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Kundenrezensionen

2,8 von 5 Sternen
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am 23. Juni 2009
Nunja, wer actiongeladenes Spannungsallerlei sucht, der wird sicherlich nur auf den letzten Seiten von "Die Rache" seine Befriedigung finden.
Wer jedoch einen Psychothriller mit Qualität sucht, der wird mit und in diesem Buch fündig werden!

Katzenbach schaffte es, mich als Leser von der ersten Seite an in die Story zu zerren. Die dargebotene Atmosphäre, die dunkle, bedrückende Hoffnungslosigkeit, die Ängste der Familie Richards.......alles wirkt stimmig und gekonnt.
Katzenbachs Schreibstil ist einfach aber ebenfalls gekonnt. Und so kommt es, dass die detaillierte Gefühlswelt der Protagonisten, so eindringlich und hautnah beschrieben, nicht mehr, wie bei so vielen Möchtegern-Thrillern, überladen und überflüssig wirkt, sondern geradezu wie ein fester Bestandteil dieses Buch einfach nur grandios "herüberkommt".
Der Autor hat sich sehr viel Zeit dafür genommen, die Dämonen (der Vergangenheit), mit denen alle Protagonisten kämpfen, genau zu beschreiben und damit das "Psycho" vor dem Thriller gerechtfertigt erscheinen zu lassen.
Die Charaktere wirken dadurch scharf gezeichnet.

Fazit: Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen und war begeistert. "Die Rache" ist fesselnd, düster und kompromisslos. Die Charaktere kommen realistisch, einfach grandios an den Leser.
Das Buch ist ein Muss, wenn man einen guten und spannenden Psychothriller sucht und sich nicht daran stört, dass viele Passagen sich eben nicht mit wilden Schießereien und Verfolgungsjagden, sondern mit atmosphärisch dichten Charakterdarstellungen beschäftigen.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. April 2014
...sagt der amerikanische wohlsituierte Spießbürger, der 18 Jahre lang konservativ und unauffällig mit Frau und drei Kindern als Banker lebte. Er wird von seiner Vergangenheit (Anhänger einer radikalen Gruppe 1968) eingeholt und dann geht es rund:
Eine Unlogik reiht sich an die andere, nichts ist plausibel oder nachvollziehbar, viele Klischees wie z.B. die bildschöne, lesbische Anführerin...
Und am Schluss wird alles mit Waffengewalt gelöst - im furiosen Kugelhagel der ganzen Familie löst sich das Problem sozusagen in Schall und Rauch auf - alles wird gut! Sicherlich wird ja die Polizei dies als Selbstverteidigung gutheißen, oder ? Nachdem die ganze Familie fest zusammenhält und alles meistert, wächst natürlich auch der autistische Sohn über sich hinaus und wird zum Helden.
Fazit: Schlichtwegs ungenießbar, unglaubwürdig, nicht lesenswert. Ein Tiefpunkt im Schaffen des John Katzenbach. Dieses Buch wäre lieber in der Versenkung geblieben (Erscheinungsdatum 1990)
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am 26. Juli 2010
ich habe von john katzenbach schon "das opfer" gelesen und hatte daher bestimmte ansprüche an dieses buch.
"das opfer" ist spannend , einfallsreich und interessant. all diese wichtgen punkte fehlen in "die rache": es ist einseitig, langweilig und an manchen stellen hat man das gefühl, dass garnichts mehr passiert. das buch bleibt einfach in seinem verlauf hängen und "plätschert" vor sich hin. unwichtige, uninteresante dinge werden erzählt und man will eigendlich garnicht mehr weiterlesen, weil man keine lust auf diese langweilige geschichte hat.
ich bin selbst ein mensch, der immer den willen besitzt ein buch fertig zu lesen, weil ich unbedingt wissen möchte, wie es ausgeht, doch das kann ich bei diesem exemplar nicht behaupten. es reizt kein bisschen zu erfahren, wie die geschichte weiterverläuft und das fand ich sehr enttäuschend!
fazit: langweilig, nervig, enttäuschend -> nicht zu empfehlen !!!
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am 18. November 2009
Katzenbach war hier wohl am Anfang seiner Karriere und als Jahrgang 50 vielleicht motiviert, etwas aus der eigenen Jugend im Amerika von 1968 aufzuarbeiten. Leider kommt da aber nicht viel dabei heraus.
Der Beginn der Story scheint noch einigermaßen viel versprechend: frühere "Möchtegern-Revolutionäre" sind im Bürgertum gelandet und haben sich darin häuslich eingerichtet, - bis ihre Vergangenheit sie einholt. Bei Katzenbach spielen immer ganz schlimme Bösewichte mit armen unschuldigen Menschen ihr böses Spiel: hier ist es eine grausame, kaltherzige, rachsüchtige Hexe aus alten Revoluzzertagen, die Großvater und Enkel aus der Mitte der Familie reißt, entführt und damit ihre Mitstreiter von einst erpresst und piesackt.
Nachdem der Leser kämpferischen Reminiszenzen aus dem US-Soldatenleben des Großvaters ausgesetzt wurde und auch der kleine Junge, der mal so etwas wie ein Autist war, sich hin zu einem kleinen Krieger mit soldatischen Ehrbegriffen entwickelt hat, ahnt man für den Schluss nicht mehr viel Gutes. Natürlich wünscht man sich, dass die Familie sich wehrt und zurück schlägt, aber doch nicht im wahrsten und plumpsten Sinne des Wortes, sondern mit Klugheit und Raffinesse. Aber nichts da: Muttern geht Waffen im Sportladen kaufen und der Schluss geht im Kugelhagel unter. Plötzlich spielt es da keine Rolle mehr, dass man die Polizei, die man ja wegen der eigenen dubiosen Vergangenheit so fürchtete, bei diesem Schlachtfeld gewiss nicht mehr außen vor lassen kann. Aber bevor es dazu kommt, ist die Geschichte zum Glück für alle zu Ende. Diese Unlogik raubt einem dann noch den letzten Nerv, und Katzenbach bleibt für dieses "Werk" auf seinem einen Stern hocken.
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am 11. April 2015
nichts gegen den sprecher hier.. der ist wie immer SUPER..

die story jedoch : einfach nur billiger abklatsch.. katzenbach hatte am anfang einen guten einstieg.. brutal und hart und somit schritte voraus in seiner deutlichkeit..
aber hat sich wohl erschöpft.. dies ist von dem was ich von ihm kenne die echt schlechteste story... nicht mel eine richtige story... eher wie ein einfacher deutscher tatort... verwirrend weil unlogisch und ohne substanz oder spannung..

gehört.. und entsorgt
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am 7. Dezember 2014
Wieder ein vor Spannung knisternder Krimi vom Meister John Katzenbach.
Für mich der derzeit beste Krimiautor überhaupt.
Einmal angefangen, kann man das Buch, wie alle anderen von Katzenbach auch, nicht mehr weglegen.
Nichts für schlichte Gemüter!
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am 6. Februar 2014
John Katzenbach versteht es einfach, den Leser vom ersten Satz an zu packen, und eine Spannung zu entwickeln, der man sich nicht mehr entziehen kann.
Dabei entsteht im Kopf ein ebenso spannender Film, während man dem konsequenten Verlauf einer klassischen Krimidramaturgie folgt.
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am 22. September 2009
Mein erstes Katzenbach Buch war wirklich eine maßlose Enttäuschung. Viel habe ich schon von ihm gehört und dachte mir jetzt wird es ja mal Zeit. Vielleicht war es einfach auch nur ein schlechter Zeitpunkt für ihn: Habe ich doch gerade alle Fitzek Bücher und davor die Stig Larsson Bücher gelesen. Zwischendurch auch noch David Ellis, der mir auch sehr gut gefällt. Katzenbach kommt mit diesem Buch an keines heran.
Ich habe mich wirklich zwischendurch durch die Zeilen kämpfen müssen. Das Ende war besonders angstrengend. Bei manchen Szenen habe ich mich gefragt, ob Katzenbach das alles Ernst meint. Oder ob es eine versteckte Anklage der Gewaltbereitschaft der Amerikaner sein soll. Andererseits wäre es ja dann wieder zu offensichtlich.
Der Roman ist sehr unglaubwürdig. Am meisten hat mich das Ende gestört. Das Ausbleiben der Konsequenzen bzw. das Beschreiben derer. Beim dem Gewaltakt zum Schluss konnte man ganze Zeilen überspringen weil man eh schon wusste wie es weitergeht.

Ich werde Katzenbach noch eine Chance geben. Ich hoffe mal, dass ich diesmal mehr Glück habe. Dieser Roman war sein Geld nicht wert.
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am 27. Mai 2009
"Die Rache" - ein Buch über Familie Richards, welche sich in ihrer Vorstadt-Idylle wohl fühlt und ein ganz normales Leben führt. Doch plötzlich wird diese Idylle gestört, der Junge der Richards, Tommy, wird zusammen mit seinem Großvater entführt. Die Kidnapperin ist Olivia Barrow, eine ehemalige Bekannte der Richards. Wegen eines Vorfalls, welcher sich 1968 ereignete, will sie an Duncan und Megan Rache nehmen und hat den Jungen so wie dessen Großvater als Druckmittel.
Das Buch ist übersichtlich gestaltet. Von Anfang an lernen wir alle Hauptpersonen kennen und bekommen einen Einblick in ihr Leben. Auch wird der Grund der Entführung uns schon zu Anfang des Buches erklärt. So mit wissen wir von Afangd an die Gründe dessen und müssen nur noch lesen, lesen, lesen. Und das geht gut, Katzenbach schreibt flüssig und ohne Punkt und Komma. Er lässt uns nicht zur Ruhe kommen, es geht Schlag auf Schlag. Wir stehen sofort mitten drinne im Geschehen und können gar nicht anders, als mit den Protagonisten mitzufühlen.
Für mich ist an keinem einzigen Punkt Langeweile aufgekommen. Es war alles gut zu verstehen und es wurde immer wieder Spannung aufgebaut. Das Ende kam sehr schnell, aber das passte ja zum Rest des Buches. Alles lief wie ein Film ab und man traute sich nicht, es wegzulegen.
Warum aber nur 4 Sterne? Weil ich finde, dass Katzenbach zu aprubt die Geschichte beendet hat. Die "Erlösung" kam genauso schnell wie das Unheil gekommen ist, dennnoch lässt uns Katzenbach mit zu vielen Fragen zurück, zu viele Dinge bleiben offen und im Raum stehen, die aber für die Geschichte von Bedeutung sind.
Das hat mich, im Gegensatz zum Rest des Buches, leider enttäuscht. Man wollte einfach weiterlesen, aber plötzlich war Schluss und man steht da, ohne eine Auflösung oder Ähnliches.

Ansonsten - typisch Katzenbach!
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am 29. Mai 2010
Man kann viel über "Die Rache" von John Katzenbach schreiben.

Man kann erwähnen, dass der Aufbau der Spannung perfekt gelungen ist.

Oder aber man kann bemerken, dass die Charaktere wirklich toll gelungen sind und die gesamte Geschichte mal auf Hintergrund aufgebaut ist, der noch nicht komplett abgenudelt ist.

Generell muss man wohl auch festhalten, dass "das personifizierte Böse" hier wirklich eine Gänsehaut auslösen kann und gewisse Momente in diesem Entführungsfall beklemmend und hochgradig real rüber kommen.

Wenn man all das schreibt, muss man aber auch erwähnen, dass dieses schwachsinnige Ende alle guten Vorsätze mit einem Handschlag wegkehrt.

Unglaublich wie dieses "Bumm-Bumm-Baller-Baller-Ende" den eigentlich guten Ansatz und die bisher logisch und nachvollziehbar aufgebaute Handlung kaputt machen kann.

Mich hat der Schluß so geärgert, dass ich beim besten Willen nicht mehr als 2 Sterne geben möchte.
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