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Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
6
3,0 von 5 Sternen
Killing Jesus: Die wahre Geschichte
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:19,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 7. Juni 2017
Offensichtlich wurde dieses Buch für - den eher seichten - amerikanischen Markt als Historienroman produziert.
Das neue Testament wurde textlich der heutigen Zeit angepasst; neue Erkenntnisse sucht man vergeblich.
Recherchiert wurde anscheinend aus vorhandenen Abhandlungen zur Geschichte Jesu (wobei auch noch Fehler gemacht wurden);
man fühlt sich ob des hohen Preises leicht verschaukelt.
Da lese ich doch lieber historischen Romane ala Rebecca Gable, die recherchiert wenigstens anständig und man hat ein kurzweiliges, wenn auch nicht hochgeistiges, Lesevergnügen.
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TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 26. März 2014
Ich lese solche Abhandlungen extrem gern und so konnte ich auch nicht widerstehen, als ich vom Buch „Killing Jesus – Die wahre Geschichte“ erfuhr. Eigentlich ist Abhandlung nicht das richtige Wort, weil man dieses Buch vom Genre her fast als einen Roman, als eine Geschichte einordnen kann.

Die Geschichte Jesu wird echt packend und zu Herzen gehend erzählt, dennoch aber nicht verkitscht oder gar verändert, sondern einfach biografisch romanhaft verarbeitet, topp recherchiert und grundlegend hinterfragt.

Klar, der ein oder andere von euch wird sagen: „Oh, diese Geschichte hat doch schon sooooo einen Bart, jeder schreibt darüber, kann das denn überhaupt noch spannend sein und neue Informationen beinhalten?“

Inhalt:
=====

Eine Anmerkung für die Leser …

Buch 1 – Die Welt Jesu
5 Kapitel
Buch 2 – Ecce Homo
6 Kapitel
Buch 3 – Wenn du Gottes Sohn bist, so steige herab vom Kreuz
10 Kapitel

Das Ziel des Buches ist, so der Autor im Vorwort: … die unglaubliche Geschichte hinter dem Kampf Jesu und seiner Widersacher – zwischen Gut und Böse – vollständig zu erzählen.

Das Buch beginnt mit einem ganzseitigen Kartenausschnitt Jerusalems und Umgebung. Das Buch ist in normaler Druckgröße zu lesen. Lediglich die sachlichen Hinterfragungen und Informationen, die historisch belegten Hinweise zum jeweiligen Text sind etwas kleiner gedruckt und ergänzen die romanhaft biografische Erzählung des Lebens Jesu.

Über das Buch verteilt gibt es weitere Karten und auch einiges an Abbildungsmaterial, welches die verständlich flüssigen Texte nochmals bildhaft untermalt.

Leseprobe:
=======

ES IST noch dunkel. Bald wird über Jerusalem der Morgen dämmern und der dritte Tag nach dem Tod Jesu anbrechen. Maria Magdalena nimmt es auf sich, die traditionelle Aufgabe der Untersuchung des Toten zu erfüllen. Begleitet wird sie von einer Frau, die ebenfalls Maria heißt, aber nicht die Mutter Jesu ist. Als die beiden die Oberstadt durchqueren, sind wie am Tag der Hinrichtung die Straßen menschenleer. …

Es liest sich wie ein historischer Roman und hat so viel an Inhalt, so viel an Geschichte …. Die Idee und deren Umsetzung finde ich absolut genial. So habe ich die Jesusgeschichte ehrlich noch nicht gelesen. Man versteht klar und deutlich, was der Autor ausdrücken möchte und man kann Jesu Leben, sein Leiden und sein Sterben sowie seine Zeit und Wegbegleiter sehr gut nachvollziehen und einordnen.

Die Geschichte beginnt, als Soldaten in Jerusalem einmarschierten, um den kleinen Jungen zu töten. Er hat nur ein Verbrechen begangen, einige Menschen halten ihn für den zukünftigen König der Juden, deshalb muss er sterben. Wir befinden uns im März des Jahres 5 v. Chr. Wir verlassen die Geschichte mit dem Tod und der Auferstehung Jesu am 8. und 9. April 30 n. Chr.

Die Gliederung der Kapitel beläuft sich auf die Nennung der Orte, in denen die spezielle Geschichte spielt und auf das genaue Datum mit Jahresangabe.

Absolut lesenswert – nachvollziehbar und sehr flüssig, kurzweilig, spannend und aufklärerisch zu lesen. Ich fand es während des Lesens sehr angenehm, dass Jesus so überaus menschlich dargestellt wird. Auch das Minutiöse der schrittweisen biografischen Darstellung seines Lebens machen den gesamten Stoff überaus glaubhaft.
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am 3. März 2014
Jesus von Nazareth: Märtyrer, Volksheld, Gottes Sohn, Prediger, Prophet, Messias und ein Mensch ist wohl mit Abstand einer der bekanntesten Personen der Zeit. Mehr als 2,2 Milliarden Menschen folgen seiner Kirche und Glauben. Seine Lehren prägen bis heute viele Menschen auf allen Kontinenten.

Es gibt viele Bücher und Schriften über diesen einflussreichen Mann. Doch war er wirklich Gottes Sohn, oder nur ein einfacher Zimmermann mit einer beispiellosen Rhetorik, der es schaffte die Mengen für sich zu gewinnen? Die Evangelien meinen die Antwort zu kenne, doch sie sind widersprüchlich und mit ziemlicher Sicherheit auch manipuliert. Auch Bibelforscher führen bisweilen kontroverse Diskussionen über das Leben und Sterben dieses Mannes.

Das vorliegende Buch „Killing Jesus“, so sagen die beiden Autoren selbst, orientiert sich ausschließlich an Fakten. Doch die Quellenlage ist nicht unbestreitbare schwierig. Es gibt zu viele Lücken, die auch die beiden Autoren nicht wirklich füllen können. So mit bleibt eine Story übrig die zwar faszinierend und sehr einfach erzählt wird, aber ob diese nun historisch korrekt ist, wird niemand beantworten können. Vielleicht tauchen im Laufe der nächsten Jahre neue Erkenntnisse und Quellen auf, die viele seine Taten entweder stützen oder erschüttern mögen.

Das Buch ist kein religiöses Lehrwerk und es stellt Jesus nicht als „Gottes Sohn“ dar, sondern als historische Persönlichkeit, als Mensch mit vielen Facetten.
Das Buch schildert allerdings nicht nur Jesus, sondern erzählt auch von vielen anderen historisch verbürgten Personen, die unmittelbar Einfluss auf das Schicksal Jesus hatten. Das Zeitfenster bildet sich von der Geburt Jesus bis kurz nach seinem Tod.

„Killing Jesus“ bietet spannende Unterhaltung, ohne eine Wertung über die handelnden Personen zu suggerieren. Das Autorenduo erzählt nicht viel Neues, aber gibt dem Buch durch seine schonungslose Schilderung von Tod, Leid und anderen Dramen eine gewisse Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann.

Fazit

Die Erwartungshaltung könnte relativ groß sein, wenn man zu dem Buch greift, doch stellt man ernüchternd fest, dass wenn man schon andere Bücher über diese Thematik gelesen hat „Killing Jesus“ nicht mit neuen Erkenntnissen zu glänzen vermag. Nichtsdestotrotz ist das Buch zu empfehlen denn es konzentriert sich auf bestehende Fakten, ohne zu viel fiktive Elemente zu verwenden.

Sehr löblich ist die Tatsache, dass die beiden Autoren in einem ausführlichen Vorwort ihre Erfahrungen in der Recherche erklären. Am Ende des Buches gibt es neben einem Glossar und einer Aufschlüsslung der verwendeten Quellen noch ein Register und runden das Buch sehr positiv ab.

„Killing Jesus“ ist ein großartiger und aufschlussreicher Titel für Leser, die sich noch nicht mit dem Leben und Sterben dieses Mannes beschäftigt haben. Als großer Kritikpunkt ist zu sagen, dass es keine neue Erkenntnisse und wissenschaftlichen Fakten bietet. Gerade für interessierte und vorgebildete Leser wirkt das Buch dann eher etwas ernüchternd.

Michael Sterzik
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TOP 1000 REZENSENTam 24. April 2014
Der Werbetext auf dem Buchumschlag verspricht viel:

"Bill O`Reilly und Martin Dugard haben das zeitgenössische Quellenmaterial und die biblische Überlieferung minutiös ausgewertet und kommen in ihrem Buch dem Menschen Jesus so nahe wie keine Biographie zuvor."

Große Worte, doch was steckt dahinter? Um es vorab zu sagen, leider etwas anderes, als diese Werbebotschaft vermuten lässt. Ja, es stimmt: Das dürftige "zeitgenössische Quellenmaterial" und insbesondere die "biblische Überlieferung" in Form der vier Evangelien wurden umfassend ausgewertet. Doch herausgekommen ist nicht eine fachlich fundierte, kritisch reflektierende Biographie, sondern eine Nacherzählung der Bibel. Gewiss, an manchen Stellen ergänzen die Autoren einzelne Hintergrundinformationen, doch der Lebensgeschichte Jesus kommen sie damit nicht näher. Es sei denn, der Leser lässt sich von den zahlreichen romanhaften Ausschweifungen verführen. Denn anders können Textstellen wie "Herodes seufzt" oder "Judas Ischariot beobachtet Jesus mit stiller Aufmerksamkeit" nicht interpretiert werden. Hinzu kommen gerade gegen Ende des Bandes zahlreiche wörtliche Aussagen von Jesus, welche unkommentiert eingeflochten werden.

Seltsamerweise findet der faktenorientierte Leser jedoch in den unregelmäßig erscheinenden Fußnoten genau jene einordnenden und kritisch reflektierenden Informationen, welche zwar nicht mehr Gewissheit, aber zumindest mehr Hintergrundwissen über den historischen Jesus bieten.

Letztlich bleibt festzuhalten, dass die beiden Autoren zumindest mit ihrem Schlussgedanken in der Einleitung recht haben:

"(...) die unglaubliche Geschichte hinter diesem tödlichem Kampf zwischen Gut und Böse wurde bis jetzt noch nie vollständig erzählt."

Fungiert dies hier noch als reißerische Anpreisung, so muss diese angestrebte Vollständigkeit am Ende des Buches als wissenschaftliches Qualitätsdefizit bezeichnet werden. Denn der Preis ist letztlich, dass der Leser hier zwar einen spannenden "Doku-Thriller" (so die Bezeichnung auf der Rückseite des Buchumschlages) zu lesen bekommt, jedoch keine fundierte Aufarbeitung des Lebens Jesus.
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am 30. Oktober 2014
Ich habe das Buch angefangen gelesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Die Wege die Jesus gegangen ist, ohne Besitztümer auskommend und wie sein steiniger Weg geendet hat, was er damit eventuell bewirken wollte, hat mich tief beeindruckt. Auch Johannes der Täufer, der wie Jesus frei von Begierde war, stellt eine große Persönlichkeit in diesem Buch da. Ich finde das Buch alles in allem sehr positiv und keinesfalls schädlich.
Letztendlich ist jedes Buch geschrieben von Menschen nur ein Buch - jede geschichtliche Geschichte, nur eine Geschichte und wie bei der stillen Post geht auch hier in der Überlieferung sicherlich einiges mehr oder weniger unabsichtlich, verloren und schief.
Aber darum geht es auch gar nicht. Wer das Buch als neutraler Beobachter liest kann viel positives herausfischen, wer nach Fehlern sucht findet sicherlich auch diese. Ein Buch, ist eben nur ein Buch, sowie Glaube auch nur Glaube ist.
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am 23. Mai 2014
Ein Glück, dass Bill O'Reilly und Martin Dugard keinen Doktortitel haben, denn mit "Killing Jesus - Die wahre Geschichte" hätte er ihnen - aus moralischer Sicht - aberkannt werden müssen. Das Buch enthält Fehler über Fehler! Fehler, aus denen einwandfrei hervorgeht, dass nicht sauber recherchiert wurde. Fehler, die zeigen, dass sie ein Thema gewählt haben, mit dem sie offensichtlich überfordert sind.
Es scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben, dass Theologie eine Wissenschaft ist, in denen Fakten und Methoden genauso viel zählen wie in den Naturwissenschaften.

Kurz und gut:
Ich kann das Buch nicht nur nicht empfehlen, ich rate davon ab! Wenn der Titel "Die wahre Geschichte" lautet, kaufe ich mir das Buch, weil ich die wahre Geschichte lesen möchte und keinen verwässerten Roman, für dessen Recherchen sich die Autoren keine Zeit nahmen. Genauso erwarte ich unter einer Aufschrift "333 Gold" eben 333 Gold und kein Silber-Gemisch. Alles andere grenzt an Betrug, worunter genau die Menschen leiden, die einen Fake nicht von der hochwertigen Ware zu unterscheiden vermögen. Der Titel für dieses Buch hätte eigentlich lauten müssen: Jesus - ein spannender historischer Roman oder: Jesus - Bills und Martins Interpretation

Die Autoren von "Killing Jesus" machen in ihrem Vorwort an die Leserschaft über das Problem aufmerksam, dass die vier synoptischen Evangelien aus einer spirituellen Sichtweise (biblischer Jesus) verfasst wurden, während die historischen Umstände, d. h. der historische Jesus nur in eingeschränktem Maße ans Licht kommt. Jedoch behaupten sie, mit "Killing Jesus" ein "fact-based book" geschrieben zu haben!

Das Vorwort ist das eigentlich Tragische an dem ganzen Werk, denn die Autoren behaupten, den Unterschied zwischen Fakten und Fiktion zu kennen und sich in ihrem Buch auf Fakten zu stützen. Doch schon in den ersten Seiten zeigt sich, dass sie diesem Versprechen in keinster Weise gerecht werden. - Im Gegenteil! Die Autoren rutschen von Fakt zu Fiktion, wie es ihnen gerade passt, ohne dies für den Leser kenntlich zu machen - wenngleich ich mir nicht sicher bin, ob ihnen dieser Umstand selbst immer bewusst ist!
Das Vorwort wie auch der Untertitel "Die wahre Geschichte" sind irreführend. Das zeigt sich schon alleine an den Rezensionen zu diesem Buch! Die Leser sind tatsächlich davon überzeugt, Jesu wahrer Geschichte näherzukommen, ohne zu ahnen, dass sie sich davon entfernen. Genauso wie im Buch beschrieben, war es eben NICHT! Und nein, auch die schwarzen Buchstaben werden die Geschichte, die vor rund 2000 Jahren geschah, nicht ändern! - Auch wenn das manche glauben möchten!

Die Fehler, die nachweislich in hoher Anzahl existieren, würden aber keine Schwierigkeit darstellen, wenn die Autoren in ihrem Vorwort deutlich gemacht hätten, dass sie die Leserschaft nur zu unterhalten wünschten. Doch viele Leser sind aufgrund des irreführenden Vorworts und Titels davon überzeugt, ein seriöses Lehrbuch in den Händen zu halten, das ihnen vor Augen führt, was vor 2000 Jahren wirklich geschah! Das ist das Bedauerliche! Das Buch ist ein historischer Roman, für dessen Recherchen keine Zeit investiert wurde.

Als Beleg für meine Meinung habe ich Ihnen ein paar Beispiele aufgeführt (stammen aus dem 1/6 des Buchs) und diese mit Quellen untermauert:

1. Fehler: Bethlehem, Judea, als Jesu Geburtsort
Die Autoren behaupten, Jesus wurde in Bethlehem geboren. Diese Information steht in der Bibel, jeder kennt die Weihnachtsgeschichte (Mt 2 und Lk 2). Das Markusevangelium und Johannesevangelium lassen allerdings auf Nazareth schließen.
Im Buch "Der historische Jesus" (Theißen und Merz 2001, S. 158) begründen die Autoren, dass der historische Jesus nicht in Bethlehem geboren ist, sondern in Nazareth: Jesus stammt aus Nazareth. Die Verlagerung des Geburtsortes nach Bethlehem ist ein Ergebnis religiöser Phantasie und Vorstellungskraft. Weil der Messias nach der Schrift in Bethlehem geboren werden mußte, wurde Jesu Geburt dorthin verlegt."
Mit anderen Worten: Im Ersten Testament (Buch Micha 5,1) steht: Der Herrscher aus Davids Geschlecht wird aus Bethlehem kommen", weshalb der Evangelist des Matthäusevangeliums sicherstellte, dass sich die Prophezeiung erfüllte. Deshalb auch der Stammbaum zu Beginn des Evangeliums, der scheinbar belegt, dass Jesus ein Nachfahre Davids ist. (s. unten)

2. Fehler: Jesus als Nachfahre Davids
Wie gerade erklärt, stimmt das nicht. Der Stammbaum am Beginn des Evangeliums ist stilisiert, also 'ein künstliches literarisches Gebilde`." (Gnilka, zit. n. Feneberg 2009, S. 105)

3. Fehler: Fußnote 10, Kapitel 1 im digitalen Medium (ePub), wo es heißt, der Evangelist Matthäus sei identisch mit dem Steuereintreiber und Apostel Matthäus.
In dieser Frage sind sich die Wissenschaftler heute einig, so Feneberg (2009, S. 40): Der Verfasser ist sicher nicht der Apostel Matthäus, wie es bei Bischof Papias um 130 zum ersten Mal belegt ist und wie es sich in der kirchlichen Tradition für die Zuschreibung des ersten Evangeliums durchgesetzt hat [...]"

4. Fehler: Fußnote 10, Kapitel 1 im digitalen Medium, wo es heißt, das Matthäusevangelium sei zwischen 50 und 70 n. Chr. verfasst worden.
Matthäus kennt und verwendet als Quelle das ebenfalls in Griechisch geschriebene Markusevangelium, das um oder bald nach 70 geschrieben wurde. Er selbst verfasst sein Evangelium in dem Jahrzehnt zwischen 80 und 90." (Feneberg 2009, S. 40)
Es gilt als gesichert, dass das Markusevangelium vor dem Matthäusevangelium entstand, weshalb ich mich frage, wie Billy O'Reilly da noch den umgekehrten Fall annehmen kann!

Dies sind nur vier Fehler, die ich aufgezählt habe, und ich habe nur etwa 1/6 des Buchs gelesen. Doch ich könnte die Liste fortführen. Es handelt sich hier auch nicht um Fehler der Art "Das kann schon mal vorkommen!" oder Jeder kann sich mal irren!". Mehrere dieser Punkte werden schon in der Sekundarstufe I vermittelt.

Zum Abschluss wünsche ich allen, die dieses Buch doch lesen, gute UNTERHALTUNG (denn so besorgniserregend es sein mag, mehr ist das Buch nicht)!

Hinweis:
Ich habe das Buch Killing Jesus" von Bill O'Reilly und Martin Dugard nur als digitale Datei (ePub), weshalb ich in meiner Rezension auf Seitenangaben verzichtete. Dennoch möchte ich an dieser Stelle hinzufügen, dass sich die abgehandelten Fehler auf den ersten 40 Seiten der ePub-Datei der englischen Ausgabe befinden. Ehrlich gesagt, wage ich es nicht, weiterzulesen - aus der begründeten Angst heraus, nachher selbst nicht mehr zwischen Fakt und Fiktion unterscheiden zu können.

Weitere Quelle:
Feneberg Rupert (2009): Die Erwählung Israels und die Gemeinde Jesu Christi. Biographie und Theoloige Jesu im Matthäusevangelium. Freiburg: Herder
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