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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 19. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )|Verifizierter Kauf
Um dieses Buch richtig verdauen zu können, braucht man schon eine dicke Haut, die für mich im Moment wohl nicht vorhanden war.
Das der Autor Katzenbach gerne Bücher schreibt, die sich mit der Psyche des Menschen befassen, ist mir schon aus seinen Vorgängern bekannt. Das Thema Demenz greift er hier schon von einer interessanten Seite auf. Der Professor, der nach Diagnosestellung, soweit ist, sich das Leben zu nehmen und durch die Beobachtung des jungen Mädchens, einen Kampf mit seiner Krankheit aufnimmt und somit etwas Gutes
für sich tut.
Die Spannung dieses Buches hat mir gefallen, allerdings musste ich bei manchen Schilderungen schon schlucken, was mich aber nicht davon abhält erneut ein Buch dieses Autors zu lesen. Die Charaktere in diesem Buch haben mir gut gefallen und die subtile Spannung auch, allerdings habe ich schon so meine Probleme mit übersinnlichen Schilderungen in Form von Geistergesprächen .Aber das ist ein subjektiver Eindruck. Alles in allem ein guter Psychothriller, allerdings meiner Meinung nach mit kleinen Schwächen und nur für hart Gesottene geeignet.
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am 11. Oktober 2013
Dieses Buch ist sehr spannend, unterhaltsam und vor allem hat es gerechtes Ende - das ist immer gut > empfehlenswert.
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am 1. März 2017
sehr guter zustand und top preis!!! immer weiter zu empfehlen!!!sieht aus wie neu und die buchstaben sind auch noch alle da :))
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am 6. Februar 2016
Leider hat mir dieses Buch so gar nicht gefallen..
Ich hatte als erstes "der Patient" von John Katzenbach gelesen und das gefiel mir außerordentlich gut und deshalb hatte ich mich auf dieses Buch eigentlich auch schon gefreut..
Leider wurde meine Freude sehr schnell gedämmt, denn bis ca. 100 vor'm Schluß ist die Geschichte recht langweilig, wobei mir auch der Schluss dann nur bedingt gefiel.
Somit kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen. :(

©2014 Jecke
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am 20. März 2011
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Der Professor" von John Katzenbach ist ein Psychothriller, der diese Bezeichnung wirklich verdient und eigentlich eine Kennzeichnung der Altersfreigabe erhalten sollte. Der Autor lässt den Leser tief in die Abgründe der menschlichen Psyche abtauchen, er erlaubt ihm dort eine sehr intime Innenansicht auf die in Ausnahmesituationen handelnden Charaktere und das mit einer Intensität, die ihresgleichen sucht. Ein mulmiges Bauchgefühl beim Lesen ist so kaum zu vermeiden.

Der Autor greift für seinen Thriller sehr unterschiedliche zeitgemäße Themen auf. Demenz, Voyeurismus, Internetkriminalität, Entführung und Gefangenschaft sind aktuelle Phänomene, die den Zeitgeist treffen und den Leser interessieren. Die Handlung an sich birgt wenig Spektakuläres, ein Satz aus dem Buch bringt es auf den Punkt: "Es geht nur um ein kleines Mädchen, das entweder tot lebendig sein wird." Und auch die Charaktere sind nicht frei von bekannten Klischees - den zerstreuten Professor, die rebellische Jugendliche, die desillusionierte Polizistin oder das verbrecherische Paar sind einem auch schon an anderer Stelle begegnet.

Alles in allem ist das Buch ein echter Thriller für eine Leserschaft, die bereit ist, sich fiktiv in psychische Tiefen zu begeben, die man im realen Leben nicht kennenlernen möchte. Wer das nicht mag, wird an diesem Buch keinen rechten Gefallen finden.
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TOP 500 REZENSENTam 31. März 2011
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
und das ist es, was nach meiner Meinung ein Buch ausmacht. Es muss einfach faszinieren und einem in den Bann ziehen. Man muss die Protagonisten mit Leib und Seele begleiten und das ist genau das was dieses Buch auch vermittelt.

"Als die Tür aufging, wusste er, dass er tot war." Schon allein dieser Einstieg verbreitet sofort Spannung und es fiel wirklich schwer das Buch beiseite zu legen. Gerade der Protagonist Adrian Thomas ragt aus diesem Buch hervor. John Kaltenbach schafft es im wahrlich leben einzuhauchen.

Da dieses mein erstes buch von Kaltenbach war, war ich beeindruckt von der Schreibweise die er an den Tag legt. Unglaublich einfühlsam bringt er einem die Menschen näher, aber genauso schafft er es die dunklen Seiten aufzuzeigen. Teilweise sehr am Rande dessen was akzeptabel ist, aber nach meiner Meinung nie darüber hinaus.

Der Handlung ist von Anfang spannend und auch leicht zu folgen. Die Sprache empfinde ich als herausragend und sehr treffend, auch wenn manchmal eine Nuance zu verspielt durchschimmert.

Ein besonderes Lob an die Gestaltung des Umschlages, der noch Einblicke in die Arbeitsweise und Informationen zum Roman gibt.

Für mich ein wirklich guter Psychothriller, den ich beim ersten Mal verschlungen habe, aber dennoch ein zweites Mal lesen werde.
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am 19. Januar 2012
Mit diesem Werk kann ich nicht einverstanden sein! Ich habe die Hardcover Ausgabe gelesen und schon bei der Aufmachung des Einbandes, des Klappen- und Rückentextes schlich sich das Gefühl eines "oh oh, hoffentlich hält der Inhalt was der Deckel verspricht" bei mir ein. Leider kam es wie befürchtet: Aussen hui, innen nicht ganz pfui aber dennoch... An der eigentlichen Tat kann ich mich nicht grausen, ok es ist scheusslich ein Mädchen in ein Verliess einzusperren, aber sind nicht alle kriminellen Akte scheusslich? Allen voran Mord und darüber wird wie am Fliessband geschrieben. Das was grausam ist, ist unsere Vorstellung und Fantasie die uns ein klares Bild vom Opfer verschafft. Bis dahin funktioniert die Story, aber sie hängt sich an dem sehr schwachen Protagonist auf. Durch Demenz gehandicapt und ferngesteuert durch die nie enden wollenden Stimmen seiner verstorbenen drei Angehörigen, die sich pausenlos zu Wort melden und quasi aktiv ins Geschehene eingreifen, das geht mir zu weit. Erinnerungen an ehemals formulierte Sätze dieser Leute hätten gereicht; aber die andauernden Antworten auf die selbstgestellten Fragen à la "was hätte wohl mein im Krieg gefallener Bruder dazu gesagt" finde ich zu einfach und unrealistisch. Zu oft und zu abrupt sind die Wechsel von der Realität in die bizarre Gedankenwelt des Protagonisten.
Eigentlich ist der Hauptcharakter nicht handlungsfähig, die sogenannte Hauptermittlerin ist kaum präsent und dümpelt ebenfalls in anderen Problembereichen ihres Lebens herum und ermittelt in diesem Fall so nebenher. Was dann am meisten stört ist dass die Story niemals eine unvorhergesehene Wendung einnimmt, das Böse, die Guten, die Opfer, jeder spielt seine Rolle ohne weiteres Aufsehen zu erregen. Dann machen die minutiös vorgehenden Täter auf einmal Fehler. Ein Helfer wird vom Protagonisten angeheuert, der meiner Meinung zufolge so veranlagt ist, dass der alles tun kann aber nur nicht dem schussligen Professor helfen. Genau das tut er aber, es bedarf keiner grossen Überzeugungsarbeit, man versteht sich blindlings, binnen kurzer Zeit wird grosse Hilfe von irgendeinem Internet Kauz geliefert. Sehr unglaubwürdig....
Der Anfang der Story verspricht noch, dann verflacht alles um den faden, ausdruckslosen Hauptdarsteller, der kaum etwas macht, viel denkt und eine Menge Selbstgespräche führt und in seine eigene Welt abzurutschen droht. Und dennoch überlegt er irgendwie in die richtige Richtung und es kommt wie es kommen muss bzw wie man es erahnt.
Das ungleiche Kräfteverhältnis der Gegner zu Beginn des Buches steht nicht in Relation zu ihren Handlungen; der starke wird auf einmal sehr schwach und der schwache Kranke kann sich gerade dazu überwinden, alles in Bewegung zu setzen um eine Straftat aufzuklären.

Ich habe das Buch zu Ende gelesen, aber ich musste es öfters weglegen, irgendwie hält einen der Stoff nicht bei der Stange. Zum Schluss der Geschichte kommt etwas mehr Fahrt auf, trotz des vorhersehbaren Endes der Showdown ist flüssig und hält das Interesse am Ausgang des Falls bzw. Überleben des Opfers wach.

Der Plot an sich ist genial, die Umsetzung gefällt mir nicht, dazu gibt es zu viele Stellen, die sich mehr mit dem Professor beschäftigen als mit der Story wobei diese tiefgründige Wesenserforschung des kranken Mannes gar nicht zum Rest der Geschichte passen will sondern eher das Gefühl eines forcierten oder gar künstlichen Pausenabschnitts liefert. Wen interessiert es denn, während eines Strandspaziergangs eine metertiefe Feldspate zu erforschen, wenn ich in Reichweite meine Strandbude sehe wo ich eigentlich hin will.

2 Sterne gibt's von mir, nach langem Überlegen. Einen dafür dass ich das Buch zu enden lesen wollte und einen weiteren für die vielversprechende Geschichte. Hätte ich den Roman später als Taschenbuch, mit weniger ansprechender Aufmachung entdeckt, hätte ich es vermutlich ins Regal zurückgestellt. Ob ich mir einen weiteren Katzenbach zulegen will muss ich mir noch gut überlegen; denn die anderen Titel klingen ebenfalls vielversprechend und das irritiert. Ich denke, das haben es mehrere Darsteller zugleich von irgendeiner Anstalt schnurstracks in Katzenbachs Bücher geschafft...
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Professor Adrian Thomas leidet an schnell fortschreitender Lewy-Körper-Demenz, zu deren Krankheitsbild starke Halluzinationen gehören. Thomas hat keine Angehörigen mehr, seine Frau und sein Sohn leben nicht mehr, und ist deshalb entschlossen, sich das Leben zu nehmen. Er wird auf keinen Fall abwarten, bis er kein bekanntes Gesicht mehr zuordnen kann und nicht mehr weiß, ob er an diesem Tag schon gefrühstückt hat. Als Psychologieprofessor, der in der Forschung tätig war, weiß Adrian nur zu gut, wie die Krankheit die Vorgänge in seinem Stirnlappen aus dem Ruder laufen lässt.

Adrian wird aus dem Fenster seines Hauses zufällig Zeuge, wie direkt vor seinen Augen völlig überraschend ein Mädchen von einem Mann und einer Frau in einen Transporter gezerrt wird. Zurück bleibt eine pinkfarbene Kappe. Indem Adrian den Vorfall bei der Polizei gemeldet hat, sorgte er unbewusst für vollendete Tatsachen. Er kann sich jetzt kaum noch umbringen, während die Polizei ihn als Zeugen braucht.

Jennifer, das Mädchen, das in so entschlossenem Schritt an Adrians Haus vorbeimarschierte, wird kurze Zeit später von ihrer Mutter und deren Lebensgefährten vermisst gemeldet. Niemand fordert für Jennifer Lösegeld. Ein sehr schlechtes Zeichen; denn es bleibt nur wenig Zeit, um Jennifers Spur aufzunehmen. Zuständig für den Fall ist Terri Collins, die perfekt organisierte alleinerziehende Mutter zweier kleiner Kinder. Terri war als Ermittlerin bisher nur mit alltäglichem Kleinkram befasst und muss nun in einem unlösbar scheinenden Fall ermitteln. Terris einziger Zeuge ist ein alter Mann in so erbärmlichem Gesundheitszustand, dass die Ermittlerin sich fragt, wie Adrian überhaupt noch Autofahren kann.

Jennifer wird unterdessen mit verbundenen Augen gefangen gehalten und bewusst darüber getäuscht, wo sie sich befindet, um ihren Willen zu brechen. Kameras verfolgen rund um die Uhr jede Regung der Gefangenen Nummer vier. Als die Kreditkarte gefunden wird, die Jennifer am Tag ihres Verschwindens bei sich hatte, ahnt Terri, dass im Fall Jennifer jemand mit sehr großem Aufwand seine Spuren zu verwischen sucht. Adrian fühlt sich von den Stimmen seiner verstorbenen Frau Cassandra, seines Bruders und seines Sohnes angestachelt, sich mit Hilfe seines Wissens als Forscher in mögliche Täter hineinzuversetzen und ihre Spur aufzunehmen. Ein spannender Wettlauf um Jennifers Leben und gegen Adrians geistigen Verfall beginnt.

John Katzenbachs Psycho-Thriller lebt von der Gedankenwelt seiner beiden Hauptfiguren Adrian und Jennifer, deren Gedanken der Autor mit bemerkenswerter Einfühlung beschreibt. Adrian Thomas ist Wissenschaftler und Patient in einer Person. Seine sehr eigene Logik eines Demenzkranken arbeitet der Autor eindrucksvoll heraus. Auch Jennifers disziplinierter, entschlossener Kampf sich von ihren Entführern nicht zum Objekt, zur Nummer, degradieren zu lassen hat mich stark fasziniert. Dagegen konnte Katzenbach mich mit der restlichen Handlung kaum fesseln, weil mich weder die vielen Nebenfiguren interessierten noch Adrians verstorbene Familienangehörige, deren Stimmen ihn ständig belästigen. Der filmreife und für mich überraschende Schluß leidet m. A. unter sprachlichen und logischen Mängeln. In einer dramatischen Schlußszene geht niemand mal eben zu einem Punkt, da rennt jeder um sein Leben. - Die unangemessene Wortwahl/Übersetzung fällt vorher schon in anderen Szenen auf, zum dramatischen Schluss passt die in diesem Fall betuliche Sprache gar nicht.

Die Übersetzung schwächelt beim Wortschatz aus dem Bereich Computer auffällig: so wird das Erstellen eines Festplatten-Images durch Terri Collins zum "Geisterbild" mit dem Ziel, Jennifers Laptop "auszuloten".

Die Idee, einen in seiner geistigen Leistungsfähigkeit beeinträchtigten Mann zur Hauptfigur eines Psychothrillers zu machen, hat mich für dieses Buch gewonnen, die Ausführung der Idee hat mich nicht überzeugt. Von Anfang an habe ich dem Autor nicht abgenommen, dass ein Demenzkranker, der schon längst daran scheitert, seinen Alltag zu organisieren, so zielgerichtet handelt wie Adrian. Seine Angehörigen, die Adrian in seinen Halluzinationen zu sich sprechen hört, treiben ihn dazu an, sich für ihn völlig neue Informationen zu beschaffen; er arbeitet mit diesen Stimmen wie in einem Ermittlerteam.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Katzenbachs Roman habe ich in einer Nacht durchgelesen, er ist spannend. Ein an einer bestimmten Demenzform erkrankter Psychologieprofessor beobachtet die Entführung eines Mädchens und beschließt sie zu suchen. Und dafür nutzt er seine krankheitsbedingt auftretenden Halluzinationen. Genau das ist ein geglückter Kniff von Katzenbach: Die Hauptfigur lässt die Halluzinationen zu und nutzt sie, um sich ein letztes Mal zu erinnern und gleichzeitig, um das Mädchen zu finden. Wie er mit diesen Vorstellungen umgeht, ist sicher der liebevollste Teil des Buches, Katzenbach gelingt es, seine Hauptfigur nicht zu verraten. Die Psychologie aller Figuren ist stimmig, die Beziehungen klar und die emotionale Lösung am Schluss ist vielleicht etwas, was man als versöhnlich beschreiben kann.
Und mehr soll hier nicht verraten werden, denn sonst macht es ja keinen Spass mehr. Worunter das Buch etwas leidet ist ein zu lang geratener Mittelteil. Dem Leser wird relativ schnell klar, wie der Prof. das Mädchen schließlich suchen wird und bis es dann laut ausgesprochen wird, vergehen zu viele Seiten. Daher ist der Begriff "Thriller" etwas zu hoch gegriffen. Es ist mehr ein moderner Verwandter jener Agatha Christie Romane, in denen die Lösung über ein geschicktes Kombinieren gefunden wird, das Wertesystem zwischen "gut" und "böse" klar ist und der Detektiv, in welcher Rolle auch immer, den Fall löst, weil ihm die Beziehung der Handelnden deutlich werden. Katzenbach beherrscht sein Handwerk bis ins Detail, keine logischen Fehler, klare Strukturen und sauber durchgezeichnete Figuren. Insgesamt ein gutes Buch, ein Stern abzug für den etwas langatmigen Mittelteil, wo das Überraschungsmoment zu stark fehlt.
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am 12. Juni 2013
Das war mein erster Katzenbach, aber auch nur, weil ich das Buch für wenige Euro bei den Aussortierten gefunden habe. Ich hatte schonmal einen Katzenbach Zuhause, aber da hab ich mich einfach nicht durchkämpfen können.
Beim "Professor" war das anders. Es packte mich von der ersten Seite - auch wenn es mir als Leser bis zur letzten Seite verborgen blieb, wieso ein Professor mit einem so hohem akademischen Grad so dermaßen verwirrend mit den Geistern seiner Vergangenheit kämpft.

Katzenbachs Schreibstil ist wirklich gut, es behält einen beim Lesen.
Die Story an sich ist auch gut, wenn auch sehr gewagt, doch nie zu sehr ins Detail gehend...
Pornografie, Kinderpornografie, Sex mit Minderjährigen, sadistische Ausmaße. Und dazwischen ein wirrer Professor, der mit seinen verstorbenen Angehörigen redet.

Verwirrend sind auch die Abschweifungen zu den Betrachtern an den Bildschirmen. Sie werden in aller Intensität vorgestellt, aber sind total unwichtig.

Das Ende ist durchaus vorhersehbar, aber dennoch schockierend. Denn so, wie es kommt, hat man es sich wohl doch nicht gedacht.

Alles in allem: ein Katzenbach für ein paar lesenswerte Momente zwischendurch. Aber nichts für Bücherregal!
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