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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
14
Faktor Fünf: Die Formel für nachhaltiges Wachstum
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:32,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 30. August 2013
Dieses Buch ist die Fortsetzung von Faktor vier und zeigt viele Wege in die Zukunft mit weniger Primärenergie auf. Dass man im Idealfall mit 1/5 der Primärenergie den gleichen Lebensstandard halten kann ist faszinierend. Wenn wir im Alltag nur 1/2 schaffen würden, wäre viel erreicht. Das Buch ist gut und verständlich geschrieben, aber nicht trivial. Das Cradle-to-Cradle-Prinzip von endlos receylebaren Gütern ist spannend. Mich hat damals schon Faktor vier inspiriert meinen Energieverbrauch drastisch zu verringern.
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am 30. Dezember 2013
Während der erste Teil "Faktor vier" noch sehr interessant und für die Zeit in der es geschrieben wurde sehr visionär war, finde ich Faktor fünf bei weitem nicht mehr so gut.
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am 7. Juni 2017
Nette Ideen, aber leider ziemlich zusammenhangslos und lieblos geschrieben, das Buch ist mit Fakten und unterschiedlichsten Beispielen ohne das ein roter Faden erkennbar ist geflutet, eigentlich ist es vielmehr eine Auflistung. Alles hört sich irgendwie nett an, aber das Buch vermittelt keinen wirklichen Gesamteindruck, behandelt lediglich gezielt ausgewählte Bereiche, der Globale Bezug fehlt oftmals. Das Buch betrachtet viele Themen sehr idealistisch und Einseitig, eine neutrale Meinung kann man sich so wohl eher weniger bilden.

Dennoch kann das Buch zum Nachdenken anregen, und beschreibt viele innovative Fakten, Ideen Und Wahrheiten, man kann hier schon einiges lernen.
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am 21. Juli 2010
Ernst Ulrich von Weizsäcker (vormals Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie)und sein australisches Team, mit dem er zusammengearbeitet hat, gehen umfassend der Frage nach, ob und wie unsere Welt noch zu retten ist. In einem ersten Teil belegen die Australier überzeugend bei einer Tour d' Horizon (mit den Kapiteln Gebäude, Stahl und Zement, Landwirtschaft und Verkehr), dass die Ressoucenproduktivität um den Faktor Fünf in all diesen Bereichen erhöht werden kann (um 80% gesteigert werden kann). Das geschieht in einer anspruchvollen, nicht nur für Ingenieure verständlichen, mit aussagekräftigen Graphiken und Tabellen veranschaulichten Sprache. Wer sich auskennt, weiß um die Möglichkeit um die Realisierung von Passivhaus, Verwendung von Geopolymerzement, Tröpfenbewässerung und Einliterauto. Das Buch überzeugt eben kompakt, was alles möglich ist.
Im zweiten, von von Weizsäcker selbst verantworteten Teil, geht er der Frage nach, wenn das alles möglich und bekannt ist, wieso ist dann der Klimagipfel von Kopenhagen gescheitert, läßt sich das machbare Wissen nicht umsetzen und das Ziel, die Erde für sieben Milliarden Menschen bewohnbar zu halten erreichen? Er erläutert und diskutiert das Rebound-Dilemma (die ersparte Energie wird in mehr Konsum investiert und nicht zur Verminderung des Kohlendioxid genutzt), schlägt eine Steuer vor, die der Verbilligung der Energie entgegenwirkt und diskutiert, dass wir für diese Umsetzung einen starken Staat brauchen. Und auch "Genügsamkeit", ein anderes Verhältnis zum Konsum tut not, wenn wir nicht um Kriege um die letzten Ressourcen enden wollen.
Gerade diese Diskussion um die Umsetzung des bekannten Wissens um Energieeinsparung macht das Buch so wertvoll. Da nimmt ein Wissenschaftler deutlich Stellung.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. August 2010
Schon 15 Jahre ist es her, dass "Faktor 4", ein Bericht von Ernst Ulrich von Weizsäcker und den amerikanischen Wissenschaftlern Amory und Hunter Lovins vom Rocky Mountain Institute an den Club of Rome, veröffentlicht wurde. Das Buch, das viele Möglichkeiten für eine vierfache Ressourcenproduktivität beschrieb, sorgte für viel Aufmerksamkeit und eine hohe Medienpräsenz insbesondere von Weizsäckers. Ich selbst hatte dieses Sachbuch mit hohem Interesse gelesen und mein Denken und (etwas seltener mein) Handeln wurde davon beeinflusst.

Nun veröffentlichte von Weizsäcker, Sohn des Physikers und Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker und Neffe des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, das Nachfolgewerk "Faktor 5". Seine Koautoren sind nicht mehr die Lovins, sondern junge australische Wissenschaftler, die im ersten Teil des Buches Möglichkeiten schildern, um die Ressourcenproduktivität um den Faktor 5 zu steigern und entsprechend beispielsweise CO2-Ausstöße zu vermindern. Dieses Mal werden nicht einzelne Möglichkeiten beschrieben, sondern die Autoren schauen sich Branchen an, in denen Ressourcen, insbesondere fossile Ressourcen wir Erdöl, Erdgas oder Kohle, eine dominante Rolle spielen. Dazu gehören die Stahl- und die Zementindustrie, das Baugewerbe, der Verkehr oder auch die Landwirtschaft. Möglichkeiten, um Ressourcen zu sparen, kommen unter anderen aus den Bereichen Effizienz, Produktdesign oder Alternativtechnologien. Das liest sich interessant, hat mich jedoch deutlich weniger gefesselt als bei "Faktor 4". In erster Linie wohl deswegen, weil die Ideen altbekannte sind und weil ich mich in diesen 15 Jahren viel mehr mit diesen Themen beschäftigt habe. Kein Vorwurf also an die Autoren.

Den zweiten Teil des Buches hat von Weizsäcker beigetragen. Darin thematisiert er die politische Umsetzbarkeit, insbesondere die Vereinbarkeit von staatlicher Einflussnahme und Markt, aber auch die Möglichkeit der Genügsamkeit, ohne dogmatisch zu werden. Für mich las sich der zweite Teil des Buches deutlich interessanter, denn er erklärt en passant, an was die bereits Mitte der 90er Jahre beschriebenen Möglichkeiten teilweise scheitern. Hoffnung macht, dass viele der Ideen und Wege umgesetzt und eingeschlagen wurden, wenn auch nicht mit der Flächendeckung wie gewünscht und wie notwendig.

Ein lesenswertes, erfreulich undogmatisches, aber zweifelsohne politisches Sachbuch für alle, die an Möglichkeiten interessiert sind, wie wir einigen der dringlichsten Probleme des 21. Jahrhunderts begegnen könnten: Ressourcenknappheit, Bevölkerungswachstum, Erhöhung des Lebensstandards in Schwellen- und Entwicklungsländern und Klimawandel.
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am 26. Oktober 2010
Es geht im zweigeteilten Buch um einen ganzheitlichen Ansatz zu einer globalen umweltverträglichen Wirtschaftspolitik, eines 'Global Green New Deal'. Dazu übernahmen die Mitarbeiter einer kleinen Denkfabrik in Brisbane, The Natural Edge Project (TNEP), die Darstellung der großen Wirtschaftsbranchen und ihrer Effizienzpotentiale, während Ernst Ulrich von Weizsäcker für den Gesamtentwurf und die Politik der praktischen Umsetzung zuständig war.

So werden im ersten Teil die technische Bemühungen um kosteneffektive Verbesserungen der Ressourcenproduktivität in den Hauptbereichen der Wirtschaft, die auch die Grundbedürfnisse der Menschen befriedigen, dargelegt: im Gebäudebau, in der (Schwer-)Industrie bei Stahl und Zement, in der Landwirtschaft und im Verkehr. Dabei konzentrieren sich die Autoren bewusst auf die Sektoren, die weltweit den höchsten Verbrauch an Energie, Wasser und Rohstoffen sowie die höchsten Treibhausemissionen verursachen.

Im zweiten Teil überdenkt von Weizsäcker die praktische Umsetzung der Ideen. Er betrachtet ökonomische Instrumente, das Ordnungsrecht und die Langfrist-Ökosteuer. Dabei betont der Autor immer wieder die Gegensätze zwischen einer (neoliberalen) Marktorientierung und einem starken Staat. Er fordert konsequent eine Abkehr vom »anhaltenden Zeitgeist der Staatsverachtung und Marktüberschätzung, deren Schlagworte Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung« waren. Abschließend folgt ein überzeugendes Plädoyer für 'Genügsamkeit'.

Ich habe Faktor vier. Doppelter Wohlstand - halbierter Naturverbrauch nicht gelesen, doch es bleibt die Frage, warum die dort aufgeworfenen Fragen offensichtlich nicht umfänglich beantwortet und die dort vorgestellten Lösungen keinen durchschlagenden Erfolg hatten. In den USA wurde nicht das 1,5-Liter-Auto der Verkaufsschlager, sondern die SUVs. So bleiben Zweifel, inwieweit die hier vorgestellten Maßnahmen realistisch sind. Schon die Umsetzung einer ökologischen Finanzreform zur Verlagerung der Steuerlast von erwünschten auf ökologisch unerwünschte Faktoren scheint derzeit (in Deutschland) nicht möglich, wie die aktuelle Diskussion der Steuerrabatte für energieintensive Unternehmen zeigt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass hier sicherlich viel Energie produktiv in ein umfassendes, gut verständliches und nachvollziehbares Gedankengebilde gesteckt wurde, das in kühnen, aber nicht a priori unrealistischen Vorstellungen mündet. Doch die Zielgruppe für das Buch wie auch die politischen oder gesellschaftlichen Möglichkeiten für die konkrete Umsetzung der Vorschläge bleiben leider vage.
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am 28. Mai 2011
Die Globale Umweltbelastung wird zusammenfassend mit der IPAT Formel berechnet (Kap. 18 Genügsamkeit).

I = P*A*T; wobei I...Impact, P...Population; A...Affluence (pro Kopf Wohlstand); T...Technologiefaktor

Ziel ist es, I zu reduzieren bzw. zumindest den Anstieg zu begrenzen.

Im Buch wird sehr gut herausgearbeitet, wie die Faktoren A und T positiv beeinflußt (d.b. begrenzt bzw. reduziert) werden können. Da aber P exponentiell wächst, ist dies wohl der kritischste Faktor.

Ich hätte mir daher gewünscht, dass für das Problem der Bevölkerungsexplosion auch Lösungsansätze untersucht worden wären.

Daher 1 Stern Abzug von der Maximalbewertung.
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am 29. Dezember 2010
Das Buch von Hr. von Weizsäcker ist für jeden uneingeschränkt empfehlenswert. Hervorragend recherchiert, zeigt es, auf welches Desaster wir blindlings zulaufen, obwohl Möglichkeiten für Ressourceneffizienz und gerechter Klimapolitik bestünden. Seit ich dieses Buch gelesen habe, steigerte sich bei mir das Bewusstsein für Ressourceneffizienz, aber auch der Unmut über das Verhalten insb. der Politik (s. Cancún). Das Buch sollte eine Pflichtlektüre für sämtliche Entscheidungsträger sein, die im Bereich Klimapolitik und Ressourcenallokation tätig sind. Hr. von Weizsäcker zeigt mit seinen Ko-Autoren komprimiert Lösungsvorschläge aus dem derzeitigen Dilemma. Auch wenn diese Anfangs unkonventionell erscheinen, wurde im Laufe des Buches auch meine anfängliche Skepsis zerstreut. In 20 Jahren werden wir den Autoren für ihre Vorschläge dankbar sein, oder wir werden uns ärgern dass wir sie nicht befolgt haben.
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am 4. Februar 2011
Genauso wie der Vorgänger Faktor Vier aus den 90er Jahren zeigt auch dieser Bericht an den Club of Rome Möglichkeiten für nachhaltiges Wachstum auf. Mit neuen Koautoren präsentiert Ernst Ulrich von Weizsäcker diesmal nicht nur Einzelmaßnahmen, sondern schildert ganzheitliche Ansätze für ressourcenintensive Branchen wie Stahlindustrie, Landwirtschaft oder Verkehrswesen. Nicht alle hier vorgestellten Technologien, Designideen oder Alternativen sind neu, aber darum geht es auch nicht. Vielmehr soll aufgezeigt werden, wie ein wirksames Zusammenspiel aller Maßnahmen funktionieren kann. Obwohl die Texte von Wissenschaftlern geschrieben wurden, sind sie auch für Laien leicht zu verstehen. Zahlreiche Abbildungen, Grafiken und Fotos untermauern die Ideen der Autoren, die auch darauf eingehen, wie wir mit politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen und Genügsamkeit im Privaten den Planeten retten können. Wer fachlich fundierte Argumente für die nächste Diskussion über den Klimawandel sucht, sollte dieses Buch unbedingt lesen, findet getAbstract.
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am 22. Oktober 2010
Nachdem ich die Ankündigungen gelesen hatte, war ich vom Buch selbst enttäuscht: Es ist sehr interessant, aber nicht so klar und handlungsorientiert wie behauptet.
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