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am 13. März 2011
Was hatte ich erwartet? Eine interessante Reise durch die neuesten Befunde und Konzepte zum Ich-Bewusstsein - das Ganze noch motivierend verpackt.
Gefunden habe ich eine eher unausgegorene Mischung, die mich sehr unbefriedigt zurückgelassen hat.
Es gibt zunächst den Versuch, eine krimi-ähnliche Rahmenhandlung zu schaffen. Das erscheint im ersten Moment ja ganz pfiffig, erweist sich aber im Verlaufe des Buches als sehr konstruiert und eigentlich völlig überflüssig.
Der erste Teil des Buches hat durchaus noch informativen Charakter. Man erfährt etwas über die Forschungen zur Lokalisation des Ich-Bewusstseins im Gehirn. Man versteht, dass der Autor vor hat, diese Forschungen mit Konzepten der Philosophie abzugleichen und daraus so etwas wie einen neue "Neurophilosophie" zu basteln. Könnte ja was werden...
Was dann aber als Kernthese über viele, viele und nochmal viele Seiten ausgewälzt wird, bleibt letztlich in der erkenntnistheoretischen Aussage stecken, dass unsere Möglichkeiten, das "Ich" in unserem Gehirn zu erfassen durch die Begrenzungen unseres Gehirns als Beobachtungs- und Erkenntnisinstrument begrenzt wird. Wir können nicht ohne Einsatz unseres Gehirns den Zusammenhang zwischen Gehirn und "Ich" erforschen und erfassen - eine "objektive Außenperspektive" fehlt also. Das ist sicher nicht falsch, das kann man auch mal so sagen - aber kann das der eigentliche Inhalt eines Buches sein?? Zur Lösung dieses Dilemmas werden zwar noch ein paar Überlegungen angestellt; diese bleiben aber wenig überzeugend.
Warum schreibt man solch ein Buch? Es geht dem Autor augenscheinlich darum, in der internen Auseinandersetzung um die relativ neue neurophilosophische Zunft ein bestimmtes Feld zu besetzen.
Für mich als jemand, der über das Thema "Ich" mehr erfahren wollte, brachte das wenig.
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