Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More TDZ BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic BundesligaLive longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 13. März 2017
Monatelang war der vierte Teil der "Alterra" Geschichte nicht zu bekommen, dies Buch war dann zwar unverschämt teuer, aber die Geschichte in der Welt "ohne Erwachsene" geht spannend weiter,
leider ist das auch noch nicht der letzte Teil und den gibt es bis heute (März 2017) nur auf französisch
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Da ist er nun, der finale Band der Alterra-Trilogie. Wobei der Plan eine Trilogie zu schreiben ja bereits über den Haufen geschmissen wurde, wie ursprünglich angedacht, denn der Autor schreibt noch ein paar weitere Bände, die in der Welt von Alterra spielen. Die Geschichte um die Gemeinschaft der Drei, Ambre, Matt und Tobias ist mit diesem Band allerdings ins sich abgeschlossen und es scheint nicht so, als käme noch etwas nach. Kommt es aber trotzdem.

Der dritte Band "Der Krieg der Kinder" knüpft direkt ans Ende des zweiten Bandes an und ist noch um einiges brutaler als es sein Vorgänger schon war. "Krieg der Kinder" ist nämlich wörtlich zu nehmen. Der Krieg zwischen den Pans und den Zyniks beginnt und fordert tausende Todesopfer. Maxime Chattam scheut auch nicht vor den blutigen Szenen zurück und beschreibt die Kriegshandlungen recht realistisch, was mich dieses Buch dann doch eher für junge Erwachsene als für Kinder und Jugendliche empfehlen lässt.

Ohne zuviel verraten zu wollen kann ich sagen, dass die wichtigsten Fragen, die sich innerhalb der Trilogie ergeben haben, endlich beantwortet werden. Eine erneute Reise in die Welt von Königin Malronce steht an, die klären soll, was es genau mit der Hautjagd auf sich hat, was Ambre für eine Karte sein soll und wir erfahren weiterhin, was es mit dem Torvaderon auf sich hat und warum er Matt für sich haben will.
Natürlich begegnen wir auch vielen neuen Charakteren und unheimlichen Wesen, aber auch einigen alten Bekannten. Maime Chattam hat mit Alterra wirklich eine außergewöhnliche Welt erschaffen und ich würde mich freuen, wenn wir noch einige Geschichten aus dieser Welt lesen könnten. Wer allerdings keine Lust hat, der kann mit diesem Band die Reihe für sich auch abschließen, denn der dritte Band ist in sich abgeschlossen.
44 Kommentare| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2012
Mit "Der Krieg der Kinder" ist Maxime Chattam ein fantastischer Abschluss einer wirklich tollen Trilogie gelungen. Das was ich bei den ersten beiden Teilen noch vermisst habe - nämlich ein wenig mehr über die Gefühlswelt der Kinder zu erfahren, insbesondere auch in Bezug auf den Verlust ihrer Eltern - hat der Autor hier in die Geschichte einfliessen lassen. Endlich unterhalten sich die Kinder auch mal über ihr altes Leben, was sie ja vorher immer vermieden haben. Das hat mir allerdings ein wenig gefehlt, denn irgendwie hatte man immer das Gefühl, dass die Protagonisten recht gefühllos sind. Doch in diesem dritten Teil erfährt man nun endlich mehr über ihre Gefühle und so kommt man ihnen ein ganzes Stückchen näher und ausserdem werden sie zumindest mir gleich noch sympathischer.
"Der Krieg der Kinder" beginnt direkt im Anschluss zu "Im Reich der Königin". Die wichtigsten Details werden nochmals erzählt, so dass man kleine Gedächtnislücken auch wieder schliessen kann und direkt wieder gut in die Geschichte reinkommt. Wieder wurde ich schon auf den ersten Seiten in die Geschichte hineingesogen, denn diese neue Welt fasziniert mich immer noch sehr. "Der Krieg der Kinder" strotzt nur so vor Spannung und überraschenden Wendungen. Man lernt viele neue Charaktere kennen, trifft aber auch einige aus den vorigen Bänden wieder, was ich ja immer liebe. Auch gibt es neue unheimliche Wesen, die es natürlich auf die Kinder abgesehen haben. Allerdings ist dieser dritte Band auch wesentlich brutaler, als die ersten beiden. Der Krieg ist ziemlich blutig, weswegen ich die Altersempfehlung schon höher setzen würde.
Ich muss wirklich sagen, dass mir persönlich dieser Teil der Trilogie am besten gefallen hat, weswegen er von mir auch die volle Punktzahl erhält. Ich hoffe sehr, dass Maxime Chattam seine Reihe doch noch fortsetzen wird, denn ich finde, da kann man durchaus noch einiges erleben, in dieser unheimlichen neuen Welt.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Januar 2012
Der abschließende Band der Trilogie knüpft zunächst nahtlos an den vorherigen an. Viel gemächlicher und gemütlicher, als es ein bevorstehender Krieg vermuten lässt, verfolgt der Leser die Vorbereitungen der Pans. Erst nach gut 100 Seiten beginnt die Reise ins Fegefeuer. Neben einigen bekannten Gefahren lauern dabei aber noch Unmengen an unbekannten Schwierigkeiten auf die Kinder. Der Leser hofft und bangt mit ihnen und die Reise könnte nicht spannender verlaufen. Natürlich fordern die Anstrengungen bereits erste Opfer. Jedoch vergisst man dies recht schnell wieder. Daher bemüht der Autor sich immer wieder darum, die Grauen eines Krieges nicht nur zu schildern, sondern er weist auch oft darauf hin, wie schrecklich das alles ist. Jedoch darf man sich sowohl auf kleine Scharmützel als auch eine riesige Endschlacht gefasst machen. Gerade Letztere schildert der Autor zunächst in vielen Einzelheiten, rafft das Geschehen dann aber zunehmend zusammen und lenkt den Blick schließlich auf etwas scheinbar Nebensächliches. Aber diese Vorgehensweise ist man am Ende des Buches gewohnt, zieht sie sich doch wie ein roter Faden durch den Band. Natürlich werden auch all die Andeutungen und Geheimnisse gelüftet, die in den vorhergehenden Büchern angerissen wurden. So erfährt man den Hintergrund zu Matts Beziehungen zum Torvaderon und zur Königin und auch Ambre ist nicht nur einfach die Trägerin von Zeichen. Allerdings ist nach der ersten Überraschung die Spannung auch etwas verflogen, was der Autor aber mit dem Ausbruch des Krieges mehr als kompensiert. Somit wird der Leser in allen Belangen bedient. Man bekommt ein spannendes und fulminantes Ende und bleibt mit der Gewissheit zurück, nun wirklich alles über die Figuren erfahren zu haben, was es noch zu wissen gab - ganz im Stile eines klassischen Happy Ends.

Fazit: Ein spannender Abenteuerroman, in dem doch ein wenig zu oft mit dem moralischen Zeigefinger gewunken wird.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2012
Die grausame Königin Malronce holt zum entscheidenden Schlag gegen die Kinder aus: Sie zieht all ihre Truppen zusammen um einen endgültigen Krieg zu führen. Doch das wollen Matt und Ambre verhindern. Seit Tobias vom Torvaderon verschlungen wurde sind sie nur noch zu zweit. Schließlich müssen auch sie sich trennen, denn jeden erwartet seine eigene, schwere Aufgabe...

Im dritten Alterra-Band 'Alterra ' Der Krieg der Kinder' des französischen Autors Maxime Chattam findet die Geschichte um Matt, Ambre und Tobias einen packenden und dramatischen Höhepunkt.

Schon Band eins und zwei der Reihe ließen ahnen, dass der dritte Roman die Entscheidung bringt ' Kinder oder Zynics, Gut oder Böse, Unschuld oder Schuld. So verhält es sich auch, doch bis zum Ende bleibt die Geschichte spannend, unentschieden und teilweise auch brutal, denn der Titel ist wörtlich zunehmen, da die Kinder wirklich Krieg führen und dabei viele von ihnen sterben oder verletzt werden.

Doch auch viele Geheimnisse werden nun gelüftet, so erfährt man z.B. was es mit der mysteriösen Karte auf Ambres Körper oder mit dem Torvaderon auf sich hat.
Interessant und traurig zugleich ist es zu sehen, wie erwachsen Matt, Ambre und Tobias in ihrem Denken und Handeln geworden sind, obwohl sie eigentlich noch halbe Kinder sind. Jeder der drei zeigt seine Stärken und beweist Mut. Der Schreibstil Chattams ist gewohnt angenehm zu lesen, so dass die Seiten während des Lesens nur so verfliegen.

'Der Krieg der Kinder' ist in allen Hinsichten eine Steigerung gegenüber den ersten beiden Bänden: Die Geschichte ist dramatischer, spannender und fesselnder, aber auch brutaler und tragischer.

Aus diesem Grund und da der Roman sehr zum Denken bezüglich seines eigenen Verhaltens gegenüber der Natur und dessen Konsequenzen anregt, halte ich 'Alterra' für kein ausschließliches Jugendbuch. Es spricht auch Erwachsene an, denn es animiert zum Umdenken. In dieser Hinsicht ist das Ende ganz besonders gut gelungen. Es vermittelt eine wichtige Botschaft auf sehr ansprechende und interessante Art und Weise.

Aber 'Der Krieg der Kinder' soll nicht der letzte Teil von 'Alterra' sein. Der Autor hat vier weitere Bände geplant, die in der Welt nach dem Sturm spielen werden.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2011
Kurzbeschreibung:
Ein grauenvoller Orkan hat die Welt, die sie kannten, in eine andere verwandelt und seit dem ist für die Freunde Matt, Ambre und Tobias nichts mehr wie vorher. Seit einer halben Ewigkeit irren die Drei mit anderen Kindern durch den Blinden Wald. Ständig sind sie auf der Flucht, ständig leben sie in Angst. Nach Tobias' Verschwinden setzen Matt und Ambre ihren Weg und die Suche nach ihm fort. Einmal mehr geraten sie dabei ins Visier des grauenhaften Torvaderons, dessen wahre Identität sich ihnen letztendlich offenbart. Auch Königin Malronce und ihre unerbittlichen Soldaten setzen den Jugendlichen zu. Ein harter Kampf steht ihnen bevor. Entweder sie kämpfen oder sie werden sterben. Während die Gemeinschaft der Kinder einen Schlachtplan entwirft, versuchen Matt und Ambre die geheimnisvolle Karte, die Ambre auf ihrem Körper trägt, zu entschlüsseln. Nur wenn es gelingt, ihr Rätsel zu lösen, kann es für das Leben auf Erden eine neue Chance geben...

Zum Autor:
Maxime Chattam wurde 1976 in Montigny-lès-Cormeilles geboren. Er studierte Literaturwissenschaft in Paris, war anschließend als Buchhändler tätig und begann nebenher zu schreiben. Seine Romane stehen regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Mit Alterra. Die Gemeinschaft der Drei und Im Reich der Königin eroberte sich Maxime Chattam auch in Deutschland eine große Fangemeinde.

Rezension:
Die grausame Königin Malronce lässt zum Krieg gegen die Pans rüsten, denn sie ist nach wie vor auf der Suche nach demjenigen Pan, der eine geheimnisvolle Karte auf dem Rücken trägt, um diese mit einer Vorlage auf dem Steinernen Testament, auf dem sie nach dem verheerenden Sturm erwachte, zu vergleichen: Ambre.

Doch seit Tobias von dem bösartigen Torvaderon verschlungen wurde, ist die Gemeinschaft der Drei nicht mehr vollständig. Matt und Ambre versuchen andere Pans davon zu überzeugen, zusammen in den Krieg gegen Malronce und ihre furchteinflößenden Soldaten zu ziehen und Ambre bringt ihnen den Umgang mit ihrer jeweiligen Alteration bei, die sich als unterstützendes und vielleicht sogar entscheidendes Kriegsmittel entpuppen könnte. Werden die Kinder den Krieg gegen Malronce, ihre Mannen und die Zyniks gewinnen und Tobias aus den Fängen des Torvaderon retten können?

Mit "Der Krieg der Kinder" endet nun also die Alterra-Trilogie um Ambre, Matt und Tobias. Von den ersten beiden Bänden begeistert, konnte mich der Abschluss der Geschichte durchaus unterhalten und bietet ein würdiges Ende der Story. Kernpunkt ist nun der bevorstehende Krieg der Pans gegen Königin Malronce und ihre Schergen.

Sehr gut gefallen hat mir, dass recht detailliert auf die verschiedenen Alterationen der Kinder, besondere Fähigkeiten, die sie nach dem Sturm entwickelt haben, eingegangen wird. So trainiert Ambre die anderen Pans darin, sich ihrer Fähigkeiten zu behelfen und diese kontrolliert einzusetzen, um daraus Vorteile im bevorstehenden Krieg ziehen zu können.

Die Auflösung, was oder wer sich genau hinter Königin Malronce und dem Torvaderon verbirgt, fand ich anfänglich etwas merkwürdig, doch im Nachhinein, als dies näher begründet wurde, durchaus nachvollziehbar, da die Reihe ja auch immer wieder zwischenmenschliche Beziehungen aufgreift, wie z.B. Toleranz, Rassismus, der Umgang mit unserer Natur und in welcher einfachen Weise Menschen manipuliert werden können.

Der eigentliche Krieg, der am Schluss des Buches stattfindet, wurde meiner Meinung nach etwas zu schnell und hastig abgehandelt, zumal während des ganzen Buches die Rede davon war, wie unversöhnlich beide Parteien sich gegenüberstehen. Das Ende hätte man ruhig etwas mehr ausbauen, vielleicht sogar noch einen vierten Band über die Zeit nach dem Krieg folgen lässen können, das einzige Manko, das ich zu "bemängeln" habe. Ansonsten kann ich die Alterra-Trilogie definitiv an Fans von Dystopien weiterempfehlen, denn diese Reihe mit ihren wunderbaren Charakteren und ungewöhnlichen Schauplätzen ist etwas Besonderes!

Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist nach Orange und Türkis der beiden ersten Bände nun in einem satten Grün gehalten. Im oberen Bereich wurde ein Baum mit zwei heulenden Wölfen, was wohl den Blinden Wald darstellen soll, abgebildet, am unteren Rand, unterbrochen von Autorenname und Buchtitel, sind mehrere Blumen, Blätter, Blüten und Insekten zu sehen. Am Ende des Buches findet der Leser eine Übersichtskarte von den Handlungsorten. Auf ein Lesebändchen wurde (leider) diesmal verzichtet.

Fazit: "Der Krieg der Kinder" ist ein würdiger Abschluss der Alterra-Trilogie, der genauso zu fesseln weiß wie bereits seine Vorgänger. Nur das Ende war meiner Meinung nach etwas zu schnell und hastig abgehandelt. Trotzdem kann ich diese Trilogie nur weiterempfehlen!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Januar 2012
Meine Rezension:
Das Buch 'Alterra. Der Krieg der Kinder' vom Autor Maxime Chattam ist der dritte und abschließende Teil einer sehr interessanten Buchserie. Der Schreibstil ist wie auch schon bei den Vorgängern sehr flüssig und man kommt einfach wieder klasse in die Geschichte hinein.

In der Geschichte an sich geht es darum, dass Ambre und ihre Freunde nun endgültig mit den anderen Pans in den Krieg ziehen. Sie wollen nicht dass die Erwachsenen die Macht übernehmen und suchen sich nun einen Weg um die Königin zu überwältigen. Dabei treffen sie sogar auf verschollen geglaubte Freunde und gemeinsam ziehen sie in den Kampf. Wie dieser Kampf ausgehen wird werde ich nicht verraten, denn sonst wäre die Spannung ja schon vorbei. Ich kann euch nur so viel sagen, es werden einige Wendungen vorhanden sein, mit denen man als Leser nicht gerechnet hat.

Das Buch knüpft nahtlos an den zweiten Teil an und dies finde ich total klasse. Man ist ruckzuck wieder im Geschehen drin. Die Charaktere haben sich weiter entwickelt und sind meines Erachtens auch reifer und stärker geworden. Dieses Mal geht es aber um einiges brutaler zu und der Autor scheut auch nicht davor diese Szenen genauestens zu beschreiben.

Wie auch schon bei den Vorgänger Büchern ist auch dieses in mehrere Kapitel unterteilt und jedes Kapitel hat eine passende Überschrift zu dem Geschehen in diesem Kapitel. Ich finde es sehr gut, dass der Stil der Bücher immer gleich geblieben ist. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven uns so bekommt man wieder einen sehr guten Blick über die einzelnen Schauplätze.

Die Spannung ist gleich von Anfang an vorhanden und bleibt auch bis zum Ende hin bestehen. Es gibt mehrere Wendungen im Buch, mit denen man als Leser nicht gerechnet hätte. Aber dies finde ich total klasse, da es so nicht langweilig wird und man evtl. das Buch vorzeitig abbrechen würde.

Der Autor hat es wieder wunderbar geschafft, den Leser an die Geschichte zu binden. Ich wollte auf jeden Fall unbedingt erfahren, wie der Krieg nun ausgeht, und wer am Ende als Gewinner da stehen wird. Viele Fragen, die sich innerhalb dieser Buchserie ergeben haben, wurden nun endlich im dritten Teil beantwortet.

Das Ende gefällt mir sehr gut und ist in sich abgeschlossen. Aber ich denke, der Autor könnte sicher noch weitere Bände machen, denn es gibt bestimmt noch vieles, was man in dieser sonderbaren Welt erleben könnte. Vielleicht gibt es ja noch weitere Bände. Ich wäre diesen auf jeden Fall nicht abgeneigt.

Aufmachung des Buches:
Das Cover des Buches ist vom Design her an die beiden Vorgänger angepasst. Es hat einem schwarzen matten Umschlag, der einen grünen Spotlack hat. Dies gefällt mir sehr gut. Besonders da dieses Grün sehr schön zur Geltung kommt auf dem schwarzen Hintergrund. Es sind wie auch schon bei den anderen Büchern wieder organische Elemente verarbeitet und da alle Bücher im gleichen Design gehalten sind, machen sie sich auch sehr gut im Bücherregal nebeneinander. Der Wiedererkennungswert ist dadurch auf jeden Fall gegeben.

Mein Fazit:
Ein sehr schöner dritter Teil zu einer sehr gelungen Serie. Das Buch kann ich wirklich jedem empfehlen, der auch schon die ersten beiden Bände gelesen hat. Es ist genauso spannend und ich finde sogar noch teilweise spannender und aufregender als die ersten Bände. In sich also ein super gelungener Abschluss der sehr gut passt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 23. Oktober 2016
Im französischen Original gibt es inzwischen sechs Bände der Reihe "Autre Monde", der siebte erscheint im November 2016. Ins Deutsche übersetzt wurden nur die ersten vier, und es gibt wohl auch keine Pläne, die restlichen noch zu veröffentlichen. Aber die Reihe war ursprünglich ohnehin als Trilogie geplant gewesen! Der dritte Band beantwortet einige Fragen (wenn auch leider nicht alle), die sich in den ersten beiden Bänden ergeben haben, und endet an einer Stelle, an der man die Geschichte ganz gut stehen lassen kann.

Eine der großen Stärken dieser Reihe ist der unglaubliche Einfallsreichtum, mit dem der Autor den Lesern seine komplexe postapokalyptische Welt näherbringt. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken, wenn man Matt, Ambre und Tobias auf ihren Reisen folgt - neue Mutationen, neue Stämme von Pans, die ihre ganz eigene Gesellschaft aufgebaut haben, einfallsreiche neue Arten, die nicht mehr funktionierende Technologie zu ersetzen.

Auch die Spannung kommt nicht zu kurz: in diesem Band dauert es zwar ein paar Kapitel, bis die Geschichte in Gang kommt - dann prescht sie aber auch in irrsinnigem Tempo los, mit jeder Menge Action. Manchmal war mir das sogar ein wenig zu viel des Guten und ich hätte mir mehr Atempausen gewüscht, in denen man dann zum Beispiel mehr darüber erfährt, wie diese neue Welt funktioniert.

Denn nach wie vor ist für mich eine der großen Schwächen der Reihe, dass nicht alles schlüssig und glaubhaft erklärt wird. Am Ende des dritten Bandes ist die große Katastrophe gerade mal fünfzehn Monate her. Fünfzehn Monate, in denen anscheinend ganze Städte errichtet wurden, neue Gesellschaftsformen entwickelt, neue Währungssysteme ersonnen, neue Religionen verbreitet... Wo kommen auf einmal die ganzen Erwachsenen her, die anscheinend Waffen und Rüstungen schmieden können? Wieo können die Kinder jagen, nähen, backen, Landwirtschaft betreiben, und das alles ohne moderne Maschinen und technische Hilfsmittel? Würde es nicht länger dauern als ein paar Monate, bis die Menschen alte Fähigkeiten wiederentdecken?

Aber noch mehr hat mich gestört, dass die durchaus wichtige ökologische und soziale Botschaft des Buches dem Leser sehr plump aufgedrängt wird. Besonders auf der Religionskritik wird in diesem Band immer wieder und wieder herumgeritten, und das sehr undifferenziert. Überhaupt sind die Dinge in Alterra meist sehr klar aufgeteilt in gut und böse - mit nur wenigen Graustufen zwischen schwarz und weiß.

Die drei Hauptcharaktere Matt, Ambre und Tobias fand ich sympathisch und glaubhaft geschrieben. Sie haben ihre Stärken und Schwächen und sind spürbar an ihren Herausforderungen gewachsen, und so konnte ich gut mit ihnen mitfühlen und -fiebern. Auch ein paar der anderen Pans sind liebenswerte und/oder interessante Gestalten.

Aber bei vielen der anderen Charaktere hatte ich genau das Gefühl, das ich eben beschrieben habe: dass sie sehr genau aufgeteilt sind in gut und böse. Die Erwachsenen sind scheinbar alle entweder grausame Bösewichte oder dumme Mitläufer (bis auf eine einzige Ausnahme).

Das hat fast etwas Märchenhaftes, denn auch im Märchen gibt es wenig zwischen diesen Extremen! Aber für eine an sich komplexe Welt wie Alterra, mit einer so interessanten Grundidee, war mir das schlicht zu einfach und flach.

Ein wenig Romantik gibt es in diesem Buch auch, aber das spielt eine eher untergeordnete Rolle.

Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen. Maxime Chattam vermittelt mit vielen bunten Details eine sehr dichte Atmosphäre, so dass sich das Buch flüssig und unterhaltsam lesen lässt. Die Dialoge lasen sich für mich manchmal ein klein wenig gestelzt und holprig, aber ich bin mir nicht sicher, ob das am Buch an sich liegt oder der Übersetzung.

Fazit:
Auch im dritten Band der Reihe "Alterra" bietet Maxime Chattam dem Leser eine Vielzahl an originellen Ideen und bunten Details, und nach den ersten Kapiteln entwickelt die Geschichte ein irrsinniges Tempo mit jeder Menge Action. Deswegen liest sie sich durchau spannend und unterhaltsam - krankt aber in meinen Augen daran, dass a) vieles nicht schlüssig (oder überhaupt) erklärt wird, b) dem Leser die Botschaft sehr mit dem Holzhammer eingebläut wird und c) viele der Charaktere sehr stereotyp entweder gut oder böse sind.

Deswegen konnte mich das Buch trotz der originellen Einfälle und dem sehr angenehmen Schreibstil nur so halbwegs von sich überzeugen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. März 2013
ZUSAMMENFASSUNG:
Obgleich sie endlich in Eden angekommen sind, ist damit Ambres und Matts Reise noch lange nicht beendet. Denn Matt glaubt nicht daran, dass Tobias wirklich tot ist - schließlich hat der Torvaderon ihn nur verschluckt. Ambre hingegen versucht ihr Bestes, um ihren Freund davon zu überzeugen, dass er Tobias nicht mehr retten kann. Und außerdem steht auch noch ein Krieg gegen Malronce und ihre Armee der Zyniks bevor, den die Pans kaum gewinnen können.

Dennoch machen Ambre, Matt und einige neue und alte Freunde sich auf zum Pass der Wölfe, wo sie auskundschaften wollen, wie sie die Armeen der Zyniks zerschlagen können. Derweil machen sich in Eden die Kinder und Jugendlichen kampfbereit, obgleich 8000 Pans kaum gegen 15000 Zyniks ankommen können. Doch mit Ambres Hilfe erweisen ihnen die diversen speziellen Fähigkeiten der Pans gute Dienste und alles scheint gar nicht mehr so aussichtslos. Aber da ist ja auch noch der Torvaderon und der lange Weg, der vor Matt liegt - der Weg zu Malronce' Schloss in Wyrd'Lon Deis, denn nur dort kann er herausfinden, warum die Königin hinter ihm und der Karte auf Ambres Haut her ist ...

FAZIT:
Nachdem ich im vergangenen November den ersten - zur Rezension von Alterra: Die Gemeinschaft der Drei - und im vergangenen Dezember den zweiten Teil - zur Rezension von Alterra: Im Reich der Königin - dieser Buchreihe gelesen habe, fiel es mir dementsprechend leicht, mich wieder ins Geschehen einzufinden. Allerdings kommt Band 3 im Vergleich zu den Vorgängern ein wenig, nun ja, härter daher - denn es herrscht Krieg. Ein scheinbar aussichtloser Krieg, der klar aufzeigt, wie unterlegen die Kinder - die Pans - den Erwachsenen - den Zyniks - zumeist sind.

Dennoch ließ sich die Geschichte auch diesmal flüssig lesen und die Protagonisten sind mir noch ein wenig mehr als Herz gewachsen. Zudem zieht Maxime Chattam ein Resümee der Gesamtgeschichte, das ganz besonders für Kinder und Jugendliche interessant sein könnte, deren Eltern sich in einer ähnlichen Lage befinden wie die von Matt ganz zu Beginn der Geschichte. Im Ganzen ein sehr spannendes und interessantes Buch, dessen einziges Manko die unvermittelte Gewalt ist, weshalb ich eigentlich der Meinung bin, dass man diese Reihe erst ab dem Alter von zwölf, eher noch dreizehn Jahren lesen sollte.

Die Originalrezension und noch vieles mehr findet ihr hier:
wort-welten.blogspot.de
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Oktober 2011
Von dem ersten und zweiten Roman war ich ja total begeistert und auch Freunden, den ich zu dem Buch geraten habe, konnten das erscheinen des letzten Romans kaum noch aushalten. Ich persönlich hatte dafür sogar einen iCal Termin muss ich gestehen'
Um so höher waren natürlich die Erwartungen auf den letzten Roman. Wie geht es weiter? Überleben die Pans? Und was hat es mit der Königin, dem Toverado oder Allgemein dem Sturm auf sich? Und wird Matt seinen besten Freund jemals wieder sehen?
Maxime Chattam hat mit diesem Buch einen glorreichen Abschluss hinbekommen. Zwar wirkt es auf den letzten Seiten ziemlich gequetscht, was ich besonders Schade finde, aber die Trilogie hat einen, wie ich finde, fabelhaften Abschluss genommen. Wieder ist viel Spannung enthalten, man kann das Buch kaum aus den Händen legen.
Zusätzlich können sich noch einige Autoren eine Scheibe des Schreiberlings von Alterra abschneiden, da er wohl der Meister der Verschleierung ist, wodurch bis zum Ende alles offen bleibt. Etwas was ich an Maxime Chattam schätze.
Zudem regt das Buch extrem zum nachdenken an. Sollten wir uns mehr für Umweltschutz einsetzen? Sollten wir anderen Menschen mehr Vertrauen schenken? Sollten wir uns mehr um unsere Mitmenschen kümmern?
Zudem hat es Maxime wieder ein mal geschafft zu bestätigen, dass er ein, wenn auch in Deutschland (leider) ein ziemlich unbekannter, wunderbarer Autor ist!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden