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am 10. Juli 2014
Dies ist mit Abstand das beste Buch, das ich je zum Thema "Spiritualität und Psychologie" gelesen habe.
Walch studierte an der Universität Salzburg Psychologie, Psychiatrie, Psychopathologie und arbeitet heute als Psychotherapeut, Dozent, spiritueller Lehrer. All dies findet sich im Buch.
Man erkennt immer wieder, dass Walch ähnlich wie Ken Wilber zahlreiche Bücher, Schriften gelesen hat und dass er all dies zu einem integrativen Ansatz zusammen fügt. Doch Walchs Buch geht weit über derartige "Denk"-Ansätze hinaus.
Walch schreibt auch lebendig, erfahrungsbasiert, "spirituell", wie man es vielleicht von Eckhart Tolle kennt. Und auch darüber geht Walchs Buch hinaus. Walch lädt im Buch zu Übungen ein, wie man es vielleicht von Spezzano kennt. Und zugleich beschreibt er psychische Phänomene so exakt und einfühlsam, wie es nur ein Psychotherapeut mit langjähriger Erfahrung und ein Meditierender mit langjähriger Meditationspraxis zu verschreiben und formulieren vermag.
All dies findet sich also im Buch:
- feinfühlige, exakte psychologische Beschreibungen
- integrative Konzepte unterschiedlicher Richtungen
- philosophische Erkenntnise
- praktische Übungen
- spirituelle Erfahrungensberichte/Beschreibungen

Und zugleich begegnet all dies als EINS.

DAs einzige, das ich kritisieren würde: Ich wünsche mir MEHR davon. Ich hätte mir ein noch ausführlicheres Buch gewünscht.
Aber dennoch ist dieses Buch umfassend und vollkommen ausreichend.
Immer wieder, wenn ich nur 10-20 Seiten lese, spüre und erfahre ich, wie mich dies wieder innerlich bereichert, bestätigt, führt.

Es ist kein "bloßes esoterisches" Buch, kein "religiöses" Buch, kein "Wissensbuch", kein "Praktischer Ratgeber", sondern im Buch kommt tatsächlich gelebte meditiative, psychologisch-psychotherapeutische, spirituelle Erfahrung zum Ausdruck.

Ich kann dieses Buch Menschen empfehlen, die ein psychologisch-wissenschaftlich fundiertes, zugleich emphatisch, erfahrungsbasiertes Buch suchen, das "spirituelle" Themen behandelt und hierbei die psychologisch-therapeutische Sicht nicht aus den Augen verliert.
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am 16. Dezember 2014
Dieses Buch lädt zur tiefen und intensiven Innenschau und Selbstreflektion ein - meines Erachtens absolute Grundvoraussetzung um sich weiterzuentwickeln und die eigenen bisherigen Grenzen zu verlassen und zu überschreiten. Ein unverzichtbares Werk auf dem Weg zur Selbsterkenntnis und Transformation. Absolut empfehlenswert !
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Sylvester Walch: Vom Ego zum Selbst. Grundlinien eines spirituellen Menschenbildes. O.W.Barth Verlag 2011
Wer sich auf dieses Buch einlässt, der hat die Möglichkeit, einen inneren Weg zu gehen, der weg vom Ego hin zum Selbst führt. Dabei wird man sowohl von inspirierenden Texten als auch von theoretischen Auseinandersetzungen des Autors Dr. phil. Sylvester Walch begleitet, der sich seit vielen Jahren einen Namen als Vermittler zwischen Psychologie und Spiritualität gemacht hat. Von Walch erforschte und erprobte kontemplative Übungen und Anleitungen zur Selbstreflexion ermöglichen es dem Leser, tiefer zum eigentlichen Sein vorzudringen. Dabei ergänzen sich die verschiedenen psychologischen und spirituellen Perspektiven des Autors auf wundervolle Weise, da es sich hierbei um Ansätze handelt, die ineinander verwoben sind. Fachlich höchst kompetent und wissenschaftlich verifiziert wird dargestellt, wie destruktive Verhaltensweisen, unbewusste Schattenanteile und hinderliche Egoaspekte aufgelöst werden können, um mit dem Teil in Kontakt zu kommen, der man wirklich in seiner Essenz ist. Auf jeder Seite wird die langjährige Erfahrung des Autors deutlich und es zeigt sich, dass es ihm nicht darum geht, immer nur nach der Ursache des Problems zu suchen, sondern vielmehr darum, gesunde Strukturen im Menschen zu finden und zu verwenden, um die Energien zu halten, die durch die Öffnung zur universellen Kraft hin freigesetzt werden. Wer sich auf den inneren Weg einlässt, den Walch hier in diesem Buch mit dem Leser begeht, wird freudiger, gelassener, mitfühlender sich selbst und anderen gegenüber und kann einen darin unterstützen, das Leben auf eine ganz andere Weise zu meistern: vom Selbst aus. Dieses Buch inspiriert, transformiert und wirkt lange nach.
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am 26. April 2011
Ein Buch für alle, die sich für einen spirituellen Weg interessieren, bzw. ihn gehen. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, erklärt der Autor was er unter Ich, Ego und Selbst versteht. Ohne das Kennenlernen und die Stärkung des Ichs, so sein Schluss, sind die Auflösung des Egos und ein Weg zum Selbst nicht möglich. Dabei fügt der Autor Beispiele und Einsichten aus persönlicher Erfahrung sowie aus der therapeutischen und spirituellen Arbeit mit Klienten ein.
Für mich sehr unterstützend und aufschlussreich: die zahlreichen Übungen zu denen der Autor einlädt. Sie haben mich mir selbst näher gebracht, haben mich einiges besser verstehen lassen und mich berührt. Ich werde sie noch öfter machen.
Das Buch beleuchtet die verschiedensten Facetten, mögliche Erlebnisse und Fallen auf dem spirituellen Weg. Es ist eine Orientierungshilfe und Einladung, den spirituellen Weg zu gehen.
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am 1. Dezember 2013
Zahlreiche Meditationsanleitungen sollen helfen den Weg zum Selbst zu gehen. Das aufgeblasene Ego, das nur im Materiellen gefangen ist und nach Macht und Anerkennung lechzt verheddert sich in Verstrickungen und führt früher oder später in die Ego-Falle mit Burn-out, kaputten Beziehungen und einer Sinn-Leere. Spätestens dann ist der Weg vom Ego zum Selbst angesagt, sozusagen damit sich die Probleme von "Selbst" lösen. Zu diesem Zweck wird das Loslassen geübt. Der Autor verbindet spirituelle und psychotherapeutische Methoden. Er sieht sich als psychospiritueller Begleiter, der ganzheitliche Hilfestellung anbietet.
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am 31. Dezember 2011
Ich bin Sylvester Walch für dieses Buch sehr dankbar. Es ist nicht leicht, durchgehend ehrlich zu sein mit sich selbst. Der spirituelle Weg geht sich nicht von allein. Walch enthält sich falscher Versprechungen, macht aber auch viel Mut. Die vielen Erfahrungsberichte zeichnen ein Panoptikum möglicher Erlebensweisen.

Walch sieht Psychotherapie und den Weg der Bewusstseinserweiterung als Prozesse, die ineinandergreifen und ohne einander Gefahren bergen. Es ist kein Widerspruch, an einem Tag unerwüschte oder tabuisierte Gefühle wie Gier, Hass oder Neid zu erleben und in der Meditation darüber hinauszuwachsen und mit der allumfassenden Liebe und dem Urgrund zu verschmelzen. Wir sind lebenslang herausgefordert auf diesem Weg. Sylveser Walch informiert umfassend und vor allem ehrlich.

Zahlreiche Übungen machen das Werk auch zu einem Arbeitsbuch, das wertvolle und ganz konkrete Anregungen für die Praxis enthält.
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am 10. April 2012
Ein großes Thema hat sich Sylvester Walch, transpersonaler holotroper Atemtherapeut, mit dem Buch vorgenommen. Es ist nicht mehr und nicht weniger als die Entwicklung vom 'Alltagsneurotiker' zum voll verwirklichten Menschen, eine Entwicklung, von der der Autor meint, dass sie in allen Menschen angelegt ist. Das Feld, das er dabei durchschreitet, ist voll von Fallen und Minen. Es ist das Kampfgetümmel des Egos, das sein ganzes Repertoire an Tricks und Hintertüren ausspielt, um nicht weichen zu müssen. Der Autor geht mit viel Erfahrung und tiefgehendem Verständnis auf diese Tücken des spirituellen Weges ein, hilft, sie zu erkennen und zu überwinden.
Ganz klar unterstreicht der Autor die Notwendigkeit eines stabiles Ichs für die ehtische Lebensführung und auch für die spirituelle Weiterentwicklung. Das Ich wird deutlich vom 'Ego' unterschieden. Das Ich stellt die Instanz der Realitätsbewältigung dar, während das Ego die Instanz der Selbstanklagen und des Leidens ist, das, ' was mir und anderen Schaden zufügt'. Genau untersucht werden typische einschränkende Ego-Komplexe wie Neid, Macht-Ohnmacht, Missachtung und Egomanie sowie auch das 'Ego im spirituellen Gewand'.
Sylvester Walch gibt damit der Spiritualität einen gut abgesicherten Platz,den er gegen esoterische Spekulationen und pseudospirituellen Praktiken abgrenzt und auch mit den Positionen der modernen Wissenschaften in eine fruchtbare Beziehung setzt.
Die Aufgaben und Wesenskerne von Psychotherapie und Spiritualität werden in dem Buch sowohl klar verbunden als auch unterschieden und die vielen Missverständnisse und Probleme in diesem Feld werden mit vielen Erfahrungen und Beispielen beleuchtet. So meint der Autor im Unterschied zu manchen spirituellen Lehrern, dass die Spiritualität nicht hierarchisch über der Psychotherapie steht. Meditation kann bei weitem nicht alle Charakter- und Lebensprobleme lösen, kann sogar bei fehlender therapeutischer Unterstützung Schaden anrichten. Erklärt wird, was in die Psychotherapie und was in die Meditation gehört. Der Autor plädiert für eine ganzheitliche Hilfestellung, für eine 'psychospirituelle Begleitung', die Menschen ausüben können, die eine solide therapeutische Ausbildung und Erfahrung mit einem ernsthaften und konsequenten Weg der meditativen Innenarbeit verbinden.
Immer wieder sucht der Autor den Bezug zu einem common-sense-Niveau, das die Anliegen und Möglichkeiten der Spiritualität in den verschiedenen Kontexten der gegenwärtigen Kommunikationswelt einbringen kann. Spürbar ist das Anliegen, diese oft gegeneinander ausgespielten Sphären in eine sich gegenseitig bereichernde Kommunikation zu bringen.
Die Atemarbeit hat Sylvester Walch gelehrt, den therapeutischen Rahmen weit zu spannen und über die traditionellen Paradigmen hinaus zu erweitern, sodass die gesamte pränatale Periode bis zurück zur Empfängnis in den Fokus der therapeutischen Arbeit rückt. Allerdings sind wir da schon einen Schritt weiter gegangen und haben erkannt, dass die Informationskette für Traumatisierungen über die Empfängnis hinaus bis in die Geschichte der Ei- und der Samenzelle reicht.
Ein reichhaltiges Übungsprogramm begleitet die Lektüre, sodass die Leserin immer wieder angeleitet wird, die Lektüre in Beziehung zu sich selbst zu setzen und auf das eigene Innere anzuwenden.
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am 5. April 2011
Im Vergleich zu Walchs Standardwerk über Transpersonale Psychologie und holotropes Atmen, wo das Hauptaugenmerk auf konkrete Erfahrungen mit erweiterten Bewusstseinszuständen gelegt wird, setzt sein neues Buch auf einer allgemeineren Ebene an: Es bietet einen umfassenden Blick auf Entwicklungspotentiale des Menschen von der Ebene der Individualität bis hin zu jener der Spiritualität. Als sprachliches Vehikel dient ihm dabei eine Auseinandersetzung der Begriff Ich, Ego und Selbst.
Unter Ich versteht Walch dabei in Anlehnung an gängige psychologische Konzepte eine regulierende Instanz: Das Ich steuert Bedürfnisse und Affekte, geht in Kontakt, lässt sich auf Beziehung ein, versucht stets das intrapsychische Gleichgewicht herzustellen, setzt sich Ziele, führt Handlungen mit Willensenergie aus, setzt Abwehrmechanismen zur Regulierung ein und strukturiert den Selbst-Aufbau (93). Auch der spirituelle Weg brauche ein intaktes Ich (96). Das Ego hingegen äußere sich allgemein in Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen, die mir und anderen Schaden zufügen. In Situationen, in denen wir, so Walch, vom Ego dominiert werden, erleben wir uns verbissen, gierig, eifersüchtig, unversöhnlich, hart und abwertend. Wir hören nicht zu und halten gerne an unseren Vorurteilen fest. Äußeres Ansehen, Prestige und materielle Werte werden überbetont (107f). Den Ursprung des Ego sieht Walch in der Natur des Menschen als Teil der Evolution, es bricht aus ihm hervor, um sich selbst zu erhalten, Bedürfnisse zu befriedigen und Annehmlichkeiten anzustreben (121). Im Kontext des indischen Denkens steht das Ego in Verbindung mit Maya, der Illusion. Walch: Durch den Teufelskreis Ego ' Hindernis ' Karma ' Ego bleiben wir im Seinsmodus der Bedingtheit und der Anhaftung stecken (117). Hingegen habe das Selbst die Aufgabe, den Menschen zur Ganzheit zu führen. Dabei finde eine Entwicklung statt, die von einem unbewussten zu einem sich selbst bewussten Selbst führe. Aus der Mitte der Person, dem Zentrum des Selbst, entspringen entwicklungsfördernde Impulse. Das Selbst werde sich seines universellen Ursprungs bewusst. Es sei nicht mehr auf die Person beschränkt, sondern hinter, innerhalb und jenseits aller Wesen und Formen. Das Eintauchen in diesen umfassenden Strom des Seinsganzen bewirke Frieden, Gelassenheit und Freude (167f).
Glaube man allerdings, vom Selbst etwas erkannt zu haben, sollte man nicht daran festhalten, denn je nach Blickwinkel, Entwicklungsstadium oder Bewusstseinszustand ändere sich dementsprechend der Befund (170f). Die Ausdrucksmöglichkeiten reichen vom individuellen Selbst bis hin zum universalen Selbst, bei dessen Erfahrung der Mensch in seinem Innersten mit dem All-Einen verbunden sei. Dieser Funke Gottes werde auch als transpersonales, höheres, kosmisches Selbst oder als innere Weisheit bezeichnet (173).
Was die Bezugnahme auf religiöse Begriffe, Vorstellungen, Bilder und Praktiken betrifft, folgt Walch stärker den indischen als den jüdisch-christlichen Traditionen. Bei der Erweckung der Kundalini, dem latenten spirituellen Energiepotenzial, müsse man nicht kurzschlüssig annehmen, dass es einen personalen Gott geben muss, der die Gnade spendet (232).
Insgesamt bleibt die Darstellung aber sehr offen, sodass ich mit Blick auf Küngs Weltethos-Projekt fast versucht bin, Sylvester Walch als den Hans Küng des spirituellen Weges zu bezeichnen. Viele Anleitungen zu Meditationsübungen lockern die Lektüre auf und machen dem Leser klar, in welche Richtung die Abstraktionen konkretisiert werden können.
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am 1. Mai 2011
Mit seinem neuen Buch 'Vom Ego zum Selbst ' Grundlinien eines spirituellen Menschenbildes' fasst Sylvester Walch seine jahrzehntelangen Erfahrungen und Forschungen auf den Gebieten der humanistischen Psychotherapie, der transpersonalen Psychologie und der Spiritualität zusammen. In genialer Weise verknüpft er die verschiedenen Ebenen der menschlichen Seele und des menschlichen Bewusstseins zu einer ganzheitlichen Sichtweise.

Ausgangspunkt seiner Betrachtungen ist die Annahme, dass es in unserem Innersten eine 'Weisheit' gibt, der wir uns durch Innenschau annähern können. Dabei entdecken wir tief in uns liegende Wirkkräfte des Lebens, ergründen kreative Potentiale unseres Bewusstseins und eröffnen einen Raum zum Universalen, zu intuitivem Wissen und berührenden Grundwahrheiten unseres Daseins.

Auf diese Weise zu wachsen bedeutet auch immer ein 'Stirb und Werde', ein Loslassen von Altem und Vertrauten und ein neu geboren Werden in Unbekanntes. Walch betont dabei die Wichtigkeit, bereits während des Lebens das Sterben zu üben, um uns von starren und rigiden Verhaltensweisen zu lösen und somit unser Ego zu transformieren, um seine Dominanz zugunsten des größeren Ganzen zurückzunehmen.

Je mehr unser Ego in den Hintergrund tritt, desto mehr können wir zu dem werden, wer wir wirklich sind: im Sinne eines befreiten Selbst zu einem Menschen, der sich selbst verwirklicht und lebendig, schöpferisch und kraftvoll im Leben steht. Im Sinne des universalen Selbst erfahren wir, dass wir im tiefsten Grund unseres Seins göttlicher Natur sind, zeitloses Licht, Buddha Natur. In dieser Weise finden Psychotherapie und spiritueller Weg zusammen zu einem ganzheitlichen Weg der Befreiung.

Auf dem Weg zur Ganzheit gibt es immer wieder Fallstricke, Engstellen, Hürden und Herausforderungen. Im letzten Teil seines Buches weist Sylvester Walch auf die Wichtigkeit der Integration des Schattens hin, dem Annehmen von und Aussöhnen mit abgelehnten und tabuisierten Seiten unserer Persönlichkeit. Auch betont er, dass sich eine nachhaltige psychospirituelle Transformation im Alltag auswirken und erweisen muss. Gelebte Spiritualität zeigt sich vor allem im achtsamen, wertschätzenden und liebevollen Umgang mit sich, anderen Menschen und der Welt und nicht nur in besonderen Erfahrungen.

Wer das Buch in die Hand nimmt, spürt die Mystik und Energie, die ihm inne wohnt. Es berührt die Seele in seiner ganzen Tiefe und Weite und spürt die wunden Punkte auf, die sich nach Heilung sehnen. Die vielen ausgezeichneten Übungen, die wunderbar in den Textfluss eingewoben sind, ermöglichen dem Leser, in sein eigenes Bewusstsein einzutauchen, es zu erforschen und zu erfahren. Das Buch ist für TherapeutInnen und Laien gleichermaßen ansprechend, da es das an- und ausspricht, was den Menschen in seinem Innersten bewegt, unabhängig von seinen Vorerfahrungen und seiner Bildung. Wer das Buch gelesen hat, besitzt vielleicht eine ganz persönliche Vision, wie er sein eigenes kleines Leben in ein segensreiches Dasein verwandeln kann.
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am 12. April 2011
Mit diesem Buch geht man einen inneren Weg, der von inspirierenden Texten und theoretischen Auseinandersetzungen begleitet ist. Anleitungen zur Selbstreflexion und kontemplative Übungen tragen durch, führen nach innen und lassen uns tiefer in unser eigentliches Sein vordringen. Dabei ergänzen sich psychotherapeutische und spirituelle Perspektiven. Es sind Wege, die ineinander verschränkt sind. Fachlich höchst kompetent und nachvollziehbar wird daher dargestellt, wie Schattenaspekte, Egoanteile und destruktive Verhaltensweisen aufgelöst werden können, um zu entdecken, wer man wirklich ist. Sylvester Walch ist ein transpersonaler Psychotherapeut mit langjähriger Erfahrung, der viele Menschen auch durch schwierigste Situationen begleitet hat. Hinter jedem Störungsbild verliert der Autor den Menschen jedoch nie aus dem Auge. Er anerkennt ihr psychisches Leid, unterschätzt es nicht und begleitet sie doch dorthin, wo sie sich in ihrem Wesen gegründet fühlen. Als spiritueller Begleiter weiß er, wie sehr es gesunde innere Strukturen braucht, um die Energien zu halten, die durch Öffnungen zur universellen Kraft hin evoziert werden. Wer sich dieser Inneren Weisheit anvertraut, wird gelassener, freudiger und sicherer sein Leben meistern.
Das Buch lässt nicht los, beschäftigt, regt an und wirkt weiter...
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