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TOP 500 REZENSENTam 31. März 2016
Es gehört wohl zur Realität des Menschen, dass er weder perfekt ist, noch, dass er nie in seinem Leben Probleme hat, und auch mit Aspekten des Leidens Erfahrungen macht, die sich nicht verhindern lassen. Für mich ist Neff's Buch genau die richtige Dosis, dafür mit den schwereren Seiten des Lebens einen angemessenen Umgang zu finden. Dies ist nun wirklich nicht mein erstes Buch, zum Thema Selbstakzeptanz, Selbstannahme oder auch Selbstliebe und gehört aus meiner Leseerfahrung zu den besten Büchern dieses Genres. Es ist fundiert und abwechslungsreich geschrieben, die hier erwähnten Wiederholungen, habe ich so nicht gelesen, noch weniger haben sie mich genervt. Wir können hier ein Werkzeug lernen, das wir für unser Leben gebrauchen können, denn Mitgefühl für sich selbst zu kultivieren, ist wie einen Muskel zu trainieren, den wir dann gebrauchen können, wenn es darauf ankommt. Mitgefühl für das eigenen Leben mit all seinen Situationen und Herausforderungen, kann uns unterstützen, zuversichtlicher und vertrauensvoller so manche Situation anzunehmen wie sie ist, offen zu bleiben und doch weitergehen zu können.

Natürlich muss man sich zuerst einmal vor Augen halten, welchen Umgang wir mit uns selbst haben und dass der Anspruch im Grunde was Mitgefühl anbelangt, eigentlich nur für andere aufgespart wird. Das alleine schon, ist in gewisser Art ein Paradox. Das gleiche gilt bspw. für Menschen, die in vielleicht in sozialen Berufen arbeiten, Mitgefühl für ihre Klienten aufbringen, aber mit sich selbst härter umgehen, als sie es vielleicht mit ihren Feinden tun würden. Neff geht auf die Selbstverurteilung ein, und setzt zunächst einmal dort an, denn hier beginnt eigentlich der Kern des Leidens schon, den wir durch unseren Umgang, mit uns selbst noch verstärken. Die Frage ist, ob wir es nicht einfach einmal ausprobieren wollen, wenn wir freundlicher und achtsamer mit uns umgehen, gerade in Situationen, die vielleicht für uns schwierig sind. Denn mit dem hier vorgestellten Gedankengut, werden wir mit uns selbst behutsamer, die eigene Kostbarkeit gewinnt wieder an Bedeutung, und wir bekommen eine andere Haltung mit Situationen umzugehen, die uns weicher, offener und annehmender machen. Wir können mit Mitgefühl nicht unsere Probleme wegmachen, aber wir können besser damit leben, so dass wir im Grunde aufs Ganze gesehen, damit einen entspannteren Umgang finden, und eine Art Gelassenheit entwickeln, die nicht mit Gleichgültigkeit zu verwechseln ist.

Ich habe dieses Buch mit grosser Freude und grossem Gewinn gelesen. Vielleicht auch deswegen, weil man das ehrliche und authentische darunter spürt, das die Autorin vertritt. Eigene Forschungsergebnisse, Ergänzungen zum Thema anderer Forscher plus die eigene Erfahrung und Anwendung ( siehe Kapitelüberschriften: "Meine Geschichte") machen dieses Buch zu einem Schatz für interessierte Leser, die sich für dieses Thema interessieren und ausprobieren wollen. Über die hier eingefügten Übungen kann man verschiedener Meinung sein, ich bin nicht immer ein Freund davon, doch habe ich die hier vorgestellten als eine angenehme Ergänzung zum Gesamtkontext gelesen. Doch geht es nicht nur um Mitgefühl für sich, sondern auch um deren Einfluss auf Liebe und Partnerschaft oder auf den Einfluss in der Kindererziehung. Nicht zuletzt schreibt Ness von ihrem eigenen Sohn, der eine autistische Veranlagung hat und als solche auch diagnostiziert wurde. So lesen wir hier von selbstbezogener Freundlichkeit, von verbindender Humanität, von Zuwendung die uns helfen kann, z.B. bei Misserfolg wieder Mut zu fassen. Obwohl es z.T. recht wissenschaftlich gehalten ist, ist eben doch auch ein sehr persönliches Buch geworden. Es ist wie ein Lernen darüber, wie man sanfter mit sich umgehen kann, um vielleicht auch besser zu erkennen, was wir in der jeweiligen Situation brauchen. Es kann ein Weg sein, weg von der harten Selbstkritik, hin zu einer humaneren und auch einfühlsameren Art, mit sich umzugehen, was die meisten von uns nicht gelernt haben, sondern vermutlich eher das Gegenteil.

Wir können hier wirklich lernen, achtsamer mit sich zu sein. Anschaulich wird hier erklärt, wie wir durch den eigenen Widerstand nur Leiden multiplizieren. (Leiden=SchmerzxWiderstand) Doch im Annehmen, liegt oftmals die Besänftigung, das Nachlassen und Heilwerden, von Herden, die vielleicht nie richtig zur Ruhe kommen. Denn wir lernen auch anders mit unseren Emotionen umzugehen. Und wir können hier lernen, dass Unvollkommenheit oder die Erfahrung von Schmerz, zu den allgemeingültigen Erfahrungen des Menschseins gehören. Mitgefühl kann ein sanftes Balsam, gegen die eigene Verzweiflung sein, die unser Leben zu bestimmen scheint. Wir bleiben weniger im Modus von Widerstand, sondern gehen in Richtung: lindern, besänftigen, zulassen. Es geht weniger darum die eigene Unterdrückung noch länger aufrechtzuerhalten, sondern eher in etwas einzuwilligen, das als wahr und authentisch erlebt und erfahren wird. "Dies ist ein Moment des Leidens. Leiden gehört zum Leben. Möge ich in diesem Moment freundlich zu mir selbst sein. Möge ich mir selbst das Mitgefühl schenken, das ich brauche."

Es ist wie ein Lockern der eigenen Negativität und ein sich öffnen, für das Positive im Leben. Oder den positiveren Möglichkeiten im Leben. Auch werden hier Fragen zum eigenen Selbstwert erörtert und diskutiert, sowie welche Rolle Selbstwertschätzung dabei spielen kann, die alle zwar in Zusammenhang stehen, doch durch die hier vorgestellten Gedanken, einen differenzierteren Focus zueinander bekommen. Diese Lektüre ist in einem gewissen Sinne eine Herzensschulung, die sich auch für ein persönliches Wachstum aussprechen möchte. Mitgefühl ist etwas, das unserem Glück, an unserer Gesundheit und an unserem Wohlbefinden interessiert ist. Sie steht im Grunde als ein stiller Freund an unserer Seite, um uns im Bewältigen nicht nur zu helfen sondern auch uns zu unterstützen, das Leben führen zu können, was wir uns so sehr für uns selbst wünschen. Mitgefühl möchte uns davor schützen, Schaden im Leben zu erfahren, es möchte uns helfen, die Härte des Lebens besser zu ertragen und nehmen zu können. Mitgefühl zu uns selbst, will uns helfen unsere Träume zu realisieren und umzusetzen. Das zu lernen hat selbst für die Autorin etwas mit Disziplin zu tun: "Nun beschäftige ich mich schon seit fast fünfzehn Jahren mit Selbstmitgefühl, und was ist? Auch heute praktiziere ich selbst noch nicht immer, was ich predige." Dieses Buch ist eine Art Schulung in Selbstsorge, man lernt hier besser für sich zu sorgen. Wir lernen anders mit unseren Emotionen umzugehen. Auch Vergebung wird hier thematisiert. "Ein Mensch sein bedeutet, manchmal das Falsche zu tun. Wenn wir einen Menschen verurteilen, dann verurteilen wir folglich die ganze Welt. Aber wenn wir einem Menschen vergeben, dann vergeben wir der ganzen Welt - uns selbst eingeschlossen." 257 Ja ich glaube sogar, dass wir mit dem hier vorgestellten Angebot, einen besseren Menschen aus uns machen können. Schön.

Zitat:
"Wir können die Freude und das Leid unserer menschlichen Existenz gleichermassen annehmen, und indem wir das tun, können wir unser Leben verwandeln." 360
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am 9. Februar 2017
Ich bin begeistert! Ganz neue Ansätze, fundiert dargelegt und zudem gut und lustig geschrieben. Die Autorin wirkt sehr authentisch, wenn sie von ihren eigenen Erfahrungen erzählt, mit Humor und - natürlich - Selbstmitgefühl. Für alle Menschen, die mit einem harten inneren Kritiker zu kämpfen haben eine absolute Bereicherung! Ich habe das Buch von meiner Schwester geschenkt bekommen, weil sie so begeistert davon war und ich habe es inzwischen selbst schon 2x verschenkt. Ich habe es noch nicht mal ganz durchgelesen, erlebe mich aber in vielen Situationen durch die Anwendung von Selbstmitgefühl bereits deutlich entspannter als vorher. Es lohnt sich!!!
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am 6. Dezember 2016
Ohne auf Details eingehen zu wollen finde ich es generell einen wunderbaren Ansatz mitfühlend mit sich selbst zu sein. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie streng und meist sehr lieblos wir mit uns selbst umgehen. "Ich bin so doof", "Ich bin so ein Idiot" oder "Jetzt reiß Dich doch mal zusammen!" sind Gedanken, die nicht selten durch meinen Kopf schweben. Ich war sehr dankbar für diesen neuen Impuls. Grundsätzlich bin ich ein Mensch, der sich bei solcher Literatur nur das "rauszieht", was für mich stimmig ist und sich gut anfühlt. Alles andere lasse ich da, wo es ist. Aus diesem Grund habe ich auch nichts an dem Buch auszusetzten, denn wie jeder "Ratgeber" spiegelt das Buch ja in erster Linie die Erfahrung des Autors / der Autorin wieder und muss sich nicht mit meiner Erfahrung decken. Ich sehe das Buch wie schon erwähnt als Impuls, als angenehmen Denkanstoß.
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am 22. September 2016
Ich habe viele solche Bücher und beschäftige mich schon lange mit Psychologie. Dieses Buch ist meine Nr. 1 Empfehlung. Verstanden hab ich vieles auch durch andere Bücher, aber umgesetzt und emotional durchdrungen erst mit diesem. Kristin Neff wirkt auf mich sehr professionell, engagiert und authentisch. Sie verkörpert was sie lehrt. Für mich überzeigender als B. Brown etc.
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am 18. Juli 2016
Auch wenn vieles nicht neu ist, ist die Perspektive alles durch die "Brille" des Selbstmitgefühls zu betrachten sehr erhellend. Den Untertitel finde ich etwas in die Irre führend, da es nicht (nur) um Schwächen geht sondern um alle als negativ empfundenen Gefühle, die oft von dem Impuls begleitet sein können, sie weg haben zu wollen. Die Praxis des Selbstmitgefühls weist den Weg sie erstmal wahrzunehmen und ihnen und damit sich selbst liebevoll zu begegnen. Mich hat die Lektüre so begeistert und überzeugt, dass ich mir gut vorstellen könnte ein 3-tägiges Seminar zu dem Thema zu besuchen. Als hilfreich und praktikabel empfinde ich die vielen Übungen, besonders erwähnenswert das "Mantra des Selbstmitgefühls" (welches ich sehr schätze und in meinen Alltag integriert habe).

ich habe das Buch parallel mit "Verletzlichkeit macht stark" von Brené Brown gelesen. Beides zusammen ist besonders toll.

sehr empfehlenswert für Therapeuten, Eltern, Erhellung Suchende im Umgang mit sich selbst.
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am 19. Mai 2017
Ganz tolles Buch, da kann man sich viel für den Alltag mitnehmen! Ganz klare Kaufempfehlung! Klingt auch nicht so amerikanisch wie andere Bücher, also nicht übertrieben. Wirklich gut zu lesen und praxisrelevant für den Alltag, eine große Hilfe!
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am 4. Oktober 2015
insbesondere in Trennungs-und Krisensituationen. Die Meditationen sind einerseits entspannend, andererseits auffordernd zum konstruktiven Handeln. Einladend, Selbstliebe und Akzeptanz für das verletzte Kind zu entwickeln.
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am 19. April 2017
angenehm verständlich geschrieben. Balsam für die Seele. Hilft im Alltag und sonst besser im Einklang mit sich und der Welt zu sein. Auchals geschenk geeignet
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am 7. November 2015
Ein tolles und interessantes Buch, das mir schon nach den ersten Übungen sehr geholfen hat. Ich habe mir es als E-Book-Version gekauft, und auch als E-book kann man gut damit arbeiten.
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am 1. Februar 2016
Tolles Buch, vorallem für Menschen, die sich stets selbst bewerten und verurteilen. Es hilft mehr Selbstverständnis und Selbstliebe zu entwickeln!
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