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am 19. April 2014
Ich muss vorab sagen, dass ich ein unglaublicher FAN von Jonathan Tropper bin und bislang all seine Bücher gelesen habe. So ging ich natürlich mit sehr großen Erwartungen an dieses Buch heran.
UND ich wurde wieder nicht enttäuscht!
Tropper schafft es einfach so unglaublich in die Gefühlwelt hineinzutauchen. Damit meine ich, dass er es schafft, dass man mit seinen Protagonisten so unglaublich mitfühlt, dass man einfach gefesselt wird, und sich diese Fesseln erst lösen, wenn Wochen vergangen sind und das ausgelesene Buch etwas in Vergessenheit gerät.
Und genau das LIEBE ich an ihm.
Die Geschichte über Silver, der sein Leben versaut hat, der Fehler gemacht hat und mit allen Mitteln versucht, sie zu bereinigen, hatte mich von Anfang an gefasst.
Silver ist chaotisch, direkt und ein Versager des Lebens. Er hat es verpasst die richtigen Entscheidungen von Anfang an zu treffen und so läuft er auf den Wegen der Verbesserung und stolpert dennoch immer wieder, weil er es trotzdem immer wieder schafft, es zu vermasseln.
Allein die Kraft, die Silver aufbringt, ein guter Mensch, oder ein besserer Vater zu werden, finde ich so unglaublich realistisch und einfühlsam.
Ich könnte das Buch noch 1000 Mal lesen, weil es einfach den Nerv in meinem Herzen so richtig trifft.
Vielen Dank dafür Herr Tropper! UND Leute lest es. Ich hoffe es fesselt euch genauso sehr wie mich!
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am 20. Januar 2016
Eine Geschichte (nicht nur) für Männer, die, in der Rückschau, nicht immer an der richtigen Stelle in die richtige Richtung abgebogen sind.
Emotional in alle Richtungen, hier und da dann aber doch etwas rührselig und etwas zu sehr aus der Werkzeugkiste der großen Gefühle, aber doch immer unterhaltsam. Auch etwas kulturelle Infornation für Nichtjuden.
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am 24. September 2014
hat mir gut gefallen die Story, vor allem wie sie erzählt wurde, wie detailiert vieles beschrieben ist, so dass man die Szenen, Personen und Bilder vor Augen hat beim Lesen, so muss das sein, quasi wie ein Film den man mit dem geistigen Auge sieht, während man liest. Dazu kommt die permenante Spannung, wie es weitergeht, die einen das Buch Tag für Tag weiterlesen lässt, bis zum Ende.
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am 31. August 2014
Ob es vielen Stars und Ex-Stars so geht? Jedenfalls gewaehrt uns Jonathan Tropper Einblicke in sonst verborgene Lebensweisen......und das mit einer unvermuteten Tiefe.
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am 12. November 2014
Das Buch erinnert zuweilen an eine Mischung aus "Californication" und "High Fidelity". Irgendwie kommt mir die Geschichte traurig, aufrüttelnd und spassig zugleich vor. Gefällt :-)
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am 23. März 2016
Inhaltsangaben gibts hier bereits mehr als genug, daher kurz und bündig:
- mir haben bisher alle Tropper Romane recht gut gefallen, vor allem "Mein fast perfektes Leben", aber durchaus auch noch die weiteren Bücher; "Der Sound meines Lebens" kommt mir allerdings nur wie ein Mix der anderen Bücher vor ohne jedwede innovative Idee, die Handlungen der Charaktere nicht nachvollziehbar und den Hauptcharakter Silver unglaubwürdig in seinen Entscheidungen, die Handlung selbst sehr vorhersehbar und das Buch zu abrupt endend... mir ist schon klar dass ein Autor sich seiner Linie bzgl Handlung, Schreibstil, usw... treu bleibt, "Der Sound meines Lebens" ist für mich aber nur ein schlecht gelungener Mix seiner anderen Werke
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am 28. März 2014
"Ich habe keine Ahnung, wie ich diese Person geworden bin - diese dumpfe, erbärmliche Raumverschwendung."Mehr muss man über dieses Buch fast gar nicht schreiben... Wer die anderen Bücher von Tropper kennt und mag, sollte sich auch dieses hier zulegen! Ich habe es in 2 Tagen durchgelesen, da ich es einfach nicht weglegen konnte. Es ist witzig, überraschend und auf komische Art mitleiderregend.
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am 27. Mai 2014
Silver ist Mitte vierzig und lebt in der abgerissenen Appartmentanlage "Versailles", zusammen mit anderen Mitvierzigern, die - wie er - gescheiterte Ehen hinter sich haben und auf neue Chancen hoffen, ohne etwas dafür zu tun. Silver war mal der Schlagzeuger einer erfolgreichen Rockband, die sich aber aufgelöst hat, weil der Frontmann Solowege ging, seitdem spielt er bei Bar-Mitzwas und Hochzeiten. Eine solche steht demnächst an, denn seine Exfrau Denise will ihren neuen Freund Rich heiraten.

Kurz davor wird bei Silver ein lebensbedrohliches Aneurysma an der Herzarterie diagnostiziert, ausgerechnet von seinem potentiellen Nachfolger als Ehemann von Denise. Silver blickt auf sein Leben und stellt fest, dass es wertlos ist, also beschließt er, sich nicht operieren zu lassen, sondern demnächst zu sterben. Ein paar Dinge - der Roman heißt im Original "One Last Thing Before I Go" - will er aber noch tun, zum Beispiel ein besserer Vater werden (seine achtzehnjährige Tochter Casey ist ungewollt schwanger) und sich verlieben.

Jonathan Tropper wiederholt sein Konzept: Ein liebenswerter Underdog mit leicht verschrobener Weltsicht wird mit einer Grenzsituation konfrontiert, weshalb er sein Leben überdenkt. Das funktionierte exzellent in "Der Stadtfeind Nr. 1", ganz gut in "Zeit für Plan B", eher nicht so perfekt in "Mein fast perfektes Leben" und absolut hervorragend im Vorgänger des aktuellen Romans, "Sieben verdammt lange Tage". "Der Sound meines Lebens" allerdings hat mich weniger überzeugt. Das liegt vor allem daran, dass Silvers Entscheidung an keiner Stelle nachvollziehbar wird, wie Tropper wohl auch bemerkt hat, denn er versucht unaufhörlich, diese Entscheidung zu begründen, was gründlich misslingt. Überhaupt hapert es an der Glaubwürdigkeit seiner Hauptfigur, in der man vergeblich nach Gründen für den tiefen Absturz sucht. Diesem Umstand und der doch recht vorhersehbaren Dramaturgie trägt der Autor dadurch Rechnung, dass er den Roman mehr oder weniger offen enden lässt, was mich schlicht geärgert hat, aber vermutlich hätte mich ein Friede-Freude-Eierkuchen-Ende noch mehr geärgert.

Liebenswürdig und witzig wird "Der Sound meines Lebens" an den Stellen, an denen Silver - offenbar als Folge der Erkrankung - seine Gedanken munter ausplappert, ohne das zu merken. Aber das lenkt höchstens ein bisschen davon ab, dass die Figuren sehr oberflächlich und klischeehaft gezeichnet sind, praktisch unaufhörlich weinen und sich in etwas ermüdenden Dialogen ständig das gleiche sagen. Dem Roman fehlen Originalität und Drive; er ist wie ein ganz guter, aber schnell vergessener Popsong, der es in die Charts geschafft hat, ohne dort oder in den Ohren (gar den Herzen) der Hörer lange zu verweilen. Im Vergleich zum Vorgänger ein deutlicher Rückschritt.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Mai 2017
Ich steh auf Frank Goosen, Nick Hornby, Kloon und einiges von Jonathan Safran Foer. Jonathan Troppers "Der Sound meines Lebens" reiht sich hier wunderbar in die Liste wirklich lesenswerter Männerromane, die mit warmherziger Ironie jede Menge Selbsterkenntnis und Lebensverarbeitung präsentieren.

Die Geschichte eines Kurzzeit-Rockstars, der nach dem triumphalen Aufstieg seinen schnellen Fall erlebte und nun auf ein verschwendetes Jahrzehnt Existenz zurück blicken muss, erzählt auf leicht überhobene aber nie abhebende Art und Weise die Gefühlswelt vieler Männer, die eine Scheidung mit Kind hinter sich bringen mussten. Auch wenn der eine oder andere Charakter länger benötigt, bevor der Autor ihm einen inhaltsreicheren Anstrich verpasst, so ist doch Kapitel für Kapitel ein Weiterlesen-Muss. Die letzten 200 Seiten habe ich dann an einem freien Tag in einem Rutsch gelesen - mal laut lachend, mal still vor mich hin lächelnd, mal mit Tränenschleier vor den Augen.

Lediglich das Ende ließ mich verwirrt zurück. Ohne Spoiler - die finalen Abschnitte geben bei weitem nicht so viel preis, wie man als Leser vielleicht gewünscht hätte. Aber mit ein paar Momenten Abstand ist dies vielleicht das einzig mögliche Ende für die Geschichte um Drew Silver, seine Tochter und seine Exfrau. Wäre der Autor doch sonst in einem süß-klebrigen Happy-End oder traurig-elendigem Schlag-ins-Gesicht angekommen. Und das eine wie das andere hätte zu dem sympathischen Ex-Rockstar irgendwie nicht wirklich passen wollen.

Ein tolles, ein bewegendes, ein liebenswertes Buch! Ich werde mich nun auf weitere Tropper Romane stürzen, nachdem bei Goosen und Hornby so viel Monate zwischen den Veröffentlichungen liegen.
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am 28. Juli 2014
Silver ist ein ehemaliger Rockstar, geschieden und Vater einer achtzehnjährigen Tochter. Sein Leben ist nicht mehr lebenswert. Er ist einsam, jeder Tag gleicht dem anderen und er wohnt in einem Hotel wo praktisch fast nur geschiedene Ehemänner leben die darauf warten dass ihre Ehefrauen sie wieder in ihr Leben lassen. Was aber meistens nie passiert. Alles was Silver in seinem Leben angepackt hat, ist irgenwie schief gelaufen.
Eines Tages steht Silvers Tochter vor ihm und braucht dringend seine Hilfe. Kurze Zeit später bricht er zusammen. Seine Aorta droht zu platzen was den sofortigen Tod bedeuten würde. Eine Operation könnte ihn retten, aber er weigert sich, sich operieren zu lassen. Er will es darauf ankommen lassen. Aber bevor er stirbt, will er ein besserer Vater und ein besserer Mensch werden. Und er verursacht neuen Chaos im Leben seiner Familie.
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Zitat aus "Der Sound meines Lebens" von Jonathan Tropper
"Glaubst du an Gott?", fragt er.
Sie lächelt, als wäre sie die Mutter und er der Sohn, und macht dann eine Geste, mit der sie wohl sich selbst, ihn und die Welt als Ganzes einschließen will. "Wer sonst könnte eine derart schwachsinnige Scheiß-Show zusammenschustern?"
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Jonathan Troppers Lieblingsthema sind Verlierer, die versuchen ihr Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Das war in "Sieben verdammt lange Tage" so, in "Zeit für Plan B", und in gewisser Weise auch in "Mein fast perfektes Leben".
Der Autor kann sich sehr gut in diese Anti-Helden einfühlen. In deren Gedankenwelt, beschreibt deren Emotionen gleichermaßen witzig wie ernsthaft. Und auch in diesem Roman ist es wieder meisterhaft gelungen. Silver ist ein sympatischer Chaot mit einem gewissen Hang zur Dramatik. Er ist etwas zynisch geworden. Seit er weiß dass er jeden Moment tot umfallen könnte, versucht er seiner Familie wieder näher zu kommen. Versucht das aufzuholen was er die letzten sieben Jahre verpasst hat. Durch seine Krankheit spricht er ständig seine Gedanken laut aus ohne es zu merken was ihn immer in blöde Situationen bringt.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, fesselnd und sehr humorvoll und man merkt gar nicht wie die Seiten fliegen.
Der Roman ist wirklich schön. Nicht ganz so gut wie "Sieben verdammt lange Tage", mein Lieblingsbuch von Tropper, aber verdammt nah dran.
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Zitat aus "Der Sound meines Lebens" von Jonathan Tropper
"Wohin gehst du?" fragt Silver
"Keine Ahnung. Hauptsache, weg von dir."
Silver nickt und steht auf. "Ich komme mit."
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