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Kundenrezensionen

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am 25. März 2014
…..das ist doch mal ein Buch!

Aber bevor ich auf den Inhalt eingehe erstmal dies: ich kenne Veit Lindau nicht persönlich, habe nie irgendein Seminar von ihm besucht, und in seine Bücher habe ich bisher nur sehr oberflächlich reingeschaut – was mir dann immer schon gereicht hat, sowohl sprachlich als auch inhaltlich.

Trotzdem bin ich in den letzten ca. 20 Jahren immer mal wieder über ihn bzw sein Foto gestolpert, meist bei irgendwelchen Workshop-Ankündigungen in den einschlägigen Publikationen. Was mir oft besonders aufgefallen ist, ist, dass er speziell früher auf allen Bildern häufig ganz doll gegrinst hat – so doll, dass ich das spontan eher als aggressiv, unecht und aufgesetzt empfunden habe, als als freundlich, offen und zugewandt. Das war mir intuitiv immer äusserst suspekt und ich habe deshalb all die Jahre einen weiten Bogen um ihn gemacht. Für mich war Veit Lindau in erster Linie ein eitler, narzisstischer Selbstdarsteller, den ich absolut nicht ernst nehmen konnte. Und dass speziell hier in der Berliner Selbsterfahrungs- und Psychoszene immer viel über ihn und seine Kapriolen gemunkelt wurde, hat die Sache definitiv auch nicht besser gemacht. ;-)

War mir aber eigentlich auch egal, von mir aus kann ja jeder so neurotisch sein wie er will. Problematisch wurde es erst, als ein guter Bekannter von mir zum absoluten Veit Lindau-Fan mutierte und gefühlt jeder zweite Satz mit ‚Veit Lindau hat gesagt…..’ anfing.
Jener Bekannte ist manisch-depressiv und hat sehr ausgeprägte Probleme mit einem quasi nicht vorhandenen Selbstwertgefühl. Speziell in ganz dunklen Phasen benutzt er Veit Lindau-Texte, um sich wieder künstlich emotional nach oben zu pushen, wo dann immer viel von ‚sexy Selbstdisziplin’ die Rede ist……..die dann aber leider immer nur auf sehr tönernen Füssen steht, weil das Fundament fehlt.

Für mich hat das mein negatives Bild von Veit Lindau noch mal bestätigt – alles nur Show und Gelaber, von dem sich in erster Linie sehr schwache Persönlichkeiten beeindrucken lassen. Wer soviel über sexy dies und sexy jenes redet, hat da sicherlich eine Problemlage und/ oder macht sich zunutze dass ‚Sex sells’.

Sich bestätigende Vorurteile sind ja was Feines und fühlen sich für den Vorurteils-Inhaber sehr gut an, deshalb hätte ich meine Meinung gerne einfach so stehen lassen. Allerdings fiel mir aber auch auf, dass ‚Veit Lindau’ mittlerweile ziemlich heftige Emotionen in mir auslöste und dann wird’s für mich immer so spannend, dass ich mir die Sache doch näher anschauen will, denn wenn das, was er für mich an Ärgerlichem repräsentiert, nichts mit mir zu tun hätte, würde er mich ja völlig kalt lassen und nicht weiter interessieren.

Und obwohl ich eigentlich mal beschlossen hatte, dass dieser Typ nie einen Cent an mir verdienen wird, habe ich mich schließlich doch dazu durchgerungen, mir dieses Buch von ihm zu kaufen. Die Inhaltsangabe las sich ganz interessant, und der Schreibstil erschien mir auf den ersten Blick nicht ganz so nervig, wie bei den vorherigen Büchern. Trotzdem war ich mir aber sehr sicher, dass ich mich bestimmt beim Lesen ganz doll zusammenreissen muss, um zumindest ansatzweise unvoreingenommen an den Inhalt ranzugehen.

So. Lange Vorrede, und jetzt mal die eigentliche Buchrezension.

Ich musste mich NICHT zusammenreissen beim Lesen. Das Buch ist der Hammer und obwohl es relativ dick ist, habe ich es fast in einem Rutsch durchgelesen. Es strotzt nur so von wirklich gelebten Erkenntnissen und hart erkämpften Einsichten und enthält soviel Wichtiges und Weises, dass ich sehr schnell angefangen habe, sehr viele Stellen zu unterstreichen und mit Anmerkungen zu versehen, was speziell bei mir wirklich was heissen will, da ich sonst aus Prinzip niemals in Büchern rumkritzele – aber hier musste das einfach sein.
Das Buch ist sehr unbequem und hält einem immer wieder den Spiegel vor. Für mich ist es ein Arbeitsbuch, mit dem ich mich wohl noch über einen langen Zeitraum immer wieder auseinandersetzen werde.

Der Untertitel des Buches lautet: ‚Wie du deine Beziehungen zum Erblühen bringst’ und das funktioniert laut V.L. durch absolute Hingabe und sich Einlassen, anstatt wegzurennen und sich Hintertürchen offen zu halten.

Was mir besonders gut gefällt ist, dass der Autor immer wieder sehr offen über die Kämpfe schreibt, die er mit seiner Frau Andrea ausgefochten hat. Er stellt sich nicht als jemanden dar, bei dem beziehungstechnisch nun alles glatt läuft, weil er begriffen hat wie es geht, sondern macht immer wieder klar, dass eine gute, tiefe Beziehung immer wieder neu hergestellt werden muss und dass beide immer wieder den Willen und den Mut aufbringen müssen, sich aufeinander einzulassen.

Diese radikale Einstellung ist für mich quasi das Gegengift zum herrschenden Zeitgeist, wo Partnerwahl im Rahmen der eigenen Lifestyle-Optimierung nach sehr oberflächlichen Kriterien betrieben, und wo dann bei der kleinsten Schwierigkeit der Partner gegen den nächsten, vermeintlich perfekteren ausgetauscht wird. Und wo ganz allgemein die Qualität von etwas häufig danach bemessen wird, wie glatt und leicht konsumierbar es ist – bei gleichzeitiger gähnender Langeweile und der kollektiven Sucht nach immer extremeren (Konsum-) Reizen.

Der Autor hat in dem Buch das Rad nicht neu erfunden und vieles, was er schreibt habe ich woanders auch schon gelesen.
Das ist aber in meinen Augen nichts Negatives, denn er plappert nicht einfach was nach, sondern hat vieles an Einflüssen auf seinem eigenen Weg aufgenommen, hat es gelebt, hat es verarbeitet, ist dran gescheitert, hat immer wieder damit gekämpft, hat Eigenes hinzugefügt und dann zu seinem persönlichen Gesamtwerk verschmolzen und somit auf den nächsten Level gehoben.

Ich hätte Veit Lindau so ein Buch niemals zugetraut, bin tief berührt, sehr inspiriert und er hat meine absolute Hochachtung dafür. Und er braucht auch weiterhin nicht perfekt zu sein, denn man muss nicht erst einen Zustand erleuchteter Makellosigkeit erreicht zu haben, um anderen Menschen wertvolle Impulse geben zu können.

Trotzdem möchte ich aber auch sagen, dass es auf mich einen fragwürdigen Eindruck macht, wenn Bücher am Erscheinungstag mit diversen Methoden so gepusht werden, dass sie für sehr kurze Zeit auf Platz 1 der Amazon-Bestseller-Liste landen, und von da an immer den Zusatz ‚Bestseller Nr. 1’ haben, was sicherlich den Verkauf fördert.
Marketing hin oder her, ich bin und bleibe der Auffassung, dass sich Qualität auf Dauer auch ohne grosse Manipulationen durchsetzt.
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am 20. März 2014
Schon auf Seite 15 bleibe ich an einem Satz hängen der mich wissen lässt, dass das Buch richtig für mich sein könnte: „Wir sind nicht hier, um zu bekommen – wir sind hier, um uns zu verschenken.“

Das Buch greift Erkenntnisse auf, die mir nicht zum ersten Mal begegnen und gerade darin liegt für mich sein Wert: es weckt auf und erinnert an das, was so gerne schnell wieder vergessen oder vernachlässigt wird. Was vom Kopf her bereits „abgenickt“ wurde, aber noch keine Wirkung erzielen konnte, weil es sich noch nicht durch konkretes Handeln und Verhalten ausdrückt.
Genau hierzu finden sich viele praktische Tipps, die weder viel Zeit noch große Anstrengung erfordern. Was sie einfordern ist die Bereitschaft, die volle Verantwortung zu übernehmen für den eigenen Beitrag zu starken und stärkenden Beziehungen. Was sie einfordern ist die Bereitschaft, sich voll und ganz einzulassen und nichts mehr für selbstverständlich zu nehmen: Warum sollte ein anderer Mensch „heute seine kostbare Lebenszeit mit mir verbringen wollen? Was hat er davon?“ (S. 283)

Wer bereit ist, sich einem großen Thema auf ernsthafte aber nicht ernste Art und Weise zu nähern, wer umgehen kann mit augenzwinkerndem Humor und wohlwollender Provokation, der wird sich selbst an vielen Stellen liebevoll ertappt fühlen. Doch statt Schuldgefühle zu provozieren weckt das Buch die Lust, den ersten Schritt zu machen, die Anregungen sofort spielerisch auszuprobieren und sich auf diese Weise an sich selbst und andere „zu verschenken“.
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am 20. März 2014
Wie schon in "Heirate Dich selbst" und "Seelengevögelt" wird deutlich, dass das, was Veit Lindau mit uns teilen möchte, ganz tief in seiner Erfahrung gegründet ist. Über diese Erfahrungen - seine Beziehungserfahrungen vor allem mit seiner Frau Andrea - hat er tief und gründlich nachgedacht. Mit der Unterstützung seiner Lehrer und in dem er seine eigenen Coaching-Tools geschickt und sinnvoll einsetzt, ist nun aus dieser subjektiven Selbst-Erkenntnis ein tiefes Wissen gewachsen, wie Beziehung funktioniert.

Wir Leser haben das Glück, dass Veit Lindau gleichermaßen gut in den Methoden der humanistischen Psychologie wie auch in den Erkenntnissen der modernen Neuron-Wissenschaften gegründet ist. Dadurch hat das, was er behauptet - auch wenn es manchmal sehr gewagt und noch viel öfter wirklich-wirklich radikal klingt - Hand und Fuss!

Seine Analyse sitzt! Sie berührt immer genau den Punkt, an dem wir uns gerne wegducken (Veit: "verpissen") möchten. Immer dann aber, wenn ich als Leserin merke, dass er mich gerade wieder so richtig (RICHTIG!!!) erwischt hat, spüre ich sein Mitgefühl und sein gütiges und verständnisvolles Herz. Das schafft in mir Vertrauen und gibt mir das Gefühl, dass ich mit diesem Menschen an meiner Seite auch der manchmal grässlichen Fratze meiner Wahrheit begegnen kann.

Denn Veit Lindau lässt mich immer wissen, dass der Wesenskern des Mensch hinter dieser aus Unsicherheit, Gier und Unwissenheit erschaffenen Fratze zutiefst liebenswert ist und dass es alle Mühe lohnt, alles zu tun, um ihm endlich zu begegnen...

Für mich als Yogalehrerin liest sich "Liebe radikal" über weite Strecken wie einer meiner Yoga-Texte, der in eine moderne und ansprechende Sprache übersetzt wurde.
Deswegen verstehe ich sofort den Ansatz:

Wenn wir wirklich lieben wollen, ist nichts als Radikalität gefragt.
Raus aus der Comfortzone.
Riskieren. Wagen.
Wach sein. Da sein.
Manchmal scheitern.
Den anderen Menschen begegnen. Dem Leben begegnen. Der Liebe begegnen. Sie geschehen lassen und sich ganz auf sie einlassen.
Nichts zurückhalten.
Aufhören zu handeln.
Denn: wir werden sterben! JETZT ist die Zeit zu lieben.

Ein kluges, offenes, liebenswertes, humorvolles, mitreißendes Buch.
Danke dafür!
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am 16. Mai 2014
Ich kann die positiven Bewertungen überhaupt nicht nachvollziehen - in keinster Weise.
Dieses Buch ist eine Hommage an die eigene Beziehung des Autors oder anders gesagt die Biografie zweier Freigeister, die versuchen auf (selbstverständlich) intellektueller Weise ohne dabei spießig oder einengend zu sein ihre Beziehung am Leben zu halten. Natürlich in schön :-)

So, Schluss mit Sarkasmus. Die Tipps die sich in diesem Buch befinden sind soweit ich das beurteilen kann richtig und auch anwendbar aber nichts Neues. In jeder Psychorubrik einer Frauenzeitschrift finden sich ähn-liche Ratschläge, wenn nicht die Selben.
Sehr störend empfinde ich auch das permanente Verweisen auf das eigene Beziehungsdrama und das nicht in einem Nebensatz, nein. Es folgt ein "Beziehungstipp" und daraufhin 1-3 Seiten Anekdoten aus dem eige-nen Beziehungsdilemma. Das finde ich nicht nur extrem nervig beim Lesen, es bringt mich zudem nicht wei-ter und (mal auf den Punkt gebracht) interessiert es mich auch herzlich wenig wer wen wann betrogen hat und welche Dramen sich zwischen diesem 2er Gespann abgespielt haben. Zumal in den meisten Fällen diese Beispiele nur mit sehr viel Fantasie einen Bezug zum vorangegangen Tipp haben.

Abschließendes Fazit:
1. Punkt Abzug: für die Wortwahl / Schreibstil: Zwanghaftes "cool" und "locker" rüber bringen.
2. Punkt Abzug: Die Ratschläge sind wirklich kein Meilenstein
3. Punkt Abzug: zu biografisch geschrieben - Lücken füllen mit Geschichten
4. Punkt Abzug: Das permanente Verweisen des Autors "Du musst mich nicht mögen", "Ich weiß jetzt hab ich mich unbeliebt gemacht", "Dann stell doch das Buch in den Schrank..:". Ist auf Dauer unfassbar nervig!

Also alles in allem ein für mich wirklich-wirklich (Insider) schlechtes Buch.
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am 31. Oktober 2014
Hier wird nicht gesäuselt und beschönigt, hier werden klare Ansagen zu echter Verbesserung geliefert. Oder dafür, dass in der Liebe gleich von Anfang an viel mehr besser klappt als bei Anderen. Veit Lindau lebt mit seiner Frau Andrea alles vor, hat darin über 20 Jahre Erfahrung und natürlich auch Tausenden von Klienten geholfen. Er scheut sich auch nicht, offen darüber zu sprechen, wo seine eigenen Fehler lagen oder evtl. noch liegen.
Pflichtlektüre für Alle, die die Liebe und ihren Partner ernst nehmen.
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am 29. Februar 2016
für dieses wundervolle Buch! Es hört sich schräg an, aber es ist ein Stück weit zu meiner persönlichen Lebensbibel geworden und beschreibt dass was ich intuitiv immer leben wollte. Man erkennt sich in vielen Dingen wieder und Veith Lindau trifft die Dinge auf den Punkt. An vielen stellen des Buches musste ich aus vollem Herzen weinen, weil ich von den Zeilen des Autors so berührt war. Es ist ein Arbeitsbuch und ist mit einmal lesen gar nicht in seiner vollen Kraft zu begreifen. Ich bin dankbar dass mir dieses Buch in die Hände gefallen ist. Es hat einiges in mir verändert und wird dies noch weiterhin tun.
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am 24. November 2014
Also es ist manchmal was dran, was Herr Lindau schreibt. Ich glaube auch, dass er selbst vieles erlebt und geschafft hat. Aber man muss eben auf der Welle von ihm mit schwimmen. Mir ist es immer wieder zu flapsig, zu pauschal, zu sehr über mich bestimmend "du-ich-weiss-was-du-brauchst". Also nicht mein Geschmack
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am 18. März 2014
Das Buch bringt auf den Punkt, was man für eine glückliche, erfüllende Partnerschaft braucht. Veit Lindau zeigt auf, wie er selbst den Dschungel von Kampf, Stress, Ängsten, Streitigkeiten, Ohnmacht etc. durchlebt hat. Damit macht er Mut, dass jeder andere auch die Beziehung zu sich selber und dem Partner verändern kann. Der Leser wird mit vielen Praxistipps konfrontiert und schonungslos werden alte, verdrängte Muster aufgedeckt. Nur wer es wagt, hinter die Kulissen zu schauen, wird die Muster erkennen und kann sie lösen. Durch seine intelligenten Fragen regt er zum Nachdenken an. Hier einige Kostproben:
Bei Streitigkeiten: "Willst Du jetzt gerade Recht haben oder glücklich sein?"
"Wenn Du keine Angst vor Fehlern hättest, was würdest Du in deiner Beziehung gern mal ausprobieren?"
Worte können zu vergifteten Pfeilen werden: "Wie kommunizierst Du mit anderen und Dir selber?"
"Welche Gefühle unterdrückst Du manchmal? Wann lügst Du?"
"Wann hast Du Deine Liebe das letzte Mal gefragt, was sie braucht, um glücklich zu sein und ihrer Antwort aufmerksam zugelauscht?"
Wer sich die vielen Fragen ehrlich beantwortet, kommt auf direktem Wege zu neuen Erkenntnissen und kann so den Weg zur Selbstliebe gehen, was die Voraussetzung für eine glückliche Partnerschaft ist.
Warum 5 Sterne? Weil es nicht mehr gibt...

Thomas Frei, Lebenslehrer, Buchautor, Filmproduzent
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am 8. Dezember 2015
Vielen Dank Veit Lindau für dein tolles Buch. Seelengevögelt war schon Klasse. Aber hier in Verbindung mit sich selber gehen zu können. Mit einfachen Aha Effekten. Auflösung vieler falscher Gedanken. Einfach wunderbar. Ich bin von Herzen ein Trustie. Der Human Trust sei allen empfohlen, die Lust auf ein intensives Leben und Erleben haben.
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am 8. April 2015
„Best practice“ beschreibt in der Betriebswirtschaftslehre oder Computertechnik ein Verfahren, das sich über die Jahre hinweg als bewährt und erfolgreich erwiesen hat – auch aufgrund vieler Fehlversuche mit anderen Methoden oder Techniken. Veit Lindau scheint in diesem Buch seine „best practices“ zu beschreiben. Über 20 Jahre lang hat er mit Andrea, seiner Frau »mit russischen Genen«, gelebt, gelernt und gestritten. Davon erzählt Lindau locker, ausführlich und anschaulich. So erscheinen die 450 Seiten des Buches als eine Art Autobiografie zur Selbstreflexion.

Doch was sind die „best practices“, die uns der Autor in der „radikalen Liebe“ näher bringen will und kann? Kurz zusammengefasst: sei offen, ehrlich zu Dir und anderen, lege Deine Vorurteile ab und liebe Dich und Deinen Nachbarn! Das ist alles nun wirklich nichts bahnbrechend Neues. Es fehlt nur noch die Frommsche Hinwendung vom Haben zum Sein, doch das scheint dem ökonomisch denkenden Veit Lindau (noch) zu gewagt.

So empfand ich das ganze Buch als ein Sammelsurium von losen Gedanken, die der Verfasser sich über die Jahre notiert und nun verarbeitet hat. Leider verstrickt er sich auch in seinen teilweise unzusammenhängenden Geschichten in logische Widersprüche. Das Buch hat, wie Veit Lindau, mein Herz nicht berührt, mich eher gelangweilt. Trotzdem habe ich durchgehalten bis zum Schluss und fand dann zwei bezeichnende Aussagen: »Du betrachtest einen Haufen Müll auf der Straße und er ist schön.« Aha! So weit bin ich nicht und will es auch nicht werden. Doch Lindaus Aussage »Mich haben diese coolen, oberschlauen Sprüche in Ratgebern irgendwann nur noch genervt« kann ich uneingeschränkt zustimmen.
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