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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 15. Oktober 2013
Folgt man der jahrtausendealten Überlieferung, so ist Yoga ein Übungsweg, welcher zu geistiger Freiheit und Selbsterkenntnis führt. Körper und Geist werden als eins wahrgenommen, als die Einheit, die sie sind, und lassen den Menschen sich so in seiner Identität wahrnehmen, indem die Achtsamkeit geschult wird, das Bewusstsein geweckt. Ulrich Ott will in seinem Buch Yoga für Skeptiker untersuchen, inwiefern (und ob überhaupt) diese Theorie wissenschaftlich abgestützt werden kann. Heisst es schon im Yoga selber, man müsse es erfahren und nicht einfach glauben, so will er die Wirkung wissenschaftlich überprüfen.

Den Anfang macht ein historischer Abriss über die Ursprünge der Yoga-Philosophie sowie ein Einblick in die wichtigsten Themen derselben. Des Weiteren werden verschiedene Yoga-Richtungen genannt sowie Auslegungsvariationen des Grundlagentextes von Patanjali, die Yoga-Sutras, analysiert, um ein theoretisches Verständnis dafür zu schaffen, was Yoga ist.

Das zweite Kapitel nennt sich Wissenschaftlich fundierte Yoga-Praxis, allerdings kommt die Wissenschaft auch in dem Teil sehr kurz. Es werden einzelne Fragen präsentiert, an denen der Leser selber überprüfen kann, wie er sie aus dem Stegreif beantworten würde, um dann zu lesen, was es im Yoga damit auf sich hat.Das Kapitel leitet an, die eigenen Standpunkte zu erkennen und damit mehr über sich zu erfahren. Ebenso bietet es eine Vertiefung der Yogaphilosophie, spricht Themen wie Selbsterkenntnis, Loslassen von Leiden, Erlangen von Glück und Freude an.

"Nicht die Natur selbst wird als Quelle von Leid betrachtet, sondern die Identifikation mit Aversion und Verlangen. [...] Demgegenüber soll die Erkennntnis des wahren Selbst mit einer unbedingten Freude und Glückseligkeit einhergehen, die unabhängig von äusseren Dingen ist und zu einer grösseren Gelassenheit gegenüber materiellen Verheissungen führt."

In der Folge werden verschiedene Yogahaltungen präzise angeleitet und in ihrer körperlichen und geistigen Wirkung beschrieben. Leider sind die dazugehörigen Abbildungen etwas altertümlich und einige Asanas hätte ich anders benannt, ausserdem fehlt auch hier jedwede (neuro-)wissenschaftliche Komponente. Positiv sind die Hinweise auf Verletzungsrisiken bei verschiedenen Stellungen sowie Fragen an die Erfahrungen des Lesers in der jeweiligen Haltung, so dass man als Übender nicht einfach durch das Buch und die Übungen rauscht, sondern sich wirklich achtsam auf beides einlässt. Nach demselben Konzept verfährt Ott auch mit den Themen Pranayama (Atemübungen) und Meditation.

Abschliessend finden sich in dem Buch Interviews mit Experten zu Themen wie „Reinkarnation“, „Kundalini“, „Yoga-Therapie“ sowie „Wissenschaft und Spiritualität“.

Alles in allem ein umfassendes Buch, ein Buch, das von Sachverstand und Wissen des Autors zeugt, das aber hinter der Erwartung in Bezug auf Wissenschaftlichkeit zurück bleibt. Wenn im Untertitel steht, dass ein Neurowissenschaftler die Yogatradition erklärt, dann wäre mehr Neurowissenschaft zu wünschen. Ausser einigen kurzen Andeutungen fehlt diese jedoch fast gänzlich.

Fazit
Eine kurze und prägnante Einführung in die Yogaphilosophie sowie eine gute Anleitung für gesunde und achtsame Einnahme verschiedener Yogastellungen. Das Buch regt an, sich selber zu hinterfragen und in sich und die Yogastellungen hineinzufühlen. Die angekündigte (Neuro)Wissenschaft kommt dabei zu kurz.
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am 8. März 2014
"Yoga für Skeptiker" scheint auf den ersten Blick unscheinbar und doch widersprüchlich, ein Neurowissenschaftler (Wissenschaft von Nervensystemen jeder Art beim gesamten Vollzug der Lebensvorgänge von biologischen Organismen). (Wikipedia) erklärt eine Jahrtausende alte Lehre.

Wie das funktionieren soll, wollte ich mir genauer anschauen, und als ich das Buch fertig gelesen hatte, war ich sichtlich überrascht.
Das Buch von Ulrich Ott umfast 300 Seiten, 50 einfache Übungen mit 24 Abbildungen.

Was mir gefallen hat, ist die Schreibweise und Aussprache des Sanskrit.
Ebenso werden die 8 Glieder des Yoga beleuchtet, aber genauso über Hindernisse und Disziplin im Yoga geschrieben.

Auf einen wichtigen Aspekt wird immer wieder hingewiesen wird, die tägliche Ausführung des Yoga und der Meditation.

Aus Studienergebnissen und Erfahrungsberichten von Patienten erfahren wir hier von verändertem und gesteigertem Bewußtsein, weniger Gedankenfilmen, bis hin zu neuen Lebenseinstellungen.

Es macht Spaß das Buch zu lesen und die Übungen zu machen, man lernt Yoga zu verstehen und zu schätzen.
Sind Sie ein Yoga Skeptiker?
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am 2. Oktober 2013
Wenn Yoga mehr ist als Gymnastik – ist es dann eine Religion? Oder eine Philosophie? Muss man dran glauben, damit es wirkt? Geht es auch ohne „Om“ und „Glöckchen“? Wie wirkt Yoga? Wann schadet es? Wer – wie auch immer - auf Yoga neugierig geworden ist und wissen will, wo Yoga her kommt, was er mit Religion zu tun hat, was es mit den behaupteten wunderbaren Wirkungen auf Körper und Geist auf sich hat, der hält mit diesem Buch einen profunden Wegweiser in Händen, der gleich mehrere Zugänge zu dieser uralten Lehre erschließen kann.

Ulrich Ott hat sich bereits in den 1980er Jahren als Schüler auf den Yogaweg gemacht und ihn mit wissenschaftlicher Neugier und spirituellem Erkenntnisinteresse verfolgt. Später, als Psychologe hat er riskiert, sich ins Abseits der scientific community zu katapultieren. Denn Bewusstsein und Körperinnenwahrnehmung waren für die wissenschaftliche Forschung bis zur Entwicklung der bildgebenden Verfahren schwer zugänglich und daher verpönt. Doch Ott ist dran geblieben und hat sich einen Pfad zwischen körperlicher Übung, spirituellem Erkenntnisinteresse und psychologischer Forschung erschlossen. Als Neurowissenschaftler am Gießener Bender Institute of Neuroimaging hat er sich einen Namen gemacht und ist mittlerweile zu einem gefragten Experten für die wissenschaftlich nachweisbaren Wirkungen von Meditation und Yoga geworden.

In seiner Doppelrolle als Wissenschaftler und praktizierender Yogalehrer gelingt ihm ein einzigartiger Brückenschlag: Er kann die uralte Yoga-Lehre, die Patanjali vor 1500 Jahren im Yogasutra niedergeschrieben hat, mit der modernen Psychologie in Beziehung setzen und sie so für uns moderne Menschen übersetzen und verstehbar machen. Wie kein anderer überblickt er die Forschung zum Thema und macht sie verstehehbar. Darüber hinaus kann er abgrenzen, welche Yogapfade bisher einer wissenschaftlichen Betrachtung zugänglich sind und welche „darüber hinaus“ gehen und spirituell zu erschließen sind.

Mein Tipp: Wenn Sie dieses Buch kaufen, buchen Sie gleich den erforderlichen Urlaub dazu oder blocken Sie Zeitfenster im Kalender. Dies ist ein Buch für Menschen, die nicht nur wissen wollen, was der Yoga ist, sondern am eigenen Leib erleben und nachvollziehen wollen, atmen und erfahren wollen, was gemeint ist. Es ist ein Studien- und Übungsbuch, ein Reiseführer, eine Landkarte, die Yoga erschließen, verstehbar und erfahrbar machen kann.
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am 31. Oktober 2013
Ulrich Ott hat als Erster mit diesem Buch ein umfassendes Verständnis für den ursprünglichen Yoga des Patanjali aus wissenschaftlicher Sicht entwickelt. Dabei wird der Autor dem Forschungsgegenstand gerecht, indem er nicht nur empirische Untersuchungen heranzieht, sondern er geht in erster Linie mit der Methode der Introspektion vor. Dabei fließen immer wieder psychologische Erkenntnisse mit ein.
Im Gegensatz zu vielen anderen Kommentatoren von Patanjalis Yogasutren hat es m. E. Ulrich Ott geschafft, Patanjalis Grundansätze korrekt zu erfassen, nämlich das zur Ruhe kommen der seelisch-geistigen Vorgänge durch Übung und Loslösung (und nicht die in Yogaschulen sehr verbreiteten verschiedenen meditativen Konzentrationen auf Objekte wie Mantren, Atem oder nur auf den Körper, welche von Patanjali lediglich als weitere mögliche Wege angesehen werden, falls man mit dem direkten Meditationsweg der Übung und Loslösung nicht zurechtkommt).
Dabei betont der Autor auch ganz richtig, das es sich beim achtgliedrigen Pfad nicht um Stufen handelt, sondern um Aspekte, die alle zugleich ineinander greifen. Gelegentlich wie bei den Erläuterungen zu den verschiedenen Arten von Samadhi verfällt Ulrich Ott jedoch selber in die Vorstellung von Stufen, obwohl sich in der Hinsicht in den Sutren gar keine Andeutungen entnehmen lassen.
Diese Kritikpunkte sind zwar meiner Meinung nach bedeutungsvoll, schmälern jedoch insgesamt kaum die vielen sehr eleganten und höchst aufschlussreichen Hinweise und Erklärungen.
Auch wenn es beim Lesen des Buches dem einen oder anderen so erscheinen könnte, als sei Yoga extrem komplex: Der Yogaweg ist nicht kompliziert, sondern im Prinzip ganz einfach. Die allermeisten von uns haben es lediglich aufgrund vieler Einflüsse verlernt, wach, präsent und ganz natürlich "da zu sein", beständig verbunden mit einer tiefen inneren Stille.
Das einzig Schwierige ist daher, ausdauernd und immer wieder sich um Übung und Loslösung zu bemühen. Dann erklären sich die Yogasutren des Patanjali aus sich selbst heraus und man braucht überhaupt keine Kommentare und Erläuterungen.

Fazit: Dieses Werk motiviert mich genauso wie das Buch von Bäumer Die Wurzeln des Yoga: Die klassischen Lehrsprüche des Patanjali und von Skuban Patanjalis Yogasutra: Der Königsweg zu einem weisen Leben auf dem Meditationsweg am Ball zu bleiben. Außerdem handelt es sich um einen exzellenten Meilenstein für die wissenschaftliche Forschung.
Für beides danke ich Herrn Ott ganz herzlich.
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am 21. Oktober 2013
Dieses Buch steht meiner Meinung nach aus der momentanen Vielzahl von Publikationen zum Yoga heraus. Der Titel ist etwas irreführend - denn der Autor, selbst Yogalehrer, steht dem Yoga prinzipiell natürlich sehr offen gegenüber. Aber er unterscheidet klar zwischen reinem Mythos und Verifizierbarem, zwischen Werbeübertreibung und wirklichen Vorzügen.
Das Buch liest sich sehr flüssig - ein angenehmer Schreibstil erleichert das. Keine Hochglanzfotos, aber wirklich Interessantes zu Hintergrund und Perspektiven. Ein Buch, das mir im Gegensatz zu den in den letzten Monaten bestellten Büchern wirklich substantiell Neues zeigte. Sehr empfehlenswert!
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am 13. Mai 2015
Ullrich Ott vermittelt einen interessanten Überblick zum Thema Yoga für Leser die mehr über die dem Yoga zugrunde liegende Philosophie und das Menschenbild des Yoga wissen möchten. Der wissenschaftliche Hintergrund des Autors macht das Buch für mich besonders interessant, die Website zum Buch bringt noch mal eine Vertiefung der Themen.
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am 29. Oktober 2014
Ich muss ehrlich sagen, ich bin etwas enttäuscht. Der Autor bezieht sich vorrangig auf die Yoga-Patanjali Lehrsätze. Leider kann er die Lehrsätze nicht in Sanskrit lesen und selbst übersetzen, sondern bezieht sich auf vorliegende Übersetzungen westlicher Provenienz wie die von BÄUMER und MAAS. Die stille Post westlicher Übersetzer wird dadurch einfach nicht besser. Er bezieht sich des häufigeren auf IYENGAR und dessen auch ins Deutsche übersetzte Texte. An anderer Stelle empfiehlt OTT quasi die Yoga-Praxis im Rahmen des Achtsamkeitstrainings MBSR. Und diese Reduktion hat "Yoga" nun wahrlich nicht verdient. Wer sich auf einen intensiven Diskurs mit den Lehrsätzen des Patanjali einlassen möchte, ist mit dem Werk "Der Urquell des Yoga" von B.K.S. Iyengar besser bedient und wer es wirklich zusätzlich neurobiologisch ausgerichtet haben möchte, wird bei R.LOBO`s "Yoga-Sensibiltätstraining" (neue Version) eindeutig fündiger (warum er die Arbeiten von R. Lobo als einem führenden neurobiologisch ausgerichteten Yoga-Rezipienten ausblendet ist i.R. eines Diskurses mit neurowissenschaftlichem Anspruch ein grober Mangel). So ist das Buch "Yoga für Skeptiker" vor allem ein Einblick in den inneren Yoga-Diskurs des Autors mitr einigen interessanten aktuellen Quellenangaben. Was mir wirklich gut gefallen hat, ist dass OTT endlich mal deutlicher auf die ethischen Module "Yama" und "Niyama" abhebt und deren Stellenwert für die Yoga-Praxis betont. Auch eindeutig gut ist in den Interviews die Thematsierung von Risiken des Yoga-Übens und die Notwendigkeit qualifizierter Ausbildung.
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am 13. Februar 2014
Ich bin Skeptiker und hatte mir das Buch erworben um mich dem Thema Yoga näher zu bringen. Es steht viel drin, verstanden habe ich aber nur wenig. Es ist nicht einfach geschrieben mit für meinen Geschmack zu viel Fach deutsch. Für fast 18 Euro halte ich das Buch für zu teuer.
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am 8. Juli 2014
Ein gutes, kluges, ausführliches Buch für Leute, die sich für die Welt hinter der bunten Yogakulisse interessieren. Es ist empfehlenswert.
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am 10. Dezember 2013
Sehr guter Überblick und sehr neutrale Darstellung der Vorteile von Yoga auch aus wissenschaftlicher Sicht..
Für Yogainteressierte aber skeptische Menschen ein Muss!
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