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am 26. Dezember 2016
Der israelische Verhaltensforscher Dan Ariely beschäftigt sich mit der Frage, warum wir Menschen immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen, die einem selbst oder der Allgemeinheit zum Nachteil gereichen. In diesem Buch konzentriert er sich auf wirtschaftliche Themen. Ariely schildert, mit welchen teils amüsanten Experimenten er zu Antworten kommt auf Fragen wie: Warum verschulden sich so viele mehr als ihnen gut tut? Warum riskieren manche mit egoistisch-kurzsichtigem Verhalten den Kollaps des globalen Finanzsystems? Bringen höhere Boni wirklich bessere Leistungen? Wirken Medikamente besser, nur weil sie teurer sind?...
Nicht umsonst ist das Buch schon längst ein Bestseller. Wer sich gern mit menschlicher Irrationalität beschäftigt und dabei unterhalten werden möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Tiefergehende Analysen findet man nicht.
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am 1. Juli 2015
Nach einem heftigen Unfall und jahrelangen Aufenthalt in Kliniken studiert und schreibt Dan Ariely (Verhaltensforscher) ein Buch das Sie besser lesen sollten. Ihnen wird plötzlich klar warum teurer theoretisch besser sein müsste, wie Händler durch Kontrast Tricks ihre Angebote attraktiver machen bzw Ihre Wahl bewusst beeinflussen (welch schönes Wortpaar). Massenweise Experimente die perfekt erklärt sind damit Sie alles nachvollziehen können. Jede einzelne Seite ist purer Genuss zu lesen. Habe mir ein Wochenende eingeplant um dieses Meisterwerk nochmal durch zu arbeiten. Es sind einfach sehr sehr viele Abschnitte die ich am liebsten auswendig lernen würde :)
Kaufen Sie dieses Buch. Er hat auch noch weitere Bücher und auch zwei weitere welche dieses Jahr noch erscheinen. Viel Spaß beim Lesen und folglich grinsend nachdenken .
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am 7. Januar 2013
... die sich flüssig lesen. Ich habe dem Buch reihenweise Impulse für den privaten und geschäftlichen Alltag entnommen, ja sogar, was ich ganz selten mache, einige Passagen mit PostIts markiert, um sie immer mal wieder durchzulesen.
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am 18. März 2010
Dan Ariely schafft es in seinem Buch, den Leser mehr oder weniger regelmäßig mit einer Sichtweise auf Dinge zu überraschen, die einem zuvor möglicherweise nicht in den Sinn kam. Diese Ansammlung von interessanten Begebenheiten, die sich in der Regel auf einfache Experimente stützen, bilden den Inhalt dieses Werkes und eröffnen dem Leser interessante und auch witzige Einblicke.

Der rote Faden ist die Art und Weise der Beschreibung: Ariely bedient sich durchgehend seiner zahllosen selbst durchgeführten Experimente. Diese sind verständlich und ausführlich beschrieben und führen schrittweise zu den beabsichtigten Effekten. So zum Beispiel das Phänomen der Relativität (warum bin ich plötzlich mit meinem Gehalt unzufrieden, weil ich erfahren habe, dass ein Kollege mehr verdient als ich und ich ohne dieses Wissen zuvor eigentlich zufrieden war?). Leider fehlt durch diesen andauernden Bezug auf die zahllosen, oft recht einfach und durchschaubar gestrickten Experimenten die Abwechslung und auch eine gewisse Tiefe. So mancher Versuch und die Schlussfolgerungen daraus schien mir auch nicht sonderlich plausibel, da wurde aber bereits zum nächsten Experiment übergeleitet.

Ariely hangelt sich auf diese Weise nun themenbezogen von einem Experiment zum Anderen, offenbart dabei dennoch überraschende und interessante Ansichten, die aber für sich genommen häufig doch recht banal sind. Man wünscht sich gelegentlich eine fundiertere Beschreibung des Verhaltens, das eigentliche "Warum" bleibt dort nur sehr schwach beleuchtet. Wer sich aber mit einer flüssig zu lesenden und verständlichen Beschreibung alltäglicher Irrationalitäten gut bedient fühlt, wird in diesem oft auch witzigen Buch seine Freude finden. Die eingestreuten eigenen zum Teil schmerzhaften Erfahrungen des Autors bilden zwischenzeitlich eine angenehme Abwechslung.

Die versprochenen Hilfen und Tipps für den Alltag aber sind einerseits gering an der Zahl und andererseits den meisten wohl bereits bestens bekannt (wenn vielleicht auch nicht umgesetzt). Alles in allem also ein informatives, aber doch vergleichsweise triviales Werk über die Irrationalität des Menschen. Wer über die bloße Beschreibung der Phänomene und die grundlegenden Fakten hinaus gehen möchte, sollte aber lieber zu anderen Werken greifen.
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am 25. Oktober 2009
Leider wird in dem Buch sehr viel über die Versuchsreihen geschrieben, die der Autor durchgeführt hat. Wie wurden Probanden ausgwählt, welcher Fragebogen, warum etc. seitenlang. Der Titel klingt spannender, als das Buch ist. Die Ergebnisse der Studien hätten gereicht - aber dann wäre das Buch nur 1/8 so dick.
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Die moderne Verhaltensökonomie entdeckt neu, was Wahrnehmungs-, Kognitions- und Sozialpsychologie schon lange bekannt war, nämlich dass Menschen angeborene Wahrnehmungs-, Urteils- und Denkverzerrungen, sogenannte (auf Englisch) "Biases" besitzen, die nicht mit dem übereinstimmen, was man naiv-rational von unserem Wahrnehmungs- und Denksystem erwarten sollte. Einigermaßen neu an den Erkenntnissen der Verhaltensökonomie ist dabei, dass diese, nicht zufälligen sondern systematischen, Verzerrungen unser Verhalten und Entscheiden auch dort beeinflussen, wo die klassische Ökonomie früher pure Rationalität, den vollständig zweckrationalen "Homo Ökonomikus" annahm. Allerdings lassen sich viele der uns angeborenen "Biases" durchaus erklären, wenn man sie unter einer die Evolutionsgeschichte einbeziehenden Perspektive betrachtet. So mag es, naiv betrachtet, nicht rational, also vernünftig sein, wenn der Mensch Verlust, etwa finanziellen, systematisch schwerer gewichtet als einen gleich großen Gewinn. Warum wiegt es schwerer für uns 100 Euro zu verlieren als mit gleicher Wahrscheinlichkeit 100 Euro zu gewinnen. Unter evolutionspsychologischer Sicht ist eine solche Strategie des "lieber den Spatzen in der Hand..." aber durchaus sinnvoll und überlebensnotwendig: für den Menschen der Steinzeit mag der Unterschied zwischen "einen Hasen haben" und "keinen Hasen haben" der Unterschied zwischen Leben und Tod gewesen sein - der Unterschied zwischen "einen Hasen haben" und "zwei Hasen haben" aber keineswegs! Daran erkennt man also, dass Bücher wie dieses von Dan Ariely ihre Spannung von einer besonderen aber durchaus nicht notwendigen Perspektive beziehen, nämlich ihrer "empirischen Naivität", wie man es nennen könnte. Unter einer anderen Perspektive ist dann das scheinbar Irrationale doch einfach nur Überlebensnotwendig.
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am 28. November 2008
Dan Arielys Buch lässt sich außerordentlich leicht und flüssig lesen. Dies ist vor allem seinem angenehmen Stil geschuldet, er erklärt einfach und verständlich und ohne viele Fachtermini, worum es ihm geht. Die Versuche und Experimente, die er durchführt, sind immer sehr einfallsreich und nicht wenige werden sich wünschen, auch einen so kreativen Professor zu haben. Die Studenten am MIT, dem Massachusetts Institute of Technology, sind wirklich zu beneiden. Diese Experimente sind stets aus dem Leben gegriffen, so dass der Leser sich automatisch selbst testet und sich fragt, wie er selbst reagiert hätte. So wird jedem klar, dass es mit der Rationalität doch nicht so weit her ist. Ariely schafft es, komplizierte Sachverhalte mit einfachen Vergleichen zu erklären, ohne dass der Leser sich vorkommt, als würde er nicht ernst genommen werden.

Das Buch kann bestimmt dem einen oder anderen helfen, sich in Zukunft klüger und geschickter zu entscheiden, ohne sich von angelernten Verhaltensmustern und -fehlern leiten zu lassen. Aber auch, wenn man es nicht schafft, sein Verhalten zu ändern, das Buch macht dennoch nachdenklich - ist unser Wille wirklich so frei, wie wir immer vermuten?
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am 7. August 2015
in die Verhaltensökonomie. Wer nicht gleich riesige Studienberichte von Kahneman und Co. lesen will, bekommt hier die wichtigsten Erkenntnisse klug und unterhaltsam zusammengefasst. Dieses Buch war für mich der Auslöser, mich eingehender mit der Psychologie der (un)vernünftigen Entscheidungen auseinander zu setzen. Danke, Dan!
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am 26. Mai 2010
Oft verstehen wir nicht, warum manche Menschen so reagieren, wie sie es eben tun. Mindestens genau so oft, geht uns das wohl mit unserem eigenen Verhalten ebenso. Dan Ariely versucht mit seinem Buch, uns nur zu gut bekannten menschlichen (und oft irrationalen) Verhaltensweisen auf den Grund zu gehen.
Dazu beschreibt der Autor zahlreiche Experimente, die er im Laufe des Jahre an und mit seinem Mitmenschen durchgeführt hat. Da Ariely an einer US-Uni forscht, ist sein Schreibstil dementsprechend unterhaltsam, nicht so trocken wie es wohl von einigen deutschen Gelehrten zu erwarten wäre. Oft erkennt sich der Leser wieder, oft fragt er sich, wie er selbst reagiert hätte. Die Experimente sind allesamt verblüffend, sowohl in ihrem Aufbau wie auch in ihrem Ausgang. Ob da wirklich verlässliche Erkenntnisse herausgekommen sind, erscheint manchmal fragwürdig. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Planungen gründlich waren und (noch) detaillierte Beschreibungen vom Autor bewusst (im Sinne des Lesers) ausgespart wurden. Dafür muss man Herrn Ariely dankbar sein, ansonsten wäre das Buch wohl weniger gut zu lesen.
Aufgrund des Aufbaus, bei dem Experiment auf Experiment folgt, hat sich bei mir zumindest ein wenig Langeweile eingestellt. Dies machte sich dann so bemerkbar, dass ich immer nur ein Kapitel gelesen habe (und auch lesen wollte), das Buch dann aus der Hand gelegt habe. Am Stück lesen war für mich undenkbar (= minus 1 Stern). Nach einer Lesepause habe ich mich aber immer auf ein neues Kapitel gefreut und wurde nie enttäuscht.
Die Frage, ob man nach der Lektüre des Buchs schlauer ist (und klügere Entscheidungen trifft), kann man wohl getrost verneinen. Dennoch schärft Ariely auf nette Art und Weise den Blick fürs eigene Verhalten. Fazit: In kleine Happen durchaus lesenswert!
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am 11. August 2010
Dieses Buch gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Der Autor beschreibt anhand vieler gut vorstellbarer Beispiele wie Menschen gewisse Entscheidungen treffen. Er analysiert wieso sie das machen, und wie das zum Beispiel von Firmen augenützt wird, die ihnen was verkaufen wollen.

Ich finde das Buch überaus spannend. Man langweilt sich an keiner Stelle, weil der Inhalt genau im richtigen Detaillierungsgrad präsentiert wird. Es wirds nichts unnötig in die Länge gezogen, aber auch nicht zu kurz gefasst.

Besonders gut finde ich die anschaulichen Beispiele aus den verschiedensten Lebensbereichen. Oft erkennt man sich darin selbst wieder.

Somit: Absolut empfehlenswert!
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