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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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Von Michael Connelly kenne ich bereits mehrere Bücher, über seinen Helden Harry Bosch allerdings bloß zwei (und dazu die Fernsehserie). Verständnisschwierigkeiten gab es bei Boschs 18. Fall „Black Box“ trotzdem nicht. Alles, was man über die Familienverhältnisse und Polizeikollegen wissen muss, bekommt man im Buch erklärt. Außerdem spielen diese Sachen ohnehin eine untergeordnete Rolle. Hauptsächlich geht es um die Ermittlungen in einem 20 Jahre alten Mordfall. Zwar war Bosch damals derjenige, der während der Rassenunruhen in Los Angeles die betroffene Leiche fand, eine wirklich persönliche Verwicklung unseres Helden in die Sache gibt es aber nicht.
Vielleicht war das auch der Grund, weshalb mir der Krimi als recht routiniert vorkam. Harry Bosch ging seiner ganz normalen Polizeiarbeit nach, verfolgte verschiedene Spuren und fügte schließlich ein Puzzleteil nach dem anderen zusammen. Ihn dabei zu begleiten, war interessant, aber nicht immer spannend.
Als „unbedingt lesenswert“ würde ich Connellys „Black Box“ daher nicht betrachten. Es ist eher ein solider Krimi, der vermutlich hauptsächlich die Fans von Starschädel Harry Bosch begeistern wird.
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HALL OF FAMEam 27. März 2016
Mit „Black Box“ (Knaur 51448 – „The Black Box, 2012) liegt nunmehr der 16. Roman von Michael Connelly mit Hieronymus „Harry“ Bosch vor. Alles ist bestens. Harry Bosch ist ein erfahren gewordener Detective bei der LAPD Cold Case-Einheit „Offen-Ungelöst“. Und so beginnt „Black Box“ mit einem Rückblick „Schneewittchen“. 1992 wird während der Rassenunruhen in LA eine junge dänische Journalistin ermordet. Bosch und sein Partner Jerry Elgar nehmen den Mord auf, doch weiter geschieht nicht viel, da die Polizei voll mit den gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Stadt beschäftigt ist. Der Mord bleibt ungeklärt. Als der 20ste Jahrestag der Unruhen näher rückt, verlangt der PR-geübte Polizeichef von der „Offen-Ungelöst“-Einheit, sich noch einmal alle ungelösten Mordfälle vorzunehmen, die sich bei den Unruhen 1992 ereignet hatten. Der Polizeichef wollte ein der Lage sein, vor die Presse zu treten und sagen zu können, das die ungelösten Morde von damals immer noch Gegenstand von Ermittlungen sind. Bosch entscheidet sich den Fall der dänischen Journalistin Anneke Jespersen zu übernehmen. Er weiß, dass nach so vielen Jahren die Chance gering ist, den Fall zu lösen. Doch er versucht es. „Der Weg der Waffe“ führt in ihn auf eine Spur, deren Beginn ein 1 Jahr vor den Rassenunruhen in LA bei Desert Storm in Kuwait zurückliegt. Doch da wird er mit einer Disziplinaranzeige konfrontiert, die von Detective Mendenhall von der Internen Ermittlung bearbeitet wird. Unbeirrt davon ermittelt er in „Texte und Bilder“ weiter. Schließlich will er dieser Spur, die ihn ins Central Valley führen soll, folgen, doch sein Chef O’Toole hält wenig davon. So nimmt er Urlaub und macht sich dennoch auf den Weg ins Central Valley. Schritt für Schritt wird ihm in „Der verlorene Ermittler“ der Fall klarer. Da gerät er in eine Falle, aus der er gerade noch herauskommt, und den Fall aufklären kann. Es folgt das Finale wiederum in „Schneewittchen“. Für Bosch ist die Aufklärung des Mordes an Anneke Jespersen die Fortführung seiner Mission, diese Welt ein wenig zu verbessern. „Black Box“ ist wieder ein typischer Harry Bosch-Kriminalroman vor, der von Anfang bis zum Ende trotz seiner 439 Seiten spannend ist.
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... So ist es ja wirklich kein Wunder, dass dies auch unserem Helden Harry Bosch passiert..

Im letzten Buch 'Der Widersacher' kehrte Harry Bosch fuer einen 5-Jahres-Vertrag ins Los Angeles Police Department LAPD zurueck, anstatt in Pension zu gehen. Das Programm nennt sich DROP und er beschaeftigt sich mit noch offenen, ungelösten FGällen, auch "Cold Cases" genannt ...
Und so findet er folgenden Fall: Mai 1992 - der Fall 'Schneewittchen'.
Er wurde so bespitznamt, da die meisten der anderen Opfer nach dem tragischen Mai 1992, als 4 LAPD Polizisten im Fall 'Rodney King' freigesprochen wurden, Farbige waren. So, und was tat eine sehr junge und sehr weisse und noch dazu dänische Reporterin inmitten der Plünderungen und Schlägereien, die wochenlang in bestimmten Bezirken von Los Angeles an der Tagesordnung waren?
Harry und seine Kollegen, die damals unter Bürgerkriegsbedingungen und ausschliesslich unter der Aufsicht von Golfkriegs-Veteranen arbeiteten, konnten nur ein bestimmtes Mass an Nachforschungen an der Szene des Verbrechen vornehmen. Leider nicht annähernd genug, um diesen so unsinnig erscheinenden Mordfall zu lösen.
Aber es gab jemanden, der vom gewaltsamen Tod der Freelance-Reporterin profitierte...

Und nun liegt sie vor ihm - die Akte 'Schneewittchen'. Und Harry, alter Bluthund der er nun einmal ist, fängt an, in allen möeglichen und unmöglichen Plätzen nach seiner 'Black Box' zu suchen. So von ihm benamt, da Harry weiss: Für JEDEN Fall gibt es eine Black Box. Ja, eine Black Box, wie diese nahezu unzerstörbaren Schachteln, die, wenn sie einmal gefunden werden, Ihr gesamtes Wissen über Flugzeug- oder Schiffs-Ungluecke preisgeben. Und so braucht Harrry nur SEINE spezielle Black Box zu finden, um den Fall zu lösen...
Und er WIRD sie finden.
Und wird versuchen, den/die Schuldige/n zu jagen und zur Strecke zu bringen...
Aber Harry ist selbst ein Gehetzter.
Er hat es an Respekt fuer seine inkompetenten Vorgesetzten im LAPD mangeln lassen - ganz besonders fuer Leutnant O'Toole, der nun die Bluthunden der 'Internal Affairs' - der Inneren Angelegenheiten - wegen einer Lappalie auf unseren schwer beschäftigten Helden loslässt. Und DAS ist nun einmal entscheidend, ob er oder nicht diesen seinen Fall weiter verfolgen kann oder aubgeben muss. Und er könnte auch seinen Job verlieren, wenn die Anklage bestehen bleibt...
Aber gaaaaanz am Ende werden sogar die Jungs der 'Internal Affairs' eine sehr wichtige Hilfe fuer unseren Helden, der mit seinen Nachforschungen in einem wahren Wespennest herum gestochert hat!
Und - wie ich zu Beginn anmerkte: Wir werden schliesslich alle jeden Tag älter, und so geht's halt auch uns' Harry.
Und auch Helden brauchen so dann und wann eine hilfreiche Hand ...

Dieser Thriller ist perfekt, eine ausgesprochen empfehlenswerte Lektüre, und zwar nicht nur fuer die Freunde und Liebhaber von Michael Connelly und Harry Bosch.
Sondern fuer all diejenigen, die ihre Polizeiermittlungen mit einer besonderen, persönlichen Note lieben, wie sie eben nur ein Autor von Connelly's Kaliber seinen Protagonisten - und den Lesern - zumuten kann!
Das Ergebnis ist ein Leserlebnis, das Seltenheitswert hat heutzutage, wo simpel heruntergeschluderte eBook 'Thriller' und Wischi-Waschi-Ermittlungen den Markt überschwemmen und an der Tagesordnung sind...
Und so danken auch wir Michael Connelly und Harry Bosch fuer 20 Jahre Treue und tapferen Einsatz - unermütlich im Dienste der Leser!
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am 21. März 2014
Inhalt:
1992 war Harry Bosch mit im Einsatz bei den Unruhen von Los Angeles. Es wird eine Weiße in einem schwarzen Viertel tot aufgefunden und auch wenn er den Fall gerne sofort lösen würde muss er direkt wieder zu einem anderen Toten.
20 Jahre später wird auf Grund des Jahrestages der Fall neu aufgerollt und Harry Bosch versucht raus zu finden was 1992 passiert ist...

Meine Meinung:
"Black Box" folgt nun recht schnell nach "Der Widersacher" und mich irritierte ein wenig der Zeitsprung. Denn Black Box erzählt die Geschichte von 2012, ein Jahr nach der Geschichte im Band "Der Widersacher". David Chu im Widersacher fast schon Ex Partner von Harry ist nun etablierter Partner. Einen neuen Leutnant gibt es auch und auch sonst ist viel passiert was nicht direkt mit dem Fall zu tun hat. Es war nur zu Beginn irritierend weil der letzte Fall von Harry Bosch für mich nur ein Monat her ist.

Ansonsten ist alles wie gewohnt, wobei ich finde das in dem Bild viel weniger Privates vor kommt als im letzten. Das was vorkommt macht Harry Bosch menschlich, verletzlich und zeigt die gefühlvolle Seite. Der Fall nimmt ihn, gerade weil er schon 1992 involviert war, stark in Anspruch und er verbeißt sich in die Aufklärung. So kennt man ihn und ich mag seine Art. So war ich auch wieder von der ersten Seite an gefesselt und wartete gespannt wie es weiter geht. Die Spannung steigerte sich. Allerdings gab es Stellen die mir dann zu lange Theorie beschrieben. Das Fakten wälzen ist wichtig wurde aber meinem Empfinden nach stellenweise etwas übertrieben. Das ist aber tatsächlich der einzige Kritikpunkt an diesem Buch.

Ansonsten war ich wieder begeistert. Egal ob es der Plot war, die Protagonisten oder auch die Auflösung. Es war rundum gelungen.

Ich denke am meisten Freude hat man an Harry Bosch wirklich wenn man ihn nach und nach kennen lernt. Der Autor erklärt zwar alles recht genau und so können auch Quereinsteiger mithalten, aber gerade das Private baut sich aus den Vorgängern auf und kann eventuell als störend empfunden werden. Ein Kritikpunkt, den ich bei diesem Band erstens für mich nicht sehe und zweitens ich als nicht so wichtig erachte wie bei anderen Bosch Bänden.
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TOP 1000 REZENSENTam 8. Mai 2014
1992 erscheint „Black Echo (dt. Titel „Schwarzes Echo“)“, der erste Thriller mit Detective Harry Bosch, der Kultfigur des amerikanischen Autors Michael Connelly, für den er auf Anhieb mit dem Edgar Award ausgezeichnet wird. Mittlerweile sind zweiundzwanzig Jahre vergangen und siebzehn weitere Bände der Reihe veröffentlicht worden, die bis heute nichts von ihrer Spannung eingebüßt hat.

Harry ist ruhiger geworden, kein junger Hüpfer mehr, aber er zählt auch noch nicht zum alten Eisen. Anstatt sich in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden, beschließt er, den Toten eine Stimme zu geben und verdingt sich für fünf Jahre bei einer Spezialeinheit des LAPD, einer Cold Case Unit, die ungelöste Mordfälle bearbeitet.

Nun also „Black Box“, der neueste Fall für Harry Bosch, der für ihn aber eigentlich alt ist, hat er doch in der gleichen Mordsache bereits vor zwanzig Jahren ermittelt: Es geht um den ungeklärten Mord an einer dänischen Journalistin in South Central, dem Viertel, in dem, ausgelöst durch den Todesfall Rodney King, die Situation im Frühjahr 1992 eskaliert und in blutigen Auseinandersetzungen mündet.

Zwei Jahrzehnte später haben sich die ballistischen Untersuchungsmöglichkeiten enorm weiterentwickelt, sodass die damals am Tatort gefundene Kugel einer bestimmten Waffe zugeordnet werden kann. Harry Bosch nimmt den Fall wieder auf und stellt im Laufe seiner Ermittlungen fest, dass die Journalistin nicht zufällig das Opfer rivalisierender Gangs wurde, sondern einer großen Sache auf der Spur war…

Alle Bänder dieser Reihe zeichnen sich dadurch aus, dass der Autor sehr großen Wert auf die exakte Darstellung und die detaillierte Beschreibung der polizeilichen Ermittlungsmethoden legt. Dazu kommt dann noch die richtige Prise „Persönliches aus dem Berufs- und Privatleben“ des Protagonisten, und so entsteht ein äußerst gelungener Mix aus Spannung und Wiedersehen, nicht nur mit einem alten Bekannten, sondern auch mit dessen Umfeld und den Beziehungen, die ihm wichtig sind.

Die Verknüpfung zeitgeschichtlicher Ereignisse, in diesem Fall die Rassenunruhen in Los Angeles mit einem fiktiven Mordfall, sorgen in Connellys neuestem Buch für die richtige Dosis Realität und machen aus „Black Box“ nicht nur einen spannenden sondern auch einen glaubwürdigen Thriller.

Band 19 mit Harry Bosch wird im Original übrigens Ende 2014 unter dem Titel „The Burning Room“ erscheinen – wir dürfen gespannt sein!
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am 15. Mai 2016
Solider Krimi. Spannend von der ersten bis zur letzten Zeile. Harry Bosch ermittelt. Er ist ein Held weil es ihm um Gerechtigkeit geht. Das ist vielleicht ein bisschen old school aber er kennt sich ja auch mit dem Internet nicht sogut aus. Connelly erzählt die Geschichte solide und zu Ende. Am Ende gibt es keine losen Fäden, keine vollkommen absurden Wendungen und trotzdem wissen wir bis zum Schluss nicht so genau wie die Geschichte endet, außer vielleicht das Harry Bosch, der Unbequeme, überlebt. Zum Glück ist das so. Der Serienheld soll am besten noch viele Fälle lösen.
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am 5. Oktober 2016
Als alter Michael Connelly-Fan kannte ich "Black Box" in der Originalfassung. Jetzt hab ich zufällig die deutsche Übersetzung in die Hände bekommen, und ich muss sagen: Alles, was die Harry-Bosch-Serie ausmacht, fehlt! So richtig konventionell liest sich das, kein Drive, kein Charme, kein Held. Und: Kein Wunder, dass Connelly in Deutschland ein Reinfall ist, zumindest im Vergleich zu USA und UK, wo er einen Bestseller nach dem anderen liefert. Schade, dass der deutsche Verlag diesem Ausnahmeschriftsteller nicht mehr Aufmerksamkeit widmet.
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am 19. Juli 2016
Der einsame Wolf hat wieder einen neuen Fall, der ihn nicht los lässt und bei dem auch wieder die Vorgesetzten ihre Gründe haben, ihm Steine in den Weg zu legen.
"Black Box" ist nichts Außergewöhnliches, aber genau das, was Harry-Bosch-Fans haben wollen: Ein solider, spannender Krimi mit einem Cop, der einfach nur Gerechtigkeit für die Opfer will. Egal, wie alt ein Fall ist und egal, welche Unannehmlichkeiten das für die Polizeiführung mit sich bringt.
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am 5. April 2014
habe bis jetzt alle Bücher mit Harry Bosch gelesen.
Dieses hier ist das unspannendste und langatmigste Buch das ich gelesen habe.
War richtig enttäuscht.
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am 26. Oktober 2014
Es tut mir leid, aber dieser Harry Bosch ist bislang der schwächste, den ich von Connelly gelesen habe: Im Grunde ahnt man schon relativ früh, wie die ganze Sache enden wird und so kommt es dann auch. Ich wurde das Gefühl nicht los, hier eine gestreckte Kurzgeschichte gelesen zu haben. Am Ende blieben ungeklärte Fragen und ich glaube fast, Connelly hatte selbst noch keine Antworten darauf.
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