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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
62
4,1 von 5 Sternen
Feuertochter: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 25. Mai 2017
Durch die vielen Namen am Anfang schwer zu folgen .Wird dann einfährt .Nette Geschichte ,haut mich aber nicht aus die Socken
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TOP 500 REZENSENTam 26. April 2013
Es herrschen während des elisabethanischen Zeitalters unruhige Zeiten; auch in Irland. Immer mehr Engländer machen sich auf, die Iren zu unterwerfen und selbst so mancher einflussreiche Ire überlegt es sich, sich mit der englischen Königin gut zu stellen. Auch Aodh Mor O’ Neill, von den Engländern mit einem englischen Adelstitel ausgezeichnet, sieht stets seinen Vorteil und so kommt es, dass er eines Tages auch den Engländer Richard Haresgrill unterstützt, der den Ui’ Corra Clan vertreiben und sich deren Land und Besitz aneignen möchte. Doch während eines erbitterten Kampfes gelingt es den Frauen und Kindern zu fliehen. Darunter auch die Tochter des Ui’ Corra Clans, Ciara, die zu dieser Zeit noch ein Säugling ist.

18 Jahre später passt es Aodh Mor O’Neill sehr gut in den Kram, sich wieder mit den Ui’ Corra Clanmitgliedern zu vertragen, denn er befindet sich mittlerweile in einer ungünstigen Position und befürchtet, dass die Engländer auch ihn über lang oder kurz entmachten wollen. So schickt er nach den Überlebenden, die aus Ciara, ihrem Bruder Oisin und zahlreichen Verwandten wie auch Cousine Saraid bestehen, damit sie ihn im Kampf gegen die Engländer unterstützen. Im Gegenzug bekommen sie dafür ihr Land zurück; der Vorbesitzer Haresgrill wurde vertrieben.

Doch der O’ Neill benötigt viele Kämpfer für seine Sache und so schickt Oisin auch nach seinem besten Freund, dem Deutschen Simon von Kirchberg, der gemeinsam mit seinem Cousin Ferdinand für Truppennachschub sorgen soll.
Während Simon und Ferdinand auf hoher See ums nackte Überleben kämpfen müssen, damit sie Oisins Clan noch rechtzeitig erreichen, freut sich die ahnungslose Ciara schon sehr auf Simons Ankunft, denn als junges Mädchen war sie einst bis über beide Ohren in ihn verliebt. Sie ahnt jedoch nichts von Simons dunklen Seiten, doch gottlob steht ihr auch Ferdinand zur Seite der sie unterstützt…

Meine Einschätzung:

Es war vor allem das Setting, dass mich neugierig auf „Feuertochter“ hat werden lassen, denn mich interessieren besonders historische Romane die in England, Irland, Schottland oder Frankreich spielen. Wie man es von dem Autorenpaar Iny Lorentz gewohnt ist, bekommt man auch hier auf unterhaltsame Art und Weise historischen Stoff verwoben mit einer Liebesgeschichte geboten und trotz der immerhin 763 Seiten, vergeht die Lesezeit wie im Fluge, da auch der Schreibstil sehr eingängig ist.
Ciara ist eine junge Frau mit Idealen, die sich jedoch in der Männerwelt behaupten lernen muss. Das ist gar nicht so einfach, denn ihr wird so einiges von ihrem Bruder und seinem Stellvertreter Buirre, der mit Saraid verheiratet ist, vordiktiert und abverlangt. Dennoch gelingt es Ciara durch ihre Hartnäckigkeit und ihrem unbeugsamen Willen, ihren Weg zu gehen, selbst wenn er noch so steinig ist. Natürlich muss sie im Laufe der Geschichte auch einige Enttäuschungen verkraften; sie ist jedoch ein mutiger Mensch, der zudem auch sehr loyal zu seinen Freunden und Verwandten steht und so erfährt sie zumeist auch immer Rückhalt.

Ferdinand versucht derweil krampfhaft aus den großen Fußstapfen seines älteren Cousins Simon, der bereits ein großer Krieger ist, herauszutreten, ahnt jedoch lange Zeit nicht, dass Simon seine ganz eigenen Pläne verfolgt. Er trägt das Herz auf dem rechten Fleck und ist ein sympathischer Romanheld, wenn ich mir an ihm auch ein wenig mehr Gefährlichkeit gewünscht hätte.

„Feuertochter“ ist ein historischer Roman über ein Liebespaar, das miteinander lernt zu reifen, um allen Gefahren die auf sie einprasseln, trotzen zu können. Diese angesprochenen, gefährlichen Situationen sorgen für reichlich Spannung und Kurzweil und machen das Buch zu einem abwechslungsreichen Schmöker.
Dennoch einen kleinen Punktabzug gibt es für die ein wenig stereotyp geratene Beschreibung der Bösewichter und weil ich es einfach nicht mag, wenn Frauen in Büchern von Männern geschlagen werden (auch wenn das völlig normal für diese Zeitepoche war und auch nicht das Heldenpaar betrifft).
Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 24. Oktober 2012
Mit Feuertochter legen das Autorenehepaar Iny Lorentz einen spannenden Roman über die grüne Insel und den Kampf der Iren gegen die Engländer Ende des 16. Jahrhunderts vor.

Die Geschichte startet mit dem Prolog, in dem Ciaras Mutter mit ihr als Säugling von den Engländern aus ihrem Stammsitz vertrieben wird und schwört eines Tages wieder zurückzukommen. Nach Jahren der Verbannung kann Ciara zusammen mit ihrer Cousine und einigen Getreuen wieder auf den Stammsitz zurückkehren. Ihr älterer Bruder jedoch will weiter für die Befreiung der Iren von den Engländern kämpfen und sammelt Männer um sich. Auch die deutschen Söldner von Kirchberg werden angeworben, den Iren bei ihrem Kampf zu helfen.

Simon von Kirchberg ist Ciara wohlbekannt. Immerhin verlor sie vor Jahren ihr Herz an ihn. Doch dieses Mal kommt Simon nicht alleine auf die Insel. Er bringt seinen jüngeren Vettern Ferdinand mit.

Muss sich Ciara zwischen den beiden Männern entscheiden? Und wird ihr Bruder als eingefleischter Ire einer Ehe mit einem Deutschen zustimmen? Werden sie auf ihrem Stammsitz bleiben können und die Schlacht gegen England gewinnen?

Kaum hat sich Ciara auf dem Stammsitz eingelebt, beginnt die Schlacht, die nicht nur auf dem Feld ausgetragen wird ...

Das Cover passt thematisch und farblich zu den anderen Büchern von Iny Lorentz. Dass es auf der grünen Insel spielt, mag man vor allem an dem grünen Ring, dem grünen Untergewand und der roten Haarfarbe der abgebildeten Dame erkennen. Zu Beginn erhält man als Leser von den Autoren einen Personenregister mit der Übersicht der wichtigsten Personen und der Erklärung ihrer Rolle. Am Ende des Buches findet man ein Nachwort der Autoren zur Geschichte und eine kurze Anmerkung zur Sprache.

Nachdem ich lange nichts mehr von Iny Lorentz gelesen habe, habe ich mich mit Begeisterung ans Lesen gemacht und durfte mich über einige spannende Stunden in Irland aufhalten und mit den Iren gegen die Engländer kämpfen.

Die Autoren haben sehr gründlich zur Thematik recherchiert. Was zunächst als Erholungsurlaub geplant war, wurde schnell zu einem Roman. Ihre Recherchen konnten sich vor Ort während des Urlaubs ausüben und blieben auch danach mit einigen Personen in Kontakt, die ihnen weiteres Material an die Hand gaben. (Quelle: Interview Frankfurter Buchmesse 2012)

Die umfassenden Recherchearbeiten, aber auch die Liebe zu dem Land spürt man während des Lesens ganz deutlich. Ich war noch nie in Irland, konnte mir aber dennoch das Land vorstellen. Die Wälder, Wiesen, das Meer und die Klippen zeichneten sich plastisch vor meinem geistigen Auge ab.

Aber auch die Kämpfe der Iren gegen die Engländer lassen sich wunderbar in ein Kopfkino verwandeln. Gerade was die unterschiedlichen Kampftechniken von Iren und Engländern angeht, kann man gut nachvollziehen.

Das Buch ist in mehrere Teile gesplittet, die wiederum in mehrere Kapitel unterteilt sind. Da manche Kapitel recht kurz sind, wird der Lesefluss dadurch noch zusätzlich angeregt.

Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven. So begleitet man als Leser nicht nur Ciara, sondern z.B. auch mal Oisin, Ferdinand oder Simon.

Die Protagonisten entwickeln sich im Laufe der Geschichte. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und wird damit immer anders damit fertig. Die deutlichste Entwicklung fand ich, hat Ferdinand durch gemacht.

Trifft man zu Beginn des Buches noch auf eine fremde Kultur und fremde Menschen, so verlässt man am Ende der rund 770 Seiten Freunde und eine vertraute liebgewonnene Umgebung.

Die Geschichte beinhaltet viele Wendungen und Spannungspunkte. Im letzten Drittel zieht die Geschichte an Spannung zum Höhepunkt noch einmal an und macht aus dem Roman einen kleinen Krimi. Ein ruhigeres Ende mit einem Blick in die Zukunft lässt den Leser die Geschichte weiter spinnend zurück.

Sprachlich ist das Buch in der heutigen Sprachgebung geschrieben und daher einfach und leicht lesbar. Trotzdem ist es keineswegs seicht, sondern auf hohem Niveau. Auch sind die Liebesszenen eher dezent gehalten und die Kampfszenen haben gerade das richtige Maß, damit sie weder besonders blutig noch übertrieben wirken.
Man wird als Leser immer bei der Stange gehalten und es ist schwer, das Buch bei Seite zu legen, da man wissen will, wie geht der Kampf aus, wie entscheidet sich ein Protagonist in einer bestimmten Situation.

Fazit:

Ein spannender historischer Roman, der den Leser mitnimmt auf eine Reise nach Irland und nur schwer wieder zurückkehren lässt.

Ich freue mich schon jetzt das nächste Buch von Iny Lorentz und bin für weitere Kämpfe gerüstet - gegen wen auch immer wir diese auch ausfechten müssen.
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am 14. Februar 2013
Ich bin ansonsten ein großer Fan von Iny Lorentz und hab fast alle Bücher gelesen. Dieses Mal ärgere ich mich über den Kauf. Die Geschichte ist recht einfach, es geht um das von Engländern besetzte Irland, welches sein Land zurückerobern möchte.

Durch die Verwendung von sich ähnelnden irischen Namen, die noch dazu von den Protagonisten einmal mit irischen und dann wieder mit englischen Titeln genutzt werden, weiß ich nie genau, von wem jetzt eigentlich die Rede ist. Nach einem langen Arbeitstag empfand ich es als sehr anstrengend darin zu lesen, und hab das Buch mehr als einmal genervt zur Seite gelegt.

Ansonsten ist die Geschichte vorhersehbar, keine wirklichen Überraschungen, recht viel Politik.

Ich verleihe gute Bücher gerne weiter, dieses werde ich im hintersten Eck lassen bzw. die Leute vorwarnen.
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am 10. Dezember 2015
Als grossen Irland Roman würde ich dieses Buch nicht beschreiben. Iny Lorenz hat nach altbekannter Art eine Liebesgeschichte zwischen einer starken Frau und einem ungewöhnlichen Liebhaber geschrieben. Diese spielt zur Zeit des Aufstandes der Iren gegen die Engländer um 1600.
Die Iren werden zum grössten Teil als betrunkene Haudegen beschrieben, die sich ständig mit Whiskey und Met vollaufen lassen, bis sie kaum noch auf den Beinen stehen können. Da wundert es mich nicht, dass am Ende die Engländer gewonnen haben.

Die Protagonistin versucht durch einigermassen kluges Handeln ihren Clan vor dem Untergang zu bewahren. Ihr zur Seite steht ein deutscher Söldner, der auf Seiten der Iren kämpft und, wie sollte es anders sein, sich in sie verliebt.Sie überstehen zusammen einige Angriffe, müssen sich aber zum Schluss den Engländern geschlagen geben. Im letzten Drittel des Buches werden Sie kurz getrennt, finden aber wieder zusammen.
Dazwischen gibt es Kampfgetümmerl, offenen Verrat und Vergewaltigungen.

Im hinteren Teil des Buches gibt es eine kurze Erklärung der geschichtlichen Ereignisse, da ja einige der Schlachten geschichtlich belegt sind und auch einige Figuren des Romans wirklich gelebt haben.
Alles in allem ist der Roman sehr interessant, flott und unterhaltsam geschrieben. Ich kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen.
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TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 28. Oktober 2012
Iny Lorentz – dieser Name ist Programm, wenn man historische Romane mag. Aber an diesem Namen kommt auch sonst niemand vorbei, weil er auch im TV auf Grund der Verfilmungen der „Wanderhuren“-Reihe Bekanntheit erlangte. Die beiden Autoren- die sich hinter diesem Namen verbergen sind so normal geblieben, wie man sich bald nicht vorstellen kann. Man kann sich mit ihnen unterhalten und sie stehen gern und ausführlich Rede und Antwort. Ich hatte das Vergnügen, mich kurz mit ihnen im vorletzten Jahr zur Buchmesse in Frankfurt unterhalten zu können. Sie kommen beide sehr entspannt und einfach authentisch rüber.

PREIS: 19,99 Euro, die dieser Wälzer absolut wert ist.

Kurze Inhaltsangabe:
================

Wir befinden uns im Irland gegen Ende des 16. Jahrhunderts, und es geht zusammenfassend und historisch bezogen um die Auseinandersetzungen der Iren mit den Engländern.

Ciara ist unser Hauptcharakter. Sie ist Irin und wird von den Engländern als Baby gemeinsam mit ihrer Mutter von ihrem Familiensitz vertrieben. Viele Jahre leben sie und die Familie in der Verbannung, bis sie dann doch wieder zurück kommen können.

Hier steigen Simon von Kirchberg und sein Cousin Ferdinand in die Handlung ein. Sie sind deutsche Söldner. Ciara empfand damals schon viel für Simon, nun ist da auch noch Ferdinand …. Und da ist vor allem auch ihr Bruder, der noch immer beherzt für die Befreiung von den Engländern ins Feld zieht. Er wird es sicher nicht für gut befinden, wenn Ciara sich einen Deutschen zum Manne nehmen möchte.

Besonders ansprechend sind hier die detaillierten Beschreibungen Irlands zu nennen, die mich in ihren Bann gezogen haben. Die Autoren müssen vor Ort recherchiert haben, dachte ich mir während des Lesens und so war es wohl auch, wie ich erfahren habe. So intensiv bildhaft und detailliert – so authentisch – kann man ein Land, seine Menschen und seine Landschaften nur beschreiben, wenn man dort war. Auch spürt man, dass die Autoren sich intensiv mit der Geschichte des Landes auseinander gesetzt haben.

Am Beginn des Buches sieht man eine zweiseitige Personenauflistung, die schon sehr hilfreich ist, weil man viele Namen kennen lernt, die auch nicht ganz so einfach auseinander zu halten sind, weil sie sich ähneln. Untergliedert sind diese in die englischen, die irischen, die deutschen und die geschichtlichen Personen.

1. Teil Leuchtender Klee
2. Teil Die Ankunft
3. Teil Für Irland
4. Teil Kriegslist
5. Teil Schicksalswende
6. Teil Trauer und Liebe
7. Teil Sterbende Hoffnung
8. Teil Die Nadel im Heuhaufen
9. Teil Das Ende des Weges

Sehr interessant und aufschlussreich ist auch der Anhang, der Infos gibt zur irischen Sprache und zum Land in der Zeit um 1600.Weiterhin ist ein geschichtlicher Überblick vorhanden und ein Glossar mit Begriffserklärungen sowie eine Auflistung der Städte und Provinzen Irlands. Ich muss sagen, dass ich mit dem Lesen am Ende des Buches begonnen habe, was ich euch auch empfehle, weil man so schon gleich das nötige Hintergrundwissen besitzt, um viel leichter und verständiger an den geschichtlichen Hintergrund zu gehen, wenn man nicht nur die fiktive Handlung genießen, sondern auch die geschichtlichen Belange verinnerlichen möchte.

Sehr intensiv erlebt man während des Lesens auch die Kämpfe zwischen den Iren und Engländern was für die Nerven nicht immer ganz einfach zu verdauen ist, was aber der Authentizität positiv zu Gute kommt, weil diese Szenen nun einmal ähnlich in der Historie passierten und man dies ja nicht verniedlichen muss.

Die gesamten Schilderungen – egal welcher Szenen – sind authentisch und bildhaft und in der unnachahmlichen Art und Weise des Schreibens des Schriftstellerehepaares, die so wunderbar zusammen harmonieren.

Mir hat die Lektüre dieses Buches sehr gut gefallen. Ich muss zugeben, dass ich mit hohen Erwartungen an das Buch heran gegangen bin. Sicher ist es nicht leicht wieder und wieder als Schriftsteller einen Bestseller nach dem anderen zu liefern, aber Iny Lorentz tut sich da scheinbar recht leicht – jedenfalls erscheint es so. Auch hier hat man wieder einen historischen Leckerbissen vorliegen, der von Beginn bis Ende spannend ist, der glaubhaft wirkt und authentisch rüberkommt. Die Charaktere sind ausschweifend und ehrlich beschrieben und in ihren Stärken und Schwächen gut nachvollziehbar.

Sehr ansprechend auch hier wieder der historische Hintergrund und die fiktive Handlung, die auch mit herzlichen und liebevollen Szenen Verknüpfung findet, was aber nicht kitschig wirkt, sondern im Gegenteil abwechslungsreich und in die Handlung passend eingefügt.

Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch von der ersten bis zur letzten Seite – und man muss echt keine „Angst“ vor diesen über 700 Seiten haben – die sind so schnell gelesen – man glaub es nicht ….

100 von 100 Punkten !!!!!
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am 9. Juni 2015
Nach dem Motto "Never change a winning team" holt das Autorenpaar Iny Lorentz zum nächsten Schlag aus. Schauplatz dieses Werkes ist die Grüne Insel im 16. Jahrhundert, wo sich freiheitsliebende Iren gegen die englische Vorherrschaft auflehnen. Aber dies nur am Rande. Auf den fast 800 Seiten klärt der Wälzer allen Bemühungen zum Trotz weder die politische Situation der Zeit nachvollziehbar auf noch werden militärische Strategien schlüssig beschrieben. Vielmehr gewinnt man den Eindruck, den Freiheitskampf der Iren habe eine als Händlerin verkleidete Frau mit ihrem Eselskarren entschieden, während die kampffähigen Männer mit metsaurem Atem im Gebüsch liegen, um ein paar zufällig vorbeikommende Feinde hinterrücks abzustechen. Die diskussionswürdige Handlung wird dann auch noch ständig wiedergekaut!
Möglicherweise haben das die Autoren aus Rücksicht auf das Bildungsniveau ihrer Stammleser so eingebaut, oder sie wollten einfach nur eine gewisse Anzahl an Seiten zusammenbringen. Das Gemetzel von Gut (Iren) gegen Böse (Engländer) dient indes lediglich als kleiner Nebenschauplatz, um den Roman den Stempel "historisch" aufdrücken zu können.
Eigentlich geht es um die schöne Ciara und deren postpubertäres Liebesleben. Das ist selbstverständlich etwas durcheinander geraten. Doch die Irin pfeift irgendwann auf ihre gute Kinderstube und verschwindet mit ihrem Auserwählten, der natürlich nicht ihrem Stand entspricht, nach ewigem Hin und Her so schnell im Wald, dass einem die Schamesröte ins Gesicht schwappt.
Die "Liebesszenen" sind so kitschig arrangiert, dass man sich als Leser verhöhnt fühlt. Liebesromane für Teenager haben zum Teil mehr Tiefgang. Auf der anderen Seite kommt der Roman nicht ohne Vergewaltigungen aus. Ob vom Ehemann, dem Liebhaber oder einer Horde Engländer - die Kombination aus Sex und Crime scheint für Iny Lorentz noch lange nicht erschöpft zu sein.
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am 20. November 2012
In diesem Roman entführt uns das Autorenpaar in das Irland Ende des 16. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit befinden sich die Iren mit den Engländern in einem verzwickten Krieg, denn die Engländer wollen das Land einnehmen und die Bevölkerung mit ihrem Glauben bekehren.

In diese verfahrene Situation wird das Mädchen Ciara geboren, deren mutige Mutter auf der Flucht vor den Engländern stirbt. Nur durch ihre Cousine überlebt die Kleine. Das Mädchen wächst an der Küste in einem heruntergekommen Turm auf, statt auf der Burg der Familie, denn diese ist vom Feind besetzt. Erst als das Mädchen 18 wird und der Bruder Oisin vom Kontinent in die Heimat zurückkehrt, eröffnet sich der Familie eine Chance, den Familienbesitz zurück zu erlangen. Während die Familie zurück auf ihren Landsitz kann, hat Ciaras Bruder nur eines im Sinn, zusammen mit seinem Gefolge will er Irland von den englischen Besatzern befreien. In seinem Gefolge befindet sich auch der stattliche Simon von Kirchberg zusammen mit seinem Cousin Ferdinand. Ciara war früher einmal in Simon verliebt und hegt noch immer Gefühle für ihn. Doch bald muss sie feststellen, dass Simon kein rechter Edelmann ist, sondern nur auf seinen Vorteil bedacht ist. Doch da gibt es ja noch Ferdinand, der so völlig anders ist als sein Cousin. Aber einen Deutschen würde ihr Bruder nie dulden, schließlich ist Ciara dazu da später mal einen wichtigen irischen Clanhäuptling zu ehelichen. Oder etwa nicht?

Das Buch ist in 9 Teile untergliedert und diese wiederrum in zahlreiche Kapitel. Dies vereinfacht das Lesen enorm bei dem Umfang des Buches. Nie muss man mitten in der Handlung aufhören, sondern kann einfach ein kurzes Kapitel lesen und dann pausieren.

Das Autorenehepaar schafft es wieder eine wundervolle Landschaft zu beschreiben, die man heute so gar nicht mehr kennt, da Irland nach der Industrialisierung nicht mehr so waldig ist wie damals. Auch die Kämpfe zwischen Iren und Engländern werden beeindruckend geschildert. Besonders gefallen hat mir die Beschreibung der gealterten, englischen Königin, das wirkt für mich sehr authentisch. Ebenfalls angetan hat es mir der Hund Ciaras (Gamhain), denn wer wünscht sich nicht so ein treues Tier, das einen beschützt?

Das Buch weist einige Längen auf, die aber wahrscheinlich notwendig sind, um die kräftezehrenden Kämpfe besser nachvollziehen zu können. Je mehr die Handlung voran schreitet, desto mehr entwickeln sich die jeweiligen Charaktere. Jeder hat seine eigenen Probleme, die er gelöst bekommen muss. Diese wirken zu keiner Zeit weit hergeholt, sondern durchaus realistisch.

Das Lesen wird etwas erschwert durch die irischen Namen, daran muss man sich zu Beginn erst einmal gewönnen. Ansonsten ist der Schreibstil wieder sehr angenehm leicht gestaltet, so dass man die über 700 Seiten auch durchaus in recht kurzer Zeit schaffen kann, denn man möchte einfach wissen was mit Ciara passiert. Besonders zum Ende hin (die letzten 300 Seiten) wird es noch einmal richtig spannend und auch das Ende weiß zu überzeugen.

Was mir bei den Büchern von Iny Lorentz gefällt, ist dass man zu Beginn ein Personenregister erhält und zum Ende einige Erklärungen zu Irland liefern, die das Verstehen der Handlung noch einmal erleichtert.

Fazit: Alles in allem betrachtet wieder ein gelungener historischer Roman aus der Feder der Wanderhurenschreiber, den ich nur wärmstens empfehlen kann. Besonders für lange Winterabende auf dem Sofa geeignet.
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am 15. Januar 2013
Der Roman Feuertochter
ist spannend und leicht zu Lesen.
Das Buch ist übersichtlich gegliedert ohne anstrengend zu werden.
Gefällt mir gut.
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am 19. Juni 2016
„Feuertochter“ von Iny Lorentz ist ein historischer Irland - Roman, der über 700 Seiten stark und mit historischen Persönlichkeiten und fiktiven Romanfiguren gefüllt ist. Der flüssig zu lesende Schreibstil, lässt den Leser/In das Buch kaum aus den Händen legen. Hinter "Iny Lorentz" verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, deren Bücher ich immer begeistert verschlinge.

Inhalt:
Irland im 16. Jahrhundert:
Engländer haben Irland besetzt. Oisin O'Corra ist der Anführer des Clans, der 20 Jahre in der Verbannung leben musste. Als die Engländer vertrieben werden, kann Oisin und seine Schwester Ciara mit dem vertriebenen Ui ' Corra - Clan, wieder ihre Burg einnehmen. Zur Verstärkung im Freiheitskampf, gegen England, kommt die deutsche Söldnertruppe unter der Führung von Simon von Kirchberg zur Unterstützung. Dessen Vetter Ferdinand von Kirchberg verliebt sich in Ciara, dessen Schwärmerei anfänglich noch Simon gilt. Kriegswirren, Verrat, Liebe und Hass bringen alle in Lebensgefahr. Als Ciara nach London verschleppt wird, versucht Ferdinand sie zu finden.

Ein unterhaltsames und wieder ein grandioses Buch von "Iny Lorentz". Dieser Name steht für große Unterhaltung und ich habe die meisten Bücher schon gelesen. Von mir erhält das Buch die Note "ausgezeichnet".
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