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am 6. Februar 2015
Mutig und ohne Schnörkel schreibt Christian Meiser über das Leben und den unausweichlichen Tod. Regt zum Nachdenken und Besinnen an. Sehr empfehlenswert.
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am 6. Januar 2016
umfasst viele Aspekt, beleuchtet das Thema von verschiedenen Seiten, manchmal etwas plakativ und subjektiv, die praktischen Anregungen zu jedem Kapitel passend, aber trotzdem habe ich biieher nichts davon ausprobiert
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am 15. Juni 2017
Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der sich, aus welchem Grund auch immer, mit der Vergänglichkeit auseinandersetzen muss oder will.
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am 11. April 2014
Ein Buch, das Mut macht, die eigenen, zumeist selbstgesetzten, Grenzen weit zu überschreiten und Spuren im Sand der Zeit zu hinterlassen. Sehr empfehlenswert !
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am 1. Juni 2014
Eine der wenigen Regeln ohne Ausnahmen ist die, daß alles im Leben vergänglich ist - und wir es auch sind. Anstatt darüber traurig zu sein oder sich nach dem Sinn eines Lebens zu fragen, in dem nichts bleibt, wie es ist, und das zwangsläufig mit dem Tod endet, regt Hans Christian Meiser uns dazu an, das Leben zu bejahen und zu genießen - nicht trotz, sondern wegen seiner Vergänglichkeit. Denn gerade die Tatsache, daß nichts bleibt, wie es ist, verleiht dem Leben einen besonderen Reiz und Wert.
Mit fällt dazu eine japanische Redensart ein: Wenn die Kirschblüte nicht nur drei Tage dauerte, würden wir sie nicht so sehr lieben.
Der Autor sitzt nicht unnahbar in einem philosophischen Elfenbeinturm, sondern spricht kontaktfreudig zu den Lesern auf Augenhöhe. Er will Menschen erreichen und sie dazu motivieren, bewußt das Kostbarste zu genießen, was wir haben: unsere vergängliche Lebenszeit.
Und dies gelingt ihm mit einer Vielzahl unmittelbar einleuchtender und elegant formulierter Argumente und Anregungen, die das hübsch gestaltete Buch zu etwas ganz Besonderem machen.
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"Den Wert einer Liebe erkennen wir meist erst in dem Moment, in dem wir verlassen werden oder selbst jemand verlassen. Den Wert, eines Menschen erfassen wir meist erst dann, wenn er nicht mehr bei uns ist, sei es durch Wegzug oder durch Tod. Den Wert von Dingen (so es einen solchen übergeordneten Sinn überhaupt gibt) erfahren wir ebenfalls häufig er dann, wenn wir sie nicht mehr besitzen. Sonderbarerweise schätzen wir offenbar das, was nicht mehr da ist, eher als das, was wir besitzen. Wie aber wäre es, wenn wir wüssten...(...)?" (S.126)

Dr. Hans Christian Meiser schenkt dem Leser in seinem Buch 24 Anregungen für ein todesmutiges Leben. Der hochgebildete Autor hat sich intensiv mit der Endlichkeit unseres Seins beschäftigt und verdeutlicht, dass es genau dieses Bewusstsein ist, das Menschen dazu veranlassen kann, jeden Moment intensiv zu erleben und sich bei allen Handlungen positiv zu verhalten.

Es ist notwendig, dass man die Einmaligkeit unseres Tuns erkennt, es auch verinnerlicht und so lebt als wäre der heutige der letzte Tag unseres Lebens.

Was ist wirklich wichtig für uns unter dieser Prämisse?

Darüber und über vieles andere denkt der studierte Philosoph nach.

Schon wenn man Worte wie etwa "muss" in "darf" umwandelt, beginnt in unserem Denken und Fühlen eine Veränderung. "Ich darf leben." Dies sollte man sich bewusst machen, nicht nur an schönen, sonnigen Frühlingstagen. Bewusst machen sollte man sich auch die Worte aus dem "Buch Kohelet", die mit dem Satz "Ein jegliches hat seine Zeit" beginnen.

Abschied nehmen und Loslassen ist eine tägliche Übung für uns Menschen, um schließlich irgendwann sogar unser Leben loszulassen und zwar entspannt, wenn wir die tägliche Übung bewusst und ohne inneren Widerstand vornehmen. Was zählt ist der Augenblick. Ihn schön und gut zu gestalten, macht Sinn. Dies scheint unsere eigentliche Aufgabe im Leben zu sein.

Türen schließen sich und andere gehen auf. Das muss man begreifen lernen und nichts festhalten wollen, was dem Gestern angehört. Seinen Kummer loslassen, sich und anderen verzeihen, (S.72), sind Wege in die richtige Richtung und sich dabei wirklich stets des letzten Mals bewusst sein. Man handelt bewusster und liebevoller, wenn man davon ausgeht, dass es bei Begegnungen mit Menschen und Situationen kein nächstes Mal gibt, dessen bin ich mir ebenso sicher wie der Autor, der diesen Gedanken in seinem Buch stets auf Neue reflektiert und der einer jener Menschen ist, denen Achtsamkeit im Leben nicht wenig bedeutet, weil er diese als Schlüssel für ein positives Leben begreift.

Die meisten Schwierigkeiten in unserem Leben geschehen aus Mangel an Achtsamkeit, so jedenfalls meine Erfahrung. Wer achtsam jeden Moment seines Lebens lebt, daraus lernt und Konsequenzen zieht, wer immer wieder bewusst loslässt, um Neues zu erleben, der hat kein Problem mit der Endlichkeit. Zeit ist für einen solchen Menschen nicht der Gegenstand seines Denkens und Fühlens, sondern wie mir das Buch mal wieder bewusst gemacht hat, das immerwährende Interesse an Neuem und die kreativen Überlegungen, wie man es möglichst bunt und positiv gestalten kann, um es so zu erleben als wäre es der letzte Eindruck, den wir von dem, was ist, haben.

Empfehlenswert.
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am 28. Juni 2014
Meist verdrängen wir den Tod aus unserem Alltag. Dabei ist er unser ständiger Begleiter - immer und überall kann er uns treffen und uns aus dem Leben reißen. Gerade wenn er im eigenen Familien- oder Freundeskreis unerwartet zuschlägt, werden wir uns dieser bitteren Tatsache bewusst. Er vermag es, unseren mit Sonnenschein und Fröhlichkeit gesegneten Alltag plötzlich und nachhaltig zu verwandeln.

Diesem Buch mit seinen 24 lebenspraktischen Anregungen gelingt es, das Tabuthema Tod zu einem unaufdringlichen Bestandteil des täglichen Lebens werden zu lassen und das Leben bewusster zu gestalten und viele Dinge in Anbetracht der Vergänglichkeit gelassener zu sehen. Gleichzeitig regt es an, die persönliche Lebensgeschichte zu reflektieren: Vergangenheit, Gegenwart und die ungewisse Zukunft verschmelzen zu einer Einheit, die Kraft gibt, die Dinge anzugehen, die man vielleicht schon zu lange vor sich herschiebt oder nicht wahr haben wollte.

Ein sehr kurzweiliges Buch, das ich jedem uneingeschränkt empfehlen kann.
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Der Münchner Philosoph Hans Christian Meiser stellt sein neues Buch vor mit "24 Anregungen für ein todesmutiges Leben". Der Titel hat wenig mit dem Thema zu tun, denn es sind ganz einfach philosophische Einsichten, manchmal etwas wehmütig, dann wieder von einer Art gestärktem Frohsinn über die wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen. Immer im Plauderton, mit vielen herbstlichen grafischen Elementen und ganz im Stil des "new wave", das heißt gefangen in den urbanen Gesetzmäßigkeiten und Überzeugungen. "Schauen Sie in einen Kreißsaal, danach in ein Altersheim und gleich danach in ein Tierheim. Nehmen Sie ein Tier mit und schenken Sie ihm ein neues Zuhause"... Anregung 23 auf Seite 156.

Eros und Thanatos bestimmen unser Leben und "nil plurifomius amore". Meiser dringt mit seinen Worten tief in die Seele des Lesers ein und kann ihn durchaus verzaubern. Er erklimmt mit uns die Berge des Lebens und lässt uns ganz oben an der Erkenntnis teilhaben, dass wir den Abstieg beginnen müssen! Er hält an der Bedeutung unseres Egos fest, glaubt an eine Klonung unserer Person, spricht von Vergänglichkeit und sieht doch jede Person, jeden Leser als Einzigartig an. Im Anhang gibt es 24 Anregungen für unser Bewusstsein, so zum Beispiel:

"3. Ich darf leben. Das ist mir stets bewusst. Deshalb ist mein Leben schön.
Ich lebe, weil ich geliebt werde."

Einfach schön!
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am 17. Januar 2015
Wo ich einst dem Autoren einige Huld entgegenbrachte, so erstirbt sie mit dem Aufruf am Schluß des Buches "damit Ihr Theaterstück von Leben am Ende guten Applaus findet.." (sinngemäß) - hier gibt's einen Organspendeausweis obendrauf. Toll!

Wie kann Herr Meiser sich so sehr um Bewußtsein bemühen und schließlich dem Publik-Trott auf das Bewußtloseste verfallen? Wie glaubwürdig ist er dann noch?
Organtransplantation ist das Schlachten eines im Sterben befindlichen Menschen - wenn er am hilflosesten ist, wenn er so schutzbedürftig ist wie ein Baby. Wer sich mit diesem Thema beschäftigt hat, der weiß, daß der Mensch zum Zeitpunkt der Ausweidung eben noch nicht tot ist, wie man uns mit dem Kunstbegriff "Hirntod" glauben machen will. Schaut Euch den "Spender" an, wenn er noch warm ist, wenn er atmet/beatmet wird, wenn das Herz schlägt - das muß es, um die Organe frisch zu bekommen, sonst macht die Autolyse, die wenige Minuten nach dem Tod eintritt, alles zunichte.. Jeder noch so einfach gestrickte Mensch kann einen Lebenden von einem Toten unterscheiden, nur die heutige Medizin hat diese Grenze in ihrem Interesse verwischt.
Vergleicht einen natürlich Verstorbenen mit einem, der hinhielt.. KAO - Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. - da sollte nicht nur der Autor einmal hineinschauen.

Wie kann Herr Meiser auf der einen Seite eine Art Predigt halten, mit dem eigenen Tod seinen Frieden zu schließen, um im gleichen Moment für die Transplantationsmedizin Parade zu laufen?
Es ist doch eben dieses "Alles-Menschenmögliche-Tun", dieses Nicht-Zulassen, das diese Art der Medizin heraufgebracht hat - wo der Körper nachweislich nicht mehr lebensfähig ist, ihn trotzdem und mit allen Mitteln weiter an die Seele zu ketten, weil man eben nicht den eigenen Tod annehmen, nicht akzeptieren will und kann. Koste es auch den ungestörten (und bewußten!) Sterbeprozeß eines anderen. "Todesmutig", wie das Buchcover verspricht, das ist freilich etwas anderes.

Es scheint doch, als hätte der Autor sich selber nicht verstanden.
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am 28. Dezember 2014
Das Buch ist inhaltlich ausgezeichnet, und regt sehr zum Nachdenken über das eigene Leben, und was darin wichtig ist, an.
Die Kindle Ausgabe ist aber leider schauderhaft - kaum Kontrast und schwer zu lesen. Da kann man sich das Kindle Lesen - kaum begonnen - schnell wieder abgewöhnen....
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