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am 19. August 2017
Kurz und bündig: Etwas lieblose Fliessbandarbeit mit viel zu vielen Wiederholungen. Um daraus zwei Bücher machen zu können? (Ein Schelm, wer Böses denkt...) Anstelle Situationen und Persönlichkeiten auszuschmücken und zu vertiefen, wird immer wieder wiederholt, was man bereits gelesen hat. Aus dem Plot hätte absolut etwas werden können, aber im Detail hat’s dann halt arg gehapert, und die Geschichte wird im letzten Drittel immer holpriger und unstimmiger. Und ganz nach Lehrbuch: Sex muss natürlich reingepackt werden. Diese Einschübe erinnern allerdings eher an lieblosen Soft-Porno, sind teilweise völlig deplatziert und haben mit Erotik herzlich wenig zu tun. Ach ja, und die medizinischen und physikalischen Kenntnisse sind äusserst dürftig. Ein Thriller für niedrigste Ansprüche, den man wirklich nicht gelesen haben muss. Dummerweise habe ich den zweiten Band "Der Zorn des Skorpions" bereits gekauft. Nachdem ich aber nun schnell die Negativ-Kritiken dazu gelesen habe, erspare ich mir, meine Zeit damit zu vergeuden, und entsorge das Buch ungelesen.
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am 10. März 2017
Im tief verschneiten Montana treibt ein Serienmörder in den Wäldern sein Unwesen. Er beobachtet junge Frauen und lockt sie mit ihren Autos in der Berge. Durch einen Schuss in den Reifen verursacht er Unfall. Das Auto gerät in schleudern und stürzt den Abhang hinunter. Doch das reicht den Mörder nicht, den seine Vorgehensweise ist genau durchdacht. Er rettet die Opfer, pflegt sie einigermaßen gesund um sie in nach ein paar Tagen nackt an einem Baum zu fesseln, wo sie dann jämmerlich erfrieren. Das Ermittlerteam Regan Pescoli und ihre Partnerin Selena Alvarez beginnen mit den Ermittlungen, doch der starke Winter macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Sie finden keinerlei Spuren an den Tatorten, nur einen Zettel mit den Initialen der Mordopfer und einen eingeritzten Stern im Baum. Nachdem weitere Frauenleichen gefunden werden, setzt sich eine Art Botschaft aus den Buchstaben zusammen. Nach welchem System sucht er sich seine Opfer aus? Doch dann passiert das unfassbare, der Killer macht einen großen Fehler und Regan begibt sich in große Gefahr.

Das war mein erstes Buch von Lisa Jackson und mir Sicherheit nicht das letzte. Alleine schon deswegen, weil es einen zweiten Teil von dem Sternenmörder gibt. Die Autorin schaft es von der ersten Seite an, eine enorme Spannung aufzubauen die über das ganze Buch erhalten bleibt. Um zwischendurch einmal Luft zu holen, bekommt einen Einblick in das Privatleben der wichtigsten Personen. Was ich sehr gut gelungen finde, die unterschiedlichen Sichtweise der Akteure in diesem Buch. Bin sehr gespannt auf das zweite Buch.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. September 2011
Mitten im dick verschneiten Montana treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Er lauert Frauen auf einsam gelegenen Bergstraßen auf, schießt ihnen in den Autoreifen, rettet sie, pflegt sie einigermaßen gesund, nur um sie dann mitten in der Wildnis nackt an einen Baum zu binden und dort erfrieren zu lassen. In die Rinde ritzt er einen Stern mit den Initialen der Opfer. Detective Regan Pescoli und ihre Kollegin Selena Alvarez ermitteln auf Hochtouren, doch es lassen sich keine brauchbaren Spuren finden und das Morden geht weiter.

Leider verrät die Kurzbeschreibung des Klappentextes schon ziemlich viel von dem neuesten Thriller von Lisa Jackson, denn Regan Pescoli gerät erst ziemlich spät in die Fänge des Serienmörders und die Auflösung des Falls erfährt man im Fortsetzungsband "Der Zorn des Skorpions", dass im Dezember 2011 veröffentlicht wird. Allerdings mindert dies alles in keinen Fall die Spannung.

Ganz im Gegenteil. Lisa Jackson gelingt es quasi von der ersten Seite an eine Spannung aufzubauen, die sich durchweg auf extrem hohem Niveau befindet. Ab und an nur nimmt sie diese ein wenig heraus, und zwar dann, wenn sie etwas auf das Privatleben der einzelnen Mitwirkenden eingeht. Aber hierfür ist man auch regelrecht dankbar, verschafft dies einem doch zwischendurch einmal eine kleine Atempause.

Den Thriller erzählt die Autorin aus verschiedenen Perspektiven. So ist man einmal bei den Ermittlungen der beiden weiblichen Detectives dabei, dann bei den Ängsten und Erlebnissen einer der verunglückten Frauen und auch den Serienmörder lässt sie in der Ich-Form seine perfiden Gedankengänge erzählen. Ständig wechseln diese unterschiedlichen Handlungsstränge und enden natürlich immer an einer äußerst spannenden Stelle. Ihr Schreibstil ist äußerst fesselnd, flüssig und auch immer mal wieder durchsetzt mit einem guten Schuss Erotik.

Die Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet. So lernt man viel über das Privatleben der alleinerziehenden Regan Pescoli kennen, die große Probleme mit ihren rebellischen Teenagerkindern hat, sich mit ihrem Ex-Mann herumplagen muss und vergeblich versucht ihr Liebesleben vor Kindern und Kollegen geheim zu halten. Auf der anderen Seite steht ihre Kollegin Selena. Diese ist ein äußerst verschlossener Charakter und auch der einzige, mit dem ich nicht so recht warm geworden bin, da man extrem wenig über sie erfährt.

Der rätselhafteste Charakter ist aber Zane McGregor. Der attraktive Einzelgänger rettet Jilliane nach einem Unfall mit ihrem Wagen und pflegt sie gesund. Aber genau dies ist die Vorgehensweise des Serienmörders. So weiß man lange Zeit nicht, ob es sich bei Zane nun um den Mörder handelt, zumal sich auch zwischendurch immer wieder der Mörder zu Wort meldet und die Handlungen von McGregor mit denen des Mörders übereinstimmen. Alles spricht also dafür, doch irgendwie mag man bei seiner sympathischen Art nicht recht daran glauben. Jedoch erhält man während des Thrillers weder einen Hinweis auf die Identität des Mörders, noch auf sein Motiv und der Personenkreis ist überschaubar. So ist Rätselraten während des gesamten Thrillers angesagt und zwangsläufig ändert man ständig seine Meinung über McGregor.

Fazit: Ein hochspannender Thriller mit einer fesselnd erzählten Story und gespickt mit einigen Charakteren, die äußerst rätselhaft angelegt sind.
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am 14. Januar 2013
In Montana ist es normaler Weise recht ruhig, doch seit dort ein Serienmörder sein Unwesen treibt, haben die Detective Regan Pescoli und Selena Alvarez alle Hände voll zu tun.

Sie nennen ihn den Stern-Mörder: Er lauert seinen weiblichen Opfern bei einsamen Bergstraßen auf und schießt auf deren Autoreifen, um einen Unfall zu verursachen. Dann verschleppt er die schwerverletzten Frauen und behält sie so lange bei sich, bis sie einigermaßen gesund gepflegt sind. Erst jetzt beginnt der wahre Horror - die Frauen hoffen nun nach Hause zu können, doch stattdessen werden Sie nackt an einem Baum gefesselt und mitten in der Wildnis zum Sterben zurückgelassen. Der Serienmörder hinterlässt keine Spuren, außer den in den Baum geritzten Stern sowie die Anfangsbuchstaben seiner Opfer.
Jillian ist auf dem Weg zu ihrem Ex-Mann, als ihr das gleiche Schicksal widerfährt, wie den anderen Opfern des Stern-Mörders: Auf ihr Auto wird geschossen, sie baut einen Unfall und wird von einem Mann gerettet, der sie mit dem Schneemobil zu einer einsamen Waldhütte. Zane McGregor tut alles, damit es ihr baldmöglichst wieder besser geht - aber will er sie wirklich nach dem Schneesturm ins Krankenhaus bringen oder trachtet er nach ihrem Leben?!

Mein Fazit

Lisa Jackson hat eine vielschichtige Handlung geschaffen, die den Zuhörer mitfiebern und -rätseln lässt: Wer ist der Skorpion, wer wird sein nächstes Opfer und gibt es einen Trittbrettfahrer?

Nur so viel sei gesagt: die Fragen werden mehr oder weniger erst in der Fortsetzung “Der Zorn des Skorpions” beantwortet.
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am 2. April 2014
Winter in Montana. Ein Psychopath fesselt seine weiblichen Opfer an einen Baum, um sie bei eisiger Kälte erfrieren zu lassen. Seine Nachricht an die Polizei: die Initialen der Toten und ein Stern. Es fehlen noch Buchstaben, um die Botschaft zu entschlüsseln. Als Detective Regan Pescoli verschwindet, ist deren Kollegin Selena Alvarez in höchster Alarmbereitschaft. Immer noch ist der "Unglücks-stern-Mörder" nicht gefasst und nun vermutet sie ihre Partnerin in den Fängen des Killers. "Meidet des Skorpions Zorn" - so könnte seine kryptische Botschaft lauten. Doch wer ist der Skorpion? Wird es Selena Alvarez gelingen, ihn rechtzeitig aufzuspüren?

Super spannend
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am 1. November 2011
Mit diesem Thriller läutet die amerikanische Top-Autorin Lisa Jackson zum ersten Band einer neuen Reihe ein. Diesmal spielt die Serie in Montana und im englischen sind bereits die ersten 3 Teile erschienen, während hier der zweite Teil 'Der Zorn des Skorpions' im Dezember 2011 erscheinen wird.
'Der Skorpion' beginnt schon im Prolog sehr spannend und schont auch nicht mit Details. In Montana schlägt ein Serienkiller zu, der mitten im Winter, junge Frauen nackt an einen Baum fesselt, um sie dort gnadenlos erfrieren zu lassen. Schon die Idee wie er seine Opfer ködert ist ziemlich grausam und beängstigend. Lisa Jackson verzichtet hier auch nicht auf ausgeprägte Details der Qualen und Ängste.
Das Ermittlerteam Regan Pescoli und Selena Alvarez arbeiten mit Hochdruck an diesen Fällen, doch tappen zunächst einmal im Dunkeln.
Da der Thriller 537 Seiten hat, dauert es natürlich, bis die Ermittlerinnen dem Täter auf die Spur kommen. Dies lässt ihn jedoch nicht langatmig erscheinen, da der Skorpion immer wieder neue Perspektiven aufweist. Sei es nun die Sicht des Täters, die Angst und Fluchtgedanken der Opfer oder aber auch das Privatleben von Selena Alvarez und Regan Pescoli.
Die Figuren sind richtig gut und klar gezeichnet. Natürlich gibt es auch hier Einblicke in die privaten Probleme der Ermittlerinnen, was allerdings für mich den Aufbau der Handlung nur noch festigte.
Auch der Fall an sich, gefiel mir sehr und erschien gut durchstrukturiert und durchdacht.
Stück für Stück nähert der Leser sich der Spur, wobei Lisa Jackson auch hier wie man es bereits aus den anderen Thrillern von ihr gewohnt ist, auf die falschen Fährten führt. Sie spielt mit dem Leser und lenkt ihn mit einigen romantischen beziehungsweise erotischen Szenen ab.
Es gibt mehrere lose Handlungsstränge, die letztendlich am Ende sinnvoll zusammengeführt werden.
Doch sei der Leser hier gewarnt, Lisa Jackson lässt den Leser mit einem fiesen Cliffhanger zurück. Weiter geht es dann mit dem zweiten Teil 'Der Zorn des Skorpions', der wie bereits oben erwähnt im Dezember 2011 erscheinen soll.
Auch mit diesem Thriller konnte mich die Autorin wieder überzeugen. Mir gefällt es, wie sie eine Handlung aufbaut, den Leser mehr oder weniger im Dunkeln lässt und einige ihrer Figuren richtig lebhaft erscheinen, sodass man als Leser regelrecht mitfiebert. Die Gegend und die Jahreszeit wurden so intensiv beschrieben, dass ich selbst schon fast an den Schnee glaubte.
Für mich war dieser Band wieder ein totaler Pageturner, den ich innerhalb eines Tages gelesen habe.
Das Cover finde ich richtig gut gemacht. Der Titel in roter Schrift auf grau schattiertem Hintergrund mit Symbolen gestaltet, passt absolut in diese Geschichte. Auch der zweite Band ist optisch an diesem angepasst, was ich persönlich wichtig finde, wenn man Reihen sammelt.

Fazit:
Auch die Montana-Reihe von Lisa Jackson erscheint vielversprechend. Für mich vergingen die 537 Seiten wie im Flug, und auch wenn ich mich letztendlich über den Cliffhanger ärger, so fieber ich dann doch dem nächsten Band entgegen.
Lisa Jackson lebt in Oregon und zählt zu den amerikanischen Top-Autorinnen. Ihre Hochspannungsthriller wurden bereits in 15 Ländern verkauft. Mehr Infos über die Autorin und ihre Romane unter [...] (Quelle: Knaur)
© Michaela Gutowsky
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TOP 500 REZENSENTam 21. Oktober 2011
Die beiden weiblichen Detectives Regan Pescoli und Selena Alvarez sind ein Team und eigentlich haben sie selten Mordfälle zu klären, denn sie leben und arbeiten in einem kleinen Örtchen in Montana, wo es mehr Natur als Verbrechen gibt. Doch seit kurzem geht ein Serienkiller dort um, der eine ganz teuflische Methode entwickelt hat, um seine weiblichen Opfer zu töten. Erst schießt er auf ihre Reifen, dann rettet er sie aus ihren Autowracks, pflegt sie gesund um sie Tage später, sobald seine Opfer sich in Sicherheit wiegen und ihn als Retter in der Not ansehen, dann nackt an einen Baum zu fesseln und sie in der Kälte dem Erfrierungstod zu überlassen.
Dabei hinterlässt er keine Spuren nur eine rätselhafte Botschaft, Buchstaben, die die Initialen der Getöteten beinhalten und einen eingeritzten Stern im Baum. Die Ermittler tappen zunächst im Dunkeln und bekommen recht schnell ein weiteres Ermittlerduo vom FBI vor die Nase gesetzt.

Währenddessen macht sich die geschiedene Jillian auf den Weg nach Montana, da sie nach einem anonymen Anruf und zugesandten Schnappschüssen eines Mannes vermutet, dass ihr erster Mann Aaron, den sie unter den Toten vermutete, in Wirklichkeit noch quicklebendig ist und sich dort aufhält. Aber Jillians Reise steht unter einem schlechten Stern- das Wetter verschlechtert sich, kaum dass sie in Montana angekommen ist rapide- Eis und Schneestürme drohen und zu allem Überfluss schießt auch noch jemand auf ihren Reifen, so dass sie einen schweren Unfall erleidet. Glück im Unglück- sie wird gerettet, von einem Mann, der zusammen mit seinem Hund in einer einsamen Hütte lebt und mit dem sie zusammen das schlechte Wetter aussitzen muss. Zane MacGregor ist ein rätselhafter Mann, der ihr scheinbar nicht alles über sich erzählt. Jillian ist hin und her gerissen ob sie dem attraktiven Mann vertrauen kann, denn auch sie hat von dem unheimlichen Serienkiller und seiner Vorgehensweise bereits gehört'

'Der Skorpion' und 'Der Zorn des Skorpions' sind zwei zusammenhängende Teile; so sollte man nicht verwundert sein, dass der Roman mitten im Geschehen endet und auch Regan Pescoli erst sehr spät- wie auf dem Klappentext erwähnt, vom Killer entführt wird. Zunächst wird man mit allerhand Personen konfrontiert, eine wahre Hauptfigur kristallisiert sich eigentlich nicht heraus, da der Roman gleich aus mehreren Perspektiven erzählt wird. So wird man zum Beispiel Zeuge des Anschlags auf Jillian und erlebt diesen Vorfall aus ihrer Sicht mit und nimmt durch die beiden Detektives Alvarez und Pescoli auch an der Ermittlungsarbeit teil. Zudem kommt auch in kleinen Abschnitten der Killer (in Ich-Form) selbst zu Wort. Im Grunde fand ich die Idee eine Geschichte auf zwei Bände auszulegen recht gut, doch leider fand ich die Umsetzung als solche nicht ganz so gelungen. Zwar gibt es an Lisa Jacksons Schreibstil nichts zu mäkeln, doch hat sie für meinen Geschmack einfach zu viele Personen in den Fokus der Story gestellt. Ich empfand es äußerst mühsam überhaupt in den Roman hinein zu kommen, da man anfangs die vielen Personen kaum auseinander halten konnte. Dazu ändert sich der Perspektivwechsel einfach zu rasch und dazu wird man auch noch mit allen möglichen Hintergründen über das Privatleben der weiblichen Hauptfiguren bombardiert. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen.

Aber ist man erstmal 'drin', lässt sich der Roman gut lesen und dazu ist es auch sehr spannend zu erfahren, ob Jillian nun dem Killer in die Hände gefallen ist, oder nicht und natürlich entspinnt sich, typisch für Jackson Romane, auch eine kleine Liebesgeschichte innerhalb des Buches. Dennoch schleichen sich immer mal wieder einige Längen ein und so kann ich leider, trotz guter Idee und atmosphärisch dichten Beschreibungen des eisigen Wetters in Montana keine Höchstbewertung geben. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass die Autorin sich im Fortsetzungsroman steigern wird; zudem ist man dann auch schon bereits mit allen Akteuren vertraut und kann sich dann ohne Ablenkung allein auf die Krimihandlung konzentrieren.
3.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 7. Oktober 2012
Oh oh. Ich muss mich leider der Partei der schlechten Meinung anschliessen.
Dazu muss ich sagen, dass "Der Skorpion" mein erstes Buch der Autorin Lisa Jackson ist! Für alle Leser und Liebhaber der amerikanischen, wirklich temporeichen und spannenden Thriller kann ich nur raten: Finger weg!
Langeweile und Widersprüche bis Seite 300, es ist so holprig und "unrund" geschrieben, ich komme nicht umhin zu sagen, dass ich den Eindruck hatte, dass die Autorin selbst nicht wusste, in welche Richtung sie mit der Geschichte wollte.
Ich habe schon Schwierigkeiten, den Inhalt zusammenzufassen:
Ein Serienmörder kidnappt Frauen, indem er auf abgelegenen und vereisten Strassen in den Bergen einen Autoreifen zerschiesst und damit die Fahrzeuge zum Absturz in Schluchten bringt. Die Frauen überleben IMMER (!!!), und zwar so verletzt, dass er sie bergen und "gesundpflegen" kann, um sie anschliessend nackt an Bäume zu binden und erfrieren zu lassen.
Gut, kranke Gemüter mag es ja geben, abgesehen davon ist es sicher mein persönlicher "Werdegang" als Leserin, dass ich manchmal den Autoren gewisse Dinge nicht mehr abkaufen mag, aber egal, darum geht es nicht.
Es stört mich kolossal, dass die Autorin wirklich so unlogisch die Geschichte aufbaut, so zerrissen und nicht zueinanderpassend, sie springt von Geschichtsfaden zu Geschichtsfaden, nichts passt, man kommt nicht in den Lesefluss und hat keinen Spass daran weiterzulesen.
Abgesehen von den Fehlern, die sie auch eingebaut hat, liegt der Schwerpunkt mal auf einer Liebsegeschichte, die mit dem eigentlichen Thriller nichts zu tun hat, weil es sich um einen kompletten anderen Roman handelt, dann wieder sind es die verschrobenen Einwohner, dann wieder die Ermittler, dann doch der Serienmörder... ich freue mich immer, wenn Thriller eine gewisse Tiefe und Bandbreite haben, aber hier passt wirklich nichts!
Ich kann es gar nicht recht in Worte fassen, aber wer öfter amerikanische Thriller liest, der wird verstehen, was ich meine.
Es wirkt, wie zusammengestückelt, ohne Übergänge, ohne logische Verbindung, zum Teil völlig unsinnig, denn die Geschichtsfäden haben wirklich nichts mit dem Serienmörder zu tun, sondern reduzieren die Spannung auf null!
Es wundert dann auch nicht, dass der Roman nicht abgeschlossen ist, sondern nahezu nahtlos im 2. Teil weitergeht (Der Zorn des Skorpions), sehr geschickt gemacht vom Verlag, man muss sozusagen ein zweites Buch kaufen, wenn man überhaupt wissen will, wie die Geschichte weitergeht, wobei dann gleich im ersten Kapitel Leute wieder leben, die im "Der Skorpion" gestorben sind?!?!?!?
Mich machte dieser Thriller phasenweise wirklich wütend.
Der Verlag knaur/droemer hat so talentierte Autoren, die so stiefmütterlich behandelt werden, dabei so raffinierte Thriller schreiben, aber ein solch unsinniger Roman voller Fehler erhält eine solche Werbung, wird so gepuscht, ich kann es einfach nicht verstehen!
Ob das wirklich im Sinne des Rufes des Verlages ist wage ich eigentlich zu bezweifeln!
Einen Stern vergebe ich für die Idee den Leser mit einem Trittbrettfahrer zu verwirren und für ein ansprechendes Cover, aber sein Geld ist diese Folge nicht wert!
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am 15. August 2013
Die Ermittlungen der örtlichen Polizei laufen auf Hochtouren, denn ein Serienmörder der seine Opfer nackt an Bäume fesselt und im Schneesturm erfrieren lässt treibt sein Unwesen. Obendrein hinterlässt er rätselhafte Botschaften bei seinen Opfern, die der Polizei immer neue Rätsel aufgeben.
Das Buch ist gänzlich unblutig gehalten – Langeweile kommt allerdings nicht auf, da immer etwas Interessantes passiert. Zudem wurde eine zweite Geschichte, welche den Leser zunächst auf eine falsche Fährte führt, mit eingeflochten.
Schade ist nur, dass das Buch ein offenes Ende hat und das im Klapptext erwähnte Verschwinden der Ermittlerin wohl erst im zweiten Teil um den „Skorpionmörder“ erzählt wird.
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am 3. Juni 2012
Ein Serienmörder, der vieles auch aus seiner Sicht schildert, ein Ermittlerduo mit eigenen Problemen, dazu widrige Wetterverhältnisse und eine verschneite Winterlandschaft.... und das Gefühl beim lesen, dem Mörder schon "begegnet" zu sein im Buch in einer der geschilderten Personen, aber trotzdem als Leser noch im dunklen tappend.

Ein typischer "Lisa Jackson"... spannend... mit einem Schuss Romantik... überraschenden Wendungen... gut charakterisierten Personen. Ein Krimi in erwarteter Qualität!
Auf jeden Fall uneingeschränkt lesenswert!
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