Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren PR Launch Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Read for free AmazonMusicUnlimited longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. Juni 2011
Meine Meinung:

Es ist nicht zu bestreiten, dass dieses Buch gewisse Parallelen zu bereits bekannten dystopischen Romanen enthält. Nach "Panem", "Cassia und Ky" und "Die Stadt der verschwundenen Kinder" unterwirft auch hier eine totalitäre Regierung seine Bürger und untersagt ihnen so manchen Luxus, den wir uns in unserem Leben gar nicht mehr wegdenken mögen oder gar können.
Sara Grant ist es trotzdem gelungen einen wirklich spannenden, dystopischen Jugendroman zu schreiben, der außerdem noch ein wahrer "Pageturner" ist.
Der Leser steigt sofort in die Handlung ein, ohne großes Vorgeplänkel. Zudem ist die erste Szene nicht nur spannend, sondern wirft auch einige Fragen auf. Der Leser möchte wissen was das Besondere an dieser Welt ist, was die Menschen zu ihrem Handeln bewegt und was etwas verborgen vielleicht auch noch dahintersteckt. Sprich: Man möchte unbedingt wissen wie es weitergeht!
Neva und ihre Freunde sind zudem sehr einnehmende Charaktere, mit denen man sich gerne identifiziert, in die man sich gerne hineinzuversetzen versucht. Sie sind von der ersten Seite an Gegner des Regimes und planen Protestaktionen. Neva ist aktiv beteiligt. Dies unterscheidet die Hauptperson deutlich von denen anderer Dystopien und wirkt sich sehr positiv auf das Geschehen aus.
Das Buch ist jedoch nicht nur spannend, es bietet zudem noch eine prickelnde Lovestory, die mehr als einmal beim Lesen ein leichtes Bauchkribbeln verursacht! Neva, Ethan, Braydon, diese drei bilden doch eine recht spannende Dreieckskonstellation, die einigen Zündstoff im Verlauf der Handlung bietet.
Die Handlung endet so abrupt wie sie begonnen hat, nämlich mitten drin. Dieser Cliffhanger ist etwas schade, denn der zweite Teil ist noch nicht veröffentlicht worden und der ungeduldige Leser muss nun leider warten.
Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass mir die Dystopie ein wenig zu sehr in den Hintergrund gerückt war. Ich hätte mir die Regierung von "Heimatland" und die Auswirkungen auf das Leben noch etwas deutlicher und aktiver gewünscht.

Fazit:
Ein wirklich gelungener Jugendroman, der zum "in einem Rutsch"-lesen animiert. Sicherlich hat Frau Grant nicht die Dystopie neu erfunden, aber der Roman ist absolut lesenswert, spannend, prickelnd. Lesen!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Mai 2013
Die Geschichte:
Neva lebt eingesperrt in der sogenannten Protektosphäre - eine Welt, in der sich Menschen äußerlich sehr ähneln. Sie plant eine Rebellion gemeinsam mit ihrer Freundin Sanna und gemeinsam wollen sie Leute finden, die sie unterstützen. Sie veranstalten eine "Dunkelparty" und Sanna macht ihre Pläne vor den anderen Jugendlichen bekannt. Währenddessen wird Neva von Sannas Freund Braydon geküsst...

Man kann sich den Verlauf der Geschichte schon ziemlich vorstellen, was mich nicht gestört hätte.

Die Figuren:
Für mich wirkten die Figuren fern. Die einzige Figur, zu der man eine Verbindung aufbauen kann, war Neva selbst, da die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird. Trotzdem scheint auch sie - für den Leser - meistens nicht offen zu sein. Vielleicht war es Absicht, oder es ändert sich in der zweiten Hälfte des Buches - so weit bin ich nicht gekommen, weil ich es einfach nicht mehr lesen wollte - , aber für mich ist es enttäuschend, dass es nur so wenige Momente gibt, in welchen man mitzittern kann.

Cover:
Das Cover ist schön, nicht schlicht aber auch nicht aufdrängend. Vor allem die Streifen machen es schön ansehbar und die kleine Schneeflocke zieht sich als Layout durch das gesamte Buch - natürlich ist es auf die Geschichte bezogen, dass Sara Grant genau dieses Zeichen gewählt hat. Innen ist es schlicht, ohne viel Aufwand. Abgesehen von den Kapiteln gibt es nichts, was hervorsticht.
Insgesamt sehr schön und ansprechend.

Allgemein:
Die Geschichte klingt vielversprechend, aber auch sehr bekannt - zum Beispiel von Die Tribute von Panem, Delirium oder die Cassia & Ky Bücher. Dennoch hat sie etwas, was sie von diesen abhebt, was in erster Linie der Schreibstil und die Unwissenheit von Neva ist. Immerhin will sie etwas verändern, was dann vielleicht wieder bedeutet, dass sie etwas weiß...
Auch wenn ich diese Art von Buch liebe und mir der Schreibstil gefällt, der dem Wortschatz von heute sehr miteinbezieht, war ich mehr als enttäuscht. Ich weiß nicht einmal was es war, aber ich konnte es einfach nach der Hälfte nicht weiter lesen. Ich bin zwar erst 15, aber mittlerweile habe ich mir ein kleines bisschen Wissen über Bücher angelesen und ich weiß, dass es mehr als möglich ist, MIT den Figuren zu weinen, zu zittern.

Fazit:
Es ist seit langem das erste Buch, was mich nicht erreicht hat - aber ich bin offen, mich auf Geschichten und Charaktere einzulassen. Ich konnte es jederzeit weglegen, was ungewöhlich ist, und ich war gelangweilt.
Alles in Allem ist es eine gute Geschichte mit einem außergewöhnlichen Schreibstil, der durchaus Potenzial hat, Leser zu fesseln. Dafür müsste die Autorin Sara Grant aber noch Arbeit mit ihren Figuren leisten, denn das ist wohl - für mich - das größte Problem.
Trotzdem würde ich sagen, dass sich jeder eine eigenen Meinung darüber bilden muss - ob es ihm das dann auch wert war, muss er schlussendlich selbst herausfinden.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. August 2012
Die 16-jährige Neva wohnt in einem Land, dass für die dort lebenden Menschen nur als Heimatland bekannt ist. Heimatland ist von einer "Protektosphäre" umgeben, eine unsichtbare elektrische Kuppel, die die innen lebenden Menschen vor der Außenwelt schützen soll. Außerhalb der Kuppel gibt es kein Leben mehr und der Rest der Welt ist zerstört, so sagt zumindest die Regierung. Doch Neva und ihre Freunde haben es satt, sich dem strengen System zu beugen, das ihnen vorgibt was sie zu tun haben und sie wollen endlich Antworten auf ihre vielen Fragen. Und so beginnt Neva Nachforschungen anzustellen und Fragen zu stellen und ahnt nicht, in was für eine Gefahr sie sich begibt.

Rezension:
Auf Neva habe ich mich sehr gefreut, weil ich sehr gerne Dystopien lese. Aber nachdem ich begonnen habe zu lesen, kamen auch gleich viele viele paralelen zu anderen bekannten Dystopien wie Panem oder Cassia & Ky. Der Schreibstil ist echt gut und flüssig zu lesen, aber auch das war nichts besonderes, irgendwie trotzdem viel zu bekannt. Ebenso die Geschichte, eine böse und gemeine Regierung die allen Menschen vorgibt was sie tun müssen, den Menschen keine Freiheiten geben und die Geschichte zu ihren Gunsten verändern. Das alles hat man irgendwie schon viel zu oft gelesen.
Aber trotzdem muss ich sagen, dass ich das Buch nicht schlecht fand. Es hat trotz dem altbekannten Spaß gemacht zu lesen und das Buch hat an einigen Stellen geschafft, mich zu überraschen. Auch von dem Ende bin ich positiv überrascht. Im ersten Moment hat es mir gar nicht gefallen, weil einfach noch so viele Fragen offen waren. Aber ich habe mich tierisch über das Gefühl gefreut, die Geschichte gleich beendet zu haben. Ich war und bin es gewohnt eine tolle Dystopie zu lesen, und am Ende des Buches stand ich da mit dem blöden Gefühl und der Gewissheit, jetzt wieder ein Jahr oder einige Monate warten zu müssen um weiter zu lesen. Bei diesem Buch aber war es anders. Ich hab eine nette Geschichte gelesen und auch wenn es ein offenes Ende war, so hatte ich doch die Gewissheit, dass es wirklich ein Ende ist.

Fazit: Eine schöne Geschichte, bei der die Autorin für Dystopie-Fortgeschrittene ruhig ein paar neue und erfrischende Ideen mit einbringen hätte können.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Neva ist die Tochter des Ministers für Altgeschichte - Ein machtvoller Posten in der Struktur Heimatlands. Diese Tatsache sorgt dafür, dass Neva größtenteils von ihren Mitmenschen gemieden wird. Niemand will im Radarkreis der Regierung stehen und Neva hat nun einmal eine direkte und untrennbare Verbindung zu einem der einflussreichsten Regierenden. Doch so patriotisch, wie ihr Vater es gern hätte, ist sie gar nicht. Neva will Antworten auf verbotene Fragen. Neva sucht nach den spurlos Ausgelöschten, sie stellt Nachforschungen an. Und Neva plant eine Rebellion.

Dieses von Sara Grant skizzierte "Heimatland" kratzt ganz schön am Geschichtswissen ihrer Leser. Vieles lässt sich beim Lesen assoziieren. Eine einheitliche, "reine" Rasse wird gezüchtet? Die Regierung überwacht deine Worte, Taten, Überzeugungen? Lässt keine Widerrede gelten und löscht Andersdenkende einfach aus? Arbeitslager? Kommt euch das alles auch so bekannt vor? Ja, dieser Roman trieft vor geschichtlicher Gesellschaftskritik.

Nichtsdestotrotz ist es ein Jugendbuch. "Neva" ist eine Dystopie für junge Leser - doch eben nicht nur. Der Roman ist sehr tiefgründig. Was manch junger Leser als absurd humorvolle Phantasie der Autorin abtut, wirkt auf Ältere zum Teil gar schockierend. "Neva" ist facettenreich und somit interessant für alle Altersgruppen.

Die Hauptfigur tritt hier als Ich-Erzählerin auf. Gut, das ist nicht jedermanns Sache. Aber dennoch empfand ich es beim Lesen als überaus angemessen, die Geschehnisse durch Nevas Augen wahrzunehmen. Angemessen und emotional absolut ergreifend. Die Textstruktur spricht ebenfalls für den Inhalt - die Zerrissenheit der Erzählerin. Kurze Sätze reihen sich aneinander, deren Inhalt zwischen Gedanken, Gefühlen und Wirklichkeit hin und her springt.

"Neva" ist ein Spiegel der Vergangenheit, ein Stoppschild für die Gegenwart und ein Albtraum der Zukunft. Für mich war er eine Warnung. Wie weit werden wir Menschen gehen, getrieben von irregeleiteten Idealvorstellungen? Vielleicht kann dieser Roman auch anderen die Augen öffnen. Leichte Kost ist er jedenfalls nicht.

(Text: KR)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 19. März 2011
Inhalt:
Die 16-jährige Neva und ihre Freunde revoltieren, sie wollen ausbrechen aus Heimatland, wo sie unter einer Energiekuppel leben, die sie von der Außenwelt abschirmt und die ihnen die Freiheit und ihre Zukunft raubt. Sie riskieren ihr Leben und schreiben Slogans gegen die Protektosphäre, die die Bewohner angeblich vor Gefahr schützt, müssen jedoch die bittere Erfahrung machen, dass die Regierung Mittel und Wege kennt, Feinde ihrer Ideologie in die Schranken zu weisen, Menschen verschwinden zu lassen, Angst und Schrecken zu verbreiten und die Aktion zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen. Doch ganz so aussichtslos, wie die Lage scheint, ist es nicht, und Neva gibt nicht auf.

Mein Eindruck:
Ganz neu sind die einzelnen Aspekte des Buches natürlich nicht. Dem Leser wird hier ein Jugendbuch präsentiert, in dem es um Liebe, um Freundschaft und um Vertrauen geht. Das Ganze ist eingebettet in eine Mischung aus Orwells '1984' und Haushofers 'Die Wand'. Nichtsdestotrotz macht die Lektüre von 'Neva' Spaß, liest sich flüssig und ist fesselnd. Die Protagonisten reagieren meiner Meinung nach wenig überraschend, und so empfand ich das Buch ein wenig zu vorhersehbar.

Mein Resümee:
Ein unterhaltsames Jugendbuch mit Tiefgang. Die Ideen sind insgesamt nicht neu, jedoch sehr schön umgesetzt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. März 2011
Zur Zeit wird der Büchermarkt geradezu von dystopischen Romanen überflutet; die 'Hunger Games' von Suzanne Collins machten den ersten Schritt, es folgten 'Die Auswahl' von Ally Condie , 'Die Stadt der verschwundenen Kinder' von Caragh O'Brien usw. Man kann nicht abstreiten, das all diese Bücher gewisse Parallelen haben: eine Regierung hat ein grausames und totalitäres System errichtet, bei dem die Bevölkerung unterdrückt und bespitzelt wird. Die Protagonistin ist eine gesetzestreue Bürgerin, bis sie durch mehrere ungewöhnliche Ereignisse (z.B. das Verschwinden einer geliebten Person) misstrauisch wird und sich schließlich gegen die Regierung auflehnt. Zumeist muss sie sich im Verlauf der Geschichte auch noch zwischen zwei Jungen (Freund aus Kindertagen vs. Der geheimnisvolle Fremde ;)) entscheiden. Und ja, das Debüt der in England ansässigen Autorin Sara Grant beinhaltet ebenfalls diese Themen.

***
Der Roman schildert das Leben der 16-jährigen Neva, deren Heimat von einer undurchdringbaren Energiekuppel umschlossen wird. Laut Regierung ist die sogenannte 'Protekosphäre' nur zum Schutz der Bevölkerung erbaut worden, doch immer mehr Bürger durchschauen die Propaganda und erkennen die Kuppel als das, was es wirklich ist: ein Käfig, der die Bewohner an der Flucht vor dem Regime hindern soll. Zudem haben sich die Zustände in 'Heimatland' über die Jahre hinweg immer weiter verschlechtert: die Rohstoffe werden knapp, Leute verschwinden spurlos und durch die lange Isolation unterscheiden sich die Menschen äußerlich kaum noch voneinander. Um sich von den Anderen abzuheben beginnen viele Jugendliche, sich Kenn-Zeichen (z.B. Tätowierungen) zuzulegen. Neva und ihren Freunden reicht diese stumme Protestbekundung allerdings nicht mehr und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach Antworten. Dabei geschieht das Unfassbare: Neva verliebt sich in den mysteriösen Braydon, den Freund ihrer besten Freundin Sanna...

***
Im Gegensatz zu vielen anderen Dystopie-Romanen verzichtet die Autorin auf eine lange Einleitung und wirft den Leser gleich mitten ins Geschehen. Neva ist von Buchanfang an eine Gegnerin des Regimes und bekundet ihre Meinung durch Protestaktionen; sie beobachtet nicht, sondern nimmt aktiv am Geschehen teil, was sich sehr wohltuend auf den Verlauf der Geschichte auswirkt. Ein Kompliment muss ich Sara Grant auch für den angenehmen Schreibtstil machen, der jugendlich, frisch und modern wirkt, dabei (Gott sei Dank!) aber auf die Verwendung einer 'Pseudo-Jugendsprache' verzichtet.

Leider gab es auch ein paar Dinge, die mir nicht so ganz gefallen haben. Die Geschichte war an manchen Stellen einfach zu vorhersehbar und obwohl Neva mutig und eigentlich ganz sympathisch ist, ließen mich die anderen Charaktere seltsamer Weise kalt. Die Figuren wirkten allesamt etwas blass, ebenso wie die Welt.

Ich erwarte von einem dystopischen Roman nicht, dass er das Rad neu erfindet, aber ein paar mehr Ideen hätten 'Neva' schon gutgetan, zumal eine Dystopie ja immer auch ein ZUKUNFTSSZENARIO ist. Der technologische und wissenschaftliche Stand von 'Heimatland' unterscheidet sich z.B. kaum vom jetzigen und auch in anderen Bereichen wirkt die Welt unter der Kuppel fast 'alltäglich'. Mir fehlte einfach die Authentizität, die Faszination, die Atmosphäre und die Geschichte von Nevas Welt. Es bleibt die Frage: wo ist die VISION in dieser Zukunftsvision?

***
Der vorherige Kritikpunkt mag ziemlich negativ klingen, ich betone aber, dass es sich hierbei nur um meine subjektive Meinung handelt. 'Neva' ist mit Sicherheit kein schlechtes Buch, der Fokus der Geschichte liegt für meinen Geschmack nur etwas zu sehr auf den persönlichen Problemen der Protagonistin und zu wenig auf der dystopischen Welt.

Ich weiß leider nicht, ob das Buch noch eine Fortsetzung bekommt oder ein Einzelband bleiben wird. Wünschenswert wäre Ersteres alle Mal, zumal das Ende von 'Neva' recht abrupt ist und einige Fragen zu 'Heimatland' und zum Verbleib von Charakteren offenlässt.
11 Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. März 2011
Neva lebt mit ihrer Familie in Heimatland, einem Land, dass von einer Protektosphäre vollständig von der Außenwelt abgeschnitten ist.
Die Regierung hat die bevölkerung fest im Griff. Sie versichern ihnen, dass es außerhalb der Protektosphäre nicht mehr, außer giftigen Dämpfen. Umso wichtiger ist es ihnen, dass die Menschen sich fortpflanzen, um die Bevölkerung zu erhalten.
Wer sich gegen die Regierung stellt, verschwindet spurlos.
Auch Neva plant zusammen mit Sanna und weiteren Jugendlichen einen Aufstand gegen die Protektosphäre. Doch schon bald geraten sie deswegen in große Schwierigkeiten.

Sara Grant hat mit 'Neva' einen großartigen Roman über ein Regieme veröffentlicht, dass keinerlei Zweifel an ihrem Glauben zulässt.
Ein Buch, dass sehr zum Nachdenken anregt und einen nicht mehr loslässt.
Die 16-jährige Neva führt zusammen mit ihrer Freundin Sanna einen Aufstand gegen die Regierung an, der sie teuer zu stehen kommt. Ihre Freundin Nicoline verschwindet und auch Neva kann der Sache nur ungeschoren entkommen, da ihr Vater ein wichtiges Regierungsmitglied ist.
Viele wollen Neva davon überzeugen, dass sie mit der Rebellion aufhören muss, da sie sich sonst nur in Lebensgefahr begibt. Doch sie hält an ihrem Glauben fest, denn ihre Großmutter hatte ihr damals vor ihrem Verschwinden von einer Welt außderhalb der Protektosphäre erzählt.
So hält Neva bis zum bitteren Ende an ihren Hoffnungen und Träumen fest und muss dafür einen hohen Preis zahlen.

Sprachlich ist 'Neva' sehr flüssig geschrieben. Obwohl es im Präsens geschrieben ist, hatte ich diesmal absolut keine Probleme damit (normalerweise stört mich das wirklich!).

Das Ende war leider etwas abrupt, jedoch sehr beeindruckend. Trotzdem bleiben noch viel zu viele Fragen ungeklärt.

Insgesamt jedoch ein wundervolles Buch, unbedingt empfehlenswert!!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 2011
Kurzbeschreibung:

Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss, sondern gerät auch in tödliche Gefahr... (Quelle: Amazon)

Bewertung:

Nachdem ich die letzte Seite des Buches gelesen hatte, musste ich erst einmal durchatmen und meine Gedanken sammeln, denn die Darstellung von Sara Grants 'Heimatland', erinnert einen doch stark an die Zeit, als die DDR noch existierte. Obwohl das Ganze in der Zukunft spielt, war die Geschichte nichts neues, denn dass sich ein Land von einem anderen abgrenzt gab es schon einmal, hier war es jedoch keine Mauer, sondern eine Protektosphäre, die wie eine Glocke über Heimatland liegt, auch dass die Regimgegner verfolgt werden ist nichts neues und doch schafft es Sara Grant die Geschichte noch ein bisschen auszubauen und etwas neues zu schaffen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der 16-jährigen Neva, die gerade mit Ihrer Freundin Senna eine Urkunde überreicht bekommen hat, die sagt, dass sie nun erwachsen sind. (Hat sich außer mir schon jemand gefragt, warum in Dystopien immer das Element des Erwachsenseins so eine große Rolle spielt?). Dadurch, dass wir die Geschichte durch Nevas Augen sehen, sind wir Ihr natürlich sehr nah, und wissen auch sehr gut über Ihre Gefühle bescheid. Leider geraten meiner Meinung nach die anderen Charaktere etwas in den Hintergrund. So lässt sich teilweise nur schwer nachvollziehen, warum die beiden männlichen Charaktere, Ethan und Brayton so handeln wie sie handeln. Besonders die Beweggründe von Brayton bleiben einem dadurch leider verschlossen.

Leider bediehnt sich die Autorin auch hier dem üblichen Muster. Ein Teenager der am Anfang still und brav ist, was in diesem Fall daran liegt, dass Nevas Vater in der Regierung arbeitet, lehnt sich mehr und mehr gegen das Regim auf und wächst dabei über sich hinaus. Die Geschichte kommt leider nur langsam in fahrt und daher überschlagen sich die Ereignisse am Ende des Buches so sehr, dass ich am Ende eine kleine Verschnaufpause brauchte. Sprachlich war das Buch gut zu lesen. Besonders durch die Dialoge zwischen den einzelnen Personen und den Gedankengängen von Neva lies sich das Buch schnell und angenehm lesen.

Was mir persönlich an der Aufmachung des Buches sehr gut gefallen hat, war das Cover, welches mir persönlich besser gefällt als dass der englischen Ausgabe. Zwar wird bei beiden Versionen, die Schneeflocke als Thema aufgegriffen, welche im Buch eine Rolle spielt, aber mir ist das englische Cover einfach zu dunkel. Hier muss ich sagen hat sich der PAN-Verlag bei der Covergestaltung wieder einmal viel Mühe gegeben.

Fazit:

Neva ist eine nette Geschichte, die junge weibliche Leser begeistern kann. Jungs dürfen das Buch natürlich auch lesen, aber meiner Meinung nach ist es für einen Jungen nicht leicht sich in die Gefühle von Neva und Senna hineinzu versetzen, so dass Ihnen die Geschichte doch etwas zu langatmig ist. Mich hat die Story gut unterhalten und nachdenklich zurück gelassen. Es war zwar kein neuer Meilenstein meiner Ansicht nach, aber ein gutes Buch für vergnügliche Lesestunden. Am Ende sind mir Neva, Senna und ihre Eltern so ans Herz gewachsen, dass ich mir auch gut eine Fortsetzung vorstellen könnte. Ich vergeben 3 von 5 Möhrchen.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Mai 2011
1MinuteReview:
Neva hat es nicht geschafft mich komplett zu überzeugen.
Die Geschichte an sich hat meiner Meinung nach unglaubliches Potential, allerdings fehlt es dem Buch an Tiefe, Hintergründen und Zusammenhängen. Die Charaktere stehen auf der Stelle und entwickeln sich, wenn überhaupt, rückläufig.
Bereits der Erzählstil in der ich-Form in der Gegenwart irritiert sehr.
Es wird vorausgesetzt, daß man sich in der "Geschichte" von "Heimatland" auskennt. Oft werden werden Begriffe wie "Protektosphäre" (was sich in diesem Fall aus dem Wort selbst erklärt) oder der "Terror" genannt, die dann aber nicht weiter erklärt werden.
Außerdem hält sich das Buch, in meinen Augen unnötigerweise, mit einer absolut oberflächlichen Romanze auf, wohingegen der Widerstand der Jugendlichen und das alles unterdrückende Regime nur am Rande gestreift wird.
Für Jugendliche ist Neva sicherlich erschreckend und grausam, ich allerdings habe auch im Jugendbuchbereich schon weitaus überzeugenderes lesen dürfen.

Fazit:
Heimatland als eine Mischung aus DDR und "Truman-Show", mit Menschen, die gefangen sind unter einer riesigen Kuppel aus der niemand ausbrechen darf, und niemand überhaupt wissen darf, daß Leben außerhalb auch nur existieren könnte. Die Umsetzung ist meiner Ansicht nach gescheitert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. April 2011
Die Welt, in der die junge Neva lebt, ist umhüllt von einer riesigen durchsichtigen Kuppel, der sogenannten Protektosphäre. Niemand kann hinein oder hinaus und eigentlich weiß auch niemand im Inneren, ob es außerhalb noch Leben gibt. Doch was geschieht mit den Leuten, die einfach plötzlich verschwinden und nie wieder auftauchen?
Neva und ihre Freunde planen einen Aufstand, um sich gegen die nicht existente Zukunft zur Wehr zu setzen und hinter dem Geheimnis der Energiekuppel zu kommen. Und dann verschwindet auch noch ihre beste Freundin...

"Neva" ist eine Dystopie, wie man sie zur Zeit öfter liest: das Buch handelt von einer abgeschotteten Welt, in der es viele Verbote gibt, in der Leute keine Privatsphäre mehr haben und alle Menschen ähnlich aussehen. Auch hier gibt es die "böse" Regierung, die alles im Zaun hält und ihre Spielchen mit den gutgläubigen Menschen treibt, auch hier rebelliert die Hauptperson mit ein paar Freunden, die ihr zur Seite stehen.

Doch "Neva" ist auch anders.
Vieles, was hier erzählt wird, klingt neu und frisch.
Die Autorin hat sich reichlich Mühe gegeben, eine eigene Welt zu kreieren, die man als Leser schnell versteht und interessant findet. Nevas Geschichte beginnt rasant und spannend, der Schreibstil passt sehr gut und ist wunderbar bildhaft.
Jede Tat, jede Entwicklung fand ich nachvollziehbar und in genau der richtigen Länge präsentiert. Die Geschichte hat keine Minute gelangweilt, im Gegenteil.
Die Gestaltung der Figuren war recht klar. Die Protagonistin hatte einen facettenreichen Charakter, wie ihre Freunde und Eltern und sogar Personen, über die man nur wenig las, konnte ich mir gut vorstellen (wie etwa die Großmutter, die eine wichtige Rolle spielte).

Ein wenig schade empfand ich die Tatsache, dass ich nicht mehr über die Geschichte der Welt erfahren habe, in der Neva lebt. Wie genau sieht es dort aus? Was gibt es dort alles? Dabei gab es viele Ansätze, aber eine präzise Darstellung des Lebens innerhalb der Kuppel hat mir noch gefehlt.
Dabei ist die Idee wirklich klasse.

Auch die ständigen Liebeleien zwischen Neva und ihrem Ex und dem Freund ihrer besten Freundin war ein wenig zu schwerwiegend. Genervt haben mich diese Szenen keineswegs (diese waren auch wieder toll und intensiv beschrieben), aber dadurch hatte ich oftmals das Gefühl, eher eine Liebesgeschichte über ein Mädel zu lesen, dass sich nicht für "ihn" entscheiden kann, als eine Story über eine taffe Rebellin.

Im Großen und Ganzen ein toller Roman, der zum Ende hin ein wenig nachlässt, aber trotzdem begeistert.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden