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am 15. August 2002
Dschuang Dsi zählt zu den taoistischen chinesischen Philosophen,
die in der Tradition des Tao Te King stehen. Als ein Zeitgenosse des Mencius studierte er sowohl den Taoismus als auch den Konfuzianismus, wandte sich aber dem taoistischen System zu, da er es für überzeugender hielt. In seinen Schriften, die zu den wichtigsten Grundlagen des Taoismus gehören, legt Dschuang Dsi die Lehre vom Tao dar, die er mit Bildern des taoistischen Lebens, mit Erzählungen und mit Anekdoten über Lao Tse, Konfuzius und über die Kulturheroen der mystischen Vorzeit illustriert.Genau darin liegt die besondere Faszination, die dieses Buch ausübt. Gerade die Anekdoten über Konfuzius haben oft einen deutlich satirischen Charakter - ohne jedoch grob polemisch zu werden. Auch wenn die Mehrzahl dieser Anekdoten wahrscheinlich niemals stattgefunden hat, so sind sie doch gut erfunden.
Wie bei den meisten chinesischen Klassikern sind einige Gedankengänge des Philosophen für uns heutige Menschen rätselhaft und schwer nachzuvollziehen. Die Übersetzung des Sinologen Richard Wilhelm bürgt jedoch für hohe Qualität, und so ist es gut möglich, dass diese Ausgabe die beste zur Zeit auf dem deutschen Markt erhältliche ist.
Auch wenn das Buch sich kaum dazu eignet, "in einem Rutsch" durchgelesen zu werden, wird derjenige, der sich damit beschäftigt, dieses Buch wohl nie mehr vergessen.
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am 11. August 2014
Ich denke es sollte jedem selbst überlassen sein, wie er über dieses Buch oder über Bücher mit solchem Inhalten im Allgemeinen denkt. Ich finde es schön zu lesen und über die ein oder andere Zeile lässt sich auch mal ein weilchen nachdenken :)

Lies es selbst und schreibe deine eigene Rezension! :)

Klare Kaufempfehlung (von meiner Seite aus)
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am 20. Juli 2017
Ein schönes Geschenk mit sehr vielen und eindrucksvollen Texten bzw. Lebensweisheiten. Ich nutze das Buch sowohl privat als auch im Beruf für Glückwünsche u. v. m.
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Die Bedeutung von Richard Wilhelm für die Vermittlung chinesischer Kultur im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts kann man kaum überschätzen. Er verfasste nicht nur einige hochgerühmte Übersetzungen klassischer chinesischer Werke, die bis heute Gültigkeit haben, darunter das shangzeitliche "Yi Jing" (Buch der Wandlungen), aber auch Konfuzis' Gespräche und die drei Hauptwerke des Taoismus: Daodejing, Zhuangzi und Liezi. Die Schwierigkeit einer Übersetzung dieser Texte besteht nicht nur in den üblichen Problemen von Bedeutungsverschiebungen zwischen den Sprachen, sondern in einer vom Autor beabsichtigten Indifferenz, die auch die chinesischen Kommentatoren seit Jahrtausenden beschäftigt. Es beginnt bereits mit der Übersetzung des Wortes "Tao". Wilhelm verwendet zwar das Wort "Sinn", ist sich der Unzulänglichkeit der Übersetzung aber voll bewusst. Heute ist man dazu übergegangen, das Wort gar nicht mehr zu übersetzen, sondern als "Tao" beizubehalten.
Die taoistische Philosophie ist sicher die komplexeste und am schwersten zu durchdringende unter den klassischen chinesischen Philosophien und das "Wahre Buch vom südlichen Blütenland" bietet ganz sicher nicht der leichteste Zugang zur Materie. Zur Zeit Wilhelms (1912) gab es kaum verlässliche Vorlagen in der westlichen Literatur und so nutzt er in erster Linie chinesische Originalquellen und Kommentare. Eine bemerkenswerte Leistung, steckte die deutsche Sinologie doch noch in den Kinderschuhen.

Vielleicht ist Zhuang Zis Selbstcharakterisierung noch die beste Art, sich dem Autor und seinem Buch zu nähern: "Er (Zhuang Zi) ist Ursprung einer Bewegung, und nur der hat ihn verstanden, der vom Wortlaut loskommt und die Bewegung in sich zu erzeugen vermag", schreibt er im Nachwort zum 27. Buch. Diese Loslösung vom Wort, ja von allem Irdischen ist ein zentraler Punkt im Taoismus. Auch sieht Wilhelm den Konfuzianismus nicht als den großen Widersacher des Taoismus. Seine vermeintlich konfuziuskritischen Anwandlungen ist in Wirklichkeit Kritik an unwürdigen Schülern des Konfuzius, die sich von der reinen Lehre entfernt haben. Aber Zhuang Zi lässt auch keinen Zweifel daran, dass die übergeordnete Lehre die des Tao ist.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Transkription der chinesischen Namen und Orte nach dem heute veralteten Lessing-Othmer-System (Wilhelm nennt es etwas unbescheiden das "Wilhelm-Lessing-System"), das im deutschen Sprachraum nach 1910 hauptsächlich verwendet wurde. Manchmal fällt deshalb der Groschen etwas später, wer nach heutiger Lesart eigentlich gemeint ist. Aber man gewöhnt sich schnell daran.

Das "Buch vom südlichen Blütenland" ist wahrlich keine leichte Kost, aber vor allem wegen der umfangreichen Kommentierung eine immer noch lohnende Lektüre für alle, die sich für chinesische Philosophie und die klassische chinesische Literatur interessieren.
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TOP 500 REZENSENTam 27. Juli 2017
Spiegelt sie wider, aber hält sie nicht fest. Bis aufs Letzte nimmt er entgegen, was der Himmel ihm spendet, und doch, als hätte er nichts. Er bleibt demütig." Das wahre Buch vom südlichen Blütenland von Dschuang Dsi ist eine tiefsinnige und recht anspruchsvolle Lesekost. Das Tao zu erfassen ist eben eine eigene Kunst. Das Buch ist wie das Buch von Laotse das bekannteste zum Taoismus, es wurde etwa 400 v. Ch. geschrieben. Mich persönlich haben die Texte von Laotse mehr begeistert als dieser Text, daher drei ordentliche Sterne bei der Buchbewertung. Sehr schön fand ich den folgenden Gedanken des Autors in dem Buch und das kleine Wortspiel der Stille:

"Der Mensch besieht sein Spiegelbild nicht im fließenden Wasser, sondern im stillen Wasser. Nur Stille kann alle Stille stillen." S.85
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am 30. Oktober 2009
Das Buch welches mit dem Tao Te King die Grundlage des Daoismus bildet. Während der Klassiker von Lao-Tse in einer sehr mystischen, kaum zu durchdringenden Sprache gehalten ist, sprüht "Das wahre Buch vom südlichen Blütenland" geradezu vor Ankedoten, Geschichten, Metaphern voll von Ironie, Witz und philosophischer Tiefe. Dennoch darf man nicht vergessen, dass es sich um ein über 2000 Jahre altes Buch handelt und in einem uns fremden Umfeld und, vorallem, einer fremden Kultur entstanden ist. Kurz: Es braucht Zeit den Text zu lesen und zu erfassen. Die vorliegende Übersetzung macht es einem allerdings so leicht wie nur möglich. Halte ich Willhelms Übersetzung des Tao Te King bei weitem nicht für die Besten, so hat er mit diesem Buch ein wahres Meisterwerk der Übersetzungskunst abgeliefert. Ich habe mich bereits mit einigen (fremdsprachigen wie deutschen, modernen wie älteren) Versionen dieses Werkes befasst und komme immer wieder auf die Willhelmsche Fassung zurück. Klar, voller Poesie und (so heisst es) sehr nahe am originalen Text.

Wer sich für das fernöstliche Denken interessiert sollte sich nicht länger mit irgendwelchen "Lifestyle-Ratgebern" herumschlagen sondern auf die Grundlagen zurück greifen und dadurch die volle Ergiebigkeit dieser Philosophie erfahren.
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am 23. Juli 2016
Ich würde dem Buch direkt 5 Sterne geben, weil er es von dem Text welcher und Inhalt übersetzt wurde, auch verlangt.
Im gegensatz zu Tao Te-King sind hier ausführliche Gespräche aufgeführt, welche einen sehr deutlichen Einblick in die Leehre des Taoismus gewähren.

Aber: Einige Abschnitte wurden einfach NICHT übersetzt, sondern es steht dann ein Verweis auf ein anderes Buch oder es steht einfach eine kurze Zusammenfassung! Beispiel gefälligst?

Beispiel für einen Vergleich auf ein anderes Buch:
- Buch VII Abschnitt 5
- Vergleiche Lia Dsi Buch II Abschnitt 13

Beispiel für eine Zusammenfassung
- Buch XXV Abschnitt 1
- Der 1. Abschnitt handetl von dem vergeblichem Versuch von Philosophen Dse Yang beim König von Tschu eine Audzienz zu erlangen.

DAS IST ALLES.

Fragen bleiben offen, und man hat auch selbst NICHTS zu verlgleichen, da der zu einem Vergleich immer 2 sachen gehören!

Dschuang Dsi hat die Abschnitte mit Absicht in sein Buch genommen. und der Übersetzer dieser Version nimmt es sich heraus, und entfernt diese einfach. Das ist für mich nun eine Fälschung. (oder schlampige Arbeit) So hätte man Man sich direkt das ganze Buch sparen können, in dem man für jeden Abschnitt einfach eine 1-Zeilige Zusammenfassung schreibt oder verweise auf ein anderes Buch wo sowas auch mal niedergeschrieben wurde, gibt.

Ich kann verstehen wenn Bereiche rausgenommen wurden (welche es auch gibt) weil sie nachweislich als Fälschung erkannt wurden. Aber das andere kann ich ganz und gar nicht verstehen.
Das ist, mit verlaub, mist.

Daher nur 3 Sterne
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am 6. Mai 2012
Zum Inhalt:

Dschuang Dsi wurde der wahre Mensch aus dem südlichen Blütenland genannt und sein Buch als "Das wahre Buch vom südlichen Blütenland" bezeichnet. In seinem Buch beschreibt er seine Weltanschauung und wie man nach dieser sein Leben führen kann. Das Ziel ist ein glückliches Leben, welches durch die unweigerlichen Kontakte mit anderen Menschen nicht immer einfach ist. Das hat auch Dschuang Dsi erkannt und einige Gedanken dazu verfasst. Seine Gedanken gibt er mit kurzen Geschichten wieder. In diesen Geschichten verwendet er oft Anekdoten um seine Gedanken zu beschreiben. Vor den Geschichten erklärt uns Richard Wilhelm (der den Text aus dem Chinesischen übersetzte) was Dschuang Dsi mit ihnen sagen will. Man kann also zu erst versuchen selber den Sinn zu erfassen und erst später auf Wilhelms Erläuterungen zurückgreifen.

Richard Wilhelm scheibt, dass eigentlich nur die ersten Geschichten von Dschuang Dsi stammen. Die weiteren wurden wahrscheinlich von seinen Schülern oder sonstigen Gelehrten hinzugefügt und kommentiert. Diese sind aber genauso interessant.

Ich würde vor diesem Buch aber auf jeden Fall zu erst das "Tao te King" lesen. Denn im Buch wird der Begriff des Tao öfters verwendet ohne, dass er überhaupt beschrieben wird.

Gliederung des Buches:

Das Buch besteht aus 27 Büchern. Ein Buch ist hier als eine Reihe von kürzeren bzw. längeren Geschichten zu verstehen. Die 27 Bücher sind in 3 Abschnitte geordnet: 1. Grundlange, 2. Ausführungen, 3. Verschiedenes. Vor diesen Abschnitten gibt es eine längere Einleitung mit Informationen über Dschuang Dsi und seiner Zeit. Ganz am Ende findet man ein Namensregister mit den in den Geschichten vorkommenden Namen.

Zur Aufmachung des Buches:

Wer die gebundene Ausgabe des "Tao te King" vom ANACONDA-Verlag kennt, der findet ein Buch vor, dass identisch gebunden ist. Die Oberfläche des Einbandes hat eine glatte Lack-Aufmachung (kein zusätzlicher Schutzumschlag). Auf diesem findet sich ein schönes Vogelmotiv. Die Bindung ist qualitativ hochwertig. Der Text ist diesmal "schwarz auf weiß" und nicht "blau auf weiß" wie beim Tao te King. Im Buch befinden sich leider kaum Bilder; ich habe insgesamt nur 4 Stück gezählt. Da hätte man sich zu den Geschichten mehr überlegen können.
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am 12. Oktober 2011
Dschuang Dsi ist jedenfalls eine wichtige Quelle zum Thema Taoismus und hilfreich zum Verständnis des Tao Te King. Der Übersetzer ist sehr sorgfältig vorgegangen und liefert wertvolle Kommentare zum Text. Dennoch nur vier von fünf Sternchen, weil viele Kapitel, meist mit Verweis auf Liä Dsi, ausgelassen wurden.
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am 23. Juli 2015
Für mich eines der wichtigsten Bücher der Menschheit.
Selbst wenn es beim ersten Lesen und ohne die daoistische Philosophie zu kennen etwas schwierig scheint überhaupt etwas zu verstehen; Tatsächlich sind die Weisheiten und Erkenntnisse darin sehr naturnah, einfach und in der Realität verankert. Ohne irgendeine geheimnisvolle Mystik.
Die Übersetzung ist, wie oft, von dem christlichen Hintergrund des Übersetzers beeinflusst. Beim Lesen sollte einem das bewusst sein. Der Text ist nicht in einem "ein Gott"-Kontext (oder überhaupt in einem Religösen Kontext) geschrieben worden. Der Kontext des Buches ist die ursprüngliche (wilde) Natur.
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