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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Juni 2010
Zum ersten Mal bin ich auf Alterra auf der Seites des PAN-Verlags aufmerksam geworden, wo man sich einen Buchtrailer dazu ansehen kann. Der Trailer sah interessant aus und so kam ich zunächst zum Buch, dann zum Hörbuch von Alterra.
Die Geschichte an sich gefällt mir. Ich habe ja eine Schwäche für Endzeit-Storys und Alterra beginnt genau wie eine solche Geschichte. Mit allem Drum und Dran, das dazu gehört. Mit extremen Wetterverhältnissen, einem Blizzard, der die Stadt in Schnee und Eisversinken lässt und mit einer beschwerlichen Flucht aus der Stadt, in der es nach dem Blizzard offenbar keinen Erwachsenen mehr gibt. Das ist spannend und zum Teil auch recht gruselig, insbesondere die Momente, in denen Matt die blauen Lichtblitze sieht oder als Tobias und er sich durch einen plötzlich aufgetauchten Dschungel oder durch reißende Fluten kämpfen. Bis dahin hatte ich mich wirklich auf eine tolle Weltuntergangs-Geschichte mit Fantasy-Elementen gefreut und war gespannt, wie es mit Matt und Tobias weitergeht.
Leider sagte mir der weitere Verlauf nicht mehr so sehr zu. Matt und Tobias gelangen auf eine Insel, auf die die Kinder -sie nennen sich "Pans"- geflohen sind und sich eingerichtet haben. Dort leben sie in verbliebenen Häusern zusammen, allerdings ohne jede Technik, quasi mittelalterlich. Und genau darin liegt mein Problem. Ich mag solche altertümlichen Geschichten einfach nicht besonders. Klar, solch eine Gemeinschaft muss sich organisieren, sich mit einander arrangieren, das kommt hier auch sehr gut rüber. Mut, Freundschaft, Solidarität, das alles steht hier klar im Mittelpunkt, das merkt man in nahezu jedem einzelnen Satz, und auch Ambres Vermutung, die Welt habe sich gegen die Menschen, vor allem gegen die Erwachsenen aufgelehnt, den Kindern aber noch eine Chance eingeräumt, hat etwas für sich und regt zum Nachdenken an. Dennoch haben mich die Passagen über Gartenarbeit, Kämpfe mit so gewöhnlichen, einfachen Waffen wie Stöcken, und die Beschreibungen der Natur auf Wanderungen ganz gut gelangweilt.

Timmo Niesner war -mal wieder- eine Sprecher-Premiere für mich und mir hat es gefallen, wie er Alterra liest. Er klingt sehr jung, was gut zu einer Geschichte für Jugendliche passt, und da er ja auch die deutsche Stimme des "Frodo" ist, ist auch der Bezug zur Fantasy gegeben. Herr der Ringe - Fans werden daran sicher Gefallen finden. die Charaktere lassen sich bei ihm leicht unterscheiden, da er jedem eine recht markante Stimme oder einen speziellen Tonfall verleiht, allerdings ohne dabei in irgendeiner Form zu übertreiben. Und auch das Tempo und de Atmosphäre der einzelnen Szenen bringt er gut an den Hörer.

Untermalung sucht man vergebens, einzig am Anfang gibt es eine leichte Melodie zu hören. Ich merke immer wieder, ich brauche bei den meisten Hörbüchern gar keine Untermalung oder Musik zwischen den Szenen oder am Ende bzw Start einer CD. Mir hat das bei Alterra nicht einen Moment lang gefehlt.

Die CDs ziehen in einem Digipak ins Regal ein, bei dem mir das Layout besonders gut gefallen hat. Die Schrift und die Zeichnungen wirken tatsächlich golden und scheinen zu glänzen. Schön ist ebenfalls, dass die CDs selber ebenfalls einen passenden Druck erhalten haben. Auch hier ist die Skyline zu sehen, am Rand zierliche Schnörkel, das hat was.

Fazit: Alterra ist ohne Zweifel eine tolle Geschichte. Eine Mischung aus Endzeit- und Fantasy-Story voller phantasievoller Gestalten und spannender Ereignisse. Zudem wird hier noch ein ganz wichtiges Thema angeschnitten und da ja ausschließlich Kinder und Jugendliche nach dem Blizzard übrig geblieben sind, wird dieses Thema auch sehr kind- bzw jugendgerecht aufbereitet. Und wer -im Gegensatz zu mir- dann auch noch mit dem mittelalterlichen "Anstrich" leben kann, der sollte Alterra ausprobieren.
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am 14. September 2011
Ein Sturm kommt über die Erde und nichts ist mehr, wie es einmal war. Matt und sein Kumpel Tobias müssen sich nicht nur in einer Welt zurecht finden, in der die Natur verrückt spielt, sie müssen auch noch damit umgehen, dass zwar ihre Eltern und Freunde verschwunden sind, dass aber das Böse weiterhin Bestand hat.
Und es sucht nach ihnen...

Dem Autor gelingt hier ein Buch mit einer besonderen Idee, eine neue Welt, in der die Natur sich gegen den Menschen wendet und in der fast nur die Kinder überleben.

Mit diesem Buch wird dem Leser eine Idee gezeigt, wie sie so utopisch nicht ist, und dennoch unterscheidet sie sich völlig von dem, was wir kennen. Der Autor beschreibt dieses andere Leben, diese andere Umgebung so liebevoll, dass man sie fast vor sich sieht, was einen besonderen Reiz ausmacht.
Außerdem bietet die Geschichte sehr viel Raum für Fortsetzungen, so dass man hier gespannt warten möchte.

Die Sprache ist einfach und soll (und wird vermutlich) auf junge Menschen authentisch wirken. Allerdings ist sie nicht so mitreißend, dass man sich völlig in ihr verlieren könnte. Gedankengänge sind in kursiver Schrift abgesetzt, so dass man hier dem Helden quasi über die Schulter sehen kann und so etwas mehr in das Geschehen integriert wird.

Es ist eine gute Idee und die Umsetzung ist, für Kinder, ebenso gut gemacht.
Allerdings ist dieses eines von den Jugendbüchern, die man als Erwachsener nicht mit der gleichen Freude liest, denn hierfür folgt der Autor zu sehr einem bekannten Schema:

Ein loyaler, aber leicht einfältiger bester Freund, der in Gefahrensituationen ohne den Protagonisten den Kopf verlieren würde. Ein wunderhübsches und blitzgescheites Mädchen, das dem Hauptdarsteller mehr bedeutet, als er zugeben mag. Und schließlich der "handsome hero", dem allein es zu verdanken ist, dass am Ende alles gut wird.

Dies gepaart mit einer teilweisen Auflösung der aufgeworfenen Fragen, die einfach zu plötzlich kommt, schmälern den Lesegenuss erheblich.
Für Kinder und Jugendliche mag es wichtig sein, dass Rätsel sich ganz plötzlich auflösen, dass auf einer Seite noch alles gefählich und geheimnisvoll ist, während auf der nächsten schon die (mehr oder minder logisch-harmlose) Lösung präsentiert und erklärt wird. Als Erwachsene jedoch kann ich sagen, hätten dem Buch hier gut hundert Seiten mehr gut getan, auf denen sich die Wahrheiten dann erst nach und nach hätten präsentieren können.

Auch hätte es mich gefreut, wenn ich den erhobenen Zeigefinger ("Ihr Menschen habt die Natur zerstört...") ein paar Mal weniger hätte lesen müssen.

Ein wunderbares Buch für Jugendliche und Kinder, einer blühenden Phantasie entsprungen und detailreich umgesetzt. Allerdings mit stereotypen Figuren und einer platten Auflösung.
Dennoch geeignet für ein paar Stunden Lesevergnügen ohne höhere Ansprüche.
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am 18. Oktober 2009
Das Buch "Alterra- Die Gemeinschaft der Drei" ist sehr ansprechend gestaltet und macht Lust auf's Lesen.

Die Geschichte dreht sich um drei Jugendliche, die in einer veränderten Welt überleben müssen.
Verändert wurde diese Welt durch ein misteriöses Unwetter, dass den größten Teil der Erwarchsenen verschwinden lies. Ein paar einzelne mutierten zu eigenartigen Kreaturen, die das "Böse" in der Geschichte verkörpern.
Die Jugendlichen und Kinder überleben dieses Unwetter. Darunter auch die beiden Hauptcharaktäre: Tobi und Matt.

Der Leser begleitet Tobi und Matt auf ihrer Suche nach weiteren Überlebenden und den dabei erlebten Abenteuern. Einmal angefangen, möchte man das Buch nicht aus den Händen legen.
Chattam schreibt mitreißend und spannend.
Allerdings werden, nach meiner Meinung, sehr aufwändig erzählte und vorbereitete Probleme, die sich den Jugendlichen in den Weg stellen, zu trivial gelöst. Ich hatte beinah das Gefühl, dass Chattam nicht mehr wusste, wie er den Konplott auflösen sollte und schließlich zu einem nicht ausreichend logischen und erklärenden Weg gefunden hat.

Mich hat die Geschichte an das Buch "Die Stadt der Kinder- Level 4" von Andreas Schlüter erinnert. In diesem geht es auch um eine Welt, in der nur noch Kinder und Jugendliche exestieren. Deswegen war mir die Grundidee von "Alterra" nicht neu, auch wenn die Hintergründe für diese veränderte Welt in beiden Büchern anders sind, ist dies schade.

Wer also auf Bücher wie "Die Stadt der Kinder" und spannende Fantasyromane steht, kommt an diesem Buch nicht vorbei!
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am 16. Oktober 2009
Dank Trnd durfte auch ich dieses Buch schon lesen. Am Anfang war ich sehr begeistert, die Idee einer Großstadt ganz ohne Erwachsene klang sehr vielversprechend und lies an Klassiker wie Herr der Fliegen denken. Leider konnte das Buch aber diese Erwartungen nicht erfüllen, auch wenn die Geschichte sich sehr schnell und locker liest. Es fehlen mir eine lebendigere Beschreibung der Charaktere und der Umwelt, alles bleibt seltsam leblos. Das sich einige Logikfehler eingeschlichen haben ist noch nicht einmal so schlimm, viel mehr stört es mich, dass die ganze Zeit alles reibungslos zu klappen scheint, es gibt keine (glaubhaften) inneren Konflikte oder soziale Spannungen, die für mich eigentlich zu erwarten gewesen wären.

Alles in allem ist es aber ein nettes Buch ohne große Anspruch, dass durch eine gute Idee und eine sehr flüssige Schreibweise besticht, leider aber dabei eine sehr simple Sprache verwendet, die das Buch auch für ältere Leser interessant machen könnte.
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am 25. Oktober 2009
Im Rahmen eines TRND-Projektes durfte ich das Buch "Alterra" testen. Die Leseprobe hatte mich neugierig auf die Geschichte gemacht.
Positiv überrascht war ich von dem Design des Buches. Dieses ist sehr schön gelungen. Der Schreibstil ist einfach gehalten, so dass die Geschichte von jung und alt gut verstanden werden kann. Die einzelnen Kapitel sind recht kurz.
Von der Geschichte war ich dann allerdings nicht so begeistert, wie ich es mir erhofft hatte. An vielen Stellen musste ich mich immer wieder überreden, weiterzulesen, weil mir die Spannung fehlte. "Alterra" weist viele Parallelen zu bekannten Geschichten (z.B. Harry Potter) auf. Vieles wirkt abgekupfert.
Ich habe knapp drei Wochen gebraucht, um die komplette Geschichte zu lesen, was für mich sehr lange ist.
Die Idee der Geschichte hatte Potential, aber die Umsetzung hat mich leider nicht überzeugt.
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am 25. März 2013
ZUSAMMENFASSUNG:
Matt ist vierzehn und so kurz vor Weihnachten beschäftigt ihn nur die bevorstehende Scheidung seiner Eltern und der damit verbundene Umzug. Doch als er einer Mutprobe wegen einen geheimnisvollen Laden betritt, und dort einem Ladenbesitzer begegnet, der einen Schlangenschwanz zu haben scheint, schockiert ihn das ziemlich. Als dann auch noch mysteriöse blaue Blitze in einer Gasse einen Obdachlosen in Luft auflösen, ist sein Misstrauen endgültig geweckt. Aber ehe er eine logische Erklärung für all das finden kann, bricht ein Schneesturm über New York herein und als Matt am Morgen darauf wieder aufwacht, haben die blauen Blitze sämtliche Erwachsenen in Luft aufgelöst.

Nur mit dem letzten Weihnachtsgeschenk seiner Eltern, einer Nachbildung des Schwertes von Aragorn aus Der Herr der Ringe, bewaffnet, macht er sich auf in ein New York, in dem kein einziges Auto mehr zu finden ist; kein Strom und auch nur wenige Überlebende, wie es scheint - und ausschließlich Kinder und Jugendliche. Doch zum Glück hat auch Matts bester Freund Tobias überlebt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, in der Hoffnung, dass nur New York von dem mysteriösen Unwetter betroffen war. Doch je weiter sie sich von der Stadt entfernen, desto aussichtsloser werden die Aussichten - und das nicht zuletzt, weil die Erwachsenen, die überlebt haben, sich in verunstaltete, mordende Mampfer oder rachsüchtige Krieger verwandelt haben. Aber dann treffen die beiden auf Ambre und ihre Pan-Gemeinschaft ...

MEINE MEINUNG:
Nachdem in der Vergangenheit Dystopien immer beliebter geworden sind, hier nun also die erste Buchreihe dieser Art aus Frankreich. Obgleich ich noch nie ein besonders großer Fan von französischen Büchern war - keine Ahnung, wieso -, war ich nun doch neugierig auf diese Buchreihe. Einerseits gefiel mir die Idee des Buches, andererseits empfand ich Matts Aktionen und Reaktionen hin und wieder wirklich sehr unpassend. Ich meine er ist vierzehn und sticht einfach mal Leute ab? Äh ja, okaaay.

Dazu kam, dass dies wieder eine der haltlosen Dystopien ist. Eine von jenen Buchreihen, in denen es einem ganz komisch wird, weil es in der Welt des Buches irgendwie nichts gibt, das von Dauer ist und an dem man sich orientieren kann. Solche Bücher empfinde ich persönlich ja als einfach nicht ganz rund, nicht ganz durchdacht. Daher auch nur drei Welten - was mich allerdings nicht davon abhalten wird, die Trilogie zu Ende zu lesen. ;)

Die Originalrezension und noch vieles mehr findet ihr hier:
wort-welten.blogspot.de
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am 16. September 2012
New York, wir begleiten Matt und seine Freunde auf den Nachhauseweg und merken dort schon das was nicht stimmt, ein Sturm kommt auf, was für die Erwachsen normal erscheint, ist für Matt angsteinflößend. Das Gewitter nimmt zu, ein Schneesturm breitet sich aus und diese Blitze die er von seinen Fenster aus sieht, sind sehr komisch, als ob sie etwas suchen. Als Matt es in seinen Zimmer nicht mehr aushält und zu seinen Eltern will, ist niemand mehr da, auch keine Nachbarn oder sonst jemand im Haus, wo sind sie? Matt macht sich auf den Weg zu seinen Freuden, durch bitterkalte und verschneite Straßen, er findet seinen Freund Tobias, der auch seine Familie verloren hat, was ist bloß los? Auf der Suche noch anderen begegnen sie schreckend‘s einflößende Gestalten und neue komische Wesen, als sie in einen Versteck mit anhören, das sie jemanden Suchen und hoffen das er noch nicht nach Süden gegangen ist, machen sie sich auf den Weg, aus der Stadt nach Süden. Hier erleben sie den nächsten Schock, aus der Stadt in den Dschungel. Auch hier müssen sie sich durchkämpfen und erleben neue beängstigende Abenteuer, bis Matt von einen älteren Mann fast umgebracht wird. Er wacht 5 Monate später in einen Bett auf und wähnt sich in Bruchsal. Wie bei Herr der Ringe, aber nein er ist auf einer Insel, wo sich mehrere Kinder zusammen geschlossen haben und hier versuchen ein neues Leben aufzubauen, aber auch hier werden Intrigen gesponnen, wen kann man vertrauen und was für Feinde warten da draußen.
Die Idee von einer Welt, wo der Mensch nicht an erster Stelle steht und bestraft wird, für sein Handeln und das die Kinder überleben um es besser zu machen, fand ich recht gut. Aber irgendwie zog sich alles in die Länge und man bekam alles nur in großen Abständen erzählt und es wird noch soviel Geheimnisvolles geben, was hier nur leicht angesprochen wird. Ich hatte beim lesen schonmal das Gefühl, das meine Gedanken sich auf die Reise machten und ich mich dann doch zur Ordnung rufen musste. Interessante Buchidee, hätte man mehr daraus machen können.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Dezember 2011
Meine Meinung:
Das Buch beginnt schon stark bevor man die erste wirkliche Seite aufgeschlagen hat. Das schlichte Cover beeindruckt den Leser mit New Yorks Skyline, stilisierten Tieren und Pflanzen. In einem sehr kurzen Vorwort richtet sich der Autor an den Leser und man fühlt sofort an Peter Pan erinnert. Das Kind, die Phantasie in jedem von uns wird angesprochen und hervorgelockt.
Auch die Geschichte selbst beginnt stark. Mit leichten Vorgriffen wird die Geschichte von Matt und Tobias erzählt. Man ist sofort mitten im Geschehen, die ersten unheimlichen Begebenheiten fallen in New York vor und sofort muss man sich als Leser die Frage stellen, was passiert und wo das alles hinführen soll.
Es ist von der ersten Seite an spannend und es bleibt lange spannend. Irgendwann nach der Hälfte lässt diese Spannung aber leider nach. Die Kinder haben sich zusammengetan, doch es gibt natürlich Probleme innerhalb der Gemeinschaft. Hier ist die Unsicherheit, die Suche nach einem Verräter viel zu sehr in die Länge gezogen. So sehr in die Länge, dass ich schon genervt war und es mich schon beinahe nicht mehr interessiert hat, wer denn nun wirklich der 'Böse' ist.
Die überraschende Wende war dann gar nicht mehr so überraschend, da die Suche so lange hinausgezögert wird, dass klar ist, dass es nicht sein kann, dass die ursprünglichen Verdächtigten wirklich die Feinde sind.
Leider wurde im Verlauf des Buches auch mehr und mehr deutlich, dass die Charaktere eher Stereotyp sind. Matt der starke Anführer, Amber die schlaue Denkerin und Tobias der schnelle Zappelphillip. Das umschreibt die 'Gemeinschaft der Drei' treffend und beinahe allumfassend. Dadurch ergeben sich kaum neue Gespräche oder Situationen. Natürlich entwickelt sich auch der Beginn einer Liebesgeschichte.
Die grundsätzliche Idee ist aber sehr gut, wenn auch nicht neu, sondern aus verschiedenen bekannten Szenarien zusammengesetzt. Kinder bleiben zurück, nachdem die Erwachsenen verschwunden sind. Außerdem entwickeln die Kinder besondere Fähigkeiten. Mehr oder weniger magische Fähigkeiten, auch wenn sie hier nicht so genannt werden. Mindestens eines dieser Kinder wird verfolgt. Warum ist auch am Ende des ersten Bandes noch nicht geklärt. Aber diese Kinder und Jugendlichen schaffen es irgendwie sich durchzuschlagen. Es macht Spaß in diese Welt einzutauchen, die aus unserer eigenen heraus entsteht, sich dann aber in kürzester Zeit grundlegend verändert. Innerhalb weniger Seiten, innerhalb einer einzigen Nacht.
Dies ist der Beginn der Trilogie und wie nicht anders zu erwarten war, gibt es einen starken Cliffhanger am Ende des ersten Bandes. Ein Teil der Geschichte wird aufgeklärt, aber das große Ganze bleibt ungeklärt und wird auf Band zwei und drei verschoben.

Fazit: Es ist schwer dieses Buch angemessen zu bewerten. Es beginnt so stark und die ersten Seiten ließen meine Erwartungen in die Höhe schnellen. Umso enttäuschter war ich, als die Geschichte auf Dauer nicht den hohen Maßstab vom Beginn halten konnte. Die Geschichte flacht ab, die Charaktere sind eher eindimensional. Trotzdem möchte ich den Folgebänden eine Chance geben und hoffe, dass sich der Autor noch einmal steigern kann.
Ich vergebe 3 von 5 Sternen.
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am 21. Oktober 2009
Buch-Rezension Alterra
Joar, ich habe für trnd.com ein Buch getestet und soll nun eine Rezension schreiben.
Da ich relativ viel und schnell lese bin ich perfekt dafür geeignet.
Um was für ein Buch handelt es sich nun?

Das Buch heißt Alterra und ist unter dem Pan-Verlag herausgekommen, welcher noch relativ neu ist und sich ausschließlich mit Fantasy-Büchern beschäftigt und diese veröffentlicht.
Das Buch Alterra hat mir im großen und ganzen gut gefallen. Es war sehr abwechslungsreich und vorallem auch spannend. Es lies sich allerdings für meinen Geschmack zu einfach lesen. Es war zu wenig anspruchsvoll und ausdauernd. Ich würde sagen, dass es sich für Kinder bis Jugendliche eignet allerdings nicht für Leute ab 18 oder älter. Vielleicht wenn Leute ein weniger anspruchsvolles Buch mögen, dann ist dies genau das richtige. Desweiteren hat mich ab und an die Handlung ein bisschen enttäuscht. Woher wissen die Kinder, was das für Missbildungen sind, wo sie herkommen und so weiter. Hat mich doch schon ein bisschen enttäuscht.
Aber ich habe es mit viel begeisterung gelesen das Buch und dies auch in relativ kurzer Zeit (unter 2 Wochen).
Also als Abendlektüre auf jeden Fall geeignet, allerdings wenn man auf mehr Hintergrund wert legt ist es (meiner Meinung nach) nicht geeignet.

Zur Aufmachen kann ich sagen, dass es mir sehr gefällt. Es ist ein schwarzes Buch mit liebevoll gestalltetem Umschlag. Wie in fast jedem gebundenem Buch ist auch direkt das Lesezeichen dabei.
Die einzelnen Kapitel sind nicht zu lang und gut zu unterscheiden. Man kommt immer wieder gut in das Buch hinein, auch wenn man mal längere Zeit nicht darin gelesen hat oder sich mit einem anderen Buch beschäftigt hat.
Desweiteren ist das Buch nicht zu dick und es zieht sich wirklich an keiner Stelle in die Länge. Es enthält nicht viele überflüssigen Informationen oder störende langgezogene Szenen. Der Umfang des Buchen ist in etwa 340 Seiten und damit ein mittellanges Buch (wie ich finde).

Also alles im allen kann ich sagen, dass mir dat Buch so weit gefallen hat, es mir Spaß gemacht hat es zu lesen, es allerdings aus freien Stücken wohl nicht gekauft hab. Dennoch füge ich es voller freude meiner Büchersammlung hinzu!
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am 7. Oktober 2009
ALTERRA - Die Gemeinschaft der Drei ist ein Buch, das durchaus leicht und schnell zu lesen ist, bietet dennoch eine gewisse Spannung. Ich selbst bin ein absoluter Fantasy-Fan und habe auch einige der Bücher gelesen, von denen sich Maxime Chattam hat inspirieren lassen. Man merkt leider, dass ihn diese Bücher sehr beeinflusst haben, denn einiges kommt mir doch sehr bekannt vor.
Ich finde es schade, dass er seine "neue Welt" doch sehr...leer gelassen hat. Man bekommt nicht das klare Bild der Welt wie z.B. in Herr der Ringe, da er oft nur kleine Flecken beleuchtet und die neuen Lebewesen und die neue Welt nur spärlich beschrieben und mit einbezogen wird. Auch die verschiedenen Charaktere sind recht oberflächlich gestaltet.
Dennoch habe ich das Buch in 2 Tagen durchgelesen und ich denke ich werde mir den 2. Teil kaufen, einfach weil mich interessiert, wie die Story weitergeht.
Was mich sehr erfreute, ist die Tatsache, dass Chattam in ALTERRA unseren Umgang mit der Erde kritisiert, was der eher oberflächlichen Story doch eine gewisse Tiefe gibt, da sich hinter der seiner fantastischen Idee doch eine wahre Geschichte verbirgt, die einem durchaus zu denken gibt.

Alles in allem ein schönes Buch, das ich auch verschenken und weiterempfehlen würde, allerdings eher an jüngere Leser so zwischen 12 und 17 Jahren, deshalb gibts auch nur 3 Sterne dafür.

Ich bin übrigens über trnd.com an ALTERRA geraten und war recht froh, als Produkttesterin ausgewählt worden zu sein :)
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