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am 14. November 2010
Die Gemeinschaft der Drei hat die sichere Zuflucht der Carmichaels Insel verlassen, um herauszufinden, warum man Matt mit Steckbriefen sucht und was genau für die Zyniks die "Hautjagd" bedeutet. Doch um auf ihre Fragen eine Antwort zu bekommen, müssen die drei Freunde nach Süden, in das Gebiet der grausamen Königin Malronce ziehen. Doch auf ihrer gefährlichen Reise werden sie stets verfolgt vom Torvaderon, einer scheußlichen Kreatur, die Matt nachts in seinen Alpträumen heimsucht. Dieser hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, Matt persönlich einzufangen, um ihn seiner blutgierigen Königin überreichen zu können. Um nach Süden zu gelangen, muss die Gemeinschaft der Drei jedoch den blinden Wald durchqueren, was vor ihnen noch kein anderer Pan (=Kind bzw. Jugendlicher) lebend geschafft hat. Viele grauenhafte Kreaturen lauern in der Dunkelheit des Waldes, der seinen Namen zu Recht trägt, denn kein einziger Sonnenstrahl dringt durch das dichte Wipfelwerk auf den Waldboden hinab. Doch Matt, Tobias und Ambre bekommen unerwartete Hilfe und müssen sich vielen Abenteuern stellen, bevor sie endlich Königin Malronce Auge in Auge gegenübertreten können...

Wie auch schon im ersten Band ist die Sprache des Autors stets flüssig und auch für Jugendliche leicht verständlich. Des Öfteren werden in den Gesprächen der Freunde zusätzlich noch Worte aus der Jugendsprache eingestreut, um so die Bindung zum jung gebliebenen Leser noch weiter zu vertiefen. Es gelingt Maxime Chattam durch seine passende und treffsichere Wortwahl, den Leser sofort wieder in die Erzählung hineinzuziehen. Dabei sind alle Handlungsschritte spannend und packend inszeniert, sodass man kaum aufatmen kann, bis die drei Hauptprotagonisten schon wieder in ein neues Abenteuer hineingestolpert sind. Auch die Figuren werden liebevoll dargestellt und ausgestaltet, sodass auch unter den drei Freunden eine starke charakterliche Entwicklung erkennbar ist, die sie in einem noch höheren Maß realistisch und authentisch wirken lässt. Mit vielen Charakteren aus dem ersten Band gibt es ebenfalls ein Wiedersehen, sodass es sich bei dieser Reihe wirklich lohnt, auch das erste Buch "Alterra - Die Gemeinschaft der Drei" gelesen zu haben. Die Geschichte ist thematisch ebenso fesselnd, wie der erste Band, aber auch erschreckend realistisch. Denn wer könnte garantieren, dass unsere Erde nicht wirklich einen Racheakt gegen die Menschheit plant, da diese nicht umsichtig genug mit ihren Ressourcen umgegangen ist?

Es werden viele Rätsel aufgeworfen, die sich hoffentlich im dritten Band noch klären werden, aber gleichzeitig werden auch viele verbleibende Geheimnisse aus dem ersten Teil noch aufgelöst, sodass man sofort wieder in die Handlung des Romans einsteigen kann, ohne davor das erste Buch nochmals gelesen haben zu müssen. Wirklich toll ist es auch, dass die Handlung dabei stets in sich schlüssig und für den Leser gut nachvollziehbar dargestellt wird, sodass man wirklich vollkommen abtauchen und alles um sich herum vergessen kann. Der Autor lebt auch in "Alterra - Im Reich der Königin" wieder ungezügelt seine Fantasie aus und entführt mit bildlichen Schilderungen und ausufernden Vergleichen den Leser abermals in eine geheimnisvolle neue Welt. Zudem wird die Geschichte in diesem Band durch einen unerwarteten tragischen Verlust aufgewertet, der den Leser noch näher mit dem Schicksal der Freunde zusammenschweißt und nach vielen gelesenen Seiten wirklich sehr traurig stimmt.

Eine würdige Fortsetzung für die Trilogie rund um die Gemeinschaft der Drei. Ein Roman der den Leser stundenlang so sehr fesselt, dass es nicht einmal mehr dazu kommt, das Buch aus der Hand zu legen, um beispielweise etwas zu essen oder zu trinken, geschweige denn überhaupt ansprechbar für seine Umwelt ist (Ich spreche hier aus eigener Erfahrung, was mein Freund wohl sehr leidvoll ertragen musste). Ich bin schon jetzt wirklich gespannt auf das Ende der Trilogie und fiebere dem dritten Band entgegen, der meine Erwartungen hoffentlich alle erfüllen, wenn nicht sogar wieder übertreffen wird!
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Februar 2011
Im Herbst 2009 war Maxime Chattams erster Band um die Gemeinschaft der Drei der Eröffnungsband eines neuen Verlagszweiges von Knaur: dem PAN-Verlag.
Dieser hat sich bereits durch weitere Veröffentlichungen einen guten Namen gemacht und scheint auch ohne jegliche Qualitätseinbüßung diesen Erfolg fort zu schreiben.
Die Gemeinschaft der Drei zeigten sich im ersten Band durch besonders dramatische Ereignisse konfrontiert - wurde ja nahezu fast jeder Erwachsene von der Erdoberfläche getilgt.
Diese Dramatik - die insbesonders durch ihre theoretische Realität wirkt - kann im vorliegenden, zweiten Band nicht mehr zur Gänze erreicht werden. Nichts desto trotz strickt Chattam die Geschichte um die drei Freunde geschickt und einem Fantasyroman entsprechend weiter, ohne je deren Ursprung zu vergessen.
Die Gefahren nehmen erheblich zu und ein Krieg zwischen den Erwachsenen Zyniks (der Name spricht Bände) und den jungen Pans zeichnet sich mehr und mehr ab. Dieser wird im dritten Band unvermeidlich sein - und nach dem Genuß dieses gelungenen Fantasybuchs, das sowohl jür den jugendlichen als auch erwachsenen Genießer geeignet scheint, freue ich mich schon auf Band drei, der im Herbst diesen Jahres erscheinen soll.
Nur weiter so!
Jürgen Seibold/12.02.2011
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Der zweite Teil schließt direkt am 1. Teil an und beginnt mit der Reise von Matt, Ambre und Tobias zum Blinden Wald. Sie wollen diesen durchreisen, um in den Süden zukommen, um dort Informationen über die Königin der Zyniks zu bekommen. Auf ihrer Reise dort hin machen sie wieder erstaunliche Entdeckungen und erleben so einige Abenteuer. Sie treffen auf weitere Pan-Gemeinschaften, wobei die, die im Blinden Wald lebt, wohl die interessanteste ist. Nachdem sie den Blinden Wald durchquert haben, gelangen sie in eine Stadt der Zyniks, wo Matt gefangen genommen wird.

Ihre Entdeckungen über die Königin und über die Zyniks sind erschreckend und bedrückend. Die Welt, die Maxime Chattam für seine Helden geschaffen hat, ist gleichzeitig grausam und wunderschön. Die meisten Zyniks haben ihr Gedächtnis verloren und werden von der Königin dazu getrieben, alle Pans gefangen zu nehmen. Die, die ihr Gedächtnis nicht ganz verloren haben, gehörten vor der Katastrophe zu den Fanatikern oder den Gewaltverbrechern. Dementsprechend hart wird mit den Kindern umgegangen.

Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht und kann die Fortsetzung kaum erwarten.
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am 21. Juli 2017
Dieses Buch ist echt unglaublich kreativ und packend geschrieben. Es zeigt auf, was wäre, wenn es von jetzt auf da keine Technik mehr gibt,
die psychopathischen Gräueltaten zu denen Menschen fähig sind und noch so viel mehr. ich kann diese Buchreihe nur weiterempfehlen, da ich sie bereits zum 3. mal lese. erstmals 2010 gelesen.
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am 10. März 2015
Maxime Chattam ist mit seinem zweiten Alterra-Band gelungen, was oft in die Hose geht: Die Geschichte setzt sich abenteuerlustig und konsequent fort, ganz ohne Spannungslöcher. Auf ihrer beschwerlichen Reise in die Tiefen dieser neuartigen Welt konfrontiert der Autor seine Protagonisten nicht nur mit halsbrecherischern Mannövern, sondern auch mit den Problemen des Erwachsenwerdens sowie Fragen nach der Verantwortlichkeit für das eigene Leben und das der Mitmenschen und Umwelt. Was passiert mit den Pans, wenn sie ein bestimmtes Alter überschritten haben? Was bedeutet es, erwachsen zu werden? Wie können die Menschen ein friedliches Miteinander gewährleisten? Können sie das überhaupt? Welchen Stellenwert hat die Natur noch in unserem Leben? Die zahlreichen pädagogischen Aspekte dieser Reihe werden flüssig in den Handlungsverlauf eingewoben und machen sie zur perfekten Lektüre für Heranwachsende, aber auch für etwas betagtere LeserInnen.

In Band 2 Alterra – Im Reich der Königin wird der Leser stärker auf die Gemeinschaft der Drei gepolt. Der Situation angemessen machen die einzelnen Akteure eine deutliche Entwicklung durch, mal von Zweifeln zerfressen, mal von Mut erfüllt. Man vergisst fast, dass man der Stimme eines allwissenden Erzählers folgt, fühlt es sich doch eher so an, durch die Gedankenströme der Protagonisten zu schwimmen. Sehr schön wird der freundschaftliche und zart amouröse Aspekt der Freundschaft zwischen Ambre, Matt und Tobias herausgearbeitet. Angesichts all der Schrecken, die die jungen Freunde erleben, verfestigt sich das Band zwischen ihnen. Jeder fühlt sich für den anderen verantwortlich und leidet mit, wenn dem anderen etwas zustößt. Dieser Zusammenhalt wird um so wichtiger als die Fragen beginnen sich langsam in Antworten zu verwandeln und wiederum in neue Fragen münden. Die Gemeinschaft der Drei scheint zu viel mehr auserkoren zu sein als nur den Kampf gegen die Königin aufzunehmen.

Auch in diesem Band der Alterra-Reihe geizt Maxime Chattam nicht mit einer ordentlichen Portion Action. Leicht ließ ich mich von dem jugendlichen Charme dieser Reihe einlullen und wurde dann aus meiner zartrosa Wolkenwelt gerissen, als das Blut floss und ungeheure Verbrechen begangen wurden, bei denen sich mir der Magen umgedreht hat. Muss das sein? Ja, es muss! Maxime Chattam übertreibt nicht bei der Darstellung der Gewalt. Der junge Leser darf nicht in Watte gepackt werden. Die manchmal drastisch anmutenden Szenarien repräsentieren lediglich wie es in der wirklichen Welt zugeht und evozieren einen deutlichen Protest beim Leser: Diese Gewalt ist sinnlos. Sie muss aufhören. Auch die Protagonisten werden in den Widerstreit mit hineingezogen. Besonders der kämpferische Matt wird von den Verlockungen der scheinbar einfachsten Lösung angezogen. Aber er ruft sich auch immer wieder die Kehrseite hervor und versucht eine Distanz zu diesem Aspekt des Menschseins zu wahren.

Besonders gefallen hat mir wieder die Darstellung der Welt in der Ambre, Matt, Tobias, die übrigen Pans aber auch die Zyniks leben. Maxime Chattam trumpft hier mit so vielen liebevollen Ideen, Kulissen und Konstruktionen auf, die zum Träumen einladen und bei all den gefährlichen Dingen, die in diesem Reich lauern, den Wunsch entstehen lassen, gemeinsam mit den Pans auf Entdeckungsreise zu gehen. Man möchte fast schon bei den Weitwanderern anheuern, um Flora und Fauna untersuchen zu können. In dieser von der Natur neu gestalteten Umgebung schlummern noch so viele Geheimnisse, die erst langsam ans Licht treten und nur darauf warten, entdeckt zu werden. Man kann natürlich die Geschwindigkeit anzweifeln, mit der sich die Städte der Zyniks, Babylon und Henok, oder das Reich der Bewohner des Blinden Waldes entwickelt haben. Über diese die Logik überstrapazierenden Elemente kann man angesichts der reichhaltigen Informationen aber hinwegsehen.

Fazit: Mit ganz einfachen stilistischen Mitteln vermag es Maxime Chattam auch in Alterra – Im Reich der Königin den Spannungsbogen extrem hoch zu halten. Fragen werden gestellt, Antworten gegeben und neues Interesse geweckt. Zahlreiche überraschende Wendungen halten den Leser bei der Stange. Man möchte einfach wissen, wie es mit den Pans weitergeht und wohin das Schicksal Ambre, Matt und Tobias führen wird. Ich bin absolut begeistert von dieser Reihe. Nebenbei ist sie natürlich auch ein wirkliches Schmankerl im Regal! Lesen! Lesen! Lesen!
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TOP 500 REZENSENTam 25. August 2010
10 Tage sind vergangen seit Ambre, Matt und Tobias die Carmichael-Insel auf dem Weg nach Süden verlassen haben. Sie wollen herausfinden was die Zynicks mit den entführten Pans vorhaben und warum Matt steckbrieflich gesucht wird. Auf dem gefährlichen Weg werden sie immer noch vom Torvadderon gejagt, der versucht in Matts Träume einzudringen und auch die anderen Pan Gemeinschaften denen die Gemeinschaft der 3 begegnet sind ihnen nicht immer wohl gesonnen. Wird es den drei Freunden die Antworten auf ihre Fragen zu finden?

War Band 1 der Trilogie eine Parabel auf die Zerstörung der Umwelt und deren Rache an den Bewohnern des Planeten, ein modernes Umweltmärchen, ist dieser zweite Band eine Parabel auf das Erwachsenwerden und die Angst davor.
Die Pans, benannt nach Peter Pan, dem Jungen, der nie erwachsen werden wollte, wollen auch nicht erwachsen werden. Sie wollen sich nicht verändern und haben angst zu Zyniks, zu Erwachsenen zu werden. Um sich ihre Kindheit und Jungend zu bewahren, und so ihre geistige Neugier und ihren Wissensdrang sind in den Pan Gemeinschaften sexuelle Beziehungen verboten und unter Strafe gestellt. Wer erwachsen wird, wird aus den Gemeinschaften verbannt, denn die Pubertät zerstört das Innere Gleichgewicht und man glaubt in den Pan Gemeinschaften, dass die Hormone einen nach und nach zu einem Zynik werden lassen. Dennoch haben sich die Kinder seit dem Sturm verändert und besondere Fähigkeiten, Alterationen, erworben, die jeden zu etwas besonderem machen, bis er erwachsen wird und diese Fähigkeiten langsam wieder verloren geht.
Im Gegensatz dazu stehen die Zyniks. Sie haben anders als die Pans, durch den Sturm ihre Erinnerungen, ihre Identität und somit ihre Werte und Moral verloren. Ausnahmen bilden nur Erwachsene, die so pervertiert und grausam waren, dass sie dadurch gegen den Verlust ihrer Identität gefeit waren, wie der Unschludstrinker. Die Zyniks wollen die Kinder vernichten, weil sie in ihnen die Frucht ihrer Fehltritte sehen und ihr Leben sich vor dem Sturm sich nur darum drehte, die Wünsche der Kinder zu erfüllen, und sie daher auf diese Weise das Unheil über alle gebracht haben.

Dieses Buch ist eine Parabel auf die Angst vor dem erwachsen werden. Kinder verstehen die Gründe für viele der Handlungen und Entscheidungen der Erwachsenen nicht, sie sehen sie als Zyniker, die ihren Wissensdurst und ihre Moral verloren haben. So war es schon immer, die Jugend ist idealistisch, die Erwachsenen hingegen meist realistisch und desillusioniert und das wirft ihnen die Jungend in jeder Generation aufs Neue vor. Jugendliche wie Colin stehen zwischen den Fronten, weder Pan (Kind) noch Zynik (Erwachsener). Die Erwachsenen hingegen geben den Kindern die Schuld, dass sie ihr Leben nicht mehr so leben können, wie sie gerne möchten sondern nur noch leben, um ihre Zöglinge glücklich zu machen und dabei selber zurückstecken müssen.
Ein Krieg zwischen den Generationen, der in der Realität nicht so extrem und offen ausgetragen wird, wie in Alterra.

Fazit: Die Reise der Jugendlichen ist eine wunderbare und fantasievolle Geschichte mit überraschenden neuen Kreaturen und Wesen, ein fantastisches Abenteuerbuch. Daneben jedoch auch eine Parabel auf das Erwachsen werden und den Krieg der Generationen.
Auch wenn nur wenig auf vorherige Ereignisse zurückgegriffen wird, sollte das Buch nicht ohne Kenntnis des ersten Bandes gelesen werden, da es am Anfang keine Zusammenfassung gibt.

Der Einband ist wirklich sehr gelungen, äußerst dekorativ hebt sich die metallig blaue, eingeprägte Zeichnung vom schwarzen Hintergrund ab. Leider ist der Schutzumschlag matt ud zieht somit Fingerabdrücke regelrecht an, da währe ein Folienüberzug oder ein Laküberzug wie bei Band 1 wirklich angebracht gewesen.

Die Reihe:
Alterra: Die Gemeinschaft der Drei
Alterra: Im Reich der Königin
Alterra: Band 3 erscheint im Herst 2011
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Der zweite Band der Alterra-Trilogie ist noch besser und spannender als es der erste schon war. Der zweite Teil knüpft direkt ans Ende des ersten Teils an, es geht schnell weiter und man ist schnell wieder mitten im Geschehen. Die Gemeinschaft der Drei, die immer noch aus Matt, Tobias und Ambre besteht, ist immer noch auf der Suche nach Antworten. Zusammen brechen sie auf nach Süden ins Reich der Königin um zu Erfahren, was es mit den Geschehnissen auf der Welt auf sich hat, was weiter geplant ist und warum die Königin hinter Matt her ist.
Auf ihrer Reise treffen sie auf weitere Pan-Gemeinschaften und noch mehr fantastischen und beängstigenden Kreaturen.

Es geht hier noch phantastischer zu als schon im ersten Band. Maxime Chattam kreiert eine fantasievolle neue Welt, mit vielen unheimlichen, phantastischen Wesen. Die Handlung ist nicht wirklich vorhersehbar, wie es viele andere Jugendbücher ja oftmals sind. Für ein Jugendbuch finde ich dieses übrigens auch recht brutal. Ich würde eher von einem Buch für jung gebliebene Erwachsene sprechen, das trifft es wohl eher.
Einige Fragen, die sich im ersten Band ergeben haben werden in diesem zweiten beantwortet, die meisten allerdings, sowie viele neue, leider noch nicht, da werden wir uns bis zum dritten Band gedulden müssen, der aber glücklicherweise bereits noch in diesem Jahr erscheinen wird.

Insgesamt eine sehr gelungene Fortsetzung und ich kann es kaum noch erwarten den finalen Teil endlich in den Händen halten zu können.
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am 17. September 2010
Kurzbeschreibung:
Nachdem ein grauenvoller Orkan die Welt in eine andere verwandelt hat - gefährlich und wild, ohne Technik, Zivilisation und vor allem ohne Erwachsene - müssen sich die drei Jugendlichen Matt, Ambre und Tobias ungeahnten Gefahren stellen.
Die Flucht vor einem unheimlichen Schattenwesen führt sie mitten in den gefährlichen Blinden Wald. Als die drei Freunde von einem aggressiven Insektenvolk, das in Baumwipfeln haust und dort mit Luftschiffen navigiert, gekidnappt werden, geraten sie in eine beinahe ausweglose Situation. Doch es gelingt ihnen, mit einem der großen Luftschiffe in die Nacht zu entfliehen. Zu ihrem Entsetzen landen sie jedoch wenig später in einer von Zyniks bewachten Stadt, mitten im Reich der schrecklichen Königin Malronce.
Im Reich der Königin, in dieser Festungsstadt wird Matt von den Zyniks gefangen genommen und in einen Turm gesperrt. Er soll noch am selben Tag auf ein Schiff gebracht werden, das ihn zur Königin transportieren soll. Fieberhaft überlegen Tobias und Ambre, wie sie ihren Freund retten können. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...

Zum Autor:
Maxime Chattam wurde 1976 in Montigny-lès-Cormeilles geboren. Er studierte Literaturwissenschaft in Paris, war anschließend als Buchhändler tätig und begann nebenher zu schreiben. Bereits sein erster Roman war in Frankreich ein großer Erfolg. "Alterra. Die Gemeinschaft der Drei" erreichte Platz 6 der französischen Bestsellerliste und eroberte sich auch in Deutschland eine große Fangemeinde.

Das Schiff entfernte sich langsam vom Ufer. Tobias ließ alle Vorsicht fahren und blieb weiterhin sichtbar auf dem Kai stehen. Er konnte nicht fassen, das sie zu spät gekommen waren. Matt wurde nach Süden verschleppt. Zu Malronce. (Seite 241)

Rezension:
Die Fortsetzung von "Alterra. Die Gemeinschaft der Drei" setzt zeitlich 10 Tage nach dem Ende des 1. Bandes ein. Auch hier möchte ich der Kurzbeschreibung nichts mehr hinzufügen, da schon viel vom Geschehen erzählt wird. Erwähnenswert allerdings ist, dass die Handlung noch actiongeladener vonstatten geht. Die drei Freunde werden von einer haarigen und gefährlichen Situation in die nächste geschleudert, sodass kaum Zeit bleibt, das gerade Erlebte zu verdauen.

Sehr gefallen hat mir der Abschnitt, in dem Matt, Tobias und Ambre sich bei der Gemeinschaft der Gaia aufhalten. Diese Jugendlichen haben den apokalyptischen Sturm ganz anders überlebt und sich nun mehr an die Natur angepaßt als andere, sie haben z.B. grüne Haare und leben in völligem Einklang mit ihrer Umwelt.

Die Gegenspieler der Freunde, das unheimliche Schattenwesen, das Matt in seinen Träumen jagt, und die Königin Malronce, die ihn per Steckbrief suchen läßt, bleiben weiterhin etwas blaß und mysteriös. Warum beide hinter ihm her sind, wird auch im vorliegenden 2. Band nicht geklärt, das möchte sich der Autor wohl für den unvermeidlichen Showdown im letzten Buch dieser Trilogie aufheben.

Wie auch im ersten Buch, hat der Nachfolgeband ein Ende, das in sich abgeschlossen wirkt, wobei aber alles auf das oben schon genannte finale Aufeinandertreffen zwischen der Gemeinschaft der Drei und ihrer Feinde hinausläuft. Es ist zu hoffen, dass das letzte Buch zügig übersetzt wird.

Zur Gestaltung des Buchs: Auch hier überzeugt das Cover eindeutig. Es ist passend zum ersten Band gestaltet (aber leider nicht in gleicher Qualität, das Papier fühlt sich wesentlich dünner an, denn beim ersten Band wurde Papier mit Folienüberzug genommen, worauf dieses Mal leider verzichtet wurde), diesmal in einem metallisch schimmernden Türkis auf schwarzem Grund. Zu sehen ist ein Schiff, das von Ballons gezogen wird. Darunter erscheinen der Name des Autors und des Titels, am unteren Rand eine Großstadtsilhouette, Fledermäuse und mehrere Pflanzenranken. Am Ende des Buches findet der Leser eine Übersichtskarte von den Handlungsorten und ein schwarzes Lesebändchen rundet den guten Gesamteindruck ab.

Fazit: Maxime Chattam legt in "Alterra. Im Reich der Königin" noch eine gehörige Portion an Action und Spannung zu. Wem der erste Band gefallen hat, kommt hier mit dem Lesen nicht drum herum.
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am 30. Oktober 2010
Die Geschichte, welche ihren Anfang im ersten Band der Trilogie ("Alterra") nahm, wird in diesem zweiten Band nahtlos fortgesetzt. Die drei Jugendlichen wollen in das Reich der Königin der Zyniks eindringen, um zu erfahren, warum Matt steckbrieflich gesucht wird. Dabei gehen sie ziemlich naiv und weitgehend unvorbereitet an die Reise heran. Schon bald reichen die Vorräte nicht mehr und eine gute Idee, wie sie durch den Blinden Wald kommen sollen, haben sie auch nicht. Stets müssen sie auf ihr Glück und die Hilfe anderer Pans hoffen. Dabei treffen sie auf zwei Gemeinschaften, die unterschiedlicher nicht sein können. Wird die eine Gruppe patriarchalisch geführt, herrscht bei der anderen ein Matriarchat. Beiden Gruppen gemein ist aber, dass sie sich mit der mutierten Welt arrangiert haben und sich ganz passabel schlagen. Allerdings gelingt das Überleben nur durch die Einhaltung strengster Vorschriften. Regelverstöße werden teilweise drakonisch (bis hin zur Verbannung, was einer Todesstrafe gleichkommt) bestraft. Dabei gilt als Vergehen bereits, dass zum Beispiel nicht richtig Zähne geputzt werden. Dies klingt zunächst verwirrend, wird im Buch aber sehr anschaulich beschrieben. Denn in einer Welt ohne Ärzte können kranke Zähne nicht nur schmerzhaft, sondern durch Vereiterung sogar tödlich enden.

Die Schilderungen dieser beiden Gemeinschaften nehmen einen großen Teil des Buches ein. Ebenfalls in der ersten Hälfte des Buches erscheint auch immer wieder der ominöse Torvaderon, von dem Matt träumt. Dieser scheint zunächst eine große Rolle zu spielen, bis er dann plötzlich nie wieder auftaucht. Die zweite Hälfte des Buches schildert dann die Erlebnisse der drei Gefährten im Titel gebenden Reich der Königin. Auch dort haben sie wieder viele Gelegenheiten, falsche Entscheidungen zu treffen, was sie auch konsequent tun. So müssen sich Matt, Tobias und Amber stets aus den Zwangslagen befreien, in die sie sich selber hinein bringen. Neben all den Kämpfen und Schwierigkeiten müssen die drei aber noch etwas anderes durchmachen: Sowohl Matt als auch Amber müssen mit ihren Gefühlen kämpfen, die zumindest teilweise auch das Ergebnis der natürlichen hormonellen Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen sind. Gerade diese Abschnitte sind es, die den Roman interessant gestalten und hinter denen die eigentlichen Fantasyelemente gerne zurückstehen.

Fazit: Ein unkonventioneller Fantasyroman, aber mehr noch ein Roman über das Erwachsenwerden.

Eine Leseprobe gibt es auf der Website des Pan Verlags.
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Mit seinem Fantasy-Debüt ALTERRA - DIE GEMEINSCHAFT DER DREI hat sich der Franzose Maxime Chattam eine große Fangemeinde erschrieben. Die Flucht vor einem unheimlichen Schattenwesen führt die drei Freunde Matt, Tobias und Ambre in den gefährlichen Blinden Wald. Als sie von einem aggressiven Insektenvolk angegriffen werden, geraten sie in eine ausweglose Situation. In letzter Sekunde gelingt ihnen die Flucht. Jedoch geraten sie vom Regen in die Traufe, denn ihre Flucht führt sie in das Reich der Königin Malronce. Hier wird Matt gefangen genommen und in einen Turm gesperrt. Für Tobias und Ambre beginnt ein Wettkampf mit der Zeit, denn Matt soll am nächsten Tag zur Königin transpostiert werden.

Der zweite Teil von Maxime Chattam braucht gut 150 Seiten, bis er richtig in die Gänge kommt. Die ersten Kapitel lesen sich schwerfällig. Da war seinerzeit der Auftakt wesentlich besser. Doch wer sich durch diese Seiten kämpft, wird mit einem wirklich spannenden Fantasyroman belohnt. Fortan beweist Maxime Chattam jede Menge Einfallsreichtum, lässt fremde Wesen erschien, steigert die Spannung seines Plots weiter und lässt alles in einem furiosen Finale gipfeln. Einziges Manko ist der fiese Cliffhanger, der die Geduld des Lesers bis zur kommenden Fortsetzung strapaziert.

Fazit: Unterm Strich ist ALTERRA-IM REICH DER KÖNIGIN ein lesenswerter Roman für Jung und Alt. Freundschaft und Mut sind die Eigenschaften, die der Autor in diesem Werk vermitteln möchte und dies auch ausgezeichnet hinbekommt. Ein Extralob gebührt dem Pan-Verlag für die liebevolle Ausstattung des Buches, deren Anschaffung als Hardcover absolut lohnend ist.
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