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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
40
3,9 von 5 Sternen
Ballade. Der Tanz der Feen: Roman
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:13,81 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


VINE-PRODUKTTESTERam 9. September 2010
Während ich von Lamento und der Geschichte um Luke total gefangen genommen wurde. schaffte dies Maggie Stiefvater mit "Ballade-Der Tanz der Feen" leider nicht mehr.
Deidre und James gehen nun beide auf eine Musikschule, doch auch hier scheinen die Feen beide zu verfolgen. In diesem Teil steht James im Mittelpunkt. Er ist sehr unglücklich darüber, dass sich Deidre für Luke entschieden hat. Gleichzeitig erscheint ihm auch noch eine Fee, Nuala, die ihm seine Lebenskraft gegen ihre Inspiration rauben will.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Nualas und James` Sicht erzählt. Auch von Deidre erhalten wir kleine Einblicke, da sie ihre Gefühle immer wieder in SMS niederschreibt, die sie jedoch nie an James abschickt.
Langsam verliebt sich James in Nuala, doch derern Schicksal ist mit ihrem 16. Lebensjahr besiegelt...

Ich fand die Grundidee der Geschichte sehr schön und auch die abwechselnde Perspektive von Nuala und James ist gelungen. Was mich gestört hat, sind die Pläne der Feenkönigin. Diese Pläne beeinflussen zwar immer mal wieder das Geschehen, aber scheinen nicht so richtig integriert zu sein. Da werden Feen ermordert, der Gemahl der Königin taucht auch immer mal wieder auf, aber es erscheint alles etwas gezwungen reingewürfelt in die schöne Geschichte von Nuala und James.

Von mir gibt es daher 3,5 Sterne; ich überlege noch, ob ich mir den nächsten Teil kaufen werden.
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am 2. Juni 2010
In Maggie Stiefvaters Roman 'Ballade ' Der Tanz der Feen' geht es um James, einen begnadeten Dudelsackspieler, dem die Muse Nuala Inspiration anbietet. Doch alles hat seinen Preis.

James, wirkt äußerlich cool und arrogant. Er ist der beste Sackpfeifenspieler in ganz Virginia. Doch in seinem Inneren sieht es ganz anders aus. Er ist enttäuscht und traurig, denn Dee liebte Luke und nicht ihn. Als er der Muse Nuala begegnet, macht sie ihm ein verlockendes Angebot'

'Ballade' ist die beeindruckende Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe, die sich über alle Schranken hinwegsetzt.

Maggie Stiefvater erschafft sehr interessante Figuren. Sie sind scharf gezeichnet und haben Ecken und Kanten. James ist ziemlich arrogant, hat immer einen Spruch auf den Lippen und benutzt seine Arme als Notizzettel. Aber das ist nur eine Seite von ihm. Er ist ebenso sensibel und tief verletzt, denn Dee liebte Luke und nicht ihn.

Diese traurige und bedrückte Atmosphäre begleitet den Leser während des Anfanges. Doch dann tritt die Muse Nuala in James Leben. Sie bietet ihm Inspiration, aber die hat einen hohen Preis, den James aber nicht kennt.

Nuala erscheint ebenso gefährlich wie frech. Zwei Personen, die man einfach mögen muss, denn sie sind so erfrischend, wie wenige Protagonisten. Sie erfüllen keine Stereotypen und das macht sie so interessant und liebenswürdig.

Die Perspektive wechselt oft zwischen James und Nuala. Das bringt dem Leser die Figuren sehr nahe. Man kann ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen mit erleben und verstehen.

Dadurch wird auch die Entwicklung der Charaktere besonders deutlich. Ein sehr positiver Effekt, wie ich finde, denn Maggie Siefvaters Figuren stehen nicht still. Sie wachsen und lernen und entwickeln sich weiter.

Die Atmosphäre, die erzeugt wird, durch die fabelhaften Beschreibungen der Orte und Gefühle, ändert sich erst ganz langsam, mit den Charakteren, was der Geschichte eine herrliche Ruhe und Stille gibt. Was sich am Ende aber in äußert Spannung wandelt'

'Ballade' ist der nachfolgende Roman von 'Lamento'. Doch auch ohne dieses erste Buch gelesen zu haben, findet man sich in die Geschichte ein. Der Protagonist wechselt und ebenso der Handlungsort, so dass ganz neue Voraussetzungen geschaffen werden. In einigen Nebensätzen wird geklärt, was man über James und Dees Vergangenheit wissen muss, ohne jedoch zu viel zu verraten oder den Leser, der 'Lamento' kennt zu langweilen.

Das Cover zieht einen schon magisch an. Es ist liebevoll mit Ranken und Blüten gestaltet, was perfekt zum Thema passt.Ich werde nicht satt es anzusehen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass 'Ballade ' Der Tanz der Feen' ein frecher, spannender und bewegender Roman ist. Ein wahres Lesevergnügen.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Juni 2010
*
"Ballade - Der Tanz der Feen" der Folgeband von Lamento - Im Bann der Feenkönigin ist ebenso wie sein Vorgänger in der Ich-Form geschrieben.
Hier gibt es zwei Charaktere, die als Ich-Erzähler fungieren.
Zum Einen der Menschenjunge James, der hellsichtige beste Freund ( und heimlicher romantischer Verehrer ) von Deirdre, der Protagonistin aus dem ersten Band.
Zum Andern die Fee Nuala, eine Art Muse und Seelenvampir, in die sich James ( später ) verliebt. Ihr erstes Treffen verläuft für eine zukünftige Romanze ziemlich untypisch und eher ungünstig.
James sarkastischer Humor ist eine erfrischende und amüsante Auflockerung zum ernsten Hintergrund. Nualas Zynismus ist eine passende Ergänzung dazu.
Die Autorin baut die Figuren richtig aus und man kann sich gut in sie versetzen ( nicht nur aufgrund der Ich-Erzählform ). Die abwechselnde Sichtweise "James-Nuala" schafft einen interessanten Einblick in die Seelen verwandter und doch so völlig verschiedener Charaktere.

Die Welt der Feen ist natürlich immer noch so wild und gefährlich wie zuvor. Davon zeugt schon das drastische Vorwort.
Der Mythos wird sogar noch weiter ausgebaut. Oft nach uralten Mustern ( Stichwort: der gehörnte König ).

Ausserdem dreht es sich wieder mal viel um die Musik ... irdische und unirdische voller Macht.

Ich freue mich auch, daß es bei dem Begriff "Fee" geblieben ist ( wie "faerie" eigentlich übersetzt werden sollte ). Eine Wohltat bei den ständigen Übersetzungen in "Elfen". ^^

Das Cover ist auch diesmal sehr schön gestaltet, obwohl es nicht wirklich zum Inhalt passt. Aber das kennt man ja schon.

Man muß übrigens nicht den ersten Band kennen, um sich hier zurechtzufinden.
Wäre aber dennoch ratsamer ... nur fürs bessere Verständnis ( immerhin spielen die Hauptcharaktere aus dem ersten Teil hier signifikante Nebenrollen ).
Einen weiteren Folgeband scheint es allerdings nicht zu geben. Es bleibt offenbar bei der "Books of Faerie" Dilogie.
Der Link zur HP der Autorin steht in den Kommentaren.

FAZIT:
Wer den Vorgängerband gelesen hat und mochte, sollte auch hier nicht zögern. Die Fortsetzung steht dem ersten Teil in Nichts nach ( und ist stellenweise sogar etwas interessanter ).

PS: Wer Interesse an modernen Elfen-Feen-Romanen für Jugendliche hat, dem würde ich auch folgende Bücher empfehlen ->
Gegen das Sommerlicht ( Band 1 ) von Melissa Marr
Elfenkuss ( Band 1 ) von Aprilynne Pike ( ab 12 Jahren )
Elfentochter ( Band 1 ) von Holly Black ( ab 14 Jahren )
Elfenseele - Hinter dem Augenblick ( Band 1 ) von Michelle Harrison ( ab 12 Jahren )
Im Schatten des Elfenmonds ( Band 1 ) von O.R. Melling
Das Tal im Nebel ( Die Sídhe des Kristalls, Band 1 ) von Tanja Bern ( ab 14 Jahren )

Ich würde auch sehr stark das englischsprachige Wondrous Strange ( Band 1 ) von Lesley Livingston empfehlen ( hoffe allerdings, daß diese tolle Elfengeschichte irgendwann auch auf deutsch herausgebracht wird ... da sie eine der besten aus dem Genre ist!!! ^^ )
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am 23. April 2013
Ich habe diese Buch ab der Mitte abbrechen müssen, da ich mich einfach nicht mehr dazu durchringen konnte, es fertig zu lesen.
Der Schreibstil der Autorin ist teilweise ein wenig stockend; vor allem geht mir der Hauptcharakter, James, auf dem Geist.
Er ist ein neurotischer Freak der ständig alles auf seine Haut schreiben muss und in seine beste Freundin verliebt ist und einfach nicht den Mumm dazu hat, es ihr zu gestehen.
Nuala muss ich sagen gefällt mir in Gegensatz zu Dee besser. Sie hat etwas an sich, was einfach einzigartig ist; nicht nur ihr als Dasein als Fee.
Dee hingegen ist einfach nur nervig; weiß nicht was sie will, hängt immer noch an diesem Luke der sie zu verletzt hat usw. Genau so schlimm wie James .....

Wenn Nuala nicht wäre, hätte das Buch nur einem Punkt bekommen, aber da dieser Charakter heraussticht hat die Autorin daher zwei Gnadenpunkte von mir bekommen.
Das Buch werde ich aber definitiv nicht zu ende lassen!
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am 15. Mai 2013
Dies ist die Fortsetzung von "Lamento"; allerdings spielt im Gegensatz zum ersten Band James und nicht nicht Deirdre die Hauptrolle. Schon der erste Band konnte mich nicht wirklich begeistern, aber weil ich dieses Buch hier schon zuhause hatte und der Vollständigkeit halber, habe ich eben auch "Ballade" gelesen. Im Grunde handelt das Buch von einer Liebesgeschichte zwischen einem musisch begabten Menschen und einer Fee. Sie enthält auch ein wenig Tragik. Leider kommt Spannung nicht wirklich auf. Zudem finde ich teilweise die Sprache bzw. den Schreibstil ein wenig kompliziert. Ich fand anfangs nicht so gut in die Geschichte und habe nicht verstanden, was da eigentlich passiert. Bis zum Ende wurde es zwar immer besser und ein bisschen interessanter, aber insgesamt war es nur eine nette Lektüre. Ich denke, Fans von der Biss-Reihe oder Leser/innen, die tragische Geschichten mögen, könnte dieses Buch durchaus gefallen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. Juli 2010
Zum Inhalt:
James und Deirdre gehen inzwischen auf die Thornking-Ash School of Music, einer Schule für musikalisch Hochgegabte mit übersinnlichen Fähigkeiten, doch die dramatischen Ereignisse der Vergangenheit und vor allem James Liebesgeständnis haben die ehemals besten Freunde entzweit. Von der einstigen Verbundenheit ist nicht mehr viel übrig und so versuchen beide, allein an der neuen Schule klar zu kommen. James wird es schnell langweilig, vor allem als er merkt, dass ihm niemand mehr was beibringen kann, um sein Dudelsackspiel zu verbessern. Währenddessen versinkt Deirdre in Selbstmitleid und Liebeskummer, da ihre große Liebe Luke nicht mehr bei ihr ist. Doch wo ein Kleeauge ist, sind Feen nicht weit, und der Dornenkönig selbst singt jeden Abend sein Lied der Toten auf dem Schulgelände und kündigt damit Unheil an. James trifft schließlich auf die wunderschöne Leanan Sidhe Nuala, die ihm ein verlockendes Angebot unterbreitet: für ein paar Jahre seiner Lebenszeit schenkt sie ihm Inspiration und macht ihn zu einem berühmten Musiker, wenn er einwilligt. Doch James erinnert sich nur zu gut an seine bisherigen Erfahrungen mit Feen und lehnt dankend ab. Nuala bleibt trotzdem hartnäckig bei ihm und entdeckt im Laufe der Zeit, dass sie plötzlich ernsthafte Gefühle für ihn entwickelt, die ihre Pläne zu vereiteln drohen...

Stil, Sprache, Figuren:
Die Geschichte wird im Wechsel zwischen Nuala und James aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch beide Figuren eine unheimliche Tiefe erlangen und man bei beiden wunderbar die Entwicklung ihrer Gefühle füreinander beobachten kann.

"Ich träumte von Musik. Ein berauschendes, mitreißendes Lied von irgendeinem fernen Ort, wunderschön und unerreichbar. Ich wollte es, dieses graue Lied, begehrte es. Es war auf eine Weise echt, wie kein Traum es je gewesen war. Ich wusste, dass dies Nualas Werk war, dieses Lied - so schön, dass es weh tat. Ich wachte auf." (Seite 53)

James ist dem Leser zwar aus Lamento noch bekannt, doch jetzt lernt man ihn richtig kennen und sein Tick, sich die Hände und Arme mit Wortfetzen und Notizen zu beschreiben, gewinnt erst jetzt an Bedeutung. Seine witzige Art, die Dinge um sich herum wahrzunehmen, ist sehr unterhaltsam und sein Gegenüber, die Fee Leanan Sidhe Nuala, steht ihm da in nichts nach. Bei ihr wird deutlich, dass sie zwar selbst eine Fee, aber doch eine Außenseiterin ist, die zwischen den Welten und so ihren Sehnsüchten steht. Zwischendurch sind SMS an James eingefügt, die Deirdre nicht losschickt, und Zeilen aus dem Werk "Die Goldene Zunge" von Steven Slaughter, welches ich leider nicht bei meiner Internet-Recherche entdecken konnte. Die Hauptfigur aus Lamento, Deirdre, bleibt die ganze Geschichte über ziemlich blass und im Hintergrund, was ich ein wenig schade finde. Dafür hat die Autorin mit James Mitschüler Paul und dem Englischlehrer Patrick Sullivan neue, interessante Figuren erdacht, die die Handlung bereichern. Sprachlich sind sowohl sehr poetische Elemente als auch humorvolle Aspekte zu finden, so dass die Lektüre zu einem besonderen Genuss wird.

"Als ich aufwachte war mein Mund vollgestopft mit goldener Musik. Es war, als ginge mir ein Lied durch den Kopf, das aber eine Farbe hatte und das ich schmecken und spüren konnte. Holzrauch und Regenperlen an Eichenblättern und schimmernde goldene Fäden erstickten mich fast." (Seite 53)

Fazit:
Mit dem zweiten Teil hat Maggie Stiefvater die Messlatte noch ein Stückchen höher gelegt - die beiden Protagonisten James und Nuala sind gerade aufgrund ihrer Schwächen und Fehler besonders liebenswert. Ballade ist wie die Musik zweier Herzen, die im Schatten der Herbstfeuer zu einer himmlischen Komposition verschmelzen!

Ausstattung:
Passend zum ersten Teil wurde auch dieses gebundene Buch wunderschön gestaltet. Auf dem Schutzumschlag befindet sich ein Mädchen mit nachdenklichem Gesicht, um das sich kleine, verspielte Schnörkel und Blumenelemente ranken. Diese und der Ballade-Schriftzug wurden zusätzlich lackiert. Der Einband unter dem Umschlag ist wieder in einem tiefen Kleeblatt-Grün gehalten und unterstreicht so den klassischen Bezug zu Irland.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. August 2010
James, der seiner großen Liebe Dee an eine privatschule für musisch begabte Kinder gefolgt ist, knabbert noch immer daran, dass diese in Luke, ein Feewesen, verliebt ist. Mit seinem Dudelsack und einem neuen Freund namens Paul versucht James trotz Schmerz neu anzufangen. Da lernt er Nuala kennen. Nuala, die eine Muse ist, möchte James Leben um einige Jahre kürzer machen und ihm dafür etwas Inspiration schenken. Doch als beide sich näher kennen lernen, scheint dieser Pakt für beide ins Unmögliche zu schwinden, während Dee plötzlich vor großen Problemen steht: Die Feewelt ist am Aufbegehren - gegen die Menschen!

Nach dem verwirrenden ersten Band "Lamento" bekommt nun in "Ballade" Deidres bester Freund James seinen Soloauftritt. Es wird abwechselns aus seiner und aus Nualas Sicht erzählt. Deidre wirft immer mal wieder SMSen ein, die sie gerne an James senden würde, aber nicht kann. Das gibt für den Leser diesmal eine bessere Übersichtlichkeit. Dank Lamento weiß man inzwischen ja, welche Wesen da auf Dee und James lauern und ist nicht mehr ganz so verwirrt. Auch Nuala, die eigentlich recht Menschlich ist, erklärt einem ihr Wesen und ihr Denken, so dass man auch hier nicht im Dunkeln steht.

Ballade gefällt mir um einiges besser als Lamento! Zum einen sind James und Nuala wirklich niedlich und sehr liebevoll charakteresiert, während in Lamento die verwirrende Geschichte zwischen der eher scheuen Dee und dem mysterösen Luke weniger Sympathiepunkte sammeln konnte, zum anderen ist die Story etwas flotter geschrieben.

Außer Deire trifft man in dem Buch auch noch auf einige anderen Gestalten aus Lamento und dazu kommen noch einige weitere neue Gestalten, wie zum Beispiel der Lehrer Sullivan. Alles in allem war Ballade ein richtig guter Mix. Von allem etwas und nie zu viel. Das Cover war sehr schön gestaltet und gefällt mir ebenfalls besser.

Wie schon am Ende von Ballade angedeutet, wird es wohl auch einen dritten Band geben, vielleicht um Paul, dem neuen Freund von James? Und es bleiben natürlich viele Fragen offen, werden Dee und James sich finden, oder bleiben beide bei ihren Feen? Haben James und Nuala vielleicht eine Chance? Wird Luke je zurückommen? Darauf wird man wohl noch warten müssen...
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am 27. August 2012
Inhalt:
James, ein sehr talentierter Dudelsackspieler, versucht seine beste Freundin Deirdre zu vergessen, denn sie hat ihm das Herz gebrochen. Er kommt an eine neue Schule für musikalisch Hochbegabte, an die jetzt auch Deirdre geht. Von der ehemaligen Freundschaft ist nichts mehr übrig und beide versuchen sich aus dem Weg zu gehen. Leider merkt James, an der neuen Schule schnell, dass ihm die Lehrer nicht helfen können, sein Talent zu verbessern, da er viel zu gut ist, deshalb langweilt er sich dort. Außerdem fallen ihm viele merkwürdige Dinge auf: es erscheinen wieder verschiedene Feen, die etwas im Schilde führen. Zusätzlich singt jeden Abend der Dornenkönig sein Lied der Toten, was nichts Gutes verheißt. Bald darauf lernt James die Muse Nuala kennen, die das Talent eines Musikers fördern kann, damit er sehr berühmt wird. Dies hat aber einen hohen Preis und James möchte sich nicht auf diesen Pakt mit der Fee einlassen. Bedauerlicherweise ist er von Nuala sehr angetan, versucht aber dennoch, sich von ihr fernzuhalten. Nualas Interesse steigt dadurch, denn bisher hat sich noch nie ein Mensch ihrem Zauber entziehen können. Im Laufe der Zeit entwickelt sie aufrichtige Gefühle für ihn, die ihre Pläne aus der Bahn werfen aber auch andere Feen verfolgen böse Absichten, die sehr viel Unheil bringen...

Meinung:
"Ballade" ist der Folgeband von "Lamento", dennoch spielt in diesem Buch nicht Deirdre die Hauptrolle sondern James. Da beide Romane eigenständige Werke und beinahe abgeschlossen sind, sollte man "Lamento" trotzdem gelesen haben, um viele Situationen und Beziehungen der Charaktere verstehen zu können. Weiterhin spielen die Feen in diesem Buch eine große Rolle. Sie werden wieder sehr grauenvoll und als böse Kreaturen beschrieben, die von der Musik der Menschen angezogen werden. Maggie Stiefvater hat damit ein neues Bild von "Feen" geschaffen, was ich zuvor noch nicht kannte.
Das Buch ist in zwei Sichtweisen, von James und Nuala, unterteilt. Jedes Kapitel ist deshalb mit dem jeweiligen Namen der Person eingeteilt, damit der Leser der Handlung leicht folgen kann. Die Kapitel von Nuala beginnen zusätzlich immer mit einem schönen kurzen Gedicht, welches passend für den Abschnitt ausgesucht wurde.
Zwischen den einzelnen Kapiteln finden sich außerdem SMS von Deirdre an James vor, die sie jedoch nie an ihn verschickt, sondern nur als Entwurf abspeichert. Dies finde ich gut, da der Leser trotzdem einen kleinen Bezug zu Deirdre und ihrer Gedankenwelt bekommt.

James ist ein witziger und sehr vorlauter Charakter, der immer gerne sagt, was er denkt. Er versucht vor anderen cool rüber zu kommen, ist aber dennoch sensibel, was man als Leser aufgrund der Ich-Perspektive erkennen kann. Nuala war mir am Anfang total unsympathisch, hinsichtlich ihrer arroganten Art, allerdings macht sie im Laufe der Zeit eine sichtbare Veränderung. Sie wird viel freundlicher und liebevoller, sodass ich mich noch zum Schluss, doch noch mit ihr anfreunden konnte. Nebenbei entwickelt sich eine Liebesbeziehung zwischen Nuala und James, die den Leser bis zum Ende sehr fesselt.
Leider ist mir Deirdre in diesem Buch zu wenig beschrieben worden, auch wenn sie nur eine Nebenrolle spielt. Außerdem ist sie ständig traurig und bedrückt, was mich sehr genervt hat.

Auch in diesem Band ist der Schreibstil der Autorin sehr poetisch und sie schafft eine zauberhafte Atmosphäre, die den Leser mitreißt. Maggie Stiefvater schreibt ganz besonders, das dazu führt, dass die Seiten nur so dahinfliegen und man sich gut in die Charaktere hineinfühlen kann. Außerdem wird sehr viel Spannung im Laufe des Buches aufgebaut und nicht alle Handlungsstränge sind durchschaubar, deshalb hat mich das Ende doch erstaunt zurückgelassen.
Jedoch habe ich etwas zu bemängeln, denn sehr viele Handlungen haben mich verwirrt, da diese leider nicht reichlich erklärt wurden.

Fazit:
Wem "Lamento" gefallen hat, sollte auch dieses Buch lesen, denn dieser Teil ist ebenfalls mitreißend und sehr märchenhaft geschrieben. Die Geschichte ist spannend, romantisch, besitzt Humor und Action, was das Buch zu einem rasanten Abenteuer macht.
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Inhalt
James und Dee gehen nun auf eine Schule für hochbegabte Jungmusiker. Aus ihrer sehr engen Freundschaft ist leider nichts mehr geblieben, und sie versuchen, sich aus dem Weg zu gehen. James kann sich nicht wirklich auf Lehrer und Musik einlassen, was auch daran liegt, das ihn die bildhübsche Nuala „heimsucht“. Er verliebt sich in sie, wobei seine Gefühle aber auch noch an Deidre hängen. Was er noch nicht weiß: Nuala ist nur gekommen, um aus ihn einen berühmten Künstler zu machen, denn sie braucht ihn, um zu überleben. Alles hat seinen Preis, was wird James machen?

Meinung
Da ich ja den ersten Teil „Lamento“ schon gelesen habe, und der mich auch gut gefallen hat, wollte ich natürlich auch den zweiten Teil lesen. Leider bin ich sehr enttäuscht worden. Ballade kann gar nicht mit seinem Vorgänger mithalten und ich mußte mich teils schon zwingen, weiter zu lesen. Die ganze Geschichte zieht sich nur so dahin, ohne das wirklich etwas auftregendes passiert. Teils sogar langweilig, mußte ich die, eigentlich wenigen 359 Seiten, über mich ergehen lassen. Spannung hat sich nicht wirklich aufgebaut und das Ende war auch viel zu lasch und komisch.

Aufgelockert wurde das Ganze durch die vielen SMS am Kapitelanfang von Deidre an James. Auch die Gedichte bei Nualas Kapitelanfängen fand ich ziemlich gut. Der Autor schreibt aus zwei Sichten jeweils in der Ich-Perspektive und zwar aus James und Nualas Sicht. Diesesmal ist James der Hauptprotagonist, im ersten Teil war es ja Deidre, welche hier nur nebensächlich spielt. Auch der Schreibstil war mir diesmal ein wenig zu poetisch, zwar leicht aber teilweise kitschig.

Die Charaketeren wurden von Frau Stiefvater mittelmäßig beschrieben. Zwar kennt man einige schon aus dem ersten Teil, aber ich hätte mir gewünscht, das die Autorin noch mehr auf sie eingeht und viel besser beschreibt. Ich konnte teilweise mich nicht in sie hineinversetzen, was für mich den ganzen Bezug zu der Geschichte etwas schwer machte. Ganz gut fand ich die oft zynischen und sarkastischen Bemerkungen von James, da diese doch wenigsten etwas zum Schmunzeln bei mir hervor brachten.

Im Großen und Ganzen hat mich Frau Stiefvater diesmal leider nicht überzeugen können, schade eigentlich, weil sie ist eine meiner Lieblingsautorinen. Ich hoffe, das ich bei ihrem nächsten Buch wieder begeistert bin.

Cover
Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Verspielt und magisch zieht es Blicke auf sich und man hofft auf einen schönen Roman. Die Erdtöne passen sehr gut zu der Geschichte der Feen.

Fazit
Mit „Ballade“ konnte mich die Autorin diesmal leider nicht überzeugen. Die Geschichte war mir zu fahrig und hat sich einfach so dahingezogen. Die Spannung fehlte total und ich war einfach nur enttäuscht. Somit erhält das Buch von mir gutgemeinte 2 von 5 Sternen, weil Frau Stiefvater ja eigentlich zu meinen Liebesautoren gehört. Eine Leseempfehlung kann ich diesmal aber nicht geben.
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am 27. März 2013
Inhalt:

James und Deirdre wechseln an die Thornking Ash Highschool, wo sie so mit ihrer Musik beschäftigt sind, dass sie kaum noch Zeit füreinander haben. Nebenbei müssen sie aber auch noch einiges von dem verarbeiten, was sie so im Sommer erlebt haben. Währenddessen trifft James auf Nuala, einer Muse, die ihm Brillanz im Austausch einiger seiner Lebensjahre anbietet. Trotz des verlockenden Angebotes bleibt er standhaft, allerdings schützt ihn das nicht vor der Liebe…

Der Protagonist:

James ist ein brillanter Dudelsackspieler, der Beste im ganzen Staat. Dennoch ist er mit seinem Können unzufrieden und will immer MEHR. An der Schule fühlt er sich wie der größte Außenseiter, allein schon deshalb, weil er der einzige Sackbläser ist. Seine Liebe zu Deirdre bleibt weiterhin unerwidert, was seiner Zwangsneurose, sich alles Mögliche auf die Hand zu schreiben, nicht gerade förderlich ist. Er ist charmant, mutig und der Witzbold vom Dienst – nie ist er sich für einen Gag zu schade und sein Sarkasmus ist unübertroffen.

Eigene Meinung:

„Ballade – der Tanz der Feen“ von Maggie Stiefvater ist so anders als sein Vorgänger und auch besser.

Der Einstieg fiel mir zu Anfang nicht leicht, wurde man doch gleich mit zwei neuen Perspektiven konfrontiert. Zum einen wird die Geschichte in der Ich-Form von James erzählt, zum anderen von Nuala. Diese sich immer wieder kreuzenden Handlungsstränge bieten viel Potential und bauen eine ganz eigene Art von Spannung auf, außerdem bleibt so James Gegenstück nicht so flach wie damals Deirdres. Schade nur, dass Dee dafür viel zu kurz kommt. Die einzige ihr zugedachte Rolle manifestiert sich durch SMS-Entwürfe ihrerseits und einige kurze Gastauftritte. Dass man sogar nichts darüber erfährt, was in den letzten zwei Monaten nach „Lamento“ passiert ist und wie die vorher liebgewonnene Protagonistin mit der Situation klar kommt, ist ziemlich schade – spielt aber zum Schluss eine große Rolle für den Showdown.

Ich würde nicht sagen, dass die Charaktere besser gelungen sind. Der doppelten Perspektive haben wir es zu verdanken, dass diese mehr Tiefgang entwickeln können. James humorvolle Art und Nualas Kratzbürstigkeit muss man aber einfach gern haben – zusammen ergeben sie (leider) ein viel schöneres Ensemble als Luke und Deirdre. Immerhin gibt es einige interessante Nebenrollen, vor allem Sullivan hat es mir angetan. Wer wünscht sich nicht so einen Lehrer? Dennoch bleiben auch im zweiten Band viele Fragen bezüglich der Motive und Hintergründe offen.

Die Geschichte ist dafür umso spannender. Es passiert so viel, dass man leicht den Überblick verlieren könnte. Dabei wird die Spannung nur langsam und kontinuierlich gesteigert. Die Feenwelt entpuppt sich als verwirrender als zuvor, dafür konnte Nualas Wissen ganz neue Perspektiven ermöglichen. Einige Zusammenhänge versteht man sogar ein bisschen besser.

Die Musik stand ironischerweise nicht ganz so extrem im Vordergrund. Sie war zwar allgegenwärtig und relevant, aber drum herum gab es genug anderes zu bestaunen. Da ich aber eine Dudelsackliebhaberin bin, wünschte ich mir umso mehr, die Musik wirklich zu HÖREN.

Fazit:

Maggie Stiefvaters „Ballade – Der Tanz der Feen“ ist ganz anders als „Lamento“ und auch viel besser. Die Geschichte ist temporeicher und spannender. Neue Perspektiven lassen die Charaktere plastischer erscheinen als zuvor, leider ging die Protagonistin des ersten Bandes irgendwie unter. Anstatt die noch offenen Fragen zu beantworten, wurden weitere aufgehäuft. Gleichzeitig durfte man die Feenwelt ganz neu erleben. Schwache 5/5 Bücher mit der Hoffnung auf Band 3!
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