gut finde ich den Klappentext. Zu Oneiros passte die Machart noch recht gut, hier sieht es einfach so aus, als hätte der Verlag keine Lust mehr gehabt, sich etwas Neues auszudenken.
Textfehler sind mir keine aufgefallen.

Wie immer benutzt Heitz eine einfache, aber nicht oberflächliche Sprache. Die Geschichte ist meistens logisch aufgebaut, der Lesefluss wird nicht durch Veränderungen in der Sprachstruktur unterbrochen.
Was mich persönlich jedoch sehr aufgeregt hat, was die Sexszene zwischen Hauptcharakter Ares und seiner Freundin Nancy. Es ist nicht so, dass ich etwas gegen Sex in Romanen habe, er interessiert mich halt meistens nicht. In anderen Romanen von Markus Heitz scheinen die Ausführungen über das Sexleben der Charaktere auch meistens völlig normal und passen zur Story (obwohl die sprachliche Gestaltung dort leider oft zu wünschen übrig lässt). In "Totenblick" jedoch kommt mir dieser plötzliche Einwurf von Erotik einfach sehr unnötig und fehl am Platz vor. Und, Herr Heitz: Er "trieb seinen Schwanz tief in ihre Pussy."? Ernsthaft?

Zur Geschichte an sich kann man sagen, dass Markus Heitz hier einen wirklich guten Thriller abgeliefert hat. Bis auf ein paar Anspielungen auf "Oneiros", über die ich mich sehr gefreut habe, keine übersinnlichen Elemente, und trotzdem irgendwie typisch Markus Heitz.

"Totenblick" hat mich zwar nicht ganz so sehr begeistert wie andere Romane des Autors, dennoch gebe ich 3,5 Punkte (für Amazon aufgerundet auf 4).
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am 3. November 2013
Ares Leon Löwenstein und Peter "Pitt" Rhode sind die besten Freunde. Während das Ex-Biker-Gang-Mitglied Ares inzwischen ein gut bürgerliches Leben als Personal Trainer führt, ist Pitt Kommissar bei der Leipziger Polizei und seit Neuestem Leiter der SoKo Bildermorde. Denn der Bildermörder treibt sein Unwesen in den baufälligen Häusern der Stadt. Entführt Menschen und macht sie zu unsterblichen Nachbildungen bekannter Kunstwerke. Seine Handschrift ist so grausam wie einzigartig. Allen Leichen wurden die Köpfe abgetrennt und als bald wieder angeklebt. Sie alle werden mit weit aufgerissenen Augen aufgefunden und sets in absoluter Dunkelheit. Die gespenstischen Kulissen wären geradezu als genial zu bezeichnen, wenn nicht gleichermaßen monströs.

Mehr durch einen Zufall geraten beide Männer ungefähr zur gleichen Zeit in die Wirrungen des Falles. Beide lassen ihre weitläufigen Kontakte spielen, um den wahnsinnigen Psychopaten dingfest zu machen. Doch seine Rache wird mit jedem Mal schrecklicher und die versteckten Hinweise zusehends kniffeliger. Als der Kreis um die Ermittler herum enger wird, die Warnung vor dem Totenblick der Opfer schreckliche Realität zu werden scheint, werden auch die Maßnahmen zusehends ungewöhnlicher.
Der Bildermörder versetzt die Stadt in Angst und Schrecken, versteht es wie kein anderer die Medien für seine kranken Werke zu nutzen. Und die Zeit läuft unerbittlich. Immer größer werden die Verluste in den eigenen Reihen der Polizei - auch vor den Hauptpersonen macht dieses Buch keinen Halt.

Alles in Allem super spannend, mit einem guten mythischen Touch versehen und einer Prise Wissenschaft. Die Protagonisten sind sympathisch, die Story gut durchdacht und meiner Meinung nach ohne Fehler. Eine ungewöhnliche Geschichte genau nach meinem Geschmack. Ich hätte gerne mehr von Ares, Kommissar Lackmann und auch dem Bestatter Konstantin Korff, den einige vielleicht schon aus Oneiros kennen.

Bei eingen Details kann es einem schon mulmig werden im Bauch, um nicht zu sagen, übel. Aber glücklicher Weise haben alle Mitwirkenden einen ordentlichen Humor, so dass man auch zwischendurch immer mal wieder auf andere Gedanken kommt ;-)
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am 10. September 2013
Worum geht es:

Ein Mörder versetzt Leipzig in Angst und Schrecken und spielt mit den Ermittlern und der Spurensicherung ein perfides Spiel: Er tötet seine Opfer, ohne ihnen große Schmerzen zuzufügen, und arrangiert die Leichen kunstvoll. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie werden zu "Repliken" großer, bekanntr Kunstwerke, die der Täter bis ins kleinste Detail nachahmt. Er hält sich für ein Genie, einen noch unentdeckten Meister und will alle Welt daran teilhaben lassen.

Doch noch etwas hinterlässt er am Tatort: Einen Zettel mit den Worten sich vor dem "Totenblick" zu hüten: Derjenige, der den ersten Blick in die Augen des Toten wirft, hat nicht mehr lange zu leben und gerät auf die Abschussliste des Mörders. Aberglaube denken die meisten - bis immer mehr Ermittler ums Leben kommen.

Meine Meinung:

Markus Heitz kennen wir als Autor ja eigentlich nicht aus der Thriller-Szene, sondern viel eher aus dem Fantasybereich. Bisher zählten Vampire, Werwölfe und Co zu seinem Gebiet. Umso gespannter war ich deshalb auf sein neues Buch, und als 'echter Fan' konnte ich mir diesen Ausflug in ein neues - von mir sehr geliebtes - Genre nicht entgehen lassen.

Und die Idee hinter der Story ist auch wirklich grandios: Ein Mörder der seine Opfer zu Kunstwerken macht. Super gruselig aber auch sehr sehr faszinierend und nicht selten habe ich direkt während des Lesens auf meinem Smartphone nachgeschaut, wie die Originale aussehen.

Auch der Schreibstil konnte mich, wie immer, überzeugen. Markus Heitz hat eine ganz grandiose Art mit Worten umzugehen, die nicht zu hochtrabend sind, ohne viele sprachliche Mittel auskommen und dennoch eine Vielzahl an Bildern im Kopf entstehen lassen und echt lockerflockig geschrieben sind. So hat man die ganze Geschichte einfach so weggelesen - konnte nicht aufhören weil es immer wieder wahnsinnig spannend wurde.

Besonders gefallen hat mir auch dass die Geschichte wieder in Leipzig spielt. Erstens natürlich weil es eine tolle Stadt ist, die viel Platz für Geschichten aller Art bietet, zum anderen aber auch weil man Leipzig natürlich aus einigen anderen Büchern von Markus Heitz kennt. Mir persönlich hat auch super gefallen dass der Bestatter des Ars Morendi, den man bereits in "Oneiros" kennen lernt, eine Rolle spielt - hätte ich das Buch jedoch nicht gelesen, würde es mich ehrlich gesagt ziemlich nerven, dass nicht aufgedeckt wird wieso er wie handelt und zum Lesen von Oneiros quasi genötigt wird, wenn man mit Totenblick final abschließen möchte.

Wieso ich aber nur 4 Sterne gebe, trotz meines sehr guten Eindrucks, ist dass es mir in dem Buch ab einem gewissen Punkt einfach zu viele Toten gibt - ohne zu spoilern, aber es sterben auch Charaktere deren Tod unnötig und ohne Bedeutung für die Geschichte ist. Bei dem ersten dieser Todesopfer dachte ich noch "Okay, krass, dass Person XY wirklich tot ist", aber irgendwann dachte ich wirklich nur noch "Ernsthaft?!". Und auch das Ende konnte mich nicht wirklich begeistern. Denn auch dieses verlief er so nach dem Motto "Unverhofft kommt oft" und war purer Zufall, der die Geschichte total abrupt und übertrieben dramatisch enden ließ.

Alles in allem ist Markus Heitz der "Ausflug" in die Thrillergefilde durchaus geglückt und hat ein tolles, super spannendes Buch veröffentlicht! :)
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am 1. September 2013
Inhalt:
In Leipzig geht ein Mörder um, der Bildermörder hat die Polizei herausgefordert, indem er grausige Tatorte hinterlässt, die berühmten Kunstwerken nachempfunden sind. Zudem erhält die Polizei den Hinweis „Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters“. Nach einigen Recherchen finden die Ermittler heraus, dass der Täter auf den Netzhäuten seiner Opfer die Bilder fixiert, die sie im Augenblick ihres Todes sahen.

Meinung:

Der Konzertpianist Armin Wolke, Sohn eines einflussreichen Theaterintendanten wird das erste Opfer des Leipziger Bildermörders.
Die Polizei wird zu einem Tatort gerufen, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Der Täter hat es sich zur Aufgabe gemacht, berühmte Kunstwerke an seinen Tatorten nachzustellen, in diesem Fall das Werk des Malers Jacques-Louis David mit dem Titel "Der Tod des Marat".
Der Tote sieht der Figur auf dem Bild verblüffend ähnlich, wurde Wolke deshalb Opfer des Bildermörders?
Kommissar Peter Rohde ahnt sofort, dass hier ein perfider Serientäter am Werk ist und wird Kopf der Soko „Bildermorde“.
Neben dem Ermittler Rohde, der an ADHS leidet und dadurch gehandicapt ist, ermittelt auch noch Rohdes Freund Ares Löwenstein, Personaltrainer und Ex-Mitglied eines Motorrad-Clubs in dem Fall, zunächst in einer Nebenhandlung, die sich aber schnell mit den Taten des Bildermörders verknüpft.
Auch Rohdes Kollege Lackmann ist ein ansprechender Charakter. Bedingt durch seinen offen zur Schau gestellten Alkoholismus hat er sich jegliche Karrierechancen verbaut und war bislang kein wirklich Gewinn für das Ermittlerteam. Unvermutet dreht Lackmann plötzlich auf und entdeckt seine Ermittlerfähigkeiten wieder und das auf sehr glaubhafte Weise.

Gefreut habe ich mich auch über das Auftauchen von Konstantin Korff, dem Bestatter, den Heitz-Fans schon aus „Oneiros – Tödlicher Fluch“ kennen und der hier eine kleine Nebenrolle bekommen hat.

Die Zeit drängt, das Ermittlerteam tappt im Dunkeln und der Mörder verdoppelt pro „Bild“ die Anzahl seiner Opfer, zudem ist auch noch ein Nachahmungstäter auf der Bildfläche erschienen.
Das Ermittlerteam gerät unter Druck als die Morde in immer persönlicheres Umfeld vordringen und die dargestellten Bilder im grausiger werden.

Die Geschichte glänzt durch einen exzellenten Spannungsaufbau, der auch im Fortschreiten der Handlung nicht nachlässt. Ständig gibt es unerwartete, aber glaubhafte Wendungen und der Autor scheut auch nicht davor zurück, sympathische Figuren, von denen man es nicht erwartetet hätte, zum Opfer werden zu lassen.
Heitz hat Mut zu Neuem bewiesen, indem er hier seinen ersten Thriller abgeliefert hat und der ist ihm wirklich gelungen.
Die Geschichte überzeugt durch eine gleichbleibende Erzählperspektive, auch wenn zwischen den handelnden Charakteren gewechselt wird und glänzt durch einen flüssigen, typisch „heitzschen“ Erzählfluss in angenehmer Sprache.

Gelesen wird die spannende Geschichte von Simon Jäger, der vielen als deutsche Stimme von u.a. Matt Damon, Heath Ledger und Josh Hartnett bekannt ist und der auch schon in „Oneiros – Tödlicher Fluch“ zu hören war.
Jäger versteht es den Hörer an die Geschichte zu fesseln und mit seiner angenehmen Stimme sowohl Spannung aufzubauen, als auch zu unterhalten.
Eine Stimme, der man gern zuhört und die auch in diesem Thriller brilliert.

Verpackt sind die sechs „Totenblick“-CDs im Pappcover, auf dem ein ganz in blau gehaltenes Auge zu sehen ist, das die ganze Front einnimmt. In der Pupille ist ein Gesicht zu sehen.
Ein Cover, das perfekt auf die Story des Buchs eingeht und das schon beim Betrachten Lust auf mehr macht.

Fazit

Vielseitige Charaktere, böse, aber dennoch faszinierende Handlungsabläufe, geschickt eingewobene Nebenhandlungen und Tatorte, bei denen sich der Autor nicht an Beschreibungen zurückhält, machen diese Geschichte aus, die den Hörer schnell in einen regelrechten Sog zieht und bis zum Ende hin spannend bleibt.
Dazu ein wunderbarer Sprecher, der spannend und fesselnd erzählt - was will das verwöhnte Hörbuch-Fan-Herz mehr?
Einziges Manko, und deshalb auch nur vier von fünf Sternen, ist die gekürzte Fassung, die ein paar Details, die im Buch vorkommen, weglässt.
Wenn das der Erstling in diesem Genre war, freue ich mich schon auf den Nachfolger, Markus Heitz, in dem wir hoffentlich wieder auf das Dreamteam Löwenstein & Korff treffen!
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am 21. Oktober 2013
Das Buch hat fast alles gehalten, was es versprochen hat. Spannend von Anfang bis kurz vor (dieses Buch) Ende - wie in vielen seiner Bücher. Das Einflechten von Herrn Korff aus Oneiros war für mich eine feine Sache. Wenn man das Buch Oneiros gelesen hat und Herr Korff von dem Mörder in seinem Bestattungsinstitut aufgesucht wird, war für mich das Ende vorhersehbar. Und wieder war es das Ende eines Buches von ihm (z.B. Zwerge 4), das nicht so recht zu dem spannenden Gesamteindruck passte. So berechnend, kühl und abartig der Mörder war, war das letzte Zusammentreffen mit seinen Jägern zu trivial. Manchmal entsteht der Eindruck, als müsse das Buch noch schnell zu Ende geschrieben werden (z.B. auch Ulldart). Ich muss auch dem vorherigen Bewerter zustimmen, dass er beim Sex ins Kneipendeutsch abgerutscht ist - das passte wirklich nicht.
Ansonsten top Unterhaltung. Trotz des etwas schwachen Endes war das Buch für mich wieder einmal extra Klasse.
Ich bin immer wieder erstaunt, dass Markus Heitz auf so vielen Ebenen solch tolle Bücher schreibt. Außer meiner Wenigkeit freuen sich sicherlich viele auf Die Zwerge 5.
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am 14. Mai 2015
In diesem Thriller beschreibt Markus Heitz eine grausame Mordserie. Sein Killer sucht sich die Opfer nach bestimmten Kriterien aus und arrangiert sie auf grausige Art und Weise: in Form von historischen Gemälden. Markus Heitz schafft es, den Leser teil an der grausamen Psyche des Killers haben zu lassen, beschreibt genau, wie er sich die Opfer aussucht und diese beobachtet um den rechten Moment abzupassen. Ein großartiges Buch und ein äußerst gelungenes Thriller-Debüt. Die Sprache ist ebenfalls gut, die Handlung gut nachvollziehbar und es wirkt realistisch.
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In Leipzig geht ein Mörder um. Er tötet seine Opfer nicht einfach so, sondern stellt sie als Kunstwerke dar. Ermittler Rhode und sein Team stehen vor einem Rätsel. Was will ihnen der Mörder sagen?

"Totenblick" ist der erste Thriller von Markus Heitz, der ja durch seine Fantasy-Bücher bekannt geworden ist. Für einen Erstling in diesem Gebiet ist das Buch gut geschrieben, auch wenn es zum Schluß hin komisch wird.

Die Geschichte wird komplett aus der Erzählerperspektive erzählt, jedoch fällt der Fokus immer wieder auf eine andere Person. So bekommen sowohl die Ermittler, die Opfer, als auch befreundete Helfer und der Mörder selbst ihre Parts. Das hat mir sehr gut gefallen. Leider kommen die Sichtweisen des Mörders ein wenig zu kurz, so dass mir bis zum Schluß verschlossen geblieben ist, warum er seine Taten begeht.

Zudem driftet Markus Heitz im letzten Drittel des Buches in ein eher unmotiviertes Abschlachten von Personen ab. Warum genau diese Personen getötet werden, war für mich nicht immer schlüssig. Das fand ich schade und hat meinen Lesespaß ein wenig geschmälert. Auch das Finale und das Aufdecken des Mörders ist mehr dem Zufall und dem Good-Will des Täters als den Ermittlern geschuldet. Zwar ist die Geschichte in sich lesenswert, doch an der ein oder anderen Stelle habe ich nur "Hä??" gedacht.

Der Stil des Autors ist sehr gut und flüssig zu lesen. Die Beschreibungen der Tatorte sind nicht unnötig blutig und die Dialoge zwischen den Figuren sind authentisch gehalten. Das hat mir sehr gut gefallen.

Fazit: für den ersten Versuch hat sich Markus Heitz tapfer geschlagen. Wer einen soliden Thriller lesen möchte, ist mit "Totenblick" sehr gut bedient.
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am 16. Oktober 2013
Markus Heitz ist ja bekannt als Fantasyautor. Mit diesem Buch wagt er den Ausflug in das Thriller-Genre, wenn auch mit ein wenig Mystik verbunden! Der aus Oneiros bereits bekannte Korff taucht während des ganzen Buches immer wieder auf. Diese Gratwanderung, doch wieder ins Phantastische abzudriften, hat er gut gemeistert und auch das alternative Ende ist passend.

Die Lektoren haben hier gute Arbeit geleistet. Es sind kaum Fehler, egal ob Tipp oder Kontext, im Buch vorhanden. Da ist man von Markus Heitz Büchern, besonders auf dem Kindle ja leider einiges gewohnt.

Das Buch konnte ich kaum aus der Hand legen und ich habe es regelrecht verschlungen!
Dennoch von mir nur 4-Sterne, da zu einem 5-Sterne Buch noch ein bisserl was fehlt. MAl gespannt, ob es eine Fortsetzung gibt, was wünschenswert wäre.

Würde ich dieses Ebook zum aktuellen Preis (9,99 Euro) wieder kaufen? JA
Würde ich es meinen Freunden vorbehaltlos empfehlen? JA
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am 28. Oktober 2013
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, die Story beinhaltet die für Markus Heitz berühmten Perspektivenwechsel, und man muss gestehen das obwohl er Fantasy-Autor ist ist ihm auch diese Sparte bekannt und das Buch gut gelungen.
Für alle Leser von ONEIROS ein besonderer Leckerbissen da einige Figuren dort ihre Geschichte hier erweitert bekommen, Nichtkenner können mit Korff nix anfangen und finden den leichten Fantasytouch vielleicht verstörend.
Wer Heitz Lektüren kennt wird auch diese hier verschlingen.
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