Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. Oktober 2006
Schon ein sehr interessantes Buch, das muss ich zugeben, dennoch gibt's da einiges, was mich gestört hat. Zunächst ist die Darstellung von Maria und Joseph in diesem Buch mal ganz anders als man es sonst kennt, das ist sehr gut gemacht. Joseph wirkt recht verbittert und verärgert, fast schon gekränkt, als er sich der schwangeren, um vieles jüngere Maria annehmen muss und will mit dem Kind Jesus eigentlich nicht viel zu tun haben. Maria – entgegen diesem aufgeklärten und weisen Bild, was immer vermittelt wird – ist hier nicht viel mehr als eine etwas tumbe, einfache Frau, was etwas realistischer wirkt. Interessant sind die jungen Jahren von Jesus hier, wenn auch etwas zu lang. Aber gut ist, dass Jesus nicht von Anfang an weiß, wer er ist und was seine Bestimmung ist, sondern dass er da erst schrittweise selbst hinfindet. Auch gut dargestellt sind seine Wunder, die natürlich keine Magie, sondern für diese Zeit sehr moderne medizinische und alchemistische Anwendungen sind. Des weiteren ist die Darstellung der Jünger gut, da hier mal ein paar der Jünger besser dargestellt und mit Leben versehen werden als die üblichen. Nicht gelungen ist, wie Jesus populär wird. Hätte sich Jesus so bei Predigten und Lehren verhalten wie hier im Buch wären ihm bestimmt nicht so viele Leute gefolgt. Auch wie er sich gegenüber seinen Jüngern verhält ist ziemlich heftig teilweise, da wirkt er fast wie ein richtig mieser Kerl manchmal. Gut wiederum sind die politischen Intrigen und Taktiken, die um Pilatus, Herodes und die hohen Priester gestrickt werden. Fast das ganze Buch über beraten eben diese wie man auf die Ankunft des Messias reagieren kann, muss, sollte etc. Sehr enttäuschend, fast schon etwas lächerlich ist es, dass der Autor nur 21 von über 650 Seiten auf Verhaftung, Folter, Kreuzigung und Tod von Jesus verwendet, als wäre das ein unwichtiges Detail. Wiederum interessant ist das Ende, eine sehr gewagte, noch nie da gewesene Variation.

Also, lesenswert ist es, aber doch mit einigen Schwächen und Durststrecken
22 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. März 2016
ich bin begeistert von diesem buch.eine freundin hatte es mir empfohlen .es hat mir sehr viel gebracht,bin noch nicht ganz fertig mit lesen.
es ist sehr ansprechend .für mich wertvoller als die bibel.es ist menschlich viel näher.
bestens zu empfehlen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. September 2016
Ein wunderbar geschriebenes Buch, das ich vor zig Jahren verlieh, aber nie wieder zurück bekam. Bei einer Diskussion fiel mir das Buch wieder ein - und es hat sich gelohnt, es zu kaufen ...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2012
Viel Bekanntes und Unbekanntes über das Leben Jesus. Gut und leicht zu lesen. Leider wird dieses Buch nicht mehr neu augelegt. Wer Interesse an dem Thema hat, sollte diese Buch lesen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. November 2009
Das Buch hat mir aus mehreren Gründen nicht so gut gefallen wie die letzten, die ich gelesen habe. Ich weiß nicht, inwieweit die Begebenheiten auf Wahrheit oder Erfindung beruhen. Mir scheint jedenfalls, dass der Autor "Wunder" wie das Aufheben der Schwerkraft so darstellt, als könne man sie nachweisen, während er für die Wunder Jesu immer eine profane Erklärung bereit hält. Außerdem stellt er Jesus so egoistisch und wenig friedfertig dar. Nach dieser Darstellung möchte man glauben, dass Johannes der Täufer der wahre Messias gewesen sei. Von dem humorvollen Realismus, der in der Beschreibung steht, habe ich jedenfalls nicht viel bemerkt.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2013
Ein interessanter Versuch, Leben und Wirken von Jesus zeitgemäß zu beschreiben. Macht nachdenklich. Nichts für Katholiken- oder vielleicht gerade für sie. Manchmal etwas langatmig, aber durchaus spannend, zum Schluß etwas zu spekulativ.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. März 2017
Das Buch ist ein historischer Roman, welcher die aus dem Neuen Testament bekannt Geschichte von Jesus versucht in rationaler Weise darzustellen. Dabei versteht es der Autor durchaus seine Leser in die Zeit des Römischen Reiches einzutauchen und die politische und religiöse Atmosphäre in der jüdischen Provinz Judäa, in welcher Jesus damals lebte, zu vermitteln. Insbesondere die Moralität der jüdischen Religion im Vergleich zu der Religion der römischen Besatzer, aber auch der durch die eher griechische Mythologie geprägten Nachbarprovinzen wird interessant herausgestellt. Weniger gelungen finde ich hingegen die rationellen Erklärungsversuche der Jesus Wunder bzw. die rationelle Erklärung der "Auferstehung" - dies halte ich für sehr unwahrscheinlich. Trotzdem gibt sich der Autor im Nachwort seines Buches für den Ersteller eines fiktiven Romans ausgesprochen wissenschaftlich und von seinen Thesen überzeugt, was ich wie erwähnt für sehr gewagt halte. Am meisten stört mich jedoch an dem Roman die Darstellung der Titelfigur Jesus. Von mir aus kann man ihm ja die Wunder nehmen, aber als jemanden, welcher von seinen Mitmenschen nur genervt ist und sowie so alles besser weiss, kann ich mir den Botschafter einer sensibleren und friedfertigeren Weltsicht nicht wirklich vorstellen. Trotzdem gibt der Autor einem an dieser Thematik interessierten Leser einige Anregungen mit, so dass es nicht auszuschließen ist, das ich einen weiteren historischen Roman von Messadie lesen werde.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Oktober 2005
"Ein Mensch namens Jesus" - das ist kein "Bibelabklatsch", sondern eine Sichtweise des Autors -ein bekennender Katholik-, was damals vorgefallen sein könnte - und das so glaubwürdig und gut beschrieben, daß man Jesus tatsächlich als Mensch, seiner Zeit weit voraus, betrachtet. Er versucht seine jüdischen Glaubensgenossen zu überzeugen, daß Gott nicht nur der Rächer und Forderer ist, sondern verständnisvoll und gütig. Die "Wundertaten" werden präzise analysiert: sehr viele Wunder wurden erst durch die menschlichen "Übertreibungen" dazu gemacht. Jesus ist, genau betrachtet, gescheitert: Er hat seine Glaubensgenossen nicht von seiner Lehre (oder Philosophie) überzeugen können. Dieses Buch ist nicht nur für gläubige Christen eine aufschlußreiche und zugleich spannende Lektüre. Messadié hat Unglaubliches geleistet: Mehr als der eigentliche Roman beeindruckte mich das Nachwort: hier beschreibt Messadié nachvollziehbar und verständlich, wieso er seinen Roman genau so gestaltet hat. Gute Recherche der damaligen Lebensumstände, politischen Verhältnisse und Intrigen, Stimmungen, naturwissenschaftlichen Phänomene haben ein Buch entstehen lassen, welches man nicht mehr aus der Hand legen kann. Schade, daß "Le Sources"-die Quellen- das ausführliche Nachwort zu diesem Buch, bisher nur in französicher Sprache erschienen ist...
0Kommentar| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2014
Wer eine Geschichte möchte, die sich mit den Inhalten der Bibel deckt, der sollte die Finger von diesem Roman lassen! "Ein Mensch namens Jesus", deutet vom Titel her schon darauf hin! Die Betonung liegt auf dem Wort "Mensch"! Jesus ist in diesem Roman sehr wohl ein ganz besonderer Mensch, mit einer starken Ausstrahlung. Er bleibt aber vor allem Mensch! Er lebt in einem permanenten Konflikt mit der Priesterschaft. Diese ist aus seiner Sicht korrupt und verlogen. Das vorherrschende Gottesbild gefällt ihm nicht. Angeblich möchte er lieber einen liebevollen Gott, als den gestrengen und strafenden, wie er üblicherweise dargestellt wird. Und er duldet die "Verunreinigung" des Tempels nicht. Er möchte die Menschen von neuem bekehren, sie sollen sich ohne Angst, Gott zuwenden können. Auf der anderen Seite ist Jesus eine zwiespältige Persönlichkeit, kaum in der Lage, sich seinen Mitmenschen verständlich zu machen. Seiner Mutter gegenüber zurückweisend, wenn nicht gar beleidigend. Tote erweckt er nicht zum Leben, er macht auch keine Blinde wieder sehend und er verwandelt auch kein Wasser in Wein. All diesen vermeintlichen Wundern, liegen natürliche Vorgehensweisen zugrunde. Jesus war in seiner Jugend lange auf Reisen, hierbei hat er sich unter anderem das Wissen eines Heilkundigen angeeignet. Dieses Wissen wendet er an. Umgeben von einem hysterischen und leichtgläubigen Volk, werden seine Handlungen zu Wundern erklärt. Wie dies alles geschieht, hierzu sollte man den Roman lesen. Ich finde diese Passagen sind sehr glaubhaft dargelegt. Die Protagonisten sind unterschiedlich stark herausgearbeitet worden. Jesus selbst ist gut und stark gezeichnet, Johannes der Täufer, eine der eindrucksvollsten Personen in diesem Roman, Pontius Pilatus und seine Frau, Herodes und seine Frau samt Salome, ebenfalls beeindruckende Figuren. Josef, der Stiefvater von Jesus, ist ein harter und strenggläubiger alter Mann, der ebenfalls im Konflikt mit der Priesterschaft steht! Maria ist allerdings eine farblose, fast nicht existierende Randfigur. Und die Jünger durchweg ein Haufen von Ignoranten, Zweiflern und nicht gerade intelligenten Menschen. Man fragt sich dabei = warum folgen sie eigentlich Jesus? Das Volk lebt in einer Art "Untergangsstimmung", man wartet auf den Befreier! Den Befreier von der römischen Fremdherrschaft sowie einen religösen Erneuerer. Beides in einem. Und dem kann und will Jesus nicht gerecht werden! Insgesamt ein wirklich ungemein spannender Roman. Glaubhaft die Angst der Priesterschaft, ihre Macht zu verlieren, da Jesus immer mehr Menschen begeistert. Und Jesus tritt den Priestern gegenüber sehr aggressiv auf. Auch dies erzeugt Abneigung gegen ihn. Der Messias wollte Jesus laut Messadie nie sein! Bist du der Messias? Nein, bin ich nicht! Bist du der Messias? Nein, dies kann nur ein König oder Hohepriester sein! Bist du der Messias? Nein, ich bin das, was ihr in mir seht! Bist du der Messias? Nein, der Messias kommt noch zu einer anderen Zeit! Und so weiter, und so weiter! Ob Jesus der Messias ist oder nicht, wird derart oft gefragt und verneint, dies hat mich dazu gebracht, einen Stern abzuziehen. Sicherlich eine wichtige Frage in so einem Roman. Nur, auch hier gilt, übertriebene Wiederholungen nerven irgendwann! Das Ende finde ich dann wieder gewaltig, gewaltig beschrieben und gewaltig anders, als in der Bibel dargestellt. Gut finde ich auch das Nachwort. Hier erläutert der Autor verständlich, warum er die Geschichte dementsprechend dargestellt hat. Wer bereit ist, eine Interpretation der Geschichte Jesus zu lesen, für den ist dieses Buch vermutlich das richtige. Und, man kann Jesus dennoch als Sohn Gottes erkennen! In einem rein geistigen Sinne! Von mir 4 Sterne!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Mai 2012
Der Verfasser hat sich eingehend mit der Materie beschäftigt. In das Buch sind die verborgenen Evangelien, wie z.B. das Thomas-Evangelium, und auch die Quumran-Rollen eingeflossen. Daher nimmt er z.B. an, dass Jesus Werdegang entscheidend durch seinen Aufenthalt bei der gestrengen Essener-Sekte beeinflusst wurde, von der er sich dann aber abwendet, da sie zu sehr apokalyptisch ausgerichtet ist und an sinnwidrigen, gestrengen Riten haftet, die Jesus nicht als notwendig erachtet, um ein frommes Leben zu führen.
Das Buch vermittelt ein vielfältiges geschichtliches Wissen was die Konflikte der Juden mit der Besatzungsmacht Rom betrifft. Im ganzen Buch wird deutlich, wie sehr Jesus vom jüdischen Volk in die Rolle des Messias gedrängt wird und wie ihm vielfach Wundertaten angedichtet werden, die eigentlich ganz natürliche Handlungen seinerseits sind.
An dem 706 Seiten langen Buch ist ein Anhang angefügt, wo Messadie eingehend erklärt, warum er das Buch in dieser Weise geschrieben hat und was seine Quellen sind. Er vermittelt viele neue! Erkenntnisse, die die Geschichte von Jesus und seiner Familie einleuchtender erscheinen lassen. Ein lesenswertes Buch.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken