flip flip Hier klicken Jetzt informieren Spring Deal Cloud Drive Photos Mehr dazu Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive



am 27. August 2017
Das erste Buch war ein Versuch, mittlerweile habe ich sie alle Zuhause und bis auf zwei auch schon gelesen! Die Hauptakteure Wallner und Kreuthner ergänzen sich wunderbar: der eine ein den Prinzipien treuer Mini-Spieser, der andere ein sympathischer Anarcho, der es mit den Vorschriften nicht so genau nimmt und die Regeln zurecht biegt, wie es ihm gerade in den Kram paßt. Sympathische Nebenfiguren (wie z. b. Wallner's Opa) runden das Bild ab. Was mir gut gefällt sind die eingefügten Rückblenden, wodurch man - je mehr man liest - immer mehr über die Hintergründe und Beweggründe der Opfer bzw. Täter erfährt. Und meist wird erst ganz zum Schluß klar, wer der tatsächliche Täter ist, auch wenn man während des Lesens schon einen eigenen Tatverdächtigen im Auge hat und dann doch daneben liegt. Einfach spannend bis zum Schluß! Auch das Einbetten der Handlung in die oberbayrische Landschaft rund um das Mangfalltal bzw. Miesbach paßt hier toll. Freue mich auf weitere Werke des Autor's zum Thema Wallner/Kreuthner!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 9. November 2016
Die oberbayerischen Ermittler Wallner und Kreuthner stehen vor einem Rätsel, als dem Kriminellen Stanislaus Kummeder auf dem Gipfel des Riederstein der Kopf weggeschossen wird. Kummeder hatte einiges auf dem Kerbholz, was vermutlich auch Feinde nach sich zieht.
Doch was hat das Verschwinden einer jungen Frau mit den aktuellen Ereignissen zu tun?

Mit „Schafkopf“ durfte nach „Totensonntag“ und „Der Prinzessinnenmörder“ das dritte Wallner-Hörbuch in mein Regal kommen. Chronologisch gesehen ist es jedoch der zweite Teil.

Wie gehabt liest Michael Schwarzmaier grandios und haucht den etwas schrulligen Charakteren Leben ein. Neben den Hauptpersonen wie dem Ermittlerteam Wallner und Kreuthner bleiben auch alte Bekannte natürlich nicht aus.
So freute ich mich besonders über den kauzigen Großvater Wallners, der auch im hohen Alter in Sachen Frauen seinem Enkel weit voraus zu sein scheint, was dem jüngeren jedoch nicht immer gefällt.

Die Krimistory an sich finde ich dieses Mal ein wenig wirr und von sehr vielen Zufällen durchwandert – zu viele für meinen persönlichen Geschmack. Auch fiel es mir stellenweise etwas schwer, der Handlung zu folgen, da ich irgendwie mit den „bösen Buben“ etwas durcheinander kam. Dies kann jedoch auch meiner Laune geschuldet sein – hier möchte ich zu gegebener Zeit noch einmal reinhören und meine Meinung ggfs. revidieren.
Gut gefällt mir, dass Autor Andreas Föhr seiner Linie treu bleibt und hier in zwei Erzählsträngen den Leser bzw. Hörer zur Rätsels Lösung führt.
Der Lokalkolorit ist wie immer wunderbar zu sehen, die Dialektik der Protagonisten ungebremst, so dass dies ein absoluter Pluspunkt für den sprachbegeisterten Hörbuchfreund ist.

Insgesamt jedoch trotz einer eigentlich guten Handlung wegen kleiner Mängel hier und da der für mich bislang schwächste Oberbayern-Krimi aus den Federn Andreas Föhrs – jedoch mit einer immer noch guten Gesamtwertung.
Meine Neugierde auf die mir noch fehlenden Teile ist ungebremst!
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 25. Juli 2015
Ein spannender Krimi und schnell lesbar, mit bayrischem Lokalkolorit und kleinen Schwächen.
Teilweise an den Haaren herbeigezogen. Der Zimbeck ist angeblich kein Intelligenzbolzen, trickst die Polizei aber immer wieder aus, somit kommt die Polizei gar nicht gut raus und wird etwas dümmlich darstellt.
Am besten man liest das Buch in wenigen Tagen aus, da es mit den Rückblendungen ein bisserl verwirrend ist.
Ich find's absolut lesens- und weiterempfehlenswert und werde gleich mal das dritte Buch zu lesen beginnen.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 15. Dezember 2012
Nach dem Buch "Der Prinzessinnenmörder" von Andreas Föhr habe ich das Buch "Schafkopf" des gleichen Autors gekauft und soeben zu Ende gelesen.

"Der Prinzessinnenmörder" hatte mir schon ganz gut gefallen, wobei mich dort die - auch von einigen anderen Rezensenten kritisierte - Neigung Andreas Föhrs zur mitunter ausufernden indirekten Rede etwas gestört hatte. Indirekte Rede kommt zwar auch im "Schafkopf" vor, störte mich hier aber fast garnicht.

Das Buch "Schafkopf" zähle ich zu den kleinen Schätzen neuer Deutscher Krimiliteratur, die ich allmählich immer häufiger entdecke. Es ist sehr gut geschrieben, wobei ich besonders die Wiedergabe oberbayerischer Redewendungen gelungen und trotzdem für Preussen, wie mich, verständlich finde.

Sehr gefallen hat mir die liebevolle und an den passenden Stellen humorvolle Beschreibung der Charaktere - auch der unangenehmeren - und des Ambiente. Diese Sorgfalt widmet der Autor sowohl den Hauptsträngen der Erzählung wie auch den Nebensträngen.

Überhaupt gelingt es Andreas Föhr, eine durchaus komplexe und zuweilen verschachtelte Geschichte zu erzählen und trotzdem den Leser mit einem logischen und spannenden Handlungsaufbau an die Hand zu nehmen.

Auch die schöne Miesbacher Landschaft wird in der Erzählung - mal schauerlich, mal schön - erlebnisnah beschrieben.

Zum Inhalt will ich nicht zuviel preisgeben, denn es soll ja auch für die neuen Leser spannend bleiben. Nur soviel: Es lohnt sich unbedingt, dieses Buch zu lesen!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 12. Januar 2012
Alles in allem ein schöner Krimi, bei dem das Lokalkolorit nicht zu kurz kommt. Neben dem Haupthandlungsstrang - wer hat einen ortsbekannten Wirt mit dem Präzisionsgewehr auf einer Alm erschossen ? - sind die Nebenstränge, die aus dem Privatleben der ermittelnden Polizeibeamten erzählen, schön eingewoben. Die Schrulligkeit der Oberbayern sowie das kläglich determinierte Dasein mancher Oberbayerin kommen sehr schön zur Geltung.

Am Ende allerdings überschlagen sich die Handlungsstränge, der Autor hat es halt etwas übertrieben. Daher 4 Sterne, weniger wäre mehr gewesen.

Im Ganzen jedoch ein interessantes Werk. Macht Lust auf mehr.

Übrigens: vergleichbar mit den Alpenkrimis von Jörg Maurer, nicht jedoch so übertrieben kabarettistisch-bissig und zynisch, was ganz gut ist.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 19. März 2013
Dieses Hörbuch war der erste Krimi, den ich von Andreas Föhr gelesen habe. Ich war sofort begeistert von dem Sprecher, der es schafft, sämtliche Charaktere mit einer eigenen Stimme und einem eigenen Akzent zu versehen! Selten habe ich das Hören an sich so genossen und konnte zwischendurch richtig auflachen.
Die Geschichte beginnt ganz harmlos und bayrisch gemütlich, nimmt dann aber deutlich an Fahrt auf, und Verbindungen zu einem alten Fall in der Vergangenheit kommen zu Vorschein. Föhr bedient sich mehrerer Sprünge in die Vergangenheit, bei denen natürlich noch weitere Protagonisten auftreten. Diese Sprünge machen die Geschichte sehr vielschichtig, leider war es für mich als Hörbuch-"Leser" ab und an zu verwirrend und schwierig, der Geschichte dann noch in allen Einzelheiten zu folgen. Das ist jedoch der einzige Negativ-Punkt, den ich hier anbringen möchte.
Sehr angesprochen, teilweise aber auch bedrückt hat mich das Thema, welches immer wieder in der Geschichte durchklingt: Gewalt in der Beziehung. Föhr schafft es meines Erachtens sehr gut, das Thema mit der nötigen Ernsthaftigkeit in den Krimi einzubringen, ohne zu moralisieren oder die Atmosphäre der Geschichte zu stören.

Ich habe mir unmittelbar im Anschluss das nächste Hörbuch von Andreas Föhr gekauft ("Schwarze Piste"), dessen Story mir extrem gut gefallen hat. Da dies mit weniger Zeitsprüngen auskommt, kann ich für Einsteiger letzteres Buch noch "einen Tick" mehr empfehlen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 5. Dezember 2013
Dies ist erst mein zweiter Alpen-Krimi Hörbuch von Andreas Föhr. Aber nach "Schwarze Piste" musste ich unbedingt einen zweiten Versuch wagen. Nachdem man sich an seinen Stil mit Rückblendungen gewöhnt hat, ist das Ganze ein Hochgenuss. Hier stimmt wirklich alles. Story, Spannung, Humor, Charaktere der Hauptakteure und nicht zuletzt Michael Schwarzmaier, der Sprecher.
Ich bin zumeist im Auto unterwegs und habe mir diese Krimis anfangs zur Kurzweile bei langen Fahrten zugelegt, aber mittlerweile hasse ich es, aus meinem Wagen zu steigen. Manche Passagen höre ich mir sogar mehrmals an und biege mich dann schon mal vor Lachen. Köstlich. Ich bin absolut begeistert.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 20. Februar 2015
Andreas Föhr hat bereits mit dem "Prinzessinnenmörder" bewiesen, dass er interessante, spannende und unterhaltsame Bücher schreiben kann. Das gilt auch für den "Schafkopf". Nur dass dieser wesentlich härter und brutaler zur Sache geht. Wer sich einen beschaulichen "Landkrimi" erwartet wird enttäuscht sein. Wer realistische und spannende Unterhaltung sucht, wer ein Buch sucht das man bis zum Schluss in einem Zug durchlesen möchte, der wird hier bestens bedient. Ich werde sicher noch weitere Krimis von Andreas Föhr lesen und freue mich darauf.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 13. Februar 2018
Gute und absolut spannende Story, den Schriftsteller kann ich nur empfehlen. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen; konnte absolut nicht aufhören.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 5. Oktober 2016
Das Buch ist anschaulich geschrieben und man kann sich sehr schön die Landschaft und Menschen vorstellen, von denen es handelt.
Der Krimi ist spannend verpackt und keiner weiß am Anfang was wirklich passiert ist (Anderst als bei manchem Tatort im Ersten).
Insgesamt ein sehr unterhaltsames und spannendes Buch
|0Kommentar|Missbrauch melden