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am 12. Dezember 2017
Für jeden der sich mit der Thematik gerne befasst und befassen möchte, sollte sich das Büchlein zu Gute kommen lassen. Super Zustand und für Kenner und Neulinge die Interesse haben ein absolutes MUSS
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am 5. April 2002
von den Uebersetzungen, die ich bis heute gelesen habe, ist die von Genzmer die schoenste - die beste darf ich ja nicht sagen, da ich nicht in der Lage bin, das Original zu lesen.
Dennoch: die Uebersetzung ist ein Kunstwerk fuer sich, da Genzmer u.a. meisterhaft gelingt, Alliterationen und Keningar in unsere Sprache zu uebertragen und damit nicht nur Inhalt, sondern auch altnordische Dichtkunst wiederzugeben.
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am 24. Juni 2015
Ich kann kein Original-Altisländisch lesen und die Übersetzung wird hoch gelobt, auch beim Lesen als Nichtwissender bleibt die Leistung spürbar, deshalb fällt es schwer, diese Ausgabe der Edda zu bewerten.
Ich gebe dieser Ausgabe trotzdem nur drei Sterne, da dieses historische Werk kein einfaches Lesevergnügen ist. Es entspricht in etwa dem Niveau, als würde man das Nibelungenlied oder Homers Odysee lesen. Die Edda besteht ausschließlich aus Gedichten und in vielen beginnt jede Strophe mit einem fast identischen Refrain, was sicher leicht vorzutragen war, aber beim Lesen Langeweile verursacht.
Das Fazit meiner Rezension soll heißen: Wer die Edda lesen will, ist mit diesem Werk sicher gut bedient. Wer Fakten über die germanische Götterwelt oder unterhaltsame Götter-/Heldensagen lesen will, sollte nicht zu dieser originalgetreuen Edda-Übersetzung greifen, sondern zu einem Sachbuch oder einer unterhaltsamer aufbereiteten Sagensammlung.
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am 29. Dezember 2014
Musik für Jedermann, ob Jung ob Alt jeder kann da mit Singen, mit Tanzen, oder einfach Spaß haben. Würde nochmals Kaufen.
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am 30. Juni 2017
Ich sammle jede DIE EDDA-Ausgabe, die ich nur in die Hände bekommen kann. Diese DIEDERICHS GELBE REIHE-Ausgabe, übertragen von Felix Genzmer, eingeleitet von Kurt Schier ist teilsweise ganz anders als die etwas bekanntere Ausgabe von Herausgeber Dr. Manfred Stange. Denn hier in dieser Ausgabe gibt es noch Lieder, die bei der anderen Ausgabe fehlen. Wie zum Beispiel:

- Die kürzere Seherinrede (Voluspá in skamma)
- Das Wälkürenlied (Darrdaljöd)
- und natürlich die berühmte - Die Geizhalsstrophen -, ein herrlicher Bauernschwank um den geizigen Bauern Borkennager, mit seiner halsbrecherischen Pointe.

Ich liebe diese Veröffentlichung, die aber leider vom Verlag stets in einer neuen Auflage mit einer anderen Gestaltung daherkommt, was ich immer etwas verwirrend finde (nur die Innengestaltung des Buches ist immer gleich).

"Den Ger warf Odin
ins Gegnerheer:
der erste Krieg
kam in die Welt;
es brach der Bordwall
der Burg der Asen,
es stampften Wanen
streitkühn die Flur."
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am 24. Dezember 2017
Ich besitze eine englische Ausgabe des Gedichts Havamal. Dabei handelt es sich um einen sehr wichtigen Teil der Edda – eine Sammlung von 164 Strophen, in denen der nordische Gott Odin Ratschläge für ein gutes Leben gibt. Ich wollte auch gerne eine deutsche Version des Havamal und erwarb deshalb das Buch „Edda“ von Felix Genzmer, das sehr gelobt wird. Zitat Produktbeschreibung: „Die Übertragung durch den Altgermanisten Felix Genzmer gilt in ihrer Originaltreue und sprachlichen Schönheit als unübertroffen.“

Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass die Edda von Genzmer nur 69 Strophen des Havamal enthält. Wo sind die restlichen Strophen geblieben?

Das Vorwort der Genzmer-Edda gibt Auskunft: Demnach wurde Felix Genzmer von Andreas Heusler inspiriert, der ein führender Forscher im Bereich der altnordischen Literatur war. Heusler und Genzmer kamen offensichtlich zu dem Urteil, dass die überlieferte Version der Edda im Lauf der Jahrhunderte durch Ergänzungen und Änderungen verfälscht worden sei. Also entschieden sich die beiden bei der deutschen Edda-Ausgabe „störende Zutaten zu entfernen, Lücken zu füllen, Verschobenes umzustellen“. Auch die Reihenfolge der Lieder änderte Genzmer.

Das hier vorliegende Buch ist eine total verhackstückte Version der Original-Edda. Die fehlenden Havamal-Strophen fand ich teilweise im Kapitel „Einzelstrophen und Splitter“ wieder, wo sie Genzmer einfach "geparkt" hat. Es ist mir unverständlich, wie man über das Buch von Genzmer behaupten kann, es gelte „in seiner Originaltreue“ als unübertroffen. Vielleicht für den deutschen Sprachraum? Was im Umkehrschluss aber bedeuten würde, dass Übersetzungen durch andere deutsche Autoren noch weiter vom Original entfernt sind?

Ich verzichte jedenfalls dankend auf diese verstümmelte Edda und halte mich lieber weiterhin an die englische Version!
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am 27. Januar 2012
... und noch sehr viel mehr.

Zum Inhalt: Den durchwachsenen Inhalt des Buches beschreibt am besten ein Zitat aus dem Vorwort: "Mit dem Begriff Edda verbindet man oft die Vorstellung von Dichtungen, die in eine graue germanische Vorzeit zurückreichen, von urtümlichen Heldenliedern, alten germanischen Mythen oder von geheimnisvollem Wissen. Solche Vorstellungen führen jedoch in die Irre. Zunächst muss man die Edda-Lieder als Schöpfung des Hochmittelalters betrachten, und erst in zweiter Linie kann man untersuchen, wieweit ihre Stoffe oder ihre Form oder auch ihre geistige Haltung weiter zurückreichen und Vorstellungen viel früherer Epochen wiedergeben." (S.10)
Vielen der nebulös bekannten, zum Teil von der Comic und Filmindustrie "verwursteten"Gestalten begegnet der Leser in diesem Buch in ürsprünglichster, kantiger, ungeschliffener Form wieder. Sei es nun dem mächtigen Thor, dem Kriegsgott Odin, der schönen Freyja oder der Midgardschlange, der Verkörperung des die Erde umschlingenden Weltmeeres. Er wird an Orte mitgenommen mit klingenden Namen wie dem vom Fluß Thund umströmten Walhall, wandelt auf der Himmelsbrücke Bilröst und lernt den Fenriswolf kennen dessen Schicksal es ist Odin beim Ragnarök zu töten.
Man darf sich allerdings keinen Walt-Disney-ähnlichen Weichspül-Roman erwarten. In den einzelnen Heldenliedern, Epen und Gesängen wird in ursprünglichster Dichtform eine kernige Handlung entwickelt die mit Heldenblut und Opfern nicht geizt. Heroische Schlachten, finstere Intrigen und hinterhältiger Verrat finden ebenso ihren Platz wie aufopfernde Liebe und selbstloser Mut.

Zum Buch: Ein solide gebundener Buchblock mit ansprechend gestaltetem und robust verarbeitetem Umschlag. Die Papierqualität ist sehr gut.

Fazit: Äußerst interessante, vielschichtige Lektüre, die sich dank der Kommentare und Erklärungen im Buch dem Leser sehr gut erschließt. Sowohl die Form als auch die Sprache sind gewöhnungsbedürftig, aber wer sich darauf einlässt, erlebt ein einmaliges und tiefgründiges Lesevergnügen mit vielen bunten Facetten der nordischen Dichtkunst.
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am 18. Februar 2012
An alle die es nicht wissen, es handelt sich nicht um die Göttergeschichten in Romanform!

Diese Edda wurde wie wohl das original in Lied und Dichtform geschrieben bzw. übersetzt, wesewegen sich mit großer Sicherheit auch Fehler eingeschlichen haben, alles in allem ist die Edda jedoch ihr Geld wert und auch der Blick, darin empfiehlt sich immer wieder :)

Bereue den Kauf nicht und kann sie ruhigen Gewissens weiterempfehlen!
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am 29. Juli 2006
Die einzige originalgetreue und dennoch für unser modernes Empfinden gut lesbare Übersetzung der Götter- und Heldenlieder der älteren, sog. "Saemunds"-Edda. Felix Genzmer gelingt es, die Eigenheiten der altgemanischen Dichtung (Stabreim und Langzeile - Besonderheiten, die die lateinisch geprägte Dichtung nicht kennt)weitestgehend beizubehalten und sie dennoch dem heutigen Formempfinden anzupassen. Zusammen mit der Prosa-Edda des Snorri Sturluson (Reclam UB 782) ist diese Gedichtsammlung die einzige erhaltene Quelle der germanischen Mythologie, eine Art Altes Testament der Germanen. Beide Bücher sollten immer zusammen gelesen werden und als Quelle des germanischen Altertums stärker beachtet werden.
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am 10. April 2010
Stellenweise gab es Hintergrundinformationen zu Entstehung und weiteren Entwicklung der Schriftstücke im geschichtlichen Verlauf.
Durch die Übersetzung reimen sich die Verse oft nicht mehr gut aber der Rhythmus ist gut erhalten. Es werden hauptsächlich Stabreime verwendet. Teilweise werden fremd wirkende Wörter verwendet, welche aber meistens am Ende des jeweiligen Textes erläutert werden oder im Glossar nachgeschlagen werden können.

Das Aussehen des Buches ist sehr schön.

Die "zahlreichen Schmuckabbildungen" sind nicht so zahlreich und ansprechend wie man anhand der Beschreibung erwarten könnte. Sie sind eigentlich nicht der Rede wert.
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